DE3813369C2 - Arretiereinrichtung für Propeller von Motorseglern mit Klapptriebwerk - Google Patents
Arretiereinrichtung für Propeller von Motorseglern mit KlapptriebwerkInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B61/00—Adaptations of engines for driving vehicles or for driving propellers; Combinations of engines with gearing
- F02B61/04—Adaptations of engines for driving vehicles or for driving propellers; Combinations of engines with gearing for driving propellers
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C31/00—Aircraft intended to be sustained without power plant; Powered hang-glider-type aircraft; Microlight-type aircraft
- B64C31/02—Gliders, e.g. sailplanes
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- Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine Arretiereinrichtung für
Propeller von Motorseglern mit Klapptriebwerk.
Klapptriebwerke können während des Fluges in den
Rumpf des Flugzeuges ein- und aus diesem ausge
schwenkt werden. Vor einem Einschwenken des Trieb
werkes sind die Propeller-Blätter in eine Lage zu brin
gen, in der diese in die längliche, das Triebwerk aufneh
mende Rumpföffnung hineinpassen. Diese Lage ist nur
dann gegeben, wenn die Propeller-Blätter längs der Öff
nung ausgerichtet sind. Eine solche Ausrichtung bedarf
während des Fluges besonderer Anstrengungen des Pi
loten. Diese bestehen bisher darin, den Propeller nach
dem Abstellen des Motors mit Hilfe einer Bremseinrich
tung so abzubremsen, daß sein Blatt längs der Trieb
werks-Einführöffnung des Rumpfes zu liegen kommt.
Gelingt dies nicht beim ersten Versuch, dann ist es er
forderlich, entweder den Motor neu zu starten, oder die
Propeller-Lage durch den Fahrtwind in die richtige La
ge zu korrigieren. Letzteres bedarf wegen der in dem
Verbrennungsmotor zu überwindenden Kompressio
nen großer Fahrtwindkräfte, die nur durch hohe Flugge
schwindigkeiten und einem damit verbundenen uner
wünschten Höhenverlust verbunden sind.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, das Einjustieren des Propellers in die zum
Einschwenken des Triebwerkes in den Flugzeugrumpf
erforderliche Lage zu vereinfachen, um dadurch insbe
sondere durch einen raschen und sicheren Triebwerks
einzug möglichst wenig Flughöhe zu verlieren. Darüber
hinaus soll durch die mit einer einfacheren Handhabung
des Einschwenkvorganges verbundene Entlastung des
Piloten die Flugsicherheit und Manövrierbereitschaft
des Piloten während der Zeit des Triebwerkseinzuges
erhöht werden.
Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Einrichtung
nach den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches
1.
Mit dieser Einrichtung ist es möglich, die Verdich
tungskammern des Verbrennungsmotors durch an die
sem vorgesehene Entlüftungsventile bei abgestelltem
Motor zu entlüften, wodurch der Propeller, ohne an
dem Motor Verdichtungsarbeit leisten zu müssen, be
reits durch den bei unbeschleunigtem normalem Flug
herrschenden Fahrtwind bis zu einem die erforderliche
Einschwenkposition vorgebenden Anschlag verdrehbar
ist. Der Anschlag ist zeitgleich oder im Anschluß an das
Öffnen der Entlüftungsventile in die Laufebene des Pro
pellers einzubringen. Von dem auf den Propeller einwir
kenden Fahrtwind sind bei geöffneten Entlüftungsventi
len nur noch die Reibungskräfte des Motors zu über
winden. Durch den in die Laufebene des Propellers ein
gebrachten Anschlag erhält der Propeller recht schnell
und selbsttätig die Lage, in der er in die dafür vorgese
hene Öffnung des Flugzeugrumpfes einführbar ist. Liegt
der Propeller einmal an dem Anschlag an, wird er in
dieser Lage durch die weiter auf ihn in Richtung auf den
Anschlag einwirkenden Fahrtwindkräfte sicher an die
sem gehalten.
Die erfindungsgemäße Arretiereinrichtung funktio
niert sowohl bei starren Zweiblatt-Propellern als auch
bei solchen mit um die Propeller-Antriebsachse
schwenkbaren Mehrblatt-, insbesondere Zweiblatt-
Schwenk- oder Falt-Propellern. Bei mehreren Propel
ler-Blättern nehmen diese einzeln nacheinander ihre
durch den Anschlag bestimmte Endposition nebenein
anderliegend ein.
Besonders vorteilhaft ist es, die Entlüftungsventile
und den Anschlag gemeinsam betätigbar auszugestal
ten. Auf recht einfache Weise läßt sich dies durch an
beiden Teilen gemeinsam angreifende von dem Piloten
zu betätigende Steuermittel wie beispielsweise einen
Bowdenzug und/oder ein angelenktes Gestänge errei
chen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
Zeichnung dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht des Propeller-
Triebwerkes in gegenüber dem Flugzeugrumpf ausge
schwenkter Position,
Fig. 2 eine Frontansicht des Propellers und des Trieb
werkes der Fig. 1.
Ein das Triebwerk eines Motorseglers bildender Ver
brennungsmotor (1) ist über einen Motorträger (2)
schwenkbar am Rumpf (3) des Motorseglers gelagert.
Mit dem Verbrennungsmotor (1) verbunden ist ein
Zweiblatt-Propeller (4), der drehbar um eine Achse (5)
gelagert ist.
In Fig. 1 ist die ausgeschwenkte Betriebslage des
Triebwerkes in ausgezogenen Strichen und die in den
Flugzeug-Rumpf eingeschwenkte Lage in gestrichelten
Linien dargestellt.
Die für die Aufnahme des Triebwerkes in dem Rumpf
(3) vorgesehene Ausnehmung (6) erlaubt von ihren Ab
messungen her nur ein Einführen des Propellers mit in
Flugzeuglängsachse ausgerichtetem Propeller-Blatt.
Außer dem in der Zeichnung dargestellten starren
Zweiblatt-Propeller kann auch ein Zweiblatt-Schwenk- oder
Falt-Propeller verwendet werden. In diesen Fällen
können die beiden Propeller-Blätter in Rumpflängsrich
tung aneinander geklappt in die Rumpföffnung eingezo
gen werden. Dadurch kann die Rumpföffnung in Längs
richtung kleiner gestaltet werden.
Zur Dekompression der Verdichterkammern des
Verbrennungsmotors (1) ist je Verdichtungskammer ein
Entlüftungs-Ventil (7) vorgesehen. Diese Ventile (7) be
sitzen jeweils einen federbelasteten Ventilsitz, der beim
Entlüften zur Freigabe einer die betreffende Verdicht
erkammer mit der Atmosphäre verbindenden Öffnung
abgehoben werden kann.
Seitlich an dem Motorträger (2) ist ein in die Laufebe
ne des Propellers (4) schwenkbarer Anschlag (8) ange
bracht, der dem Propeller (4) die zum Einführen in den
Rumpf (3) erforderliche Position vorgibt und ihn in die
ser Position auch während des Einschwenkens des
Triebwerkes hält.
Soll das Triebwerk nach Abschaltung in den Rumpf
eingeschwenkt werden, wird zunächst der Propeller (4)
zum Stillstand gebracht. Danach werden die Entlüf
tungsventile (7) zur Ausschaltung der Motorkompres
sion geöffnet. Der Propeller, der dann nur noch die Mo
torreibung zu überwinden hat, kann sich nun unter dem
herrschenden Fahrtwind (Windmühlen-Prinzip) relativ
leicht drehen. Gleichzeitig mit oder nach dem Öffnen
der Entlastungsventile (7) wird der Anschlag (8), der an
seiner Aufnahmefläche für das Propeller-Blatt mit ei
nem elastischen Polster versehen sein kann, in die Pro
peller-Laufbahn (4) eingeschwenkt. Der durch den
Fahrtwind gedrehte Propeller legt sich mit seinem Blatt
an den Anschlag (8) an und bleibt in dieser Lage unter
dem von dem Fahrtwind verursachten Druck.
Ist ein Propeller mit zwei um die Propeller-Achse
schwenkbaren Blättern eingesetzt, so läuft zunächst das
eine Blatt an dem Anschlag (8) an, während sich das
zweite Blatt anschließend parallel an das bereits stehen
de erste Blatt anlegt.
Die Entlüftungsventile (7) und der Anschlag (8) lassen
sich über ein Gestänge (9) so miteinander verbinden,
daß mit Hilfe eines an dem Anschlag (8) angreifenden
Bowdenzuges (10) eine gleichzeitige Betätigung von 5
Entlüftungsventilen (7) und Anschlag (8) durch den Pilo
ten möglich ist.
Claims (3)
1. Arretiereinrichtung für Propeller von Motorseg
lern mit Klapptriebwerk, dadurch gekennzeich
net, daß die Verdichtungskammern des Verbren
nungsmotors (1) des Triebwerkes mit jeweils min
destens einem von der Stellung der Motorabtriebs
welle unabhängig betätigbaren Entlüftungsventil
(7) versehen sind und daß ein in die Laufebene des
Propellers (4) einbringbarer, den Propeller in einer
vorbestimmten Lage fixierender Anschlag (8) vor
gesehen ist.
2. Arretiereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Anschlag (8) und die Ent
lüftungsventile (7) gemeinsam betätigbar sind.
3. Arretiereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Anschlag (8) und die Ent
lüftungsventile gelenkig miteinander verbunden
sind und daß an diese gelenkige Verbindung ein
von dem Piloten des Motorseglers betätigbares
mechanisches Steuermittel (Gestänge oder
Bowdenzug 10) angelenkt ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19883813369 DE3813369C2 (de) | 1988-04-21 | 1988-04-21 | Arretiereinrichtung für Propeller von Motorseglern mit Klapptriebwerk |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19883813369 DE3813369C2 (de) | 1988-04-21 | 1988-04-21 | Arretiereinrichtung für Propeller von Motorseglern mit Klapptriebwerk |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
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DE3813369A1 DE3813369A1 (de) | 1989-11-02 |
DE3813369C2 true DE3813369C2 (de) | 1997-01-16 |
Family
ID=6352522
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19883813369 Expired - Fee Related DE3813369C2 (de) | 1988-04-21 | 1988-04-21 | Arretiereinrichtung für Propeller von Motorseglern mit Klapptriebwerk |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3813369C2 (de) |
Families Citing this family (3)
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DE4201383C1 (en) * | 1992-01-20 | 1993-04-01 | Kreiskolben-Motoren-Technologie Gmbh, 8050 Freising, De | Light aircraft propeller rest position fixing mechanism - has two-armed lever with brake-block mounted on propeller shaft, and inserts retaining pin into notch in shaft when propeller drive is switched off |
DE102017129060A1 (de) | 2017-12-06 | 2019-06-06 | Rolls-Royce Deutschland Ltd & Co Kg | Integrierte Tragstruktur für ein Flugzeugtriebwerk und dessen Zubehörkomponenten |
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Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE2821962A1 (de) * | 1978-05-19 | 1979-11-29 | Helmut K Reiter | Antriebseinrichtung fuer hochleistungs- motorsegler |
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1988
- 1988-04-21 DE DE19883813369 patent/DE3813369C2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
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DE3813369A1 (de) | 1989-11-02 |
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