DE412141C - Getreide-Spitz- und -Schaelmaschine - Google Patents
Getreide-Spitz- und -SchaelmaschineInfo
- Publication number
- DE412141C DE412141C DEK90056D DEK0090056D DE412141C DE 412141 C DE412141 C DE 412141C DE K90056 D DEK90056 D DE K90056D DE K0090056 D DEK0090056 D DE K0090056D DE 412141 C DE412141 C DE 412141C
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- DE
- Germany
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- emery
- drum
- peeling
- peeling machine
- sharpening
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02B—PREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
- B02B3/00—Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
- B02B3/04—Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming by means of rollers
Landscapes
- Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
Description
- Getreide-Spitz- und -Schälmaschine. Die bekannten Spitz- und Schälmaschinen mit liegender Drehachse teilen sich im allgemeinen in zwei Arten: In einem mit Schmirgel ausgekleideten feststehenden Mantel dreht sich ein Flügelkreuz, dessen Flügel mit einem Schmirgelkissen belegt sein können, oder aber in einem mit Schmirgel ausgekleideten feststehenden Mantel dreht sich eine zylindrische Trommel, die ihrerseits an ihrem vollen Umfange oder in Streifen mit Schmirgel belegt ist.
- Im ersteren Falle entstehen infolge starker Fliehkräfte nicht unerhebliche Körnerbrüche, im zweiten Falle hat die Bauart geringere Leistung, zum Teil auch geringere Schälwirkung zur Folge.
- Außerdem ist eine dritte Art von Schälmaschinen bekannt, bei der eiserne oder stählerne Schälkörper zur Anwendung kommen. Unter diesen findet sich eine Ausführungsform, deren Trommelquerschnitt aus gewölbten Stahlplatten mit abwechselnd verschiedenen Furchen derart zusammengesetzt ist, daß die einzelne Stahlplatte mit ihrer bei der Drehung vorausgehenden Endkante der Drehungsachse näher liegt, als mit ihrer anderen Endkante. Maschinen dieser Art konnten sich aber nicht bewähren, weil sie viel zu teuer sind und weil der Stahl mit seinen Riefen den Bruch der Körner unvermeidlich macht. Wie die Erfahrung gelehrt hat, ist und bleibt der Schmirgel der beste Stoff, welcher für die Schälwirkung in Frage kommt.
- Gemäß der Erfindung wird nun für Maschinen der an zweiter Stelle erwähnten Bauart eine Schältrommel auf folgende Weise geschaffen: als Grundkörper dient "ein Vielkant, auf dessen äußeren Umfang von Kante zu Kante sich erstreckende Schmirgelkissen schuppenartig aufgelegt sind. Der Querschnitt jedes dieser Schmirgelkissen ist so gestaltet, daß seine wirksame Arbeitsfläche, ähnlich dem Bogen der vorerwähnten bekannten Stahlplatten, exzentrisch zur Drehachse der Trommel gekrümmt ist. Diese Anordnung bringt den Vorteil, daß die ganz aus Schmirgel bestehende Trommel aus Vollkörpern zusammengesetzt werden kann, deren jeder an der Hauptdruckstelle einen großen, lange Haltbarkeit verbürgenden Querschnitt hat. Dadurch erst wird eine verhältnismäßig große Leistung unter- Vermeidung des Bruches der Körner erreicht, da das Schälen und Spitzen der Körner bei geringster Schlagwirkung zwischen größtmöglichen,; ausschließlich aus Schmirgel bestehenden Arbeitsflächen sich vollzieht.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Anordnung im Querschnitt dargestellt.
- A ist der feststehende Mantel, der innen mit dem Schmirgelbelag b ausgekleidet ist. Die Schutztrommel besteht aus dem Vielkant c (im Ausführungsbeispiel Achtkant), dessen Umfangsflächenteile c" mit je einem Schmirgelkissen d voll belegt sind. Die äußere wirksame Arbeitsfläche d' des - Schmirgelkissens ist nach einem zur Drehachse der Trommel exzentrischen Bogen gekrümmt, und sämtliche Schmirgelkissen d schließen das Vielkant schuppenartig ein. Der allmählich sich verengende Abstand zwischen Schmirgelkissen und Schmirgelmantel gewährleistet eine gute Schälwirkung, und der erweiterte Raum zwischen dem Schmirgelmantel einerseits und zwei benachbarten Schmirgelkissen andererseits bewirkt, daß, bei gleichzeitiger Reibung durch die Schmirgelflächen, die Körner ohne Bruchgefahr sich öfter überschlagen können. Durch das letztere wird noch besonders die Spitzwirkung erhöht.
- Da die Getreidekörner als Masse relativ eine zur Drehrichtung der Schmirgeltrommel entgegengesetzte Bewegung ausführen, so ist es von Bedeutung, daß die Körner während der Schälarbeit auf keine scharfen Kanten aufschlagen können. Bei Maschinen mit Flügelkreuzen ist aber gerade dieses die Hauptsache des Brechens der Körner, besonders bei weichem bzw. sprödem Getreide wie Weizen.
- Das Auflegen der Schmirgelkissen auf eine Vielkanttrommel hat den Vorteil, daß die Schmirgelkissen an der Hauptdruckstelle einen großen Querschnitt haben und demzufolge ihre lange Haltbarkeit gesichert ist.
- Es empfiehlt sich, die Vielkanttrommel c aus Holz auszuführen, wodurch sich das Gewicht der Schältrommel und in weiterer Folge die Lagerreibung vermindert.
- Man kann den inneren Schmirgelbelag b mit Furchen g versehen, die von einer radialen Fläche g" und einer tangentialen Fläche g' begrenzt sind. Diese Furchen begünstigen noch das Überschlagen und Wenden der Körner.
- Mit f sind Förderbleche und mit h ein oberes Abschlußblech aus Stahl bezeichnet. Bei e kann das Absaugen der losgelösten Staub- und Hülsenteile sowie Spitzen in bekannter Weise vorgenommen werden.
Claims (1)
- PATENT-AN SPRUCFI: Getreide-Spitz- und -Schälmaschine mit in einem mit Schmirgel ausgekleideten feststehenden Mantel sich drehender, mit Schmirgel belegten Trommel, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel aus einem Vielkant (c) besteht, auf dessen Umfang von Kante zu Kante sich erstreckende Vollkörper aus Schmirgel (d) schuppenartig aufgelegt sind, deren äußere Fläche (dl) ähnlich den Stahlplatten bekannter Schältrommeln exzentrisch zur Drehachse gekrümmt ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK90056D DE412141C (de) | 1924-06-27 | 1924-06-27 | Getreide-Spitz- und -Schaelmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEK90056D DE412141C (de) | 1924-06-27 | 1924-06-27 | Getreide-Spitz- und -Schaelmaschine |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE412141C true DE412141C (de) | 1925-04-14 |
Family
ID=7236714
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEK90056D Expired DE412141C (de) | 1924-06-27 | 1924-06-27 | Getreide-Spitz- und -Schaelmaschine |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE412141C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US5211343A (en) * | 1991-09-09 | 1993-05-18 | Conagra, Inc. | Cereal grain milling system with disc mill and improved bran removal machine |
-
1924
- 1924-06-27 DE DEK90056D patent/DE412141C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US5211343A (en) * | 1991-09-09 | 1993-05-18 | Conagra, Inc. | Cereal grain milling system with disc mill and improved bran removal machine |
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