DE3804080A1 - Digitale decodiervorrichtung - Google Patents
Digitale decodiervorrichtungInfo
- Publication number
- DE3804080A1 DE3804080A1 DE3804080A DE3804080A DE3804080A1 DE 3804080 A1 DE3804080 A1 DE 3804080A1 DE 3804080 A DE3804080 A DE 3804080A DE 3804080 A DE3804080 A DE 3804080A DE 3804080 A1 DE3804080 A1 DE 3804080A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- waveform
- signal
- output
- waveforms
- information
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03M—CODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
- H03M5/00—Conversion of the form of the representation of individual digits
- H03M5/02—Conversion to or from representation by pulses
- H03M5/04—Conversion to or from representation by pulses the pulses having two levels
- H03M5/06—Code representation, e.g. transition, for a given bit cell depending only on the information in that bit cell
- H03M5/12—Biphase level code, e.g. split phase code, Manchester code; Biphase space or mark code, e.g. double frequency code
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Dc Digital Transmission (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine digitale Decodiervorrichtung,
insbesondere eine Decodiervorrichtung, die sich auch dann
einsetzen läßt, wenn eine Empfangswellenform aufgrund von
Eigenschaften des Übertragungssystems sehr stark verzerrt
ist, wenn beispielsweise das sogenannte Augenmuster der
Empfangswellenform nicht vollständig geöffnet ist.
Fig. 1 zeigt ein Beispiel einer herkömmlichen Decodiervor
richtung. Wenn zum Beispiel die in Fig. 2A dargestellte
digitale Information unter Verwendung des Manchestercodes
übertragen wird, so werden die Nullen ("0") der zu übertra
genden Information in eine High-Low-Folge (nachfolgend
wegen des enthaltenen Übergangs von hohem auf niedrigen
Pegel Abfallflanke genannt), umgeformt, während die Einsen
("1") in eine Low-High-Folge (nachfolgend entsprechend
Anstiegsflanke genannt), umgeformt werden. Diese Sen
dewellenform ist in Fig. 2B dargestellt. Die Übertragung
der Wellenform erfolgt über eine Leitung oder ein ähnliches
Übertragungssystem. Die Wellenform wird aufgrund der Über
tragungskennlinien verzerrt, so daß die in Fig. 2C darge
stellte, leicht schwankende Wellenform erhalten wird. Die
verzerrte Wellenform wird empfangen und einem Eingangsan
schluß 10 zugeführt, von dem aus sie zu einem Entzerrer 11
gelangt, wo die Übertragungsverzerrung der Empfangswellen
form korrigiert wird. Die korrigierte Wellenform wird durch
einen Komparator 12 mit einer von einer Bezugsspannungs
quelle 13 abgegebenen Referenzspannung V R verglichen und in
eine Binär-Wellenform mit hohen und niedrigen Pegeln
gebracht, wie sie in Fig. 2D gezeigt ist. Die so geformte
Wellenform gelangt an einen Takt-Regenerierabschnitt 14
sowie einen Abtastabschnitt 15. Auf der Grundlage der Ände
rungspunkte in der Ausgangswellenform des Komparators 12
erzeugt der Takt-Regenerierabschnitt 14 an seinem Ausgang
einen Abtasttakt, dessen Frequenz doppelt so hoch ist wie
die Übertragungs-Bitgeschwindigkeit, und die gegenüber den
Änderungspunkten um 90° in der Phase nacheilt, wie in Fig.
2E zu sehen ist. Der Abtastabschnitt 15 tastet die Aus
gangswellenform des Komparators 12 mit einem in der Fre
quenz halbierten Takt des regenerierten Takts ab und er
zeugt die in Fig. 2F dargestellte ursprüngliche Sendewel
lenform. Der Takt-Regenerierabschnitt 14 ist für gewöhnlich
derart ausgebildet, daß ein durch Anlegen des empfangenen
Signals an eine Differenzierschaltung erzeugtes Impuls
signal einer Phasenregelschleife zugeführt wird, um einen
Takt zu erhalten, der mit den Änderungspunkten in der
Ausgangswellenform des Komparators synchronisiert ist und
die Phase des so erhaltenen Taktsignals um 180° verzögert
wird (das heißt, 90° hinter dem Sende-Bit), womit der
Abtasttakt regeneriert ist. Der Abtastabschnitt 15 kann
durch ein D-Flipflop realisiert sein. Die Ausgangs
wellenform des Abtastabschnitts 15 gelangt an einen Deco
dierabschnitt 16, der eine "0" oder "1" abgibt, abhängig
davon, ob die Eingangswellenform eine Abfallflanke oder
eine Anstiegsflanke darstellt. Auf diese Weise werden gemäß
Fig. 2G die Daten der ursprünglich gesendeten Information
erzeugt.
Wenn die Übertragungsstrecke lang ist und die Übertragungs
leitung Brücken-Anzapfpunkte enthält, besitzt die Übertra
gungskennlinie keinen flachen Frequenzgang, und die Sende
wellenform wird einer Verzerrung ausgesetzt, wie in Fig. 2C
gezeigt ist. Die übertragenen Informationsbits "0" und "1"
entsprechen im Manchestercode einer Abfallflanke bzw. einer
Anstiegsflanke. Wenn die Übertragungsverzerrung nicht zu
groß ist, so erhält man das in Fig. 3A dargestellte soge
nannte Augenmuster, welches man durch Überlagern jeweiliger
Bits der Empfangswellenform für die gleiche Zeitspanne
erhält. Erhält man das dargestellte offene Augenmuster, so
ist es möglich, exakt zu bestimmen, ob es sich bei der
Empfangswellenform um eine Abfallflanke oder eine
Anstiegsflanke handelt, indem man die Abtastpunkte in
geeigneter Weise auswählt, das heißt die Zeitpunkte sowie
die Referenzspannung V R für den Vergleich des empfangenen
Signalpegels in dem Vergleicher 12, wie in Fig. 3A durch
Kreuzchen angedeutet ist. Wenn die Übertragungsverzerrung
jedoch sehr groß ist, ist das Augenmuster nicht geöffnet,
wie es in Fig. 3B dargestellt ist, und man kann die gesen
dete Information nicht exakt reproduzieren. Bei starker
Verzerrung in dem Übertragungssystem ist es üblich, ein
Verfahren zu verwenden, bei welchem die Übertragungskennli
nie durch den Entzerrer 11 zum Öffnen des Augenmusters kom
pensiert wird, so daß man das in Fig. 3A erhaltene Augenmu
ster erhält. Bei dem Entzerrer handelt es sich um ein Fil
ter, dessen Kennlinie zu dem Frequenzgang des Übertragungs
systems invers ist. Dieses Filter kann sowohl als Analog
filter als auch als Digitalfilter ausgebildet sein.
Der zum Korrigieren der Übertragungskennlinie eingesetzte
Entzerrer in Form eines Analogfilters wird durch ein oder
mehrere LC-Filter oder aktive RC-Filter gebildet.
Der Entzerrer mit Digitalfilter korrigiert ebenfalls die
Übertragungskennlinie durch ein Filter, dessen Kennlinie zu
der Übertragungskennlinie invers ist, also ähnlich wie beim
Analogfilter, jedoch unterscheidet sich das Verfahren zur
Realisierung des Filters von dem Fall des Analogfilters.
Fig. 4 zeigt ein Beispiel für die Ausgestaltung des Digi
talfilters. Eine an einen Eingang 10 angelegte Wellenform
wird durch einen Analog/Digital-Umsetzer (im folgenden:
ADU) 11 a abgetastet und dadurch digitalisiert, und das
digitale Ausgangssignal wird mehreren, in Kaskade geschal
teten Verzögerungskreisen 11 b zugeführt, um in jedem von
diesen um ein Abtastintervall verzögert zu werden. Das Aus
gangssignal des ADU 11 a und das Ausgangssignal jedes Verzö
gerungskreises 11 b werden auf einen Multiplizierer 11 d
gegeben, wodurch sie mit einem in einem Koeffizientenregi
ster 11 c gespeicherten Wert multipliziert werden, und die
Produkt-Ausgangssignale werden in einem Addierer 11 e
addiert. Das Summen-Ausgangssignal gelangt über einen DAU
(Digital/Analog-Umsetzer) 11 f, so daß man ein Signal in
Analogform erhält. Dieses Filter führt die Verarbeitung im
Zeitbereich durch. Ein Filter mit einer gewünschten Kennli
nie kann man dadurch erhalten, daß man die Anzahl von Stu
fen der Verzögerungskreise 11 b, die Koeffizientenregister
11 c und die Multiplizierer 11 d ebenso wie die Werte der
Filterkoeffizienten in den Registern 11 c entsprechend ein
stellt.
Bei der herkömmlichen Decodiervorrichtung mit Entzerrer,
wie sie in Fig. 1 gezeigt ist, muß man den Koeffizienten
jeder Stufe des in Fig. 4 dargestellten Filters so bestim
men, daß die komplexe Übertragungskennlinie korrigiert wer
den kann. Um die Filterkoeffizienten zu bestimmen, wird ein
im folgenden als Übungsmuster bezeichnetes bestimmtes Bit
muster vom Sender aus übertragen, zum Beispiel vor der
eigentlichen Informationsübertragung, und die Decodiervor
richtung auf der Empfangsseite bestimmt die Filterkoeffi
zienten derart, daß aus dem Empfangssignal ein korrektes
Bitmuster decodiert werden kann. Bei diesem Übungs- oder
Lernvorgang der Decodiervorrichtung entsprechend den Über
tragungskennlinien, ruft der herkömmliche Entzerrer das
Senden von Übungsdaten im Umfang von mehr als 1 K Bit auf.
Dies stellt eine beträchtliche Einschränkung der Effizienz
der Übertragung dar, insbesondere bei kurzen Datenpaketen
in der LAN-Bussystem-Übertragung. Der Grund dafür ist der,
daß aufgrund der Schwankung der Übertragungskennlinien mit
der Stelle des Busses, an der ein Terminal auf der Sender
seite angeschlossen ist, dem Empfang der Information das
Üben oder Lernen der Empfangskennlinien für jede
verschiedener Sendeseiten vorausgehen muß. Ein anderer
Grund besteht darin, daß die zu übertragende Information in
praktisch allen Fällen auf Dutzende oder Hunderte von Bits
beschränkt ist. Es ist also verständlich, daß die
Übertragung von Übungsdaten im Umfang von 1 K Bit oder
mehr im Hinblick auf die wirtschaftliche Ausnutzung der
Busleitung äußerst unerwünscht ist.
Für die Korrektur komplizierter Übertragungskennlinien
steigt die Anzahl von Filterstufen gemäß Fig. 4 unvermeid
lich an, und da jede Filterstufe einen Multiplizierer 11 d
benötigt, ist insgesamt ein großer Hardwareaufwand erfor
derlich. Dies macht den Gesamt-Hardwareaufwand für das Fil
ter so groß, daß seine wirtschaftliche Realisierung kaum
möglich ist. Außerdem stellt der Einsatz der Multiplizierer
11 d ein Hindernis für die Hochgeschwindigkeitsverarbeitung
dar.
Wenn die Kennlinie der Übertragungsleitung schlecht ist und
die Empfangswellenform erheblich beeinträchtigt ist, wie
oben erläutert wurde, ist das herkömmliche Verfahren zum
Kompensieren der Kennlinie der Übertragungsleitung mit
Hilfe eines Entzerrers gekennzeichnet durch schlechte Über
tragungs-Effizienz, schwierig zu realisierende Hochge
schwindigkeitsübertragung und eine Zunahme des Hardwareauf
wands für den Entzerrer, einhergehend mit einem erheblichen
Kostenaufwand für den Decodierer.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer digitalen
Decodiervorrichtung, die bei einem Übertragungssystem ein
setzbar ist, in welchem eine übertragene Wellenform erheb
lich beeinträchtigt ist. Die Decodiervorrichtung soll im
Vergleich zu der herkömmlichen Decodiervorrichtung mit
Digitalfilter einen erheblich reduzierten Hardwareaufwand
erfordern und eine Hochgeschwindigkeitsübertragung ge
statten.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebene Er
findung gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich
aus den Unteransprüchen.
Ein Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß das
Übungs-Bitmuster zum Erhalten der Empfangskennlinie kurz
und mithin die Zeit für den Übungsvorgang ebenfalls kurz
ist.
Die erfindungsgemäße Decodiervorrichtung enthält eine Zeit
steuersignal-Erzeugungseinrichtung, die aus dem
Empfangssignal ein damit synchronisiertes Zeitsteuersignal
ableitet, eine Referenzwellenform-Speichereinrichtung, die
als Referenzwellenformen mindestens zwei Standard-Empfangs
wellenformen entsprechend der zu sendenden digitalen Infor
mation speichert, eine Wellenform-Vergleichereinrichtung
zum Vergleichen der Wellenform des Empfangssignals mit
jeder der genannten mindestens zwei Referenzwellenformen,
und einen Ausgabeabschnitt für decodierte Information, der
digitale Information ausgibt, welche der einen der Refe
renzwellenformen entspricht, nämlich der, die der Empfangs
wellenform näher liegt.
Die erfindungsgemäße Decodiervorrichtung enthält bei Bedarf
eine Wellenform-Wähleinrichtung, die eine Mehrzahl von
Referenzwellenformen in der Referenzwellenform-Speicherein
richtung speichert, und zwar für jeden verschiedener Codes,
und die unter Zugrundelegung des vorhergehenden Decodierer
gebnisses die auszulesende Referenzwellenform auswählt.
Bei Bedarf kann die Decodiervorrichtung außerdem eine Wel
lenform-Übungseinrichtung enthalten, durch die Empfangswel
lenformen jeweiliger Informationsbits eines vorbestimmten
Bitmusters sukzessive in die Referenzwellenform-Speicher
einrichtung eingeschrieben werden.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung
anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zei
gen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer herkömmlichen, mit
einem Entzerrer ausgestatteten Decodiervor
richtung,
Fig. 2A bis 2G Wellenformdiagramme zur Veranschaulichung der
Arbeitsweise der in Fig. 1 gezeigten Deco
diervorrichtung,
Fig. 3A und 3B Diagramme von Augenmustern einer Empfangs
wellenform,
Fig. 4 ein Blockdiagramm eines Beispiels für die
Ausgestaltung des in Fig. 1 dargestellten
Entzerrers,
Fig. 5 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Decodiervorrichtung,
Fig. 6A bis 6C Wellenformdiagramme, die die Arbeitsweise der
in Fig. 5 gezeigten Decodiervorrichtung ver
anschaulichen,
Fig. 7 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausfüh
rungsform der erfindungsgemäßen Decodiervor
richtung,
Fig. 8 ein Blockdiagramm einer modifizierten Form
der in Fig. gezeigten Decodiervorrichtung,
hier ausgestattet mit einer Empfangs-Übungs
funktion,
Fig. 9 eine Schaltungsskizze eines Beispiels für die
Ausgestaltung eines in der Anordnung nach
Fig. 8 verwendeten Zählers 29,
Fig. 10 ein Blockdiagramm einer weiteren Ausführungs
form der erfindungsgemäßen Decodiervorrich
tung,
Fig. 11 ein Wellenformdiagramm, das die Arbeitsweise
der Ausführungsform nach Fig. 10 veranschau
licht,
Fig. 12 ein Blockschaltbild eines Beispiels für die
Anordnung des in Fig. 10 dargestellten Infor
mations-Unterscheidungsabschnitts 40,
Fig. 13A bis 13C Wellenformdiagramme, die veranschaulichen,
wie die Empfangswellenform eines gegebenen
Informationsbits durch die vorausgehenden
Bits beeinflußt wird,
Fig. 14 ein Blockdiagramm einer weiteren Ausführungs
form der erfindungsgemäßen Decodiervorrich
tung,
Fig. 15 ein Blockschaltbild eines Beispiels für die
Ausgestaltung des in Fig. 14 dargestellten
Informations-Unterscheidungsabschnitts 46,
Fig. 16 ein Blockdiagramm einer modifizierten Ausfüh
rungsform der in Fig. 14 gezeigten Decodier
vorrichtung, hier zusätzlich ausgestattet mit
einer Empfangs-Übungsfunktion,
Fig. 16A und 16B Zustandsdiagramme zur Schaffung eines
Übungsmusters,
Fig. 17 eine Schaltungsskizze eines Beispiels für den
in Fig. 16 dargestellten Zähler 29,
Fig. 18 ein Blockschaltbild einer weiteren Ausfüh
rungsform der erfindungsgemäßen Decodiervor
richtung,
Fig. 19 ein Blockschaltbild einer vereinfachten Form
der Ausführungsform nach Fig. 18,
Fig. 20 ein Blockschaltbild einer modifizierten Form
der in Fig. 5 gezeigten Decodiervorrichtung,
hier zusätzlich ausgestattet mit einer auf
der Korrelation von Wellenformen basierenden
bitsynchronen Korrekturfunktion,
Fig. 21A und 21B Wellenformdiagramme zur Veranschaulichung
des Vergleichs der Wellenformen nach Fig. 20,
Fig. 22A und 22B Impulsdiagramme, die die Synchronkorrektur
nach Fig. 20 veranschaulichen,
Fig. 23 eine Schaltungsskizze eines Beispiels für den
Taktgeberabschnitt 22 in Fig. 20,
Fig. 24 ein Blockdiagramm einer vereinfachten Form
des Ausführungsbeispiels nach Fig. 20,
Fig. 25 eine Schaltungsskizze eines Beispiels des
Taktgeberabschnitts 22 in Fig. 24,
Fig. 26 ein Blockschaltbild einer modifizierten Aus
führungsform der Decodiervorrichtung nach
Fig. 20, hier ausgestaltet für Korrelations
wellenformen für mehrere Bits, und
Fig. 27 eine Schaltungsskizze eines Beispiels der
Ausgestaltung des Taktgeberabschnitts 22 in
Fig. 26.
Fig. 5 zeigt in Blockform ein Ausführungsbeispiel der
erfindungsgemäßen Decodiervorrichtung. Grob gesagt, enthält
die Decodiervorrichtung einen Taktgeber 22, der aus dem
Empfangssignal ein Taktsignal reproduziert und aus dem
Taktsignal verschiedene Zeitsteuersignale ableitet, einen
Referenzwellenform-Speicherabschnitt 20, in welchem Refe
renzwellenformen für Vergleiche abgespeichert sind, einen
Wellenform-Vergleicherabschnitt 19 zum Vergleichen der
Empfangswellenform mit den Referenzwellenformen, und einen
Ausgabeabschnitt für decodierte Information, 21, der gesen
dete Information aus dem Vergleichsergebnis reproduziert
und die reproduzierte Information ausgibt. Der Wellenform-
Vergleicherabschnitt 19 besteht aus einem ADU 23, der das
Empfangssignal mit einem Abtastsignal S, das in dem Taktge
ber 22 erzeugt wird, abtastet, um es in ein digitales
Signal umzusetzen, Subtrahierern 24-1 und 24-2, die die
Referenzwellenformen und die digitalisierte Empfangswellen
form voneinander subtrahieren, Absolutwertschaltungen 25-1
und 25-2, die die Absolutwerte der Subtraktions-Ergebnisse
ausgeben, das heißt die Differenzen zwischen den Refe
renzwellenformen und der Empfangswellenform, und Akkumula
toren 26-1 und 26-2, welche sukzessive die Differenzen zwi
schen den Referenzwellenformen und der Empfangswellenform,
die in Form von Absolutwerten vorliegen, addieren und sie
in Registern speichern. Der Referenzwellenform-Speicherab
schnitt 20 setzt sich zusammen aus einem ersten und einem
zweiten Referenzwellenformspeicher (einen "0"- und einen
"1"-Referenzwellenformspeicher) 27-1 und 27-2, in denen
digitale Daten, erhalten durch Abtasten von der Information
"0" und "1" entsprechenden Empfangswellenformen an n Punk
ten, als Referenzwellenformen gespeichert sind, und einen
Adreßdecodierer 28, der mit dem Abtastsignal S von dem
Impulsgeber 22 hochzählt und von einem Rücksetzsignal R
zurückgesetzt wird, um Adreßdaten für das sequentielle Aus
lesen der Referenzwellenform-Daten zu erzeugen. Der Ausga
beabschnitt für die decodierte Information, 21, enthält
einen Subtrahierer 31, der die Ausgänge der zwei Akkumula
toren 26-1 und 26-2 vergleicht, und ein D-Flipflop, das ein
Borgesignal von dem Subtrahierer 31 festhält, und er lie
fert dies als decodierte Information an den Ausgangsan
schluß 33.
Es sei als Beispiel angenommen, die Informationsbits "0"
und "1", die in Fig. 6A bei (a) bzw. (b) dargestellt sind,
würden als Manchestercodes geliefert und am Eingangsan
schluß 18 empfangen, und zwar in der in Fig. 6A bei (c)
bzw. (d) dargestellten Form. In dem ersten und dem zweiten
Referenzwellenformspeicher 27-1 und 27-2 sind als Refe
renzwellenformen vorab typische Empfangswellenformen, die
den Informationsbits "0" und "1" entsprechen, gespeichert
worden, wobei diese Wellenformen durch die Übertragungs
kennlinie der Übertragungsleitung, an die die Decodiervor
richtung angeschlossen ist, verzerrt wurden. Die den Infor
mationsbits "0" und "1" entsprechenden Referenzwellenformen
haben zum Beispiel die bei (e) bzw. bei (f) in Fig. 6A dar
gestellte Form. Sie werden jeweils in Form von n Abtastwer
ten als digitale Daten vorgespeichert.
Nach Anlegen des Empfangssignals an den Eingangsanschluß 18
stellt der Taktgeber 22 das Ansteigen der Wellenform fest
und beginnt damit, das Abtastsignal S mit einer Frequenz zu
erzeugen, die n mal größer ist als die übertragene Informa
tionsbit-Geschwindigkeit. Außerdem wird das Rücksetzsignal
R erzeugt, welches am Ende jedes übertragenen Informations
bits ausgegeben wird. Bei dem Abtastsignal S handelt es
sich um eine Rechteckwelle mit einem Tastverhältnis von
50%. Das Rücksetzsignal R ist ein Impuls geringer Breite,
der auf das Erfassen des Anstiegs der Empfangswellenform
hin und danach am Ende jedes Bits ausgegeben wird. Der
Taktgeber 22 kann in einfacher Weise durch eine LC-
Schaltung, eine Phasenregelschleife (PLL-Schaltung) oder
dergleichen gebildet sein.
Nachdem er das Ansteigen der Empfangswellenform festge
stellt hat, gibt der Taktgeber 22 das Rücksetzsignal R ab,
durch das der Adreßdecoder 28 zurückgesetzt wird und der
erste und der zweite Referenzwellenformspeicher 27-1 bzw.
27-2 jeweils einen ersten Wert von n Abtastwerten der Refe
renzwellenformdaten an die Subtrahierer 24-1 und 24-2 lie
fern. Gleichzeitig damit steigt das Abtastsignal S an,
wodurch die Empfangswellenform von dem ADU 23 digitalisiert
wird. Die so erhaltenen digitalen Daten werden den Subtra
hierern 24-1 und 24-2 zugeführt. Anschließend wird bei
jedem Zuführen des Abtastsignals S die Adresse des Decoders
28 um eins erhöht, und es werden die nachfolgenden Refe
renzwellenformdaten aus dem ersten bzw. dem zweiten Refe
renzwellenformspeicher 27-1 und 27-2 ausgelesen. Gleichzei
tig werden die Abtastdaten der Empfangswellenform von dem
ADU 23 geliefert und an die Subtrahierer 24-1 und 24-2
gelegt. Der Subtrahierer 24-1 ermittelt die Differenz zwi
schen den Abtastdaten der Empfangswellenform und der Refe
renzwellenform des Informationsbits "0", und der Subtrahie
rer 24-2 ermittelt die Differenz zwischen den Abtastdaten
der Empfangswellenform und der Referenzwellenform für das
Informationsbit "1". Diese Differenzsignale werden von den
Absolutwertschaltungen 25-1 und 25-2 in positive Werte
umgesetzt, die den Akkumulatoren 26-1 und 26-2 zugeführt
werden. Nach jedem Abfallen des Abtastsignals S addieren
die Akkumulatoren 26-1 und 26-2 kumulativ zu den Inhalten
in ihren internen Registern den Differenzwert von den Abso
lutwertschaltungen 25-1 und 25-2. Beim nächsten Anstieg des
Abtastsignals S wird die Adresse des Adreßdecoders 28 um
eins erhöht, und die nächsten Daten jeder Referenzwellen
form werden ausgegeben. Die akkumulierten Werte in den
Registern der Akkumulatoren 26-1 und 26-2 werden dem Sub
trahierer 31 zugeführt, in welchen das Ausgangssignal des
Akkumulators 26-1 von dem Ausgangssignal des Akkumulators
26-2 subtrahiert wird, und das sich ergebende Borge-Aus
gangssignal wird dem D-Flipflop 32 zugeführt. Dabei liefert
der Subtrahierer 31 eine "0" oder eine "1" abhängig davon,
ob der Ausgang des Akkumulators 26-1 kleiner oder größer
ist als der des Akkumulators 26-2. In anderen Worten: Der
Subtrahierer 31 gibt digitale Information aus, welche der
jenigen der Referenzwellenformen entspricht, deren Fläche
derjenigen der Empfangswellenform am meisten ähnelt oder
nahekommt. Das Vergleichs-Ausgangssignal wird in dem D-
Flipflop 32 zwischengespeichert und als decodierte Informa
tion am Ausgangsanschluß 33 erst dann ausgegeben, wenn das
Rücksetzsignal R an das D-Flipflop 32 gelegt wird.
Durch n-maliges Abtasten der Differenzen zwischen der
Empfangswellenform und deren Referenzwellenform und durch
Akkumulieren der Abtastwerte werden in den Akkumulatoren
26-1 und 26-2 die Flächendifferenzen zwischen der Empfangs
wellenform eines Informationsbits und den "0"- sowie "1"
Referenzwellenformen akkumuliert. Diese Werte sind jeweils
dem Wert Null sehr nahe, wenn die Empfangswellenform mit
derjenigen Referenzwellenform verglichen wird, die dieselbe
Information wie die Empfangswellenform darstellt. Der Wert
ist jedoch sehr groß, wenn die Empfangswellenform mit der
jenigen Referenzwellenform verglichen wird, die sich in der
Information von der Empfangswellenform unterscheidet. Wenn
zum Beispiel die bei (c) in Fig. 6A dargestellte Informa
tion empfangen wird, was einer gesendeten "0" gemäß (a) in
Fig. 6A entspricht, und diese Information an den Eingangs
anschluß 18 gelegt wird, so ist die Flächendifferenz zwi
schen der Empfangswellenform, die in Fig. 6B durch eine
durchgezogene Linie dargestellt ist, und der aus dem ersten
Referenzwellenformspeicher 27-1 ausgelesenen "0"-Refe
renzwellenform, in Fig. 6B durch gestrichelte Linie darge
stellt, sehr klein. Andererseits ist die Flächendifferenz
zwischen der Empfangswellenform und der aus dem zweiten
Referenzwellenformspeicher 27-2 ausgelesenen "1"-Refe
renzwellenform sehr groß, wie aus Fig. 6C hervorgeht. Die
ursprüngliche Information läßt sich also dadurch reprodu
zieren, daß man diejenige Information ausgibt, welche dem
kleineren der in den Akkumulatoren 26-1 und 26-2 gespei
cherten Werte entspricht. Wie oben erwähnt, gibt der Takt
geber 22 zu dem Zeitpunkt der n-ten Akkumulation das Rück
setzsignal R ab, und die reproduzierte Information, das
heißt, das Borge-Ausgangssignal des Subtrahierers 31, wird
in dem D-Flipflop 32 zwischengespeichert, aus welchem die
decodierte Empfangsinformation an den Ausgangsanschluß 33
gelangt. Gleichzeitig setzt das Rücksetzsignal R die Akku
mulatoren 26-1 und 26-2 und den Adreßdecoder 28 zurück, um
so die Schaltung in ihren Anfangszustand zu bringen, in der
sie durch eine ähnliche Verarbeitung der Empfangswellenform
das nächste Informationsbit verarbeiten kann.
Bei diesem Ausführungsbeispiel vergleicht der Subtrahierer
31 die Ausgangssignale der Akkumulatoren 26-1 und 26-2. Es
bedarf keiner näheren Erwähnung, daß der Vergleich auch
durch einen Digitalvergleicher durchgeführt werden kann,
der mit einer Amplitudenunterscheidungsfunktion oder
Betragsunterscheidungsfunktion ausgestattet ist.
Wie oben erläutert, wird bei dieser Ausführungsform selbst
dann, wenn die Verzerrung der Empfangswellenform so groß
ist, daß das Augenmuster nicht geöffnet ist, die ursprüng
liche Information zurückgewonnen durch Vergleich der
Empfangswellenform mit den Referenzwellenformen, ohne daß
die Notwendigkeit einer Entzerrung der Übertragungskenn
linie besteht. Die Schaltung kann mit Akkumulatoren und
Subtrahiergliedern aufgebaut sein und benötigt keine Multi
plizierer oder Teiler. Die Schaltung ist also billig und
für die Hochgeschwindigkeitsverarbeitung geeignet.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 besteht der Wellen
form-Vergleicherabschnitt 19 aus Digitalschaltungen, er
kann jedoch auch durch Analogschaltungen gebildet sein, wie
Fig. 7 zeigt. Der Taktgeber 22 und der Referenzwellenform-
Speicherabschnitt 20 sind wie in Fig. 5 aufgebaut. Der ADU
23 in Fig. 5 ist fortgelassen. Statt dessen sind DAUs 501-1
und 501-2 vorgesehen, durch die die aus dem Referenzwellen
form-Speicherabschnitt 20 ausgelesenen Referenzwellenformen
in Analogform umgesetzt werden. Außerdem sind die Subtra
hierer 24-1 und 24-2 ersetzt durch Differenzverstärker 500-1
und 500-2. Die Absolutwertschaltungen 25-1 und 25-2 sind
ersetzt durch Vollweggleichrichter 502-1 und 502-2. Die
Akkumulatoren 26-1 und 26-1 sind ersetzt durch Integratoren
503-1 und 503-2. Jede Analogschaltung in dem Wellenform-
Vergleicherabschnitt nach Fig. 7 vollzieht die gleiche Ope
ration wie die entsprechenden Teile der Digitalschaltung
nach Fig. 5, jedoch auf Analogbasis. Deshalb soll hier die
Arbeitsweise der Schaltung nicht nochmals erläutert werden.
Der Vergleicher 504 des Ausgabeabschnitts für decodierte
Information nach Fig. 7 übernimmt die Arbeit des Subtrahie
rers 31 in Fig. 5, hier jedoch in Analogform. Selbst wenn
der Wellenform-Vergleicherabschnitt 19 und der Ausgabeab
schnitt für decodierte Information, 21, in der oben
beschriebenen Weise als Analogschaltungen ausgebildet sind,
besteht die Möglichkeit, die gleiche Funktion zu erhalten
wie mit der Ausführungsform nach Fig. 5, welche Digital
schaltungen enthält. Wenn der Referenzwellenform-Speicher
abschnitt 20 so ausgebildet ist, daß er die Wellenform ana
log speichert, zum Beispiel als Widerstands- oder Span
nungswerte, so können auch die DAUs 501-1 und 501-2 entfal
len. Auch dann, wenn der Wellenform-Vergleicherabschnitt 19
und/oder der Referenzwellenform-Speicherabschnitt 20
und/oder der Ausgabeabschnitt für decodierte Information,
21, als Digitalschaltung oder als Analogschaltung ausgebil
det sind, lassen sie sich durch Verwendung von ADUs oder
DAUs kombinieren.
Bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen vergleicht der
Wellenform-Vergleicherabschnitt 19, aufgebaut als Digital-
oder als Analogschaltung, die Wellenformen für jedes Bit
auf Zeitfolgebasis, das heißt, er akkumuliert die durch
sukzessiven Vergleich von n Abtastungen für jedes Bit
erhaltenen Resultate. Man kann ihn jedoch auch derart aus
gestalten, daß die Empfangswellenform für ein Bit (n Abta
stungen) gespeichert wird und der Vergleich mit der
Referenzwellenform (n Abtastungen) auf einmal erfolgt. Dies
kann man dadurch realisieren, daß man eine Speicherschal
tung für die Speicherung von n Abtastwerten der Empfangs
wellenform, 2n Subtrahierer, 2n Absolutwertschaltungen und
zwei Addierer zum Addieren der Ausgangssignale in Schritten
von n vorsieht.
Obschon das obige Vergleichsverfahren für den Wellenform
Vergleicherabschnitt 19 so beschrieben wurde, daß man die
Differenzen zwischen der Empfangswellenform und den Refe
renzwellenformen ermittelt, ist es ebenfalls möglich,
irgendein Vergleichsverfahren einzusetzen, zum Beispiel das
Verfahren zum Erhalten des Quadrats jeder Differenz.
Außerdem können diese Funktionen auch durch - hier nicht
näher erläuterte - Software realisiert werden. In diesem
Fall wird ein Mikrocomputer oder ein digitaler Signalpro
zessor verwendet, der DAUs, CPUs, ROMs, RAMs, E/A-Einrich
tungen und dergleichen enthält. Der Referenzwellenform-
Speicherabschnitt wird durch einige der ROMs und RAMs des
Mikrocomputers oder digitalen Signalprozessors gebildet,
Wellenform-Vergleicher und Ausgabeabschnitt für die digi
tale Information können durch Programme realisiert sein.
Für den Wellenform-Vergleicherabschnitt 19 kommen verschie
dene Schaltungsformen in Betracht, ebenso für den Refe
renzwellenform-Speicherabschnitt 20 und den Ausgabeab
schnitt für die decodierte Information, 21.
Im folgenden soll ein Verfahren zum Erzeugen von Refe
renzwellenformen, die in dem Referenzwellenform-Speicherab
schnitt 20 gespeichert werden, erläutert werden. Wenn die
Kennlinie des Übertragungssystems festliegt, werden
Empfangswellenformen, die für die Übertragung der Informa
tionsbits "0" und "1" über das Übertragungssystem vorab
gemessen wurden, in Festspeichern (ROMs) oder dergleichen
gespeichert. Wenn die Kennlinie des Übertragungssystems mit
dem Ort der Decodiervorrichtung schwankt oder abhängig von
den Sendern differiert, wird ein vorbestimmtes, spezifi
sches Informationsbit-Muster als sogenanntes Übungsmuster
vor der eigentlichen Informationsübertragung gesendet, so
daß auf der Empfängerseite Referenzwellenformen auf der
Grundlage des Übungsmusters erzeugt und in einem
Schreib/Lese-Speicher (RAM) oder ähnlichem gespeichert wer
den. In diesem Fall läßt sich der Einfluß von Rauschen und
ähnlichem dadurch verringern, daß man mehrere Empfangswel
lenformen desselben Informationsbits "1" oder "0" mittelt.
Anhand von Fig. 8 wird nun die Übertragung des erwähnten
Übungsmusters beschrieben. Diese Ausführungsform ist im
Aufbau identisch wie die Ausführungsform nach Fig. 5, mit
der Ausnahme, daß zusätzlich ein Zähler 29 vorgesehen ist,
der auf das Rücksetzsignal R anspricht, und eine Gatter
schaltung 34 vorgesehen ist, die die Ausgabe der decodier
ten Information aus dem Ausgabeabschnitt während des
Übungsvorgangs sperrt. Der erste und der zweite Refe
renzwellenformspeicher 27-1 und 27-2 werden je durch einen
RAM gebildet. Der Ausgang des ADU 23 ist auch an die Ein
gangsanschlüsse D der "0"- und "1"-Referenzwellenformspei
cher 27-1 und 27-2 angeschlossen. Ist das Netz eingeschal
tet, oder wird während einer festen Zeitspanne kein Ein
gangssignal an den Eingangsanschluß 18 gelegt, so wird der
Zähler 29 zurückgesetzt und liefert an jedem seiner Aus
gänge C 1 bis C 3 eine "0", wodurch das Gatter 34 gesperrt
wird.
Es sei angenommen, von der Sendeseite würde Information
übertragen, deren Kopf die Übungsmuster "0" und "1" voran
gingen. Wenn das Übungsmuster "0" zuerst empfangen wird,
wird das Rücksetzsignal R beim Anstieg der Empfangs
wellenform erzeugt, und der Ausgang C 1 des Zählers 29 wech
selt von "0" auf "1". Dieser Ausgang ist an den
Lese/Schreib-Eingang des "0"-Referenzwellenformspeichers
27-1 angeschlossen und bringt diesen in einen Zustand, in
welchem er das Ausgangssignal des ADU 23 speichert. Der
"0"-Referenzwellenformspeicher 27-1 speichert n Wellenform-
Abtastdaten eines Bits der Empfangswellenform, entsprechend
dem Informationsbit "0" und zwar in n Adressen, die durch
den Adreßdecoder 28 festgelegt werden. Nach Ende der Wel
lenform des Übungsmusters "0" wird das Rücksetzsignal R
ausgegeben, durch das der Ausgang C 1 des Zählers 29 auf "0"
geht und statt dessen der Ausgang C 2 von "0" auf "1"
ansteigt, wodurch der "1"-Referenzwellenformspeicher 27-2
in den Zustand gelangt, in dem er die Ausgangssignale des
ADU 23 nacheinander speichert. Wenn der "1"-Referenzwellen
formspeicher 27-2 das Abspeichern von n Wellenform-Abtast
daten des einen Bits unter n von dem Adreßdecoder 28 fest
gelegten Adressen abgeschlossen hat, wird das Rücksetzsi
gnal R erzeugt, wodurch der Ausgang C 2 des Zählers auf "0"
geht, was den "1"-Referenzwellenformspeicher 27-2 in den
Lesezustand bringt. Gleichzeitig steigt der Ausgang C 3 des
Zählers 29 auf "1" an und öffnet das Gatter 34. Danach
bleiben die Ausgänge C 1 bis C 3 des Zählers 29 unverändert,
und der Informationsempfang findet in der Weise statt, wie
es oben in Verbindung mit Fig. 5 erläutert wurde.
Der Zähler 29 kann, wie in Fig. 9 gezeigt, derart ausgebil
det sein, daß ein RS-Flipflop 29-0 und drei D-Flipflops 29-1
bis 29-3 in Kaskade geschaltet werden und der Q-Ausgang
des D-Flipflops 29-3 der letzten Stufe sowie das Rücksetz
signal R über ein ODER-Glied 29-4 dem S-Eingang des RS-
Flipflops 29-0 sowie dem Takteingang CK jedes D-Flipflops
29-1 bis 29-3 zugeführt wird. Die Q-Ausgänge der Flipflops
29-1 bis 29-3 werden als Ausgänge C 1 bis C 3 des Zählers 29
verwendet, um die Lese/Schreib-Steuerung der "0"- und "1"-
Referenzwellenformspeicher 27-1 und 27-3 zu übernehmen und
das Gatter 34 zu steuern. Im Anfangszustand befindet sich
der Q-Ausgang des RS-Flipflops 29-0 auf "1"-Pegel, und die
Q-Ausgänge der D-Flipflops 29-1 bis 29-3 befinden sich auf
"0"-Pegel. Beim Abfallen des ersten Rücksetzsignals R wird
der Anfangszustand "1" des Q-Ausgangs des RS-Flipflops 29-0
in das D-Flipflop 29-1 eingelesen, wodurch dessen Q-
Ausgang auf "1" geht, und gleichzeitig der Q-Ausgang des
RS-Flipflops 29-0 auf "0" geht. Beim Abfall des zweiten
Rücksetzsignals R gehen die Q-Ausgänge der D-Flipflops 29-1
und 29-2 auf "0" bzw. "1", und beim Abfall des dritten
Rücksetzsignals R gehen die Q-Ausgänge der D-Flipflops 29-2
und 29-3 auf "0" bzw. "1". Da die "1" am Q-Ausgang des D-
Flipflops 29-3 auf das ODER-Glied 29-4 geht, werden das
dritte und die nachfolgenden Rücksetzsignale R maskiert,
wodurch die Flipflops 29-0 bis 29-3 unverändert bleiben.
Auf diese Weise läßt sich der oben erläuterte Betrieb des
Zählers 29 erreichen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 8 ist es auch möglich,
jedes der Übungsmuster mehrere Male zu senden und die
Empfangswellenformen jedes Musters zu mitteln.
Die Ausführungsform nach Fig. 5 wurde in Verbindung mit dem
Fall erläutert, daß die von der Sendeseite gesendete Infor
mation binäre Information mit "0"- und "1"-Pegeln dar
stellt. Es ist aber auch eine Mehrpegel-Information mög
lich. In diesem Fall kann man in einfacher Weise die Anzahl
der Referenzwellenformspeicher 27-1, 27-2, der Subtrahierer
27-1, 27-2, der Absolutwertschaltungen 25-1, 25-2 und der
Akkumulatoren 26-1, 26-2 entsprechend erhöhen.
Fig. 10 zeigt ein Beispiel der Erfindung für einen Mehr
pegel- oder Mehrfachwert-Code. Beschrieben werden soll der
Fall, daß quaternäre Informationsbits "00", "01", "10" und
"11" in Form der bei (a) bis (d) in Fig. 11 dargestellten
Wellenformen übertragen werden, wobei die bei (e) bis (h)
in Fig. 11 dargestellten Wellenformen empfangen werden.
Nach Fig. 10 ist der Referenzwellenform-Speicherabschnitt
20 mit einem ersten ..... vierten Referenzwellenform
speicher 27-1 bis 27-4 ausgestattet, in denen vorab die bei
(i) bis (l) in Fig. 11 dargestellten Referenzwellenformen
vorab gespeichert wurden, entsprechend den quaternären
Informationsbits "00", "01", "10" und "11". Jede
Referenzwellenform wird dargestellt durch n Abtastdaten.
Wie aus einem Vergleich mit der Ausführungsform nach Fig. 5
hervorgeht, umfaßt der Wellenform-Vergleicherabschnitt 19
Subtrahierer 24-1 bis 24-4, Absolutwertschaltungen 25-1 bis
25-4 und Akkumulatoren 26-1 bis 26-4, jeweils in der
gleichen Anzahl wie die Referenzwellenformspeicher 27-1 bis
27-4. Der Adreßdecoder 28 erzeugt eine Adresse, die durch
das Abtastsignal S, das vom Taktgeber 22 erzeugt wird,
jeweils um eins erhöht wird. Der Decoder 28 wird von dem
Rücksetzsignal R zurückgesetzt. Die von dem Adreßdecoder 28
gelieferte Adresse wird gleichzeitig an den ersten bis
vierten Referenzwellenformspeicher 27-1 bis 27-4 gegeben,
so daß aus diesen die Referenzwellenformen ausgelesen
werden. Ein Informationsunterscheidungsabschnitt 40 ver
gleicht Ausgangssignale Δ S 1 bis Δ S 4 von den vier Akkumula
toren 26-1 bis 26-4 und gibt entsprechend dem kleinsten
Wert digitale Information aus.
Die Arbeitsweise des Wellenform-Vergleicherabschnitts 19
bei dieser Ausführungsform ist die gleiche wie bei dem Aus
führungsbeispiel nach Fig. 5. Auf eine nochmalige Beschrei
bung wird verzichtet. Der Wellenform-Vergleicherabschnitt
19 liefert Flächendifferenzen Δ S 1 bis Δ S 4 zwischen der
Empfangswellenform und der jeweiligen der vier Referenzwel
lenformen. Der Informationsunterscheidungsabschnitt 40 des
Ausgabeabschnitts für decodierte Information, 21, ver
gleicht die vier Flächendifferenzen Δ S 1 bis Δ S 4 und unter
scheidet die Information nach dem kleinsten dieser Werte.
Der grundsätzliche Aufbau des Informationsunterscheidungs
abschnitts 40 ist eine Kombination mehrerer Subtrahierer 31
gemäß Fig. 5. Fig. 12 zeigt ein betriebsfähiges Beispiel
für den Informationsunterscheidungsabschnitt 40.
Nach Fig. 12 sind die Ausgänge der Akkumulatoren 26-1 bis
26-4 auf die Eingänge 40-1 bis 40-4 geführt, und die Aus
gangssignale der Akkumulatoren sind repräsentativ für die
Flächendifferenzen Δ S 1 bis Δ S 4 zwischen der Empfangswellen
form und den jeweiligen Referenzwellenformen für die qua
ternären Informationsbits "00", "01", "10" und "11". Grund
sätzlich vergleicht der Informationsunterscheidungsab
schnitt 40 die vier Flächendifferenzen Δ S 1 bis Δ S 4 in zwei
Paaren und bestimmt davon jeweils den kleinsten Wert, um
dann die zwei als kleinste bestimmte Werte miteinander zu
vergleichen, um schließlich die kleinste Flächendifferenz
zu erhalten. Das heißt: Die Flächendifferenz Δ S 1 wird in
einem Subtrahierer 50-1 vom Wert Δ S 2 subtrahiert, und das
Borgesignal von diesem Subtrahierer 50-1 wird direkt an
einen Steuereingang einer Gatterschaltung 52-2 gegeben. Das
gleiche Borgesignal wird über einen Inverter 51-1 an einen
Steuereingang einer Gatterschaltung 52-1 gegeben. In
anderen Worten: Die Ausgangssignale Δ S 1 und Δ S 2 der Akkumu
latoren 26-1 und 26-2 werden miteinander verglichen, und
wenn das Signal Δ S 1 kleiner ist als Δ S 2, geht der Borge
signal-Ausgang auf "0" und wird die Gatterschaltung 52-1
freigegeben, durch die das Signal Δ S 1 zu einem Subtrahierer
50-3 ausgegeben wird. Wenn andererseits das Signal Δ S 2
kleiner ist als Δ S 1, nimmt das Borgesignal den Wert "1" an,
und die Gatterschaltung 52-2 wird freigegeben, und durch
sie hindurch gelangt das Signal Δ S 2 zu dem Subtrahierer 50-3.
In ähnlicher Weise werden die Ausgangssignale Δ S 3 und
Δ S 4 der Akkumulatoren 26-3 und 26-4 in einem Subtrahierer
50-2 verglichen, und der kleinere Wert von beiden wird auf
den Subtrahierer 50-3 gegeben. Weiterhin wird der kleinere
der Datenwerte Δ S 1 und Δ S 2 und der kleinere der Werte Δ S 3
und Δ S 4 in dem Subtrahierer 50-3 verglichen, und dieser
liefert ein Borge-Ausgangssignal "0" oder "1", abhängig
davon, ob Δ S 1 oder Δ S 2 kleiner oder größer ist als Δ S 3 oder
Δ S 4. Dieses Borge-Ausgangssignal bildet das höherwertige
Bit 41-2 der zu reproduzierenden quaternären Information.
Wenn das Borgesignal "0" ist, wird die Gatterschaltung 53-1
freigegeben, so daß das Borgesignal aus dem Vergleich der
Werte Δ S 1 und Δ S 2 als niedrigwertigeres Bit 41-1 der qua
ternären Information reproduziert wird. Wenn umgekehrt das
Borgesignal "1" ist, wird ein Gatter 53-2 freigegeben,
durch das das Borgesignal aus dem Vergleich der Werte Δ S 3
und Δ S 4 als niedrigwertigeres Bit 41-1 der zu reproduzie
renden quaternären Information ausgegeben wird.
Wenn also beispielsweise der Datenwert Δ S 1 der kleinste
ist, geht das höherwertige Bit 41-2 der Ausgangsinforma
tion, das heißt das Ausgangssignal des Subtrahierers 50-3
auf "0", und das niedrigwertigere Bit 41-1, das heißt das
Ausgangssignal des Subtrahierers 50-1 geht ebenfalls auf
"0", so daß in dem Flipflop 32 das Datenpaar "00" gespei
chert wird. In ähnlicher Weise werden, wenn einer der
Datenwerte Δ S 2, Δ S 3 und Δ S 4 der kleinste ist, eines der
Datenwertpaare "01", "10" und "11" in dem Flipflop 32
gespeichert. Auf diese Weise wird die digitale Information
decodiert, welche dem kleinsten der Ausgangssignale Δ S 1 bis
Δ S 4 der vier Akkumulatoren 26-1 bis 26-4 entspricht. Wie
bei der Ausführungsform nach Fig. 5 wird die decodierte
Information durch das Rücksetzsignal R im D-Flipflop 32
zwischengespeichert und als decodiertes Ausgangssignal der
Empfangswellenform verwendet. Bei dieser Ausführungsform
liegt das Ausgangssignal in Form zweier paralleler Bits
vor, man kann das Ausgangssignal jedoch auch in Bit-seriel
ler Form erzeugen, wenn man ein Schieberegister oder der
gleichen verwendet. Jede der Gatterschaltungen 52-1 bis 52-4
und 53-1 bis 53-2 in Fig. 12 ist so beschaffen, daß sie
die Ausgangsimpedanz hoch hält und den Durchgang des Ein
gangssignals verhindert, wenn der Steuereingang "0" ist.
Hingegen gestattet jede der Gatterschaltungen 52-1 bis 52-4
das Durchlaufen des Eingangssignals, wenn der Steuereingang
auf "1" ist. Diese Gatterschaltung ist als sogenannte Tri
state-Logik im Handel erhältlich.
Wie aus der obigen Beschreibung hervorgeht, ermöglicht die
Ausführungsform nach Fig. 10 das Decodieren einer quater
nären Information. Die Decodiervorrichtung ist wirtschaft
lich herstellbar und für die Hochgeschwindigkeitsverarbei
tung ebenso geeignet wie die Binärinformations-Decodiervor
richtung. Es ist ersichtlich, daß Decodiervorrichtungen für
Informationsformen, die sich von der quaternären Informa
tionsform unterscheiden, ebenfalls geschaffen werden kön
nen, indem die Anzahl der Referenzwellenformspeicher 27,
der Subtrahierer 24, der Absolutwertschaltungen 25 und der
Akkumulatoren 26 entsprechend erhöht und, bei Bedarf, die
Informationsunterscheidungsschaltung 40 erweitert wird.
Überflüssig zu sagen, daß der Wellenform-Vergleicherab
schnitt 19, der Referenzwellenform-Speicherabschnitt 20 und
die weiteren Teile, die in Verbindung mit der Binärinforma
tions-Decodiervorrichtung erläutert wurden, weiter modifi
ziert werden können. Außerdem kann die Decodiervorrichtung
derart ausgebildet werden, daß Empfangswellenformen von
Übungsmustern, die am Kopf der gesendeten Information ge
sendet werden, als Referenzwellenformen in dem Referenzwel
lenform-Speicherabschnitt 20 in gleicher Weise gespeichert
werden können, wie es in Verbindung mit der Ausführungsform
nach Fig. 8 erläutert wurde.
Die bisherige Beschreibung der Erfindung bezog sich auf
Binär- und Mehrfachpegelinformations-Decodiervorrichtungen
in Verbindung mit dem Fall, daß Wellenformen gesendet
werden, die Information in Form von Manchestercodes dar
stellen. Die Decodiervorrichtung der Erfindung speichert
vorab als Referenzwellenformen Empfangswellenformen ab,
welche der speziellen Information entsprechen, und sie ver
gleicht eine Empfangswellenform mit den Referenzwellenfor
men zum Zwecke der Decodierung. Solange also die gleiche
gesendete Information zu jeder Zeit im wesentlichen als die
gleiche Wellenform empfangen wird, läßt sich die Erfindung
in jeder Decodiervorrichtung verwenden, ungeachtet des ver
wendeten Codierschemas. Die Erfindung läßt sich demnach
nicht nur bei AMI-, CMI- und Manchester-Codes anwenden,
sondern auch bei FS- und AM-Codes.
Bei der obigen Beschreibung wurde davon ausgegangen, daß
dasselbe gesendete Informationsbit zu jeder Zeit als eine
bestimmte Wellenform empfangen wird. Es gibt jedoch Fälle,
in denen ein und dasselbe gesendete Informationsbit (die
selbe Sende-Wellenform) in Form verschiedener Wellenformen
empfangen wird, abhängig von der Kennlinie des Übertra
gungssystems. Wenn zum Beispiel die Übertragungsleitung mit
Brücken-Anzapfpunkten ausgestattet ist, von denen jede eine
Reflexion eines Sendesignals verursacht, überlagern sich
Doppel-Reflexionskomponenten der gesendeten Bit-Wellenform,
die in bezug auf die nicht-reflektierte Komponente verzö
gert sind, mit nicht-reflektierten Komponenten der nachfol
genden Bit-Wellenformen und verursachen dadurch eine Wel
lenformverzerrung. Das heißt: Selbst wenn ein und dasselbe
Informationsbit übertragen wird, differiert die Empfangs-
Bitwellenform, wenn sich die zuvor übertragenen Informa
tionsbits unterscheiden.
Fig. 13A(a) zeigt eine Überlagerung vier typischer
Empfangswellenformen des gesendeten Informationsbits "0"
und Fig. 13A(b) zeigt eine Überlagerung vier typischer
Empfangswellenformen des gesendeten Informationsbits "1".
Wie man sieht, können die Empfangswellenformen sogar der
gleichen gesendeten Informationsbits "1" und "0" manchmal
durch den Einfluß der Reflexionskomponenten der vorher
gesendeten Bits differieren. Wenn also gewünschte Wellen
formen der Empfangswellenformen nach Fig. 13A(a) und (b)
vorab gespeichert werden als die Referenzwellenformen der
Informationsbits "0" und "1" in den Referenzwellenformspei
chern 27-1 und 27-2 der in Fig. 5 dargestellten Ausfüh
rungsform, besteht die Möglichkeit, daß die Vergleichs-Be
ziehung der Flächendifferenzen zwischen der Empfangswellen
form eines gewissen gesendeten Bits und der zwei Refe
renzwellenformen gegenüber der wahren Vergleichsbeziehung
der Flächendifferenzen umgekehrt werden. Dies führt zu
einem Decodierfehler. Wenn man verschiedene Arten von Refe
renzwellenformen, die durch unterschiedliche vorausgehende
Bits beeinflußt werden, für die Informationsbits "0" und
"1" vorbereitet, lassen sich solche Decodierfehler verrin
gern. Im allgemeinen gilt, daß das unmittelbar vorausge
hende Bit am meisten Einfluß hat und daß noch weiter vor
ausgehende Bits weniger Einfluß besitzen. Bei der Klassifi
zierung in Abhängigkeit davon, ob das vorausgehende Bit
eine "0" oder eine "1" ist, werden die Empfangswellenformen
also zu einem gewissen Ausmaß zur Konvergenz gebracht, wie
in den Fig. 13B(c), (d), (e) und (f) gezeigt ist. Klassifi
ziert man nach Maßgabe der zwei vorausgehenden Bits, so
erlangen die Wellenformen noch weitere Konvergenz, wie aus
den Fig. 13C(g) bis (n) hervorgeht. Auf diese Weise lassen
sich die Empfangswellenformen konvergieren, indem man sie
unter Verwendung mehrerer vorausgehender Bits klassifiziert
und als Referenzwellenformen mehrere derartiger konvergier
ter Wellenformen vorab für jedes der Informationsbits "0"
und "1" speichert. Damit ist es möglich, eine Decodiervor
richtung zu erhalten, der der Mangel von Decodierfehlern
praktisch nicht anhaftet. Fig. 14 zeigt eine Ausführungs
form einer derartigen Decodiervorrichtung.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 14 sind Referenzwellen
formen vorabgespeichert, die dadurch erhalten werden, daß
man die Empfangswellenformen des gesendeten Binärcodes "0"
und "1" nach Maßgabe der zwei dem jeweiligen Bit vorausge
henden Bits klassifiziert. Das heißt: Diese Ausführungsform
verwendet insgesamt acht Referenzwellenformen für die
gesendeten Bits für unmittelbar vorausgehend gesendete Bits
in der Form "00", "01", "10" und "11", wie in den Fig.
13C(g) bis (n) gezeigt ist. Diese Referenzwellenformen wer
den vorab in den Referenzwellenformspeichern 27-1 bis 27-8
gespeichert. Entsprechend der Anzahl von Referenzwellen
formspeichern sind in dem Wellenform-Vergleicherabschnitt
19 acht Subtrahierer 24-1 bis 24-8, acht Absolutwertschal
tungen 25-1 bis 25-8 sowie Akkumulatoren 26-1 bis 26-8 ent
halten, und diese sind in der gleichen Weise verschaltet
wie in dem Wellenform-Vergleicherabschnitt 19 nach Fig. 5
und 10. Der Wellenform-Vergleicherabschnitt 19 arbeitet
genauso wie der nach Fig. 5 oder nach Fig. 10. Er gibt Flä
chendifferenzen Δ S 1 bis Δ S 8 zwischen Empfangswellenform und
den acht Referenzwellenformen ab. Folglich soll hier auf
eine detaillierte Erläuterung verzichtet werden.
Der Informationsunterscheidungsabschnitt 46 des Ausgabeab
schnitts für decodierte Information, 21, ermittelt den
kleinsten der acht Flächendifferenzwerte Δ S 1 bis Δ S 8, die
von dem Wellenform-Vergleicherabschnitt 19 geliefert wer
den. Fig. 15 zeigt ein Beispiel für die Ausgestaltung des
Informationsunterscheidungsabschnitts 46.
Wie Fig. 15 zeigt, enthält der Informationsunterscheidungs
abschnitt 46 hauptsächlich Subtrahierer 60-1 bis 60-7,
Invertierer 61-1 bis 61-6 und Tri-state-Logik-Gatterschal
tungen 62-1 bis 62-12, wie es auch bei dem Informationsun
terscheidungsabschnitt 40 in Fig. 12 der Fall ist. Die
Schaltung in der oberen Hälfte, welche die Subtrahierer 60-1,
60-2 und 60-5 enthält, liefert einen der Eingangswerte
für den Subtrahierer 60-7, und die Schaltung in der unteren
Hälfte, die die Subtrahierer 60-3, 60-4 und 60-6 enthält,
liefert den anderen Eingangswert für den Subtrahierer 60-7.
Beide Schaltungshälften sind identisch mit der in Fig. 12
dargestellten Schaltung hinsichtlich Aufbau und Arbeits
weise.
Zuerst soll beschrieben werden, wie die Ausgangswerte Δ S 1
bis Δ S 4 der Akkumulatoren 26-1 bis 26-4 verarbeitet werden.
Es handelt sich um die Differenzen der Flächen zwischen den
vier "0"-Referenzwellenformen und der Empfangswellenform.
Die Ausgangssignale Δ S 1 und Δ S 2 der Akkumulatoren 26-1 und
26-2 werden von dem Subtrahierer 60-1 hinsichtlich ihrer
Größe (Amplitude) verglichen, und das dem kleineren Aus
gangssignal entsprechende Gatter wird freigegeben, so daß
es das Signal zu dem Subtrahierer 60-5 der nächsten Stufe
durchläßt. In ähnlicher Weise werden die Ausgangssignale
Δ S 3 und Δ S 4 der Akkumulatoren 26-3 und 26-4 durch den Sub
trahierer 60-2 verglichen, und das dem kleineren Ausgangs
signal entsprechende Gatter wird freigegeben und läßt das
Signal zu dem Subtrahierer 60-5 durch. Diese zwei kleineren
Ausgangssignale werden von dem Subtrahierer 60-5 weiter
verglichen, und das dem kleineren Signal zugehörige Gatter
wird freigegeben, um das kleinere Signal zu dem Subtrahie
rer 60-7 durchzulassen. Auf diese Weise gelangt an den Sub
trahierer 60-7 der kleinste der Flächendifferenzwerte Δ S 1
bis Δ S 4 zwischen der Empfangswellenform und den vier "0"-
Referenzwellenformen. In ähnlicher Weise gelangt der klein
ste der Flächendifferenzwerte Δ S 5 bis Δ S 8 zwischen der
Empfangswellenform und den vier "1"-Referenzwellenformen
als Ausgangssignal an den Subtrahierer 60-7. Dieser ver
gleicht die beiden Eingangssignale und gibt abhängig davon
eine "1" oder "0" ab, ob das erstgenannte Ausgangssignal
größer oder kleiner als das letztgenannte ist. Dieses Aus
gangssignal wird durch das Rücksetzsignal R in dem in Fig.
14 gezeigten D-Flipflop 32 zwischengespeichert. Aus dem
Flipflop wird als decodierte Information das Signal an den
Ausgangsanschluß 33 gegeben.
Wie aus der obigen Beschreibung hervorgeht, kann die gesen
dete Information selbst dann richtig decodiert werden, wenn
sie in vier Arten unterschiedlicher Wellenformen empfangen
wird. Ungeachtet des Umstands, wievielen Arten von
Empfangswellenformen ein gesendeter Code für eine Klassifi
zierung zugänglich ist, läßt sich der Code dadurch decodie
ren, daß man Referenzwellenformspeicher, Subtrahierer,
Absolutwertschaltungen und Akkumulatoren in der Anzahl vor
sieht, in die sich die Empfangswellenformen abhängig vom
Sende-Code klassifizieren lassen. Selbstverständlich läßt
sich die Decodiervorrichtung auch beim Decodieren von Mehr
pegel-Information verwenden, wie es zuvor in Verbindung mit
Fig. 10 erläutert wurde.
Fig. 16 zeigt anhand eines Blockschaltbilds eine modifi
zierte Form der Decodiervorrichtung nach Fig. 14. Die modi
fizierte Form besitzt zusätzlich die Funktion des Ableitens
von Referenzwellenformen aus einem empfangenen Übungsmuster
und des Einschreibens der Wellenformen in die Referenzwel
lenformspeicher. Folglich hat diese Decodiervorrichtung
einen ähnlichen Aufbau wie die in Fig. 8 gezeigte, die eine
ähnliche Übungs- oder Lernfunktion aufweist.
Bei der in Fig. 16 dargestellten Decodiervorrichtung ist
der Anordnung nach Fig. 14 ein Zähler 27 hinzugefügt, mit
dessen Hilfe nacheinander die Referenzwellenformspeicher
27-1 bis 27-8 spezifiziert werden, in denen die Refe
renzwellenformen zu speichern sind, die man durch das
Übungsmuster am Ausgang der ADU 23 erhält. Außerdem dient
ein Gatter 34 zum Sperren des Ausgangs der Decodiervorrich
tung während des Übungszeitraums, das heißt während des
Einschreibens der Referenzwellenformen in die Speicher 27-1
bis 27-8. Die Arbeitsweise beim Decodieren der übertragenen
Information aus der Empfangswellenform nach der Übungsphase
entspricht exakt der Arbeitsweise der Ausführungsform nach
Fig. 14, so daß auf eine Wiederholung verzichtet werden
kann. Im folgenden soll der Übungs- oder Lernbetrieb be
schrieben werden. Der Zähler 29 wird bei Einschalten des
Netzanschlusses oder dann, wenn am Eingangsanschluß 18 für
eine gewisse Zeitspanne kein Eingangssignal anliegt,
zurückgesetzt. Im Rücksetzzustand gibt der Zähler 29 an
sämtlichen Ausgängen C 1 bis C 9 den Pegel "0" ab. Nach
Beginn des Empfangs der gesendeten Information, die an
ihrem Kopf das Übungsmuster enthält, gibt der Taktgeber 22
das Rücksetzsignal R ab, welches mit der Bitgeschwindigkeit
der gesendeten Information synchronisiert ist, beginnend
beim Ansteigen der Empfangswellenform, und der Taktgeber
liefert das Rücksetzsignal R an den Zähler 29. Dieser
spricht nicht auf das erste und nicht auf das zweite Rück
setzsignal R an, sondern auf jeden Erhalt des dritten und
der nachfolgenden Rücksetzsignale R, wobei einer der Aus
gänge C 1 bis C 8 in dieser Reihenfolge auf "1" geht. Wenn
das Rücksetzsignal R an den Zähler 29 gelegt wird, nachdem
der Ausgang C 8 auf "1" gegangen ist, geht dieser Ausgang
auf "0" und der Ausgang C 9 geht auf "1". Danach bleiben die
Ausgänge C 1 bis C 8 auf "0" und der Ausgang C 9 auf "1".
Wenn vom Sender ein Übungsmuster, zum Beispiel 0001011100,
gesendet wird und dieses Muster als gestörte Wellenform
empfangen wird, sind die Ausgänge C 1 bis C 9 bei den ersten
zwei Bits sämtlich auf "0", so daß die Referenzwellenform
speicher 27-1 bis 27-8 sich im Lese-Zustand befinden und in
sie keine Wellenform eingeschrieben wird. Beim Anstieg des
nächstfolgenden Bits "0" geht der Ausgang C 1 auf "1", um
den Speicher 27-1 in den Schreib-Zustand zu versetzen.
Folglich werden Wellenform-Abtastdaten von dem ADU 23 im
Speicher 27-1 gespeichert. Anschließend gehen die Ausgänge
C 2 bis C 8 nacheinander bei jedem Anlegen des Rücksetz
signals an den Zähler 29 auf "1", und die von dem Zähler
spezifizierten Referenzwellenformspeicher nehmen nacheinan
der den Schreib-Zustand ein, um in sich Wellenformen zu
speichern, die den verbliebenen empfangenen Bits 1011100
entsprechen.
Nach Abschluß des Speicherns sämtlicher acht Wellenformen in
den Wellenformspeichern gehen die Ausgänge C 1 bis C 8 auf
"0", um sämtliche Speicher 27-1 bis 27-8 in den Lese-
Zustand zu bringen. Gleichzeitig geht der Ausgang C 9 auf
"1" und gibt das Gatter 34 frei. Daran schließt sich das
Decodieren in der bereits in bezug auf die Ausführungsform
nach Fig. 16 beschriebenen Weise an. Man kann das Übungsmu
ster auch mehrmals übertragen, um es zu mitteln.
Wie beschrieben wurde, werden Referenzwellenformen erzeugt,
die den acht Bits 01011100 des 10 Bits umfassenden Übungs
musters entsprechen, ausgenommen die ersten zwei Bits. In
diesem Fall handelt es sich bei den acht Bits um vier "0en"
und vier "1en", und das Übungsmuster wird so erzeugt, daß
diesen "0en" und "1en" vier Arten von Bitmustern vorausge
hen, nämlich "00", "01", "10" und "11". Dadurch erhält man
die acht in Fig. 13C dargestellten Referenzwellenformen (g)
bis (n). Ein solches Übungsmuster kann auch andere Bitan
ordnungen umfassen. Im allgemeinen gilt: Wenn jedes zu
übertragende Informationsbit ausgedrückt wird durch einen
m-wertigen Code, ist das kürzeste Übungsmuster mit der
Länge L in dem Fall, daß p Bits das nächstfolgende Bit
beeinflussen, dargestellt durch L=m×m p +p, wobei
m×m p die Anzahl zu speichernder Wellenformen und p die
Anzahl der vorausgehenden Bits ist, die notwendig sind, um
die als erstes zu speichernden Wellenformen zu erzeugen.
Wenn beispielsweise jedes Informationsbit durch einen
Binärcode ausgedrückt ist, ist die Länge des Übungsmusters
gegeben durch L=2×2 p +p. Wenn es sich um Quaternär-
Codes handelt, ist die Länge gegeben durch L=4×4 p +p.
Anhand von Fig. 16A soll nun ein Verfahren zum Erzeugen des
Übungsmusters für den Fall gegeben werden, daß die zu über
tragende Information binäre Information ist (m=2).
Fig. 16A zeigt den Fall p=2 und Kreise zeigenden Zustand
an, in welchem zwei aufeinanderfolgende Bits, die durch in
den Kreisen stehende Zahlen angegeben sind, gerade empfan
gen wurden. Die Pfeile zeigen den Zustands-Übergang für den
Fall an, daß ein Bit mit dem neben dem Pfeil angegebenen
Wert als nächstes empfangen wird. Beispiel: Wenn "1"
empfangen wird, geht der Zustand "00" über in den Zustand
"01". Da jetzt die zu sendende Information Binär-Informa
tion (m=2) ist, ist jedes Bit "0" oder "1". Wenn also das
jewei1s nächste Bit empfangen wird, gibt es zwei mögliche
Zustands-Übergänge in einen anderen Zustand, und außerdem
beträgt die Anzahl möglicher Zustandsübergänge zum Errei
chen jedes Zustands ebenfalls zwei. Die Erzeugung des
kürzesten Übungsmusters benötigt lediglich die Bestimmung
eines Wegs, der von einem gewünschten Zustand ausgeht, ent
lang sämtlicher diese Zustände verbindenden Pfeile läuft
und zu dem ersten Zustand zurückkehrt. Wählt man einen Weg,
der beim Zustand "00" beginnt und läuft durch die Zustände
"00", "01", "11", "11", "10", "01", "10" und "00", so er
hält man ein Bitmuster 01110100, indem man nacheinander die
Bits aneinanderreiht, die die ausgewählten Zustands-Über
gangswege festlegen. Durch Addieren des ersten Zustands
"00" an den Beginn des Bitmusters erhält man schließlich
das Übungsmuster "0001110100". Fig. 16B zeigt ein Zustands-
Übergangs-Diagramm für den Fall p=3, das heißt, für den
Fall, daß drei vorausgehende Bits ein bestimmtes Bit beein
flussen. Auch in diesem Fall erhält man ein 19 Bits umfas
sendes Übungsmuster, zum Beispiel ein Muster
"0000111101100101000", beginnend mit dem Zustand "000".
Fig. 17 zeigt ein Beispiel für die Ausgestaltung des Zäh
lers 29 bei der Ausführungsform nach Fig. 16. Der Zähler 29
enthält ein Schieberegister, das sich aus einem RS-Flipflop
für die Initialisierung und neun Stufen von daran ange
schlossenen D-Flipflops sowie einem Paar aus einem T-
Flipflop und einem JK-Flipflop zusammensetzt. Letztere ver
hindern die Schiebeoperation des Schieberegisters anspre
chend auf die ersten zwei Rücksetzsignale R. Im Anfangszu
stand ist der Q-Ausgang des RS-Flipflops "1", der Q-
Ausgang des T-Flipflops "0", und der Q-Ausgang des JK-
Flipflops "1". Nach Anlegen des ersten Rücksetzsignals R
geht der Q-Ausgang des T-Flipflops auf "1", jedoch bleibt
der Q-Ausgang des JK-Flipflops auf "1", so daß das RS-
Flipflop in seinem Anfangszustand bleibt und das
Schieberegister keine Schiebeoperation durchführt. Bei
Anlegen des zweiten Rücksetzsignals R geht der Q-Ausgang
des T-Flipflops wieder auf "0", und bei der Abfallflanke
wird das JK-Flipflop gesetzt, so daß sein Q-Ausgang auf
"0" geht. Das JK-Flipflop wird in seinem gesetzten Zustand
(Q ="0") gehalten. Folglich wird bei jedem Anlegen des
dritten und der nachfolgenden Rücksetzsignale R das
Ausgangssignal "1" des RS-Flipflops durch die D-Flipflops
schrittweise hindurchgeschoben, und anschließend arbeitet
der Zähler 29 in der gleichen Weise wie der in Fig. 9
dargestellte Zähler.
Fig. 18 zeigt in Form eines Blockschaltbilds eine weitere
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Decodiervorrichtung.
Diese Ausführungsform wird für den Fall beschrieben, daß
der Decodiervorgang mit Hilfe von vier Referenzwellenformen
für jeweils eines der Binär-Informationsbits "0" und "1"
durchgeführt wird, das heißt mit insgesamt acht Refe
renzwellenformen, wie sie in den Fig. 13C(g) bis (n) ge
zeigt sind.
Die Decodiervorrichtung in dieser Ausführungsform ist im
Aufbau identisch mit der in Fig. 5 gezeigten Ausführungs
form, mit der Ausnahme, daß der Referenzwellenform-Spei
cherabschnitt 20 durch den in Fig. 14 dargestellten Spei
cherabschnitt ersetzt ist und ein Wellenform-Auswahlab
schnitt 79 vorgesehen ist. Allerdings vergleicht diese Aus
führungsform nicht die Empfangswellenform mit sämtlichen
der acht Referenzwellenformen, wie es bei der Ausführungs
form nach Fig. 14 der Fall ist, sondern bei dieser Ausfüh
rungsform werden zwei Referenzwellenformen, die mit der
Empfangswellenform, die durch die unmittelbar vorausgehen
den zwei Bits beeinflußt ist, verglichen, auf der Grundlage
der zwei Bits ausgewählt aus den acht Referenzwellenformen
nach Fig. 13C und die zwei ausgewählten Referenzwellenfor
men werden mit der Empfangswellenform in gleicher Weise wie
beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 verglichen. Das heißt:
Da die zwei unmittelbar zuvor decodierten Bits vorab be
kannt sind, stützt sich diese Decodiervorrichtung auf die
Annahme, daß voraussagbar ist, welches Paar der acht Refe
renzwellenformen (das heißt der Referenzwellenformen für
"0" und "1") die Referenzwellenform enthalten muß, die der
laufend empfangenen Wellenform, die durch vorhergehende
Bits beeinflußt ist, am meisten ähnelt.
In dem Referenzwellenform-Speicherabschnitt 20 sind inner
halb der Referenzwellenformspeicher 27-1 bis 27-4 Refe
renzwellenformen für "0", denen Bitfolgen "00", "01", "10"
und "11" vorausgehen, gespeichert, und in ähnlicher Weise
sind in den Referenzwellenformspeichern 27-5 bis 27-8 Refe
renzwellenformen für "1" gespeichert. Der Ausgabeabschnitt
für decodierte Information, 21, vergleicht zwei Ausgangssi
gnale des Wellenform-Vergleicherabschnitts 19 und gibt
binäre Information "0" oder "1" entsprechend dem kleineren
Wert aus.
Der Wellenformauswahlabschnitt 79 hat die Aufgabe, eine der
Referenzwellenformen für jedes der Bits "0" und "1" unter
Verwendung von zwei decodierten vorausgehenden digitalen
Informationsbits auszuwählen. Der Wellenformauswahlab
schnitt 79 besteht aus Gatterschaltungen 75-1 bis 75-8, von
denen jede am Ausgang eine hohe Impedanz annimmt oder das
Eingangssignal hindurchläßt, abhängig davon, ob der
Steuereingang eine "0" oder "1" ist. Ein Decoder 76 erzeugt
eine "1" an lediglich einem von vier Ausgängen G 1 bis G 4,
wobei die Auswahl durch eine zwei Bits umfassende Eingabe
erfolgt. Schließlich dient ein D-Flipflop 77 als Ein-Bit-
Schieberegister zum Speichern decodierter Information.
Nach jeder Eingabe eines Rücksetzsignals R liest das D-
Flipflop 77 Ausgangsinformation vom Flipflop 32 des Ausga
beabschnitts 21 ein. Folglich speichert das Flipflop 77 ein
Informationsbit, welches unmittelbar demjenigen Informa
tionsbit vorausgeht, welches der Ausgabeabschnitt 21 (oder
genauer gesagt, das Flipflop 32) gerade auszugeben im
Begriff ist, und die beiden Ausgänge der Flipflops 32 und
77 werden an den Decoder 76 geführt. Auf diese Weise
empfängt der Decoder 76 stets Information zweier aufeinan
derfolgender Bits, die unmittelbar vor dem Bit decodiert
wurden, welches gerade zu decodieren ist. Wenn die Werte
der beiden Bits 00, 01, 10 und 11 sind, gibt der Decoder 76
eine "1" an lediglich einem der Ausgänge G 1 bis G 4 ab, ent
sprechend dem jeweiligen Wert des Bit-Paares. Dieses Aus
gangssignal "1" wird an die Steuereingänge zwei entspre
chender Gatterschaltungen der Gatter 75-1 bis 75-8 gegeben,
um eine der Gatterschaltungen 75-1 bis 75-4 und eine der
Gatterschaltungen 75-5 bis 75-8 zu öffnen. Auf diese Weise
liest der Wellenformauswahlabschnitt 79 aus den acht Refe
renzwellenformspeichern 27-1 bis 27-8 des Wellenform-Spei
cherabschnitts 20 zwei Referenzwellenformen aus, die mit
der empfangenen Wellenform zu vergleichen sind, wobei die
Auswahl auf der Grundlage der Information bezüglich der
zwei unmittelbar vorausgehenden Bits erfolgt. Die zwei so
ausgewählten Referenzwellenformen werden dem Wellenform-
Vergleicherabschnitt 19 zugeführt. Wenn zum Beispiel die
zwei vorausgehenden Bits "00" sind, liefert der Decoder 76
am Ausgang G 1 eine "1" und öffnet dadurch die Gatter 75-1
und 75-5. Demzufolge geben der Referenzwellenformspeicher
27-1 (in dem die Referenzwellenform für das Bit "0" für den
Fall, daß die vorausgehenden Informationsbits "00" sind,
gespeichert ist) und der Referenzwellenformspeicher 27-5
(in dem die Referenzwellenform für den Fall gespeichert
ist, daß dem Bit "1" die Bits "00" vorausgingen) ange
steuert. Die übrigen Vorgänge sind die gleichen wie beim
Ausführungsbeispiel nach Fig. 5.
Fig. 19 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfin
dungsgemäßen Decodiervorrichtung, bei der der Wellenform
auswahlabschnitt 79 und der Referenzwellenform-Speicherab
schnitt 20 nach Fig. 18 modifiziert sind. Der Referenzwel
lenform-Speicherabschnitt 20 besitzt einen "0"-Referenzwel
lenformspeicher 27-1 und einen "1"-Referenzwellenformspei
cher 27-2, und in jedem von ihnen sind vorab vier Refe
renzwellenformen für die Fälle gespeichert, in denen zwei
vorausgehende Bits die Werte 00, 01, 10 und 11 haben. Es
sind also die Referenzwellenformen (g) bis (j) und (k) bis
(n) nach Fig. 13C in den beiden Speichern gespeichert. Der
Wellenformauswahlabschnitt 79 wird durch lediglich das D-
Flipflop 77 gebildet. Die Ausgänge der beiden Flipflops 32
und 77 gelangen als eine zwei Bits umfassende Referenzwel
lenform-Auswahladresse an die Referenzwellenformspeicher
27-1 und 27-2. Dabei sind die Gatterschaltungen 75-1 und
75-8 in Fig. 18 überflüssig. Der Referenzwellenform-Spei
cherabschnitt 20 umfaßt lediglich zwei Speicher zum Spei
chern der "0"- und "1"-Referenzwellenformen. Damit ist die
Decodiervorrichtung nach diesem Ausführungsbeispiel sehr
einfach aufgebaut.
Bei den oben anhand der Fig. 18 und 19 beschriebenen Aus
führungsformen kann, weil die Empfangswellenform mit spezi
fizierten Referenzwellenformen verglichen wird, die Diffe
renz zwischen zwei für die Empfangswellenform in bezug auf
die "0"- und die "1"-Referenzwellenform erhaltenen Flächen
differenzen groß gemacht werden, was die Genauigkeit beim
Vergleich der Wellenformen erhöht. Das Decodiersystem nach
den Fig. 18 und 19 läßt sich als Übertragungssystem mit im
Vergleich zur Ausführungsform nach Fig. 14 verringertem
Rauschabstand (SN-Verhältnis) verwenden.
Wenn jedes gesendete Bit unter Berücksichtigung des Ein
flusses der drei vorausgehenden Bits mit den Ausführungs
formen nach Fig. 18 und 19 decodiert wird, wird der Refe
renzwellenform-Speicherabschnitt 20 so angepaßt, daß er
jeweils für die Informationsbits "0" und "1" acht
Referenzwellenformen speichert, und das Schieberegister 77
des Wellenformauswahlabschnitts 79 besteht aus einem Zwei-
Bit-Schieberegister, so daß die Referenzwellenformen aus
den Wellenformspeichern mit insgesamt drei Ausgangsbits des
Zwei-Bit-Schieberegisters und des Flipflops 32 ausgelesen
werden. Es ist ersichtlich, daß die Ausführungsformen nach
Fig. 18 und 19 so modifiziert werden können, daß die Refe
renzwellenformen aus den zu Beginn der Informationsübertra
gung gesendeten Übungsmustern abgeleitet und in dem Refe
renzwellenform-Speicherabschnitt 20 gespeichert werden kön
nen, wie es bei der Ausführungsform nach Fig. 16 der Fall
war.
Die Ausführungsbeispiele nach Fig. 18 und 19 ermöglichen
es, den Decodiervorgang durchzuführen, wenn die decodierte
Information der zwei vorausgehenden Bits bereits in den
Flipflops 32 und 77 zwischengespeichert ist, das heißt,
wenn eine Folge übertragener Information empfangen wird. Es
sei jedoch auf den Fall hingewiesen, daß das empfangene In
formationsbit nicht decodiert werden kann, weil die voraus
gehende Information fehlt, was zum Beispiel möglich ist,
wenn die Decodiervorrichtung mit dem Decodieren eines
empfangenen Signals beginnt. Im folgenden soll beschrieben
werden, wie der Empfang eingeleitet werden kann.
Wenn ein spezielles Übungsmuster vor der eigentlichen Über
tragung der Information gesendet wird, brauchen lediglich
die letzten Bits des Übungsmusters als Vorinformation ein
gestellt werden. Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 18 bei
spielsweise ist in der Lage, den Empfang unmittelbar nach
dem Einstellen der letzten zwei Bits des Übungsmusters in
dem D-Flipflop 32 und dem Schieberegister (dem D-Flipflop)
77 zu beginnen.
Eine Verfahrensmöglichkeit besteht darin, dann, wenn kein
Übungsmuster gesendet wird, die Information vorzubestimmen,
die als erste übertragen wird. Das heißt: Eine spezielle
Bitfolge wird dem Beginn der zu sendenden Information bei
gefügt. Die Decodiervorrichtung stellt die Information die
ser Bitkette in dem D-Flipflop 32 des Ausgabeabschnitts 21
und in dem Schieberegister 77 des Wellenformauswahlab
schnitts 79 ein und beginnt den Vergleich der empfangenen
Wellenform bei dem Bit, welches unmittelbar der Bitkette
folgt. Wenn zum Beispiel die zu übertragende Information
von einem Vorsatz in der Form "00" bei der Ausführungsform
nach Fig. 18 begleitet wird, liefert der Taktgeber 22 ein
"nicht gezeigtes" Löschsignal zu dem Zeitpunkt, zu dem der
Anstieg der Empfangswellenform festgestellt wird. Damit
werden das D-Flipflop 32 und das Schieberegister 77
gelöscht, wodurch der Eingang des Decoders 76 den Wert "00"
annimmt. Auf diese Weise ist die Vor-Information "00" ein
gestellt. Um außerdem auf die Beendigung der Übertragung
der Bitkette "00" zu Beginn der Sende-Information zu war
ten stoppt der Taktgeber 22 die Ausgabe des Abtastsignals
S und des Rücksetzsignals R für eine diesen beiden Bits
entsprechende Zeitspanne. Auf diese Weise ist die Decodier
vorrichtung in der Lage, eine geeignete Referenzwellenform
zu Beginn der Übertragung und zum Einleiten des Empfangs
auszuwählen.
Ein weiteres Verfahren, welches angewendet werden kann,
wenn nicht vorher ein Übungsmuster gesendet wird, besteht
darin, vorab spezifische Referenzwellenformen zu speichern,
die beim Start der Übertragung verwendet werden. Das heißt,
es werden Referenzwellenformen für ein Informationsbit
gespeichert, dem keine Information vorausgeht, sowie Refe
renzwellenformen für eine Information, der eine Ein-Bit-
Information vorausgeht. Diese Wellenformen werden ebenfalls
in dem Referenzwellenform-Speicherabschnitt 20 vorab
gespeichert. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 18 bei
spielsweise wird dem Referenzwellenform-Speicherabschnitt
22 eine Referenzwellenform-Speichereinrichtung hinzugefügt,
in der insgesamt sechs Referenzwellenformen vorab gespei
chert sind, nämlich zwei Referenzwellenformen für die
Informationsbits 26351 00070 552 001000280000000200012000285912624000040 0002003804080 00004 26232"0" und "1", denen keinerlei Information
vorausgeht, und vier Referenzwellenformen für die Informa
tionsbits "0" und "1", denen jeweils nur ein Bit "0" oder
"1" vorausgeht. Außerdem werden dem Wellenformauswahlab
schnitt 79 zusätzliche sechs Gatterschaltungen hinzugefügt,
und der Decoder 76 und das Schieberegister 77 werden eben
falls entsprechend erweitert. Beim Vergleich des ersten
einen Bits zu Beginn des Empfangs durch geeignetes Einstel
len der Anfangswerte des Flipflops 32 und des Schieberegi
sters 77 werden die Referenzwellenformen für die Informa
tionsbits "0" und "1", denen keine Information vorausgeht,
an den Wellenform-Vergleicherabschnitt 19 gegeben. Für das
nächste eine Bit werden die Referenzwellenformen für die
Informationsbits "0" und "1" ausgewählt, denen jeweils nur
ein Bit "0" oder "1" vorausgeht, wobei die Auswahl auf der
Grundlage der Ein-Bit-Information erfolgt, die zuerst
empfangen wurde. Diese weitere ausgewählte Information wird
an den Wellenform-Auswahlabschnitt 19 gegeben. Anschließend
arbeitet die Decodiervorrichtung genauso, wie es oben in
Verbindung mit Fig. 18 beschrieben wurde.
Es wurde oben der Fall beschrieben, daß die vorausgehende
Information zur Auswahl der Referenzwellenformen verwendet
wird, die als nächstes zum Vergleich herangezogen werden.
Auch in diesem Fall läßt sich die Funktion des Wellenform
auswahlabschnitts 79 durch Software realisieren, und der
Wellenform-Vergleicherabschnitt kann in analoger Weise aus
gebildet sein. Die Decodiervorrichtung kann in verschieden
ster Weise realisiert werden.
Die in den Fig. 5, 7, 8, 10, 14, 16, 18 und 19 dargestell
ten Ausführungsformen wurden aufgrund der Annahme beschrie
ben, daß der Taktgeber 22 einen mit dem Empfangssignal syn
chronisierten Takt regeneriert, und zwar mit Hilfe herkömm
licher einfacher PLL- und LC-Schaltkreise. Da das Einfangen
der Synchronisation mit der PLL-Schaltung für gewöhnlich
jedoch die Zeit mehrerer Bits in Anspruch nimmt, ist es
notwendig, daß eine vorbestimmte Anzahl von Bits vorausge
schickt wird, um die Synchronisation zu erreichen. Diese
Bits werden dem Beginn der Informationsübertragung voraus
geschickt. Dies beeinträchtigt die Übertragungseffizienz
und ist deshalb nicht zu bevorzugen.
Fig. 20 zeigt eine Decodiervorrichtung mit Schaltungen für
die Bit-Synchronisation als Zusatzeinrichtungen zu der Aus
führungsform nach Fig. 5. Die hinzugefügten Schaltungen
sind: D-Flipflops 36-1 und 36-2, Komparatoren 19-2 und 19-3,
Datenselektoren 34-1 bis 34-4 und Subtrahierer 35-1 und
35-2. Der ADU 23 befindet sich außerhalb der Komparatoren
19-1 bis 19-3, von denen jeder gleichen Aufbau wie der Wel
lenform-Auswahlabschnitt 19 besitzt, ausgenommen den ent
fernten ADU 23.
Fig. 21A und 21B zeigen den Vergleich der Wellenformen (a),
(b), (c) und (d), die beispielhaft das Ausgangssignal
(einen digitalen Abtastwert) des D-Flipflops 36-1, das Aus
gangssignal des ADU 23, das Ausgangssignal des D-Flipflops
36-2 und das Ausgangssignal des Referenzwellenformspeichers
27-1 oder 27-2 veranschaulichen. Fig. 22A und 22B zeigen
ein Synchronisations-Korrekturverfahren zur Herstellung der
Bit-Synchronisation durch das Ausgangssignal des Taktgebers
22. S ist ein Abtastsignal, R ein Rücksetzsignal und L ein
Zwischenspeichersignal.
Das Arbeitsprinzip der Ausführungsform nach Fig. 20 besteht
darin, die Referenzwellenform und die um ±1 Abtastung dazu
verschobene Empfangswellenform miteinander zu vergleichen,
einen außer Bit-Synchronisation befindlichen Schritt zu er
fassen und die Synchronisation zu korrigieren. Der Taktge
ber 22 liefert das Abtastsignal S mit einer Frequenz, die
n-mal höher ist als die Informationsübertragungs-Bitge
schwindigkeit des Senders. Dies geschieht mit Hilfe eines
Kristalloszillators. Dieses Abtastsignal entspricht dem
Signal S in Fig. 5. Die Zahl n entspricht der Anzahl von
Abtastungen pro Bit. Selbstverständlich wird die Schwin
gungsfrequenz des Oszillators so ausgewählt, daß sie sehr
nahe bei dem Wert ist, der um n-mal höher ist als die Bit
geschwindigkeit, ohne daß jedoch eine Synchronisation mit
der gesendeten Information vorliegt. Das Abtastsignal S
wird zu jeder Zeit geliefert, zu der der ADU 23 und die D-
Flipflops 36-1 und 36-2 arbeiten. Der Taktgeber 22 über
wacht das Ausgangssignal (a) des D-Flipflops 36-1, und wenn
das Ausgangssignal einen festen Pegel (einen Digitalwert)
übersteigt, legt er fest, daß ein empfangenes Signal ange
legt wurde, und er beginnt mit der Erzeugung des Rücksetz
signals R und des Zwischenspeichersignals L. Diese Signale
werden alle n Abtastungen geliefert, das heißt für jedes
Bit, und sie entsprechen dem Rücksetzsignal R in Fig. 5.
Die von dem ADU 23 digitalisierte Empfangswellenform wird
in jedem der D-Flipflops 36-1 und 36-2 um eine Abtastung
verzögert. Das verzögerte Ausgangssignal ((a) in Fig. 21A
oder 21B) des D-Flipflops 36-1 wird auf den Komparator 19-1
gegeben, in dem es mit den aus den Referenzwellenformspei
chern 27-1 und 27-2 ausgelesenen Referenzwellenformen verg
lichen wird. Der Subtrahierer 31 in dem Ausgabeabschnitt 21
vergleicht die zwei Ausgangssignale des Komparators 19-1
und erzeugt die binäre Information "1" oder "0", abhängig
von dem kleineren Wert. Dieser Vorgang ist genau der glei
che, wie er oben in Verbindung mit Fig. 5 erläutert wurde.
Andererseits werden das Ausgangssignal des ADU 23 (die Wel
lenform eine Abtastung früher als das Ausgangssignal des D-
Flipflops 36-1, dargestellt in Fig. 21A(b) oder 21B(b)) und
das Ausgangssignal des D-Flipflops 36-2 (die um eine Abta
stung hinter dem Ausgangssignal des D-Flipflops 36-1 verzö
gerte Wellenform, dargestellt in Fig. 21A(c) oder 21B(c))
ebenfalls an die Komparatoren 19-2 und 19-3 gegeben, wo sie
mit den aus den Referenzwellenformspeichern 27-1 bzw. 27-2
ausgelesenen Referenzwellenformen verglichen werden. Die
Vergleichsergebnisse zwischen diesen drei empfangenen Wel
lenformen, die um eine Abtastung gegeneinander verschoben
sind, und den Referenzwellenformen, werden zu den Daten
selektoren 34-1 bis 34-3 gegeben, und abhängig von dem Be
stimmungsergebnis durch den Subtrahierer 31 des Ausgabeab
schnitts 31 werden die Flächendifferenzen zwischen diesen
drei Empfangswellenformen und einer Referenzwellenform, die
von dem Subtrahierer 32 als diejenige mit der meisten Ähn
lichkeit mit der Empfangswellenform festgestellt wurde,
selektiv ausgegeben. Das heißt: Wenn von dem Ausgabeab
schnitt 21 eine "0" decodiert wird, wird von den Datenselek
toren 34-1 bis 34-3 deren jeweiliges Eingangssignal an der
linken Seite ausgegeben. Die drei Ausgangssignale der
Datenselektoren 34-1 bis 34-3 repräsentieren die Flächen-
Differenzen im Bereich von einem Bit zwischen den Wellen
formen (a) bis (c) und der Wellenform (d) gemäß Fig. 21A.
Im Fall von Fig. 21A ähnelt die Wellenform (a) der Wellen
form (d) am meisten, was bedeutet, daß Bit-Synchronisation
erreicht ist. Damit ist das Ausgangssignal des Datenselek
tors 34-1 das kleinste. Da in diesem Zustand das Ausgangs
signal des Datenselektors 34-1 kleiner ist als das Aus
gangssignal des Datenselektors 34-4, ist das Borge-Aus
gangssignal B 1 des Subtrahierers 35-1 eine "0". Da in die
sem Zustand Sendung und Empfang synchronisiert sind, bleibt
der Taktgeber 22 dabei, die oben erwähnten Signale S, L und
R zu erzeugen. Das oben erläuterte Vergleichsverfahren auf
der Grundlage des Suchens der kleinsten Flächendifferenz
zwischen Wellenformen ähnelt der sogenannten Korrelations
technik.
Allerdings sind der Takt auf der Senderseite und der Takt
auf der Empfangsseite nicht besonders miteinander synchro
nisiert, die Bit-Synchronisation geht nach Verstreichen
einer gewissen Zeit verloren. Wenn der Takt auf der Empfän
gerseite dem Takt auf der Sendeseite vorausgeht, erhält man
Wellenformen, wie sie bei (a) bis (d) in Fig. 21B gezeigt
sind. Da in diesem Zustand die Ausgangswellenform (b) des
ADU 23 am meisten der Referenzwellenform (d), die in dem
Referenzwellenformspeicher 27-1 oder 27-2 vorab gespeichert
ist, ähnelt, wird das Ausgangsignal des Datenselektors 34-3
kleiner als die Ausgangssignale an den anderen Datenselek
toren 34-1 und 34-2. Folglich wird das Borge-Ausgangssignal
des Subtrahierers 35-2 eine "1", und das Ausgangssignal des
Datenselektors 34-3 wird am Ausgang des Selektors 34-4
abgegeben. Die Ausgangssignale der Datenselektoren 34-4 und
34-1 werden in dem Subtrahierer 35-1 voneinander abgezogen,
aber weil das Ausgangssignal des Datenselektors 34-4 klei
ner ist als das Ausgangssignal des Datenselektors 34-1,
wird das Borge-Ausgangssignal B 1 des Subtrahierers 35-1
eine "1". Der Taktgeber 22 liefert das Rücksetzsignal R und
das Zwischenspeichersignal L am Ende jeweils eines Bits,
und gleichzeitig liest er die Borge-Ausgangssignale B 1 und
B 2 der Subtrahierer 35-1 und 35-2. Wenn die Bit-Synchroni
sation verloren gegangen ist, wird das Borge-Signal B 1 eine
"1", woraus der Taktgeber 22 feststellt, daß die Synchroni
sation verloren ist. Befindet sich das Borge-Signal B 2 des
Subtrahierers 35-2 auf dem Pegel "1", so stellt der Taktge
ber fest, daß der Takt auf der Empfangsseite dem Takt auf
der Sendeseite vorausgeht, während dann, wenn das Borge
Signal B 2 den Pegel "0" hat, festgestellt wird, daß der
Takt auf der Empfangsseite dem Takt auf der Sendeseite
nacheilt. Im Fall von Fig. 21B ist das Borge-Ausgangssignal
B 2 des Substrahierers 35-2 eine "1", und folglich geht der
Empfänger-Takt dem Sender-Takt voran, so daß man lediglich
eine Abtastung auslassen muß. Um diese Korrektur durch
zuführen, liefert der Taktgeber 22 ein (mit R* gekennzeich
netes) Rücksetzsignal R unmittelbar vor dem zweiten Anstei
gen des Abtastsignals S (S in Fig. 22A), liefert zu dieser
Zeit jedoch nicht das Zwischenspeichersignal L. Beginnend
mit diesem Zeitpunkt liefert der Taktgeber 22 anschließend
das Rücksetzsignal R und das Zwischenspeichersignal L für
jedes Bit. Wie oben erläutert wurde, kann durch eine Extra-
Ausgabe des Rücksetzsignals R der Empfängertakt um eine Ab
tastung verzögert werden, was die Korrektur der Bit-Syn
chronisation bewirkt.
Wenn hingegen der Empfängertakt dem Sendertakt nacheilt,
wird das Ausgangssignal des Datenselektors 34-2 am
kleinsten. In diesem Fall gibt der Taktgeber 22 das Abtast
signal S innerhalb der normalen Abtast-Zeitspanne zweimal
aus, was in Fig. 22B durch S* kenntlich gemacht ist, um so
die Synchronisation zu korrigieren. Da das Rücksetzsignal R
und das Zwischenspeichersignal L stets ausgegeben werden,
nachdem fünfmal abgetastet wurde, wie in Fig. 22B durch R
und L deutlich gemacht ist, wird die eine Bit-Zeitspanne
selbstverständlich vier normale Abtastzeiträume lang, wenn
die Abtastungs-Korrektur durchgeführt wird.
Fig. 23 zeigt ein Beispiel für die Ausgestaltung des Takt
gebers 22 in der in Fig. 20 dargestellten Decodiervorrich
tung. Ein Oszillator 22-1 erzeugt einen Takt mit einer Fre
quenz, die 2n-mal so hoch ist wie die Bitgeschwindigkeit.
Ein Flipflop T-FF teilt die Frequenz des Taktsignals auf
die Hälfte, um ein Abtastsignal S mit einer Frequenz zu
erzeugen, die n-mal so hoch ist wie die Bitgeschwindigkeit.
Im Anfangszustand werden sämtliche Flipflops und Zähler in
ihrem Rücksetzzustand gehalten.
In dem Anfangszustand vor Anlegen des empfangenen Signals
gibt ein Flipflop DFF1 eine "0" ab, und der Ausgang des
Flipflops T-FF wird von dem Datenselektor 22-2 ausgegeben.
Dieser Takt von dem Selektor 22-1 wird stets als das
Abtastsignal S über eine Verzögerungsschaltung VERZ1 ausge
geben, um die zeitliche Beziehung in Relation zu dem Rück
setzsignal R einzustellen. Jetzt liefert der Ausgang Q
eines Flipflops DFF4 eine "1", ein n-stufiger Zähler 22-3
wird im Rücksetzzustand gehalten, und das Rücksetzsignal R
und das Zwischenspeichersignal L werden nicht ausgegeben.
Das Eingangssignal am Eingangsanschluß 18 wird stets durch
Abtastung übernommen, und das Ausgangssignal (a) des D-
Flipflops 36-1 nach Fig. 20 wird an einen Eingang A eines
Digital-Komparators 22-4 in Fig. 23 gelegt. Wenn der Wert
des empfangenen Signalpegels eine Triggerschwelle V T , die
an einem Eingang B des Digital-Komparators 22-4 eingestellt
ist, übersteigt, so geht dessen Ausgangssignal auf "1",
während das Ausgangssignal Q des Flipflops DFF4 auf "0"
geht. Als Folge davon gehen die Ausgangssignale der ODER-
Glieder ODER3 und ODER4 beide auf "0", wodurch ein Anfangs-
Rücksetzsignal R und ein Anfangs-Zwischenspeichersignal L
erzeugt werden. Danach beginnt der n-stufige Zähler 22-3
mit dem Betrieb und liefert das Rücksetzsignal R sowie das
Zwischenspeichersignal L alle n Impulse des Abtastsignals
S.
Wenn der Takt auf der Empfangsseite dem Takt auf der Sende
seite um eine Abtastung vorausgeht, gehen die Borgesignale
B 1 und B 2 beide auf "1", und der Ausgang Q eines Flipflops
DFF2 wird durch das Zwischenspeichersignal L eine "1".
Durch den Q-Ausgang "1" des Flipflops DFF2 wird der n-stu
fige Zähler 22-3 zurückgesetzt, und ein Flipflop DFF3
beginnt seinen Betrieb. Wenn der Takteingang des Flipflops
DFF3 auf "1" geht, so geht sein Ausgang auf "1", wodurch
das Flipflop DFF2 gelöscht wird, sein Ausgang mithin den
Wert "0" annimmt. Als Folge davon wird das Ausgangssignal
des ODER-Glieds ODER3 "0" und erzeugt ein Rücksetz-Korrek
tursignal R* und beginnt den Betrieb des n-stufigen Zählers
22-3. Auf diese Weise wird ein Impuls des Rücksetzsignals
R* für Korrekturzwecke gemäß Fig. 22A zusätzlich erzeugt,
und anschließend werden Rücksetzsignal R und Zwischenspei
chersignal L alle n Abtastungen ausgegeben.
Wenn der Takt auf der Empfangsseite dem Takt auf der Sende
seite um eine Abtastung voreilt, werden die Borge-Signale
B 1 und B 2 "1" bzw. "0", und das Zwischenspeichersignal L
wird an das Flipflop DFF1 gelegt, so daß dessen Ausgang "1"
wird. Als Folge davon wählt der Datenselektor 22-2 das
direkte Ausgangssignal des Oszillators 22-1 und gibt aus
diesen ein Abtastsignal mit doppelter Frequenz aus. Gleich
zeitig beginnt ein binärer zweistufiger Zähler 22-5 mit dem
Zählen, und wenn die Abfallflanke des Signals mit der zwei
fachen Frequenz zweimal gezählt wurde, nimmt der Ausgang Q 1
des Zählers 22-5 den Wert "1" an, wodurch das Flipflop DFF1
gelöscht wird und der Datenselektor 22-2 wieder damit
beginnt, das Signal mit der auf die Hälfte geteilten Fre
quenz auszugeben. Auf diese Weise wird ein zusätzlicher
Impuls des Abtastsignals für Korrekturzwecke gemäß Fig. 22B
erzeugt.
Wie aus der obigen Beschreibung hervorgeht, läßt sich die
Bit-Synchronisation dadurch erreichen, daß man einen Ver
gleich zwischen Wellenformen durchführt, die gegenüber der
Empfangswellenform und der Referenzwellenform vor- und
zurückverschoben sind, zusätzlich zu dem Wellenformver
gleich, der zuvor in bezug auf Fig. 5 erläutert wurde. Mit
einem solchen Verfahren läßt sich der bislang zur Erzielung
der Synchronisation verwendete Vorläufer fortlassen, da
keine nennenswerte Operationszeit benötigt wird, um den
Synchronisationszustand zu erreichen, wie es bei der her
kömmlichen PLL-Schaltung der Fall ist. Es ist also eine
Reduzierung der Übungs- oder Lernzeit möglich. Selbst dann,
wenn die übertragene Wellenform stark verzerrt ist, läßt
sich die Synchronisation auf einfache Weise erreichen. Die
gesamte Vorrichtung läßt sich durch logische Schaltkreise
realisieren und folglich leicht als LSI-Schaltung ausbil
den.
Fig. 24 zeigt eine vereinfachte Version der in Fig. 20 dar
gestellten Decodiervorrichtung. In der Vorrichtung nach
Fig. 20 stellt der Komparator 19-3 den Zustand fest, daß
der Takt auf der Empfangsseite dem Takt auf der Sendeseite
vorausgeht, und der Komparator 19-2 stellt den Zustand
fest, daß der Takt auf der Empfangsseite dem Takt auf der
Sendeseite nacheilt, da nicht bekannt ist, ob der Takt auf
der Empfangsseite dem Takt auf der Sendeseite vorausgeht
oder nacheilt. Wenn man jedoch beispielsweise den Takt auf
der Empfangsseite so voreinstellt, daß er dem Takt auf der
Sendeseite stets voreilt, so ist es möglich, die Schal
tungsteile zur Feststellung des Zustands, ob der Takt auf
der Sendeseite dem auf der Empfangsseite vor- oder nach
geht, fortzulassen. Insbesondere lassen sich das D-Flipflop
36-2, der Komparator 19-2, die Datenselektoren 34-2 und 34-4
sowie der Subtrahierer 35-2 in Fig. 20 fortlassen, wie in
Fig. 24 gezeigt ist. Da außerdem die Korrektur der Synchro
nisation des Taktgebers 22 mit lediglich der Rücksetz-Kor
rektur nach Fig. 22A ausreicht, und die Abtast-Korrektur
nach Fig. 22B nicht erforderlich macht, läßt sich auch der
Taktgeber 22 vereinfachen, wie aus Fig. 25 hervorgeht. Die
Arbeitsweise der in Fig. 24 und Fig. 25 dargestellten
Schaltungen läßt sich leicht aus der obigen Beschreibung
der Schaltungen nach den Fig. 20 und 23 ableiten, so daß
auf eine Wiederholung der Beschreibung der Arbeitsweise
verzichtet wird. Selbstverständlich läßt sich das Decodier
system in ähnlicher Weise vereinfachen, wenn der Takt auf
der Empfangsseite derart voreingestellt wird, daß er dem
Takt auf der Sendeseite nacheilt.
Beim Verfahren zum Herbeiführen der Bit-Synchronisation
durch Verwendung der Korrelation zwischen Wellenformen, wie
es unter Bezugnahme auf Fig. 20 erläutert wurde, wird die
Korrelation für jedes Bit erreicht. Es ist also möglich,
Verfahren anzuwenden, bei denen die Korrelation für eine
Spanne mehrerer Bits, zum Beispiel eine Spanne von 8 oder
16 Bits, erhalten wird. Bei einem solchen Verfahren läßt
sich die Bit-Synchronisation auch dann erreichen, wenn die
Empfangswellenform durch die Kennlinie der Übertragungslei
tung oder anderer Einflüsse verzerrt ist und während der
Dauer eines Bits praktisch keine Pegeländerung stattfindet.
Fig. 26 zeigt die Ausgestaltung einer Decodiervorrichtung,
die dieses Verfahren ausnutzt. Fig. 27 zeigt den dafür ver
wendeten Taktgeber 22. Die Decodiervorrichtung besitzt
Akkumulatoren 37-1 bis 37-3 zum Akkumulieren der Ausgangs
signale der Datenselektoren 34-1 bis 34-3 insgesamt 1-mal.
Diese Akkumulatoren sind zusätzlich zu der Einrichtung
gemäß Fig. 20 vorgesehen. Ein 1-stufiger Zähler 22-6 dient
zum Zählen der Anzahl von Rücksetzsignalen R als Anzahl von
Akkumulationen 1. Er ist zusätzlich zu dem Taktgeber 22
nach Fig. 23 vorgesehen. Bei der Schaltung nach Fig. 27
wird immer dann, wenn der Zähler 22-6 die Anzahl von Rück
setzsignalen 1-mal gezählt hat, das Löschsignal C am Über
lauf erhalten, und das Signal wird an die Taktanschlüsse
der Flipflops DFF1 und DFF 2 gegeben, wodurch die Borge-
Ausgangssignale B 1 und B 2 in diese Flipflops übernommen
werden und die Takt-Synchronisation korrigiert wird. Das
Löschsignal C wird den Akkumulatoren 37-1 bis 37-3 in Fig.
26 zugeführt, um deren akkumulierte Inhalte alle 1 Informa
tionsbits zurückzusetzen. Auf diese Weise wird die Korrela
tion zwischen der Empfangswellenform und der Referenzwel
lenform für 1 Bits erhalten, und auf der Grundlage der so
erhaltenen Ergebnisse läßt sich die Synchronisation korri
gieren. Aus Gründen der Straffung der Beschreibung soll
hier auf eine detaillierte Beschreibung verzichtet werden.
Während das Takt-Synchronisierverfahren anhand der Ausfüh
rungsform nach Fig. 5 erläutert wurde, läßt sich ein ähnli
ches Verfahren selbstverständlich auch bei den übrigen Aus
führungsbeispielen anwenden.
Die erfindungsgemäße Decodiervorrichtung speichert vorab
als Referenzwellenformen Empfangswellenformen, die der zu
sendenden Information entsprechen, und sie decodiert die
gesendete Information dadurch, daß sie die Empfangswellen
form mit den vorab gespeicherten Referenzwellenformen ver
gleicht. Folglich wird die Decodierung praktisch nicht
durch die Verzerrung und Beeinträchtigung der Empfangswel
lenform beeinflußt. Außerdem ist die erfindungsgemäße Deco
diervorrichtung in der Lage, eine Änderung der Übertra
gungskennlinie in einfacher Weise dadurch zu berücksichti
gen, daß die zum Vergleich herangezogene Referenzwellenform
geändert wird. Die Vorrichtung ist also im Aufbau einfach
und in hohem Maße flexibel. Weiterhin läßt sich die Deco
diervorrichtung mit Akkumulatoren und Subtrahierern auf
bauen, ohne daß Multiplizierer benötigt werden. Dies bedeu
tet hohe Wirtschaftlichkeit und die Möglichkeit des Hochge
schwindigkeitsbetriebs.
Im Fall der Übertragung über mehrere hundert Meter kann das
Üben oder Lernen der Empfangskennlinie in der Decodiervor
richtung dadurch geschehen, daß ein lediglich 10 bis 20
Bits umfassendes Übungsmuster gesendet wird. Folglich
ermöglicht die Erfindung eine äußerst effiziente Übertra
gung kurzer Pakete über LAN oder dergleichen.
Außerdem kann die erfindungsgemäße Decodiervorrichtung auch
in einem nicht-linearen Übertragungssystem verwendet wer
den, da die Wellenformen selbst verglichen werden. Dies
bedeutet: Ein Decodieren kann selbst dann erreicht werden,
wenn der ADU des verwendeten Empfängers gesättigt ist. Der
Pegel des Empfängers braucht lediglich auf den niedrigsten
Empfangssignal-Pegel voreingestellt zu werden, so daß die
Notwendigkeit einer Pegelregelung, zum Beispiel einer AGC,
entfällt. Dies vereinfacht nicht nur den Schaltungsaufbau
der Decodiervorrichtung, sondern spart außerdem Zeit für
die Pegeleinstellung und mithin Zeit für den gesamten
Übungsvorgang.
Da die Bit-Synchronisation aus der Korrelation zwischen
Wellenformen erhalten wird, besteht nicht die Notwendig
keit, ein spezielles Signal für die Synchronisation zu sen
den, bevor die eigentliche Signalübertragung stattfindet.
Dies reduziert die für die Übung benötigte Zeit ebenfalls.
Die Erfindung wurde oben in Zusammenhang mit einem metalli
schen Übertragungskabel erläutert. Selbstverständlich läßt
sich die Erfindung bei praktisch jedem beliebigen Übertra
gungssystem einsetzen. Das heißt: Die Decodiervorrichtung
kann eingesetzt werden bei Drahtübertragungssystemen mit
metallischen Kabeln, Koaxialkabeln, Lichtleitern und ähnli
chen Kabeln, außerdem bei drahtlosen Übertragungssystemen,
bei denen die Übertragung durch Licht, elektromagnetische
Wellen, zum Beispiel Mikrowellen, Millimeterwellen und der
gleichen erfolgt. Außerdem kommen Übertragungssysteme mit
Schallwellen, zum Beispiel Ultraschallwellen-Übertragungs
systeme in Betracht. Die erfindungsgemäße Decodiervorrich
tung ist auch verwendbar bei einem Übertragungssystem, wel
ches eine Kombination der genannten Übertragungsmedien be
inhaltet. Eingesetzt werden kann die erfindungsgemäße Deco
diervorrichtung zum Beispiel als Modem in Verbindung mit
einem Telefonnetz, als Übertragungssystem zur Bildung eines
digitalen Netzwerkes und als Sender/Empfänder eines LAN-
Systems.
Claims (23)
1. Digitale Decodiervorrichtung, die eine übertragene
digitale Code-Information empfängt und decodiert, um
fassend:
eine Referenzwellenform-Speichereinrichtung (20) zum Speichern von mindestens m Referenzwellenformen entspre chend m-wertigen Codes (m ist eine natürliche Zahl größer oder gleich 2), die die digitale Code-Information dar stellen
eine Wellenform-Vergleichereinrichtung (19) zum Verglei chen einer Empfangswellenform mit mindestens den m Refe renzwellenformen, die aus der Referenzwellenform-Speicher einrichtung (20) ausgelesen wurden, und zum Ausgeben von mindestens m Vergleichs-Ausgangssignalen, und
eine Ausgabeeinrichtung für decodierte Information (21), die diejenige der Referenzwellenformen, die der Empfangs wellenform am meisten ähnelt, auf der Grundlage der Vergleichs-Ausgangssignale der Wellenform-Vergleicherein richtung (19) feststellt und als decodierte Information denjenigen der digitalen Codes ausgibt, der derjenigen Referenzwellenform entspricht, die als der Empfangswellen form am meisten ähnelnde festgestellt wurde.
eine Referenzwellenform-Speichereinrichtung (20) zum Speichern von mindestens m Referenzwellenformen entspre chend m-wertigen Codes (m ist eine natürliche Zahl größer oder gleich 2), die die digitale Code-Information dar stellen
eine Wellenform-Vergleichereinrichtung (19) zum Verglei chen einer Empfangswellenform mit mindestens den m Refe renzwellenformen, die aus der Referenzwellenform-Speicher einrichtung (20) ausgelesen wurden, und zum Ausgeben von mindestens m Vergleichs-Ausgangssignalen, und
eine Ausgabeeinrichtung für decodierte Information (21), die diejenige der Referenzwellenformen, die der Empfangs wellenform am meisten ähnelt, auf der Grundlage der Vergleichs-Ausgangssignale der Wellenform-Vergleicherein richtung (19) feststellt und als decodierte Information denjenigen der digitalen Codes ausgibt, der derjenigen Referenzwellenform entspricht, die als der Empfangswellen form am meisten ähnelnde festgestellt wurde.
2. Decodiervorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch eine Taktgebereinrichtung (22), die ein Taktsignal
mit einer Frequenz erzeugt, die höher ist als die Bitge
schwindigkeit der digitalen Code-Information, und die bei
jeder vorbestimmten Anzahl von Takten ein Rücksetzsignal
(R) erzeugt, wobei die Referenzwellenform-Speichereinrich
tung (20) eine Adreßdecodereinrichtung (28) enthält, die
bei jeder Erzeugung des Taktsignals um eins erhöht und von
dem Rücksetzsignal (R) zurückgesetzt wird.
3. Decodiervorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet
durch:
eine Analog/Digital-Umsetzeinrichtung (ADU) (23), die das Taktsignal als Abtastsignal (S) empfängt und die Empfangswellenform mit einer Abtastperiodendauer des Ab tastsignals in digitale Form umsetzt; und
eine Schreibsteuereinrichtung (29), die in die Refe renzwellenform-Speichereinrichtung (20) sukzessive die Empfangswellenformen einschreibt, die von der ADU (23) in digitale Form umgesetzt wurden und den jeweiligen m-werti gen Codes entsprechen.
eine Analog/Digital-Umsetzeinrichtung (ADU) (23), die das Taktsignal als Abtastsignal (S) empfängt und die Empfangswellenform mit einer Abtastperiodendauer des Ab tastsignals in digitale Form umsetzt; und
eine Schreibsteuereinrichtung (29), die in die Refe renzwellenform-Speichereinrichtung (20) sukzessive die Empfangswellenformen einschreibt, die von der ADU (23) in digitale Form umgesetzt wurden und den jeweiligen m-werti gen Codes entsprechen.
4. Decodiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Referenzwellenform-Spei
chereinrichtung (20) mindestens m Referenzwellenformspei
cher (27-1, 27-2...) zum Speichern von mindestens m Refe
renzwellenformen enthält.
5. Decodiervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellenform-Vergleicher
einrichtung (19) enthält:
mindestens m Subtrahiereinrichtungen (24-1, 24-2...) zum Ermitteln der Differenzen zwischen Abtastwerten der jewei ligen aus mindestens m Referenzwellenformspeichern (27-1, 27-2) ausgelesenen Referenzwellenformen und Abtastwerten der Empfangswellenform,
mindestens m Absolutwertbildner (25-1, 25-2...), die aus den mindestens m Differenzen, die von den Subtrahierein richtungen in bezug auf die m Referenzwellenformen erhalten werden, die Absolutwerte bilden, und
mindestens m Akkumuliereinrichtungen (26-1, 26-2...), durch die die von den Absolutwertbildnern kommenden Abso lutwerte entsprechend den zugehörigen Referenzwellenformen sukzessive bei jeder Erzeugung des Abtastsignals akkumu liert und als mindestens m Vergleichsergebniswerte ausgege ben werden, wobei die Akkumuliereinrichtungen von dem Rück setzsignal zurückgesetzt werden.
mindestens m Subtrahiereinrichtungen (24-1, 24-2...) zum Ermitteln der Differenzen zwischen Abtastwerten der jewei ligen aus mindestens m Referenzwellenformspeichern (27-1, 27-2) ausgelesenen Referenzwellenformen und Abtastwerten der Empfangswellenform,
mindestens m Absolutwertbildner (25-1, 25-2...), die aus den mindestens m Differenzen, die von den Subtrahierein richtungen in bezug auf die m Referenzwellenformen erhalten werden, die Absolutwerte bilden, und
mindestens m Akkumuliereinrichtungen (26-1, 26-2...), durch die die von den Absolutwertbildnern kommenden Abso lutwerte entsprechend den zugehörigen Referenzwellenformen sukzessive bei jeder Erzeugung des Abtastsignals akkumu liert und als mindestens m Vergleichsergebniswerte ausgege ben werden, wobei die Akkumuliereinrichtungen von dem Rück setzsignal zurückgesetzt werden.
6. Decodiervorrichtung nach Anspruch 5, bei der die
Ausgabeeinrichtung (21) eine Code-Unterscheidungseinrich
tung (40) enthält, die die Vergleichsergebniswerte der
Akkumuliereinrichtungen (26-1 ...) miteinander vergleicht,
um diejenige Referenzwellenform zu bestimmen, die den
kleinsten Vergleichsergebniswert liefert und der Empfangs
wellenform am meisten ähnelt, und die einen Digitalcode
ausgibt, welcher der dieser Referenzwellenform entspricht.
7. Decodiervorrichtung nach Anspruch 1, bei der die
Wellenform-Vergleichereinrichtung (19) mindestens m Subtra
hiereinrichtungen (24-1 ...) enthält, die die Absolutwerte
der Differenzen zwischen der Empfangswellenform und den
mindestens m Referenzwellenformen ermitteln, wobei die Wel
lenform-Vergleichereinrichtung (19) die Absolutwerte der
mindestens m Differenzen als Vergleichs-Ausgangssignale
abgibt.
8. Decodiervorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, bei der die Referenzwellenform-Speichereinrich
tung (20) mehrere Referenzwellenformspeicher (27-1, 27-2
...) zum Speichern mehrerer Referenzwellenformen für jeden
der m-wertigen Codes enthält.
9. Decodiervorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet
durch:
eine Analog/Digital-Umsetzeinrichtung (ADU) (23), die das Taktsignal als Abtastsignal empfängt und die Empfangs wellenform mit einer Abtastperiodendauer des Abtastsignals in digitale Form umsetzt, und
eine Schreibsteuereinrichtung (29), die sukzessive in die Referenzwellenformspeicher (27-1 ...) die Referenzwel lenformen in digitaler Form für jeden von m möglichen Werten der m-wertigen Codes einschreibt.
eine Analog/Digital-Umsetzeinrichtung (ADU) (23), die das Taktsignal als Abtastsignal empfängt und die Empfangs wellenform mit einer Abtastperiodendauer des Abtastsignals in digitale Form umsetzt, und
eine Schreibsteuereinrichtung (29), die sukzessive in die Referenzwellenformspeicher (27-1 ...) die Referenzwel lenformen in digitaler Form für jeden von m möglichen Werten der m-wertigen Codes einschreibt.
10. Decodiervorrichtung nach Anspruch 3 oder 9, bei der
die Schreibsteuereinrichtung (29) eine Ausgabe-Sperrein
richtung (34) zum Sperren der Ausgabe der decodierten
Information durch die Ausgabeeinrichtung (21) während des
Einschreibens der Referenzwellenformen in die Referenzwel
lenform-Speichereinrichtung (20) aufweist.
11. Decodiervorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet
durch eine Wellenform-Auswahleinrichtung (79), die auf
weist:
ein k Bits umfassendes Schieberegister (k1), das jedesmal, wenn ihm die zuletzt decodierte Information zuge führt wird, eine Verschiebung durchführt, und
eine Gatteranordnung (75-1 ...), die das Ausgangssignal jeder Stufe des Schieberegisters (32, 77) empfängt, um auf der Grundlage von dessen Inhalt m Referenzwellenformen, die m möglichen Werten der m-wertigen Codes entsprechen, aus den Referenzwellenformspeichern auszuwählen und die ausge wählten Referenzwellenformen der Wellenform-Vergleicherein richtung (19) zuzuführen.
ein k Bits umfassendes Schieberegister (k1), das jedesmal, wenn ihm die zuletzt decodierte Information zuge führt wird, eine Verschiebung durchführt, und
eine Gatteranordnung (75-1 ...), die das Ausgangssignal jeder Stufe des Schieberegisters (32, 77) empfängt, um auf der Grundlage von dessen Inhalt m Referenzwellenformen, die m möglichen Werten der m-wertigen Codes entsprechen, aus den Referenzwellenformspeichern auszuwählen und die ausge wählten Referenzwellenformen der Wellenform-Vergleicherein richtung (19) zuzuführen.
12. Decodiervorrichtung nach Anspruch 2, bei der die
Referenzwellenform-Speichereinrichtung m Referenzwellen
formspeicher (27-1 ...) enthält, die m möglichen Werten der
m-wertigen Codes entsprechen, wobei jeder der m Refe
renzwellenformspeicher mehrere Referenzwellenformen spei
chert, welche einem der m möglichen Werte der entsprechen
den m-wertigen Codes entspricht, wobei weiterhin vorgesehen
sind:
ein k Bit (k1) umfassendes Schieberegister (32, 77), welches ansprechend auf die Zuführung der zuletzt decodier ten Information eine Verschiebung durchführt, und
eine Wellenform-Auswahleinrichtung (76, 75-1, 75-2 ...), die das Ausgangssignal jeder Stufe des Schieberegisters (32, 77) empfängt und gleichzeitig nach Maßgabe des Inhalts des Schieberegisters die aus den m Referenzwellenformspei chern (27-1 ...) auszulesenden Referenzwellenformen festlegt.
ein k Bit (k1) umfassendes Schieberegister (32, 77), welches ansprechend auf die Zuführung der zuletzt decodier ten Information eine Verschiebung durchführt, und
eine Wellenform-Auswahleinrichtung (76, 75-1, 75-2 ...), die das Ausgangssignal jeder Stufe des Schieberegisters (32, 77) empfängt und gleichzeitig nach Maßgabe des Inhalts des Schieberegisters die aus den m Referenzwellenformspei chern (27-1 ...) auszulesenden Referenzwellenformen festlegt.
13. Decodiervorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, bei
der die Wellenform-Auswahleinrichtung (19) enthält:
m Subtrahiereinrichtungen (24-1 ...), die bei jeder Erzeugung des Taktsignals die Differenz zwischen jedem Abtastwert der m ausgelesenen Referenzwellenformen und dem Abtastwert der Empfangswellenform ermitteln,
m Absolutwertbildner (25-1 ...) zum Erhalten der Abso lutwerte der von den m Subtrahiereinrichtungen erhaltenen m Differenzen, und
m Akkumuliereinrichtungen (26-1 ...), die bei jeder Er zeugung des Taktsignals sukzessive die m Absolutwerte von dem m Absolutwertbildnern (25-1 ...) akkumulieren und m Vergleichsergebniswerte ausgeben, wobei die m Akkumulier einrichtungen von dem Rücksetzsignal (R) zurückgesetzt werden.
m Subtrahiereinrichtungen (24-1 ...), die bei jeder Erzeugung des Taktsignals die Differenz zwischen jedem Abtastwert der m ausgelesenen Referenzwellenformen und dem Abtastwert der Empfangswellenform ermitteln,
m Absolutwertbildner (25-1 ...) zum Erhalten der Abso lutwerte der von den m Subtrahiereinrichtungen erhaltenen m Differenzen, und
m Akkumuliereinrichtungen (26-1 ...), die bei jeder Er zeugung des Taktsignals sukzessive die m Absolutwerte von dem m Absolutwertbildnern (25-1 ...) akkumulieren und m Vergleichsergebniswerte ausgeben, wobei die m Akkumulier einrichtungen von dem Rücksetzsignal (R) zurückgesetzt werden.
14. Decodiervorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, ge
kennzeichnet durch:
eine Analog/Digital-Umsetzeinrichtung (23), die das Taktsignal als Abtastsignal empfängt und die Empfangswel lenform in Intervallen der Abtastperiodendauer in digitale Form umsetzt und
eine Schreibsteuereinrichtung (29, 34), die in die Refe renzwellenform-Speichereinrichtung (20) sukzessive in digi taler Form die Referenzwellenformen einschreibt, die jedem der m möglichen Werte der m-wertigen Codes entsprechen.
eine Analog/Digital-Umsetzeinrichtung (23), die das Taktsignal als Abtastsignal empfängt und die Empfangswel lenform in Intervallen der Abtastperiodendauer in digitale Form umsetzt und
eine Schreibsteuereinrichtung (29, 34), die in die Refe renzwellenform-Speichereinrichtung (20) sukzessive in digi taler Form die Referenzwellenformen einschreibt, die jedem der m möglichen Werte der m-wertigen Codes entsprechen.
15. Decodiervorrichtung nach Anspruch 13, bei der die
Ausgabeeinrichtung (21) für decodierte Information eine
Code-Unterscheidungseinrichtung (40; 46) aufweist, die die
m Vergleichsergebniswerte entsprechend den m Referenzwel
lenformen miteinander vergleicht, um diejenige der
Referenzwellenformen, die den kleinsten Vergleichsergebnis
wert liefert und der Empfangswellenform am meisten ähnelt,
zu bestimmen, und einen Digitalcode ausgibt, welcher dieser
Referenzwellenform entspricht.
16. Decodiervorrichtung nach Anspruch 15, bei der die
Ausgabeeinrichtung (21) einen Zwischenspeicher (32) ent
hält, der den von der Code-Unterscheidungseinrichtung (40,
46) unterschiedenen Code synchron mit dem Rücksetzsignal
zwischenspeichert und den zwischengespeicherten Code als
decodierten Code aus der Ausgabeeinrichtung (21) ausgibt.
17. Decodiervorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet
durch:
eine erste Verzögerungseinrichtung (36-1, 36-2) zum Ver zögern der Empfangswellenform um eine vorbestimmte Zeit spanne,
eine erste Wellenform-Vergleichereinrichtung (19f-1), die an den Eingang oder den Ausgang der ersten Verzögerungsein richtung (36-1, 36-2) angeschlossen ist und die Wellenform- Vergleichereinrichtung darstellt,
eine zweite Wellenform-Vergleichereinrichtung (19-2), die an den Ausgang oder den Eingang der ersten Verzöge rungseinrichtung angeschlossen ist, um die Empfangswellen form mit den mindestens m Referenzwellenformen zu verglei chen, wobei die zweite Wellenform-Vergleichereinrichtung (19-2) den gleichen Aufbau hat wie die erste Wellenform- Vergleichereinrichtung (19-1), und
eine Synchronismus-Detektoreinrichtung (34-1 bis 34-4; 35-1 ...), die auf der Grundlage der Vergleichsergebnisse der ersten und der zweiten Wellenform-Vergleichereinrich tung feststellt, ob irgendeine der Referenzwellenformen und der Empfangswellenform in der ersten Wellenform-Verglei chereinrichtung synchronisiert ist oder nicht, und, falls nicht, ein Asynchronismus-Detektorsignal ausgibt,
wobei die Taktgebereinrichtung (22) auf das Asynchronis mus-Detektorsignal anspricht, um die Anzahl von Erzeugungen des Taktsignals und/oder des Rücksetzsignals zu steuern und dadurch den Synchronismus zwischen der einen der Refe renzwellenformen und der Empfangswellenform in der ersten Wellenform-Vergleichereinrichtung (19-1) zu korrigieren.
eine erste Verzögerungseinrichtung (36-1, 36-2) zum Ver zögern der Empfangswellenform um eine vorbestimmte Zeit spanne,
eine erste Wellenform-Vergleichereinrichtung (19f-1), die an den Eingang oder den Ausgang der ersten Verzögerungsein richtung (36-1, 36-2) angeschlossen ist und die Wellenform- Vergleichereinrichtung darstellt,
eine zweite Wellenform-Vergleichereinrichtung (19-2), die an den Ausgang oder den Eingang der ersten Verzöge rungseinrichtung angeschlossen ist, um die Empfangswellen form mit den mindestens m Referenzwellenformen zu verglei chen, wobei die zweite Wellenform-Vergleichereinrichtung (19-2) den gleichen Aufbau hat wie die erste Wellenform- Vergleichereinrichtung (19-1), und
eine Synchronismus-Detektoreinrichtung (34-1 bis 34-4; 35-1 ...), die auf der Grundlage der Vergleichsergebnisse der ersten und der zweiten Wellenform-Vergleichereinrich tung feststellt, ob irgendeine der Referenzwellenformen und der Empfangswellenform in der ersten Wellenform-Verglei chereinrichtung synchronisiert ist oder nicht, und, falls nicht, ein Asynchronismus-Detektorsignal ausgibt,
wobei die Taktgebereinrichtung (22) auf das Asynchronis mus-Detektorsignal anspricht, um die Anzahl von Erzeugungen des Taktsignals und/oder des Rücksetzsignals zu steuern und dadurch den Synchronismus zwischen der einen der Refe renzwellenformen und der Empfangswellenform in der ersten Wellenform-Vergleichereinrichtung (19-1) zu korrigieren.
18. Decodiervorrichtung nach Anspruch 17, bei der die
Frequenz des Taktsignals n-mal (n ist eine natürliche Zahl
größer oder gleich 2) größer ist als die Bitgeschwindigkeit
der digitalen Code-Information, und die Taktgebereinrich
tung (22) aufweist:
eine Pegelvergleichereinrichtung (22-4), die den Beginn des Informationsempfangs feststellt,
eine Zähleinrichtung (22-3), die das Rücksetzsignal je desmal dann erzeugt, wenn das Taktsignal n-mal gezählt worden ist;
eine Anfangs-Rücksetzsignal-Erzeugungseinrichtung, die auf das Ausgangssignal der Pegel-Vergleichereinrichtung (22-4) anspricht, um die Zähleinrichtung (22-3) zurückzu setzen und einen ersten Impuls des Rücksetzsignals zu erzeugen; und
eine Rücksetz-Korrektursignal-Erzeugungseinrichtung, die auf das Asynchronismus-Detektorsignal von der Synchronis mus-Detektoreinrichtung anspricht, um die Zähleinrichtung (22-3) zurückzusetzen und die Anzahl von Erzeugungen des Rücksetzsignals zu steuern.
eine Pegelvergleichereinrichtung (22-4), die den Beginn des Informationsempfangs feststellt,
eine Zähleinrichtung (22-3), die das Rücksetzsignal je desmal dann erzeugt, wenn das Taktsignal n-mal gezählt worden ist;
eine Anfangs-Rücksetzsignal-Erzeugungseinrichtung, die auf das Ausgangssignal der Pegel-Vergleichereinrichtung (22-4) anspricht, um die Zähleinrichtung (22-3) zurückzu setzen und einen ersten Impuls des Rücksetzsignals zu erzeugen; und
eine Rücksetz-Korrektursignal-Erzeugungseinrichtung, die auf das Asynchronismus-Detektorsignal von der Synchronis mus-Detektoreinrichtung anspricht, um die Zähleinrichtung (22-3) zurückzusetzen und die Anzahl von Erzeugungen des Rücksetzsignals zu steuern.
19. Decodiervorrichtung nach Anspruch 17, bei der die
Frequenz des Taktsignals n-mal (n ist eine natürliche Zahl
größer oder gleich 2) höher ist als die Bitgeschwindigkeit
der digitalen Code-Information, und die Taktgebereinrich
tung (22) aufweist:
eine Pegel-Vergleichereinrichtung (22-4), die den Beginn des Empfangs der Information erfaßt,
eine Zähleinrichtung (22-3), die das Rücksetzsignal jedesmal dann erzeugt, wenn das Taktsignal n-mal gezählt worden ist,
eine Anfangs-Rücksetzsignal-Erzeugungseinrichtung, die auf das Ausgangssignal der Pegel-Vergleichereinrichtung anspricht, um die Zähleinrichtung (22-3) zurückzusetzen und einen ersten Impuls des Rücksetzsignals zu erzeugen, und
eine Takt-Korrektursignal-Erzeugungseinrichtung, die auf das von der Synchronismus-Detektoreinrichtung kommende Asynchronismus-Detektorsignal anspricht, um die Anzahl der Erzeugungen des Taktsignals zu steuern.
eine Pegel-Vergleichereinrichtung (22-4), die den Beginn des Empfangs der Information erfaßt,
eine Zähleinrichtung (22-3), die das Rücksetzsignal jedesmal dann erzeugt, wenn das Taktsignal n-mal gezählt worden ist,
eine Anfangs-Rücksetzsignal-Erzeugungseinrichtung, die auf das Ausgangssignal der Pegel-Vergleichereinrichtung anspricht, um die Zähleinrichtung (22-3) zurückzusetzen und einen ersten Impuls des Rücksetzsignals zu erzeugen, und
eine Takt-Korrektursignal-Erzeugungseinrichtung, die auf das von der Synchronismus-Detektoreinrichtung kommende Asynchronismus-Detektorsignal anspricht, um die Anzahl der Erzeugungen des Taktsignals zu steuern.
20. Decodiervorrichtung nach Anspruch 18 oder 19, bei
der eine Vergleichsergebnis-Akkumuliereinrichtung (26-1...)
zwischen der ersten und der zweiten Wellenform-Vergleicher
einrichtung (19-1, 19-2) und der Synchronismus-Detektorein
richtung vorgesehen ist, um sukzessive die Vergleichsergeb
nisse der ersten und der zweiten Wellenform-Vergleicherein
richtung zu akkumulieren, die Synchronismus-Detektorein
richtung (34-1 ...; 35-1 ...) die akkumulierten Ausgangssi
gnale der Vergleichsergebnis-Akkumuliereinrichtung (26-1
...) zum Feststellen eines Asynchronismus vergleicht; die
Taktgebereinrichtung (22) eine Löschsignal-Erzeugungs
einrichtung (22-6 ...) enthält, die jedesmal dann ein
Löschsignal (C) erzeugt, wenn das Rücksetzsignal (R) mit
einer bestimmten Häufigkeit gezählt worden ist, und das
Löschsignal an jede der Vergleichsergebnis-Akkumulierein
richtungen (26-1 ...) angelegt wird, um deren Inhalte zu
löschen.
21. Decodiervorrichtung nach Anspruch 17, bei der die
Referenzwellenform-Speichereinrichtung mindestens m Refe
renzwellenformspeicher (27-1 ...) zum Speichern von minde
stens m Referenzwellenformen enthält,
die erste und die zweite Wellenform-Vergleichereinrich tung (19-1, 19-2) jeweils mindestens m Subtrahiereinrich tungen (24-1 ...) zum Erhalten der Differenzen zwischen den Referenzwellenformen, die aus den mindestens m Referenzwel lenformspeichern ausgelesen wurden, und der Empfangswellen form, mindestens m Absolutwertbildner (25-1 ...) zum Erhal ten der Absolutwerte der mindestens m Differenzen entspre chend den Referenzwellenformen, und mindestens m Akkumu liereinrichtungen (26-1 ...), die sukzessive die mindestens m Absolutwerte akkumulieren und mindestens m Vergleichser gebniswerte ausgeben sowie von dem Rücksetzsignal zurückge setzt werden, aufweisen, und:
die Synchronismus-Detektoreinrichtung eine erste und eine zweite Datenselektoreinrichtung (34-1 ...) enthält, welche an die Ausgänge der ersten und der zweiten Wellen form-Vergleichereinrichtung (19-1, 19-2) angeschlossen sind, um einen der mindestens m Vergleichsergebniswerte von der ersten und der zweiten Wellenform-Vergleichereinrich tung nach Maßgabe der von der Ausgabeeinrichtung (21) abge gebenen decodierten Information auszuwählen, und eine Syn chronismus-Vergleichereinrichtung enthält, die die zwei Vergleichsergebniswerte, die von der ersten und der zweiten Datenselektoreinrichtung ausgewählt wurden, vergleicht, um festzustellen, ob die gesendete und die empfangene Informa tion synchronisiert sind.
die erste und die zweite Wellenform-Vergleichereinrich tung (19-1, 19-2) jeweils mindestens m Subtrahiereinrich tungen (24-1 ...) zum Erhalten der Differenzen zwischen den Referenzwellenformen, die aus den mindestens m Referenzwel lenformspeichern ausgelesen wurden, und der Empfangswellen form, mindestens m Absolutwertbildner (25-1 ...) zum Erhal ten der Absolutwerte der mindestens m Differenzen entspre chend den Referenzwellenformen, und mindestens m Akkumu liereinrichtungen (26-1 ...), die sukzessive die mindestens m Absolutwerte akkumulieren und mindestens m Vergleichser gebniswerte ausgeben sowie von dem Rücksetzsignal zurückge setzt werden, aufweisen, und:
die Synchronismus-Detektoreinrichtung eine erste und eine zweite Datenselektoreinrichtung (34-1 ...) enthält, welche an die Ausgänge der ersten und der zweiten Wellen form-Vergleichereinrichtung (19-1, 19-2) angeschlossen sind, um einen der mindestens m Vergleichsergebniswerte von der ersten und der zweiten Wellenform-Vergleichereinrich tung nach Maßgabe der von der Ausgabeeinrichtung (21) abge gebenen decodierten Information auszuwählen, und eine Syn chronismus-Vergleichereinrichtung enthält, die die zwei Vergleichsergebniswerte, die von der ersten und der zweiten Datenselektoreinrichtung ausgewählt wurden, vergleicht, um festzustellen, ob die gesendete und die empfangene Informa tion synchronisiert sind.
22. Decodiervorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Wellenform-Auswahlein
richtung (79), die eine spezifische Referenzwellenform aus
wählt, die als nächstes mit der Empfangswellenform zu ver
gleichen ist, und zwar nach Maßgabe der von der Ausgabeein
richtung (21) kommenden decodierten Information.
23. Decodiervorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Schreibsteuereinrich
tung, durch die eine Folge von empfangenen Wellenformen
eines Übungsmusters, das dem Anfang der übertragenen Infor
mation hinzugefügt ist, als die mindestens m Referenzwel
lenformen in vorbestimmter Reihenfolge in die Referenzwel
lenform-Speichereinrichtung eingeschrieben wird.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
JP3164087 | 1987-02-16 |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3804080A1 true DE3804080A1 (de) | 1988-08-25 |
DE3804080C2 DE3804080C2 (de) | 1994-08-18 |
Family
ID=12336805
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE3804080A Expired - Fee Related DE3804080C2 (de) | 1987-02-16 | 1988-02-10 | Verfahren und Vorrichtung zur digitalen Decodierung |
Country Status (3)
Country | Link |
---|---|
US (1) | US4815107A (de) |
DE (1) | DE3804080C2 (de) |
FR (1) | FR2611100B1 (de) |
Families Citing this family (9)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US5121443A (en) * | 1989-04-25 | 1992-06-09 | Spectra-Physics, Inc. | Neural net system for analyzing chromatographic peaks |
EP0506750B1 (de) * | 1989-12-22 | 1996-02-07 | Signalling Technology Pty. Ltd. | Datenfehlererkennung in datenkommunikationen |
US5170396A (en) * | 1990-06-14 | 1992-12-08 | Introtek International, L.P. | Data valid detector circuit for manchester encoded data |
US5563594A (en) * | 1994-08-31 | 1996-10-08 | Motorola | Circuit and method of timing data transfers |
US8023718B1 (en) * | 2007-01-16 | 2011-09-20 | Burroughs Payment Systems, Inc. | Method and system for linking front and rear images in a document reader/imager |
US8477879B2 (en) | 2009-12-23 | 2013-07-02 | Texas Instruments Incorporated | System and method for bi-phase modulation decoding |
JP6257126B2 (ja) * | 2012-01-12 | 2018-01-10 | エスアイアイ・セミコンダクタ株式会社 | タイミング発生回路 |
KR20130107105A (ko) * | 2012-03-21 | 2013-10-01 | 주식회사 코아로직 | 클록 페일 검출 장치와 방법 및 상기 클록 페일 검출 장치를 포함하는 액정표시장치의 타이밍 콘트롤러 |
CN110333490B (zh) * | 2019-07-30 | 2022-12-27 | 西安电子工程研究所 | 基于流水线工作模式的异步多通道任意波形产生方法 |
Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3247307A1 (de) * | 1982-03-15 | 1983-09-22 | LGZ Landis & Gyr Zug AG, 6301 Zug | Verfahren und einrichtung zur entzerrung deformierter binaerer empfangssignale |
DE3414969A1 (de) * | 1983-04-27 | 1984-11-08 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Funkempfangseinrichtung |
Family Cites Families (5)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US3192504A (en) * | 1960-06-23 | 1965-06-29 | Gen Electric | Detection of long waveshapes in automatic symbol reader |
US3187305A (en) * | 1960-10-03 | 1965-06-01 | Ibm | Character recognition systems |
GB1577916A (en) * | 1978-01-18 | 1980-10-29 | Ibm | Data recognition apparatus |
JPS5829226A (ja) * | 1981-08-13 | 1983-02-21 | Nec Corp | 適応型信号識別装置 |
DE3247384A1 (de) * | 1982-12-22 | 1984-09-06 | Udo Dipl.-Ing. 8034 Germering Peters | Verfahren zur praediktionsdetektion mit quantisierter rueckkopplung und stoerungsdekorrelation bei digitalsignalen |
-
1988
- 1988-01-29 US US07/150,342 patent/US4815107A/en not_active Expired - Fee Related
- 1988-02-10 DE DE3804080A patent/DE3804080C2/de not_active Expired - Fee Related
- 1988-02-12 FR FR8801715A patent/FR2611100B1/fr not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3247307A1 (de) * | 1982-03-15 | 1983-09-22 | LGZ Landis & Gyr Zug AG, 6301 Zug | Verfahren und einrichtung zur entzerrung deformierter binaerer empfangssignale |
DE3414969A1 (de) * | 1983-04-27 | 1984-11-08 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Funkempfangseinrichtung |
Non-Patent Citations (2)
Title |
---|
J. SWOBODA "Codierung zur Fehlerkorrektur und Feh-lererkennung" Oldenbourg Verlag 1973, S.137 * |
U. Padan "Adaptive digital matched filters" in: IEEE Trans. Vol. IT-28, Nov. 1982, S. 890-904 * |
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
FR2611100A1 (fr) | 1988-08-19 |
US4815107A (en) | 1989-03-21 |
FR2611100B1 (fr) | 1994-05-20 |
DE3804080C2 (de) | 1994-08-18 |
Similar Documents
Publication | Publication Date | Title |
---|---|---|
DE2648976C3 (de) | Zeitsteuerungsschaltung in Kombination mit einem Demodulator in einer differentiell kohärenten PSK-Datenfibertragnngsanlage | |
DE69109558T2 (de) | Verfahren und Anordnung für digitale serielle Datenübertragung. | |
DE2801468A1 (de) | Dekodierschaltung fuer digitale signale | |
DE2657153C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung für die adaptive Phasenkorrektur bei der kohärenten Demodulation eines digitalen | |
DE69534298T2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Ermittlung einer Phasendifferenz und Filterschaltung | |
DE3404416A1 (de) | Digitaler detektor fuer klasse iv-teiluebertragungs-signalgeber | |
DE3117920A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zur annaeherung eines analogsignals mit reduzierter datenmenge | |
DE69030198T2 (de) | Spektral wirksames digital-fm-modulationssystem | |
DE2705780C3 (de) | Wiederholungsvorrichtung zum Empfang und Senden von Datensignalen | |
DE2643692A1 (de) | Vorrichtung zur zeitbasisfehlerkorrektur | |
DE69431065T2 (de) | Viterbi pipelinedekoder | |
DE69324529T2 (de) | Phasendetektor für ein Taktrückgewinnungssystem | |
DE3804080C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur digitalen Decodierung | |
DE4007987A1 (de) | Zeitablauf-ermittlungsmethode und kommunikations-system | |
DE68908038T2 (de) | Frequenzabweichungstolerierendes Verfahren und Vorrichtung zur Demodulation von, durch eine Binärsymbolreihe, winkelmodulierten Signalen mit konstanter Umhüllung und kontinuierlicher Phase. | |
DE3226642A1 (de) | Datenlesegeraet zur verwendung bei der datenuebertragung | |
DE1762517A1 (de) | Digital-Winkel-Modem | |
DE3030145A1 (de) | Phasensynchronisationsschaltkreis fuer die uebertragung von signalen mit mehrstufiger, mehrphasiger ueberlagerungsmodulation | |
EP0514629B1 (de) | Verfahren zur Demodulation und Synchronisation für digital modulierte Signale | |
DE3905669A1 (de) | Schaltungsanordnung zur ableitung von synchronisierinformation aus einem digitalen videosignal | |
DE2813338C2 (de) | "Anordnung zum interpolierenden Umcodieren eines Deltamodulationssignals" | |
DE2047697A1 (de) | Schaltungsanordnung zur Demodulation von phasendifferenzmodulierten Datensignalen | |
DE3881729T2 (de) | Einrichtung zur Dekodierung duobinärer kodierter Signale. | |
DE69810325T2 (de) | Verfahren und anordnung zur modifizierten baudraten-abtastung | |
EP0162198B1 (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zur Demodulation von frequenzumgetasteten Signalen |
Legal Events
Date | Code | Title | Description |
---|---|---|---|
OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
D2 | Grant after examination | ||
8364 | No opposition during term of opposition | ||
8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: HOFFMANN, E., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 82166 GRAEFELFING |
|
8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |