DE41056C - Guillochir-Maschine - Google Patents
Guillochir-MaschineInfo
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- DE41056C DE41056C DENDAT41056D DE41056DA DE41056C DE 41056 C DE41056 C DE 41056C DE NDAT41056 D DENDAT41056 D DE NDAT41056D DE 41056D A DE41056D A DE 41056DA DE 41056 C DE41056 C DE 41056C
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- DE
- Germany
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- needle holder
- needle
- shaft
- lines
- machine
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B3/00—Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two- dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B2700/00—Machines, apparatus, tools or accessories for artistic work
- B44B2700/02—Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings
- B44B2700/026—Artist's machines or apparatus equipped with tools or work holders moving or able to be controlled substantially two-dimensionally for carving, engraving, or guilloching shallow ornamenting or markings for guilloching
Landscapes
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
- Control Of Cutting Processes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE IS: Druckerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. März 1887 ab.
Die auf beiliegenden Zeichnungen in Fig. 1 bis 34 dargestellte Maschine dient zum Guillochiren
von runden Glasgegenständen, und zwar zum Aufzeichnen der verschiedenartigsten Zeichnungen, bestehend aus cycloidenartigen
Figuren, Kreislinien, Wellenlinien, cycloidenartigen Figuren mit Wellenlinien, Geflechten,
Mäanderlinien und verschiedenen Vereinigungen der genannten Linienarten mit einander.
In Fig. ι bis 3 ist die Maschine in ihrer Gesammtheit dargestellt. Auf der Grundplatte
A ist der Schlittenträger B angebracht, sowie der das zu bearbeitende Stück aufnehmende
Tisch C, über welchem sich das mittelst Kette bei D befestigte Gewicht zum Belasten
befindet. Am Schlittenträger B ist der Schlitten E mit Arm α angeordnet, welch
ersterer entweder durch einen besonders getriebenen Kurbelmechanismus G H auf- und
■ abbewegt wird oder während der Arbeit im Stillstande verharrt, wobei durch Welle b
unterhalb des Armes α die Mechanismen zur Bewegung der Nadeln bezw. des Nadelhalters
in Thätigkeit gesetzt werden. Die Thätigkeit der Maschine besteht im wesentlichen darin,
dafs das auf dem Tisch C befindliche, zu bearbeitende
Stück F in mehr oder weniger schnelle Umdrehung versetzt wird, was mittelst
der verschiedenartigen Räderübersetzung d ef von G aus erfolgt, während die Nadeln
bezw. der Nadelhalter eine auf- und abgehende, umlaufende oder schwingende Bewegung erhalten,
wodurch auf der Oberfläche des Glases, welches vor der Bearbeitung mit einer Schicht
Wachs überzogen wurde, die verschiedensten Zeichnungen entstehen, die dann nach dem
Guillochiren geätzt werden.
Um eine möglichst grofse Verwendbarkeit der Maschine zu erzielen, sind zur Hervorbringung
verschiedenartiger Zeichnungen einige besondere, nachstehend beschriebene Einrichtungen
getroffen.
Um cycloidenartige Zeichnungen, Fig. 4 bis 10, herzustellen, erhält der Schlitten E
mittelst der Kurbel G eine auf- und abgehende Bewegung, während der Nadelhalter, welcher
auf Welle h sitzt, von Spindel h1 und Welle b
aus in drehende Bewegung gebracht wird. Das zu bearbeitende Glas F dreht sich hierbei um
seine senkrechte Achse mit dem Tisch C, Fig. ι, der mittelst Räder d ef getrieben wird.
Die Nadeln, welche ein- oder mehrfach im Nadelhalter angebracht sind, je nachdem einfache.
oder mehrfache Linien hergestellt werden sollen, bewegen sich somit in senkrechter
Richtung mit Schlitten E auf- und abwärts und drehen sich hierbei kurbelartig um die
Achse des Nadelhalters, so dafs durch die Vereinigung dieser Bewegungen Zeichnungen
entstehen, wie sie in Fig. 14 dargestellt sind.
Um die Nadeln zum gleichmäfsigen Andrücken gegen die Arbeitsfläche zu bringen, wird der
Nadelhalter durch eine in der Büchse hl, ■ Fig. 4, befindliche Spiralfeder i angedrückt,
aufserdem sind jedoch die Nadeln k einzeln mit Andrückfedern m, Fig. 7 und 8, versehen.
Um an Stelle der einfachen Linien, Fig. 14, gewellte zu erzeugen, wird vor dem Kopfe K
des Nadelhalters am Gehäuse J, Fig. 4, eine Modellplatte L, Fig. 6, angebracht, deren innerer
Ausschnitt wellenförmig begrenzt ist. An dieser Begrenzung läuft ein Röllchen /, das auf einem
Schlittenzapfen n, Fig. 4 und 5, sitzt. Schlitten M gleitet im Kopfe K und trägt gleichzeitig
den Stiel des Nadelhalters. Durch die wellenförmige Begrenzung von L wird das Roll-
chen I und somit der von einer Spiralfeder ο
zurückzutreibende Schlitten M während der Umdrehung der Nadelhalterwelle hin- und herbewegt,
so dafs die einfachen Linien als gewellte gestaltet werden, Fig. 4, 9 und 10, wobei
je nach Zahl der Nadeln die Zeichnung ein- oder mehrfach erscheint. Zum Einstellen
und zur Bewegung von Hand ist an der Nadelhalterwelle eine Kurbel JV nebst Kurbelführer
JV1 angebracht.
Um die Zeichnung mit ihrer Basis, nach
unten oder oben anordnen zu können, bedarf es nur einer Umkehr der .Drehrichtung der
Nadelhalterwelle, welche mittelst der Wechselräder pp und des Schalthebels O, Fig. 1
bis 3, erzielt wird. Die hierdurch bewirkte Verschiedenheit der Zeichnung ergiebt sich aus
Fig. 12 und 14.
Sobald der Schlitten jB keine Auf- und Abbewegung
erhält, entstehen einfache Kreislinien, Fig. 15, deren mehr oder weniger dichte Aufeinanderfolge
von der Geschwindigkeit der Umdrehung des Glases F abhängt. Wendet man die Modellplatte L mit der Röllchenführung
an, so erhält man gewellte Kreislinien, Fig. 11.
Um sogen, verstärkte cycloidenartige Figuren, Fig. 1.6 und 18, zu erzielen, bedarf es einer
besonderen Nadelführung, welche darin besteht, dafs die Nadeln unter sich stets in einer
bestimmten, z. B. senkrechten, Ebene bleiben, so dafs die Horizontalbewegung eine verstärkte
Doppellinie erzielt, während die senkrecht gerichtete Bewegung des Nadelträgers eine einfache
Linie bedingt.
ZU diesem Zwecke wird der Nadelträger R,
Fig. 16 und 17, durch eine Hülse P, die mit einer pendelnden Stange q verbunden ist, in
bestimmter Lage gehalten, trotzdem eine Drehung des Nadelhalterkopfes stattfindet. Die pendelnde
Stange q befindet sich an der in Büchse Q geführten, von der Feder r beeinflufsten
Stange s und trägt die Hülse P, durch welche der in M1 drehbare Stiel g1 des Nadelhalters
R hindurchgeht und mittelst Schraube t festgestellt wird.
Um symmetrische Mäanderlihien und; ihre verschiedenen Abarten zu erzeugen, dient der
in Fig. 19 bis 25 dargestellte Mäanderapparat. Die Eigentümlichkeit desselben besteht darin,
dafs die Umdrehung der Nadelträgerwelle und des zu bearbeitenden Stückes zeitweilig unterbrochen
wird, was durch Einschaltung von Zahngetrieben μ und w geschieht, deren Zahnreihen
unterbrochen sind, Fig. 19. Infolge dieser Einrichtung gelangt die Nadel zeitweilig zum
Stillstand, und es entstehen theilweise horizontale Linien, welche von senkrechten oder
schräg liegenden unterbrochen werden, Fig. 21 bis 25.
Durch geeignete Vereinigung dieser Bewegungsunterbrechungen kann man die verschiedensten
Zickzacklinien hervorbringen, welche auch gewellt sein können, Fig. 28 bis 30. Es
dient zu letzterem Zwecke eine Nadelführung, wie sie in Fig. 26 und 27 dargestellt ist. S ist
eine Art Kurbelschleife, die pendelnd bei ν befestigt ist; durch Umdrehung des Zapfens
wird eine Schwingung der Schleife S hervorgebracht und hierdurch der aufser dem Mittelpunkte
der Nadelträgerwelle h sitzende Stiel g des Nadelhalters derartig bewegt, dafs bei Auf-
und Abwärtsgang von Schlitten E und Umdrehung des Glases F wellenförmige Linien,
Fig. 30, entstehen.
Um gewöhnliche Wellenlinien, Fig. 34, hervorzubringen, wird der Wellenapparat, Fig. 31
bis 33, angeordnet, welcher in einem Nadelhalter besteht, der eine gröfsere Anzahl Nadeln
besitzt.
Wird der Nadelhalter um ein Geringes geneigt eingestellt, und der Schlitten sowie die
Nadelhalterwelle h nicht bewegt, sondern nur das Glas F gedreht, so entstehen einfache
Horizontallinien, welche sofort zu Wellenlinien, Fig. 34, werden, wenn der Schlitten auf- und
abbewegt wird, und zu Kreisen, sobald die Nadelträgerwelle in Umdrehung versetzt wird.
Die Maschine ist für das Zeichnen aller möglicher Figuren zu verwenden, . während
man bisher für gewisse Linien bestimmte Maschinen zur Anwendung bringen mufste.
Claims (3)
1. einen an dem auf- und abbewegbaren Schlitten E angebrachten Nadelhalter J,
dessen Welle h mit dem Kopfstück K versehen ist, in dem sich ein Schlitten M bewegt,
welcher den Nadelhalterstiel g trägt
und durch eine Modellscheibe L beeinflufst wird (Fig. 4 bis 6); .
2. eine Nadelhalterführung, bestehend aus der
auf dem Stiel g1 sitzenden Hülse P, welche
mit Stangen q und s verbunden ist und
die Veränderung der Nadellage verhindert (Fig. 16 und 17);
3. einen Mäanderapparat, darin bestehend, dafs in das Getriebe zur Bewegung des
Arbeitstisches und der Nadelträgerwelle Räder u und n>
mit unterbrochener Verzahnung eingeschaltet sind, wobei die Schleife S dazu dient, den Nadelhalter in
schwingende Bewegung zu versetzen, so dafs gewellte Zickzacklinien erzeugt werden
können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE41056C true DE41056C (de) |
Family
ID=316560
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT41056D Expired - Lifetime DE41056C (de) | Guillochir-Maschine |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE41056C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO2008062137A2 (fr) * | 2006-11-24 | 2008-05-29 | Essilor International (Compagnie Generale D'optique) | Procede de gravure d'une lentille |
-
0
- DE DENDAT41056D patent/DE41056C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
WO2008062137A2 (fr) * | 2006-11-24 | 2008-05-29 | Essilor International (Compagnie Generale D'optique) | Procede de gravure d'une lentille |
FR2909034A1 (fr) * | 2006-11-24 | 2008-05-30 | Essilor Int | Procede de gravure d'une lentille. |
WO2008062137A3 (fr) * | 2006-11-24 | 2008-09-12 | Essilor Int | Procede de gravure d'une lentille |
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