DE3708106A1 - Drehmomentuebertragungseinrichtung fuer ueberbrueckungskupplungen von hydrodynamischen drehmomentwandlern - Google Patents
Drehmomentuebertragungseinrichtung fuer ueberbrueckungskupplungen von hydrodynamischen drehmomentwandlernInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 auf
eine Drehmomentübertragungseinheit für Überbrückungskupplungen von hydro
dynamischen Drehmomentwandlern. Solche Drehmomentübertragungseinheiten
sind in zahlreichen Varianten bekannt.
So beschreibt z.B. die DE-PS 26 57 306 eine Drehmomentübertragungseinheit
der genannten Gattung, bei der sich das Eingangsteil, die Reibscheibenträ
gerplatte 42, auf einer zylindrischen Umfangsfläche des Rings 24, das
Ausgangsteil, der Nabenflansch 51, 48, dagegen auf der Profilierung der
Nabe 29 radial abstützt. Wegen der radialen Abstützung von Eingangs- und
Ausgangsteil auf zwei getrennten Bauteilen kann ein Verkanten von
Eingangs- und Ausgangsteil gegeneinander sowie gegenüber der zugeordneten
Zentrierung bzw. Mitnahme auftreten. Durch ein derartiges Verkanten wird
die axiale Verschiebbarkeit der Drehmomentübertragungseinheit beeinträch
tigt, wenn nicht gar verhindert, wodurch entweder beim Schließen oder beim
Öffnen der Überbrückungskupplung zumindest eine Verzögerung eintritt,
welche die Funktion des hydrodynamischen Drehmomentwandlers bzw. der
Überbrückungskupplung wesentlich beeinträchtigt.
Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, eine Drehmomentübertragungseinheit
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 so weiterzubilden, daß ein Verkanten
von Eingangs- und Ausgangsteil gegeneinander zuverlässig vermieden wird.
Dabei soll eine Zentrierung von Ausgangsteil des Drehschwingungsdämpfers
und Eingangsteil gegenüber der Wellenachse gewahrt bleiben. Auch soll bei
guter Abdichtung gegenüber Turbinennabe und Abtriebswelle die Drehmoment
übertragungseinheit einfach ausgebildet sein und eine möglichst geringe
Anzahl von Bauteilen aufweisen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einer gattungsgemäßen Drehmomentübertra
gungseinheit das Zwischenelement das einzige Bauteil, über das das Ein
gangsteil radial gehaltert bzw. getragen ist. Dadurch, daß das Eingangs
teil mit dem Ausgangsteil über Kraftspeicher drehfest verbunden ist, im
übrigen aber das Eingangsteil gegenüber einem anderen Teil, z.B. dem
Abtriebsteil wie eine Turbinennabe oder Abtriebswelle keine Zentrierung
besitzt, wird ein Verkanten von Eingangsteil und Ausgangsteil gegeneinan
der, infolge einer Zentrierung an unterschiedlichen Bauteilen, zuverlässig
verhindert.
Zwar zeigt die US-PS 43 53 444 eine gattungsfremde Drehmomentübertragungs
einheit, bei der Eingangs- und Ausgangsteil auf zwei eine Einheit bilden
den Nabenteilen angeordnet sind. Diese Nabenteil-Einheit ist jedoch unver
schieblich auf der Welle 14 festgelegt, so daß für die Axialbewegung des
Eingangsteils 26 Tangentialfedern 45 erforderlich sind.
Bei einer Drehmomentübertragungseinheit nach der Erfindung ist es von
Vorteil, wenn das als Nabenscheibe ausgebildete Ausgangsteil möglichst
starr mit dem Zwischenelement verbunden ist. Hierfür weist das Zwischen
element eine Schulter auf, auf der die Nabenscheibe z.B. durch Abkantungen
durch Verstemmungen, durch Preßsitz oder durch Schweißung festlegbar ist.
Um einen unzulässigen Abfluß des Drucköls bei geschlossener Überbrückungs
kupplung zu verhindern, können im Zwischenelement, in der Turbinennabe
und/oder in der Abtriebswelle zylindrische Ausnehmungen, wie Nuten vorge
sehen werden, in denen Dichtringe eingesetzt werden, die an zugeordneten
zylindrischen Gegenflächen anliegen. Eine Dichtung kann jedoch auch durch
eine axial gerichtete, ringförmig umlaufende Abkröpfung, wie Sicke, am
radial inneren Bereich einer Seitenscheibe vorgenommen werden, die zwi
schen der Nabenscheibe und dem Eingangsteil liegt. Auch können zur Abdich
tung Dichtungselemente, wie Dichtringe verwendet werden, die zwischen
Bereichen des Eingangsteils und der Nabenscheibe vorgesehen sein können.
Zweckmäßig kann es dabei sein, wenn das Eingangsteil wenigstens einen
tellerartigen Kolben aufweist und das Dichtungselement zwischen den radial
inneren Bereichen dieses Kolbens und der Nabenscheibe axial eingespannt
bzw. verspannt ist.
Für die Funktion der Drehmomentübertragungseinheit kann es besonders
vorteilhaft sein, wenn das Eingangsteil einen scheibenförmigen bzw. tel
lerartigen Kolben aufweist, an dem zwei im axialen Abstand zueinander
angeordnete Seitenscheiben z.B. mittels Bolzen befestigt sind, wobei
zwischen diesen Seitenscheiben das Ausgangsteil, wie z.B. eine Nabenschei
be aufgenommen ist. Bei einer baulichen Variante wird das Zwischenelement
durch eine Anformung des Ausgangsteils gebildet, wie z.B. durch eine
Abkröpfung des radial inneren Bereiches der Nabenscheibe. Dabei kann sich
das Eingangssteil auf einem muffenförmigen Ansatz der Nabenscheibe, der
durch abgekantete Lappen gebildet sein kann, radial abstützen. Da das
Zwischenelement Teil der Nabenscheibe ist, besitzt die z.B. einen muffen
förmigen Ansatz bildende Abkröpfung, zumindest über einen Teilbereich
ihrer Länge, radial innen eine Profilierung, die in die zugeordnete Profi
lierung des Abtriebsteils, wie z.B. eine Welle eingreift.
Weitere vorteilhafte Einzelheiten in der Ausbildung der erfindungsgemäßen
Drehmomentübertragungseinheit sind in den Unteransprüchen angeführt.
Die Erfindung wird nunmehr anhand der Zeichnungen an mehreren Ausführungs
beispielen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausbildung der Drehmomentübertragungseinheit nach der
Erfindung im Schnitt, obere Hälfte,
die Fig. 2 und 3 jeweils ein Detail von weiteren Varianten der Erfin
dung,
Fig. 4 eine zweite Ausbildung der Drehmomentübertragungseinheit nach der
Erfindung im Schnitt, obere Hälfte,
Fig. 5 eine dritte Ausbildung der Drehmomentübertragungseinheit nach der
Erfindung im Schnitt, obere Hälfte.
Die Fig. 1 zeigt eine Drehmomentübertragungseinheit in einer Wandleran
triebsglocke 10 mit einem als Kolben 15 ausgebildeten Eingangsteil in
seiner an der Wandlerantriebsglocke 10 anliegenden Stellung, bevor er mit
Drucköl beaufschlagt wird. Der Kolben 15 ist durch als Niete 36 ausgebil
dete Befestigungsmittel mit einem Drehschwingungsdämpfer 11 fest verbun
den. Der Drehschwingungsdämpfer 11 setzt sich zusammen aus den beiden
axial beabstandeten Seitenscheiben 13, 14, der zwischen den Seitenscheiben
13, 14 angeordneten Nabenscheibe 12 als Ausgangsteil, mehreren in Umfangs
richtung wirksame Kraftspeicher 16, die in Aussparungen der Seitenscheiben
13, 14 und der Nabenscheibe 12 vorgesehen sind und von denen in Fig. 1 nur
einer dargestellt ist, sowie aus einer axial verspannten Tellerfeder 34,
die die mit dem Kolben 15 festen Seitenscheiben 13, 14 gegenüber der Naben
scheibe 12 axial verspannen. Durch diese Verspannung wird einerseits ein
Reibeingriff zwischen den entsprechenden Bauteilen bewirkt und anderer
seits eine abdichtende Anlage des kolbenseitigen Seitenbleches 13 an der
Nabenscheibe 12 gewährleistet.
Die Nabenscheibe 12 ist auf einer Schulter 21 eines Zwischenelements in
Form einer Nabe 17 fest angebracht und wird beispielsweise mit Hilfe von
Verstemmungen 17 b an einen Anschlag der Nabe angedrückt. Die Befestigung
der Nabenscheibe 12 auf der Schulter 21 kann auch mit Hilfe einer Ver
zahnung erfolgen.
Das Zwischenelement 17 hat eine zylindrische Umfangsfläche 22, die von
einer ringförmigen Ausnehmnung, einer Nut 22 b, unterbrochen wird. In diese
Nut ist eine Dichtung 32 eingelegt, die an einer zylindrischen Innenfläche
15 b eines muffenförmigen Ansatzes 15 a des Kolbens 15 dichtend anliegt, um
den Durchtritt von den Kolben 15 beaufschlagendem Drucköl zu verhindern.
Zu demselben Zweck wird eine weitere Dichtung 33 in eine ringförmige
Ausnehmung, eine Nut 19 c, in einer zylindrischen Außenfläche 19 b einer
Turbinennabe 19 eingelegt. Diese Dichtung liegt an einer zylindrischen
Innenfläche 22 c des Zwischenelementes 17 dichtend an.
Das Zwischenelement 17 hat eine Innenprofilierung 18, die in eine zugeord
nete Außenprofilierung 20 im axial äußeren Endbereich 23 der Turbinennabe
19 axial verschiebbar eingreift. Die Turbinennabe 19 hat außerdem eine
Innenprofilierung 32 zum Eingriff in eine nicht dargestellte Profilierung
einer Welle. Alle diese Profilierungen befinden sich in demselben Axialbe
reich wie die Schulter 21 am Zwischenelement 17 zur Aufnahme der Naben
scheibe 12, um ein Verkanten im Zusammenwirken der einzelnen, einander
zugeordneten Profilierungen durch Hebelwirkung zu vermeiden.
Da das Eingangsteil, der Kolben 15 mit den angenieteten Seitenscheiben
13, 14, mit dem Ausgangsteil, der Nabenscheibe 12, durch Niete 36 axial
verbunden ist und beide Teile gemeinsam von dem Zwischenelement 17 getra
gen bzw. gehaltert sind, also eine gemeinsame Festlegung auf demselben
Bauteil vorgesehen ist, kann ein Verkanten von Eingangs- und/oder Aus
gangsteil gegenüber einem anderen Bauteil nicht stattfinden.
Fig. 2 und 3 zeigen gegenüber der Fig. 1 bauliche Varianten in der
Ausbildung des Zwischenelements 17 zum Festlegen der Nabenscheibe 12 und
zur vereinfachten Anordnung der Dichtung, so daß eine Nut im Zwischenele
ment 17 zur Aufnahme der Dichtung 32 gemäß Fig. 1 entfallen kann. Auch
braucht der Kolben 15 keinen Ansatz 15 a aufzuweisen. Bei den Varianten
gemäß den Fig. 2 und 3 ist anstelle eines Dichtungsringes 32 gemäß
Fig. 1 ein Dichtungsring 32 a bzw. 32 b vorgesehen, der axial zwischen den
radial inneren Bereichen des Kolbens 15 und der mit dem Zwischenelement
bzw. Nabenteil 17 fest verbundenen Nabenscheibe 12 axial eingespannt ist.
Die axiale Einspannung erfolgt mittels eines Kraftspeichers, wie einer
Tellerfeder, die in ähnlicher Weise wie die Tellerfeder 34 gemäß Fig. 1
angeordnet sein kann. Bei der Ausführungsform gemäß der Fig. 2 ist der
Dichtungsring 32 a zwischen dem Kolben 15 und der Nabenscheibe 12 elastisch
verformt, so daß die eigentliche axiale Abstützung zwischen dem Kolben 15
und der Nabenscheibe 12 über die Seitenscheibe 13, die ähnlich wie dieje
nige in Fig. 1 angebracht ist, stattfindet. Bei der in Fig. 3 darge
stellten Variante ist der Dichtungsring 32 b im wesentlichen unelastisch
und z.B. durch ein Reib- oder Gleitmaterial, wie Teflon gebildet, so daß
bei dieser Variante die axiale Abstützung des Kolbens 15 gegenüber der
Nabenscheibe 12 über den Dichtungsring 32 b stattfindet.
Die Drehmomentübertragungseinheit gemäß Fig. 4 entspricht weitgehend der
Darstellung in Fig. 1, so daß insoweit dieselben Bezugszeichen verwendet
werden. Die Nabenscheibe 12 ist jedoch hier auf einer schmaleren Schul
ter 21 a des Zwischenelements 17 a angeschweißt, wobei die Schulter 21 a
lediglich die Dicke der Nabenscheibe 12 aufzuweisen braucht. Die Teller
feder 35 ist innerhalb der Befestigungsmittel 36 zwischen der Seitenschei
be 14 und der Nabenscheibe 12 angeordnet. Zur Abdichtung gegenüber dem
Drucköl weist die Seitenscheibe 13 zwischen Nabenscheibe 12 und Kolben 15
an ihrem radial inneren Ende bzw. Bereich eine axial gegen die Nabenschei
be 12 gerichtete Abkröpfung 13 a auf, so daß nicht nur das Zwischenelement
17 a einfacher ausgebildet sein kann durch den Fortfall einer ringförmigen
Nut zur Aufnahme einer Dichtung, sondern auch die Dichtung selbst, die
gemäß Fig. 2 und 3 noch erforderlich waren, kann nunmehr entfallen. Bei
einer Relativverdrehung zwischen dem Kolben 15 und der Nabenscheibe 12
entsteht aufgrund der durch die Tellerfeder 35 erzeugten Verspannung
20 zwischen den entsprechenden Bauteilen eine Reibung zwischen der Abkröpfung
13 a und der Nabenscheibe 12 sowie zwischen der Tellerfeder 35 und der
Nabenscheibe 12 oder zwischen der Tellerfeder 35 und der Seitenscheibe 14.
Bei einer Drehmomentübertragungseinheit gemäß Fig. 5 wird das Zwischen
element durch das radial innere Ende 129 der Nabenscheibe 112 gebildet.
Die der Fig. 1 entsprechenden gleichartigen Bauteile haben dasselbe
Bezugszeichen, lediglich um 100 vergrößert. Die Nabenscheibe 112 besitzt
hier an ihrem radial inneren Bereich 129 S-förmige Querschnittsbereiche.
Die radial innerste muffenartige Abkröpfung 126 weist Innenprofilierungen
130 zum Eingriff in Außenprofilierungen 133 der Welle 124 auf, während die
radial etwas weiter nach außen gelegenen Abkröpfungen lappenartige Vor
sprünge 125 bilden, die zur Abkröpfung 126 axial in die entgegengesetzte
Richtung und zwar zum Kolben 115 hin gerichtet sind. Die axial äußeren
Endbereiche 125 a der Vorsprünge 125 bilden eine radiale Abstützung für den
Kolben 115. Zwischen dem muffenförmigen Ansatz 115 a des Kolbens 115 und
der zylindrischen Außenfläche 19 b der Turbinennabe 119 ist ein Spiel
vorgesehen, das durch eine Dichtung 135 in einer Nut 119 c der Turbinennabe
119 geschlossen wird. Der innere Bereich 129 der Nabenscheibe 112 weist in
seinem radialen Abschnitt zwischen der Abkröpfung 126 und den Vorsprüngen
125 in Umfangsrichtung Schlitze 127 auf, in denen Abstandsteile 128 zum
axialen Festlegen der Turbinennabe 119 geführt werden. Die Innenprofi
lierungen 130 und 132 von Nabenscheibe 112 und Turbinennabe 119 sind
gleichartig ausgebildet und greifen gemeinsam in die Außenprofilierung 133
der Welle 124 ein. Die Welle 124 weist axial neben ihrer Profilierung 133
eine zylindrische Umfangsfläche 124 a mit einer Nut 124 b für einen Dicht
ring 137 auf, der an einer zylindrischen Innenfläche 119 d der Turbinennabe
119 anliegt.
Claims (30)
1. Drehmomentübertragungseinheit für Überbrückungskupplung von hydro
dynamischen Drehmomentwandlern, insbesondere für Kraftfahrzeuge, die
innerhalb einer mit einem Motor verbindbaren Wandlerantriebsglocke
aufnehmbar ist und einen Drehschwingungesdämpfer aufweist, bestehend
aus einem Ausgangsteil, das einerseits mit einem Eingangsteil und
andererseits mit einem in einer Innenprofilierung versehenen, axial
verschiebbaren Zwischenelement drehfest verbunden ist, welches in
eine Profilierung eines Abtriebsteils eingreift, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Zwischenelement das einzige Bauteil ist, über das
das Eingangsteil radial gehaltert ist.
2. Drehmomentübertragungseinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß das Abtriebsteil durch eine mit dem Turbinenrad verbundene
Nabe gebildet ist.
3. Drehmomentübertragungseinheit nach Anspruch 1 oder 2, wobei das
Ausgangsteil aus mindestens einer Nabenscheibe besteht, dadurch
gekennzeichnet, daß das Zwischenelement ein selbständiges Bauteil
ist, das an seiner Umfangsfläche eine Schulter zur Aufnahme der
Nabenscheibe aufweist, und daß die Innenprofilierung und die Schul
ter des Zwischenelements in demselben Axialbereich angeordnet sind.
4. Drehmomentübertragungseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenelement an seinem Außenum
fang eine ringförmige Ausnehmung (Nut) zur Aufnahme einer Dichtung
aufweist, die an einer zylindrischen Innenfläche des Eingangsteils
anliegt.
5. Drehmomentübertragungseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schulter an dem Zwischenelement zur
Aufnahme der Nabenscheibe eine Breite aufweist, die die Dicke der
Nabenscheibe übersteigt, und daß die Nabenscheibe auf der Schulter
mittels Verstemmungen festlegbar ist.
6. Drehmomentübertragungseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das Eingangsteil aus mindestens einem
tellerartigen Kolben besteht, der axial zwischen dem Turbinenrad und
dem Ausgangsteil aufgenommen ist.
7. Drehmomentübertragungseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Nabenscheibe an das Zwischenelement
angeschweißt ist.
8. Drehmomentübertragungseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischenelement und die Turbinennabe
axial neben ihren einander zugeordneten Profilierungen eine zylin
drische Innenfläche bzw. zugeordnete Umfangsfläche aufweisen.
9. Drehmomentübertragungseinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß die zylindrische Umfangsfläche der Turbinennabe eine ring
förmige Ausnehmung (Nut) zur Aufnahme einer Dichtung aufweist, die
an der zylindrischen Innenfläche des Zwischenelements anliegt.
10. Drehmomentübertragungseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das Eingangsteil zwei beidseits des
Ausgangsteils angeordnete Seitenscheiben aufweist, die mit einem
tellerartigen Kolben drehfest verbunden sind.
11. Drehmomentübertragungseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen Nabenscheibe und Kolben
angeordnete Seitenscheibe eine ringförmig umlaufende, axial gerich
tete Abkröpfung aufweist, mit der sich die Seitenscheibe dichtend an
der Nabenscheibe abstützt.
12. Drehmomentübertragungseinheit nach einem der Ansprüche 1, 6, 10,
wobei das Ausgangsteil aus mindestens einer Nabenscheibe besteht und
das Zwischenelement Teil der Nabenscheibe ist, dadurch gekennzeich
net, daß die Nabenscheibe mindestens einen axial gerichteten Vor
sprung aufweist, der das Eingangsteil radial abstützt.
13. Drehmomentübertragungseinheit nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich
net, daß der Vorsprung durch abgekantete Lappen der Nabenscheibe
gebildet ist.
14. Drehmomentübertragungseinheit nach Anspruch 12 oder 13, wobei das
Eingangsteil an seinem radial inneren Bereich einen muffenförmigen
Ansatz aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche einer
Turbinennabe eine ringförmige Ausnehmung (Nut) zur Aufnahme einer
Dichtung aufweist, die an einer zylindrischen Innenfläche des Ein
gangsteils anliegt.
15. Drehmomentübertragungseinheit nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich
net, daß der Kolben den Ansatz aufweist.
16. Drehmomentübertragungseinheit nach einem der Ansprüche 12 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die Nabenscheibe an ihrem radial inneren
Bereich einen axial gerichteten, muffenförmigen Ansatz aufweist.
17. Drehmomentübertragungseinheit nach Anspruch 16, dadurch gekennzeich
net, daß der muffenförmige Ansatz der Nabenscheibe als Abkröpfung
ausgebildet ist.
18. Drehmomentübertragungseinheit nach einem der Ansprüche 12 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz der Nabenscheibe und der
Ansatz des Eingangsteils axial entgegengerichtet sind.
19. Drehmomentübertragungseinheit nach einem der Ansprüche 12 bis 18,
dadurch gekennzeichnet, daß die Nabenscheibe radial zwischen ihrem
Ansatz und ihrem Vorsprung mindestens einen Schlitz in Umfangsrich
tung hat, durch den ein Abstandsteil geführt wird.
20. Drehmomentübertragungseinheit nach Anspruch 19, dadurch gekennzeich
net, daß das Abstandsteil zumindest abschnittsweise einen winkelför
migen Querschnitt aufweist.
21. Drehmomentübertragungseinheit nach einem der Ansprüche 12 bis 20,
dadurch gekennzeichnet, daß Nabenscheibe und Turbinennabe an ihrem
inneren Umfang gleichartige Profilierungen aufweisen.
22. Drehmomentübertragungseinheit nach Anspruch 21, dadurch gekennzeich
net, daß die Profilierungen von Nabenscheibe und Turbinennabe ge
meinsam in dieselbe Profilierung eines Abtriebteils, wie eine Welle
eingreifen.
23. Drehmomentübertragungseinheit nach Anspruch 21 oder 22, dadurch
gekennzeichnet, daß die Profilierung der Turbinennabe an derem axial
äußeren Ende vorgesehen ist.
24. Drehmomentübertragungseinheit nach Anspruch 23, dadurch gekennzeich
net, daß die Turbinennabe an ihrem äußeren Umfang eine ringförmige
Ausnehmung (Nut) zur Aufnahme einer Dichtung aufweist, die an einer
zylindrischen Innenfläche des Eingangsteils anliegt.
25. Drehmomentübertragungseinheit nach einem der Ansprüche 12 bis 24,
dadurch gekennzeichnet, daß das Abtriebsteil eine ringförmige Aus
nehmung (Nut) zur Aufnahme einer Dichtung aufweist, die an einer
zylindrischen Innenfläche der Turbinennabe axial neben deren Profi
lierung anliegt.
26. Drehmomentübertragungseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 25,
dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangsteil und das Eingangsteil
mittels einer Tellerfeder axial verspannt sind.
27. Drehmomentübertragungseinheit nach Anspruch 26, dadurch gekennzeich
net, daß die Tellerfeder zwischen der axial äußeren Seitenscheibe
und der Nabenscheibe angeordnet ist.
28. Drehmomentübertragungseinheit nach einem der Ansprüche 26 oder 27,
dadurch gekennzeichnet, daß die Tellerfeder radial außerhalb der
Befestigungsmittel für die Seitenscheiben an dem Kolben angeordnet
ist.
29. Drehmomentübertragungseinheit nach einem der Ansprüche 24 oder 25,
dadurch gekennzeichnet, daß die Tellerfeder innerhalb der Befesti
gungsmittel für die Seitenscheiben an dem Kolben angeordnet ist.
30. Drehmomentübertragungseinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 29,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den radial inneren Bereichen
des Kolbens und/oder des diesem benachbarten Seitenblechs und der
Nabenscheibe ein Dichtungselement, wie Dichtring, vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19873708106 DE3708106A1 (de) | 1987-03-13 | 1987-03-13 | Drehmomentuebertragungseinrichtung fuer ueberbrueckungskupplungen von hydrodynamischen drehmomentwandlern |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19873708106 DE3708106A1 (de) | 1987-03-13 | 1987-03-13 | Drehmomentuebertragungseinrichtung fuer ueberbrueckungskupplungen von hydrodynamischen drehmomentwandlern |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3708106A1 true DE3708106A1 (de) | 1988-09-22 |
Family
ID=6322946
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19873708106 Withdrawn DE3708106A1 (de) | 1987-03-13 | 1987-03-13 | Drehmomentuebertragungseinrichtung fuer ueberbrueckungskupplungen von hydrodynamischen drehmomentwandlern |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3708106A1 (de) |
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1987
- 1987-03-13 DE DE19873708106 patent/DE3708106A1/de not_active Withdrawn
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8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |