DE3841413C2 - - Google Patents
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Description
Diese Erfindung bezieht sich auf eine durch Erhitzen vernetzbare
und härtbare Harzzusammensetzung.
Wenn ein Harz, das mindestens eine ungesättigte Gruppe aufweist,
durch Erhitzen ausgehärtet oder gehärtet werden soll,
war es übliche Praxis, dem Harz einen radikalischen Polymerisations
katalysator oder ein Polythiol zuzufügen, um so eine radikalische
Additionspolymerisation zu bewirken, die zur Vernetzung des
Harzes führt. Diese Technik hat jedoch Nachteile: Die Lagerbeständigkeit
der aushärtbaren Harzzusammensetzung ist
schlecht, und die Aushärtung der Harzoberfläche wird durch
den Sauerstoff der Luft inhibiert. Als Alternative zur obigen
Technik ist ein Verfahren entwickelt worden, das die Umsetzung
einer aktiven Wasserstoff enthaltenden Verbindung mit der
polymerisierbaren, ungesättigten Gruppe in der Art einer
Michael-Addition in Anwesenheit eines basischen Katalysators
zwecks leichterem Aushärten umfaßt. Auch diese Methode hat
ihre Nachteile: die Harzzusammensetzung hat eine schlechte
Lagerbeständigkeit, und der im ausgehärteten Produkt zurückgehaltene
basische Katalysator verringert die Wasserbeständigkeit
des ausgehärteten Produkts.
Daher ist es ein Ziel der Erfindung, eine härtbare, von den
obigen Nachteilen freie Harzzusammensetzung zu schaffen.
Ein weiteres Ziel ist die Schaffung einer härtbaren Harz
zusammensetzung mit guter Lagerbeständigkeit und guter Aus
härtbarkeit, wobei die härtbare Harzzusammensetzung ein ausgehärtetes
Produkt mit guter Wasserbeständigkeit liefert.
Weitere Ziele und Vorteile der Erfindung gehen aus der folgenden
Beschreibung hervor.
Somit schafft die vorliegende Erfindung eine durch Erhitzen
für eine Dauer von mindestens 5 min auf eine Temperatur von
wenigstens 80°C vernetzbare und härtbare Harzzusammensetzung,
die ein härtbares Harz mit 0,1 bis 10 Mol pro kg Harzfeststoffe
einer polymerisierbaren, ungesättigten Gruppe und 0,01
bis 5 Mol pro kg Harzfeststoffe einer aprotischen,
Onium-haltigen Gruppe der allgemeinen Formel
enthält, worin R₁ ein Wasserstoffatom oder eine Kohlenwasserstoffgruppe
mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen ist, die gegebenenfalls
durch eine Hydroxyl-, Alkoxy- oder Estergruppe oder ein
Halogenatom substituiert sein kann;
bedeutet,
wobei Z ein Stickstoff- oder Phosphoratom ist und Y ein Schwefelatom ist; R₂, R₃ und R₄, die gleich oder verschieden sind, jeweils eine organische Gruppe mit 1 bis 14 Kohlenstoffatomen bedeuten, wobei R₂ und R₃ oder R₂, R₃ und R₄ gemeinsam, zusammen mit dem benachbarten Stickstoff-, Phosphor- oder Schwefelatom, eine heterocyclische Gruppe bilden können, wobei das Harz ein Acryl-, Polyester-, Urethan-, Alkyd-, Epoxy- oder Phenolharz ist und ein Spitzenmolekulargewicht von 250 bis 100 000, bestimmt durch Gelpermeationschromatographie, aufweist; ferner schafft die vorliegende Erfindung eine härtbare Harzzusammensetzung, die ein Harz, das eine polymerisierbare, ungesättigte Gruppe enthält, und ein Harz, das eine aprotische, Onium-haltige Gruppe der obigen Formel (I) enthält, umfaßt.
wobei Z ein Stickstoff- oder Phosphoratom ist und Y ein Schwefelatom ist; R₂, R₃ und R₄, die gleich oder verschieden sind, jeweils eine organische Gruppe mit 1 bis 14 Kohlenstoffatomen bedeuten, wobei R₂ und R₃ oder R₂, R₃ und R₄ gemeinsam, zusammen mit dem benachbarten Stickstoff-, Phosphor- oder Schwefelatom, eine heterocyclische Gruppe bilden können, wobei das Harz ein Acryl-, Polyester-, Urethan-, Alkyd-, Epoxy- oder Phenolharz ist und ein Spitzenmolekulargewicht von 250 bis 100 000, bestimmt durch Gelpermeationschromatographie, aufweist; ferner schafft die vorliegende Erfindung eine härtbare Harzzusammensetzung, die ein Harz, das eine polymerisierbare, ungesättigte Gruppe enthält, und ein Harz, das eine aprotische, Onium-haltige Gruppe der obigen Formel (I) enthält, umfaßt.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung umfaßt die härtbare
Harzzusammensetzung ein Harz, das eine polymerisierbare, ungesättigte
Gruppe und eine aprotische, Onium-haltige Gruppe
der obigen Formel (I) umfaßt. (Im folgenden wird diese Zusammensetzung
als "Harzzusammensetzung A" bezeichnet).
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung umfaßt die
härtbare Harzzusammensetzung eine Harzmischung, bestehend aus
einem Harz, das eine polymerisierbare, ungesättigte Gruppe
enthält, und einem Harz, das eine aprotische, Onium-haltige
Gruppe der obigen Formel (I) enthält (im folgenden als "Harz
zusammensetzung B" bezeichnet).
Zuerst wird die Harzzusammensetzung A genauer beschrieben.
Als Harz, das ein Hauptbestandteil der Harzzusammensetzung A
ist, wird irgendeines der bekannten Acryl-, Polyester-,
Urethan-, Alkyd-, Epoxy- oder Phenol-Harze verwendet,
das mindestens eine polymerisierbare, ungesättigte
Gruppe und Onium-haltige Gruppe der obigen Formel (I) enthält,
wobei Acryl-,
Polyester- und Epoxy-Harze bevorzugt werden. Bei der Durchführung
der vorliegenden Erfindung werden Harze, die eine an
ein primäres Kohlenstoffatom gebundene Hydroxylgruppe enthalten,
vom Standpunkt der Aushärtbarkeit besonders bevorzugt.
Das Spitzenmolekulargewicht des
Harzes, bestimmt durch Gelpermeationschromatographie (GPC), beträgt
250 bis 100 000, insbesondere 400 bis
50 000 und ganz besonders 500 bis 20 000. Ein Molekulargewicht
oberhalb des oberen Bereiches ist nicht zweckmäßig,
weil möglicherweise die Beschichtungsverarbeitbarkeit verringert
wird.
Als oben genannte polymerisierbare, ungesättigte Gruppe sind
Acryloyl, Methacryloyl, Itaconoyl, Maleoyl, Fumaroyl, Crotonoyl-,
Acrylamido, Metharylamido, Cinnamoyl, Vinyl und Allyl
und dergleichen geeignet, wobei Acryloyl- und Acrylamidogruppen
bevorzugt werden.
Die durch die obige Formel (I) dargestellte, aprotische,
Onium-haltige Gruppe muß so gebaut sein, daß das Kohlenstoffatom
in β-Stellung zum Oniumsalz bildenden Stickstoff-,
Phosphor- oder Schwefelatom ein sekundäres Kohlenstoffatom
mit einer Hydroxylgruppe ist. Somit ist die aprotische Onium-
haltige Gruppe eine quaternäres Ammonium enthaltende Gruppe,
eine quaternäres Phosphonium enthaltende Gruppe oder eine
tertiäres Sulfonium enthaltende Gruppe. Beispiele des Kations
in der aprotischen, Onium-haltigen Gruppe sind wie folgt:
In den obigen Formeln sind R₂, R₃ und R₄ gleich oder verschieden
und jeweils eine organische Gruppe mit 1 bis 14 Kohlenstoffatomen.
Die organischen Gruppen R₂ und R₃ oder R₂, R₃
und R₄ können gemeinsam, zusammen mit dem benachbarten Stickstoff-,
Phosphor- oder Schwefelatom, eine heterocyclische
Gruppe bilden.
Die organischen Gruppen mit 1 bis 14 Kohlenstoffatomen, die
durch R₂, R₃ und R₄ dargestellt werden, sind nicht besonders
beschränkt, vorausgesetzt, sie stören die Ionisierung der
Ammonium-, Phosphonium- oder Sulfoniumgruppe nicht wesentlich.
So werden z. B. Kohlenwasserstoffgruppen mit 1 bis 14 Kohlenstoffatomen,
die gegebenenfalls ein oder mehrere Heteroatome,
wie Sauerstoff, Schwefel und/oder Stickstoff, oder Atome in
Form einer Hydroxyl-, Alkoxy-, Sulfonyloxy- oder Aminogruppe
enthalten können, verwendet.
Als derartige Kohlenwasserstoffgruppen kann man z. B. nennen
die aliphatischen, alicylischen oder aromatischen Kohlen
wasserstoffgruppen, wie Alkyl, Cycloaklyl, Cyloalkylalkyl, Aryl
und Aralkyl. Die Alkylgruppen können gerade oder verzweigt sein und
enthalten nicht mehr als 14 Kohlenstoffatome, insbesondere
nicht mehr als 8 Kohlenstoffatome, wie
z. B. Methyl, Ethyl, n- oder i-Propyl, n-, i-, sek- oder t-
Butyl, Pentyl, Heptyl und Octyl. Die Cycloalkylgruppe enthält
nicht mehr als 14 Kohlenstoffatome, insbesondere
5 bis 8 Kohlenstoffatome und umfaßt u. a. Cyclopentyl, Cyclohexyl,
Cyclohexylmethyl und Cyclohexylethyl. Aryl umfaßt u. a.
Phenyl, Tolyl und Xylyl. Aralkyl ist z. B. Benzyl.
Als bevorzugte Beispiele der sauerstoffhaltigen Kohlenwasserstoffgruppe
kann man nennen: eine Hydroxylakylgruppe (insbesondere
eine Hydroxyl-niederalkylgruppe), z. B. Hydroxymethyl,
Hydroxyethyl, Hydroxybutyl, Hydroxypentyl, Hydroxyheptyl oder
Hydroxyoctyl, und eine Alkoxyalkylgruppe (insbesondere eine
Niederalkoxy-niederalkylgruppe), z. B. Methoxymethyl, Methoxybutyl,
Ethoxymethyl, Ethoxyethyl, n-Propoxyethyl, Isopropoxymethyl,
n-Butoxymethyl, i-Butoxyethyl oder t-Butoxyethyl. Ein
bevorzugtes Beispiel der schwefelhaltigen Kohlenwasserstoffgruppe
ist z. B. 2-Benzolsulfonyloxymethyl. Ein bevorzugtes
Beispiel der stickstoffhaltigen Kohlenwasserstoffgruppe ist
2-(N-Acetylamino)ethyl.
Die heterocyclische Gruppe -W⊕, die gemeinsam durch R₂ und R₃
oder R₂, R₃ und R₄ zusammen mit den benachbarten Stickstoff-,
Phosphor- oder Schwefelatom gebildet wird, ist z. B. wie folgt:
wird bevorzugt.
Die durch R₁ in der obigen Formel (I) dargestellte Kohlenwasserstoffgruppe
mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, die gegebenfalls
durch eine Hydroxyl-, Alkoxy- oder Estergruppe oder ein
Halogenatom substituiert sein kann, ist z. B. eine aliphatische,
alicyclische oder aromatische Kohlenwasserstoffgruppe, wie
Alkyl, Alkenyl, Cycloalkyl, Cycloalkylalkyl, Aryl und Aralkyl,
wobei Alkyl- und Alkenylgruppen bevorzugt werden. Die Alkyl-
und Alkenylgruppen können gerade oder verzweigt sein; besonders
zweckmäßig sind Niederalkyl- und Niederalkenylgruppen,
wie Methyl, Ethyl, n- oder i-Propyl, n-, i- sek- oder t-Butyl,
Pentyl, Heptyl, Octyl, Vinyl und 2-Methylvinyl. Ein typisches
Beispiel für Cycloalkyl ist Cyclohexyl. Die Cycloalkylalkylgruppe
ist z. B. Cyclohexylmethyl oder Cyclohexylethyl. Arylgruppen
sind z. B. Phenyl, Tolyl und Xylyl. Ein typisches Beispiel
für eine Aralkylgruppe ist Benzyl. Bevorzugte hydroxyl
substituierte Kohlenwasserstoffgruppen sind z. B. Hydroxyalkylgruppen
(insbesondere Hydroxy-niederalkylgruppen), wie
Hydroxymethyl, Hydroxyethyl, Hydroxybutyl, Hydroxypentyl,
Hydroxyheptyl und Hydroxyoctyl. Bevorzugte alkoxysubstituierte
Kohlenwasserstoffgruppen sind Alkoxyalkylgruppen (insbesondere
Niederalkoxy-niederalkylgruppen), wie Methoxymethyl,
Ethoxymethyl, Ethoxyethyl, n-Propoxyethyl, i-Propoxymethyl,
n-Butoxymethyl, i-Butoxyethyl und t-Butoxyethyl. Durch eine
Estergruppe substituierte Kohlenwasserstoffgruppen sind z. B.
vorzugsweise Niederalkoxycarbonylalkyl-, Niederalkoxycarbonylalkenyl-
und Acyloxyalkylgruppen, wie Methoxycarbonylmethyl,
Propoxycarbonylethyl, Ethoxycarbonylpropyl, Methoxycarbonylbutyl,
Methoxycarbonylethylenyl, Ethoxycarbonylethylenyl,
Acetoxymethyl, Acetoxyethyl, Propionyloxymethyl und Porpionyloxyethyl.
Halogensubstituierte Kohlenwasserstoffgruppen sind
vorzugsweise Chlormethyl, Brommethyl, Jodmethyl, Dichlormethyl,
Trichlormethyl, Chlorethyl und Chlorbutyl.
Jedes Harzmolekül sollte mindestens eine polymerisierbare, ungesättigte
Gruppe der oben genannten Art aufweisen.
Der Gehalt an polymerisierbaren,
ungesättigen Gruppen liegt zwischen 0,1 bis 10
Mol, insbesondere zwischen 0,5 bis 5 Mol und ganz besonders
zwischen 1 bis 4 Mol, pro kg Harz (als Feststoffe).
Liegt dieser Gehalt unter 0,1 Mol, dann kann das Harz nicht
in zufriedenstellendem Maß ausgehärtet werden, während bei
einem Gehalt über 10 Mol die mechanischen Eigenschaften des
ausgehärteten Harzes möglicherweise beeinträchtigt werden.
Der Gehalt an oben genannten, aprotischen, Onium-haltigen
Gruppen liegt zwischen 0,01 bis 5 Mol, insbesondere
zwischen 0,1 bis 2 Mol und ganz besonders zwischen
0,2 bis 1 Mol, pro kg Harz (als Feststoffe). Ein Gehalt unter
0,01 Mol ergibt möglicherweise eine unzureichende Aushärtung,
während bei einem Gehalt über 5 Mol möglicherweise die Wasserbeständigkeit
des ausgehärteten Produktes abnimmt.
Die Einführung der polymerisierbaren, ungesättigten Gruppe in
das Harz kann nach bekannten Verfahren durchgeführt werden,
z. B. (i) durch Additionsreaktion zwischen Carboxyl- und
Epoxygruppe, (ii) durch Additionsreaktion zwischen
Hydroxy- und Epoxygruppe, (iii) durch Veresterungsreaktion
zwischen Hydroxyl- und Carboxylgruppe, (iv) durch Additionsreaktion
zwischen Isocyanat- und Hydroxylgruppe,
(v) durch Halbveresterungsreaktion zwischen Hydroxylgruppe
und Säureanhydrid, oder (vi) durch Esteraustauschreaktion
zwischen Hydroxy- und Estergruppe. Die polymerisierbare,
ungesättigte Gruppe kann entweder in einer Verbindung oder
einem Harz mit einer derartigen oben genannten, funktionellen
Gruppe oder in beiden enthalten sein.
Die Einführung der Onium-haltigen Gruppe in das Harz kann
z. B. nach der im folgenden genannten Methode (a) oder (b)
erfolgen.
(a) Die Methode umfaßt die Umsetzung eines Harzes, das eine
2-Halogeno-1-hydroxyethylgruppe enthält, mit einem tertiären
Amin, einem Phosphin oder einem Thioether in einem mit Wasser
nicht mischbaren, inerten, organischen Lösungsmittel, die
anschließende Umwandlung des Halogenatoms in eine Hydroxylgruppe
durch Anionenaustausch und die Reaktion des erhaltenen
Harzes mit einer organischen Säure.
Wenn die mit dem Harz umzusetzende Verbindung ein tertiäres
Amin ist, kann die obige Reaktion durch die folgende Reaktionsgleichung
dargestellt werden:
In der obigen Gleichung ist der Basis-Teil des Harzes,
X ist ein Halogenatom und R₂, R₃ und R₄ sind jeweils wie
oben definiert.
Wenn ein Phosphin anstelle des tertiären Amins verwendet wird,
erhält man die Reaktionsgleichung durch Ersetzen von N durch
P, und bei Verwendung eines Thioethers anstelle des tertiären
Amins wird in der Gleichung N durch S ersetzt, und der -R₄-Teil
wird aus der Gleichung weggelassen.
Die obige Reaktion zwischen dem Harz und dem tertiären Amin,
Phosphin oder Thioether erfolgt unter Erhitzen auf etwa 100
bis 150°C, vorzugsweise etwa 100 bis 120°C. Diese Reaktion
ist in etwa 1 bis 20 h beendet.
Die Substitution des Halogenatoms durch eine Hydroxylgruppe
kann z. B. erfolgen, indem man das zu behandelnde Harz durch
eine Schicht eines üblichen Anionenaustauscherharzes leitet,
und zwar z. B. in Form von Perlen.
Die Reaktion zwischen dem so erhaltenen hydroxylsubstituierten
Harz und der organischen Säure erfolgt leicht, wenn beide
Reaktionsteilnehmer bei Raumtemperatur miteinander in Berührung
gebracht werden.
(b) Die Methode umfaßt die gleichzeitige Umsetzung eines eine
1,2-Epoxygruppe enthaltenden Harzes mit einer organischen
Säure und einem tertiären Amin, Phosphin oder Thioether in
einem mit Wasser nicht mischbaren, inerten, organischen
Lösungsmittel.
Wenn die mit dem Harz umzusetzende Verbindung ein tertiäres
Amin ist, kann die obige Reaktion durch die folgende Reaktionsgleichung
dargestellt werden:
In der obigen Gleichung sind R₁, R₂, R₃, R₄ und wie oben
definiert.
Wenn anstelle des tertiären Amins ein Phosphin oder ein
Thioether verwendet wird, dann erhält man die Reaktionsgleichungen
wie bei der obigen Methode (a) durch Ersetzen von
N durch P bzw. Ersetzen von N durch S und Weglassen des -R₄-
Teils.
Die obige Reaktion zwischen Harz, tertiärem Amin und organischer
Säure kann unter Erhitzen auf etwa 40 bis 80°C erfolgen
und ist in etwa 1 bis 20 h beendet.
Als inertes, organisches Lösungsmittel
zur Verwendung in den obigen Methoden (a) und (b) kann
man z. B. nennen: Etheralkohollösungsmittel, wie Ethylenglykolmonobutylether,
Ethylenglykolmonomethylether, Ethylenglykolmonoethylether,
Ethylenglykolmonomethylether, Diethylenglykolmonobutylether,
Diethylenglykolmonoethylether und Diethylenglykolmonomethylether;
Alkohollösungsmittel, wie Ethanol,
Propanol und Butanol, Etheresterlösungsmittel, wie Ethylen
glykolmonomethyletheracetat, und andere Lösungsmittel
wie Dioxan, Tetrahydrofuran und Diglyme. Bevorzugte Lösungsmittel
sind Ethylenglykolmonobutylether, Ethylenglykolmonomethylether,
Ethylenglykolmonoethylether, Dioxan, Tetrahydrofuran
und Diglyme.
Als organische Säure (HOCOR₁), worin R₁ in der obigen Formel
(I) ein Wasserstoffatom oder eine Kohlenwasserstoffgruppe mit
1 bis 8 Kohlenstoffatomen ist, die gegebenenfalls durch eine
Hydroxy-, Alkoxy- oder Estergruppe oder ein Halogenatom substituiert
sein kann, können viele verschiedene der bekannten
organischen Carbonsäuren, die ein Anion(⊖OCOR₁) bilden können,
verwendet werden, wie z. B. Essigsäure, Ameisensäure,
Trimethylessigsäure, Acrylsäure, Methacrylsäure, Milchsäure,
Hydroxyessigsäure, Crotonsäure, Chloressigsäure, Maleinsäuremonoalkyl
(C1-6)ester, Fumarsäure-monoalkyl(C1-6)ester, Itaconsäure-
monoalkyl(C1-6)ester usw. Von diesen werden Säuren
mit einer Dissoziationskonstante (pKa) von mindestens 1×10-5,
insbesondere Essigsäure, Ameisensäure und Acrylsäure,
besonders bevorzugt.
Wenn das oben genannte Harz ein Acrylharz ist, kann die Einführung
der Onium-haltigen Gruppe in dieses nach der oben genannten
Methode (a) oder (b) oder durch übliches Polymerisieren
eines (Meth)acrylestermonomers der allgemeinen Formel
worin R₅ ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe ist und
R₁ und W⊕ wie oben definiert sind, allein oder mit mindestens
einem damit copolymerisierbaren Comonomer, durchgeführt
werden.
Nun wird die Harzzusammensetzung B näher beschrieben.
Die Harzzusammensetzung B enthält ein Harz mit einer polymerisierbaren,
ungesättigten Gruppe (im folgenden machmal
als "Harz (a)" bezeichnet) und ein Harz mit einer aprotischen,
Onium-haltigen Gruppe der oben genannten Art (im folgenden
machmal als "Harz (b)" bezeichnet).
Als Harz, das eine polymerisierbare, ungesättigte Gruppe,
jedoch keine
Onium-haltige Gruppe der obigen Formel (I) enthält,
werden Acryl-, Polyester,
Urethan-, Alkyd-, Epoxy- oder Phenol-Harze verwendet, wobei Acryl-,
Polyester- oder Epoxy-Harze bevorzugt werden. In der Praxis
der vorliegenden Erfindung werden hydroxylgruppenhaltige
Harze bevorzugt, und vom Standpunkt der Aushärtbarkeit insbesondere
solche, deren Hydroxylgruppe an ein primäres Kohlenstoffatom
gebunden ist.
Das Spitzenmolekulargewicht
des Harzes, bestimmt durch Gelpermeationschromatographie
(GPC), beträgt 250 bis 100 000, insbesondere
400 bis 50 000 und ganz besonders 500 bis
20 000. Ein Molekulargewicht über diesen Bereich ist nicht
zweckmäßig, da es möglicherweise die Beschichtungsverarbeitbarkeit
der Zusammensetzung beeinträchtigt.
Als oben genannte polymerisierbare, ungesättigte Gruppe ist
jede derartige Gruppe geeignet, die oben in bezug auf das Harz
genannt wurde, das die Harzzusammensetzung A ausmacht.
Jedes Harzmolekül sollte mindestens eine polymersierbare,
ungesättigte Gruppe der oben genannten Art haben.
Der Gehalt an polymerisierbaren,
ungesättigten Gruppen liegt zwischen 0,1 bis 10
Mol, insbesondere zwischen 0,5 bis 5 Mol und ganz besonders
zwischen 1 bis 4 Mol, pro kg Harz (als Feststoffe). Liegt
dieser Gehalt unter 0,1 Mol, dann kann das Harz nicht zufriedenstellend
ausgehärtet werden, während bei einem Gehalt über
10 Mol die mechanischen Eigenschaften des ausgehärteten Harzes
möglicherweise beeinträchtigt werden.
Die Einführung der polymerisierbaren, ungesättigten Gruppe
in das obige Harz (a) kann durch die gleichen Maßnahmen erfolgen,
wie sie oben zur Einführung der polymerisierbaren,
ungesättigten Gruppe in das die Harzzusammensetzung A bildende
Harz beschrieben wurden.
Als oben genanntes Harz mit einer Onium-haltigen Gruppe
der obigen Formel (I), das
mit dem obigen Harz
(a) verträglich ist, werden Acryl-, Polyester-,
Urethan-, Alkyd-, Epoxy- oder Phenol-Harze verwendet, wobei Acryl-,
Polyester- oder Epoxy-Harze bevorzugt werden. Vom Standpunkt
der Aushärtbarkeit erfindungsgemäß besonders bevorzugt werden
Harze mit einer Hydroxylgruppe, die an ein primäres Kohlenstoffatom
gebunden ist.
Das Spitzenmolekulargewicht,
bestimmt durch GPC, liegt zwischen 150 bis
100 000, insbesondere 200 bis 50 000 und ganz besonders
zwischen 200 bis 20 000. Ein Molekulargewicht über dem
obigen Bereich ist nicht zweckmäßig, weil möglicherweise
die Beschichtungsverarbeitbarkeit der Zusammensetzung beeinträchtigt
wird.
Diese aprotische, Onium-haltige Gruppe wird durch die obige
Formel (I) dargestellt und kann jede derartige Gruppe sein,
die oben mit Bezug auf das die Harzzusammensetzung A bildende
Harz genannt wurde.
Der Gehalt an derartigen aprotischen, Onium-haltigen Gruppen
liegt im Bereich von 0,01 bis 5 Mol, insbesondere
von 0,1 bis 2 Mol und ganz besonders von 0,2 bis 1 Mol,
pro kg Harz (als Feststoffe). Liegt dieser Gehalt unter
0,01 Mol, wird die Aushärtung möglicherweise beeinträchtigt.
Bei einem Gehalt über 5 Mol kann dagegen möglicherweise die
Wasserbeständigkeit des ausgehärteten Produkts beeinträchtigt
werden.
Die Einführung der Onium-haltigen Gruppe in das Harz (b) kann
in der gleichen Weise wie bei der Einführung dieser Gruppe in
die Harzzusammensetzung A erfolgen.
Das erfindungsgemäß zu verwendende Harz (b) kann eine
polymerisierbare, ungesättigte Gruppe enthalten. Der Gehalt an
polymerisierbaren, ungesättigten Gruppen im Harz (b) beträgt
vorzugsweise höchstens 10 Mol pro kg Harzfeststoffe vom Standpunkt
der physikalischen Eigenschaften des ausgehärteten Produkts.
Die Einführung der polymerisierbaren, ungesättigten Gruppe
in Harz (b) kann in der gleichen Weise wie bei der
Einführung der polymerisierbaren, ungesättigten Gruppe in
Harz (a) erfolgen.
Bei der Durchführung der vorliegenden Erfindung ist das
Verhältnis von Harz (a) zu Harz (b) vorzugsweise so bemessen,
daß das Harz (a) höchstens 99,99 Gew.-%, insbesondere
höchstens 99,9 Gew.-%, bezogen auf die Feststoffe, ausmacht.
Liegt der Gehalt an polymerisierbaren, ungesättigten Gruppen
im Harz (b) unter 0,1 Mol/kg Feststoffe oder fehlt eine derartige
Gruppe im Harz (b), dann liegt der Anteil von Harz (a)
vorzugsweise bei 99,99 bis 50 Gew.-%, insbesondere
bei 99,9 bis 70 Gew.-%, bezogen auf die Feststoffe, während
der Anteil von Harz (b) vorzugsweise bei 0,01 bis 50 Gew.-%,
insbesondere 0,1 bis 30 Gew.-%, auf Feststoffbasis, beträgt.
Die erfindungsgemäßen Harzzusammensetzungen A und B können
jeweils weitere unterschiedliche Zusätze, wie gefärbte Pigmente,
Füllmittel, Rostschutzpigmente, Farbstoffe, Egalisierungsmittel,
Antischaummittel und Mittel gegen ein Verlaufen,
enthalten.
Die erfindungsgemäßen Harzzusammensetzungen A und B werden
jeweils in Form einer Lösung und/oder Dispersion in einem
organischen Lösungsmittel oder in Form einer wäßrigen Lösung
oder Dispersion, hergestellt durch Verwendung eines mit Wasser
mischbaren Lösungsmittels in der obigen Herstellungsstufe
des Harzes und Zugabe von Wasser zu erhaltenen Harzlösung
oder Zugabe der Harzlösung zu Wasser, verwendet.
Die Harzzusammensetzungen A und B können jeweils wie folgt
ausgehärtet werden: die Harzzusammensetzung wird in Form einer
Lösung oder Dispersion nach üblicher Methode, z. B. durch
Aufsprühen, Aufstreichen, Walzenbeschichtung, Eintauchbeschichtung,
auf den zu beschichteten Gegenstand oder Körper
aufgebracht, und die Beschichtungsschicht wird auf eine
Temperatur von mindestens 80°C, vorzugsweise mindestens 100°C
und insbesondere etwa 120 bis 200°C, für eine Dauer von mindestens
5 min, vorzugsweise etwa 10 bis 30 min, erhitzt.
Erfindungsgemäß ergibt der im Harz enthaltene, spezifische,
aprotische Oniumsalzteil die folgenden Vorteile : (1) er
dient als Katalysator bei der vernetzenden Aushärtung des
Harzes, und (2) er wird aus dem ausgehärteten Produkt durch
eine Hofmann-Zersetzung eliminiert, die leicht während der
vernetzenden Aushärtungsstufe des Harzes oder danach erfolgt,
wodurch eine Verminderung der Wasserbeständigkeit des ausgehärteten
Produktes vermieden werden kann. Daher hat die erfindungsgemäße
Harzzusammensetzung eine gute Aushärtbarkeit und
gute Lagerbeständigkeit. Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
können außerdem ausgehärtete Produkte mit guter Wasserbeständigkeit
erhalten werden.
Die erfindungsgemäßen Harzzusammensetzungen können zweckmäßig
z. B. als bei niedriger Temperatur aushärtende Farben verwendet
werden.
Die folgende Beispiele veranschaulichen die vorliegende Erfindung.
Alle Teile und Prozentangaben sind auf Gewichts
basis.
Ein Vierhalskolben wurde mit einer Mischung aus 209 Teilen
Epikote Nr. 154 (Shell Chemical Co.), 139 Teilen Ethylen
glykolmonobutylether, 84 Teilen Acrylsäure, 31 Teilen Thiodiglykol
und 0,3 Teil Hydrochinon beschickt, und die Mischung
wurde 3 h auf 80°C erhitzt. Die erhaltene Harzlösung (im folgenden
als "Harzlösung A-1" bezeichnet) hatte einen Gehalt an
nicht-flüchtigem Material von 70% und eine Gardner-Viskosität
(25°C) von Z. Das erhaltene Harz hatte ein Spitzenmolekulargewicht
von etwa 1000, gemessen durch GPC, einen Gehalt an
polymerisierbaren, ungesättigten Gruppen von 3,6 Mol und einen
Gehalt an Onium-haltigen Gruppen von 0,77 Mol, jeweils pro kg
Harz.
Eine Mischung aus 116 Teilen 2-Hydroxyethylacrylat, 284 Teilen
Glycidylmethacrylat, 600 Teilen n-Butylmethacrylat und 30 Teilen
Azo-bis-isobutyronitril wurde innerhalb von 3 h bei 130°C
in einen Vierhalskolben gegeben, der 667 Teile n-Butylalkohol
enthielt, was zu einer Polymerisation führte. Dann wurde der
Kolbeninhalt auf 110°C abgekühlt, 86 Teile Methacrylsäure,
0,5 Teil Hydrochinon und 1 Teil Tetraethylammoniumchlorid
wurden zugefügt, und die Reaktion wurde bis zu einer Säurezahl
von 0 andauern gelassen. Die Reaktionsmischung wurde
auf 70°C abgekühlt, dann wurden 60 Teile Essigsäure und 89
Teile Dimethylaminoethanol zugefügt, und die Reaktion wurde
5 h andauern gelassen. Die so erhaltene Harzlösung (im folgenden
als "Harzlösung A-2" bezeichnet) hatte einen Gehalt an
nicht-flüchtigem Material von 65% und eine Gardner-Viskosität
(25°C) von P. Das erhaltene Harz hatte ein Spitzenmolekulargewicht
von etwa 120 000, gemessen durch GPC, und einen
Gehalt an polymerisierbaren, ungesättigten Gruppen von 0,85
Mol und Onium-haltigen Gruppen von 0,85 Mol, jeweils pro
kg Harz.
Ein Polyester mit Carboxylendgruppe und einem Spitzenmolekulargewicht
von etwa 2000, gemessen durch GPC, wurde durch
Dehydratationskondensation bei 220°C aus 650 Teilen Itaconsäure
und 248 Teilen Ethylenglykol hergestellt. Nach Abkühlen
auf 110°C wurden zum Polyester 93 Teile Epichlorhydrin und
727 Teile Isobutanol zugefügt, und die Mischung wurde bis zu
einer Säurezahl von 0 auf 110°C erhitzt. Zur Reaktionsmischung
wurden 90 Teile Pyridin zugefügt, und die erhaltene Mischung
wurde 15 h auf 110°C erhitzt. Zur so erhaltenen Harzlösung
wurden 1000 Teile Wasser zugefügt. Die Chloridionen wurden
aus der erhaltenen Mischung durch Behandlung mit einem Anionen
austauscherharz entfernt. Zur so behandelten Lösung wurden 50
Teile 88%ige Ameisensäure zugefügt. Die so erhaltene wäßrige
Harzlösung (im folgenden als "Harzlösung A-3" bezeichnet)
hatte einen Gehalt an nicht-flüchtigem Material von 35% und
eine Gardner-Viskosität (25°C) von B. Das Harz hatte einen
Gehalt an polymerisierbaren, ungesättigten Gruppen von 5,3
Mol und an Onium-haltigen Gruppen von 1,1 Mol, jeweils pro kg
Harz.
Das Verfahren von Herstellungsbeispiel 2 wurde wiederholt,
wobei jedoch 35 Teile Natriumethoxid anstelle der 60 Teile
Essigsäure und 89 Teile Dimethylaminoethanol verwendet wurden.
So erhielt man eine Harzlösung (im folgenden als "Harzlösung
A-4" bezeichnet). Das Harz hatte einen Gehalt an polymerisierbaren,
ungesättigten Gruppen von 0,85 Mol/kg Harz.
Ein Vierhalskolben wurde mit einer Mischung aus 627 Teilen
Epikote Nr. 154 (Shell Chemical Co.), 883 Teilen Ethylen
glykolmonobutylether, 252 Teilen Acrylsäure, 1 Teil Hydro
chinon und 3 Teilen Tetraethylammoniumbromid beschickt;
nach 6-stündigem Erhitzen des Inhaltes auf 120°C betrug die
Säurezahl höchstens 3, und die Reaktion wurde beendet. Die
erhaltene Harzlösung (im folgenden als "Harzlösung Ba-1"
bezeichnet) hatte einen Gehalt an nicht-flüchtigem Material
von 49,5% und eine Gardner-Viskosität (25°C) von K. Das
Harz hatte ein Spitzenmolekulargewicht von etwa 900, gemessen
durch GPC, und einen Gehalt an polymerisierbaren, ungesättigten
Gruppen von 4,0 Mol/kg Harz.
Die Polymerisation erfolgte durch Eingießen einer Mischung
aus 116 Teilen 2-Hydroxyethylacrylat, 284 Teilen Glycidylmethacrylat,
600 Teilen n-Butylmethacrylat und 30 Teilen
Azo-bis-isobutyronitril in einen Vierhalskolben, der 1000
Teile n-Butylalkohol enthielt und 3 h auf 130°C gehalten
wurde. Die Polymerisationsmischung wurde auf 110°C abgekühlt,
dann wurden 172 Teile Methacrylsäure, 1 Teil Hyrochinon und
2 Teile Tetraethylammoniumchlorid zugefügt, und die erhaltene
Mischung wurde auf 110°C erhitzt, bis die Säurezahl 3 oder
weniger erreicht hatte. Die so erhaltene Harzlösung (im folgenden
als "Harzlösung Ba-2" bezeichnet) hatte einen Gehalt
an nicht-flüchtigem Material von 54,0% und eine Gardner-Viskosität
(25°C) von Q. Das Harz hatte ein Spitzenmolekulargewicht
von etwa 10 000, bestimmt durch die GPC, und einen Gehalt
an polymerisierbaren, ungesättigten Gruppen von 1,7 Mol/kg
Harz.
Ein Polyester mit Carboxylendgruppe wurde durch Dehydratationskondensation
bei 220°C aus 650 Teilen Itaconsäure und
248 Teilen Ethylenglykol, gefolgt von der Zugabe von 754 Teilen
Toluol, hergestellt. Die erhaltene Harzlösung (im folgenden
als "Harzlösung Ba-3" bezeichnet) hatte einen Gehalt an
nicht-flüchtigem Material von 50,0% und eine Gardner-Viskosität
(25°C) von Y. Das Harz hatte ein Spitzenmolekulargewicht
von etwa 700, gemessen durch GPC, und einen Gehalt an
polymerisierbaren, ungesättigten Gruppen von 6,6 Mol/kg Harz.
Ein Vierhalskolben wurde mit einer Mischung aus 627 Teilen
Epikote Nr. 154 (Shell Chemical Co.), 1306 Teilen Ethylen
glykolmonobutylether, 252 Teilen Acrylsäure und 427 Teilen
Thiodiglykol beschickt, und die Mischung wurde 3 h auf 80°C
erhitzt. Die so erhaltene Harzlösung (im folgenden als "Harzlösung
Bb-1" bezeichnet) hatte einen Gehalt an nicht-flüchtigem
Material von 47,8% und eine Gardner-Viskosität (25°C)
von P. Das Harz hatte ein Spitzenmolekulargewicht von etwa
1000, gemessen durch GPC, und einen Gehalt an Onium-haltigen
Gruppen von 2,7 Mol/kg Harz.
Ein Vierhalskolben wurde mit einer Mischung aus 900 Teilen
Epikote Nr. 1001 (Shell Chemical Co.), 204 Teilen Pivalinsäure,
180 Teilen Pyridin und 1284 Teilen n-Butanol beschickt,
und die Mischung wurde 10 h auf 50°C erwärmt. Die erhaltene
Harzlösung (im folgenden als "Harzlösung Bb-2" bezeichnet)
hatte einen Gehalt an nicht-flüchtiger Materie von 48,2% und
eine Gardner-Viskosität (25°C) von H. Das Harz hatte ein
Spitzenmolekulargewicht von etwa 1200, bestimmt durch GPC,
und einen Gehalt an Onium-haltigen Gruppen von 1,6 Mol/kg
Harz.
Ein Vierhalskolben wurde mit einer Mischung aus 93 Teilen
Epichlorhydrin, 89 Teilen Dimethylaminoethanol und 50 Teilen
88%iger Ameisensäure beschickt, und die Mischung wurde 40
min auf 70°C erhitzt. Die so erhaltene Harzlösung (im folgenden
als "Harzlösung Bb-3" bezeichnet) hatte einen Gehalt an
nicht-flüchtigem Material von 95% und eine Gardner-Viskosität
(25°C) von T. Das Harz hatte ein Spitzenmolekulargewicht
von etwa 200, gemessen durch GPC, und einen Gehalt an Onium-haltigen
Gruppen von 4,4 Mol/kg Harz.
Die in Herstellungsbeispiel 1 erhaltene Harzlösung (A-1)
wurde auf eine polierte Weichstahlplatte und eine Glasplatte
in einer Naßfilmdicke von 100 µm aufgetragen, und jeder
Film wurde durch 10 min langes Erhitzen auf 120°C ausgehärtet.
Die in Herstellungsbeispiel 2 erhaltene Harzlösung (A-2)
wurde auf eine polierte Weichstahlplatte und eine Glasplatte
in einer Naßfilmdicke von 100 µm aufgetragen, und jeder
Film wurde durch 30 min langes Erhitzen auf 100°C ausgehärtet.
Die in Herstellungsbeispiel 3 erhaltene Harzlösung (A-3)
wurde auf eine polierte Weichstahlplatte und eine Glasplatte
in einer Naßfilmdicke von 100 µm aufgetragen, und jeder
Film wurde durch 5 min langes Erhitzen auf 160°C ausgehärtet.
Eine Mischung aus 98 Teilen der Harzlösung (Ba-1) aus dem
obigen Herstellungsbeispiel 4 und 2 Teilen der in Herstellungsbeispiel
7 erhaltenen Harzlösung (Bb-1) wurde auf eine
polierte Weichstahlplatte und eine Glasplatte in einer Naß
filmdicke von 100 µm aufgetragen, und jeder Film wurde durch
30 min langes Erhitzen auf 120°C ausgehärtet.
Eine Mischung aus 50 Teilen der in Herstellungsbeispiel 4
erhaltenen Harzlösung (Ba-1) und 50 Teilen der in Herstellungsbeispiel
7 erhaltenen Harzlösung (Bb-1) wurde auf eine polierte
Weichstahlplatte und eine Glasplatte in einer Naßfilmdicke
von 100 µm aufgetragen, und jeder Film wurde durch 30
min langes Erhitzen auf 120°C ausgehärtet.
Eine Mischung aus 30 Teilen der in Herstellungsbeispiel 4
erhaltenen Harzlösung (Ba-1) und 70 Teilen der in Herstellungsbeispiel
7 erhaltenen Harzlösung (Bb-1) wurde auf eine polierte
Weichstahlplatte und eine Glasplatte in einer Naßfilmdicke
von 100 µm aufgetragen, und jeder Film wurde durch
30 min langes Erhitzen auf 120°C ausgehärtet.
Eine Mischung aus 98 Teilen der in Herstellungsbeispiel 5
erhaltenen Harzlösung (Ba-2) und 2 Teilen der in Herstellungsbeispiel
8 erhaltenen Harzlösung (Bb-2) wurde auf eine polierte
Weichstahlplatte und eine Glasplatte in einer Naßfilmdicke
von 100 µm aufgetragen, und jeder Film wurde durch 10
min langes Erhitzen auf 100°C ausgehärtet.
Eine Mischung aus 95 Teilen der in Herstellungsbeispiel 5
erhaltenen Harzlösung (Ba-2) und 5 Teilen der in Herstellungsbeispiel
8 erhaltenen Harzlösung (Bb-2) wurde auf eine polierte
Weichstahlplatte und eine Glasplatte in einer Naßfilmdicke
von 100 µm aufgetragen, und jeder Film wurde durch
10 min langes Erhitzen auf 100°C ausgehärtet.
Eine Mischung aus 70 Teilen der in Herstellungsbeispiel 5
erhaltenen Harzlösung (Ba-2) und 30 Teilen der in Herstellungsbeispiel
8 erhaltenen Harzlösung (Bb-2) wurde auf eine polierte
Weichstahlplatte und eine Glasplatte in einer Naßfilmdicke
von 100 µm aufgetragen, und jeder Film wurde durch 10
min langes Erhitzen auf 100°C ausgehärtet.
Eine Mischung aus 99,5 Teilen der in Herstellungsbeispiel 6
erhaltenen Harzlösung (Ba-3) und 0,5 Teil der in Herstellungsbeispiel
9 erhaltenen Harzlösung (Bb-3) wurde auf eine polierte
Weichstahlplatte und eine Glasplatte in einer Naßfilmdicke
von 100 µm aufgetragen, und jeder Film wurde durch
2stündiges Erhitzen auf 160°C ausgehärtet.
Eine Mischung aus 95 Teilen der in Herstellungsbeispiel 6
erhaltenen Harzlösung (Ba-3) und 5 Teilen der in Herstellungsbeispiel
9 erhaltenen Harzlösung (Bb-3) wurde auf eine polierte
Weichstahlplatte und eine Glasplatte in einer Naßfilmdicke
von 100 µm aufgetragen, und jeder Film wurde durch
2stündiges Erhitzen auf 160°C ausgehärtet.
Eine Mischung aus 90 Teilen der in Herstellungsbeispiel 6
erhaltenen Harzlösung (Ba-3) und 10 Teilen der in Herstellungsbeispiel
9 erhaltenen Harzlösung (Bb-3) wurde auf eine polierte
Weichstahlplatte und eine Glasplatte in einer Naßfilmdicke
von 100 µm aufgetragen, und jeder Film wurde durch
2stündiges Erhitzen auf 160°C ausgehärtet.
Die in Vergleichsherstellungsbeispiel 1 erhaltene Harzlösung
(A-4) wurde auf eine polierte Weichstahlplatte und eine Glasplatte
in einer Naßfilmdicke von 100 µm aufgetragen, und
jeder Film wurde durch 30 min langes Erhitzen auf 100°C ausge
härtet.
Die in Herstellungsbeispiel 4 erhaltene Harzlösung (Ba-1)
wurde auf eine polierte Weichstahlplatte und eine Glasplatte
in einer Naßfilmdicke von 100 µm aufgetragen, und jeder
Film wurde durch 30 min langes Erhitzen auf 150°C ausgehärtet.
Eine Mischung aus 98 Teilen der in Herstellungsbeispiel 4 erhaltenen
Harzlösung (Ba-1) und 2 Teilen Benzoylperoxid wurde
auf eine polierte Weichstahlplatte und eine Glasplatte
in einer Naßfilmdicke von 100 µm aufgetragen, und jeder Film
wurde durch 30 min langes Erhitzen auf 150°C ausgehärtet.
Eine Mischung aus 98 Teilen der in Herstellungsbeispiel 5
erhaltenen Harzlösung (Ba-2) und 2 Teilen Natriumethylat
wurde auf eine polierte Weichstahlplatte und eine Glasplatte
in einer Naßfilmdicke von 100 µm aufgetragen, und jeder Film
wurde durch 10 min langes Erhitzen auf 100°C ausgehärtet.
Eine Mischung aus 95 Teilen der in Herstellungsbeispiel 3
erhaltenen Harzlösung (Ba-3) und 5 Teilen Tetramethylammo
niumchlorid wurde auf eine polierte Weichstahlplatte und
eine Glasplatte in einer Naßfilmdicke von 100 µm aufgetragen,
und jeder Film wurde durch 2-stündiges Erhitzen auf
160°C ausgehärtet.
Die in den obigen Beispielen 1 bis 12 und Vergleichsbeispielen
1 bis 5 erhaltenen, beschichteten Platten wurden wie folgt
getestet: die beschichteten Glasplatten wurden einem Extraktionstest
mit Aceton unterworfen, während die beschichteten
Weichstahlplatten auf Wasserbeständigkeit getestet wurden. Die
in Beispiel 1 bis 12 und Vergleichsbeispiel 1 bis 5 verwendeten
Harzlösungen wurden auf Lagerbeständigkeit getestet.
Die so erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle 1
gezeigt.
Eintauchen in Aceton: nicht extrahierter Filmanteil nach
8-stündigem Eintauchen bei 40°C.
Wasserbeständigkeit: Eintauchen in entionisiertes Wasser (40°C, 7 Tage).
Lagerbeständigkeit: 40°C, 3 Monate.
Wasserbeständigkeit: Eintauchen in entionisiertes Wasser (40°C, 7 Tage).
Lagerbeständigkeit: 40°C, 3 Monate.
Claims (7)
1. Durch Erhitzen für eine Dauer von mindestens 5 min auf
eine Temperatur von wenigstens 80°C vernetzbare und härtbare
Harzzusammensetzung, dadurch gekennzeichnet, daß sie
ein härtbares Harz mit 0,1 bis 10 Mol pro kg Harzfeststoffe
einer polymerisierbaren, ungesättigten Gruppe und
0,01 bis 5 Mol pro kg Harzfeststoffe einer aprotischen,
Onium-haltigen Gruppe der allgemeinen Formel
enthält, worin R₁ ein Wasserstoffatom oder eine Kohlenwasserstoffgruppe
mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen ist, die
gegebenenfalls durch eine Hydroxyl-, Alkoxy- oder Estergruppe
oder ein Halogenatom substituiert sein kann;
bedeutet,
wobei Z ein Stickstoff- oder Phosphoratom ist und Y ein Schwefelatom ist; R₂, R₃ und R₄, die gleich oder verschieden sind, jeweils eine organische Gruppe mit 1 bis 14 Kohlenstoffatomen bedeuten und R₂ und R₃ oder R₂, R₃ und R₄ gemeinsam, zusammen mit dem benachbarten Stickstoff-, Phosphor- oder Schwefelatom, eine heterocyclische Gruppe bilden können, wobei das Harz ein Acryl-, Polyester-, Urethan-, Alkyd-, Epoxy- oder Phenolharz ist und ein Spitzenmolekulargewicht von 250 bis 100 000, bestimmt durch Gelpermeationschromatographie, aufweist.
wobei Z ein Stickstoff- oder Phosphoratom ist und Y ein Schwefelatom ist; R₂, R₃ und R₄, die gleich oder verschieden sind, jeweils eine organische Gruppe mit 1 bis 14 Kohlenstoffatomen bedeuten und R₂ und R₃ oder R₂, R₃ und R₄ gemeinsam, zusammen mit dem benachbarten Stickstoff-, Phosphor- oder Schwefelatom, eine heterocyclische Gruppe bilden können, wobei das Harz ein Acryl-, Polyester-, Urethan-, Alkyd-, Epoxy- oder Phenolharz ist und ein Spitzenmolekulargewicht von 250 bis 100 000, bestimmt durch Gelpermeationschromatographie, aufweist.
2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Harz mindestens eine polymerisierbare, ungesättigte
Gruppe pro Molekül aufweist.
3. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die polymerisierbare, ungesättigte
Gruppe ausgewählt ist aus mindestens einem der
folgenden Reste: Acryloyl, Methacryloyl, Itaconoyl, Maleoyl,
Fumaroyl, Crotonoyl, Acrylamido, Methacrylamido,
Cinnamoyl, Vinyl und Allyl.
4. Durch Erhitzen für eine Dauer von mindestens 5 min auf
eine Temperatur von wenigstens 80°C vernetzbare und härtbare
Harzzusammensetzung, dadurch gekennzeichnet, daß sie
(a) ein Harz mit 0,1 bis 10 Mol pro kg Harzfeststoffe
einer polymerisierbaren, ungesättigten Gruppe und (b) ein
Harz mit 0,01 bis 5 Mol pro kg Harzfeststoffe einer aprotischen,
Onium-haltigen Gruppe der Formel (I) gemäß Anspruch
1 umfaßt, wobei jedes dieser Harze (a) und (b) ein
Acryl-, Polyester-, Urethan-, Alkyd-, Epoxy- oder Phenolharz
ist und Harz (a) ein Spitzenmolekulargewicht von
250 bis 100 000, bestimmt durch Gelpermeationschromatographie,
und Harz (b) ein Spitzenmolekulargewicht von
150 bis 100 000, bestimmt durch Gelpermeationschromatographie,
aufweist.
5. Zusammensetzung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Harz (a) ein hydroxylgruppenhaltiges Harz ist.
6. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das Harz mindestens eine polymerisierbare,
ungesättigte Gruppe pro Molekül aufweist.
7. Zusammensetzung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die polymerisierbare, ungesättigte
Gruppe ausgewählt ist aus mindestens einem der folgenden
Reste: Acryloyl, Methacryloyl, Itaconoyl, Maleoyl, Fumaroyl,
Crotonoyl, Acrylamido, Methacrylamido, Cinnamoyl,
Vinyl und Allyl.
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