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DE389192C - Vorrichtung zur Wiedergabe von Schallaufzeichnungen auf elektrischem Wege - Google Patents

Vorrichtung zur Wiedergabe von Schallaufzeichnungen auf elektrischem Wege

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Publication number
DE389192C
DE389192C DEB106399D DEB0106399D DE389192C DE 389192 C DE389192 C DE 389192C DE B106399 D DEB106399 D DE B106399D DE B0106399 D DEB0106399 D DE B0106399D DE 389192 C DE389192 C DE 389192C
Authority
DE
Germany
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electrical means
anode
sound recordings
reproduction
tube
Prior art date
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Expired
Application number
DEB106399D
Other languages
English (en)
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Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE389192C publication Critical patent/DE389192C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L11/00Measuring steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by means not provided for in group G01L7/00 or G01L9/00
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R19/00Electrostatic transducers
    • H04R19/06Gramophone pick-ups using a stylus; Recorders using a stylus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

  • Vorrichtung, zur Wiedergabe von Schallaufzeichnungen auf elektrischem Wege. Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der durch Patent 376372 geschützten Vorrichtung zur Wiedergabe von auf einem Film aufgezeichneten Tönen, bei welcher der durch den Relieftonfilm gesteuerte Füh#lhebel eine Elektrode einer Entladungsstrecke trägt.
  • Die Verbesserung besteht darin, daß die an dem Fühlhebel vorgesehene Elektrode eine in an sich bekannter Weise zwischen den Elektroden der Entladungsstrecke angeordnete gitterförmige Hilfselektrode bildet, wodurch der Leitungswiderstand der Entladungsstrecke im Rythmus der aufgezeichneten Schall-,vellen verändert wird.
  • Durch die Anwendung einer besonderen Steuerelektrode, an die ein vom Anodenpotential unabhängiges Hilfspotential gelegt wird wird insbesondere eine leichte Anpassung des Entladungsstromes an die Arbeitsbedingungen des Entladungsvorganges erreicht, da letzterer durch eine Änderung der Steuerhilfsspannung in weiten Grenzen beeinflußt werden kann. - Der auf elektrostatischer Wirkung be# ruhende Einfluß der Steuerelektrode auf den von der Anode zur Kathode fließenden Entladungsstrom (Anodenstrom) ist bei gegebenem Anodenpotential um so stärker, je kleiner di-#r Abstand der Steuerelektrode von der Kathode im Verhältnis zum Abstdrid der Anode von der Kathode ist. Man hat es also durch Änderung der drei Faktoren: Anodenpotential, Gitterpotential und Abstand der Elektroden in der Hand, den Entladungsvorgang direkt zu beeinflussen, daß der zur Ausnützung gelangende Teil der Entladungskurve eine günstige Lage erhält.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, bei welchem angenommen ist, daß das Tonrelief auf einem kinematographischen Bildfilm zur gleichzeitigen Wiedergabe von Ton und Bild eingeprägt ist.
  • i ist der das Tonrelief 2 tragende Film.. welcher durch eine 'rralisport-%valze 3, an der die beiden Führtingsrollerr 4- anliegen, init gleichförmiger Geschwindigkeit bewegt wird. 5 ist ein am Kinoapparat befestigter Halter, in welch-ein »'mittels eines Armes 6 ein Bügel 7 drehbar gelagert ist. Dieser Bügel dient als Träger der drei Elektroden der Entladungsstrecke, und, zwar sind am unteren Teil des Bügels die Steuerelektrode, am oberen Teil desselben die beiden anderen Elektroden befestigt. Zur Befestigung der Steuerelektrode ist der untere Teil des Bügels 7' gabelförmig ausgebildet. Die beiden Gabelenden tragen je zwei spiralförmig gewundene Federn 8 und 9, zwischen denen ein den Hebelarin io tragendes Plättchen i i ruht, das mit einer das Tonrelief abtastenden Zunge ii' versehen ist und durch den Druck der Federn derart in einer 'Mittellage gehalten wird, daß eine schwingende Bewegung entsprechend dem Wellenzuge des Tonreliefs zustandekommen kann, wenn die Zunge ii' über das Tonrelief liinweggleitet. An dem Hebelarm io befindet sich die zur Steuerung des Entladungsstromes dienende gitterförmige Hilfselektrode 12, welche durch einen leichten Rahmen gebildet wird, über den ein f einer Draht in einer Anzahl paralleler Windungen von kleinem Ab- stand gewickelt ist. Zu beiden Seiten der Steuerelektrode 12 befinden sich die beiden Hauptelektroden der Entladungsstrecke, und zwar links die Anode 13, rechts die Glühkathode 14, welcher durch die beiden Kleininen 15 und 16 der Heizstrom für die Heizspirale zugeführt wird. Die Anode 13 ist mit einer Schraubenspindel 17 versehen und kann mittels einer Schraubenmutter 18 in größeren oder geringeren Abstand von der Steuerelektrode 12 gebracht werden.
  • Die Schaltungs- und Wicklungsweise der Vorrichtung ist folgende: 1 ist der durch eine kleine Batterie ig gespeiste Heizstromkreis für die Glühkathode. II ist der durch eine Batterie 2o gespeiste Hilfsstromkreis für die Steuerelektrode, welcher von dieser über die zwischen ihr und der Glehkathode liegenden Teil der Entladungsstrecke führt. Die Batterie 2o dient nur zur Aufladung der Steuerelektrode und wird zwecks genauer Einstellung der nötigen Hilfsspannung durch einen Widerstand reguliert. III ist der über die ganze Entladungsstrecke führendeAnodenstromkreis., welcher durch eine Hochspannungsbatterie2i gespeist wird.
  • Die durch die Schwingungen der Steuerelektrode 12 verursachten Schwankungen des Entladungspotentials werden nur da-zu benutzt, um ein im Stromkreise I liegendes elektrisches Ventil 22 zu steuern. Diese Röhre ist in Reihe mit einer zur Erzeugung von ungedämpftenHochfrequenzschwingungen dienenden weiteren Röhre23 geschaltet. Der von einer Batterie 24 gelieferte Strom fließt über die Spulle25 zur Anode26 der Schwingungsrähre23 und von dieser über die Glühkathode27 der gleichen Röhre zur Anode28 der Ventilröhre22 und von dieser über die Glühkathode29 zur Batterie24 zurück. In dem Anodenstromkreise IV liegt parallel zu der Selbstinduktionsspule 25 ein Kondensator 30, welcher mit der Spule 25 zusammen einen geschlossenen SchwingungskreisV bildet. Dieser Schwingungskreis ist durch eine in dem über das Gitter 31 der Schwingungsröhre führenden Stromkreis liegenden Spule32 mit dem Gitter der Röhre rückgekoppelt, wodurch Schwingungen im Anodenstromkreise im Rhythmus der Eigenfrequenz des Schwingungskreises entstehen. Die Amplitude des so entstehenden Hochfrequenzstronies wird durch die Ventilröhre22, die mit der Schwingungsröhre in Reihe geschaltet ist, im Rhythmus der Schallaufzeichnungen beeinflußt. Zu diesem Zwecke werden die Spannungsschwankungen der Entladungsstrecke an das Gitter der Röhre 22 geführt, wodurch der diese Röhre durchfließende hochfrequente Anodenstrom in seiner Stärke beeinflußt wird, so daß eine der Hochfrequenzschwingung übergelagerte Schwingungsform entsteht, welche mit den wiederzugebenden Schallschwingungen vollkommen übereinstimmt. 35 ist ein kleiner Überbrückungskondensator für die zur Erzeugung der Hochfrequenz dienende Rückkoppelung. 36 ist eine mit der Schwingungsspule 25 gekoppelte Übertragungsspule zur übertragung der Hochfrequenz auf eine Hochfrequenzverstärkeranordnung. Die Überlagerung der Tonfrequenz über einen Hochfrequenzstroln hat den Zweck, schädliche (verzerrende) Induktionswirkungen zu vermeiden, wenn die durch den Entladungsstrom gesteuerte Ventilröhre noch keinen genügend starken Strom für die elektrische Wiedergabevorrichtung (z. B. für einen Lautsprecher) liefert, sondern dieser erst noch durch weitere Verstärkerröhren erheblich verstärkt werden muß.

Claims (1)

  1. PATENT-Axspp,ucH-Vorrichtung zur Wiedergabe von Schallaufzeichnungen auf elektrischem Wege nach Patent 376372, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem durch den Relieftonfilm gesteuerten Fühlhebel (io. i i, i i') vorgesehene Elektrode eine in an sich bekannter Weise zwischen den Elektroden der Entladungsstrecke (13, 14) angeordnete gitterförmige Hilfselektrode (12) bildet.
DEB106399D 1922-09-12 1922-09-12 Vorrichtung zur Wiedergabe von Schallaufzeichnungen auf elektrischem Wege Expired DE389192C (de)

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DEB106399D DE389192C (de) 1922-09-12 1922-09-12 Vorrichtung zur Wiedergabe von Schallaufzeichnungen auf elektrischem Wege

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DE389192C true DE389192C (de) 1924-01-26

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ID=6991615

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