DE3142842C2 - - Google Patents
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16F15/10—Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
- F16F15/12—Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon
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- F16F15/12353—Combinations of dampers, e.g. with multiple plates, multiple spring sets, i.e. complex configurations
- F16F15/1236—Combinations of dampers, e.g. with multiple plates, multiple spring sets, i.e. complex configurations resulting in a staged spring characteristic, e.g. with multiple intermediate plates
- F16F15/12366—Combinations of dampers, e.g. with multiple plates, multiple spring sets, i.e. complex configurations resulting in a staged spring characteristic, e.g. with multiple intermediate plates acting on multiple sets of springs
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Torsionsschwingungsdämpfer,
insbesondere für Kupplungsscheiben von Kraftfahrzeugkupplungen,
bestehend aus einer Nabe zur drehfesten Verbindung mit einer Ab
triebswelle, einer zweigeteilten Nabenscheibe, deren beide Teile
gegeneinander verdrehbar sind und je einen Satz Torsionsfedern in
entsprechenden Fenstern aufweisen, sowie Abdeckbleche, die jede
der beiden Teile der Nabenscheibe beidseitig umgeben und die eben
falls von den Torsionsfedern in entsprechenden Fenstern durch
drungen werden, wobei die beiden Sätze Torsionsfedern in Reihe
geschaltet sind zur Erzielung eines großen Verdrehwinkels zwi
schen Reibbelagträger und Nabe.
Ein Torsionsschwingungsdämpfer der obengenannten Bauart ist bei
spielsweise aus der US-Patentschrift 31 28 640 bekannt. Die die
sem Schutzrecht zugrundeliegende Konstruktion weist eine zweige
teilte Nabenscheibe auf, deren beide Teile in einer Ebene senk
recht zur Drehachse der Kupplungsscheibe übereinander angeordnet
sind. Beide Teile greifen mit Spiel in Umfangsrichtung in eine
gegenseitige Verzahnung ein und beide Teile weisen je einen Satz
Torsionsfedern auf.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Kupplungsscheibe
der obengenannten Bauart zu erstellen, welche große Winkelaus
schläge ermöglicht und gegenüber dem Stand der Technik eine radia
le Platzersparnis aufweist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Kennzeichen des
Hauptanspruches gelöst. Durch die zylindrische Anordnung von Naben
scheibe und Abdeckblechen beider, übereinander angeordneter Sätze
von Torsionsfedern ist es möglich, die Federn in radialer Richtung
ganz dicht aneinanderzudrücken und somit sehr viel radialen Bau
raum einzusparen. Dieser große Vorteil wirkt sich vor allem dann
aus, wenn große Winkelausschläge des Torsionsschwingungsdämpfers
verlangt werden, wenn große Drehmomente zu übertragen sind und
daher zwangsläufig großvolumige Federn verwendet werden müssen.
Die Hintereinanderschaltung der beiden Torsionsfedersätze sind
durch das Merkmal gemäß Anspruch 2 erreicht. Dabei ergibt sich
in vorteilhafter Weise, daß die hierzu verwendeten Verbindungs
niete im radialen Bereich zwischen den beiden Torsionsfedersätzen
angeordnet werden können, und zwar jeweils im Umfangsbereich ganz
dicht zwischen den Endwindungen unterschiedlicher Federn. Bei Be
anspruchung des Torsionsschwingungsdämpfers entsteht durch die
gewählte Konstruktion keine Relativ-Bewegung zwischen den Verbin
dungsnieten und den Federn. Dadurch ist eine in radialer und in
Umfangsrichtung sehr gedrängte Bauweise möglich.
Gemäß dem Kennzeichen des Anspruches 3 können die einen Torsions
federn der beiden Sätze in Umfangsrichtung gegeneinander versetzt
angeordnet sein, es ist jedoch auch ohne weiteres möglich, die
Federn radial übereinander anzuordnen, da der Raum zwischen den
Außen-Durchmessern der einzelnen Federn nicht für eine Halterung
oder ein anderes Bauteil genutzt werden muß. Es ergibt sich so
mit die Möglichkeit, große oder auch viele Federn in Umfangsrich
tung dicht aneinander anzuordnen.
Gemäß dem Kennzeichen des Anspruches 4 erfolgt die Lagerung des
kompletten Torsionsschwingungsdämpfers gegenüber der Nabe durch
ein Stützblech einerseits sowie die zweite Nabenscheibe anderer
seits.
Gemäß Anspruch 5 dient weiterhin der Außenumfang des Stützbleches
als Lagerstelle für die mit den Reibbelägen funktionsmäßig zusam
mengefaßten Teile bei deren Relativ-Bewegung gegenüber den Ab
deckblechen des ersten Satzes der Torsionsfedern.
Zur Darstellung unterschiedlicher Feder-Kennlinien kann die Be
aufschlagung des zweiten Satzes Torsionsfedern durch deren Blockie
rung gemäß dem Anspruch 6 begrenzt werden, so daß von einem be
stimmten Verdrehwinkel aus nur noch der andere Torsionsfedersatz
beaufschlagt wird.
Gemäß den Ansprüchen 7 und 8 sind zwei voneinander funktionell
getrennte Reibeinrichtungen vorgesehen, die bei einer linearen
Kennlinie der Torsionsfedern gleichzeitig zum Einsatz gelangen
bzw. bei abgestufter Kennlinie zur Überbrückung der einen Reib
einrichtung führen.
Zur leichteren Montage des Torsionsschwingungsdämpfers wird ge
mäß Anspruch 9 vorgeschlagen, daß die Fenster der radial innen
liegenden Abdeckbleche der beiden Torsionsfedersätze in axialer
Richtung hin offen ausgeführt werden.
Die Erfindung wird anschließend anhand eines Ausführungsbeispie
les näher erläutert. Es zeigt im einzelnen
Fig. 1 den Schnitt C-D durch einen Torsionsschwingungs
dämpfer;
Fig. 2 den Schnitt A-B gemäß Fig. 1.
Die Fig. 1 und 2 zeigen einen Torsionsschwingungsdämpfer 1,
der aus folgenden Bauteilen zusammengesetzt ist:
Die Nabe 2 ist im wesentlichen zylindrisch ausgeführt und ist an
ihrem rechten Endbereich mit einer Nabenscheibe 3 versehen, welche
topfförmig ausgebildet ist, wobei der Wandbereich 4 dieses Topfes
konzentrisch zur Drehachse 10 verläuft und der Topfboden 9 in einer
Ebene senkrecht zur Drehachse 10 verläuft und Topfboden 9 und Na
be 2 fest miteinander verbunden sind. Der Wandbereich 4 weist am
Umfang mehrere Fenster 5 zur Aufnahme eines ersten Satzes Torsions
federn 6 auf. Diese Torsionsfedern 6 greifen ebenfalls in Fenster
33 und 34 von Abdeckblechen 7 und 8 ein, wobei diese Abdeckbleche
im Bereich ihrer Fenster 33 und 34 koaxial zur Drehachse 10 ver
laufen und eines oberhalb und eines unterhalb des Wandbereiches 4
der Nabenscheibe 3 angeordnet ist. Jedes der Abdeckbleche 7 und
8 läuft in einen Scheibenbereich 11 bzw. 12 aus, der nach radial
außen in eine Ebene senkrecht zur Drehachse 10 übergeht. Auf der
den Scheibenbereichen 11 bzw. 12 abgewandten Seite der Torsions
federn ist weiterhin ein Stützblech 28 angeordnet, welches mit
seinem Innenumfang auf der Nabe 2 in Umfangrichtung geführt ist
und in axialer Richtung an einer Schulter 39 der Nabe 2 anliegt.
An den Topfboden 9 der ersten Nabenscheibe 3 schließt sich nach
außen hin, von den Federn wegweisend, ein Reibbelag 26 an, so
wie der Topfboden 14 einer zweiten Nabenscheibe 13, welche eben
falls topfförmig ausgeführt ist und einen koaxial zur Drehachse
10 verlaufenden Wandbereich 15 aufweist. Dieser Wandbereich 15
ist in einem derartigen radialen Abstand von dem ersten Satz Tor
sionsfedern 6 angeordnet, daß ein zweiter Satz Torsionsfedern 17
in entsprechenden Fenstern 16 der zweiten Nabenscheibe 13 angeord
net werden kann. Auch hier sind koaxial zum Wandbereich 15 der
zweiten Nabenscheibe Abdeckbleche 18 bzw. 19 mit Fenstern 35 und
36 angeordnet, in welche ebenfalls die Torsionsfedern 17 des zwei
ten Satzes Torsionsfedern eingreifen. Auch diese Abdeckbleche 18
und 19 weisen radial nach außen gerichtete Scheibenbereiche 20
und 21 auf, die in Achsrichtung, unter Zwischenschaltung eines
Reibbelages 27, neben den Scheibenbereichen 11 und 12 der Abdeck
bleche 7 und 8 angeordnet sind. Der Topfboden 14 der zweiten Naben
scheibe 13 sowie die Scheibenbereiche 11 und 12 der Abdeckbleche 7
und 8 und das Stützblech 28 sind über Verbindungsniete 23 auf Ab
stand gehalten und fest miteinander verbunden. Dabei sind die Ver
bindungsniete 23 gemäß Fig. 2 auf einem mittleren Durchmesser an
geordnet, der im wesentlichen dem Außendurchmesser des ersten
Satzes Torsionsfedern 6 bzw. dem Innendurchmesser des zweiten
Satzes Torsionsfedern 17 entspricht. Dabei ist natürlich das Zu
sammenfallen des Außendurchmessers des inneren Torsionsfedersatzes
mit dem Innendurchmesser des äußeren Torsionsfedersatzes nur mög
lich, wenn die einzelnen Federn in Umfangsrichtung gegeneinander
versetzt angeordnet sind. Sind die Federn unterschiedlicher Feder
sätze radial übereinander angeordnet, so ergibt sich zwischen die
sen beiden Durchmessern eine geringe Differenz, um eine gegensei
tige Berührung der Federn zu unterbinden. Weiterhin sind Verbindungs
niete 24 vorgesehen, welche einerseits die beiden Scheibenbereiche
20 und 21 der Abdeckbleche 18 und 19 fest miteinander verbinden und
andererseits durch einen im Durchmesser größer gehaltenen, abge
setzten Bereich 25 die Scheibenbereiche 11 und 12 der Abdeckbleche
7 und 8 in entsprechenden Fenstern 37 in axialer Richtung durch
dringen und axial außerhalb dieser Durchdringung eine feste Verbin
dung mit einem Stützblech 29 aufweisen. Dabei dient dieses Stütz
blech 29 einmal der radialen Führung, indem es mit seinem Innen
durchmesser gegenüber dem Außendurchmesser des Stützbleches 28
eine Lagerstelle 32 darstellt und zusätzlich erzeugt dieses Stütz
blech 29 eine axiale Vorspannung zwischen den Scheibenbereichen
11 und 12 und den Scheibenbereichen 20 und 21 zur Reibeinspannung
des zwischen beiden Scheibenbereichen angeordneten Reibbelages 27.
Funktionsmäßig sind weiterhin die Reibbeläge 22 des Torsions
schwingungsdämpfers 1 über Federsegmente 30 fest mit den Scheiben
bereichen 20 und 21 der Abdeckbleche 18 und 19 verbunden.
Die Funktion des dargestellten Torsionsschwingungsdämpfers ist fol
gende:
Die Nabe 2 ist drehfest auf einer nicht dargestellten Getriebe
eingangswelle angeordnet und die Reibbeläge 22 dienen der Einspan
nung zwischen einem Schwungrad und einer Anpreßplatte einer nicht
dargestellten Brennkraftmaschine. Beim Einleiten eines Drehmomen
tes in die Reibbeläge 22 erfolgt die Weiterleitung über die Ab
deckbleche 18 und 19 und deren Fenster 35 und 36 auf den zweiten
Satz Torsionsfedern 17. Bei Belastung dieser Torsionsfedern 17
findet eine Relativ-Bewegung zwischen den Abdeckblechen 18 und 19
und der zweiten Nabenscheibe 13 statt. Gleichzeitig wird über die
Federn und die zweite Nabenscheibe 13 das Drehmoment durch die Ver
bindungsniete 23 auf die Abdeckbleche 7 und 8 weitergeleitet. Die
Abdeckbleche 7 und 8 leiten das Drehmoment über die Fenster 33
und 34 auf den ersten Satz Torsionsfedern 6 weiter und dieser über
die Nabenscheibe 3 auf die fest mit ihr verbundene Nabe 2. Da
bei sind sämtliche verdrehbaren Teile des Torsionsschwingungs
dämpfers gegenüber der Nabe 2 über den Topfboden 14 der zweiten
Nabenscheibe 13 und das Stützblech 28 unter Zwischenschaltung der
Verbindungsniete 23 geführt, wobei das Stützblech 28 im Bereich
seines Innendurchmessers an der Schulter 39 der Nabe 2 zur Anlage
kommt und der Topfboden 14 in seinem radial inneren Bereich un
ter Zwischenschaltung des Reibbelages 26 am Topfboden 9 der er
sten Nabenscheibe 3. Parallel zur federnden Verdrehung zwischen
den Reibbelägen 22 und der Nabe 2 entstehen Reibkräfte, welche von
den Reibbelägen 26 und 27 herrühren. Der Einsatz des Reibbelages 27
erfolgt bei einer relativen Verdrehung zwischen den Abdeckblechen
7 und 8 und deren Scheibenbereiche 11 und 12, sowie den Abdeck
blechen 18 und 19 und deren Scheibenbereichen 20 und 21. Der Ein
satz des Reibbelages 27 erfolgt somit bei Beaufschlagung der Tor
sionsfedern 17 und somit bei einer Relativ-Bewegung zwischen den
Abdeckblechen 18 und 19 und der zweiten Nabenscheibe 13, welche
ja über die Verbindungsniete 23 mit den Abdeckblechen 7 und 8 fest
verbunden ist. Der Einsatz des Reibbelages 26 erfolgt bei Drehmoment-
Beaufschlagung der Torsionsfedern 6 während einer Relativ-Bewegung
zwischen den Abdeckblechen 7 und 8 und der Nabenscheibe 3.
Unter der Voraussetzung etwa gleich ausgeführter Federsätze und
Anordnung derselben ohne besondere Vorspannung, ergibt sich eine
gleichmäßige Aufteilung der Verdrehbewegung auf beide hintereinan
der geschaltete Systeme. Dabei kommen die Verbindungsniete 24 mit
ihrem abgesetzten Bereich 25 erst in der Endphase der Belastung
an den Anschlägen 38 der Fenster 37 zur Anlage. Sind jedoch die
Torsionsfedern 6 stark vorgespannt oder weisen eine deutlich grö
ßere Steifigkeit auf als die Torsionsfedern 17, so werden zuerst die
Torsionsfedern 17 so lange beaufschlagt, bis die abgesetzten Be
reiche 25 der Verbindungsniete 24 an den Anschlägen 38 der Schei
benbereiche 11 und 12 anliegen; damit ist der Einsatz des Reibbe
lages 27 beendet und die weitere Drehmoment-Übertragung erfolgt
nur noch über die Torsionsfedern 6 und der Reibkraft-Erzeugung
des Reibbelages 26. Durch diesen Übergang von dem einen Satz Tor
sionsfedern auf den anderen, ergibt sich ein Knick in der Feder
kennlinie, so daß nach diesem Knick eine steilere Federkennlinie
zur Verfügung steht.
Zur Montage des dargestellten Torsionsschwingungsdämpfers sei noch
ausgeführt, daß die Fenster 34 bzw. 36 der jeweils radial innen
angeordneten zylindrischen Bereiche der Abdeckbleche 8 bzw. 19,
in Achsrichtung gesehen, offen ausgeführt sind, so daß nach Ein
führen der jeweiligen Federn in die entsprechenden Fenster 5 und
33 bzw. 16 und 35, die fehlenden Abdeckbleche 8 und 19 von links
her in die Federn eingeschoben werden können.
Claims (9)
1. Torsionsschwingungsdämpfer, insbesondere für Kupplungs
scheiben von Kraftfahrzeug-Kupplungen, bestehend aus einer
Nabe zur drehfesten Verbindung mit einer Abtriebswelle,
einer zweigeteilten Nabenscheibe, deren beide Teile gegen
einander verdrehbar sind und je einen Satz Torsionsfedern
in entsprechenden Fenstern aufweisen, sowie Abdeckbleche,
die jede der beiden Teile der Nabenscheibe beidseitig um
geben und die ebenfalls von den Torsionsfedern in entspre
chenden Fenstern durchdrungen werden, wobei die beiden Sätze
Torsionsfedern in Reihe geschaltet sind zur Erzielung eines
großen Verdrehwinkels zwischen Reibbelagträger und Nabe,
dadurch gekennzeichnet, daß die fest mit der Nabe (2) ver
bundene erste Nabenscheibe (3) topfförmig ausgebildet ist,
in ihrem etwa zylindrischen, koaxial zur Drehachse (10)
der Kupplungsscheibe verlaufenden Wandbereich (4) die Fen
ster (5) zur Aufnahme des ersten Satzes Torsionsfedern (6)
aufweist, die beiden zugehörigen Abdeckbleche (7, 8) mit ent
sprechenden Fenstern (33, 34) ebenfalls zylindrisch und
koaxial zur Drehachse oberhalb und unterhalb des Wandbe
reiches (4) der ersten Nabenscheibe (3) angeordnet sind und
auf der dem Topfboden (9) der ersten Nabenscheibe (3) ab
gewandten Seite der Torsionsfedern (6) in radial nach außen
weisenden Scheibenbereichen (11, 12) zusammengeführt und
gegenseitig befestigt sind und die zweite Nabenscheibe (13)
seitlich neben dem Topfboden (9) der ersten Nabenscheibe (3)
angeordnet ist, drehfest mit den beiden Abdeckblechen (7, 8)
verbunden ist, ebenfalls topfförmig ausgebildet und mit einem
etwa zylindrischen, koaxial zur Drehachse (10) verlaufenden
Wandbereich (15) versehen ist zur Aufnahme der Torsionsfedern
(17) des zweiten Satzes in entsprechenden Fenstern (16) und
wobei die zugehörigen beiden Abdeckbleche (18, 19) mit ent
sprechenden Fenstern (35, 36) zylindrisch und koaxial zur
Drehachse (10) unterhalb und oberhalb des Wandbereiches (15)
der zweiten Nabenscheibe (13) verlaufen und auf der dem
Topfboden (14) der zweiten Nabenscheibe (13) abgewandten Sei
te der Torsionsfedern (17) in radial nach außen geführten
Scheibenbereichen (20, 21) zusammengeführt und mit den Reib
belägen (22) fest verbunden sind.
2. Torsionsschwingungsdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß mehrere Verbindungsniete (23) vorgesehen sind,
welche mit dem Topfboden (14) der zweiten Nabenscheibe (13)
und den beiden Abdeckblechen (7, 8) in deren Scheibenbereichen
(11, 12) fest verbunden sind, diese auf Abstand halten und
drehfest miteinander verbinden, wobei die Verbindungsniete
auf einem mittleren Durchmesser liegen, der zwischen dem Innen
durchmesser des zweiten Satzes Torsionsfedern (17) und dem
Außendurchmesser des ersten Satzes Torsionsfedern (6) liegt.
3. Torsionsschwingungsdämpfer nach den Ansprüchen 1 und 2, da
durch gekennzeichnet, daß die Torsionsfedern (6, 17) der bei
den Federsätze vorzugsweise gegeneinander in Umfangsrichtung
versetzt angeordnet sind und der mittlere Durchmesser der
Verbindungsniete (23) mit dem Innendurchmesser des zweiten
Satzes Torsionsfedern (17) und dem Außendurchmesser des ersten
Satzes Torsionsfedern (6) zusammenfällt.
4. Torsionsschwingungsdämpfer nach den Ansprüchen 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß auf der den Torsionsfedern (6) ab
gewandten Seite der Abdeckbleche (7, 8) der ersten Naben
scheibe (3) ein Stützblech (28) durch die Verbindungsniete (23)
fest angeordnet ist, welches in Verbindung mit der zweiten
Nabenscheibe (13) der Führung sämtlicher um die erste Naben
scheibe (3) verdrehbaren Teile auf dem Außenumfang der Nabe
(2) dient.
5. Torsionsschwingungsdämpfer nach den Ansprüchen 1 bis 4,
da
durch gekennzeichnet, daß die Führung der Abdeckbleche (18,
19) der zweiten Nabenscheibe (13) zusammen mit den Reibbe
lägen (22) über den auf der einen Seite der beiden Scheiben
bereiche (11, 12) angeordneten Scheibenbereich (20) des Ab
deckbleches (19) sowie über ein, auf der gegenüberliegenden
Seite der beiden Scheibenbereiche (11, 12) angeordnetes
Stützblech (29) erfolgt, welches mit seinem Innendurchmesser
gegenüber dem Außendurchmesser des Stützbleches (28) eine
Lagerstelle (32) bildet und welches durch einen, im Durch
messer abgesetzten Bereich (25) der Verbindungsniete (24)
mit den Abdeckblechen (18, 19) verbunden und auf Abstand ge
halten ist.
6. Torsionsschwingungsdämpfer nach den Ansprüchen 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung der Relativ-Bewe
gung zwischen der zweiten Nabenscheibe (13) und Abdeckblechen
(18, 19) die Verbindungsniete (24) mit ihrem abgesetzten Be
reich (25) an Anschlägen (38) von Fenstern (37) in den Schei
benbereichen (11, 12) der Abdeckbleche (7, 8) zur Anlage
kommen.
7. Torsionsschwingungsdämpfer nach den Ansprüchen 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung einer Reibkraft bei
Relativ-Bewegung zwischen Abdeckblechen (18, 19) und der zwei
ten Nabenscheibe (13) ein Reibbelag (27) zwischen Scheibenbe
bereich (20) des Abdeckbleches (19) und Scheibenbereich
(11) des Abdeckbleches (7) angeordnet ist, der unter axia
ler Vorspannung des Stützbleches (29) steht.
8. Torsionsschwingungsdämpfer nach den Ansprüchen 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung einer Reibkraft bei
Relativ-Bewegung zwischen zweiter Nabenscheibe (13) und
erster Nabenscheibe (3) zwischen den Topfböden (9, 14) bei
der Teile ein Reibbelag (26) angeordnet ist, der durch die
axiale Verspannung von Topfboden (14) zu Stützblech (28)
und Anlage des Stützbleches an einer Schulter (39) der Nabe
(2) verspannt ist.
9. Torsionsschwingungsdämpfer nach den Ansprüchen 1 bis 8, da
durch gekennzeichnet, daß das radial innerhalb des Wandbe
reiches (4) der Nabenscheibe (3) angeordnete Abdeckblech (8)
sowie das radial innerhalb des Wandbereiches (15) der Naben
scheibe (13) angeordnete Abdeckblech (19), jeweils in Rich
tung auf den Topfboden (14) der zweiten Nabenscheibe (13)
hin, offen ausgeführte Fenster (34, 16) für die Torsionsfe
dern (6, 17) aufweisen.
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DE19813142842 DE3142842A1 (de) | 1981-10-29 | 1981-10-29 | Torsionsschwingungsdaempfer mit hintereinandergeschalteten torsionsfedern |
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