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Die vorliegende Erfindung betrifft Verbesserungen an
Einfassungen für die Arbeitsbereiche von
Hochgeschwindigkeits-Aufwindemaschinen, zum Beispiel Aufwinder zur
Aufnahme von Fäden aus synthetischem Filament. In diesem
Zusammenhang bezieht sich der Ausdruck "Hochgeschwindigkeit"
im allgemeinen auf Geschwindigkeiten über 2000 m/min., aber
insbesondere auf Geschwindigkeiten über 4000 m/min.
Stand der Technik
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Die Einfassung für die Hauptantriebe und
Hilfsbedienungsteile von Textilmaschinen ist selbstverständlich
gebräuchlich seit der Einführung solcher Maschinen. Die Einfassung
von "Arbeitsbereichen" dieser Maschinen, zum Beispiel in
Bereichen, in welchen der Faden gesponnen und/oder
aufgewunden wird, ist weniger üblich, aber ist vorgeschlagen
worden für eine Anzahl verschiedener Zwecke. Zum Beispiel
ist in US Patent 3,146,572 vorgeschlagen worden, daß auf- und
abbewegbare Läden verwendet werden sollten, um einen
umschlossenen Raum zu bestimmen, der die Maschine umfaßt,
welcher Raum in Betrieb kontrollierbar klimatisiert werden
kann. Die Aufgabe der Erfindung besteht in diesem Fall
darin, eine Maschine zu entwerfen, so daß die
vollständigen textil-technologischen Bedienungsabläufe der Maschine
durchgeführt werden können, während sie gegen ungünstige,
äußere Einflüsse geschützt wird und der Raum, in welcher
sich die Maschine befindet, gegen ungünstige, durch die
Maschine verursachte Einflüsse geschützt wird. Eine weitere
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Spinnmaschine
vorzusehen, in welcher alle empfindliche Maschinenteile so weit
als möglich ummantelt sind.
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Die in US-A-3,146,572 vorgesehene Lösung sieht eine
Ummantelung vor, die sich derart quer über die
Arbeitsrichtung der Maschine erstreckt, daß ein geschlossenes
Gehäuse geformt wird, welches geeignet ist, um den ganzen
technologischen Arbeitsbereich der Maschine vollständig zu
ummanteln oder zu umfassen, wobei besagte Ummantelung
zumindest abschnittweise geöffnet werden kann. In einer
einfachen Ausführung ist zumindest eine Ummantelung in der
Nähe des Zenit-Punktes des gesamten Durchmessers angeordnet
und ist sie von diesem Punkt aus bewegbar. Die
abschnittweise Öffnung der Ummantelungen ist zu dem Zweck
vorgeschlagen, um eine Störung aufzuheben, wie das Austauschen
einer leeren Vorgarnspule und das Verbinden eines
gebrochenen Garnes. Fig. 3 stellt ein Gestell für Faserbänder
dar, welches eine obere und eine untere Ummantelung
aufweist, welche längs einer vorbestimmten Umfangslinie des
gesamten Durchmessers der Maschine angrenzen. Nur die
untere Ummantelung muß geöffnet werden, um volle Spulen
auszutauschen. Die Weise, in welcher diese Handlung
durchzuführen ist, ist weder beschrieben, noch offensichtlich.
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US Patent 3,782,087 beschreibt eine Dreherteilungsmaschine,
in welcher ausgewählte Gebiete der Maschine, insbesondere
die Spindeleinheiten, selektiv abgeschirmt sind, um die
Lärmemission zu kontrollieren. Auf- und abbewegbare Läden
sind wieder gezeigt in den Fig. 10 bis 16 von diesem
Patent.
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US Patent 3274803 beschreibt eine Strickmaschine, in
welcher der gegenwärtige Strickbereich eingefaßt ist, um
ihn gegen Staubeindringung zu schützen, wobei die
Einfassung horizontal verschiebbare durchsichtige Türe
einschließt, die einen selektiven Zugang zum Strickbereich
ermöglicht.
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Fadenaufwindemaschinen, die einen Bedienungsbereich
beinhalten, in welchem Fadenpackungen gebildet und falls
erforderlich zurückbehalten werden, um deren Doffen
abzuwarten, umfassen zumindest ein Aufspannmittel, das sich
horizontal vom Spindelstock in den Arbeitsbereich hinein
erstreckt, wobei das Aufspannmittel drehbar um eine
längsgerichtete Aufspannmittelachse ist, uni Faden in einem
Arbeitsbereich für Packungen aufzuwinden. Maschinen dieser
Art sind in EP-A-73930 und in US-A-4,298,171 gezeigt.
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Überraschenderweise ist die Idee des Einfassens der
Arbeitsbereiche einer Maschine bloß vergleichsweise kürzlich
erweitert worden auf die Einfassung des Arbeitsbereich von
Aufwindern zur Aufnahme von zum Beispiel Fäden aus
synthetischem Filament. Ein kürzlicher Vorschlag für eine solche
Einfassung ist jedoch gezeigt in der europäischen
Patentanmeldung Nr. 141936, veröffentlicht am 26ten Mai 1985,
übereinstimmend mit US Patentanmeldung 06/649222,
angemeldet am 10ten September 1984 im Namen von Kurt Wetter. In
diesem Vorschlag erstreckt sich eine Zugangstüre über die
ganze vordere Seite des Aufwinders, und ist zur Seite
bewegbar, wenn Zugang zum Arbeitsbereich, beispielsweise zum
Aufspulen oder Doffen von Packungen, erfordert wird. Dieser
Vorschlag ist insbesondere vorgesehen, um die Lärmemission
vom Aufwinder zu begrenzen.
Vorliegende Erfindung
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Die vorliegende Erfindung sieht eine multi-funktionelle
Einfassung für Hochgeschwindigkeits-Fadenaufwindemaschinen
vor. Eine Funktion der Einfassung ist, die Lärmemission vom
Arbeitsbereich des Aufwinders zu begrenzen oder zu
kontrollieren. Eine zweite, und möglicherweise wichtigere,
Funktion ist, die Sicherheit im Betrieb zu verbessern durch
Ermöglichen von einem bloß vorbestimmten Zugang zum
Arbeitsbereich. Dies soll in Gegensatz gesehen werden zu den
vielen Anordnungen des Standes der Technik, bei welchem es
ein Ziel des Entwurfs ist, so viel wie möglich
unbehinderten Zugang zum Arbeitsbereich für die Durchführung von
Wartungshandlungen zu ermöglichen.
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In einem untergeordneten Merkmal der Erfindung sind die
obengenannten Funktionen in einer Ausgestaltung vorgesehen,
die raumsparend ist. Dies ist vielfach sehr bedeutend, zum
Beispiel wenn die Ausgestaltung oberstes Gebot ist in einer
Gesamtanlage mit einer großen Anzahl Aufnahme-Aufwinder,
die in einer "Batterie" angeordnet sind.
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Die Erfindung sieht eine Maschine vor, um Faden
aufzuwinden, die einen Arbeitsbereich umfaßt, in welchem
Fadenpackungen gebildet und, falls erforderlich, zurückbehalten
werden, um deren Doffen abzuwarten, wobei ein
Aufspannmittel oder zwei Aufspannmittel sich horizontal zum
Spindelstock in den Arbeitsbereich erstrecken und das oder jedes
der Aufspannmittel um eine längsgerichtete
Aufspannmittel-Achse drehbar ist, uni einen Faden zu einer darauf
befindlichen Packung aufzuwinden, und eine vorbestimmte
Doffstellung im Arbeitsbereich aufweist, gekennzeichnet
durch eine Einfassung für den Arbeitsbereich, zumindest
eine, axial mit besagter Doffstellung - in einer Richtung
längs der Aufspannmittel-Achse gesehen - ausgerichtete
Zugangstüre in der Einfassung, wobei die Türe bezüglich der
Einfassung bewegbar ist, um eine Zugangsöffnung zur
besagten Doffstellung freizulegen, um es für das Doffen
vorgesehene Packungen zu ermöglichen, axial längs des
Aufspannmittels und durch die Zugangsöffnung bewegt zu werden,
während die Einfassung einen Zugang zu anderen Teilen des
Arbeitsbereichs verhindert.
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Gemäß weiterer Merkmale desselben Aspektes kann das
Kontrollmittel ebenfalls bedient werden, um ein Antriebsmittel
zu steuern, um das Aufspannmittel anzutreiben. Ein Sensor
ist vorgesehen, der auf den Zustand der Türe anspricht, und
das Kontrollmittel spricht auf den Sensor an, so daß das
Antriebsmittel für das Aufspannmittel nicht bedient werden
kann, es sei denn, die Türe wäre in einem vorbestimmten
Zustand, zum Bespiel geschlossen.
Zweiter Aspekt
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In einem zweiten Aspekt der Erfindung, in welchem zumindest
auch ein Aufspannmittel im Arbeitsbereich vorhanden ist,
ist die Türe in der Einfassung vorgesehen und ist bezüglich
der Einfassung bewegbar, um eine Öffnung freizumachen, die
Zugang zur Doffstellung des Aufspannmittels bietet. Wenn
die Türe jedoch vollständig offen ist, uni Zugang zur
Doffstellung zu ermöglichen, verhindert die Einfassung
immer noch den Zugang zu anderen Teilen des
Arbeitsbereichs, zum Beispiel zu denen, die anderen
Bedienungselemente umfassen. Dieser Aspekt kann insbesondere angewandt
werden bei einer Maschine, die zumindest zwei
Aufspannmittel im Arbeitsbereich umfaßt, und die Einfassung
verhindert dann den Zugang zu einem weiterlaufenden
Aufwindevorgang auf einem Aufspannmittel, während den Zugang zur
Doffstellung für die Entfernung von Packungen vom anderen
Aufspannmittel möglich ist. Es können zwei solche
Doffstellungen vorhanden sein, eine für jedes
Aufspannmittel, oder eine einzige Doffstellung für beide
Aufspannmittel.
Dritter Aspekt:
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In einem dritten Aspekt der Erfindung, in welchem auch
zumindest ein Aufspannmittel im Arbeitsbereich vorhanden ist,
ist eine Doff-Zugangstüre vorgesehen und ist sie bezüglich
der Einfassung bewegbar, um Zugang zur Doffstellung des
Aufspannmittels zu bieten. Eine weitere Zugangstüre ist
auch vorgesehen und bewegbar bezüglich der Einfassung, um
einen zusätzlichen Zugang zum Arbeitsbereich zu liefern für
gelegentliche Handlungen, wie Einfädeln der Maschine
und/oder Unterhalt von ausgewählten Bedienungselementen. In
einer bevorzugten Ausführung ist die Doff-Zugangstüre auf
einer weiteren Zugangstüre befestigt und in Bezug darauf
bewegbar. Alternativ können jedoch die Doff-Zugangstüre und
die weitere Zugangstüre getrennt voneinander sein.
Vierter Aspekt
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In einer vierten Aspekt der Erfindung, in welchem zumindest
zwei Aufspannmittel im Arbeitsbereich vorgesehen sind,
umfaßt die Einfassung zwei Zugangsöffnungen, die jeweils
den Doffstellungen der zwei Aufspannmittel zugeordnet sind.
Zwei Türen sind den jeweiligen Zugangsöffnungen zugeordnet,
wobei jede Türe bezüglich der Einfassung zwischen einer
Betriebsstellung, die die jeweilige Öffnung schließt, und
einer Nicht-Betriebsstellung bewegbar ist. In der letzten
läßt jede Türe ihre eigene, zugeordnete Öffnung frei für
die Entfernung einer Fadenpackung, während die andere
Öffnung zumindest teilweise überdeckt wird. Dies ermöglicht
eine effiziente Raumausnützung, in Betracht ziehend, daß
die zwei Öffnungen nicht gleichzeitig frei zugänglich zu
sein brauchen.
Bevorzugte Ausführungen:
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In den bevorzugten Ausführungen der Erfindung enthält die
Einfassung eine "vordere Wand", durch welche gewählten
Zugang zum Arbeitsbereich möglich sein soll. Die Einfassung
enthält vorzugsweise durchgehende Seitenwände, welche
keinen Zugang zum Arbeitsbereich zulassen, wenn sie an ihrem
Ort sind. Eine obere Wand der Einfassung kann entweder
durchgehend sein, und damit Zugang zum Arbeitsbereich
verhindern, oder kann sehr beschränkte Zugangsöffnungen
aufweisen für gewisse spezifische Funktionen, zum Beispiel
beim Einfädeln. Die Rückseite des Arbeitsbereichs grenzt an
einem Spindelstock und die Einfassung des Arbeitsbereichs
geht dann vorzugsweise in eine Einfassung des Spindelstocks
über. Die Einfassung kann eine Bodenplatte umfassen, aber
diese kann weggelassen werden, wo die Maschine entworfen
ist, um auf eine passende Basis zu stehen, zum Beispiel
einen Fußboden. Die verbleibenden Wände der Einfassung
können dann eine Haube bilden, die diese Basis dicht an
ihren untersten Kanten nähern.
Zeichnungen:
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Als Beispiel werden nun verschiedene Ausführungen der
Erfindungen beschrieben in Bezug auf die beigefügten
schematischen Zeichnungen, in welchen
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Fig. 1 eine perspektivische Sicht auf eine
Aufwindemaschine, die schon kommerziell von der
Maschinenfabrik RIETER AG erhältlich ist und in
Übereinstimmung ist mit der unter der Nummer 73930
veröffentlichten europäischen Patentanmeldung,
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Fig. 2 die Vorderansicht einer grundsätzlich ähnlichen
Maschine zu der in Fig. 1 gezeigten ist, aber
geändert, uni eine Einfassung gemäß der vorliegenden
Erfindung einzuschließen,
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Fig. 3 eine Vorderansicht eine Türeinheit ist, auch in
Fig. 2 gezeigt aber in einem größeren Maßstab in
Fig. 3,
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Fig. 4 eine in Abschnitten geteilte Obenansicht der in
Fig. 3 gezeigten Türeinheit ist, wobei deren
Mittelteil weggelassen worden ist, um die Darstellung
der Seitenelemente zu einem noch größeren Maßstab
Zu erlauben,
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Fig. 5 eine Vorderansicht der untersten Ecken der
Türeinheit ist,
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Fig. 6 eine schematische Darstellung der Türeinheit in
Verbindung mit einem Betriebssystem dafür ist,
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Fig. 7 eine ähnliche Sicht zu Fig. 2 ist von einer
abgewandelten Ausführung der Vorderwand für die
Einfassung einer Maschine des in Fig. I gezeigten
Typs,
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Fig. 8 eine Vorderansicht eines Typs Aufwindemaschine ist,
verschieden von der in Fig. 1 gezeigten aber auch
eine Einfassung in Übereinstimmung mit den
Erkenntnissen der vorliegenden Erfindung
einschließt, und
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Fig. 9 Abwandlungen der vorher beschriebenen Ausführungen
und 10 sind.
Filament-Aufwindemaschinen - Allgemein
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Aufnahme-Aufwinder für synthetische Plastikfilamente sind
heutzutage in zwei Grundtypen vorhanden, nämlich
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a) einen Aufwinder mit vielen Aufspannmitteln mit einem
Mittel, um einen stetig gelieferten Faden von einem
Aufspannmittel zu einem andern zu übergeben, um so im
wesentlichen ein kontinuierliches oder "abfalloses"
Packungs-Aufwinden zu ermöglichen, und
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b) Aufwinder mit vielen Aufspannmitteln oder mit einem
einzigen Aufspannmittel ohne solche
Übergabe-Anordnungen, so daß das Aufwinden von Packungen während des
Entfernens von vollen Packungen beendet werden muß.
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Die vorliegende Erfindung ist insbesondere beabsichtigt für
die Anwendung des früheren Typs Aufwinder, wo die
Sicherheitsaspekte besonders wichtig sind während des Doffens
(Entfernung) von vollen Filamentpackungen von einen
Aufspannmittel während eines weitergehenden Aufwindebetriebs
auf dem andern Aufspannmittel. Ein Entwurf des
kontinuierlichen Aufwinders ist in der veröffentlichten europäischen
Patentanmeldung Nr. 73930 gezeigt, welche nachfolgend mit
der "früheren Anmeldung" bezeichnet wird. Die Erfindung
kann zu alternativen Entwurfen des kontinuierlichen
Aufwinders angewandt werden, zum Beispiel vom sogenannten
"Revolver"-Typ, von dem ein Beispiel in US Patent 4'298'171
dargestellt ist. Noch weitere Möglichkeiten werden gegen
das Ende der Beschreibung erwähnt, einschließlich die
Anwendung der Grundlagen der Erfindung für Aufwinder vom Typ
mit einem einzigen Aufspannmittel, wie beispielsweise im US
Patent Nr. 4347989 dargestellt.
Filament-Aufnahme-Aufwinder - Stand der Technik
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Fig. 1 ist eine Kopie der Fig. 8 der veröffentlichten
europäischen Patentanmeldung Nr. 73930, aber gewisse
Bezugszeichen sind geändert worden, um Konflikte in der
Verwendung mit in den anderen Figuren dieser Anmeldung
verwendeten Bezugszeichen zu verhindern. Weil alle
Einzelheiten der Maschine aus der veröffentlichten Beschreibung
des europäischen Patents vorhanden sind, wird bloß ein
kurzer Umriß in dieser Beschreibung wiederholt.
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Das Zeichen 16 deutet ein Gehäuse eines Spindelstocks an,
der Antriebssysteme, Kontrollsysteme und Träger für die
wichtigsten Bedienungselemente enthält, welche nach vorne
von der Vorderseite des Gehäuses des Spindelstockes
vorstehen. Nur einige dieser Systeme und Träger sind in Fig. 1
gezeigt.
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In Fig. 1 ist die Vorderseite des Gehäuses 16 des
Spindelstocks dargestellt durch eine Platte 310, die Nuten 312,
314 für einen später zu beschreibenden Zweck aufweist. Die
Nuten 312, 314 laufen auf einander zu und gehen ineinander
über angrenzend an einer Reibantriebswalze 18, die sich
nach vorne von der Platte 310 aus erstreckt. Die Walze 18
wird an einem Ende (durch nicht-gezeigte Mittel) im Gehäuse
16 des Spindelstocks getragen, und am andern Ende in einer
Trägerstruktur 300, welche in der Art eines Auslegers von
der Vorderseite des Gehäuses aus vorsteht. Die
Antriebswalze 18 kann um ihre Längsachse (nicht gezeigt) mittels
einer Antriebswelle 316 in Drehung versetzt werden, welche
sich in das Gehäuse hinein bis zu einem nicht-dargestellten
(konventionellen) dortigen Antriebsmittel erstreckt.
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Zwei weitere wichtige, in Fig. 1 dargestellte
Bedienungselemente sind die jeweiligen Aufspannmittel 24, 26. Wie
weiter beschrieben werden wird, werden diese Aufspannmittel
innerhalb des Gehäuses 16 getragen, um in der Art eines
Auslegers durch die jeweiligen Nuten 312, 314 vorzustehen.
In Betrieb trägt jedes Aufspannmittel Spulenhülsen (zwei
davon sind bei 302 auf dem unteren Aufspannmittel 26
gezeigt), auf welche die jeweiligen Fadenpackungen
aufgewunden werden. Um dies zu ermöglichen, ist jedes
Aufspannmittel in seiner jeweiligen Nut zwischen einer Doffstellung
(in welcher das Aufspannmittel sich am Ende seiner Nut
befindet, das am weitesten von der Antriebswalze 18
entfernt ist, wie in Fig. 1 dargestellt) und einer Stellung
bewegbar, in welcher die Hülsen 302 in Kontakt mit den
jeweiligen Antriebsbereiche 304 gebracht werden, die auf der
Antriebswalze 18 gebildet werden.
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In Betrieb werden die Aufspannmittel abwechselnd in den
Aufwindezustand gebracht, d. h. in Aufwindekontakt mit der
Antriebswalze 18. Während ein Aufspannmittel sich im
Aufwindezustand befindet, wird das andere in seiner
Doffstellung gehalten. Wenn die Bildung der Fadenpackungen
auf dem einem Aufspannmittel beendet ist, wird ein
Übergabevorgang bewirkt, so daß das letzte in seinen
Aufwindezustand bewegt wird. Einzelheiten dieses Übergabevorgangs
sind in der europäischen Patentanmeldung Nr. 73930
vorgesehen. Das die vollen Packungen tragende Aufspannmittel
(das "nach außen gehende" Aufspannmittel) wird in seine
Doffstellung zurückkehren, während das Aufwinden des Fadens
auf dem andern Aufspannmittel weitergeht. Wenn die Drehung
des Aufspannmittels in der Doffstellung aufgehört hat,
lassen Lösemechanismen (nicht gezeigt) innerhalb der
Aufspannmittelstruktur die darauf gebildeten Packungen los,
und diese können auf Befehl durch den geeigneten Schuh
eines Paares Wegdrückschuhe 118 vom Aufspannmittel
weggedrückt werden, die zu den jeweiligen Doffstellungen
gehören. Eine Betriebswelle für die Hin- und Herbewegung des
unteren Schuhs in Längsrichtung von seinem jeweiligen
Aufspannmittel 26 ist bei 120 angedeutet, und eine ähnliche
Betriebswelle ist für den oberen Schuh vorgesehen.
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Zur Vervollständigung der Beschreibung der wichtigsten
Betriebselemente oberhalb der Platte 310 wird erwähnt, daß
ein übliches Changiermechanimus ebenfalls nach vorne über
diese Platte vorsteht, aber in Fig. 1 ist dieser
Mechanismus verborgen hinter der Trägerstruktur 300. Die zu den
Aufspannmittel 24, 26 gelieferten Fäden gehen nach unten
hinter die Struktur 300, zwischen dem Changiermechanismus
und dieser Struktur, um die Antriebswalze 18 und in ihre
jeweilige Packungen. Zwei Spulenhülsen 302 sind in Fig. 2
bloß als Beispiel dargestellt. In der Praxis kann es sein,
daß nur eine Packung pro Aufspannmittel gebildet wird,
oder es können auch mehr als zwei Packungen (üblicherweise
bis 8) pro Aufspannmittel gebildet werden. Der Einfachheit
der Beschreibung halber wir in dem Rest der Beschreibung
nur auf einen einzelnen Faden Bezug genommen. Es versteht
sich jedoch, daß alle für diesen Faden beschriebene
Vorgänge gleichfalls auf jeden andern Faden anwendbar sind,
der gleichzeitig aufgewunden wird.
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Wie ausführlicher in der europäischen Patentanmeldung Nr.
73930 beschrieben, wird jedes Aufspannmittel 24, 26 auf
einem jeweiligen Schwenkarm (nicht gezeigt) innerhalb des
Gehäuses 16 getragen. Das Aufspannmittel 24 ist an seinem
Schwenkarm durch einen Satz Klemmbacken 354 festgemacht,
und ein ähnlicher Satz Backen (aber ohne Bezugszeichen) ist
für das Aufspannmittel 26 dargestellt. Der das
Aufspannmittel 24 tragende Schwenkarm kann über einen bestimmten
Schwenkwinkel bewegt werden (genügend um das Aufspannmittel
von seiner Doffstellung in seinen Aufwindezustand zu
bewegen) durch eine Kolben- und Zylindereinheit, von welcher
der Zylinder bei 358 ersichtlich ist und deren
nicht-dargestellter Kolben zum Schwenkarm durch einen
Verbindungsstab 360 verbunden ist. Der das Aufspannmittel 26 tragende
Schwenkarm wird durch eine ähnliche Kolben- und
Zylindereinheit bedient, von welcher nur der Zylinder bei 212
ersichtlich ist.
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Die wichtigsten strukturellen Elemente des Gehäuses 16
schließen eine Basisplatte 328 und eine obere Platte 334
parallel zur Basisplatte ein. Der Zylinder 358 ist drehbar
gesichert auf einer Bosse 214, die auf der Unterseite der
Platte 334 befestigt ist. Das Bezugszeichen 198 deutet ein
Trägerelement an, das auf der Platte 334 festgemacht ist
und einen Bremsschuh (nicht gezeigt) trägt, um die Drehung
des Aufspannmittels 24 zu bremsen, nach dem das letzte in
seine Doffstellung zurückkehrt nach Vollendung eines
Aufwindevorgangs.
Ein ähnliches Trägerelement 200 ist auf
der Basisplatte 328 für die Verbindung mit dem
Aufspannmittel 26 befestigt.
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Das Bezugszeichen 135 stellt eine Klammerstrebe im Gehäuse
16 dar, und die anderen vertikalen strukturellen Elemente
sind vorgesehen in diesem Gehäuse wie schon in der früheren
Anmeldung beschrieben. Die Bezugszeichen 306 und 308 deuten
jeweils auf Stellen, an welchen Fadenfang- und
-abschneidevorrichtungen auf dem Aufspannmittel 26
vorgesehen sind. Da diese Vorrichtungen vom bekannten Typ sind,
und nicht Teil der vorliegenden Erfindung bilden, wird
nicht weiter auf sie Bezug genommen in dieser Beschreibung.
Der Arm 324, mit seinen Rollen 122, in der rechten oberen
Hälfte der Fig. 1 angedeutet, wurde verwendet, um die
Maschine einzufädeln wie in der früheren Anmeldung
beschrieben; die in Bezug auf die Fig. 2 bis 7 zu
beschreibende Ausführung schließt ein alternatives
Einfädelsystem ein, so daß in dieser Beschreibung nicht mehr
auf den Arm 324 Bezug genommen wird.
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Die europäische Anmeldung Nr. 73930 bezieht sich auf einen
"Arbeitsbereich" vor der Platte 110. Obschon der
Arbeitsbereich nicht genau definiert war in der früheren
Anmeldung, kann es als bekannt angesehen werden, den Raum vor
der Platte 310 zumindest so weit wie das Ende der Struktur
300 zu umfassen, d. h. den die wichtigsten bewegbaren Teile
enthaltenden Bereich, die auf den Faden in jedem
Aufwindevorgang einwirken. In der in Fig. 1 gezeigten Maschine
wurde eine Haube 326 über dem Arbeitsbereich vorgesehen.
Wie nun beschrieben wird, sieht die vorliegende Erfindung
eine Einfassung für diesen Bereich vor, mit einer
übereinstimmenden wesentlichen Verbesserung in Sicherheit und in
den Umgebungsbedingungen in der Nähe des Aufwinders. Die zu
beschreibenden Abänderungen beziehen sich nur auf die
Einfassung des Arbeitsbereichs des Aufwinders. Die wichtigsten
Bedienungselemente bleiben im wesentlichen unverändert
außer für die Aufhängung der Walze 18. In der zu
beschreibenden Ausführung ist die Trägerstruktur 300
weggelassen, und die Walze 18 wird in der Art eines Auslegers
innerhalb des Gehäuses 16 unterstützt. Weil diese Anordnung
auf jeden Fall üblich ist, wird sie nicht in Einzelheit
beschrieben.
Durch die Erfindung vorgesehene Entwicklungen
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Die zu beschreibenden Abänderungen ermöglichen die völlige
Einfassung des Arbeitsbereichs. Grundsätzlich erfordert
dies den Entwurf einer Ummantelung um diesem Bereich herum.
Nur die Vorderwand dieser Ummantelung ist von spezieller
Bedeutung in Verbindung mit der vorliegenden Erfindung. Der
Rest der Ummantelung ist einfach vorgesehen durch eine
Erweiterung der Basisplatte 328, der oberen Platte 314 und
der (nicht gezeigten) Seitenplatten des Gehäuses 16 vor der
Platte 310. In Fig. 2 ist die vordere Erweiterung der
Basisplatte angedeutet mit 10, diejenige der oberen Platte
mit 12, und die vordere Erweiterung der Seitenplatten sind
mit 14 angedeutet.
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Die in Fig. 2 gezeigte Vorderwand enthält einen festen
Wandteil 30 und eine Türeinheit 32. Die Türeinheit 32 ist
mit Scharnieren (in Fig. 2 nicht gezeigt) befestigt zum
festen Wandteil 30, um um eine vertikale Achse angrenzend
an der in Fig. 2 gesehenen linken Seite der Einheit
aufzugehen.
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Die allgemeine Gestaltung der wichtigsten
Bedienungselemente im Arbeitsbereich ist auch schematisch in Fig. 2
angegeben. Somit ist der Umriß der Reibwalze angedeutet mit
18, sind die Umrisse der Aufspannmittel 24 und 26 in ihren
jeweiligen Doffstellungen durch die geeigneten
Bezugszeichen angedeutet und ist der Umriß des Changiermechanismus
ist mit 22 angedeutet. Die Bahn des Fadens, der von oben in
die Aufwindemaschinen hineingeht und wo weit wie sein
erster Kontakt mit der Reibwalze 18 sich erstreckt, ist mit
28 angedeutet.
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Die Nut 34 ist in der oberen Wand 12 vorgesehen, um den
Faden zu erlauben, in die Maschine hineinzugehen. Die Nut
34 ist länglich und erstreckt sich parallel zur Längsachse
(nicht gezeigt) der Walze 18. Die Nut 34 erstreckt sich
nach vorne zur Vorderkante der Platte 12, für einen Zweck,
welcher unmittelbar unten beschrieben wird. Sie erstreckt
sich nach hinten von der Vorderkante über einen genügend
großen Abstand, um die normale Changierbewegung des oder
jedes Fadens zuzulassen, der zur Aufwindemaschine geliefert
wird. Die Platte 12 weist eine zweite Nut 33 auf, die sich
von der Vorderkante der Platte nach hinten parallel zur Nut
34 erstreckt. Die Nut 33 ist normalerweise überdeckt durch
eine Abdeckplatte 35, welche um ein Scharnier (nicht
angedeutet) auf seiner linken Kante gedreht wird. Die Platte 35
wird von der Platte 12 weggedreht, um die Nut 35 von oben
nur während eines Einfädel- und Startvorgangs freizumachen,
wie kurz unten darauf Bezug genommen.
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Die Türeinheit 32 erstreckt sich von seiner, mit einem
Scharnier aufgehängten linken Seite quer durch die
Vorderwand 20 zu einer rechten Kante, die rechts von der Nut 34
angeordnet ist. Die Tür erstreckt sich nach oben zur oberen
Kante der Platte 12. Dementsprechend wenn die Einheit 32 um
ihr Scharnier geöffnet wird, wird Zugang gegeben zu fast
dem ganzen Arbeitsbereich einschließlich insbesondere die
vordere, offene Kante der Nut 34 und die Fadenbahn 28 zur
Reibwalze 18, und über diese Walze hinaus nach oben zur Nut
33, welche geöffnet worden ist durch Drehen der Abdeckung
35 weg von der Platte 12. Die Länge des Fadens zwischen der
Reibwalze 18 und der Nut 33 ist für einen Faden des
Startvorgangs zum Aufwinden vorhanden, der anfänglich auf dem
Aufspannmittel 26 ist wie in der früheren Anmeldung. Dieser
Vorgang ist unwesentlich für die vorliegende Erfindung und
wird nicht in Einzelheit beschrieben. Der Startvorgang kann
automatisch durchgeführt werden, so bald der Faden passend
in der Startstellung angeordnet ist. Der Beginn des
Startvorgangs kann durch Drücken eines Knopfes auf einem
Kontrollpaneel 36 ausgelöst werden, das im festen Wandteil
30 eingebaut ist.
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Die Türeinheit 32 schließt ein Gestell 38 ein, welches
zwei bewegbare jeweilige Türen 40, 42 hält wie unten in
Bezug auf die Fig. 3 bis und mit 5 beschrieben wird.
Jede Tür 40, 42 umfaßt ein durchsichtiges Blatt 44, 46, um
den Arbeitsbereich beobachten zu können, insbesondere die
Doffstellungen der Aufspannmittel.
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Fig. 3 zeigt wiederum eine Vorderansicht des Gestelles 38
und der Türen 40, 42. Auch sind die Umrisse der vollen
Packungen 48, 50 auf den jeweiligen oberen und unteren
Aufspannmitteln 24, 26 in Fig 3 gezeigt; normalerweise
wird der Aufwinder nicht zwei volle Packungen auf diese
Weise tragen, aber diese Voraussetzung ermöglicht die
Erklärung der Beziehung zwischen den Türen und der vollen
Packung während des Doffens.
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Die voll ausgezogene Darstellung in Fig. 3 stellt die Türen
in ihren geschlossenen Stellungen dar. Wie von vorne der
Maschine gesehen (Fig. 3) nimmt die Tür 40 völlig die
untere Hälfte des durch das Gestell 38 bestimmten Raumes ein,
und nimmt die Tür 42 völlig die obere Hälfte dieses Raumes
ein. Wie am besten in Fig. 4 ersichtlich, ist jedoch die
Tür 40 vor der Tür 42 angeordnet. Somit kann die Tür 40 in
die obere Hälfte des Gestells 38 bewegt werden, und die Tür
42 in die untere Hälfte des Gestells, ohne eine
gegenseitige Behinderung der Türen zu bewirken. Die Anordnungen, um
eine solche Bewegung zu bewirken und zu führen, werden
später beschrieben. Wie in Fig. 3 zu sehen, gibt es nur
einen sehr kleinen Grad an Überlappung der Türen 40 und 42
auf der mittleren Höhe des Gestells 38. Die horizontale
Linie 52 stellt die oberste Kante der Tür 40 dar.
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Wie später in Bezug auf das Schema des Kontrollsystems in
Fig. 6 beschrieben wird, werden die Türen 40 und 42 nie
gleichzeitig bewegt, sondern nur einzeln. Die Tür 40 wird
aufgehoben, um das Doffen einer vollen Packung 50 vom
Aufspannmittel 26 zu ermöglichen, und die Tür 42 wird gesenkt,
um das Doffen einer vollen Packung 48 vom Aufspannmittel 24
zu ermöglichen. Wenn die Tür 40 vollständig aufgehoben ist,
liegt ihre untere Kante längs der gestrichelten Linie 54,
d. h. genau oberhalb der obersten Kante der vollen Packung
50 wie von vorne der Maschine ersichtlich. Dementsprechend,
wenn die Tür 42 vollständig gesenkt ist, liegt die obere
Kante längs der gestrichelten Linie 56, d. h. genau unter
der untersten Kante der vollen Packung 46. Somit wenn die
passende Tür geöffnet ist, kann eine volle Packung in der
oberen oder unteren Doffstellung sofort vom Arbeitsbereich
über die Zugangsöffnung zurückbewegt werden, die durch die
Bewegung der Tür bezüglich des Gestells 38 erzeugt wird.
Jedoch bleibt der Raum innerhalb des Gestells 38, der
zwischen den Linien 56 und 54 liegt, stets durch die eine oder
die andere der Türen 40 und 42 blockiert. Wie sofort in
Bezug auf Fig. 2 zu sehen ist, enthält dieser "ständig
blockierte" Raum die mit hoher Geschwindigkeit drehenden
Komponenten, so wie das Aufspannmittel und die Reibwalze 18
während eines weitergehenden Aufwindevorgangs.
Dementsprechend besteht kein direkter Zugang zu dieser "Gefahrenzone"
des Arbeitsbereichs, auch nicht während des Doffens einer
vollen Packung.
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Die Aufhängung der Türen 40 und 42 im Gestell 38, die
Quelle der Bewegungsenergie für diese Türen, und die
Führung davon wird nun beschrieben unter Bezugnahme auf die
Fig. 4 und 5. Fig. 4 zeigt eine Vorderansicht in Schnitt
des Gesteiles 38, wobei sein zentraler Teil weggelassen
ist, so daß wichtigere Seitenglieder des Gestelles in
einem größeren Maßstab dargestellt werden können. Fig. 5
zeigt die unteren Ecken des Gestelles 38 in Vorderansicht
(übereinstimmend mit Fig. 3) in einem mit demjenigen der
Fig. 4 übereinstimmenden Maßstab. Wie in Fig. 4
ersichtlich, ist das linke Seitenglied 37 des Gestelles 38 im
Querschnitt U-förmig, mit der offenen Seite des U's nach
innen zum Gestell zeigend. Das rechte Glied ist ebenfalls
U-förmig, mit seiner offenen Seite nach innen zum Gestell
zeigend, jedoch sind die Beine des U's verlängert, um es
diesem Glied zu ermöglichen, zusätzliche Elemente zu
enthalten, wie weiter beschrieben wird.
-
Wie deutlich in Fig. 4 zu sehen, sind die Türen 40 und 42
mit ihren linken Kanten gerade innerhalb der Arme des
U-Gliedes 37 und sind ihre rechten Kanten gerade innerhalb
der Arme des U-Gliedes 39 angeordnet. Die Tür 40 weist ein
Paar vertikale Bohrungen (nicht angedeutet) auf, die jede
von deren Oben- bis zur Untenkante sich erstrecken. Mittels
dieser Bohrungen ist die Tür gleitend auf einem Paar
parallele Führungsstangen 60 aufgehängt, die sich zwischen den
oberen und unteren horizontalen Gliedern des Gestelles 38
erstrecken. Für die Zwecke der genauen Führung mit wenig
Reibung der Tür bezüglich ihrer Führungsstangen 60, ist
jede Bohrung an jedem Ende erweitert, um eine Lagermuffe 62
aufzunehmen, welche genau auf seiner entsprechenden
Führungsstange paßt. Die Tür ist somit genau bezüglich der
Stangen 62 an jeder Ecke plaziert, obwohl nur die
Lagermuffen 62 für die untersten Ecken in Fig. 5 ersichtlich
sind. Die Aufhängung und die Führung der Tür 42 ist im
wesentlichen gleich, und wird nicht wieder in Einzelheit
beschrieben werden. Die Führungstangen für die Tür 42 sind
mit 64 in Fig. 4 angedeutet und die unteren Lagermuffen für
die Tür 42 sind mit 66 in derselben Figur angedeutet.
-
Jede Tür wird bezüglich des Gestelles 38 durch eine
jeweilige Kolben- und Zylindereinheit bewegt, wobei die zwei
Einheiten neben einander innerhalb des U-Gliedes 39
angeordnet sind. Der Zylinder der die Tür 40 bedienenden
Einheit ist mit 68 in Fig. 4 angedeutet und der Zylinder der
die Tür 42 bedienenden Einheit ist mit 70 angedeutet. Der
Zylinder 68 ist an seinem oberen (nicht gezeigten) Ende zum
oberen Ende des Gliedes 39 befestigt, vorzugsweise durch
eine drehbare Verbindung, die zumindest eine begrenzte
Drehbewegung des Zylinders auf seiner Befestigung erlaubt.
Der Zylinder 68 erstreckt sich von seiner Befestigung bis
annähernd halbwegs unter dem Glied 39. Der (nicht gezeigte)
Kolben dieser Einheit ist mit einer Verbindungsstange 72
verbunden. Wenn die Kolben- und Zylindereinheit völlig
ausgestreckt ist, d. h. wenn der Kolben sich am untersten
Ende des Zylinders 68 befindet, liegt das untere Ende der
Stange 62 an auf dem Boden des Gliedes 39 und an der
unteren Kante der Tür 40 (wie in Fig. 5 gezeigt). Dieses freie
Ende der Verbindungsstange hat eine Befestigung, die ein
erstes Element 74, das fest mit der Stange befestigt ist,
ein zweites Element 76, das fest mit der anliegenden,
unteren Kante der Tür 40 befestigt ist, und eine
Drehverbindung 78 zwischen den Elementen 74 und 76 umfaßt. Falls
somit diese Kolben- und Zylindereinheit zurückgezogen ist,
d. h. wenn der Kolben nach oben längs des Zylinders gedrängt
worden ist, ist die Tür 40 nach oben längs der Stangen 60
gezogen bis die Bewegung des Kolben aufhört, wenn er das
obere Ende des Zylinders 68 erreicht.
-
Die Anordnung der Kolben- und Zylindereinheit, die die Tür
42 bedient, ist ähnlich wie die schon für die Tür 40
beschriebene, weshalb Einzelheiten weggelassen werden. Die
Anordnung ist jedoch umgekehrt zu derjenigen für die Tür
40. Das heißt, daß der Zylinder 70 zum Glied 39 befestigt
ist, das am unteren Ende des besagten Gliedes anliegt und
sich nach oben erstreckt bis annähernd halbwegs längs des
Gliedes 39. Wenn die Verbindungsstange 80 (Fig. 4) für die
Tür 42 voll ausgestreckt ist, ist ihr freies Ende anliegend
zum oberen Ende des Gliedes 39 plaziert, und ist die
Befestigung zwischen der Verbindungsstange und der Tür 42 zur
oberen Ecke dieser Tür befestigt. Wenn die Kolben- und
Zylindereinheit, die die Tür 42 bedient, dementsprechend
zurückgezogen ist, bewegt sich diese Tür nach unten längs
ihrer Führungsstangen 64.
-
Der Vollständigkeit halber wird kurz Bezug genommen auf den
Verriegelungsmechanismus der Tür, der im rechten Glied 39
eingebaut ist. Er umfaßt ein Verriegelungselement, welches
sich von einer zurückgezogenen Stellung in eine
-
ausgestreckte Stellung bewegen kann, in welcher es mit
einem geeigneten zusammenwirkenden Glied auf dem festen
Wandteil 32 in Eingriff steht. Weil diese Anordnung, und
das ebenfalls in dem Verriegelungsmechanismus
eingeschlossenen Handbedienungsmittel, von einer allgemein üblichen
Konstruktion ist, wird es hier nicht in Einzelheit
beschrieben
-
Fig. 6 ist ein Schaltungsschema eines Kontrollsystems, um
die in den Fig. 2 bis 5 gezeigte Türeinheit zu bedienen.
In diesem Schema sind die Türen 40 und 42 wieder in
Verbindung mit ihren jeweiligen Bedienungszylindern 68, 70 und
den Verbindungsstangen 72, 80 gezeigt. Das Gestell 38 ist
in diesem Schema einzeln dargestellt (in dem zentralen Teil
davon), aus Gründen, die später zur nachfolgenden
Beschreibung klar werden. Es ist wieder angenommen, daß das
Gestell drehbar ist um seine linke Kante, wie in der Figur
ersichtlich ist. Die Aufspannmittel 24, 26 sind auf der
rechten Seite der Fig. 6 angegeben, wobei angenommen ist,
daß jedes in Kontakt steht zu seinem jeweiligen
Bremsschuh, der durch die jeweiligen Trägerelemente 198, 200
getragen werden (d. h., es wird angenommen, daß jedes
Aufspannmittel sich in seiner jeweiligen Doffstellung
befindet).
-
Die Maschine als Ganzes wird durch einen programmierbaren
Kontroller überwacht, der in Fig. 6 durch den Block PC
dargestellt ist. Dieser kann in der Form eines
Mikroprozessors sein, aber viele andere Formen solcher
Kontroller sind heutzutage erhältlich, so daß Einzelheiten
von solchen Kontrollern hier nicht geliefert werden. Im
wesentlichen ist der Kontroller angepaßt, um vorbestimmte
Eingangssignale zu empfangen, und um vorbestimmte
Ausgangssignale auszusenden für Kontrollzwecke in Abhängigkeit
von der Folge und/oder der Kombination der empfangenen
Eingangssignale. Der Kontroller wird entworfen sein, um
eine große Anzahl Funktionen in der Maschine zu
überwachen, und wird viel mehr Ein- und Ausgänge aufweisen, als
diejenigen, auf welchen hier bezuggenommen sind. Die
vorliegende Beschreibung ist auf die Ein- und Ausgänge
beschränkt, die die Überwachung des Türsystems betreffen. Die
Anordnung für das Überwachen der einzelnen Tür 42 ist im
wesentlichen identisch zu derjenigen für die Überwachung
der Tür 40. Dementsprechend wird nur die Bedienung der
letzten beschrieben, obwohl auch auf die die für die
Überwachung der ersten verwendeten Kontrollelemente
bezuggenommen wird.
-
Der Zylinder 68 ist ein doppelwirkender Zylinder, der
Kammer aufweist, welche mit Druck beaufschlagt werden können
über die jeweiligen Leitungen 82, 84. Die Leitung 82 ist
zum Ausgang des Elementes 86 verbunden, welches weiter
unten beschrieben wird. Die Leitung 84 ist verbunden mit
einer Führung 88, welche sich zwischen einem weiten unten zu
beschreibenden Ventil 90 und einem Eingang zum Element 86
erstreckt. Ein anderer Eingang zum Element 86 ist verbunden
zu einer Druckquelle, die schematisch mit 92 angegeben ist
und dieselbe oder eine andere Druckquelle kann den
eingehenden Druck auf das Ventil 90 liefern, der mit 94
angegeben ist.
-
Das Ventil 90 wird in den dargestellten Zustand gezwungen,
in welchem die Führung 88 getrennt ist von der Druckquelle
94. Ein Bedienungsmechanismus 96 (zum Beispiel eine
elektromagnetische Vorrichtung) ist vorgesehen, um das Ventil
90 zu bedienen- gegen die Rückstellung, um die Führung 88 in
Verbindung mit der Druckquelle 96 zu bringen. Der
Mechanismus 96 ist wahlweise bedienbar durch den
programmierbaren Kontroller PC über eine Kontrollführung 98.
-
Das Element 86 ist so angeordnet, daß die Leitung 82 mit
der Druckquelle 92 im dargestellten Zustand verbunden ist,
in welchem die Führung 88 von der Druckquelle 94 getrennt
ist. In diesem Zustand wird die obere Kammer des Zylinders
68 dadurch über die Quelle 92 mit Druck beaufschlagt, wobei
der Kolben der Einheit zu seiner untersten Stellung im
Zylinder bewegt wird, und wobei die Tür 40 in ihrer
untersten Stellung gehalten wird und dadurch den Zugang zur
Doffstellung des Aufspannmittel 26 blockiert.
-
Wenn der Mechanismus 96 bedient wird, wird die Leitung 84
jedoch durch die Quelle 94 mit Druck beaufschlagt und wird
dementsprechend die untere Kammer im Zylinder 68 mit Druck
beaufschlagt. Das Element 86 reagiert auf die
Druckbeaufschlagung der Führung 88 durch Trennen der Leitung 82 von
der Druckquelle 92 und Verbinden der Führung 82 mit einer
geeigneten Entlüftung. Der Kolben wird daher nach oben
längs des Zylinders 68 bewegt, wodurch die Tür 40 längs
ihrer Führungsstangen 60 nach oben gezogen wird, wie unter
Bezugnahme auf die Fig. 4 und 5 beschrieben. Der Zugang
zur Doffstellung des Aufspannmittels 26 ist dadurch bereit,
wie unter Bezug auf Fig. 3 beschrieben. Das Element 86
wirkt daher wie ein NOT-Element, zum Beispiel vom durch
Crouzet SA, F-26027 Valences, Frankreich unter der
Bezeichnung 81 504025 gelieferten Typ.
-
Das durch den Kontroller PC gelieferten Signal für die
Bedienung des Mechanismus 96, um den beschriebenen Vorgang
des Ventils 90 zu bewirken, wird durch den Kontroller
hergestellt in Antwort auf die Eingangssignale, die er von
zwei jeweiligen Signalgeneratoren 100, 102 empfängt. Der
Generator 100 antwortet einfach auf die Anwesenheit des
Aufspannmittels 26 in seiner Doffstellung. Dieser Generator
kann beispielsweise ein Näherungssensor sein, der angepaßt
ist, um auf die Anwesenheit eines Teiles der
Aufspannmittelstruktur in der Nähe des Sensors zu reagieren. Der
Generator 102 ist entworfen, um auf die Drehung des
Aufspannmittels 26 zu reagieren. In der dargestellten
Ausführung wird angenommen, daß dieser Generator ein
Impulsgenerator ist, der angepaßt ist, um Impulssignale zu
erzeugen, wenn Markierungen 104 auf dem Umfang des
Aufspannmittels 26 vorbeigehen, wenn der letzte sich dreht. Falls die
Drehung des Aufspannmittels 26 aufhört, und die
Markierungen 104 nicht länger an dem Generator 102
vorübergehen, hört die Erzeugung von Impulsen auf.
-
Wenn der Kontroller PC ein Signal vom Sensor 100 empfängt,
das angibt, daß das Aufspannmittel 26 sich in seiner
Doffstellung befindet, und zur selben Zeit keine
Impulsfolge vom Generator 102 empfängt, sendet der Kontroller ein
Signal auf die Leitung 98, das die Bedienung des
Mechanismus 96 bewirkt. Das Bedienungssignal des Mechanismus wird
jedoch nicht auf die Leitung 98 erscheinen, bis jede durch
den Generator 102 abgebene Impulsfolge aufgehört hat, d. h.,
daß die Tür weiter den Zugang zur Doffstellung des
Aufspannmittels 26 blockiert, bis das letzte zu einem
Stillstand gekommen ist.
-
Weil dieselben Kontrollelemente verwendet werden, um die
Bedienung der Tür 42 zu überwachen, sind dieselben
grundsätzlichen Bezugszeichen verwendet werden, um diese
-Elemente anzudeuten, aber die Buchstabe A ist zu jeder Nummer
hinzugefügt, um die Zugehörigkeit mit dem jeweiligen
Element mit dem Aufspannmittel 24 und mit der Tür 42
anzugeben. Zur Verdeutlichung der Zeichnung sind keine
Bezugszeichen verwendet worden, um die Leitungen und die zur Tür
42 gehörenden Druckquellen anzugeben, aber es sollte klar
sein, daß wenn das Ventil 90A bedient wird, der Kolben
nach unten längs des Zylinders 70 bewegt wird und dadurch
die abwärtse Bewegung der Tür 42 längs ihrer
Führungsstangen 64 (Fig. 4) bewirkt wird. Sonst wird der Kolben
festgehalten an seinem oberen Ende des Zylinders 70, wobei die
Tür 42 geschlossen und der Zugang zur Doffstellung des
Aufspannmittels 24 blockiert bleibt.
-
Der Kontroller PC überwacht auch die Bedienung eines
Schließmechanismus für die vollständige Türeinheit 32
(Fig. 2). Dieser Schließmechanismus, welcher zusätzlich
zum vorher beschriebenen Verriegelungsmechanismus ist,
umfaßt eine zusätzliche Kolben- und Zylindereinheit 105
(Fig. 6, auch in Fig. 2 angedeutet), deren Zylinder fest
mit dem festen Wandteil 30 verbunden ist. Der Kolben der
Einheit 105 ist zu einem Schließstift 106 (Fig. 6)
verbunden und wenn die Einheit 105 ausgestreckt ist, kann der
Stift 106 in eine geeignete (nicht angegebene) Nische
hineingehen, die in der rechten Kante des Gestelles 38
vorgesehen ist, wenn die Türeinheit 32 sich in ihrem
geschlossenen Zustand befindet. Die Einheit 105 ist einzeln wirkend
und wird normalerweise in ihrem ausgestreckten
(schließenden) Zustand gedrängt. Der Stift 106 kann zu
rückgezogen werden, wenn die linke Kammer (gesehen in Fig.
6) im Zylinder der Einheit 105 mit Druck beaufschlagt ist
durch die Bedienung des Ventils 108 ähnlich wie zum Ventil
90. Ein Bedienungsmechanismus 110 ist vorgesehen, ähnlich
zum Mechanismus 96 und entsprechend kontrollierbar durch
ein Signal des Kontrollers PC längs der Führung 112. Ein
geeigneter Sensor 114, zum Beispiel ein Näherungssensor,
spricht auf die Anwesenheit der Tür 32 im geschlossenen
Zustand an und liefert ein entsprechendes Eingangssignal
zum Kontroller PC auf die Leitung 116.
-
Zwei der handbedienbaren Tasten, die auf dem
Kontrollepaneel 36 in Fig. 2 angegeben sind, können jeweils
als "Einfädel-" und "Start-" Tasten markiert werden. Der
Kontroller PC spricht auch auf die Zustände dieser Tasten
an. Wenn die "Einfädel-" Taste gedrückt wird, überprüft der
Kontroller PC den Zustand von jedem der Generatoren 100,
100A, 102, 102A. Ein "Löse-" Signal auf der Leitung 112 das
die Bedienung des Ventils 108 bewirkt, um den Stift 106
zurückzuziehen, wird nur erzeugt, wenn beide Aufspannmittel
24, 26 in ihren jeweiligen Doffstellungen sind und sich
nicht drehen. Fehlt dies, wird ein Fehlersignal erteilt.
Falls die erforderlichen Zustände erfüllt sind, wird der
Stift 106 zurückgezogen, um das Öffnen der Türeinheit 32
und das Einfädeln wie schon in Bezug auf Fig. 2 beschrieben
zu ermöglichen. Wenn die Türeinheit 32 wieder geschlossen
worden ist, wird dies durch ein Signal vom Generator 114
auf die Leitung 116 zum Kontroller angegeben. Falls die
"Start-" Taste dann gedrückt wird, wird der Stift 106
unmittelbar losgelassen, um die Türeinheit abzuschließen
in den geschlossenen Zustand und nur dann ermöglicht der
Kontroller die Versorgung mit Energie zu den Antrieben der
Aufspannmittel. Falls erwünscht, kann die Ausgestaltung
derart sein, daß die Energie zu den beiden Reibwalzen 18
und dem Changiermechanismus 22 geliefert wird, so bald als
die "Einfädel-" Taste gedrückt wird. Nach dem "Start" der
Maschine wird der allgemeine Zugang zum Arbeitsbereich über
die Türeinheit 32 durch die Schließeinheit 104 verhindert,
und kann der Zugang zu den Doffstellungen nur einzeln
erhalten werden, wenn die Zustände für die Bedienung der
einzelnen Türen 40 und 42 gegeben sind, wie vorhin oben
beschrieben.
-
Die Seitenwände und die obere Wand der Einfassung können
jede ein Strukturelement umfassen, zum Beispiel ein
ziemlich dünnes Metallblech, und ein abdeckendes Element, das
entworfen ist, um die Lärmemission von der Einfassung zu
absorbieren oder ansonsten zu dämpfen. Obwohl nicht gezeigt
in den Zeichnungen, kann die Anordnung vorgesehen sein, um
den Arbeitsbereich zu "klimatisieren". Dies ist
insbesondere wichtig, um die in Betrieb innerhalb der Einfassung
erzeugte Wärme zu entfernen. Es kann durch die Verbindung
des Inneren der Einfassung zu einem geeigneten
Luftzirkulationssystem und/oder durch Vorsehen von Entlüftungen
bewirkt werden, die eine ausgewählte, beschränkte Verbindung
für den Luftstrom zwischen dem Inneren und dem Äußeren der
Einfassung ermöglichen.
-
Es ist zu bemerken, daß die zentrale Zone zwischen den
zwei Doffstellungen nicht freigegeben werden kann für den
Zugang zum Arbeitsbereich durch die Bedienung der Dofftüren
40, 42, sondern nur durch Öffnen der gesamten Türeinheit.
Dieser zentrale Bereich enthält die Reibwalze und auch die
vollständige Örtlichkeit der Bewegung der Fadenpackungen
während der Aufwindevorgänge auf sowohl den oberen als auch
dem unteren Aufspannmitteln. Jede Dofftür 40, 42 sieht nur
den freien Zugang zu ihrer eigenen zugehörigen Doffstellung
vor, und nicht zu einem weitergehenden Aufwindevorgang auf
dem andern Aufspannmittel. Falls erforderlich, könnte der
zentrale Bereich durch eine Struktur abgedeckt werden, die
bezüglich der gesamten Türeinheit fest angeordnet ist, und
könnten die Dofftüren 40, 42 dann entsprechend schmaler
gemacht werden. Jedoch können die abgedichteten Anordnungen
im zentralen Bereich dann ziemlich komplex werden, und es
ist dann zu bevorzugen, überlappende Türen 40, 42
vorzusehen (im allgemeinen wie in Fig. 2). Eine geeignete
Abdichtung (nicht dargestellt) kann vorgesehen werden zwischen
den überlappenden Dofftüren.
-
In Betrieb sind die dargestellten Maschinen öfters Seite an
Seite angeordnet in einer Reihe oder Batterie. Der
mindestmögliche Abstand ist üblicherweise zwischen zwei an
einander anliegenden Seitenwänden gegeben. In der Theorie
könnten die Seitenwände der dazwischen liegenden Maschinen
in der Reihe, daß heißt diejenigen nicht an den Enden der
Reihe, weggelassen werden, wenn eine passende Struktur
vorhanden bleibt, um deren Vorderseiten zu unterstützen.
Dies ist jedoch nicht die bevorzugte Anordnung. Statt dessen
wird bevorzugt, die Seitenwände auch dann in der Reihe
vorzusehen, so daß jede Aufwindemaschine eine getrennte
Einheit bildet. Dies verringert das Risiko, daß Fehler in
einer Einheit damit zusammenhängende Fehler in einer
nächstliegenden Einheit verursachen können, und es
verbessert auch die Sicherheit, da der Zugang zum Arbeitsbereich
der einen Einheit auf keinerlei Weise Zugang bietet zum
Arbeitsbereich irgendeiner andern Einheit.
-
In einer Weiterentwicklung dieses Prinzips können
Anordnungen gemacht werden, um das Innere der Einfassung zu
unterteilen, um damit verschiedene Teile des Arbeitsbereiches
eines einzelnen Aufwinders zumindest teilweise und/oder
zeitweise zu trennen. Solche Anordnungen, die geeignet
sind, um diese Unterteilungsfunktion durchzuführen, wurden
schon offenbart in der gleichzeitig hängigen US Patent
Anmeldung Nr. 06/707425, die am 1. März 1985 im Namen von
Kurt Schefer eingereicht wurde. Die ganze Offenbarung
dieser Anmeldung ist durch Bezugnahme in der vorliegenden
Anmeldung eingeschlossen. Andere Anordnungen, um das Innere
der Einfassung zu unterteilen, können jedoch auch
vorgesehen und in Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung
verwendet werden.
Abänderungen
-
Die in Bezug auf die Fig. 2 bis 5 beschriebene
Türeinheit, die geöffnet und geschlossen werden kann, ist ein
wünschenswertes aber nicht wesentliches Merkmal der
Erfindung. Eine alternative Anordnung ist in Fig. 7 gezeigt, wo
die abgeänderte Vorderwand des Aufwinders als Ganzes
angegeben ist durch das Bezugszeichen 20A. Die Umrisse der
Reibwalze 18 und der Aufspannmittel 24, 26 sind in
gestrichelten Linien angedeutet, und diese Elemente sind
identisch mit denjenigen in der vorhergehenden Ausführung
gezeigten. Die Türen 40A und 42A sind im wesentlichen
dieselben wie die ähnlich numerierten Elemente gezeigt in
Fig. 2. Die Linie 52 stellt die obere Kante der unteren Tür
40A dar; die untere Kante der oberen Tür 42A ist infolge
der Überlappung verborgen.
-
Der feste Wandteil 130 bietet nun die Trägerstruktur für
die Türen 40A, 42A. Jedoch ist eine zusätzliche Tür 121
vorgesehen im rechten, oberen Teil der Vorderwand, an
seiner rechten vertikalen Kante (wie in Fig. 7 gesehen) mit
Scharnieren aufgehangt, um es zu ermöglichen, den rechten
oberen Teil des Arbeitsbereiches frei zu machen. Die Tür
121 erstreckt sich nach unten zu einer Stellung leicht
unterhalb des untersten Punktes auf der Walze 18. Das
Kontrollpaneel 36 ist in der Tür 121 eingebaut.
-
Die Tür 121 wird geöffnet für das Einfädeln der Maschine
und macht dann die vordere Kante der obersten Platte 12 der
Einfassung und des Schlitzes 34 frei, welcher in Anordnung
und in Funktion dem Schlitz 34 in Fig. 2 gleich ist. Die
Fadenbahn 28 bis zur Reibwalze 18 ist daher dieselbe in den
Fig. 2 und 7. In der Ausführung der Fig. 7 erstreckt
sich die Fadenbahn unterhalb der Reibwalze 18 (für das
Einfädeln) nicht nach oben von der Walze 18 wie in Fig. 2,
sondern im wesentlichen horizontal über dem oberen Teil der
Tür 40A wie durch die Linie 128 in Fig. 7 angedeutet.
Dieser Teil der Fadenbahn erstreckt sich zu einem Führer, der
schematisch mit 122 anliegend an der linken Seite der Tür
40A dargestellt ist.
-
Die Tür 40A muß daher offen gehalten werden während des
ganzen Einfädelvorganges, um den Zugang zum Führer 122 zu
ermöglichen, so daß die Fadenbahn 128 gebildet werden
kann. Die unterste Kante der Tür 121 muß sich auch
zumindest leicht unterhalb der unteren Kante der Tür 40A
erstrecken, wenn die letzte sich in ihrer gehobenen Stellung
befindet.
-
Nachdem der Faden den Führer 122 passiert ist, wird er nach
vorne aus dem Arbeitsbereich durch die zur Tür 40A
gehörenden Zugangsöffnung herausgezogen. Während des
Anfahrvorgangs wird das Aufspannmittel 24 nach unten bewegt in
Aufwindeverbindung mit der Walze 18, wodurch es den Faden
längs der Bahnlänge 128 auf nimmt. Während dieses
Anfahrvorgangs muß die Tür 40A entweder offen gehalten werden
bis der Faden durch das Aufspannmittel 24 aufgenommen
worden ist, oder muß die Tür 40A mit einem Unterabschnitt
längs seiner linken Kante versehen sein, der geöffnet und
geschlossen werden kann, wobei der Unterabschnitt geöffnet
wird, um zu ermöglichen, den Faden aus der Maschine
herauszuziehen, auch wenn die Tür 40A in ihrer geschlossenen
Stellung während des Anfahrvorgangs ist.
-
Die Türen 40A, 42A können durch Führungsschlitze geführt
werden, welche auf der linken Seite, wie in Fig. 7 zu
sehen, identisch sind mit denjenigen in Bezug auf Fig. 4
beschriebenen. Ähnliche Kolben- und Zylindereinheiten können
vorgesehen sein, die jedoch zu den linken Seiten der Türen
in Fig. 7 gehören anstelle zu den rechten wie in Fig. 4.
Die Führungsstangen auf der rechten Seite müssen
unterbrochen sein, um es zu ermöglichen, den Faden von der
Vorderseite der Maschine in den Arbeitsbereich zu übergeben.
-
Fig. 8 stellt eine Anwendung der Grundlagen dieser
Erfindungen zu einem alternativen Typ kontinuierlichen oder
abfallosen Aufwinders dar. In dieser Ausführung ist die
Reibwalze mit 180 angegeben, eines der Aufspannmittel mit
124 und das andere mit 126; der Changiermechanismus ist
weggelassen worden, aber im wesentlichen derselbe wie
derjenige in den vorhergehenden Figuren gezeigte. In dieser
Ausführung sind die Aufspannmittel 124, 126 jedoch von
einem gemeinsamen Träger ("Revolverkopf") 132. getragen,
welcher drehbar ist um eine zentrale Achse 134, die sich
parallel zu den Aufspannmittelachsen (nicht gezeigt)
erstreckt. Die allgemeine Grundlage von solchen Systemen ist
wohlbekannt und wird nicht in Einzelheit beschrieben. Im
Zustand der Fig. 8 ist das Aufspannmittel 124 gerade in die
Aufwindeverbindung mit der Reibwalze 18 gebracht worden,
und trägt eine volle Packung, deren Umriß mit 136
angegeben ist. Während das Aufwinden der Packung auf dem
Aufspannmittel 124 weitergeht, kann die volle Packung vom
Aufspannmittel 126 entfernt werden und durch eine oder
mehrere neue Spulenhülsen ersetzt werden, die fertig sind
für den folgenden Aufwindevorgang auf diesem
Aufspannmittel. Wenn der Aufwindevorgang auf dem Aufspannmittel 124
beendet ist, wird der Revolverkopf 132 um die Achse 134
gedreht, um das Aufspannmittel 124 in die Doffstellung zu
bringen und um das Aufspannmittel 126 in Verbindung mit der
Walze 180 zu bewegen. Während dieses Wechsels werden
Übergabemittel (nicht gezeigt) wirksam, um sicher zu gehen, das
der Faden vom ausgehenden zum eingehenden Aufspannmittel
übergeben wird.
-
Die verschiedenen Bewegungen der Elemente sind möglich, um
den Aufbau einer Fadenpackung zwischen einem Aufspannmittel
in der Aufwindestellung und der Reibwalze 180 zu
berücksichtigen. Somit kann der Revolverkopf 132 in einer
spezifischen Winkelstellung um seiner Achse 134 während
eines Aufwindevorgangs fixiert werden, und die Reibwalze
180 kann in Bezug darauf bewegt werden, zum Beispiel durch
die vertikale Bewegung längs des Doppelpfeils 138,
angedeutet in gestrichelten Linien in Fig. 8. Oder die Walze 18
kann aber in einer festen Stellung bezüglich des
Maschinengestelles angeordnet sein und der Revolverkopf 132 kann
um seine Achse 134 drehbar sein, zum Beispiel wie durch den
gestrichelten Pfeil 139 dargestellt, um den Aufbau der
Packung zu ermöglichen.
-
Im früheren Fall kann die vorliegende Erfindung ziemlich
einfach zu diesem Typ von einem System angewandt werden, da
es eine einzigartige Doffstellung gibt für beide der
Aufspannmittel 124 und 126. Somit kann eine kreisförmige
Zugangsöffnung in der durch den Rechteck 120 in Fig. 8
dargestellten Vorderwand bestimmt werden von einem leicht
größeren Ausmaß als der Umriß 136 und zentriert auf der
Achse des Aufspannmittels 126 (oder 124) in der
Doffstellung. Diese kann normalerweise durch eine Tür 140
geschlossen werden, die bei 141 für die Drehung bezüglich
der Wand 120 um eine Achse gedreht werden kann, die sich
parallel zu den Aufspannmittelachsen erstrecken, zum
Beispiel wie durch den Pfeil 143 angegeben. Das Öffnen dieser
Tür gibt den Zugang zur Doffstellung für beide
Aufspannmittel. Ein geeignetes Schließmittel (nicht gezeigt)
ähnlich wie das Schließmittel 104 (Fig. 2) kann vorgesehen
sein, um die Tür 140 im geschlossenen Zustand beizubehalten
bis das ausgehende Aufspannmittel in der Doffstellung
geortet und zum Stillstand gebracht worden ist. Da die
Überwachung eines solchen Systems im wesentlichen dieselbe ist
wie schon in Bezug auf Fig. 6 beschrieben, wird hier nicht
wieder darauf bezuggenommen. Die ganze Vorderwand 120 kann
an ihrer linken vertikal Kante (wie in Fig. 8 gesehen) mit
Scharnieren aufgehängt sein, um das Einfädeln der Maschine
zu ermöglichen und es müssen geeignete Einlaßöffnungen für
die Fäden während des normalen Betriebs und geeignete
Auslaßöffnungen für die Fäden während des Einfädelns
vorgesehen sein.
-
In der Anordnung, in welcher der Revolverkopf 132 während
eines Aufwindevorgangs sich dreht, muß die Dofftür etwas
größer gemacht worden sein, da die Doffstellung während
eines weitergehenden Aufwindevorgangs wandert. Diese
größere Tür kann vertikal gleitend auf der Wand 120
gemacht werden, um so von der unteren in die oberen Hälfte
dieser Wand gehoben werden zu können. Vorzugsweise ist die
Tür jedoch so dimensioniert, um den Zugang zu dem
weitergehenden Aufwindevorgang in allen Stadien zu verhindern.
-
Die Erfindung ist nicht beschränkt auf den dargestellten
Typ der Türen. Anstelle von gleitenden Türen könnten
beispielsweise faltbare Türen verwendet werden oder flexible,
rollende Türen könnten vorgesehen sein. Auch könnten
leistenartige Türen vorgesehen sein, wie in US Patent 3146572
gezeigt.
-
Das in Fig. 6 angegebene Kontrollsystem ist nur
schematisch, um die damit einhergehenden Grundlagen anzudeuten;
eine Abänderung des Systems kann falls erforderlich gemacht
werden. Insbesondere können alternative Mittel verwendet
werden, um ein Signal oder eine Kombination von Signalen zu
erzeugen, die angeben, daß ein Aufspannmittel sich in dem
erforderlichen Zustand befindet. Zum Beispiel sind schon
Anordnungen bekannt, bei welchen in Übereinstimmung damit
die Bremskraft zwischen dem Aufspannmittel und einem
Bremsschuh nur gelöst wird, wenn der Sensor der Bremskraft
angibt, daß das Aufspannmittel zum Stillstand abgebremst
worden ist. Diese Anordnung könnte verwendet werden, um ein
passendes Signal für die Überwachung der Dofftüren
hervorzubringen. Mit der Hilfe einer zusätzlichen Komplikation
könnte die Anordnung auch so sein, daß die Tür erlaubt
wird, sich zu öffnen, wenn die Drehgeschwindigkeit des
Aufspannmittels unter einem vorbestimmten Stellwert
gefallen ist.
-
Alle der tatsächlich dargestellten Ausführungen sind vom
kontinuierlichen Aufwindetyp mit Reibwalzen-
Antriebssystemen. Dies ist aber unwesentlich. ES wird aus
Fig. 8 deutlich sein, daß die Grundlagen der Erfindung
gleichermaßen auf einem einzelnen Aufspannmittel-Aufwinder
anwendbar sind, wo ein Aufwindevorgang während des Doffens
von vollständigen Packungen abgebrochen worden ist. Die
wichtige Doffstellung ist offensichtlich diejenige des
einzelnen Aufspannmittels. Passende Einrichtungen können
innerhalb der Einfassung vorgesehen sein, um den Faden nach
dem Ablauf des Aufwindevorganges aufzunehmen. Mit
zunehmenden Betriebsgeschwindigkeiten besteht eine Tendenz, von
den Reibantriebswalzen wegzugehen zu Direktantrieben, d. h.
zu Systemen, in welchen die Antriebskraft direkt auf das
Aufspannmittel angewandt wird anstatt oder zusätzlich zur
Anwendung einer Antriebskraft über den Umfang der Packung.
Es wird deutlich sein, daß die Grundlagen dieser Erfindung
gleichermaßen anwendbar sind auf solche Systeme.
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Geeignete Vorrichtungen können vorgesehen sein innerhalb
der Einfassung, um den Faden nach Vollendung eines
Aufwindevorganges aufzunehmen. Mit zunehmenden
Betriebsgeschwindigkeiten gibt es eine Tendenz, von den
Reibwalzenantrieben weg zu direkten Antrieben zu gehen, d. h. zu
Systemen, in welchen die Antriebskraft direkt auf das
Aufspannmittel ausgeübt wird oder zusätzlich zur Anwendung der
Antriebskraft über den Umfang der Packung. Es sollte klar
sein, daß die Grundlagen der Erfindung gleichermaßen auf
solche Systeme anwendbar sind.
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Wenn die Maschine mit einem automatisch bedienten
Packungstransportwagen zusammenzuarbeiten hat, können
zusätzliche Signale für die Kommunikation des Betriebszustands
des Aufwinders zu einem Kontrollsystem erforderlich sein.
Das letzte kann ein zentrales Kontrollsystem für eine
vollständige Installation sein, einschließlich eine Reihe
Aufwindemaschinen zusammen mit dem Packungstransportwagen.
Oder es kann aber auch ein Kontrollsystem auf dem Wagen
sein. Auf jedem Fall muß das Kontrollsystem "wissen", wenn
die passende Dofftür auf dem Aufwinder geöffnet worden ist.
Für diesen Zweck sind zusätzliche Signalgeneratoren und
Signalleitungen in der Anordnung der Fig. 6 erforderlich.
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Die zusätzlichen Signalgeneratoren müssen angeordnet sein,
um auf die Stellungen der zugehörigen Dofftüren 40, 42 zu
reagieren, zumindest wenn diese Türen in den geöffneten
Stellungen sind. Die Signalgeneratoren können Kontakt oder
Nicht-Kontakt-Positions-/-Näherungs-Sensoren
einschließen. Zum Beispiel kann jede Tür eine "Markierung"
oder eine "Fahne" auf einer Seitenkante tragen,
beispielsweise nahe der oberen oder unteren Kante, und diese kann
mit einer Markierungs-/Fahnensensor auf den
Gestellelementen 37 oder 39 ausgerichtet werden, wenn die Tür offen
ist. Die Sensoren können vom magnetischen oder
photoelektrischen Typ sein. Vorzugsweise ist die Markierung
nahe der oberen Türkante angeordnet.
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Es wird von denjenigen geschätzt, die vertraut sind mit der
Technik, daß die Ausnutzung des Raumes innerhalb der
Einheit (Subeinheit), welcher durch das Gestell 38 und die
Türen 40, 42 gebildet wird, kritisch ist. Die schematischen
Darstellungen in den Fig. 4 und 5 können in dieser
Beziehung keinen deutlichen Eindruck vermitteln. Es wird auch
anerkannt, daß diese Subeinheit mit einer pneumatischen
Druckflüssigkeit zu versehen ist, um die Zylinder 68, 70 zu
bedienen. Wo zusätzliche Signale von den Türen für
Kontrollzwecke notwendig sind, wie oben beschrieben, müssen
elektrische Leitungen sich auch zu und von der Subeinheit
erstrecken. Die letzte sollte auch in der gesamten
Maschinenstruktur in einer Weise befestigt sein, welche
deren Entfernung für die Wartung und Bedienung von sowohl der
Subeinheit und der Maschine vereinfacht. Die Verbindung
zwischen der Subeinheit und der Maschine sollte daher
sofort lösbar sein. Die pneumatischen/elektrischen
Leitungen sollten zur gleichen Zeit sofort herausgezogen
werden können: die Bewegungsfreiheit von der Subeinheit wie
von der Tür muß natürlich gewährleistet sein.
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Um diese Anforderungen zu genügen, wird vorgeschlagen, daß
die Subeinheit (innerhalb des Gestelles 38) nicht direkt
mit der Maschinenstruktur verbunden werden sollte, sondern
diese Subeinheit sollte drehbar auf zumindest einem
Trägerelement befestigt sein und das letzte sollte lösbar
befestigt sein mit dem Maschinengestell. Eine geeignete
Anordnung ist schematisch in Fig. 9 dargestellt, welche
eine ähnliche Sicht zur Fig. 4 ist (aber nur die linke
Türkante der Fig. 4 zeigt), mit dem Zusatz des
Hilfsträgerelement.
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Die in Fig. 9 gezeigte Anordnung setzt einen einzigen
Hilfsträger voraus, in der Form eines länglichen
Kanalelements 150, das sich über die volle Höhe des linken
Vorderkantenteils 152 des Maschinengestells erstreckt. An seinen
oberen und unteren Kanten trägt das Element 150 nach vorne
vorstehende Henkel (nur der untere Henkel 154 ist in Fig. 9
sichtbar). Die Drehstifte erstrecken sich zwischen dem
Gestell 38 und den Henkeln auf dem Element 154, wobei nur der
untere Stift 156 in Fig. 9 sichtbar ist. Das Gestell 38 ist
drehbar auf diesen Stiften zwischen seinem offenen und
geschlossenen Stellungen bezüglich des Gestelles.
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Das Kanalelement 150 öffnet sich in das Innere der
Maschineneinfassung. Die hintere Seitenwand des Kanals steht mit
einem Gestellteil 152 in Eingriff und ist lösbar damit
befestigt, zum,Beispiel durch Schrauben wie die Schraube 158.
Die vordere Seitenwand des Kanals steht mit dem
Gestellelement 37 in Eingriff, wenn das Gestell 38 sich in seiner
geschlossenen Stellung befindet (wie dargestellt).
L-förmige Vorsprünge auf dem Gestell 37, wie der Vorsprung
160, greifen dann hinter der Vorderwand des Kanals darauf
ein und gewährleisten, daß die Tür mit dem Scharnier zu
bleibt, sogar in den Fall eines Unglücks innerhalb der
Einfassung.
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Die elektrischen und pneumatischen Leitungen, die vom
Maschinenspindelstock zur Vorderkante des Gestellteils 152
über einem Rohr 162 hindurchgehen, das in Fig. 10 mit
gestrichelten Linien angedeutet ist, welches in Ansicht
ähnlich zur Fig. 2 ist. Dieses Rohr ist mit einem gleichen
Abstand von den Ruhestellungen der Aufspannmittel
angeordnet, um eine Störung mit der gebildeten Packung oder mit
dem Packungsspeicher in den Ruhestellungen der
Aufspannmittel 24, 26 zu verhindern. Schnell zu lösende (nicht
gezeigte) Verbinder sind zwischen den (nicht gezeigten)
Leitungen in der Subeinheit und übereinstimmende (nicht
gezeigte) Leitungen sind im Rohr 162 vorgesehen. Diese
Verbinder sind an vorbestimmten Stellungen auf der Endfläche
des Rohres 162 und auf der übereinstimmenden passenden
Fläche des Kanalelements 150 vorgesehen, und können manuell
oder automatisch ineinander eingreifen, wenn das
Kanalelement richtig auf dem Trägergestell plaziert ist.
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Fig. 10 zeigt eine weitere Einzelheit des zusätzlichen,
schon oben beschriebenen Merkmals, nämlich das
Konditionierungssystem für das Innere der Einfassung. Die
Rohre 164, 166, 168 und 170 sind in den Ecken des
Arbeitsbereichs gebildet. Diese Rohre besetzen den freien Raum,
der rundum den Packungen auf den Aufspannmitteln 24, 26 in
den Ruhestellungen geblieben sind, ohne natürlich die
Bewegung der Aufspannmittel zu stören. Jedes Rohr 164 bis 170
erstreckt sich von der Vorderseite der Maschine nach hinten
durch den Arbeitsbereich zum Spindelstock. Auf einem
Abstand zu jedem Rohr befindet sich eine Anzahl Öffnungen,
die den Luftstrom zwischen dem Arbeitsbereich und dem
Inneren des Rohres ermöglichen.
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Die unteren Rohre 164 und 166 sind als Einlaßrohre für
Kaltluft vorgesehen. Sie können zusammen verbunden sein
(nicht gezeigt) innerhalb des Spindelstocks, um die Luft zu
kühlen, die von einer getrennten, zur vollständigen
Installation gehörenden Quelle hineingelassen wird, zum
Beispiel von einem Klimatisierungssystem für die Anlage.
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Die oberen Rohre 168, 170 sind als Ausgangsrohre für
Warmluft angeordnet. Sie können auch mit einander verbunden
sein (nicht gezeigt) innerhalb des Spindelstocks und
dadurch mit einer gesamten Klimaanlage gekoppelt sein.
Andererseits kann die Maschine natürlich mit ihrem eigenen
Ventilator versehen sein, und kann der Lufteinlaß Luft vom
Arbeitsraum beziehen, der die Maschine umgibt, in welchem
Fall Filter im Luftströmungssystem innerhalb der Maschine
vorgesehen sein können.