DE3940374C2 - Aufrollautomat für einen Sicherheitsgurt - Google Patents
Aufrollautomat für einen SicherheitsgurtInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Aufrollautomaten für einen
Sicherheitsgurt nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einem derartigen aus der DE 37 11 537 A1 bekannten Aufrollautomaten
ist die Lagereinrichtung als U-förmige Lagernadel
ausgebildet. Die beiden Lager der Wickelwelle befinden
sich auf einem durch die Wickelwelle hinduchgeführten
Schenkel der Lagernadel. Das Ende dieses Schenkels ist in
ein Multifunktionsteil, welches an der Mechanikseite die
Sensoreinrichtung kappenförmig umschließt und eine Schwenkeinheit
mit der U-förmigen Lagernadel bildet, eingesteckt.
An der Federseite ist eine becherförmige Abdeckung fest mit
dem Rahmen verbunden und schwenkt nicht mit.
Aus der DE 35 32 470 A1 sind die Lager für die Wickelwelle
als Spitzenlager an beidseitligen Endabdeckungen, die fest
mit den Seitenwänden 12 und 13 des Rahmens verbunden sind,
ausgebildet. Die Endabdeckungen sind leicht machgiebig ausgebildet,
so daß sich die Welle in eine Hauptblockierstellung
bewegen kann. Die Endabdeckungen bleiben jedoch
fest mit den Seitenwänden des Rahmens verbunden.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Aufrollautomaten der
eingangs genannten Art zu schaffen, der eine einfache
Schwenklagerung für die Wickelwelle mit wenigen Bauteilen
aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden
Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Aus der DE 34 02 245 ist es zwar bekannt, eine Mechanikkassette,
in welcher die Sensoreinrichtung und eine Federkassette,
in welcher die Aufwickelfeder für die Wickelwelle
untergebracht sind, durch Steckverbindung zu einer Baueinheit
miteinander zu verbinden, wobei zwischen den beiden
zusammengesteckten Kassetten die Wickelwelle gelagert wird.
Jedoch erfolgt die Lagerung der Wickelwelle in Drehlagern,
die in zusätzlich in die Kassetten eingesetzten Platten
vorgesehen sind. Ferner wird die Baueinheit nicht schwenkbar
im Fahrzeug eingebaut. Im Gegensatz dazu wird bei der
Erfindung die Baueinheit im fertigmontierten Zustand
schwenkbar im Rahmen montiert. Hierdurch wird gewährleistet,
daß die Blockierverzahnungen an der Wickelwelle in die
Blockierverzahnungen an den Rahmenschenkeln in der Hauptblockierung
in Eingriff kommen, so daß vom Gurtband ausgehende
Kräfte sich nicht auf die Spitzenlager auswirken.
In vorteilhafter Weise kann der Rahmen Bestandteil einer
Fahrzeugkarosserie, beispielsweise der B-Säule eines
Fahrzeugs, sein, wie es aus der US 43 12 521 bekannt ist.
Aufgrund der an sich bekannten Spitzenlager für die Wickelwelle
(DE 35 32 470 A1) wird eine hohe Leichtgängigkeit
der Wickelwelle erreicht. In der Hauptblockierstellung
der Wickelwelle wirken keine z. B. sich aus Verformungen
ergebende Kräfte auf die Spitzenlager.
Ferner läßt sich ohne zusätzliche Bauteile ein staubabweisender
Aufbau der oben genannten Baueinheit dadurch erreichen,
daß an den beiden Stirnseiten der Wickelwelle
ringförmige Dichtungslamellen angeformt sind, die zur
Bildung einer Labyrinthdichtung in entsprechende Ausnehmungen
der Lagereinrichtungen, insbesondere Lagerschalen,
eingreifen. Die Anordnung der ringförmigen Dichtungslamellen
ist so, daß diese auf einem Kreis um die Wickelachse
liegen, der einen kleineren Radius aufweist als die
Kreise, auf welchen die stirnseitigen Blockierverzahnungen
auf der Wickelwelle liegen.
Anhand der beigefügten Figuren wird die Erfindung an einem
Ausführungsbeispiel erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 die Bestandteile des Ausführungsbeispiels
der Erfindung in auseinandergezogener
perspektivischer Stellung;
Fig. 2 eine perspektivische Detailansicht im Bereich
der mechanikseitigen Stirnfläche der Wickel
welle, welche beim Ausführungsbeispiel zur
Anwendung kommt, und
Fig. 3 eine Draufsicht auf die mechanikseitige
Stirnfläche mit Teilen der gurtbandsensi
tiven und fahrzeugsensitiven Sensorik.
Ein in den Figuren dargestellter Aufrollautomat für einen
Sicherheitsgurt enthält eine Wickelwelle 1 mit einem
Wickelkern 39, der einen Zentralschlitz 40 zum Befestigen
eines nicht näher dargestellten Gurtbandes aufweist. An
stirnseitigen Wickelenden sind Blockierverzahnungen 11, 12
vorgesehen. Diese sind an eine federseitige Stirnfläche 79
und eine mechanikseitige Stirnfläche 28 angeformt. An die
federseitige Stirnfläche 79 und die mechanikseitige Stirn
fläche 28 der Wickelwelle 1 sind Lagerzapfen
21 und 41 und Lagerspitzen 2 und 4, die zusammen mit
Gegenlagern 3 und 5 Spitzenlagerungen für die Wickelwelle 1
in als Lagerschalen 6, 7 ausgebildeten Lagereinrichtungen
bilden. Die Gegenlager 3 und 5 sind hierbei an Bodenflächen
der Lagerschalen 6 und 7 angeformt.
Aus der Fig. 1 ist ferner zu ersehen, daß der federseitige
Lagerzapfen 21 mit einer Eingriffstelle 22 für ein Feder
ende 23 einer Aufwickelfeder 15 ausgestattet ist. Ein anderes
Federende 38 der Aufwickelfeder 15 ist im zusammengebauten
Zustand mit einer Eingriffstelle 24 in der federseitigen
Lagerschale 6 verbunden.
An die federseitige Stirnfläche 79 der Wickelwelle 1 ist
ferner eine zylinderförmige Dichtungslamelle 16, bevorzugt
einstückig, angeformt. Diese Dichtungslamelle 16 ragt im
zusammengebauten Zustand in eine entsprechende Ausnehmung
18, die in die Lagerschale 6 eingeformt ist.
Die Ausnehmung 18 und die Dichtungslamelle 16
bilden hierbei eine staubabweisende Labyrinthdichtung. Im
zusammengebauten Zustand wird die federseitige Blockierver
zahnung 11 von dieser Labyrinthdichtung nicht abgedeckt.
Die Labyrinthdichtung deckt jedoch die Aufwickelfeder 15 und
die Spitzenlagerung (Lagerspitze 2 und Gegenlager 3) ab.
Mechanikseitig ist, wie die perspektivische vergrößerte
Darstellung Fig. 2 zeigt, an die Stirnfläche 28 der Wickel
welle 1 die Blockierverzahnung 12 und eine Steuerver
zahnung 34 für einen fahrzeugsensitiv veranlaßten Klinken
eingriff vorgesehen. Ferner ist an die mechanikseitige
Stirnfläche 28 eine weitere hohlzylin
drische Dichtungslamelle 17 angeformt, die in eine ent
sprechende Ausnehmung 19 an der mechanikseitigen Lagerschale
7 im zusammengebauten Zustand eingeschoben wird. Auch hier
wird eine staubabweisende Labyrinthdichtung erreicht.
Wie insbesondere aus der Fig. 2 zu ersehen ist, sind die
Dichtungslamelle 17 sowie die beiden Verzahnungen 34 und 12
koaxial um die Wellenachse A der Wickelwelle 1, d. h. um die
Verbindungslinie der beiden Lagerspitzen 2 und 4 angeordnet.
Die Dichtungslamelle 17 und die beiden Verzahnungen 12, 34 können aus
einem Stück bestehen und können bevorzugt einstückig an die
mechanikseitige Stirnfläche (Wellenflansch) 28 der Wickel
welle 1 angeformt sein.
Ferner sind an die mechanikseitige Stirnfläche 28 zumindest
eine der beiden Lagerstellen in Form von Lagerstiften 29, 30
für wenigstens eine der beiden Trägheitsmassen 25 und 26
angeformt. In bevorzugter Weise werden zwei Trägheitsmassen
25 und 26 an den Lagerstiften 29 und 30 drehbar gelagert.
Die beiden Trägheitsmassen25, 26 werden durch eine Druckfeder 27,
welche durch eine Bohrung 42 im Lagerzapfen 41 geführt ist,
um die beiden Lagerstifte 29 und 30 in ihre Ruhestellungen
gedrückt. Dabei liegen sie an Widerlagern 43, 44 an. Hierzu
wirkt die Druckfeder 27 auf Hebelarme 45, 46, die an die
Trägheitsmassen 25 und 26 angeformt sind. Es ist natürlich
auch möglich, die Widerlager 43 und 44 an zu der Druckfeder
27 entgegengesetzten Seiten der Hebelarme 45 und 46 vorzu
sehen. Beim dargestellten Ausführungsbeipiel befinden sich
die Widerlager 43 und 44 im Bereich der Hauptmassen der
beiden Trägheitsmassen 25 und 26.
An die Trägheitsmassen 25 und 26 sind einstückig Klinken 31
und 32 angeformt. Bei überhöhter Gurtbandbeschleunigung
werden die Trägheitsmassen 25 und 26 um ihre Lagerstifte
29, 30 entgegengesetzt zur Wirkung der Druckfeder 27 ge
schwenkt, so daß die Klinken 31 und 32 mit der Steuerver
zahnung 33, welche an der mechanikseitigen Lagerschale 7 vorge
sehen ist, in Eingriff kommt. Hierdurch wird dann die noch
zu erläuternde Einhubbewegung der Blockierverzahnungen 11 und
12 in am Rahmen 8 vorgesehene entsprechende Blockierverzah
nungen 9 und 10 verursacht. Aufgrund der diametralen Wirkung
der Druckfeder 27 ist nur die halbe Federrate erforderlich.
In einem an die Lagerschale 7 angeformten Sensorgehäuse 47
ist in Form einer Kugel 35 und einem Klinkenhebel 36 in
bekannter Weise aufgebildete fahrzeugsensitive Sensor
gelagert. Mithilfe einer aufclipsbaren Verschlußklappe 48
kann nach dem Einbau der Kugel und des Klinkenhebels 36
in der in Fig. 3 gezeigten Anordnung das Sensorgehäuse 47
verschlossen werden.
Wie insbesondere aus der Fig. 3 zu ersehen ist, wirkt bei ei
ner überhöhten Fahrzeugbeschleunigung bzw. Fahrzeugabbremsung
die in ihrer Lagerschale 49 bewegte Kugel auf den an der
mechanikseitigen Lagerschale 7 direkt schwenkbar gelagerten
(Drehlager 71) Klinkenhebel 36, der mit seiner Klinke 50
mit der an der Mechanikseite der Wickelwelle 1 vorgesehenen
Steuerverzahnung 34 in Eingriff kommt. Auch hierdurch erfolgt
der Einhub der Blockierverzahnungen
11 und 12 an der Wickelwelle 1 in die am Rahmen 8 vorge
sehenen Blockierverzahnungen 9 und 10.
Im zusammengebauten Zustand bilden die soeben erläuterten
Bauteile eine Baueinheit 20. Diese Baueinheit 20 setzt sich
mithin zusammen aus der Wickelwelle 1 und den einstückig
angeformten Teilen, aus der Triebfeder 15 und der fahrzeug
sensitiven und gurtsensitiven Sensorik sowie den stirn
seitigen Lagerschalen 6 und 7.
Diese Lagerschalen 6, 7 umhüllen
an der Federseite die Aufwickelfeder 15 und die Spitzenlagerung 2, 3
und an der Mechanikseite die dort vorgesehenen Sensorteile
25 bis 27 und 30 bis 36 und ebenfalls die Spitzenlagerung 4, 5 in staubabweisender Funk
tion aufgrund der erläuterten Labyrinthdichtungen 16, 17. Damit die
Baueinheit 20 eine starre Baueinheit bildet, sind an die
Lagerschalen 6 und 7 Rastarme 51, 52 (für die federseitige
Lagerschale 6) und 53 und 54 (für die mechanikseitige Lager
schale 7) angeformt. Die Rastarme 51-54 besitzen Rastein
griffstellen (Rastnasen 55, 56 und Rastausnehmungen 57, 58),
welche miteinander in Eingriff gebracht werden, und zwar so,
daß eine formschlüssige Verbindung über die Rastarme 51-54
zwischen den beiden Lagerschalen 6 und 7 gewonnen wird.
Gegebenenfalls können an den Rasteingriffstellen die Rast
arme noch miteinander verschweißt sein. Es kann noch zusätz
lich ein dritter Rastarm an jeder der beiden Lagerschalen
6 und 7 mit entsprechenden Rasteingriffstellen vorgesehen
sein. Auf diese Weise erhält man eine starre Baueinheit 20.
Für die schwenkbare Lagerung dieser Baueinheit 20 um eine
Schwenkachse B sind am Rahmen 8 Lagerstellen 78 und 59 für
eine Schwenklagerung der Baueinheit 20 vorgesehen. In bevor
zugter Weise befinden sich diese Schwenk-Lagerstellen 78 und
59 an der Gurtauszugsseite des Rahmens 8.
Wie die Fig. 1 zeigt, besitzt der Rahmen 8 zwischen
zwei Rahmenschenkeln 13 und 14 eine Öffnung 60, durch die
das nicht näher dargestellte Gurtband neben einem Rahmen
blechteil 61 nach außen geführt ist.
In den Rahmen 8 wird die Baueinheit 20 nach Art einer
Schaukel in den Schwenk-Lagerstellen 78 und 59 eingehängt.
Dazu können an die Rastarme 51 und
53 entsprechende Einhängevorrichtungen 62 und 63 vorgesehen
sein.
Ferner sind an die Lagerschalen 6 und 7 Anschläge 64 und 65
angeformt. Diese Anschläge 64 und 65 kommen im montierten
Zustand der Baueinheit 20 mit zugeordneten Widerlagern
am Rahmen 8 in Eingriff. Eine Rückstellfeder 68
wird zwischen einen an die Baueinheit 20, insbesondere an
den Rastarm 54, angeformte Lagerstelle 69 und eine weitere
Lagerstelle 70 am Rahmen 8 eingesetzt. Durch die Kraft der
Rückstellfeder 68, welche als Druckfeder ausgebildet sein kann,
werden die Anschläge 64 und 65 an den Lagerschalen 6 und 7
gegen die Widerlager am Rahmen 8 gedrückt. In der
Ruhestellung nimmt damit die Baueinheit 20 und damit die
Wickelwelle 1 eine definierte Stellung ein.
Wenn entweder fahrzeugsensitiv und/oder gurtbandsensitiv
eine der oben beschriebenen Einsteuerbewegungen ausgelöst
worden ist, und die Klinken 31, 32 bzw. die Klinke 50 mit
einer oder beiden Steuerverzahnungen 33 und 34 in
Eingriff steht, wird bei einem in Auszugrichtung auf
das Gurtband ausgeübten Zug die Baueinheit 20 insgesamt um
die durch die Schwenklagerung in den Lagerstellen 78 und 59
definierte Schwenkachse B geschwenkt, wobei die Blockierver
zahnungen 11, 12 an der Wickelwelle 1 in die entsprechenden
Blockierverzahnungen 9, 10 an den Rahmenschenkeln 13 und 14
des Rahmens 8 in blockierende Stellung kommen. Das Gurtband
ist dann in Auszugsrichtung blockiert. Weder bei der Ein
hubbewegung, welche synchron an beiden Wickelwellenenden erfolgt,
noch in der Blockierstellung wirken auf die Spitzenlagerun
gen 2, 3 bzw. 4, 5 an den beiden Stirnseiten der Wickelwelle 1
Kräfte, insbesondere Querkräfte. Die
Spitzenlagerungen werden nur wenig
belastet.
Wie insbesondere aus Fig. 3 zu ersehen ist, weisen,
bezogen auf die zur Wellenachse A radiale Richtung zur
Zahnspitze als Bezugslinie C die Eingriffflanken der
Blockierverzahnung 11 bzw. 12 gegenüber Klinkeneingriff
flanken der Steuerverzahnung 34 einen Winkelversatz
auf. Dieser Winkelversatz beträgt in bekanner Weise
etwa 15°. Für die Einsteuerbewegung, d. h. für den
Eingriff der Klinke 50 in die Klinkeneingriffflanke wird
hierdurch eine einziehende, die Rastung haltende Wirkung
erreicht. Bei einer Drehung der Welle bzw. einer Hubbewegung
der Welle entgegengesetzt zur Einsteuerrichtung wird durch
die nach außen weisende Flanke 64 auf die Klinke 50 eine
ausweisende Kraft ausgeübt, so daß der Eingriff gelöst wird.
Bei den Blockierverzahnungen 9, 10 bzw. 11, 12 wird durch die
Neigung der Eingriffflanken 37 eine Kraft übertragende
Wirkung erreicht, wobei der Eingriff der Blockierverzahnun
gen ineinander sich wieder leicht lösen kann.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Rahmen 8 so
ausgebildet, daß er an der Karosserie, insbesondere an der
B-Säule eines Kraftfahrzeugs befestigt werden kann. Hierzu
sind entsprechende Führungs- und Befestigungsvorrichtungen
72 bis 75 vorgesehen. Es ist jedoch auch möglich, daß
in einem Teil der Fahrzeugkarosserie, beispielsweise in der
B-Säule, die Blockierverzahnungen 9, 10 und die Öffnung 60
eingeformt sind, so daß die Baueinheit 20 direkt in den
Karosserieteil, insbesondere in die B-Säule, eingebaut
werden kann. Auch kann anstelle der eingesetzten Feder 68
eine an die Baueinheit 20, z. B. in Form einer oder mehrerer
Blattfedern angeformte Federeinrichtung angewendet werden.
Claims (4)
1. Aufrollautomat für einen Sicherheitsgurt mit einer
um eine Wellenachse drehbaren, unter dem Einfluß einer
Triebfeder stehenden Wickelwelle für einen auf- und
abwickelbaren Sicherheitsgurt, welche an beiden Wickelwellenseiten
Blockierverzahnungen aufweist, die im
Blockierfall in zwei an Rahmenschenkeln eines Rahmens
vorgesehenen Blockierverzahnungen gegen die Kraft
einer Rückstellfeder eingreifen, einer Sensoreinrichtung,
die auf überhöhte Fahrzeugverzögerungen bzw.
-beschleunigungen und/oder beschleunigte Gurtbewegungen
anspricht, wobei die Triebfeder an der einen
Stirnseite der Wickelwelle und die Sensoreinrichtung
an der anderen Stirnseite der Wickelwelle angeordnet
sind und einer Lagereinrichtung, an welcher über Lager
die Wickelwelle an beiden Stirnseiten um die Wellenachse
drehbar gelagert ist, wobei die Lagereinrichtung
am Rahmen für den synchronen Einhub der beiden
Blockierverzahnungen an der Wickelwelle in die
Blockierverzahnungen an den Rahmenschenkeln schwenkbar
gelagert ist und
die Wickelwelle,
die Sensoreinrichtung
und die Lagereinrichtung durch
angeformte, formschlüssige Steckverbindungen
verbunden
sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagereinrichtung aus zwei Lagerschalen
(6, 7) gebildet wird, die die Sensorvorrichtung
(25 bis 35) und die Aufwickelfeder (15) aufnehmen,
und durch die Steckverbindungen (51 bis 55)
eine Baueinheit (20) bilden, daß die Lager als
an sich bekannte Spitzenlager (2 bis 5) ausgebildet
sind
und daß an die Lagerkappen (6, 7) die
Lager (62, 63) für die schwenkbare Lagerung
der Baueinheit (20) am Rahmen (8) und Rückhalterasten
(64, 65) zum Halten der Baueinheit (20) in einer definierten
Lage gegen die Kraft der Rückstellfeder
(68) angeformt sind.
2. Aufrollautomat nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß an beiden Stirnseiten an die Wickelwelle
(1) ringförmige Dichtungslamellen (16, 17) angeformt
sind, die zur Bildung einer Labyrinthdichtung in entsprechende
Ausnehmungen (18, 19) an den Lagerschalen (6, 7)
eingreifen.
3. Aufrollautomat nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Rahmen (8) ein Bestandteil einer
Fahrzeugkarosserie ist.
4. Aufrollautomat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß in einen Lagerzapfen (21), der federseitig
für das Spitzenlager (2, 3) die Lagerspitze (2) aufweist,
eine Eingriffstelle (22) für ein Federende (23) der
Aufwickelfeder (15) eingeformt ist, und daß die federseitige
Lagerschale (6) eine Eingriffstelle (24) für das
andere Federende (38) der Aufwickelfeder (15) aufweist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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DE3940374C2 true DE3940374C2 (de) | 1994-06-30 |
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ID=6394940
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