DE3710846C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Drehmomentmeßvorrichtung,
umfassend mindestens ein Paar von an einer drehmomentübertragenden,
einer Drehmomentmessung zu unterwerfenden
Welle befestigten dünnen magnetischen Metallstreifen
mit magnetischer Anisotropie in einer vorbestimmten
Richtung und mindestens ein Paar von dem
mindestens einen Paar dünner magnetischer Metallstreifen
paarig zugeordneten Meßkernen, um die jeweils
eine Meßspule herumgewickelt ist.
Bei Kraftfahrzeugen, Schiffen, Flugzeugen und verschiedenen
Werkzeugmaschinen muß die im Betriebsverlauf
auftretende Verformung von Bauteilen zerstörungsfrei
mit hoher Genauigkeit gemessen werden. Für diesen
Zweck sind verschiedene Arten von Einrichtungen zum
Messen der Größe des auf drehmomentübertragende Wellen
oder dgl. einwirkenden Drehmoments entwickelt worden.
Es sind Drehmomentmeßvorrichtungen der einleitend genannten
Art bekannt, welche den magnetoelastischen
Effekt eines magnetischen Metallwerkstoffes mit großem
Magnetostriktionseffekt nutzen. Der magnetische Metallwerkstoff
kann in Form dünner ringförmiger Streifen
vorhanden sein, der um die Welle herumgelegt und an
ihr befestigt ist (vgl. "Papers Tec. Meet. Magnetics",
IEEJ, MAG-81-72). Der magnetische Metallwerkstoff
kann auch in Form einer Schicht auf der Welle vorhanden
sein (DE-OS 34 17 893), oder in Form einer
weichmagnetischen Hülse, die mit der Welle verlötet
ist (US-PS 45 06 554). Das Arbeitsprinzip ist, unabhängig
davon, daß unterschiedliche magnetische
Metallwerkstoffe verwendet werden, bei allen diesen Drehmomentmeßvorrichtungen
gleich, und es wird nachstehend
anhand der Fig. 1 erläutert.
Fig. 1 veranschaulicht eine drehmomentübertragende Welle 1,
an der eine Drehmomentmessung vorgenommen werden soll.
Dabei ist ein dünner ringförmiger umlaufender Streifen 2
aus einer amorphen magnetischen Legierung um die Welle 1
herumgelegt und an ihr befestigt. Der Streifen 2 weist
induzierte magnetische Anisotropie Ku′ 4 in einer Richtung
unter einem Neigungswinkel R gegenüber der Umfangsrichtung
3 auf. Zur Vereinfachung der Erläuterung sind dabei
die Bedingungen R<45° und Sättigungsmagnetostriktionskonstante
(λ s)<0 vorausgesetzt. Das den Streifen 2 bildende
Magnetmaterial ist ein weichmagnetisches Material,
z. B. eine amorphe magnetische Legierung oder Magnetlegierung,
Permalloy (eine Fe-Ni-Legierung) oder Sendust
(eine Fe-Al-Si-Legierung).
Wenn ein Drehmoment 5 auf die Welle 1 einwirkt, wird die
von bzw. in der Welle erzeugte Spannung auf den dünnen
Ringstreifen 2 übertragen, wobei in diesem eine Zugspannung
σ in einer +45°-Richtung erzeugt wird. Gleichzeitig
wird dabei eine Druckspannung -σ in der -45°-Richtung erzeugt.
Der Magnetostriktionseffekt der Spannung erzeugt
induzierte magnetische Anisotropie Ku′′ 6, die gegenüber
der Umfangsrichtung des Streifens 2 zur +45°-Richtung gerichtet
ist. Die Größe von Ku′′ 6 wird durch Ku′′ 6=3 λ s σ
repräsentiert.
Die im dünnen Ringstreifen 2 vorhandene gesamte magnetische
Anisotropie ändert sich zur Gesamtkraft aus der
vorausgeübten magnetischen Anisotropie Ku′ 4
und der durch den Magnetostriktionseffekt hervorgerufenen
spannungsinduzierten magnetischen Anisotropie Ku′′ 6, d. h.
Ku 7 gemäß Fig. 1. Durch Erfassen der Änderung der magnetischen
Anisotropie kann die im dünnen Streifen 2 erzeugte
Spannung, d. h. das auf die Welle 1 einwirkende
Drehmoment, gemessen werden.
Bei einer bisherigen Vorrichtung umfaßt eine Einrichtung
zum Messen einer Änderung der magnetischen Anisotropie
des dünnen Ring-Streifens 2 gewöhnlich eine Meßspule, deren
Wirkungsweise im folgenden erläutert ist.
Im allgemeinen ändert sich die magnetische Permeabilität µ
entsprechend der Richtung der induzierten magnetischen
Anisotropie in bezug auf die Richtung der magnetischen
Erregung oder Anregung. Wenn sich die magnetische Anisotropie
des dünnen magnetischen Streifens ändert, ändert
sich seine Magnetflußdichte B in Übereinstimmung mit
B=µH. Wenn eine nicht dargestellte Meßspule in der Nähe
des Streifens 2 angeordnet ist, bewirkt die Änderung der
Magnetflußdichte B des Streifens 2 die Erzeugung einer
elektromotorischen Kraft (EMK) in der Meßspule. Wenn die
Meßspule mit einem Meßkreis verbunden ist und eine Änderung
der Spannung über die Spulenanschlüsse abgegriffen
oder gemessen wird, kann die Änderung der magnetischen
Anisotropie des Streifens 2, d. h. die Größe des auf die
Welle 1 einwirkenden Drehmoments, gemessen werden. In der
gesamten Drehmomentmeßvorrichtung wirken der Streifen und
die Meßspule als Sensor oder Meßfühler.
Bei der bisherigen, den magnetoelastischen Effekt ausnutzenden
Drehmomentmeßvorrichtung ist der Sekundärsensor,
wie die Meßspule, im allgemeinen von dem als Primärsensor
dienenden dünnen Ring-Streifen getrennt angeordnet. Eine
solche berührungslose Anordnung läßt sich einfacher an
der Welle anbringen und vermeidet die Notwendigkeit für
gleitende Teile, die Reibung erzeugen könnten. Infolgedessen
wird die Zuverlässigkeit der Drehmomentmeßvorrichtung
verbessert.
Da jedoch der Sekundärsensor vom Primärsensor unter Festlegung
eines Luftspalts dazwischen entfernt angeordnet
ist, verringert sich die Intensität (d. h. Stärke) des Drehmomentmeßsignals,
wodurch die Meßempfindlichkeit entsprechend
verringert wird.
Ein anderes Problem ergibt sich, wenn die bisherige Drehmomentmeßvorrichtung
auf eine drehmomentübertragende Welle
eines großen Durchmessers und einer hohen Abtriebsleistung,
etwa in einem Walzwerk oder einer Schneidmaschine,
angewandt wird. Bei der Welle eines großen Gleichstrommotors
für den Antrieb eines Schwerindustrie-Walzwerks
beträgt das Nenndrehmoment, genauer gesagt, etwa
0,8 kg/mm². In einem spezifischen Anwendungsfall, etwa
beim Auswalzen eines Stahlblocks, erhöht sich das Drehmoment
auf 300-600%, d. h. etwa 5 kg/mm². Mit einer bisherigen,
berührungslos arbeitenden Drehmomentmeßvorrichtung
kann das Drehmoment in den angegebenen spezifischen
Fällen nicht mit hoher Meßempfindlichkeit gemessen werden.
Insbesondere erscheint dieses sehr große Drehmoment
als Torsionsschwingung von etwa 200 Hz; die bisherige
Drehmomentmeßvorrichtung kann jedoch auf eine solche Frequenz
nicht ansprechen. Zudem ist auch die Linearität zwischen
Lastdrehmoment und der durch den dünnen Ring-Streifen
2 erzeugten magnetischen Anisotropie unzureichend.
Eine zufriedenstellende Linearität ergibt sich nur in dem
die niedrigsten Drehmomentwerte beinhaltenden Bereich.
Das erwähnte, sehr große Drehmoment liegt außerhalb des
möglichen Meßbereichs.
Durch die magnetoelastischen Eigenschaften des dünnen
Ring-Streifens 2 aufgeworfene Probleme sind nachstehend
erläutert.
Bei der bisherigen Drehmomentmeßvorrichtung besteht das
magnetische Material für den als Primärsensor oder -meßfühler
wirkenden Streifen 2 aus einem solchen mit einer
möglichst großen Sättigungsmagnetostriktionskonstante
(λ s) von z. B. 30 × 10-6
oder mehr, weil dabei ein durch den magnetoelastischen
Effekt erzeugtes Ausgangssignal unter Erhöhung
der Meßempfindlichkeit vergrößert wird. Mit einer größeren
Konstante λ s kann somit die Meßempfindlichkeit verbessert
werden. Der Linearitätsbereich des Ausgangssignals in bezug
auf das Drehmoment wird aber unerwünscht schmäler. Aus
diesem Grund kann die bisherige Drehmomentmeßvorrichtung
nur für einen begrenzten, engen Drehmomentbereich eingesetzt,
nicht aber für Spezialfälle, wie in einem Walzwerk
o. dgl., verwendet werden.
Der dünne Ring-Streifen 2 wird so geformt, daß ein dünnes
Band einer vorbestimmten magnetischen Anisotropie entsprechend
dem Krümmungsradius der drehmomentübertragenden
Welle 1 gebogen wird. Infolgedessen wird im Streifen 2
bei seiner Verformung Anisotropie durch (mechanische) Spannung
induziert. Die dem Streifen 2 im voraus erteilte
magnetische Anisotropie wird durch den Einfluß der Magnetostriktion
beeinträchtigt. Tatsächlich vergrößert sich die
Anisotropie bei der Verformung des Streifens, wenn die
Sättigungsmagnetostriktionskonstante λ s des den Streifen 2
bildenden magnetischen Materials groß ist; hierdurch werden
die Drehmomentmeßeigenschaften ungünstig beeinflußt.
Aufgabe der Erfindung ist damit die Verbesserung einer
bisherigen, einen magnetoelastischen Effekt nutzenden
Drehmomentmeßvorrichtung und die Schaffung einer Drehmomentmeßvorrichtung,
mit der ein durch z. B. eine drehmomentübertragende
Welle eines Walzwerks oder einer Schneidmaschine
(wie Fräser) erzeugtes Drehmoment mit guter
Linearität auch bei Drehmomentänderungen in einem weiten
Drehmomentbereich genau gemessen werden kann.
Gelöst wird diese Aufgabe, ausgehend von einer Drehmomentmeßvorrichtung
der einleitend genannten Art gemäß der
Erfindung dadurch, daß das Meßkernpaar in Berührung mit
dem Paar der dünnen magnetischen Metallstreifen befestigt
ist und mit der Welle umläuft.
Bei der Drehmomentmeßvorrichtung gemäß der Erfindung steht
der dünne magnetische Metallstreifen, d. h. der Primärsensor,
mit dem Meßkern, d. h. dem Sekundärsensor, in Kontakt, so
daß ein geschlossener Magnetkreis ohne Luftspalt gebildet
ist. Eine Änderung der magnetischen Permeabilität des
magnetischen Metalls bei Einwirkung einer Spannung auf den
Primärsensor kann mittels der Meßspule verlustfrei gemessen
oder erfaßt werden. Ein großes Drehmomentmeßsignal ohne Verlust
oder Dämpfung kann damit gewonnen werden, so daß die
Meßempfindlichkeit verbessert ist. Dem Meßkern ist die
entsprechende Meßspule zugeordnet, um damit eine Messung
mit Linearität für Drehmoment sowohl in positiver als auch
negativer Richtung zu gewährleisten.
Eine bevorzugte Ausführung der Erfindung ist gekennzeichnet
durch einen an der drehmomentübertragenden Welle
befestigten, mit dem Meßkernpaar verbundenen und eine
Sende- oder Übertragungsantenne aufweisenden Übertrager,
einen von der drehmomentübertragenden Welle auf Abstand
angeordneten Empfänger und eine mit dem Empfänger verbundene
Signalprozessorschaltung, wobei ein von dem Meßkernpaar
ausgegebenes Drehmomentmeßsignal über den Übertrager
von dem von der Welle entfernt angeordneten Empfänger
empfangen und ein Drehmomentsignal durch die Signalprozessorschaltung
erfaßt wird. Bei einer Drehmomentmeßvorrichtung,
bei welcher ein Dehnungsmeßstreifen verwendet
wird (DE-AS 21 48 493) ist es bekannt, im Zusammenhang mit
der Drehmomentmessung Sende- und Empfangsantennen vorzusehen,
so daß Versorgungsspannung und Meßsignal übertragen
werden können.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist
dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der Sättigungsmagnetostriktionskonstante
λ s des dünnen magnetischen
Metallstreifenpaares in einem Bereich |λ s | <1 × 10-6
liegt. Ausgedehnte Untersuchungen haben gezeigt, daß ein
dünner magnetischer Metallstreifen mit einer im obigen
Bereich liegenden Sättigungsmagnetostriktionskonstante
eine ausgezeichnete Linearität über einen weiten Bereich
von Spannungswerten zeigt. Bei Verwendung dieses dünnen
Streifens als Primärsensor kann somit eine Drehmomentmeßvorrichtung,
die (mechanische) Spannungen oder Belastungen
innerhalb eines weiten Bereiches zu messen vermag,
realisiert werden.
Weitere Ausführungsarten der Erfindung sind in weiteren Ansprüchen
angegeben.
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung
anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung zur Erläuterung
des Prinzips einer einen magnetischen Effekt ausnutzenden
Drehmomentmeßvorrichtung,
Fig. 2 bis 4 schematsiche Darstellungen zur Verdeutlichung
eines ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung,
Fig. 5 eine graphische Darstellung der Ausgangscharakteristika
oder -kennlinien der Drehmomentmeßvorrichtung
gemäß Fig. 2 bis 4,
Fig. 6A und 6B Darstellungen eines Drehmomentsensors gemäß
einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung und
Fig. 7 eine graphische Darstellung einer Magnetisierungskurve
eines beim Drehmomentsensors gemäß dem
zweiten Ausführungsbeispiel verwendeten dünnen
magnetischen Metallstreifens.
Fig. 1 ist eingangs bereits erläutert worden.
Die Fig. 2 bis 4 veranschaulichen schematisch eine Drehmomentmeßvorrichtung
gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel.
Gemäß Fig. 2 und 3 sind an einem Teil der Mantelfläche
einer drehmomentübertragenden Welle 1 längs deren Umfangsrichtung
zwei dünne magnetische Metallstreifen (als Primärsensor
oder -meßfühler) 12₁ und 12₂ befestigt, die magnetische
Anisotropien Ku₀ in +45°- bzw. -45°-Richtung gegenüber
der Umfangsrichtung der Welle 11 aufweisen. Da die
induzierten magnetischen Anisotropien Ku₀, die durch Magnetfeldglühen
der Streifen 12₁
und 12₂ im voraus erzeugt worden sind, zueinander senkrechte
Richtungen aufweisen, können Drehmomente in positiver
und in negativer Richtung mit gleich guter Linearität
gemessen werden. An den Streifen 12₁ und 12₂ sind in Umfangsrichtung
der Welle 11 U-förmige Meßkerne 13₁ bzw.
13₂ aus einem magnetischen Oxid befestigt. Dabei stehen
insbesondere die Streifen 12₁ und 12₂ mit den Kernen 13₁
und 13₂ in Kontakt, ohne dazwischen einen Luftspalt festzulegen.
Um die Kerne 13₁ und 13₂ sind Erregerspulen 14₁
bzw. 14₂ sowie Meßspulen 15₁ bzw. 15₂ herumgewickelt. Die
Meßspulen 15₁ und 15₂ sind differentiell geschaltet, so
daß ein Meßausgangssignal mit guter Linearität vom Drehmoment
in positiver Richtung zum Drehmoment in negativer
Richtung gewonnen werden kann. Die Meßkerne, die Erregerspulen
und die Meßspulen bilden einen Sekundärsensor oder
-meßfühler. Die Sekundär- und Primärsensoren bilden gemäß
den Fig. 2 und 3 einen Drehmomentmeßteil, der einen geschlossenen
Magnetkreis bildet.
Fig. 4 veranschaulicht die Gesamtforderung der Drehmomentmeßvorrichtung
mit dem vorstehend beschriebenen Drehmomentmeßteil.
Ein von der strichpunktierten Linie umrahmter
Abschnitt ist dabei an der drehmomentübertragenden Welle
11 befestigt. Die Anordnung gemäß Fig. 4 umfaßt eine von
der Welle 11 entfernt angeordnete Hochfrequenz-Stromquelle
21, die mit einem Dynamotor oder Drehtransformator
22 zur Lieferung von Strom zu einem
an der Welle 11 befestigten Stabilisator 23 verbunden ist.
Der Drehtransformator 22 umfaßt eine an der Welle 11 befestigte
Sekundärwicklung und eine über einen Luftspalt
außerhalb der Sekundärwicklung angeordnete Primärwicklung.
Primär- und Sekundärwicklung sind über eine elektrisch
induktive Kopplung gekoppelt, aber nicht mechanisch miteinander
verbunden. Infolgedessen tritt keine Reibung zwischen
Primär- und Sekundärwicklung auf. Ein an den Stabilisatorkreis
23 auf der Welle 11 angelegtes Hochfrequenzsignal
wird in eine Gleichspannung umgewandelt, die
als Stromquellenspannung einem Erregerkreis 24, einem
Übertrager 26 und einem Verstärker-Wandler
25 eingespeist wird. Vom Erregerkreis 24 wird ein Hochfrequenzstrom
den Erregerspulen 14₁ und 14₂ im Drehmomentmeßteil
zugeführt, wodurch die Erregerspulen 14₁ und 14₂
erregt werden, um damit einen Magnetfluß in dem durch die
Meßkerne 13₁ und 13₂ sowie die dünnen magnetischen Metallstreifen
12₁ und 12₂ gebildeten geschlossenen Magnetkreis
zu erzeugen. Die Meßspulen 15₁ und 15₂ erzeugten Spannungen
entsprechend einer Änderung der Magnetflußdichte im geschlossenen
Magnetkreis. Wenn unter diesen Bedingungen
die drehmomentübertragende Welle 11 mit einem Drehmoment
beaufschlagt wird, tritt eine (mechanische) Spannungsänderung
in den dünnen magnetischen Metallstreifen 12₁
und 12₂ auf. Dadurch wird die Magnetflußdichte im geschlossenen
Magnetkreis des Drehmomentmeßteils verändert,
so daß sich eine Spannung über die Spulen 15₁ und 15₂
ändert. Mit anderen Worten: die Änderung der Magnetflußdichte
ruft eine Änderung des magnetischen Widerstands
in der Meßspule hervor. Eine durch eine Impedanzänderung
herbeigeführte Spannungsänderung tritt dabei an jeder der
Meßspulen 15₁ und 15₂ auf. Ein von den Meßspulen 15₁ und
15₂ erzeugtes Spannungssignal wird dem Verstärker 25 zugeführt
und in ein Drehmomentmeßsignal umgesetzt, das über
eine Sende/Empfangsantenne 27 vom Übertrager (oder auch
Sender) 26 zu einem Empfänger 28 übertragen wird. Das vom
Empfänger 28 empfangene Drehmomentmeßsignal wird von einer
nicht dargestellten Signalprozessorschaltung als digitale
oder analoge Drehmomentgröße abgegriffen. Beim beschriebenen
Ausführungsbeispiel ist der Verstärker 25 über eine
Radio- oder Funkwelle an die Signalprozessorschaltung angekoppelt.
Die Verwendung einer Funkankopplung ermöglicht
den (direkten) Kontakt zwischen den Metallstreifen 12₁,
12₂ und den Meßkernen 13₁, 13₂. Wenn der Verstärker 25
mit einer Signalprozessorschaltung (nicht dargestellt)
über Leitungen verbunden ist, ist oder wird das Kabel um
die Welle 11 herumgewickelt. Die durch Befestigung des
Hauptteils der Drehmomentmeßvorrichtung an der drehmomentübertragenden
Welle 11 erhaltene Struktur läßt sich ohne
weiteres anhand der Tatsache verstehen, daß diese Vorrichtung
auf einer Welle 11 eines maximalen Durchmessers
von mehreren Metern angewandt werden kann.
Bei der Drehmomentmeßvorrichtung gemäß dem obigen Ausführungsbeispiel
bildet der Drehmomentmeßteil im Gegensatz
zur bisherigen Vorrichtung einen geschlossenen Magnetkreis,
in welchem kein Luftspalt zwischen den Primär- und
Sekundärsensoren festgelegt ist. Infolgedessen kann ein
großes Meßausgangssignal ohne Verlust oder Dämpfung geliefert
werden, während der Rauschabstand (Signal/-
Rauschenverhältnis) des Ausgangssignals vergrößert sein
kann. Zudem kann mit der Kontaktanordnung zwischen Primär-
und Sekundärsensoren ein spezielles Drehmoment, das - wie
erwähnt - als 200-Hz-Torsionsschwingung auftritt, genau
gemessen werden. Wenn beim Ausführungsbeispiel, bei dem
dünne magnetische Metallstreifen 12₁ und 12₂ nicht auf
der Gesamtfläche der drehmomentübertragenden Welle 11
längs deren Umfangsrichtung ausgebildet sind, der Primärsensor
12 vom Sekundärsensor 13 getrennt ist, stellt das
gemessene oder abgegriffene Drehmomentsignal einen Mittelwert
pro Umdrehung der Welle 11 dar. In diesem Fall kann
eine Torsionsschwingung mit einer Frequenz von etwa 200 Hz
nicht erfaßt und daher auch nicht gemessen werden.
Falls nur ein dünner magnetischer Metallstreifen verwendet
wird, ist die Größe des Meßausgangssignals, das bei Einwirkung
eines Drehmoments in positiver Richtung gewonnen
wird, von der Größe des Meßausgleichssignals in negativer
Richtung verschieden. Da jedoch beim beschriebenen Ausführungsbeispiel
der Drehmomentmeßteil zwei (bzw. paarige)
Bauelemente umfaßt, können bei Einwirkung von Drehmomenten
sowohl in positiver als auch negativer Richtung Ausgangssignale
mit guter Linearität erzeugt werden.
Der Werkstoff des dünnen magnetischen Metallstreifens beim
beschriebenen Ausführungsbeispiel unterliegt keinen besonderen
Einschränkungen. Ein bevorzugter Werkstoff ist
ein solcher, wie er für das noch zu erläuternde zweite
Ausführungsbeispiel der Erfindung angegeben wird. Durch
Verwendung dünner magnetischer Metallstreifen 12₁ und 12₂
mit Sättigungsmagnetostriktionskonstanten λ s, deren Absolutgrößen
innerhalb des Bereichs von 1 × 10-6, d. h. |λ s |
<1 × 10-6 liegen, kann insbesondere eine ausgezeichnete
Linearität innerhalb eines sehr weiten Bereichs von Drehmomentwerten
oder -größen aufrechterhalten werden.
Die Drehmomentmeßvorrichtung gemäß obigem Ausführungsbeispiel
ist nachstehend anhand praktischer Beispiele für
die Drehmomentmessung erläutert.
Ein dünner Streifen aus amorpher Legierung mit einer Breite
von etwa 5 mm und einer mittleren Dicke von 30 µm wird
nach dem Einfachwalzverfahren hergestellt.
Der Streifen wird sodann auf 300°C erwärmt, während
ihm ein Magnetfeld von 2000 Oe in einer 45°-Richtung gegenüber
der Streifen-Längsrichtung aufgeprägt wird. Der erwärmte
Streifen wird eine Stunde lang allmählich abgekühlt,
um ihm induzierte magnetische Anisotropie zu verleihen.
Der induzierte magnetische Anisotropie aufweisende
dünne magnetische Metallstreifen wird in Stücke geschnitten,
welche die Primärsensoren 12₁ und 12₂ bilden. Letztere
werden an einer drehmomentübertragenden Welle 11 eines
Durchmessers von 1 m befestigt. Weiterhin werden die Sekundärsensoren
(einschließlich der Meßkerne) und andere
erforderliche Bauelemente (an der Welle) montiert, worauf
eine Drehmomentmessung auf die im folgenden beschriebene
Weise durchgeführt wird. Der Drehmomentmeßteil wird mit
einer Leistung einer Frequenz von 1 kHz und einer
Stromstärke von 5 mA vorgespannt, wobei Änderungen in
Signalen als Frequenzmodulations- bzw. FM-Wellen vom Drehmomentmeßteil
über die Sende/Empfangsantenne 27 zum Empfänger
28 übertragen werden. Die FM-Signale werden durch einen
Signalprozessor (nicht dargestellt) in ein Drehmoment-
(signal) umgewandelt.
Der dünne Streifen aus der amorphen Legierung gemäß Beispiel
1-3 besitzt jeweils folgende Zusammensetzung:
Beispiel 1: (Co0,95Fe0,05)₇₈Si₈B₁₄
Beispiel 2: (Co0,93Fe0,03Nb0,02)₇₂Si₁₅B₁₃
Beispiel 3: (Co0,94Fe0,06)₇₉B₂₁
Beispiel 2: (Co0,93Fe0,03Nb0,02)₇₂Si₁₅B₁₃
Beispiel 3: (Co0,94Fe0,06)₇₉B₂₁
Als Kontroll- oder Vergleichsbeispiel wurde eine Drehmomentmessung
mittels eines Metall-Dehnungsmeßstreifens
an derselben drehmomentübertragenden Welle wie bei obigen
Beispielen durchgeführt. In diesem Fall betrug eine Vorspannung
10 V.
Die Ausgangscharakteristika oder -kennlinien für die Drehmomentmessung
nach Beispiel 1-3 und nach dem Vergleichsbeispiel
sind in Fig. 5 dargestellt. In diesem
Fall wird die Bezugsdrehmomentgröße als Verformungsgröße
bestimmt, die mittels eines handelsüblichen Drehmomentwandlers
gemessen wird. Die bei den obigen Beispielen
und beim Vergleichsbeispiel erzielten Ergebnisse
zeigen, daß mit der Anordnung gemäß dem oben beschriebenen
Ausführungsbeispiel Ausgangssignale mit guter Linearität
erzielt werden können, was im Gegensatz zu den Ergebnissen
mit dem herkömmlichen Dehnungsmeßstreifen steht.
Im folgenden ist eine Drehmomentmeßvorrichtung gemäß dem
zweiten Ausführungsbeispiel im einzelnen beschrieben.
Bezüglich dieser Drehmomentmeßvorrichtung wird deren Verhalten
für den Fall erläutert, daß die Absolutgröße der
Sättigungsmagnetostriktionskonstante λ s des dünnen magnetischen
Metallstreifens innerhalb des Bereichs von
|g s |<1 × 10-6 liegt.
Das Drehmoment T kann auf die im folgenden angegebenen Weise
in eine Oberflächenspannung σ A des dünnen magnetischen
Metallstreifens umgewandelt werden:
σ A = (16G A /π d³G T ) · T (1)
In obiger Gleichung bedeuten: G A = Steifigkeit des dünnen
magnetischen Metallstreifens, G T = Steifigkeit der drehmomentübertragenden
Welle und d= Durchmesser dieser Welle.
Mit dieser Drehmomentmeßvorrichtung kann der magnetostriktive
Effekt aufgrund der Oberflächenspannung σ A gemessen
werden.
Wie durchgeführte Untersuchungen gezeigt
haben, wie die Linearität des Ausgangssignals der den
magnetoelastischen Effekt nutzenden Drehmomentmeßvorrichtung
durch die Sättigungsmagnetostriktionskonstante λ s
und die im voraus im dünnen magnetischen Metallstreifen
induzierte magnetische Anisotropie Ku 0 stark beeinflußt.
Insbesondere im Fall von
Ku 0/3 λ s σ A 2 (2)
kann eine gute Linearität innerhalb des nachstehend angegebenen
Bereichs erzielt werden:
T(π d³/16) · (G T /G A ) · σ A (3)
Eine Substitution von Ungleichung (2) in Ungleichung (3)
ergibt eine Ungleichung (4) mit besserer Linearität:
T(π d³/16) · (G T /G A ) · (Ku₀/λ s) (4)
Die physikalische Bedeutung der erwähnten Untersuchungen
läßt sich wie folgt wiedergeben: Im Fall von Ku₀=3 λ s σ A
ist die Achse der einfachen Magnetisierung des dünnen
magnetischen Metallstreifens instabil, wobei das Ausgangssignal
der Drehmomentmeßvorrichtung nicht mehr linear
ist, sondern die Sättigungserscheinung zeigt. Falls jedoch
Ku₀ ausreichend größer ist als 3 g s σ A , tritt eine solche
Sättigungserscheinung nicht auf. In diesem Fall ändert
sich die Richtung der einfachen Magnetisierung
geringfügig nahe Ku₀. Mit anderen
Worten: die kritische Größe, bei welcher die Sättigungserscheinung
auftritt, entspricht Ku₀/3 λ s σ A =2.
Wie aus Ungleichung (4) hervorgeht, kann dann, wenn Ku₀/λ s
groß ist, eine bessere Linearität in einem weiten Bereich
von Drehmomenten erzielt werden. Wenn ein dünner magnetischer
Metallstreifen einer großen Sättigungsmagnetostriktionskonstante
λ s zur Gewährleistung eines guten
Magnetostriktionseffekts auf dieselbe Weise wie beim bisherigen
Drehmomentsensor verwendet wird, kann eine gute
Linearität des Drehmomentmeßausgangssignals nicht erwartet
werden, sofern nicht die Größe der dem dünnen magnetischen
Metallstreifen im voraus erteilten induzierten magnetischen
Anisotropie Ku₀ ebenfalls hoch ist. Die Größe der Anisotropie
Ku₀ ist jedoch praktisch auf etwa 15 × 10³ Erg/cm³
beschränkt. Aus diesem Grund hängt die Linearität des Drehmomentmeßausgangssignals
nur von der Größe von λ s ab. Je
kleiner die Sättigungsmagnetostriktionskonstante λ s ist,
um so mehr wird der Linearitätsbereich des Drehmomentmeßausgangssignals
erweitert. Mit anderen Worten: wenn λ s
größer wird, wird die Linearität des Ausgangssignals unvermeidbar
beeinträchtigt. Dies ist der Grund dafür, weshalb
ein sehr großes Drehmoment von 5 kg/mm² mittels der
bisherigen Drehmomentmeßvorrichtung nicht gemessen werden
kann. Auch wenn ein derart großes Drehmoment mit guter
Linearität gemessen werden soll, ist die mögliche Größe
der induzierten magnetischen Anisotropie Ku₀ größer als
der mögliche kritische Wert.
Aus durchgeführten Untersuchungen geht
hervor, daß bei einer Verkleinerung der Sättigungsmagnetostriktionskonstante
λ s des dünnen magnetischen Metallstreifens
die Anisotropie Ku₀ ohne weiteres in einer gewünschten
Richtung vorgesehen oder erzeugt werden kann.
Ein kleiner Wert von λ s bedeutet, daß dann, wenn die dünnen
magnetischen Metallstreifen an der Mantelfläche der drehmomentübertragenden
Welle befestigt sind und eine durch
Biegung der Streifen entsprechend der Krümmung dieser Welle
bedingte (mechanische) Spannung erzeugt wird, die den
Streifen im voraus erteilte magnetische Anisotropie nicht
verschlechtert oder beeinträchtigt wird. Aus diesem Grund
können ungünstige Einflüsse auf die Drehmomentmeßeigenschaften
herabgesetzt werden.
Wie aus den obigen Ausführungen hervorgeht, muß die Sättigungsmagnetostriktionskonstante
λ s des dünnen magnetischen
Metallstreifens klein sein, um eine gute Linearität des
Ausgangssignals der den magnetoelastischen Effekt ausnutzenden
Drehmomentmeßvorrichtung zu gewährleisten oder um
diesem Metallstreifen eine induzierte magnetische Anisotropie
in einer gewünschten Richtung zu erteilen. Erfindungsgemäß
hat es sich gezeigt, daß eine gute Linearität
(als hauptsächliches Ziel) der Meßausgangssignale innerhalb
eines weiten Bereichs erzielt werden kann, wenn die
Sättigungsmagnetostriktionskonstante λ s innerhalb des
Bereichs von |λ s |<1 × 10-6 liegt.
Wenn die Absolutgröße |g s | klein ist, verschlechtert sich
die (Meß-)Empfindlichkeit. Die untere Grenze für |λ s | bestimmt
sich durch die praktische Meßgrenze der Drehmomentmeßvorrichtung.
Die untere Grenze von |λ s | hängt auch von
der Leistung eines Detektors o. dgl. sowie der Ausrüstung,
mit Ausnahme der dünnen magnetischen Metallstreifen, ab
und kann nicht allgemein definiert werden. Unter Heranziehung
des derzeitigen Stands der Technik als Referenz
kann eine ausreichende praktische Meßgröße erzielt werden,
wenn |λ s | in der Größenordnung von 10-9 liegt.
Wenn dem dünnen magnetischen Metallstreifen mittels einer
Magnetfeldbehandlung desselben die induzierte magnetische
Anisotropie Ku₀ erteilt wird, muß zur Erzielung einer
idealen einachsigen (monoaxial) magnetischen Anisotropie
Ku₀ eine einen bestimmten Wert übersteigende Größe besitzen.
Insbesondere wird Ku₀<1 × 10³ Erg/cm³ bevorzugt.
Wie sich jedoch aus Ungleichung (4) ergibt, wird
zur Gewährleistung guter Linearität bevorzug Ku₀/λ s vergrößert.
Im allgemeinen wird die magnetische Anisotropie
Ku₀ maximiert.
Der den dünnen magnetischen Metallstreifen bildende magnetische
Werkstoff kann Permalloy (eine Fe-Ni-Legierung),
Sendust (eine Fe-Al-Si-Legierung) oder eine Fe-Si-Legierung
sein. Eine amorphe Legierung ist jedoch vorteilhafter,
weil sie eine größere Anisotropie Ku₀ und einen
weiteren variablen Bereich von Ku₀/λ s zu gewährleisten
vermag.
Eine bevorzugte amorphe Legierung ist eine solche auf
Co-Basis mit Si, B, P, C und dgl. als Nicht-Metallelemente.
Insbesondere enthält die amorphe Legierung vorzugsweise
Si und B, oder sie kann eine amorphe Metall-Metall-Legierung
mit Zr, Hf, Ta und Nb als Amorphisierungselemente
sein. Wenn diese amorphen Legierungen
eine kleine Menge an Fe enthalten, wird ein dünner magnetischer
Metallstreifen mit Null-Magnetostriktion, d. h.
λ s=0, erhalten.
Die bevorzugte Zusammensetzung der amorphen Legierung
läßt sich durch folgende allgemeine Formel ausdrücken:
(Co1-a Fe a )100-z (Si1-y B y ) z
mit 0,02a0,1, 0,3y1,0 und 5z32.
Bei der obigen Zusammensetzung ist Fe zugesetzt, um eine
amorphe Legierung mit praktisch Null betragender Magnetostriktion
zu erhalten. Die den Gehalt von Fe angebende
Größe a liegt innerhalb des Bereichs von 0,02 bis 0,1 und
vorzugsweise von 0,03 bis 0,07.
Ein Mischungsverhältnis von Si zu B als Nicht-Metallelemente
stellt bei der obigen amorphen Legierung den wichtigsten
Faktor dar. Die Zugabe von B und Si ermöglicht die einfache
Herstellung einer amorphen Legierung. Dabei dient
Si zur Verbesserung der thermischen Stabilität (oder
Wärmebeständigkeit). Zur Gewährleistung einer für praktische
Anwendungszwecke geeigneten Zusammensetzung muß
der das Mischungsverhältnis von Si zu B angebende Wert
y im Bereich von 0,3 bis 1,0 liegen. Wenn y kleiner ist
als 0,3, ist die Herstellung der amorphen Legierung schwierig,
während gleichzeitig die magnetische Permeabilität µ
in unerwünschter Weise herabgesetzt wird. Außerdem verschlechtert
sich dabei auch die thermische Stabilität der
magnetischen Eigenschaften geringfügig.
Der das Mischungsverhältnis von Si zu B angebende Wert
von z liegt im Bereich von 5-32. Wenn z unter 5 liegt,
werden die weichgemachten Eigenschaften beeinträchtigt,
während sich auch kein einwandfreier dünner Streifen herstellen
läßt. Falls jedoch ein z über 32 liegt, verkleinert
sich der Curie-Punkt, so daß keine praktisch brauchbare amorphe
Legierung gewährleistet werden kann.
Eine andere bevorzugte amorphe Legierung läßt sich durch
folgende allgemeine Formel wiedergeben:
(Co1-a-b Fe a M b )100-z (Si1-y B y ) z
Darin bedeutet: M= mindestens ein Element aus der Gruppe
aus Ti, V, Cr, Mn, Cu, Re, Zr, Nb, Mo, Hf, Ta, W, Ru, Rh,
Ir, Pd, Pt, Ag, Au, Zn, Al, Ga, In, Ge, Sn, Pb, Sb, Bi,
Y und/oder anderen Seltenen Erdemetallen; 0,02a0,1;
0b0,15; 0,3y1,0; und 5z32.
In der obigen Zusammensetzung wird die Komponente M zugesetzt
und mit einer Einheit von Co substituiert; sie besitzt
Eigenschaften zur Verbesserung der Wärmebeständigkeit
und der thermischen Stabilität der amorphen Legierung.
Diese Elemente werden in einem ausreichend großen Mengenbereich
zugegeben, bei dem der Curie-Punkt der amorphen
Legierung nicht unter eine praktische Temperatur herabgesetzt
wird. Genauer gesagt: der maximale Anteil von b=0,15,
obgleich er von der Komponente M abhängt. Wenn die Komponente
M aus Mn besteht, braucht unter der Bedingung b0,06
Fe nicht zugesetzt zu werden.
Noch eine andere vorteilhafte amorphe Legierung läßt sich
durch die nachfolgende allgemeine Formel ausdrücken. Diese
amorphe Leistung ist eine Metall-Metall-Legierung, die
keine Nicht-Metallelemente enthält:
(Co1-c M′ c )100-x M′′ x
darin steht M′′ für mindestens ein Element aus der Fe, Ni
und Mn umfassenden Gruppe; M′′ ist mindestens ein Element
aus der Gruppe aus Zr, Hf, Ti, Nb, Ta, W und/oder B;
0c0,3; und 2z35.
Ein Legierungsmaterial eines vorbestimmten Zusammensetzungsverhältnisses
wird aus dem Schmelzezustand schnell (mit
einer Kühlgeschwindigkeit von 10⁵°C/s oder mehr) abgekühlt,
und zwar in Übereinstimmung mit einem herkömmlichen
Verfahren zur Herstellung einer beliebigen amorphen Legierung
einer der oben angegebenen Zusammensetzungen. Diese
amorphen Legierungen werden als Dünnblech oder Feinblech
verwendet, das z. B. nach dem Einfachwalzverfahren hergestellt
wird.
Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, genügt
bei der den magnetoelastischen Effekt nutzenden Drehmomentmeßvorrichtung
gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der
Erfindung die Absolutgröße der Sättigungsmagnetostriktionskonstante
g s des als Primärsensor verwendeten dünnen magnetischen
Metallstreifens der Bedingung |λ s |<1 × 10-6.
Aus diesem Grund brauchen andere Anordnungseinzelheiten
der Drehmomentmeßvorrichtung nicht näher angegeben bzw.
definiert zu werden. Beispielsweise können die dünnen
magnetischen Metallstreifen, wie bei der bisherigen Vorrichtung,
vom Sekundärsensor getrennt oder aber, wie beim
Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 und 3, mit diesem in Kontakt
angeordnet sein. Eine Anordnung der Drehmomentmeßvorrichtung
ist in den Fig. 6A und 6B dargestellt.
Gemäß Fig. 6A ist eine drehmomentübertragende Welle 31
eines Durchmessers von 55 mm vorgesehen. An der Mantelfläche
der Welle 31 sind in deren Umfangsrichtung zwei
dünne, ringförmige magnetische Metallstreifen 32₁ und 32₂
befestigt. Den Streifen 32₁ und 32₂ ist im voraus induzierte
magnetische Anisotropie in +45°- und -45°-Richtung zur
Umfangsrichtung der Welle 31 erteilt worden. U-förmige
Meßkerne 33₁ und 33₂ sind in einem Abstand von 1 mm von
den Streifen 32₁ bzw. 32₂ angeordnet. Die Meßkerne 33₁
und 33₂ bestehen aus einem magnetischen Oxid. Ein Paar
der U-förmigen Meßkerne bildet einen Meßkopf. Gemäß Fig. 6B
sind um die Kerne 33₁ und 33₂ Erreger- und Meßspulen 34
bzw. 35 herumgewickelt. Die Meßspulen 35 sind
aus demselben Grund, wie für das Ausführungsbeispiel nach
Fig. 2 und 3 beschrieben, differentiell geschaltet.
Wenn die dünnen, ringförmigen magnetischen Metallstreifen
32₁ und 32₂ des Meßkopfes erregt werden, kann ihre Erregungsrichtung
die Querrichtung sein. Es ist jedoch
günstiger, diese Streifen in Umfangsrichtung zu erregen
oder anzuregen, weil die Streifenform einen kleineren
diamagnetischen Koeffizienten in Umfangsrichtung gewährleistet
und (dabei) ein Erregerstrom klein sein kann.
Die Drehmomentmeßvorrichtung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist nachfolgend anhand von Beispielen
näher erläutert.
Ein dünner amorpher Legierungsstreifen einer Breite von
etwa 5 mm und einer mittleren Dicke von 30 µm wird nach
dem Einfachwalzverfahren hergestellt.
Der Streifen wird auf 300°C erwärmt, während ihm
gleichzeitig ein Magnetfeld von 2000 Oe in 45°-Richtung
zu seiner Längsrichtung aufgeprägt wird. Der erwärmte
magnetisierte Streifen wird während einer Stunde allmählich
abgekühlt, um ihm induzierte magnetische Anisotropie
zu verleihen.
Die Zusammensetzungen der dünnen amorphen Legierungsstreifen
gemäß Beispielen 4-11 sind in der folgenden Tabelle
zusammengefaßt. Die Sättigungsmagnetostriktionskonstanten
λ s dieser Streifen wurden nach einem Halbleiter-Meßelementverfahren
ermittelt und sind in der folgenden Tabelle
aufgeführt. Wie sich aus diesen Werten ergibt, liegen die
dünnen magnetischen Metallstreifen gemäß Beispielen 4-11
innerhalb des Erfindungsrahmens. Zum Vergleich wurden auch
dünne Metallstreifen (Vergleichsbeispiele 1-4), die
außerhalb des Erfindungsrahmens liegen, angefertigt.
Die im folgenden beschriebene Magnetisierungsmessung wurde
an drei Prüflingen der durch (Co1-a Fe a )₇₈Si₈B₁₄ für den
Fall von a=0,05 (Beispiel 4), a=0,4 (Vergleichsbeispiel
1) und a=0,9 (Vergleichsbeispiel 4) durchgeführt.
Dabei wurde ein Magnetfeld in Längsrichtung an die jeweiligen
Prüflinge mit magnetischer Anisotropie längs der
Querrichtung angelegt, und die Magnetisierungskurven der
Prüflinge wurden aufgezeichnet. Die Prüfergebnisse sind
in Fig. 7 veranschaulicht.
Aus Fig. 7 geht folgendes hervor: Wenn die Sättigungsmagnetostriktionskonstante
λ s klein ist, ist die Restmagnetflußdichte
bei einem Magnetfeld von 0 klein, so daß
eine ideale Magnetisierungskurve längs der Achse der
schwierigen Magnetisierung erzielt werden kann. Dieser
Umstand deutet darauf hin, daß die induzierte magnetische
Anisotropie in einer gewünschten Richtung um so einfacher
erteilt werden kann, je kleiner die Magnetostriktionskonstante
λ s ist.
Die obigen dünnen magnetischen Metallstreifen werden als
Primärsensoren 32₁ und 32₂ für die Bildung der Drehmomentmeßvorrichtung
gemäß Fig. 6A und 6B benutzt. Bei Messung
eines auf die drehmomentübertragende Welle 31 einwirkenden
Drehmoments mittels der Drehmomentmeßvorrichtung nach
Beispielen 4-11 und Vergleichsbeispielen 1-4 werden
die in der Tabelle angegebenen Meßcharakteristika bzw.
-werte (Sättigungs-Drehmomente) erzielt. Die Sättigungs-
Drehmomente in der Tabelle geben Werte für den Fall an,
daß sich die Drehmomentmeßausgangssignale vom linearen
Bereich in den nicht-linearen Bereich verschieben, d. h.
mögliche kritische Werte oder Größen, die in Oberflächenspannungswerte
umgewandelt werden.
Wie aus den in obiger Tabelle aufgeführten Drehmomentmeß-
Prüfergebnissen hervorgeht, können nach Beispielen 4-11,
bei denen die Größen der Sättigungsmagnetostriktionskonstanten
der dünnen magnetischen Metallstreifen 32₁ und
32₂ der Beziehung |λ s |<1 × 10-6 genügen, Meßausgangssignale
mit guter Linearität in einem weiten Bereich großer
Drehmomentwerte geliefert werden. Die Drehmomentmeßvorrichtung
kann somit effektiv bei einem System (z. B. einer
drehmomentübertragenden Welle in einem Walzwerk) eingesetzt
werden, bei dem sich die Drehmomentbelastung in einem
weiten Bereich dynamisch ändert.
Claims (7)
1. Drehmomentmeßvorrichtung, umfassend
mindestens ein Paar von an einer drehmomentübertragenden, einer Drehmomentmessung zu unterwerfenden Welle (1) befestigten dünnen magnetischen Metallstreifen (12₁, 12₂) mit magnetischer Anisotropie in einer vorbestimmten Richtung und
mindestens ein Paar von dem mindestens einen Paar dünner magnetischer Metallstreifen paarig zugeordneten Meßkernen (13₁, 13₂), um die jeweils eine Meßspule (15₁, 15₂) herumgewickelt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Meßkernpaar (13₁, 13₂) in Berührung mit dem Paar der dünnen magnetischen Metallstreifen (12₁, 12₂) befestigt ist und mit der Welle (1) umläuft.
mindestens ein Paar von an einer drehmomentübertragenden, einer Drehmomentmessung zu unterwerfenden Welle (1) befestigten dünnen magnetischen Metallstreifen (12₁, 12₂) mit magnetischer Anisotropie in einer vorbestimmten Richtung und
mindestens ein Paar von dem mindestens einen Paar dünner magnetischer Metallstreifen paarig zugeordneten Meßkernen (13₁, 13₂), um die jeweils eine Meßspule (15₁, 15₂) herumgewickelt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Meßkernpaar (13₁, 13₂) in Berührung mit dem Paar der dünnen magnetischen Metallstreifen (12₁, 12₂) befestigt ist und mit der Welle (1) umläuft.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
einen an der drehmomentübertragenden Welle (1) befestigten, mit dem Meßkernpaar (13₁, 13₂) verbundenen und eine Sende- oder Übertragungsantenne (27) aufweisenden Übertrager (26),
einen von der drehmomentübertragenden Welle auf Abstand angeordneten Empfänger (28) und
eine mit dem Empfänger verbundene Signalprozessorschaltung,
wobei ein von dem Meßkernpaar ausgegebenes Drehmomentmeßsignal über den Übertrager von dem von der Welle entfernt angeordneten Empfänger empfangen und ein Drehmomentsignal durch die Signalprozessorschaltung erfaßt wird.
einen an der drehmomentübertragenden Welle (1) befestigten, mit dem Meßkernpaar (13₁, 13₂) verbundenen und eine Sende- oder Übertragungsantenne (27) aufweisenden Übertrager (26),
einen von der drehmomentübertragenden Welle auf Abstand angeordneten Empfänger (28) und
eine mit dem Empfänger verbundene Signalprozessorschaltung,
wobei ein von dem Meßkernpaar ausgegebenes Drehmomentmeßsignal über den Übertrager von dem von der Welle entfernt angeordneten Empfänger empfangen und ein Drehmomentsignal durch die Signalprozessorschaltung erfaßt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Größe der Sättigungsmagnetostriktionskonstante
| λ s| des dünnen magnetischen Metallstreifenpaares
in einem Bereich | λ s| < 1 × 10-6 liegt.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Paar dünner magnetischer
Metallstreifen aus einer amorphen Legierung
geformt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die amorphe Legierung eine Zusammensetzung entsprechend
folgender Formel aufweist:
(Co1-a Fe a )100-z (Si1-y B y ) z mit 0,01a0,5; 0,3y1,0; und 5z32.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die amorphe Legierung eine Zusammensetzung entsprechend
folgender Formel aufweist:
(Co1-a-b Fe a M b )100-z (Si1-y B y ) z worin M für mindestens ein Element aus der Gruppe aus
Ti, V, Cr, Mn, Cu, Re, Zr, Nb, Mo, Hf, Ta, W, Ru, Rh,
Ir, Pd, Pt, Ag, Au, Zn, Al, Ga, In, Ge, Sn, Pb, Sb, Bi,
Y und anderen Seltenen Erdemetallen steht und mit:
0,01a0,5; 0b0,15; 0,3y1,0; und
5z32.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die amorphe Legierung eine Zusammensetzung entsprechend
folgender Formel aufweist:
(Co1-c M′ c )100-x M′′ x worin bedeuten: M′= mindestens ein Element aus der
Gruppe aus Fe, Ni und Mn; M′′= mindestens ein Element
aus der Gruppe aus Zr, Hf, Ti, Nb, Ta, W und B; und mit
0c0,3 und 2z35.
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