DE3703902A1 - Plattenverdampfer fuer kuehl- und gefriergeraete - Google Patents
Plattenverdampfer fuer kuehl- und gefriergeraeteInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Plattenverdampfer für Kühl- und
Gefriergeräte mit einer Sammelkammer für das flüssige Kältemit
tel, die in ihrem oberen Bereich mit einer zur Saugseite des
Kompressors führenden Anschlußleitung versehen ist und in die
eine unterhalb von dieser angeordnete mäanderförmig gekrümmte
oder in Schlangenlinien verlaufende, das Kältemittel zuführende
Leitung mit im wesentlichen horizontalen Abschnitten mündet.
Bekannte Plattenverdampfer dieser Art bestehen aus zwei mitein-
ander verbundenen Metallplatten, zwischen denen durch entspre
chende Verformung, beispielsweise Prägung, die Leitungen und die
Sammelkammer gebildet sind. Bei den bekannten Plattenverdampfern
kommt es zu einer lästigen Geräuschbildung, die ihre Ursache
darin hat, daß Dampfblasen durch das in der Leitung und der
Sammelkammer stehende Kältemittel blubbernd hindurchtreten
und/oder daß nach Anlauf des Kompressors ein Siedeverzug in
dem Kältemittel mit der Wirkung eintritt, daß es unter Verur
sachung eines schlagartigen Geräusches zu sieden beginnt.
Die Geräuschbildung bei bekannten Plattenverdampfern wird nach
stehend anhand der Fig. 1 bis 4 der Zeichnung kurz beschrieben:
In den Fig. 1 bis 4 sind lediglich die Sammelkammern und die
Verläufe der Leitungen schematisch dargestellt, nicht aber auch
die bekannte Ausgestaltung der aus zwei miteinander verbundenen
Metallplatten bestehenden Plattenverdampfer.
Bei der bekannten Ausgestaltung nach Fig. 1 ist die Sammelkammer
1 an ihrem rechten oberen Ende mit einer zu dem Kompressor füh
renden Saugleitung 2 versehen. Die das Kältemittel zuführende
Leitung 3 ist mäanderförmig gekrümmt und mündet über ein U-för
miges Leitungsstück 4 mit nach unten weisenden Schenkeln in den
oberen linken Bereich der Sammelkammer 1. Das Kältemittel 5
sammelt sich bei diesem bekannten Plattenverdampfer in der
Sammelkammer 1, wobei die Saugleitung 2 durch den oberen von
Kältemittel freien Bereich der Sammelkammer 1 mit der Leitung
3 verbunden ist.
Läuft der Kompressor an, besteht die Gefahr, daß das in der
Sammelkammer 1 stehende Kältemittel 5 nicht sofort zu verdampfen
beginnt, obwohl die Siedetemperatur des Kältemittels durch den
vom Kompressor erzeugten Unterdruck sofort erreicht oder unter
schritten wird. Häufig tritt erst bei sehr starker Überhitzung
des flüssigen Kältemittels der Siedevorgang ein, und dann auf
grund des Siedeverzuges schlagartig. Dieser Siedeverzug hat zur
Folge, daß das Sieden mit einem hörbaren schlagartigen Geräusch
beginnt. Der Siedeverzug hat auch Leistungseinbußen zur Folge,
da bis zum Eintreten des verzögerten Siedevorgangs flüssiges
Kältemittel in der Sammelkammer gebunden ist, ohne an dem Kreis
sprechender Leistungseinbuße.
Der Siedeverzug nach dem Anlaufen des Kompressors bis zum Sieden
des flüssigen Kältemittels kann einige Sekunden, aber auch über
eine längere Zeit dauern. Im Extremfall tritt das Sieden der
Flüssigkeit in der Sammelkammer während der Kompressorlaufzeit
überhaupt nicht ein, so daß das Kältesystem dauernd mit Kälte
mittelmangel arbeitet.
Der Siedeverzug hat seinen Grund möglicherweise darin, daß auf
dem flüssigen Kältemittel 5 eine Ölschicht schwimmt. Das Öl hat
in der Regel einen wesentlich höheren Siedepunkt und ein gerin
geres spezifisches Gewicht als das Kältemittel, so daß es das
sofortige Sieden des Kältemittels bei Erreichen der Siedetem
peratur verhindert. Möglicherweise kann ein Siedeverzug auch
dadurch eintreten, daß ein Mangel an Siedekeimen an der inneren
Oberfläche der Sammelkammer herrscht. Möglicherweise wirken auch
beide Gründe für den Siedeverzug zusammen.
Bei den Anordnungen der Leitungen und der Sammelkammern nach
den Fig. 3 und 4 münden die Leitungen 3 in die unteren linken
Bereiche der Sammelkammern 1, und zwar nach Fig. 2 in vertikaler
Richtung und nach Fig. 3 in horizontaler Richtung. Bei diesen
Ausgestaltungen macht sich der anhand der Fig. 1 beschriebene
Siedeverzug kaum bemerkbar, da das flüssige Kältemittel 5 in
der Sammelkammer 1 und in den Leitungen 3 beim Kompressoranlauf
stark aufgewirbelt wird. Nach dem Abschalten des Kompressors
kommt es aber zu Geräuschbildungen, da das flüssige Kältemittel
durch Schwerkraftwirkung aus der Sammelkammer 1 in die Leitungen
3 zurückströmt und an diesem Rückströmen durch aufsteigende
Dampfblasen 6 gehindert wird. Der in dem Kältemittel 5 aufstei
gende Dampf erzeugt blubbernde Geräusche, und zwar während der
Druckausgleichsphase zwischen der Hochdruckseite (Verflüssiger)
und der Niederdruckseite (Verdampfer) sofort nach Abschalten des
Kompressors relativ stark und später während der gesamten Steh
zeit des Kompressors weniger stark, aber anhaltend. Während der
Laufzeit des Kompressors ist die Geräuschbildung geringer, da
durch den hohen Strömungsdruck ein Rückströmen des flüssigen
Kältemittels aus der Sammelkammer 1 in die Leitungen verhindert
wird.
Bei dem bekannten Plattenverdampfer nach Fig. 4 mündet die Lei
tung 3 in den mittleren Bereich der Sammelkammer 1, so daß sich
unterhalb der Mündung in der Sammelkammer 1 flüssiges Kältemit
tel ansammeln kann. Bei dieser Ausführungsform kann es daher zu
Geräuschbildungen sowohl infolge des beschriebenen Siedeverzuges
als auch durch auf steigenden Dampf oder aufsteigende Dampfblasen
kommen. Beide Arten der Geräuschbildung sind jedoch verringert,
da sich das während der Kompressorstehzeit vorhandene Kältemit
tel teilweise in der Sammelkammer 1 und teilweise in der Leitung
3 befindet.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Plattenverdampfer der ein
gangs angegebenen Art zu schaffen, bei dem keine oder aber nur
eine stark verringerte Geräuschbildung auftritt.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Plattenverdampfer
der gattungsgemäßen Art dadurch gelöst, daß die Zuführungsleitung
in den unteren Bereich der Sammelkammer mündet und daß an
mindestens einen der aufeinanderfolgenden horizontalen Abschnit
te der Zuführungsleitung ein unterhalb von diesem angeordneter
und zu diesem etwa parallel verlaufender Leitungsabschnitt, der
einen etwa U-förmigen Sammelkanal für das Kältemittel bildet,
an geschlossen ist. Bei dem erfindungsgemäßen Plattenverdampfer
sammelt sich das flüssige Kältemittel nach dem Abschalten des
Kompressors in den U-förmigen Sammelkanälen, ohne daß der Rück
fluß stark durch auf steigenden Dampf oder Dampfblasen behindert
wird, weil der Dampf nicht durch die U-förmigen Sammelkanäle,
sondern die deren Schenkel verbindenden Leitungen, die Dampfdurchtrittskanäle
bilden, aufsteigen und in die Sammelkammer
eintreten kann. Dadurch wird die Geräuschbildung durch aufstei
genden Dampf ganz, zumindest aber teilweise, verhindert.
Ein Siedeverzug läßt sich auch durch den erfindungsgemäßen
Plattenverdampfer nicht vollständig verhindern. Die Geräusch
bildung infolge des Siedeverzugs wird aber so stark verringert,
daß sie lästig nicht mehr in Erscheinung tritt. Wird nämlich
der Kompressor eingeschaltet, wird das Kältemittel auch aus den
U-förmigen Sammelkanälen angesaugt und so stark durchwirbelt,
daß das in Bewegung gesetzte Kältemittel im wesentlichen sofort
ohne nennenswerten Siedeverzug zu sieden beginnt. Den Siedever
zug begünstigende Oberflächenschichten werden sofort aufgeris
sen, so daß aufgrund der dadurch erfolgten Tröpfchenbildung
keine nennenswerte Geräuschbildung mehr eintreten kann.
Zweckmäßigerweise sind sämtliche horizontalen Leitungsabschnitte
mit etwa U-förmigen Sammelkanälen versehen.
Die die nach oben ragenden Schenkel des Sammelkanals verbindende
Leitung kann einen gleichgroßen oder größeren Querschnitt als
der Sammelkanal aufweisen. Zweckmäßigerweise ist aber der Quer
schnitt der Verbindungsleitung kleiner als der des Sammelkanals,
so daß nach dem Einschalten des Kompressors infolge der Drossel
wirkung in dem Verbindungskanal auf den Sammelkanal ein größerer
Sog ausgeübt wird, was das Ansaugen und Verwirbeln des Kältemit
tels begünstigt.
Die Zuführungsleitung kann in horizontaler Richtung in die
Sammelkammer münden. Die Zuführungsleitung kann auch durch ein
U-förmiges Leitungsstück mit nach unten weisenden Schenkeln mit
einem in horizontaler Richtung in die Sammelkammer mündenden
Rohrstück verbunden sein. Bei dieser Ausführungsform sammelt
sich im unteren Bereich der Sammelkammer flüssiges Kältemittel,
welches aber wegen seiner geringen Menge nennenswerte Probleme
wegen eines Siedeverzuges nicht verursachen kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das
die nach oben weisenden Schenkel des U-förmigen Sammelkanals
verbindende Leitungsstück durch eine Umgehungsleitung mit der
Sammelkammer verbunden ist. Diese Umgehungsleitung begünstigt
den Rückfluß des flüssigen Kältemittels in die Zuführungsleitung
und die Sammelkanäle, weil der Rückfluß nicht durch aufsteigen
den Dampf behindert wird, der durch die Umgehungsleitung in die
Sammelkammer eintreten kann. Die Umgehungsleitung weist zweck
mäßigerweise einen kleineren Querschnitt als die Zuführungslei
tung auf, damit in der Zuführungsleitung beim Anlaufen des Kom
pressors eine ausreichende Sogwirkung erzeugt wird.
Zweckmäßigerweise sind die Umgehungsleitungen durch etwa ver
tikal oder schräg verlaufende Rohrstücke größeren Durchmessers
an das die Schenkel des U-förmigen Sammelkanals verbindende
Leitungsstück angeschlossen, damit mitgerissenes flüssiges
Kältemittel behinderungsfrei zurückströmen kann.
Zweckmäßigerweise besteht die Umgehungsleitung aus Leitungs
stücken, die ein Gefälle in Richtung auf deren Mündung mit dem
Verbindungsleitungsstück aufweisen, so daß dennoch mitgerissenes
Kältemittel in das Verbindungsleitungsstück und über dieses in
die Sammelkanäle zurückströmen kann.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der
Fig. 5 und 6 der Zeichnung näher erläutert:
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 mündet die Zuführungs
leitung 3 in horizontaler Richtung in die Sammelkammer 1. Die
Zuführungsleitung 3 ist mit waagerecht verlaufenden Sammelkanälen
10 versehen, deren vertikalen Schenkel 11 durch horizontale
Leitungsstücke 12 geringeren Querschnitts miteinander verbunden
sind. Das Leitungsstück 12′ ist durch die Umgehungsleitung 13
mit der Sammelkammer 1 verbunden. Die Umgehungsleitung 13 weist
vertikale oder schräg verlaufende Leitungsstücke auf, so daß in
die Umgehungsleitung gesaugtes Kältemittel behinderungsfrei zu
rückströmen kann. Der Mündungsbereich 14 der Umgehungsleitung
13 weist einen größeren Querschnitt auf.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 unterscheidet sich von dem
nach Fig. 5 dadurch, daß die Zuführungsleitung 3 durch ein U-för
miges Rohrstück 15 an ein horizontal in den unteren Bereich der
Sammelkammer 1 mündendes Rohrstück angeschlossen ist.
Die Fig. 5 und 6 zeigen das Sammelkammer- und Leitungssystem der
Plattenverdampfer während der Kompressorstehzeit. Während der
Kompressorlaufzeit wird das flüssige Kältemittel zwangsläufig
in die Sammelkammer 1 gesaugt. Nach dem Abschalten des Kompres
sors kann das Kältemittel dann zurückfließen und es sammelt sich
in den Sammelkanälen 10. Die Sammelkanäle 10 weisen durch ihre
vertikalen Schenkel 11 gebildete Überlaufkanäle auf, die ein
Überströmen des Kältemittels zu den darunterliegenden Sammel
kanälen ermöglichen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist auch die Sammelkam
mer 1 mit einem überlaufähnlichen Einlauf versehen, der durch
das U-förmige Rohrstück 15 gebildet ist, so daß in der Sammel
kammer 1 eine Restmenge an Kältemittel verbleibt, die jedoch
kaum geräuschbildend in Erscheinung tritt.
Die die Schenkel 11 der Sammelkanäle 10 verbindende Leitung 12,
12′ dient der Ableitung des Dampfes, der nicht mehr durch das
Kältemittel unter Geräuschbildung hindurchzutreten braucht. Bei
dem erfindungsgemäßen Plattenverdampfer kann somit während der
Kompressorstehzeit der Dampf ungestört über dem flüssigen Kälte
mittel abziehen.
Die dem Dampfdurchtritt dienenden Kanäle 12, 12′ sind so dimen
sioniert, daß beim Anlauf des Kompressors das in den Sammelkanä -
len 10 stehende Kältemittel weiterbewegt und stark aufgewirbelt
wird, so daß es problemlos verdampfen kann. Auch eine Ölschicht
auf dem in den Sammelkanälen stehenden Kältemittel oder fehlende
Siedekeime in den Sammelkanälen können den Verdampfungsvorgang
nicht behindern, da ein Siedeverzug nur bei stehender bzw. zu
wenig bewegter Flüssigkeit auftreten kann.
Die Sammelkanäle 12, 12′ sind nur während der Kompressorsteh
zeiten mit flüssigem Kältemittel gefüllt. Während der Kompressor
laufzeit übernehmen sie die Funktion der Zuführungskanäle 3, zu
denen diese gleichsam parallele Zweige bilden.
Die Anzahl der Sammelkanäle 12, 12′ richtet sich nach dem jewei
ligen Füllungsniveau des Gerätes.
Um ein möglichst schnelles Entleeren des flüssigen Kältemittels
aus der Sammelkammer 1 nach dem Ausschalten des Kompressors zu
erreichen, sind zusätzliche Umgehungsleitungen 13 vorgesehen.
Ohne derartige Umgehungsleitungen würde es relativ lange dauern,
bis das flüssige Kältemittel aus der Sammelkammer 1 in die Sam
melkanäle 12, 12′ zurückgelaufen ist, da die Dampfströmung die
gegenläufige Rücklaufbewegung des Kältemittels behindern würde.
Durch die Umgehungsleitung wird der Dampf sehr schnell abgelei
tet. Das Kältemittel kann daher ungestört aus der Sammelkammer
1 auslaufen. Der Querschnitt der Umgehungsleitung ist geringer
als der der Sammelkanäle 12, 12′ und der Zuführungsleitungen 3.
Er ist so dimensioniert, daß bei Kompressoranlauf der Siedever
zug nicht auftritt und während der Kompressorstehzeit eine
größtmögliche Dampfmenge durchströmen kann. Durch diese Bedin
gungen sind die größten und kleinsten Querschnitte der Umgehungs
leitung 13 bestimmt. Hat der Umgehungskanal eine größere Länge,
kann er einen entsprechend größeren Querschnitt aufweisen.
Die Umgehungsleitung 13 mündet an einer solchen Stelle in die
Zuführungsleitung, an der sich kein flüssiges Kältemittel be
findet. Vorzugsweise sind die Umgehungsleitungen 13 daher an die
die Schenkel 11 der Sammelkanäle 10 verbindenden Leitungsstücke
12, 12′ angeschlossen.
Die Umgehungsleitung 10 mündet im oberen Bereich der Sammelkam
mer 2, und zwar in einem Bereich, der höher ist als der höchst
mögliche Flüssigkeitsstand in der Sammelkammer während der Lauf-
und Stehzeit des Kompressors.
Der untere Mündungsbereich 14 der Umgehungsleitung 13 weist
einen größeren Querschnitt auf, um den Eintritt von Flüssigkeit
zu erschweren und den Rückfluß von Flüssigkeit zu erleichtern.
Claims (7)
1. Plattenverdampfer für Kühl- und/oder Gefriergeräte mit
einer Sammelkammer für das flüssige Kältemittel, die in
ihrem oberen Bereich mit einer zur Saugseite des Kompres
sors führenden Anschlußleitung versehen ist und in die
eine unterhalb von dieser angeordnete mäanderförmig ge
krümmte oder in Schlangenlinien verlaufende, das Kälte
mittel zuführende Leitung mit im wesentlichen horizontalen
Abschnitten mündet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuführungsleitung (3) in den unteren Bereich der
Sammelkammer (1) mündet und daß an mindestens einen der
aufeinanderfolgenden horizontalen Abschnitte der Zufüh
rungsleitung (3) ein unterhalb von diesem angeordneter
und zu diesem etwa parallel verlaufender Leitungsabschnitt
(10), der einen etwa U-förmigen Sammelkanal für das Kälte
mittel bildet, angeschlossen ist.
2. Plattenverdampfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die die nach oben ragenden Schenkel (11) des Sammel
kanals (10) verbindende Leitung (12, 12′) einen kleineren
Querschnitt aufweist als der Sammelkanal (10).
3. Plattenverdampfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das die nach oben weisenden Schenkel (11)
des U-förmigen Sammelkanals (10) verbindende Leitungsstück
(12, 12′) durch eine Umgehungsleitung (13) mit der Sammel
kammer (1) verbunden ist.
4. Plattenverdampfer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Umgehungsleitung (13) in den oberen Bereich der
Sammelkammer (1) mündet.
5. Plattenverdampfer nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Umgehungsleitung (13) einen kleineren
Querschnitt als die Zuführungsleitung (3) aufweist.
6. Plattenverdampfer nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umgehungsleitung (13)
durch etwa vertikal oder schräg verlaufende Leitungsstücke
(14) größeren Durchmessers an das die Schenkel (11) des
U-förmigen Sammelkanals (10) verbindende Leitungsstück
(12′) angeschlossen ist.
7. Plattenverdampfer nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Umgehungsleitung (13)
aus Leitungsstücken besteht, die ein Gefälle in Richtung
auf deren Mündung mit der Zuführungsleitung (3) oder mit
dem Verbindungsleitungsstück (12′) aufweisen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19873703902 DE3703902A1 (de) | 1987-02-09 | 1987-02-09 | Plattenverdampfer fuer kuehl- und gefriergeraete |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19873703902 DE3703902A1 (de) | 1987-02-09 | 1987-02-09 | Plattenverdampfer fuer kuehl- und gefriergeraete |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3703902A1 true DE3703902A1 (de) | 1988-08-18 |
DE3703902C2 DE3703902C2 (de) | 1989-10-26 |
Family
ID=6320556
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19873703902 Granted DE3703902A1 (de) | 1987-02-09 | 1987-02-09 | Plattenverdampfer fuer kuehl- und gefriergeraete |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3703902A1 (de) |
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1987
- 1987-02-09 DE DE19873703902 patent/DE3703902A1/de active Granted
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Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE3703902C2 (de) | 1989-10-26 |
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