DE3829238C2 - Verfahren zur Steuerung der Drehzahl eines Motors - Google Patents
Verfahren zur Steuerung der Drehzahl eines MotorsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung der
Drehzahl eines Motors für ein Kraftfahrzeug mit Automa
tikgetriebe nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
Ein modernes System zur Ausführung der Drehzahlsteuerung
der vorgenannten Art ist z. B. in JP 49-40 886 A gegeben.
Dort wird die Ist-Motordrehzahl mit einer Referenz-Leer
laufdrehzahl verglichen, und ein elektrisch bestätigtes
Ventil, das in einer eine Drosselklappe umgehenden Leitung
angeordnet ist, wird in geeigneter Weise entsprechend dem
Vergleichsergebnis geöffnet bzw. geschlossen, um dadurch
eine gleichbleibende Motordrehzahl aufrechtzuerhalten. Ein
weiteres Verfahren zur Steuerung der Leerlaufdrehzahl eines
Motors ist in JP 57-124 042 A gegeben und verwendet
Mittel zum Berechnen des oberen und des unteren Motor
drehzahl-Grenzwerts, wenn bei einem Automatikgetriebe die
Neutral- oder die Fahrstellung gewählt wird und diese
oberen und unteren Motordrehzahl-Grenzwerte werden für die
Steuerung der Leerlaufdrehzahl des Motors als Funktion der
Kühlwassertemperatur genützt.
Eine Vorrichtung zur Steuerung einer Brennkraftmaschine ist
in DE-OS 30 19 608 beschrieben. Bei dieser Vorrichtung wird
die Breite des Impulssignals für das Luftdurchsatzventil in
Abhängigkeit von den Betriebsbedingungen des Motors ver
ändert.
Bei diesen bekannten Systemen wird jedoch nicht der Einfluß
eines Lastwechsels vom lastfreien Leerlaufbereich
(N-Bereich) in den Fahrbereich (D- oder R-Bereich) bei
einem Kraftfahrzeug mit Automatikgetriebe berücksichtigt.
Die Betätigung eines Automatikgetriebes geht häufig mit dem
Problem einher, daß die Motordrehzahl infolge eines sehr
starken Lastwechsels, insbesondere beim Schalten aus dem N-
in den D- oder R-Bereich verringert wird, was schlimmsten
falls sogar im Abwürgen des Motors resultieren kann. Mit
anderen Worten kann die Verstärkung des Regelkreises, der
den Motor und das Automatikgetriebe miteinander verbindet,
dem Lastwechsel nicht folgen.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren
zur Steuerung der Motordrehzahl
anzugeben, wobei eine Verbesserung dahingehend vorgesehen
ist, daß jede wesentliche Änderung der Motordrehzahl beim
Umschalten des Automatikgetriebes vom N- in den D- oder
R-Bereich ausgeschlossen wird.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren
nach dem Patentanspruch. Bei diesem Verfahren ist die Stellung
eines Hilfsluftventils, das die Motordrehzahl bestimmt, in
solcher Weise steuerbar, daß die Öffnungsdauer des Ventils
aufgrund eines D-Bereichssignals, das beim Schalten des
Automatikgetriebes aus dem N- in den D-Bereich erzeugt
wird, verlängert wird.
Die Verlängerung der Öffnungsdauer des Hilfsluftventils
wird nach Maßgabe einer Funktion der Kühlwassertemperatur
des Motors bestimmt, da die vom Motor benötigte Luftdurch
flußmenge sich entsprechend dem durch die Kühlwassertemperatur
repräsentierten Zustand des Motors ändert.
Wenn das Automatikgetriebe in einen Kraftübertragungs
zustand geschaltet wird, so daß der Motor mit einer starken
Last beaufschlagt wird, verlangt der Motor eine Erhöhung
der Luftdurchflußmenge. Die Luftmengenerhöhung ist je nach
der Kühlwassertemperatur des Motors unterschiedlich. Bei
dem erfindungsgemäßen Verfahren sind jedoch die Werte der
Faktoren Tdly, TND und KND adäquat und automatisch nach
Maßgabe der Kühlwassertemperatur des Motors bestimmt, so daß
das Fahrzeug stoßfrei und sicher anfahren kann, ohne daß
die Gefahr einer Motorüberlastung auftritt. Bei der erfin
dungsgemäßen Motordrehzahlsteuerung wird eine Rückführungs
regelung der Motordrehzahl in Abhängigkeit vom Motorzustand
(der Kühlwassertemperatur) so durchgeführt, daß eine
gleichbleibende Führungs-Drehzahl aufrechterhalten wird.
Diese Steuerung wird in der Praxis ausgeführt, indem ein
N-D-Schaltsignal, das praktisch ein dem EIN-AUS-Zustand des
Neutralschalters entsprechendes Signal ist, einer als
Mikrorechner dienenden Recheneinheit zugeführt wird, die
die optimale Ventilöffnungsdauer nach Maßgabe der Kühl
wassertemperatur des Motors errechnet und bestimmt.
Wenn die vom Motor benötigte Luftdurchflußmenge aufgrund
der Lastbeaufschlagung in der Übergangsperiode während des
Schaltens aus dem N-Bereich in den D- oder R-Bereich erhöht
wird, wird der Regelbetrieb des Hilfsluftventils vorüber
gehend verlängert, um dadurch die Luftzufuhr zu erhöhen, so
daß beim Schalten aus dem N- in den D- oder R-Bereich gutes
Fahrverhalten ohne wesentlichen Abfall der Motordrehzahl
bzw. ohne Abwürgen des Motors erzielbar ist.
Anhand der Figuren wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im folgenden
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Einrichtung nach der Erfindung zur Motor
drehzahlsteuerung
Fig. 2 das Blockschaltbild einer elektronischen
Steuereinheit
Fig. 3 den Verlauf eines Einschaltdauerimpulses;
Fig. 4 die Betriebscharakteristik des Hilfsluftven
tils;
Fig. 5 eine Logik der Ausführungsform von Fig. 1;
Fig. 6 ein Diagramm von Steuerkonstanten der Ausfüh
rungsform von Fig. 1; und
Fig. 7 einen Ablaufplan des Steuerverfahrens nach der
Erfindung.
Durch einen Luftfilter 1 angesaugte Luft wird in die Brenn
kammer eines Motors 8 durch einen Ausgleichbehälter 5,
einen Ansaugkrümmer 6 und ein Saugventil 7 eingeleitet. Die
Luftdurchflußmenge wird von einer Drosselklappe 4 geregelt,
die in einem Drosselklappengehäuse 2 angeordnet und be
triebsmäßig mit einem Gaspedal 3 verbunden ist, das von
einem Fahrer betätigbar ist. Durch die Verbrennung von mit
Luft vermischtem Kraftstoff in der Brennkammer wird Ver
brennungsgas erzeugt und zur Atmosphäre durch eine Abgas
leitung 10 und einen Auspuffkrümmer 11 abgegeben. In jedem
Zweig des Ansaugkrümmers 6 ist ein Einspritzventil 14 für
jede Brennkammer 9 angeordnet. Die Anordnung kann so ge
troffen sein, daß vor der Drosselklappe 4 ein einziges
Einspritzventil 14 angeordnet ist. Das Drosselklappenge
häuse 2 hat ferner ein daran befestigtes Hilfsluftventil 47
mit einer Luftleitung, die die Drosselklappe 4 umgeht. Das
gezeigte Ausführungsbeispiel dient nur der Verdeutlichung
und kann so abgewandelt sein, daß das Hilfsluftventil 47
getrennt vom Drosselklappengehäuse 2 angeordnet und über
eine geeignete Leitung mit dem Saugluftkanal verbunden ist.
Ein Impulssignal einer Dauer T (Fig. 3) wird einem Magnet
ventil 48 zugeführt, und die Periode TON wird so verändert,
daß der Ventilkörper 49 des Hilfsluftventils 47 ver
schoben wird, um dadurch die die Drosselklappe 4 umgehende
Luftdurchflußmenge zu ändern. Gemäß Fig. 3 wird das Ver
hältnis der Periode TON zur Periode T des Impulssignals,
ausgedrückt in Prozent, nachstehend als Einschaltdauer "Tastver
hältnis" bezeichnet. Im vorliegenden Zusammenhang bedeutet
also der Ausdruck Einschaltdauer "Tastverhältnis" den Zeitablauf, in
dem die Energiezuführung unterhalten wird.
Eine elektronische Steuereinheit 15 umfaßt einen Mikrorech
ner, der als Recheneinheit dient, einen ROM 42, einen RAM
43 und einen Ein-Ausgabebaustein etc. Die elektronische
Steuereinheit 15 arbeitet mit verschiedenen Signalen, die
von verschiedenen Motorfühlern abgeleitet sind, z. B. einer
Sauerstoffsonde 19, die auf der Auspuffleitung 11 angeord
net ist und die Sauerstoffkonzentration im Abgas erfaßt,
einem Drosselklappenfühler 16, der den Rotationswinkel der
Drosselklappe 4 erfaßt, einem Wassertemperaturfühler 18,
der auf dem Kühlmantel 17 angeordnet ist, einem Saugluft
temperaturfühler 20, der die Sauglufttemperatur erfaßt,
einem Neutralschalter 50 (der noch in Verbindung mit Fig. 2
erläutert wird), der den Zustand des Getriebes erfaßt,
sowie mit Signalen von verschiedenen Einheiten wie einem
Zündschalter 24, einem Anlasserschalter 25 etc.
Der Rotationswinkelfühler 23 hat einen Lagedetektor 26, der
nach jeweils zwei Umdrehungen der Kurbelwelle (nicht ge
zeigt) einen Impuls erzeugt, sowie einen Winkeldetektor 27,
der für jeden vorbestimmten Kurbelwinkel, z. B. 1°, einen
Impuls liefern kann.
Eine Kraftstoffpumpe 31 fördert Kraftstoff aus einem Kraft
stoffbehälter 30 unter Druck durch eine Kraftstoffzufuhr
leitung 29 zum Einspritzventil 14.
Die elektronische Steuereinheit 15 errechnet die Einspritz
menge und den Einspritzzeitpunkt aufgrund von verschiedenen
Eingangssignalen und liefert einen Einspritzimpuls an das
Einspritzventil 14. Gleichzeitig errechnet die elektroni
sche Steuereinheit 15 die Öffnungszeit des Hilfsluftventils
47 und liefert die Einschaltdauer "Tastverhältnis" an das Magnetven
til 48. Ferner errechnet die elektronische Steuereinheit 15
den Zündzeitpunkt und liefert einen Strom an die Zündspule
32. Der Sekundärstrom der Zündspule 32 wird dem Verteiler
33 zugeführt und auf die Zündkerzen (nicht gezeigt) ver
teilt.
Das Blockschaltbild von Fig. 2 zeigt den Aufbau der elek
tronischen Steuereinheit 15. Diese umfaßt eine Mehrzahl
Fühler: die Sauerstoffsonde 19, den Wassertemperaturfühler
18, den Saugluftfühler 20 und den Drosselklappenfühler 16,
deren Ausgangssignale einem Analog-Digital-Umsetzer bzw.
ADU 34 zugeführt und in ein Digitalsignal umgesetzt werden.
Ein Drehzahldetektor 35 zählt die Anzahl Impulse, die vom
Winkelfühler 27 innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer
geliefert werden, und erzeugt ein der Motordrehzahl propor
tionales Ausgangssignal.
Ein Haltekreis 37 speichert vorübergehend die Ausgangssi
gnale vom Neutralschalter 50, vom Zündschalter 24, vom
Anlasserschalter 25 und vom Lagedetektor 26 des Rotations
winkelfühlers 23 (Fig. 1).
Ein Mikrorechner 40 ist über einen Bus 41 mit einem ROM 42,
einem RAM 43 und weiteren Bausteinen 34, 35, 37 verbunden
und errechnet die dem Hilfsluftventil 47 (Fig. 1) zuzufüh
rende Einschaltdauer "Tastverhältnis", die Einspritzmenge etc. nach
Maßgabe eines vorgegebenen Programms.
Die Luftdurchflußmenge durch das Ansaugsystem wird be
stimmt, indem die Luftdurchflußmenge entweder entsprechend
dem Saugluftdruck in der Saugleitung arithmetisch verar
beitet oder nach Maßgabe eines Klappen- oder Hitzdraht-
Durchflußmengenmessers, der im Saugluftkanal angeordnet
ist, errechnet wird.
Die dem Magnetventil 48 zugeführte Einschaltdauer "Tastverhältnis"
des Hilfsluftventils 47 ist durch die folgende Gleichung
(1) gegeben:
Tastverhältnis = DBG×K+DFB (1).
In dieser Gleichung bedeutet DBG eine Grund-Einschaltdauer,
die entsprechend der Kühlwassertemperatur des Motors be
stimmt und zur Festlegung der Führungs-Drehzahl des Motors
genützt wird. Der Wert von DBG ist entsprechend Fig. 4 ein
gestellt und im ROM in Form einer Wassertemperaturtabelle
gespeichert. K bezeichnet einen Korrekturkoeffizienten, der
Änderungen von Faktoren wie der Sauglufttemperatur, der
Batteriespannung etc. entspricht. DFB bezeichnet die Rück
führungskomponente, die je nach der Abweichung der Ist-
Drehzahl von der Führungs-Drehzahl erhöht oder verringert
wird.
Bei einem Kraftfahrzeug mit Automatikgetriebe wird das
Gegendrehmoment von den Antriebsrädern auf den Motor durch
das Automatikgetriebe übertragen, wenn das Getriebe vom
N-in den D-Bereich betätigt wird. Infolgedessen erhöht sich
die vom Motor benötigte Luftmenge gegenüber derjenigen im
N-Bereich. Die vom Motor benötigte Saugluftmengen-Diffe
renz zwischen diesen Fällen äußert sich in der Praxis als
Verringerung der Motordrehzahl, wenn das Getriebe vom N- in
den D-Bereich geschaltet wird. Die Verminderung der Motor
drehzahl wird durch DFB als die Abweichung zwischen der
Führungs- und der Ist-Motordrehzahl korrigiert. Es ist
jedoch schwierig, die Führungs-Motordrehzahl zu unterhal
ten, und zwar wegen einer unzureichenden Auflösung der
Motordrehzahlsteuerung.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird daher die Steuerung
in der unter Bezugnahme auf Fig. 5 erläuterten Weise durch
geführt. Wenn dabei das Getriebe, das sich im N-Bereich
befindet, in den D-Bereich geschaltet wird, wird die Ein
schaltdauer "Tastverhältnis" aufgrund des Signals vom Neutralschalter
50 um einen Betrag DND stufenweise verlängert, und zwar in
einem Moment, der um Tdly nach der Zuführung des Signals
liegt, und der somit erhöhte Pegel des Signals "Tastverhältnis" wird
für eine Dauer TND aufrechterhalten. Die Einschaltdauer "Tastver
hältnis" wird dann mit einer Rate KND verringert. Die Ver
zögerung Tdly ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn die
Motortemperatur noch niedrig ist. Wenn dies der Fall ist,
tritt zu Beginn der Kraftübertragung unvermeidlich eine
gewisse Zeitverzögerung aufgrund der hydraulischen Charak
teristik des Getriebes auch dann auf, wenn der Neutral
schalter 50 aufgrund des Schaltens aus dem N- in den
D-Bereich eingeschaltet wird. Diese Verzögerungszeit Tdly
ist so eingestellt, daß eine übermäßige Korrektur dieser
Zeitverzögerung verhindert wird. Durch diese Steuerung wird
es möglich, die momentane Änderung der vom Motor in der
Übergangszeit des Schaltens aus dem N- in den D-Bereich
benötigte Saugluftmenge in adäquater Weise aufzufangen, so
daß das Schalten aus dem N-in den D- oder aus dem N- in den
R-Bereich ruhig und stoßfrei ohne irgendeine Verminderung
der Motordrehzahl abläuft.
Die Werte der Konstanten wie Tdly, DND, TND und KND sind je
nach dem Zustand des Motors veränderlich, so daß eine
höhere Präzision der Drehzahlsteuerung erzielbar ist, indem
diese Faktoren als Funktion der Motorkühlwassertemperatur
festgelegt werden (Fig. 6).
Die Motordrehzahlsteuerung kann in einem Prozeß realisiert
werden, der unter Bezugnahme auf Fig. 7 erläutert wird. Das
Programm von Fig. 7 ist ein Administrationsprogramm, das
mit einer vorbestimmten gleichbleibenden Periode von z. B.
10 ms angesteuert wird.
In Schritt 100 von Fig. 7 werden die Kühlwassertemperatur
und die Motordrehzahl ausgelesen. In Schritt 110 wird die
der Kühlwassertemperatur entsprechende Führungs-Drehzahl
aus der Tabelle gesucht, und in Schritt 120 wird die Grund-
Einschaltdauer DBG zum Erreichen der Führungs-Drehzahl aus
der Tabelle gesucht. In Schritt 130 wird die Abweichung ΔN
der Ist-Motordrehzahl von der Führungs-Motordrehzahl durch
einen Rechenvorgang bestimmt, und die Rückführungskompo
nente DFB entsprechend der Abweichung ΔN wird berechnet.
Unter Nutzung des Rechenwerts wird in Schritt 140 ein
Rechenvorgang durchgeführt, der die Einschaltdauer "Tastverhältnis"
für das Magnetventil 48 des Hilfsluftventils 47 (Fig. 1)
bestimmt.
In den Schritten 150 und 160 wird entschieden, ob das Fahr
zeug bzw. Kraftfahrzeug fährt, d. h. ob ein bestimmter Wert
der Fahrzeuggeschwindigkeit vorliegt, und es wird entschie
den, ob der Neutralschalter SW die EIN- oder die AUS-Stel
lung hat, um dadurch zu entscheiden, ob das Automatikge
triebe sich in der N-Stellung oder in einer anderen Stel
lung wie dem D- oder dem R-Bereich befindet. Wenn der Neu
tralschalter SW im EIN-Zustand ist, während kein die Fahr
zeuggeschwindigkeit darstellender Wert vorliegt, wird ent
schieden, daß ein Schalten vom N- in den D- oder den
R-Bereich erfolgt ist, und der Prozeß geht zu Schritt 170.
In Schritt 170 sucht der Mikrorechner in der Wassertempera
turtabelle von Fig. 6 nach der Verzögerungszeit Tdly, der
stufenweisen Verlängerung der Einschaltdauer "Tastverhältnis" DND und
der Verlängerungsdauer TND, die in Fig. 5 gezeigt sind, und
addiert in Schritt 180 diese Werte zu der vorher in Schritt
140 errechneten Einschaltdauer "Tastverhältnis", wodurch eine korri
gierte Einschaltdauer "Tastverhältnis" erhalten wird. Diese Einschalt
dauer "Tastverhältnis" wird in Schritt - 190 dem Magnetventil 48
durch einen Ausgangsverarbeitungskreis zugeführt. Ferner
wird in Schritt 200 vom Zähler der Ablauf der Verlänge
rungsdauer TND entschieden, und dann geht der Prozeß zu
Schritt 210, in dem die Verminderungsrate KND für die Ein
schaltdauer "Tastverhältnis" gesucht und in Schritt 220 die Subtraktion
von "Tastverhältnis" durchgeführt wird. In Schritt 230 wird
entschieden, ob die Abweichung der Ist- von der Führungs-
Drehzahl der rückzuführende Wert ist, und dann geht der
Prozeß zur Hauptroutine zurück, wodurch das Programm von
Fig. 7 beendet ist.
Wenn gemäß der Erfindung die vom Motor benötigte Saugluft
menge aufgrund eines momentanen Lastwechsels in der Über
gangsperiode des Schaltens aus dem N-Bereich in den D- oder
den R-Bereich sich ändert, wird die Steuer-Einschaltdauer
des Hilfsluftventils vorübergehend aufgrund des Schaltsi
gnals verlängert, so daß ein stoßfreies und weiches Fahr
verhalten ohne jede Verminderung der Motordrehzahl bzw.
ohne Abwürgen des Motors erhalten wird, wenn das Automatik
getriebe vom N- in den D- oder den R-Bereich geschaltet
wird.
Claims (3)
- Verfahren zur Steuerung der Drehzahl eines Motors (8) zum Antrieb eines Kraftfahrzeugs mit einem Automatikgetriebe, bei dem die Drehzahl von den Betriebszuständen des Kraft fahrzeugs abhängig gesteuert wird, mit
- - einem Fühler (27) zur Ermittlung der Drehzahl des Motors;
- - einem Fühler (18) für die Ermittlung der Temperatur des Kühlwassers;
- - einem Schaltvorgangs-Detektor (50), der die Schalt stellung des Automatikgetriebes feststellt;
- - einem Hilfsluftventil (47, 48) zur Steuerung des Luft durchsatzes durch einen Bypasskanal, und
- - einer Steuereinheit (15), die in Abhängigkeit von den Betriebszuständen des Kraftfahrzeugs das Tastverhältnis eines Impulssignals (TON/T) mit der Impulsdauer T zur Ansteuerung des Hilfsluftventils (47, 48) bestimmt,
- wobei das Tastverhältnis (TON/T) des Impulssignals zur Steuerung des Hilfsluftventils (47, 48) um einen von der Temperatur des Motorkühlwassers abhängigen Wert DND nach Empfang eines Signals vom Schaltvorgangsdetektor (50), das anzeigt, daß sich der Zustand des Automatikgetriebes von der Neutralstellung in eine Kraftübertragungsstellung (N-< D; N-<R) geändert hat, vergrößert wird;
dadurch gekennzeichnet, daß- a) das Tastverhältnis (TON/T) nach einer Verzögerungszeit Tdly vergrößert wird;
- b) das vergrößerte Tastverhältnis während einer vorbestimm ten Dauer TND beibehalten wird;
- c) das Tastverhältnis mit einer vorbestimmten Rate KND verringert wird, bis der Wert einer vorgegebenen Drehzahl erreicht ist;
- wobei die Werte Tdly, TND und KND Funktionen der Temperatur des Motorkühlwassers sind.
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