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DE394675C - Vorrichtung zur Backenverstellung von Gewindeschneidkoepfen - Google Patents

Vorrichtung zur Backenverstellung von Gewindeschneidkoepfen

Info

Publication number
DE394675C
DE394675C DEH91788D DEH0091788D DE394675C DE 394675 C DE394675 C DE 394675C DE H91788 D DEH91788 D DE H91788D DE H0091788 D DEH0091788 D DE H0091788D DE 394675 C DE394675 C DE 394675C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jaws
thread
adjusting ring
shaft
cutting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH91788D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH91788D priority Critical patent/DE394675C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE394675C publication Critical patent/DE394675C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G5/00Thread-cutting tools; Die-heads
    • B23G5/08Thread-cutting tools; Die-heads with means for adjustment
    • B23G5/10Die-heads
    • B23G5/12Die-heads self-releasing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

Gegenstand d'er Erfindung ist eine Vorrichtung zur Backenverstellurig von Gewindeschneidköpfen, bei welcher ein gegen den Schaft durch Gewinde verschiebbarer Stellring verwendet wird, in den die Backen mit Schrägflächen eingreifen, zum Schneiden von Feuerbüchsstehbolzen. Das Neue besteht im wesentlicheil darin, daß der Stellring aus zwei gegeneinander achsial verschiebbaren
ίο Teilen mit Keilflächen besteht, zwischen denen die Keilflächen der Backen liegen. Gegenüber dem Bekannten wird hierdurch erreicht, daß durch die Einstellbarkeit der Keilführungsflächen für die Backen jegliches durch Verschleiß oder ungenaue Arbeit sonst vorhandene Spiel der Backen vermieden wird und damit ein genaues Gewindeschneiden erfolgt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in
ao einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Abb. ι zeigt einen Längsschnitt durch den
Gewindeschneidkopf mit einer Ansicht des unteren Teils.
Abb. 2 zeigt die Vorderansicht des Gewindeschneidkopfes.
Abb. 3 und 4. zeigen Schnitte durch die beiden Teile des Stellringes.
!Abb. 5 zeigt die Seitenansicht,
Abb. 6 die Vorderansicht einer Schneidbacke.
Der Schneidkopfschaft 1 hat gleichmäßig vier Schlitze 2, welche mit Keilen 3 versehen sind und den Schneidbacken 4 die Führung geben. Die Schneidbacken 4 sind an ihrem vorderen Ende 5, 6 innen und außen abgeschrägt und werden durch den Teil 7 und den Teil 8 des Stellringes zwischen deren entsprechend kegelförmigen Flächen gehalten, wobei die Feststellung der beiden Teile 7 und 8 gegeneinander mittels Schraube 9 und Kupferplättchen 10 erfolgt.
Der iSchaft 1 ist mit Außengewinde 15 versehen, auf welchem der Teil 7 mit Gewinde 16 sitzt. In dem Teil 7 befindet sich ein Innengewinde 17, in welches das Gewinde 18 der Gegenmutter 8 eingepreßt ist. Der kegelige Ansatz 19 des Teils 7 sowie die Kegelbohrung 20 des Teils 8 passen genau zu der Abschrägung 5, 6 der Schneidbacken 4. Das Gewinde 21 im Teil 7 dient zur Aufnahme
304675
der Schraube 9. Gewinde 22 des Teils 7 dient zur Aufnahme der Schraube 13 mit Kupferplättchen 14, wodurch der Stellring mit den Schneidbacken auf den Schaft 1 festgestellt wird. Löcher 11 und 12 dienen zum Verdrehen des Stellringes. Die vier Schlitze 23 dienen zum Herausfallen der Späne, zum gleichzeitigen Schmieren der Schneidbacken und Reinigen des Gewindes vor Eintritt in die Gewindeführungsbacken.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
Teil 7 wird auf dem Gewinde 15 des Schaftes ι so weit zurückgeschraubt, daß die Schneidbacken 4 in die Schlitze 2 des Schaftes ι eingeführt werden können. Alsdann wird der Teil 7 wieder vorgedreht, bis sein kegeliger Ansatz 19 an der inneren Abschrägung s der Schneidbacken 4 anliegt. Nun
ao erfolgt das Eindrehen des Teils 8 mittels Gewindes 17, 18, bis die Kegel 19, 20 an den Abschrägungen 5, 6 der Schneidbacken 4 anliegen. Durch Anziehen der Schrauben 9 werden nun die Teile 7 und 8 miteinander verbunden. Durch Rechts- oder Linksdrehen des Einstellringes erfolgt je nach Steigung des Gewiindes eine Achsialverstellung, welche mittels der Abschrägungen auf die Schneidbacken und Keilflächen zu deren radialer Bewegung übertragen wird.
Durch diese Einrichtung sinä die Schneidbacken durch eine kleine Drehung auf l/ioomm genau einzustellen. Nachdem die Einstellung erfolgt ist, wird der Stellring (Teil 7 und 8)
Abb. i.
Abb. 2.
mittels der Schraube 13 und Kupferplättchen auf dem Gewinde 15 des Schaftes 1 festgestellt. Um den im Kesselbau vorkommenden Abweichungen der Stärke der Feuerbüchsstehbolzen gerecht zu werden, ist man mit dieser Einrichtung in der Lage, die Schneidbacken um etwa 6 bis 8 mm im Durchmesser zu verstellen.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Backenverstellung von Gewindeschneidköpfen mit gegen den Schaft durch Gewinde verschiebbarem Stellring, in den die Backen mit Schrägflächen eingreifen, dadurch gekennzeich- 5" net, daß der Stellring aus zwei gegeneinander achsial verschiebbaren Teilen (7, 8) mit Kegelfiächen (19, 20) besteht, zwischen denen die Schrägflächen (5, 6) der Backen (4) liegen.
2. Vorrichtung nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile (7, 8) des Schneidkopfes miteinander durch Gewinde (17, 18) verbunden sind, durch welches die achsiale Verschiebung der Teile gegeneinander erfolgt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil (7) des Stellringes mit dem Schaft (1) durch Gewinde (15, 16) verbunden ist, durch welches die achsiale Verschiebung des ganzen Stellringes (7, 8) gegen den Schaft (1) erfolgt.
Abb. 3. Abb. 4.
Abb. s- Abb. 6.
BERUN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEMX
DEH91788D 1922-10-10 1922-10-10 Vorrichtung zur Backenverstellung von Gewindeschneidkoepfen Expired DE394675C (de)

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Publications (1)

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DE394675C true DE394675C (de) 1924-04-26

Family

ID=7166267

Family Applications (1)

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