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DE3689483T2 - Gehäuse für Wickelmaschinen mit hoher Geschwindigkeit. - Google Patents

Gehäuse für Wickelmaschinen mit hoher Geschwindigkeit.

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Publication number
DE3689483T2
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
door
enclosure
doffing
clamping means
access
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE3689483T
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English (en)
Other versions
DE3689483D1 (de
Inventor
Adolf Flueeli
Heinz Oswald
Kurt Schefer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Rieter AG
Original Assignee
Maschinenfabrik Rieter AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Rieter AG filed Critical Maschinenfabrik Rieter AG
Publication of DE3689483D1 publication Critical patent/DE3689483D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3689483T2 publication Critical patent/DE3689483T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/70Other constructional features of yarn-winding machines
    • B65H54/72Framework; Casings; Coverings
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Verbesserungen an Einfassungen für die Arbeitsbereiche von Hochgeschwindigkeits-Aufwindemaschinen, zum Beispiel Aufwinder zur Aufnahme von Fäden aus synthetischem Filament. In diesem Zusammenhang bezieht sich der Ausdruck "Hochgeschwindigkeit" im allgemeinen auf Geschwindigkeiten über 2000 m/min., aber insbesondere auf Geschwindigkeiten über 4000 m/min.
  • Stand der Technik
  • Die Einfassung für die Hauptantriebe und Hilfsbedienungsteile von Textilmaschinen ist selbstverständlich gebräuchlich seit der Einführung solcher Maschinen. Die Einfassung von "Arbeitsbereichen" dieser Maschinen, zum Beispiel in Bereichen, in welchen der Faden gesponnen und/oder aufgewunden wird, ist weniger üblich, aber ist vorgeschlagen worden für eine Anzahl verschiedener Zwecke. Zum Beispiel ist in US Patent 3,146,572 vorgeschlagen worden, daß auf- und abbewegbare Läden verwendet werden sollten, um einen umschlossenen Raum zu bestimmen, der die Maschine umfaßt, welcher Raum in Betrieb kontrollierbar klimatisiert werden kann. Die Aufgabe der Erfindung besteht in diesem Fall darin, eine Maschine zu entwerfen, so daß die vollständigen textil-technologischen Bedienungsabläufe der Maschine durchgeführt werden können, während sie gegen ungünstige, äußere Einflüsse geschützt wird und der Raum, in welcher sich die Maschine befindet, gegen ungünstige, durch die Maschine verursachte Einflüsse geschützt wird. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Spinnmaschine vorzusehen, in welcher alle empfindliche Maschinenteile so weit als möglich ummantelt sind.
  • Die in US-A-3,146,572 vorgesehene Lösung sieht eine Ummantelung vor, die sich derart quer über die Arbeitsrichtung der Maschine erstreckt, daß ein geschlossenes Gehäuse geformt wird, welches geeignet ist, um den ganzen technologischen Arbeitsbereich der Maschine vollständig zu ummanteln oder zu umfassen, wobei besagte Ummantelung zumindest abschnittweise geöffnet werden kann. In einer einfachen Ausführung ist zumindest eine Ummantelung in der Nähe des Zenit-Punktes des gesamten Durchmessers angeordnet und ist sie von diesem Punkt aus bewegbar. Die abschnittweise Öffnung der Ummantelungen ist zu dem Zweck vorgeschlagen, um eine Störung aufzuheben, wie das Austauschen einer leeren Vorgarnspule und das Verbinden eines gebrochenen Garnes. Fig. 3 stellt ein Gestell für Faserbänder dar, welches eine obere und eine untere Ummantelung aufweist, welche längs einer vorbestimmten Umfangslinie des gesamten Durchmessers der Maschine angrenzen. Nur die untere Ummantelung muß geöffnet werden, um volle Spulen auszutauschen. Die Weise, in welcher diese Handlung durchzuführen ist, ist weder beschrieben, noch offensichtlich.
  • US Patent 3,782,087 beschreibt eine Dreherteilungsmaschine, in welcher ausgewählte Gebiete der Maschine, insbesondere die Spindeleinheiten, selektiv abgeschirmt sind, um die Lärmemission zu kontrollieren. Auf- und abbewegbare Läden sind wieder gezeigt in den Fig. 10 bis 16 von diesem Patent.
  • US Patent 3274803 beschreibt eine Strickmaschine, in welcher der gegenwärtige Strickbereich eingefaßt ist, um ihn gegen Staubeindringung zu schützen, wobei die Einfassung horizontal verschiebbare durchsichtige Türe einschließt, die einen selektiven Zugang zum Strickbereich ermöglicht.
  • Fadenaufwindemaschinen, die einen Bedienungsbereich beinhalten, in welchem Fadenpackungen gebildet und falls erforderlich zurückbehalten werden, um deren Doffen abzuwarten, umfassen zumindest ein Aufspannmittel, das sich horizontal vom Spindelstock in den Arbeitsbereich hinein erstreckt, wobei das Aufspannmittel drehbar um eine längsgerichtete Aufspannmittelachse ist, uni Faden in einem Arbeitsbereich für Packungen aufzuwinden. Maschinen dieser Art sind in EP-A-73930 und in US-A-4,298,171 gezeigt.
  • Überraschenderweise ist die Idee des Einfassens der Arbeitsbereiche einer Maschine bloß vergleichsweise kürzlich erweitert worden auf die Einfassung des Arbeitsbereich von Aufwindern zur Aufnahme von zum Beispiel Fäden aus synthetischem Filament. Ein kürzlicher Vorschlag für eine solche Einfassung ist jedoch gezeigt in der europäischen Patentanmeldung Nr. 141936, veröffentlicht am 26ten Mai 1985, übereinstimmend mit US Patentanmeldung 06/649222, angemeldet am 10ten September 1984 im Namen von Kurt Wetter. In diesem Vorschlag erstreckt sich eine Zugangstüre über die ganze vordere Seite des Aufwinders, und ist zur Seite bewegbar, wenn Zugang zum Arbeitsbereich, beispielsweise zum Aufspulen oder Doffen von Packungen, erfordert wird. Dieser Vorschlag ist insbesondere vorgesehen, um die Lärmemission vom Aufwinder zu begrenzen.
  • Vorliegende Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung sieht eine multi-funktionelle Einfassung für Hochgeschwindigkeits-Fadenaufwindemaschinen vor. Eine Funktion der Einfassung ist, die Lärmemission vom Arbeitsbereich des Aufwinders zu begrenzen oder zu kontrollieren. Eine zweite, und möglicherweise wichtigere, Funktion ist, die Sicherheit im Betrieb zu verbessern durch Ermöglichen von einem bloß vorbestimmten Zugang zum Arbeitsbereich. Dies soll in Gegensatz gesehen werden zu den vielen Anordnungen des Standes der Technik, bei welchem es ein Ziel des Entwurfs ist, so viel wie möglich unbehinderten Zugang zum Arbeitsbereich für die Durchführung von Wartungshandlungen zu ermöglichen.
  • In einem untergeordneten Merkmal der Erfindung sind die obengenannten Funktionen in einer Ausgestaltung vorgesehen, die raumsparend ist. Dies ist vielfach sehr bedeutend, zum Beispiel wenn die Ausgestaltung oberstes Gebot ist in einer Gesamtanlage mit einer großen Anzahl Aufnahme-Aufwinder, die in einer "Batterie" angeordnet sind.
  • Die Erfindung sieht eine Maschine vor, um Faden aufzuwinden, die einen Arbeitsbereich umfaßt, in welchem Fadenpackungen gebildet und, falls erforderlich, zurückbehalten werden, um deren Doffen abzuwarten, wobei ein Aufspannmittel oder zwei Aufspannmittel sich horizontal zum Spindelstock in den Arbeitsbereich erstrecken und das oder jedes der Aufspannmittel um eine längsgerichtete Aufspannmittel-Achse drehbar ist, uni einen Faden zu einer darauf befindlichen Packung aufzuwinden, und eine vorbestimmte Doffstellung im Arbeitsbereich aufweist, gekennzeichnet durch eine Einfassung für den Arbeitsbereich, zumindest eine, axial mit besagter Doffstellung - in einer Richtung längs der Aufspannmittel-Achse gesehen - ausgerichtete Zugangstüre in der Einfassung, wobei die Türe bezüglich der Einfassung bewegbar ist, um eine Zugangsöffnung zur besagten Doffstellung freizulegen, um es für das Doffen vorgesehene Packungen zu ermöglichen, axial längs des Aufspannmittels und durch die Zugangsöffnung bewegt zu werden, während die Einfassung einen Zugang zu anderen Teilen des Arbeitsbereichs verhindert.
  • Gemäß weiterer Merkmale desselben Aspektes kann das Kontrollmittel ebenfalls bedient werden, um ein Antriebsmittel zu steuern, um das Aufspannmittel anzutreiben. Ein Sensor ist vorgesehen, der auf den Zustand der Türe anspricht, und das Kontrollmittel spricht auf den Sensor an, so daß das Antriebsmittel für das Aufspannmittel nicht bedient werden kann, es sei denn, die Türe wäre in einem vorbestimmten Zustand, zum Bespiel geschlossen.
  • Zweiter Aspekt
  • In einem zweiten Aspekt der Erfindung, in welchem zumindest auch ein Aufspannmittel im Arbeitsbereich vorhanden ist, ist die Türe in der Einfassung vorgesehen und ist bezüglich der Einfassung bewegbar, um eine Öffnung freizumachen, die Zugang zur Doffstellung des Aufspannmittels bietet. Wenn die Türe jedoch vollständig offen ist, uni Zugang zur Doffstellung zu ermöglichen, verhindert die Einfassung immer noch den Zugang zu anderen Teilen des Arbeitsbereichs, zum Beispiel zu denen, die anderen Bedienungselemente umfassen. Dieser Aspekt kann insbesondere angewandt werden bei einer Maschine, die zumindest zwei Aufspannmittel im Arbeitsbereich umfaßt, und die Einfassung verhindert dann den Zugang zu einem weiterlaufenden Aufwindevorgang auf einem Aufspannmittel, während den Zugang zur Doffstellung für die Entfernung von Packungen vom anderen Aufspannmittel möglich ist. Es können zwei solche Doffstellungen vorhanden sein, eine für jedes Aufspannmittel, oder eine einzige Doffstellung für beide Aufspannmittel.
  • Dritter Aspekt:
  • In einem dritten Aspekt der Erfindung, in welchem auch zumindest ein Aufspannmittel im Arbeitsbereich vorhanden ist, ist eine Doff-Zugangstüre vorgesehen und ist sie bezüglich der Einfassung bewegbar, um Zugang zur Doffstellung des Aufspannmittels zu bieten. Eine weitere Zugangstüre ist auch vorgesehen und bewegbar bezüglich der Einfassung, um einen zusätzlichen Zugang zum Arbeitsbereich zu liefern für gelegentliche Handlungen, wie Einfädeln der Maschine und/oder Unterhalt von ausgewählten Bedienungselementen. In einer bevorzugten Ausführung ist die Doff-Zugangstüre auf einer weiteren Zugangstüre befestigt und in Bezug darauf bewegbar. Alternativ können jedoch die Doff-Zugangstüre und die weitere Zugangstüre getrennt voneinander sein.
  • Vierter Aspekt
  • In einer vierten Aspekt der Erfindung, in welchem zumindest zwei Aufspannmittel im Arbeitsbereich vorgesehen sind, umfaßt die Einfassung zwei Zugangsöffnungen, die jeweils den Doffstellungen der zwei Aufspannmittel zugeordnet sind. Zwei Türen sind den jeweiligen Zugangsöffnungen zugeordnet, wobei jede Türe bezüglich der Einfassung zwischen einer Betriebsstellung, die die jeweilige Öffnung schließt, und einer Nicht-Betriebsstellung bewegbar ist. In der letzten läßt jede Türe ihre eigene, zugeordnete Öffnung frei für die Entfernung einer Fadenpackung, während die andere Öffnung zumindest teilweise überdeckt wird. Dies ermöglicht eine effiziente Raumausnützung, in Betracht ziehend, daß die zwei Öffnungen nicht gleichzeitig frei zugänglich zu sein brauchen.
  • Bevorzugte Ausführungen:
  • In den bevorzugten Ausführungen der Erfindung enthält die Einfassung eine "vordere Wand", durch welche gewählten Zugang zum Arbeitsbereich möglich sein soll. Die Einfassung enthält vorzugsweise durchgehende Seitenwände, welche keinen Zugang zum Arbeitsbereich zulassen, wenn sie an ihrem Ort sind. Eine obere Wand der Einfassung kann entweder durchgehend sein, und damit Zugang zum Arbeitsbereich verhindern, oder kann sehr beschränkte Zugangsöffnungen aufweisen für gewisse spezifische Funktionen, zum Beispiel beim Einfädeln. Die Rückseite des Arbeitsbereichs grenzt an einem Spindelstock und die Einfassung des Arbeitsbereichs geht dann vorzugsweise in eine Einfassung des Spindelstocks über. Die Einfassung kann eine Bodenplatte umfassen, aber diese kann weggelassen werden, wo die Maschine entworfen ist, um auf eine passende Basis zu stehen, zum Beispiel einen Fußboden. Die verbleibenden Wände der Einfassung können dann eine Haube bilden, die diese Basis dicht an ihren untersten Kanten nähern.
  • Zeichnungen:
  • Als Beispiel werden nun verschiedene Ausführungen der Erfindungen beschrieben in Bezug auf die beigefügten schematischen Zeichnungen, in welchen
  • Fig. 1 eine perspektivische Sicht auf eine Aufwindemaschine, die schon kommerziell von der Maschinenfabrik RIETER AG erhältlich ist und in Übereinstimmung ist mit der unter der Nummer 73930 veröffentlichten europäischen Patentanmeldung,
  • Fig. 2 die Vorderansicht einer grundsätzlich ähnlichen Maschine zu der in Fig. 1 gezeigten ist, aber geändert, uni eine Einfassung gemäß der vorliegenden Erfindung einzuschließen,
  • Fig. 3 eine Vorderansicht eine Türeinheit ist, auch in Fig. 2 gezeigt aber in einem größeren Maßstab in Fig. 3,
  • Fig. 4 eine in Abschnitten geteilte Obenansicht der in Fig. 3 gezeigten Türeinheit ist, wobei deren Mittelteil weggelassen worden ist, um die Darstellung der Seitenelemente zu einem noch größeren Maßstab Zu erlauben,
  • Fig. 5 eine Vorderansicht der untersten Ecken der Türeinheit ist,
  • Fig. 6 eine schematische Darstellung der Türeinheit in Verbindung mit einem Betriebssystem dafür ist,
  • Fig. 7 eine ähnliche Sicht zu Fig. 2 ist von einer abgewandelten Ausführung der Vorderwand für die Einfassung einer Maschine des in Fig. I gezeigten Typs,
  • Fig. 8 eine Vorderansicht eines Typs Aufwindemaschine ist, verschieden von der in Fig. 1 gezeigten aber auch eine Einfassung in Übereinstimmung mit den Erkenntnissen der vorliegenden Erfindung einschließt, und
  • Fig. 9 Abwandlungen der vorher beschriebenen Ausführungen und 10 sind.
  • Filament-Aufwindemaschinen - Allgemein
  • Aufnahme-Aufwinder für synthetische Plastikfilamente sind heutzutage in zwei Grundtypen vorhanden, nämlich
  • a) einen Aufwinder mit vielen Aufspannmitteln mit einem Mittel, um einen stetig gelieferten Faden von einem Aufspannmittel zu einem andern zu übergeben, um so im wesentlichen ein kontinuierliches oder "abfalloses" Packungs-Aufwinden zu ermöglichen, und
  • b) Aufwinder mit vielen Aufspannmitteln oder mit einem einzigen Aufspannmittel ohne solche Übergabe-Anordnungen, so daß das Aufwinden von Packungen während des Entfernens von vollen Packungen beendet werden muß.
  • Die vorliegende Erfindung ist insbesondere beabsichtigt für die Anwendung des früheren Typs Aufwinder, wo die Sicherheitsaspekte besonders wichtig sind während des Doffens (Entfernung) von vollen Filamentpackungen von einen Aufspannmittel während eines weitergehenden Aufwindebetriebs auf dem andern Aufspannmittel. Ein Entwurf des kontinuierlichen Aufwinders ist in der veröffentlichten europäischen Patentanmeldung Nr. 73930 gezeigt, welche nachfolgend mit der "früheren Anmeldung" bezeichnet wird. Die Erfindung kann zu alternativen Entwurfen des kontinuierlichen Aufwinders angewandt werden, zum Beispiel vom sogenannten "Revolver"-Typ, von dem ein Beispiel in US Patent 4'298'171 dargestellt ist. Noch weitere Möglichkeiten werden gegen das Ende der Beschreibung erwähnt, einschließlich die Anwendung der Grundlagen der Erfindung für Aufwinder vom Typ mit einem einzigen Aufspannmittel, wie beispielsweise im US Patent Nr. 4347989 dargestellt.
  • Filament-Aufnahme-Aufwinder - Stand der Technik
  • Fig. 1 ist eine Kopie der Fig. 8 der veröffentlichten europäischen Patentanmeldung Nr. 73930, aber gewisse Bezugszeichen sind geändert worden, um Konflikte in der Verwendung mit in den anderen Figuren dieser Anmeldung verwendeten Bezugszeichen zu verhindern. Weil alle Einzelheiten der Maschine aus der veröffentlichten Beschreibung des europäischen Patents vorhanden sind, wird bloß ein kurzer Umriß in dieser Beschreibung wiederholt.
  • Das Zeichen 16 deutet ein Gehäuse eines Spindelstocks an, der Antriebssysteme, Kontrollsysteme und Träger für die wichtigsten Bedienungselemente enthält, welche nach vorne von der Vorderseite des Gehäuses des Spindelstockes vorstehen. Nur einige dieser Systeme und Träger sind in Fig. 1 gezeigt.
  • In Fig. 1 ist die Vorderseite des Gehäuses 16 des Spindelstocks dargestellt durch eine Platte 310, die Nuten 312, 314 für einen später zu beschreibenden Zweck aufweist. Die Nuten 312, 314 laufen auf einander zu und gehen ineinander über angrenzend an einer Reibantriebswalze 18, die sich nach vorne von der Platte 310 aus erstreckt. Die Walze 18 wird an einem Ende (durch nicht-gezeigte Mittel) im Gehäuse 16 des Spindelstocks getragen, und am andern Ende in einer Trägerstruktur 300, welche in der Art eines Auslegers von der Vorderseite des Gehäuses aus vorsteht. Die Antriebswalze 18 kann um ihre Längsachse (nicht gezeigt) mittels einer Antriebswelle 316 in Drehung versetzt werden, welche sich in das Gehäuse hinein bis zu einem nicht-dargestellten (konventionellen) dortigen Antriebsmittel erstreckt.
  • Zwei weitere wichtige, in Fig. 1 dargestellte Bedienungselemente sind die jeweiligen Aufspannmittel 24, 26. Wie weiter beschrieben werden wird, werden diese Aufspannmittel innerhalb des Gehäuses 16 getragen, um in der Art eines Auslegers durch die jeweiligen Nuten 312, 314 vorzustehen. In Betrieb trägt jedes Aufspannmittel Spulenhülsen (zwei davon sind bei 302 auf dem unteren Aufspannmittel 26 gezeigt), auf welche die jeweiligen Fadenpackungen aufgewunden werden. Um dies zu ermöglichen, ist jedes Aufspannmittel in seiner jeweiligen Nut zwischen einer Doffstellung (in welcher das Aufspannmittel sich am Ende seiner Nut befindet, das am weitesten von der Antriebswalze 18 entfernt ist, wie in Fig. 1 dargestellt) und einer Stellung bewegbar, in welcher die Hülsen 302 in Kontakt mit den jeweiligen Antriebsbereiche 304 gebracht werden, die auf der Antriebswalze 18 gebildet werden.
  • In Betrieb werden die Aufspannmittel abwechselnd in den Aufwindezustand gebracht, d. h. in Aufwindekontakt mit der Antriebswalze 18. Während ein Aufspannmittel sich im Aufwindezustand befindet, wird das andere in seiner Doffstellung gehalten. Wenn die Bildung der Fadenpackungen auf dem einem Aufspannmittel beendet ist, wird ein Übergabevorgang bewirkt, so daß das letzte in seinen Aufwindezustand bewegt wird. Einzelheiten dieses Übergabevorgangs sind in der europäischen Patentanmeldung Nr. 73930 vorgesehen. Das die vollen Packungen tragende Aufspannmittel (das "nach außen gehende" Aufspannmittel) wird in seine Doffstellung zurückkehren, während das Aufwinden des Fadens auf dem andern Aufspannmittel weitergeht. Wenn die Drehung des Aufspannmittels in der Doffstellung aufgehört hat, lassen Lösemechanismen (nicht gezeigt) innerhalb der Aufspannmittelstruktur die darauf gebildeten Packungen los, und diese können auf Befehl durch den geeigneten Schuh eines Paares Wegdrückschuhe 118 vom Aufspannmittel weggedrückt werden, die zu den jeweiligen Doffstellungen gehören. Eine Betriebswelle für die Hin- und Herbewegung des unteren Schuhs in Längsrichtung von seinem jeweiligen Aufspannmittel 26 ist bei 120 angedeutet, und eine ähnliche Betriebswelle ist für den oberen Schuh vorgesehen.
  • Zur Vervollständigung der Beschreibung der wichtigsten Betriebselemente oberhalb der Platte 310 wird erwähnt, daß ein übliches Changiermechanimus ebenfalls nach vorne über diese Platte vorsteht, aber in Fig. 1 ist dieser Mechanismus verborgen hinter der Trägerstruktur 300. Die zu den Aufspannmittel 24, 26 gelieferten Fäden gehen nach unten hinter die Struktur 300, zwischen dem Changiermechanismus und dieser Struktur, um die Antriebswalze 18 und in ihre jeweilige Packungen. Zwei Spulenhülsen 302 sind in Fig. 2 bloß als Beispiel dargestellt. In der Praxis kann es sein, daß nur eine Packung pro Aufspannmittel gebildet wird, oder es können auch mehr als zwei Packungen (üblicherweise bis 8) pro Aufspannmittel gebildet werden. Der Einfachheit der Beschreibung halber wir in dem Rest der Beschreibung nur auf einen einzelnen Faden Bezug genommen. Es versteht sich jedoch, daß alle für diesen Faden beschriebene Vorgänge gleichfalls auf jeden andern Faden anwendbar sind, der gleichzeitig aufgewunden wird.
  • Wie ausführlicher in der europäischen Patentanmeldung Nr. 73930 beschrieben, wird jedes Aufspannmittel 24, 26 auf einem jeweiligen Schwenkarm (nicht gezeigt) innerhalb des Gehäuses 16 getragen. Das Aufspannmittel 24 ist an seinem Schwenkarm durch einen Satz Klemmbacken 354 festgemacht, und ein ähnlicher Satz Backen (aber ohne Bezugszeichen) ist für das Aufspannmittel 26 dargestellt. Der das Aufspannmittel 24 tragende Schwenkarm kann über einen bestimmten Schwenkwinkel bewegt werden (genügend um das Aufspannmittel von seiner Doffstellung in seinen Aufwindezustand zu bewegen) durch eine Kolben- und Zylindereinheit, von welcher der Zylinder bei 358 ersichtlich ist und deren nicht-dargestellter Kolben zum Schwenkarm durch einen Verbindungsstab 360 verbunden ist. Der das Aufspannmittel 26 tragende Schwenkarm wird durch eine ähnliche Kolben- und Zylindereinheit bedient, von welcher nur der Zylinder bei 212 ersichtlich ist.
  • Die wichtigsten strukturellen Elemente des Gehäuses 16 schließen eine Basisplatte 328 und eine obere Platte 334 parallel zur Basisplatte ein. Der Zylinder 358 ist drehbar gesichert auf einer Bosse 214, die auf der Unterseite der Platte 334 befestigt ist. Das Bezugszeichen 198 deutet ein Trägerelement an, das auf der Platte 334 festgemacht ist und einen Bremsschuh (nicht gezeigt) trägt, um die Drehung des Aufspannmittels 24 zu bremsen, nach dem das letzte in seine Doffstellung zurückkehrt nach Vollendung eines Aufwindevorgangs. Ein ähnliches Trägerelement 200 ist auf der Basisplatte 328 für die Verbindung mit dem Aufspannmittel 26 befestigt.
  • Das Bezugszeichen 135 stellt eine Klammerstrebe im Gehäuse 16 dar, und die anderen vertikalen strukturellen Elemente sind vorgesehen in diesem Gehäuse wie schon in der früheren Anmeldung beschrieben. Die Bezugszeichen 306 und 308 deuten jeweils auf Stellen, an welchen Fadenfang- und -abschneidevorrichtungen auf dem Aufspannmittel 26 vorgesehen sind. Da diese Vorrichtungen vom bekannten Typ sind, und nicht Teil der vorliegenden Erfindung bilden, wird nicht weiter auf sie Bezug genommen in dieser Beschreibung. Der Arm 324, mit seinen Rollen 122, in der rechten oberen Hälfte der Fig. 1 angedeutet, wurde verwendet, um die Maschine einzufädeln wie in der früheren Anmeldung beschrieben; die in Bezug auf die Fig. 2 bis 7 zu beschreibende Ausführung schließt ein alternatives Einfädelsystem ein, so daß in dieser Beschreibung nicht mehr auf den Arm 324 Bezug genommen wird.
  • Die europäische Anmeldung Nr. 73930 bezieht sich auf einen "Arbeitsbereich" vor der Platte 110. Obschon der Arbeitsbereich nicht genau definiert war in der früheren Anmeldung, kann es als bekannt angesehen werden, den Raum vor der Platte 310 zumindest so weit wie das Ende der Struktur 300 zu umfassen, d. h. den die wichtigsten bewegbaren Teile enthaltenden Bereich, die auf den Faden in jedem Aufwindevorgang einwirken. In der in Fig. 1 gezeigten Maschine wurde eine Haube 326 über dem Arbeitsbereich vorgesehen. Wie nun beschrieben wird, sieht die vorliegende Erfindung eine Einfassung für diesen Bereich vor, mit einer übereinstimmenden wesentlichen Verbesserung in Sicherheit und in den Umgebungsbedingungen in der Nähe des Aufwinders. Die zu beschreibenden Abänderungen beziehen sich nur auf die Einfassung des Arbeitsbereichs des Aufwinders. Die wichtigsten Bedienungselemente bleiben im wesentlichen unverändert außer für die Aufhängung der Walze 18. In der zu beschreibenden Ausführung ist die Trägerstruktur 300 weggelassen, und die Walze 18 wird in der Art eines Auslegers innerhalb des Gehäuses 16 unterstützt. Weil diese Anordnung auf jeden Fall üblich ist, wird sie nicht in Einzelheit beschrieben.
  • Durch die Erfindung vorgesehene Entwicklungen
  • Die zu beschreibenden Abänderungen ermöglichen die völlige Einfassung des Arbeitsbereichs. Grundsätzlich erfordert dies den Entwurf einer Ummantelung um diesem Bereich herum. Nur die Vorderwand dieser Ummantelung ist von spezieller Bedeutung in Verbindung mit der vorliegenden Erfindung. Der Rest der Ummantelung ist einfach vorgesehen durch eine Erweiterung der Basisplatte 328, der oberen Platte 314 und der (nicht gezeigten) Seitenplatten des Gehäuses 16 vor der Platte 310. In Fig. 2 ist die vordere Erweiterung der Basisplatte angedeutet mit 10, diejenige der oberen Platte mit 12, und die vordere Erweiterung der Seitenplatten sind mit 14 angedeutet.
  • Die in Fig. 2 gezeigte Vorderwand enthält einen festen Wandteil 30 und eine Türeinheit 32. Die Türeinheit 32 ist mit Scharnieren (in Fig. 2 nicht gezeigt) befestigt zum festen Wandteil 30, um um eine vertikale Achse angrenzend an der in Fig. 2 gesehenen linken Seite der Einheit aufzugehen.
  • Die allgemeine Gestaltung der wichtigsten Bedienungselemente im Arbeitsbereich ist auch schematisch in Fig. 2 angegeben. Somit ist der Umriß der Reibwalze angedeutet mit 18, sind die Umrisse der Aufspannmittel 24 und 26 in ihren jeweiligen Doffstellungen durch die geeigneten Bezugszeichen angedeutet und ist der Umriß des Changiermechanismus ist mit 22 angedeutet. Die Bahn des Fadens, der von oben in die Aufwindemaschinen hineingeht und wo weit wie sein erster Kontakt mit der Reibwalze 18 sich erstreckt, ist mit 28 angedeutet.
  • Die Nut 34 ist in der oberen Wand 12 vorgesehen, um den Faden zu erlauben, in die Maschine hineinzugehen. Die Nut 34 ist länglich und erstreckt sich parallel zur Längsachse (nicht gezeigt) der Walze 18. Die Nut 34 erstreckt sich nach vorne zur Vorderkante der Platte 12, für einen Zweck, welcher unmittelbar unten beschrieben wird. Sie erstreckt sich nach hinten von der Vorderkante über einen genügend großen Abstand, um die normale Changierbewegung des oder jedes Fadens zuzulassen, der zur Aufwindemaschine geliefert wird. Die Platte 12 weist eine zweite Nut 33 auf, die sich von der Vorderkante der Platte nach hinten parallel zur Nut 34 erstreckt. Die Nut 33 ist normalerweise überdeckt durch eine Abdeckplatte 35, welche um ein Scharnier (nicht angedeutet) auf seiner linken Kante gedreht wird. Die Platte 35 wird von der Platte 12 weggedreht, um die Nut 35 von oben nur während eines Einfädel- und Startvorgangs freizumachen, wie kurz unten darauf Bezug genommen.
  • Die Türeinheit 32 erstreckt sich von seiner, mit einem Scharnier aufgehängten linken Seite quer durch die Vorderwand 20 zu einer rechten Kante, die rechts von der Nut 34 angeordnet ist. Die Tür erstreckt sich nach oben zur oberen Kante der Platte 12. Dementsprechend wenn die Einheit 32 um ihr Scharnier geöffnet wird, wird Zugang gegeben zu fast dem ganzen Arbeitsbereich einschließlich insbesondere die vordere, offene Kante der Nut 34 und die Fadenbahn 28 zur Reibwalze 18, und über diese Walze hinaus nach oben zur Nut 33, welche geöffnet worden ist durch Drehen der Abdeckung 35 weg von der Platte 12. Die Länge des Fadens zwischen der Reibwalze 18 und der Nut 33 ist für einen Faden des Startvorgangs zum Aufwinden vorhanden, der anfänglich auf dem Aufspannmittel 26 ist wie in der früheren Anmeldung. Dieser Vorgang ist unwesentlich für die vorliegende Erfindung und wird nicht in Einzelheit beschrieben. Der Startvorgang kann automatisch durchgeführt werden, so bald der Faden passend in der Startstellung angeordnet ist. Der Beginn des Startvorgangs kann durch Drücken eines Knopfes auf einem Kontrollpaneel 36 ausgelöst werden, das im festen Wandteil 30 eingebaut ist.
  • Die Türeinheit 32 schließt ein Gestell 38 ein, welches zwei bewegbare jeweilige Türen 40, 42 hält wie unten in Bezug auf die Fig. 3 bis und mit 5 beschrieben wird. Jede Tür 40, 42 umfaßt ein durchsichtiges Blatt 44, 46, um den Arbeitsbereich beobachten zu können, insbesondere die Doffstellungen der Aufspannmittel.
  • Fig. 3 zeigt wiederum eine Vorderansicht des Gestelles 38 und der Türen 40, 42. Auch sind die Umrisse der vollen Packungen 48, 50 auf den jeweiligen oberen und unteren Aufspannmitteln 24, 26 in Fig 3 gezeigt; normalerweise wird der Aufwinder nicht zwei volle Packungen auf diese Weise tragen, aber diese Voraussetzung ermöglicht die Erklärung der Beziehung zwischen den Türen und der vollen Packung während des Doffens.
  • Die voll ausgezogene Darstellung in Fig. 3 stellt die Türen in ihren geschlossenen Stellungen dar. Wie von vorne der Maschine gesehen (Fig. 3) nimmt die Tür 40 völlig die untere Hälfte des durch das Gestell 38 bestimmten Raumes ein, und nimmt die Tür 42 völlig die obere Hälfte dieses Raumes ein. Wie am besten in Fig. 4 ersichtlich, ist jedoch die Tür 40 vor der Tür 42 angeordnet. Somit kann die Tür 40 in die obere Hälfte des Gestells 38 bewegt werden, und die Tür 42 in die untere Hälfte des Gestells, ohne eine gegenseitige Behinderung der Türen zu bewirken. Die Anordnungen, um eine solche Bewegung zu bewirken und zu führen, werden später beschrieben. Wie in Fig. 3 zu sehen, gibt es nur einen sehr kleinen Grad an Überlappung der Türen 40 und 42 auf der mittleren Höhe des Gestells 38. Die horizontale Linie 52 stellt die oberste Kante der Tür 40 dar.
  • Wie später in Bezug auf das Schema des Kontrollsystems in Fig. 6 beschrieben wird, werden die Türen 40 und 42 nie gleichzeitig bewegt, sondern nur einzeln. Die Tür 40 wird aufgehoben, um das Doffen einer vollen Packung 50 vom Aufspannmittel 26 zu ermöglichen, und die Tür 42 wird gesenkt, um das Doffen einer vollen Packung 48 vom Aufspannmittel 24 zu ermöglichen. Wenn die Tür 40 vollständig aufgehoben ist, liegt ihre untere Kante längs der gestrichelten Linie 54, d. h. genau oberhalb der obersten Kante der vollen Packung 50 wie von vorne der Maschine ersichtlich. Dementsprechend, wenn die Tür 42 vollständig gesenkt ist, liegt die obere Kante längs der gestrichelten Linie 56, d. h. genau unter der untersten Kante der vollen Packung 46. Somit wenn die passende Tür geöffnet ist, kann eine volle Packung in der oberen oder unteren Doffstellung sofort vom Arbeitsbereich über die Zugangsöffnung zurückbewegt werden, die durch die Bewegung der Tür bezüglich des Gestells 38 erzeugt wird. Jedoch bleibt der Raum innerhalb des Gestells 38, der zwischen den Linien 56 und 54 liegt, stets durch die eine oder die andere der Türen 40 und 42 blockiert. Wie sofort in Bezug auf Fig. 2 zu sehen ist, enthält dieser "ständig blockierte" Raum die mit hoher Geschwindigkeit drehenden Komponenten, so wie das Aufspannmittel und die Reibwalze 18 während eines weitergehenden Aufwindevorgangs. Dementsprechend besteht kein direkter Zugang zu dieser "Gefahrenzone" des Arbeitsbereichs, auch nicht während des Doffens einer vollen Packung.
  • Die Aufhängung der Türen 40 und 42 im Gestell 38, die Quelle der Bewegungsenergie für diese Türen, und die Führung davon wird nun beschrieben unter Bezugnahme auf die Fig. 4 und 5. Fig. 4 zeigt eine Vorderansicht in Schnitt des Gesteiles 38, wobei sein zentraler Teil weggelassen ist, so daß wichtigere Seitenglieder des Gestelles in einem größeren Maßstab dargestellt werden können. Fig. 5 zeigt die unteren Ecken des Gestelles 38 in Vorderansicht (übereinstimmend mit Fig. 3) in einem mit demjenigen der Fig. 4 übereinstimmenden Maßstab. Wie in Fig. 4 ersichtlich, ist das linke Seitenglied 37 des Gestelles 38 im Querschnitt U-förmig, mit der offenen Seite des U's nach innen zum Gestell zeigend. Das rechte Glied ist ebenfalls U-förmig, mit seiner offenen Seite nach innen zum Gestell zeigend, jedoch sind die Beine des U's verlängert, um es diesem Glied zu ermöglichen, zusätzliche Elemente zu enthalten, wie weiter beschrieben wird.
  • Wie deutlich in Fig. 4 zu sehen, sind die Türen 40 und 42 mit ihren linken Kanten gerade innerhalb der Arme des U-Gliedes 37 und sind ihre rechten Kanten gerade innerhalb der Arme des U-Gliedes 39 angeordnet. Die Tür 40 weist ein Paar vertikale Bohrungen (nicht angedeutet) auf, die jede von deren Oben- bis zur Untenkante sich erstrecken. Mittels dieser Bohrungen ist die Tür gleitend auf einem Paar parallele Führungsstangen 60 aufgehängt, die sich zwischen den oberen und unteren horizontalen Gliedern des Gestelles 38 erstrecken. Für die Zwecke der genauen Führung mit wenig Reibung der Tür bezüglich ihrer Führungsstangen 60, ist jede Bohrung an jedem Ende erweitert, um eine Lagermuffe 62 aufzunehmen, welche genau auf seiner entsprechenden Führungsstange paßt. Die Tür ist somit genau bezüglich der Stangen 62 an jeder Ecke plaziert, obwohl nur die Lagermuffen 62 für die untersten Ecken in Fig. 5 ersichtlich sind. Die Aufhängung und die Führung der Tür 42 ist im wesentlichen gleich, und wird nicht wieder in Einzelheit beschrieben werden. Die Führungstangen für die Tür 42 sind mit 64 in Fig. 4 angedeutet und die unteren Lagermuffen für die Tür 42 sind mit 66 in derselben Figur angedeutet.
  • Jede Tür wird bezüglich des Gestelles 38 durch eine jeweilige Kolben- und Zylindereinheit bewegt, wobei die zwei Einheiten neben einander innerhalb des U-Gliedes 39 angeordnet sind. Der Zylinder der die Tür 40 bedienenden Einheit ist mit 68 in Fig. 4 angedeutet und der Zylinder der die Tür 42 bedienenden Einheit ist mit 70 angedeutet. Der Zylinder 68 ist an seinem oberen (nicht gezeigten) Ende zum oberen Ende des Gliedes 39 befestigt, vorzugsweise durch eine drehbare Verbindung, die zumindest eine begrenzte Drehbewegung des Zylinders auf seiner Befestigung erlaubt. Der Zylinder 68 erstreckt sich von seiner Befestigung bis annähernd halbwegs unter dem Glied 39. Der (nicht gezeigte) Kolben dieser Einheit ist mit einer Verbindungsstange 72 verbunden. Wenn die Kolben- und Zylindereinheit völlig ausgestreckt ist, d. h. wenn der Kolben sich am untersten Ende des Zylinders 68 befindet, liegt das untere Ende der Stange 62 an auf dem Boden des Gliedes 39 und an der unteren Kante der Tür 40 (wie in Fig. 5 gezeigt). Dieses freie Ende der Verbindungsstange hat eine Befestigung, die ein erstes Element 74, das fest mit der Stange befestigt ist, ein zweites Element 76, das fest mit der anliegenden, unteren Kante der Tür 40 befestigt ist, und eine Drehverbindung 78 zwischen den Elementen 74 und 76 umfaßt. Falls somit diese Kolben- und Zylindereinheit zurückgezogen ist, d. h. wenn der Kolben nach oben längs des Zylinders gedrängt worden ist, ist die Tür 40 nach oben längs der Stangen 60 gezogen bis die Bewegung des Kolben aufhört, wenn er das obere Ende des Zylinders 68 erreicht.
  • Die Anordnung der Kolben- und Zylindereinheit, die die Tür 42 bedient, ist ähnlich wie die schon für die Tür 40 beschriebene, weshalb Einzelheiten weggelassen werden. Die Anordnung ist jedoch umgekehrt zu derjenigen für die Tür 40. Das heißt, daß der Zylinder 70 zum Glied 39 befestigt ist, das am unteren Ende des besagten Gliedes anliegt und sich nach oben erstreckt bis annähernd halbwegs längs des Gliedes 39. Wenn die Verbindungsstange 80 (Fig. 4) für die Tür 42 voll ausgestreckt ist, ist ihr freies Ende anliegend zum oberen Ende des Gliedes 39 plaziert, und ist die Befestigung zwischen der Verbindungsstange und der Tür 42 zur oberen Ecke dieser Tür befestigt. Wenn die Kolben- und Zylindereinheit, die die Tür 42 bedient, dementsprechend zurückgezogen ist, bewegt sich diese Tür nach unten längs ihrer Führungsstangen 64.
  • Der Vollständigkeit halber wird kurz Bezug genommen auf den Verriegelungsmechanismus der Tür, der im rechten Glied 39 eingebaut ist. Er umfaßt ein Verriegelungselement, welches sich von einer zurückgezogenen Stellung in eine
  • ausgestreckte Stellung bewegen kann, in welcher es mit einem geeigneten zusammenwirkenden Glied auf dem festen Wandteil 32 in Eingriff steht. Weil diese Anordnung, und das ebenfalls in dem Verriegelungsmechanismus eingeschlossenen Handbedienungsmittel, von einer allgemein üblichen Konstruktion ist, wird es hier nicht in Einzelheit beschrieben
  • Fig. 6 ist ein Schaltungsschema eines Kontrollsystems, um die in den Fig. 2 bis 5 gezeigte Türeinheit zu bedienen. In diesem Schema sind die Türen 40 und 42 wieder in Verbindung mit ihren jeweiligen Bedienungszylindern 68, 70 und den Verbindungsstangen 72, 80 gezeigt. Das Gestell 38 ist in diesem Schema einzeln dargestellt (in dem zentralen Teil davon), aus Gründen, die später zur nachfolgenden Beschreibung klar werden. Es ist wieder angenommen, daß das Gestell drehbar ist um seine linke Kante, wie in der Figur ersichtlich ist. Die Aufspannmittel 24, 26 sind auf der rechten Seite der Fig. 6 angegeben, wobei angenommen ist, daß jedes in Kontakt steht zu seinem jeweiligen Bremsschuh, der durch die jeweiligen Trägerelemente 198, 200 getragen werden (d. h., es wird angenommen, daß jedes Aufspannmittel sich in seiner jeweiligen Doffstellung befindet).
  • Die Maschine als Ganzes wird durch einen programmierbaren Kontroller überwacht, der in Fig. 6 durch den Block PC dargestellt ist. Dieser kann in der Form eines Mikroprozessors sein, aber viele andere Formen solcher Kontroller sind heutzutage erhältlich, so daß Einzelheiten von solchen Kontrollern hier nicht geliefert werden. Im wesentlichen ist der Kontroller angepaßt, um vorbestimmte Eingangssignale zu empfangen, und um vorbestimmte Ausgangssignale auszusenden für Kontrollzwecke in Abhängigkeit von der Folge und/oder der Kombination der empfangenen Eingangssignale. Der Kontroller wird entworfen sein, um eine große Anzahl Funktionen in der Maschine zu überwachen, und wird viel mehr Ein- und Ausgänge aufweisen, als diejenigen, auf welchen hier bezuggenommen sind. Die vorliegende Beschreibung ist auf die Ein- und Ausgänge beschränkt, die die Überwachung des Türsystems betreffen. Die Anordnung für das Überwachen der einzelnen Tür 42 ist im wesentlichen identisch zu derjenigen für die Überwachung der Tür 40. Dementsprechend wird nur die Bedienung der letzten beschrieben, obwohl auch auf die die für die Überwachung der ersten verwendeten Kontrollelemente bezuggenommen wird.
  • Der Zylinder 68 ist ein doppelwirkender Zylinder, der Kammer aufweist, welche mit Druck beaufschlagt werden können über die jeweiligen Leitungen 82, 84. Die Leitung 82 ist zum Ausgang des Elementes 86 verbunden, welches weiter unten beschrieben wird. Die Leitung 84 ist verbunden mit einer Führung 88, welche sich zwischen einem weiten unten zu beschreibenden Ventil 90 und einem Eingang zum Element 86 erstreckt. Ein anderer Eingang zum Element 86 ist verbunden zu einer Druckquelle, die schematisch mit 92 angegeben ist und dieselbe oder eine andere Druckquelle kann den eingehenden Druck auf das Ventil 90 liefern, der mit 94 angegeben ist.
  • Das Ventil 90 wird in den dargestellten Zustand gezwungen, in welchem die Führung 88 getrennt ist von der Druckquelle 94. Ein Bedienungsmechanismus 96 (zum Beispiel eine elektromagnetische Vorrichtung) ist vorgesehen, um das Ventil 90 zu bedienen- gegen die Rückstellung, um die Führung 88 in Verbindung mit der Druckquelle 96 zu bringen. Der Mechanismus 96 ist wahlweise bedienbar durch den programmierbaren Kontroller PC über eine Kontrollführung 98.
  • Das Element 86 ist so angeordnet, daß die Leitung 82 mit der Druckquelle 92 im dargestellten Zustand verbunden ist, in welchem die Führung 88 von der Druckquelle 94 getrennt ist. In diesem Zustand wird die obere Kammer des Zylinders 68 dadurch über die Quelle 92 mit Druck beaufschlagt, wobei der Kolben der Einheit zu seiner untersten Stellung im Zylinder bewegt wird, und wobei die Tür 40 in ihrer untersten Stellung gehalten wird und dadurch den Zugang zur Doffstellung des Aufspannmittel 26 blockiert.
  • Wenn der Mechanismus 96 bedient wird, wird die Leitung 84 jedoch durch die Quelle 94 mit Druck beaufschlagt und wird dementsprechend die untere Kammer im Zylinder 68 mit Druck beaufschlagt. Das Element 86 reagiert auf die Druckbeaufschlagung der Führung 88 durch Trennen der Leitung 82 von der Druckquelle 92 und Verbinden der Führung 82 mit einer geeigneten Entlüftung. Der Kolben wird daher nach oben längs des Zylinders 68 bewegt, wodurch die Tür 40 längs ihrer Führungsstangen 60 nach oben gezogen wird, wie unter Bezugnahme auf die Fig. 4 und 5 beschrieben. Der Zugang zur Doffstellung des Aufspannmittels 26 ist dadurch bereit, wie unter Bezug auf Fig. 3 beschrieben. Das Element 86 wirkt daher wie ein NOT-Element, zum Beispiel vom durch Crouzet SA, F-26027 Valences, Frankreich unter der Bezeichnung 81 504025 gelieferten Typ.
  • Das durch den Kontroller PC gelieferten Signal für die Bedienung des Mechanismus 96, um den beschriebenen Vorgang des Ventils 90 zu bewirken, wird durch den Kontroller hergestellt in Antwort auf die Eingangssignale, die er von zwei jeweiligen Signalgeneratoren 100, 102 empfängt. Der Generator 100 antwortet einfach auf die Anwesenheit des Aufspannmittels 26 in seiner Doffstellung. Dieser Generator kann beispielsweise ein Näherungssensor sein, der angepaßt ist, um auf die Anwesenheit eines Teiles der Aufspannmittelstruktur in der Nähe des Sensors zu reagieren. Der Generator 102 ist entworfen, um auf die Drehung des Aufspannmittels 26 zu reagieren. In der dargestellten Ausführung wird angenommen, daß dieser Generator ein Impulsgenerator ist, der angepaßt ist, um Impulssignale zu erzeugen, wenn Markierungen 104 auf dem Umfang des Aufspannmittels 26 vorbeigehen, wenn der letzte sich dreht. Falls die Drehung des Aufspannmittels 26 aufhört, und die Markierungen 104 nicht länger an dem Generator 102 vorübergehen, hört die Erzeugung von Impulsen auf.
  • Wenn der Kontroller PC ein Signal vom Sensor 100 empfängt, das angibt, daß das Aufspannmittel 26 sich in seiner Doffstellung befindet, und zur selben Zeit keine Impulsfolge vom Generator 102 empfängt, sendet der Kontroller ein Signal auf die Leitung 98, das die Bedienung des Mechanismus 96 bewirkt. Das Bedienungssignal des Mechanismus wird jedoch nicht auf die Leitung 98 erscheinen, bis jede durch den Generator 102 abgebene Impulsfolge aufgehört hat, d. h., daß die Tür weiter den Zugang zur Doffstellung des Aufspannmittels 26 blockiert, bis das letzte zu einem Stillstand gekommen ist.
  • Weil dieselben Kontrollelemente verwendet werden, um die Bedienung der Tür 42 zu überwachen, sind dieselben grundsätzlichen Bezugszeichen verwendet werden, um diese -Elemente anzudeuten, aber die Buchstabe A ist zu jeder Nummer hinzugefügt, um die Zugehörigkeit mit dem jeweiligen Element mit dem Aufspannmittel 24 und mit der Tür 42 anzugeben. Zur Verdeutlichung der Zeichnung sind keine Bezugszeichen verwendet worden, um die Leitungen und die zur Tür 42 gehörenden Druckquellen anzugeben, aber es sollte klar sein, daß wenn das Ventil 90A bedient wird, der Kolben nach unten längs des Zylinders 70 bewegt wird und dadurch die abwärtse Bewegung der Tür 42 längs ihrer Führungsstangen 64 (Fig. 4) bewirkt wird. Sonst wird der Kolben festgehalten an seinem oberen Ende des Zylinders 70, wobei die Tür 42 geschlossen und der Zugang zur Doffstellung des Aufspannmittels 24 blockiert bleibt.
  • Der Kontroller PC überwacht auch die Bedienung eines Schließmechanismus für die vollständige Türeinheit 32 (Fig. 2). Dieser Schließmechanismus, welcher zusätzlich zum vorher beschriebenen Verriegelungsmechanismus ist, umfaßt eine zusätzliche Kolben- und Zylindereinheit 105 (Fig. 6, auch in Fig. 2 angedeutet), deren Zylinder fest mit dem festen Wandteil 30 verbunden ist. Der Kolben der Einheit 105 ist zu einem Schließstift 106 (Fig. 6) verbunden und wenn die Einheit 105 ausgestreckt ist, kann der Stift 106 in eine geeignete (nicht angegebene) Nische hineingehen, die in der rechten Kante des Gestelles 38 vorgesehen ist, wenn die Türeinheit 32 sich in ihrem geschlossenen Zustand befindet. Die Einheit 105 ist einzeln wirkend und wird normalerweise in ihrem ausgestreckten (schließenden) Zustand gedrängt. Der Stift 106 kann zu rückgezogen werden, wenn die linke Kammer (gesehen in Fig. 6) im Zylinder der Einheit 105 mit Druck beaufschlagt ist durch die Bedienung des Ventils 108 ähnlich wie zum Ventil 90. Ein Bedienungsmechanismus 110 ist vorgesehen, ähnlich zum Mechanismus 96 und entsprechend kontrollierbar durch ein Signal des Kontrollers PC längs der Führung 112. Ein geeigneter Sensor 114, zum Beispiel ein Näherungssensor, spricht auf die Anwesenheit der Tür 32 im geschlossenen Zustand an und liefert ein entsprechendes Eingangssignal zum Kontroller PC auf die Leitung 116.
  • Zwei der handbedienbaren Tasten, die auf dem Kontrollepaneel 36 in Fig. 2 angegeben sind, können jeweils als "Einfädel-" und "Start-" Tasten markiert werden. Der Kontroller PC spricht auch auf die Zustände dieser Tasten an. Wenn die "Einfädel-" Taste gedrückt wird, überprüft der Kontroller PC den Zustand von jedem der Generatoren 100, 100A, 102, 102A. Ein "Löse-" Signal auf der Leitung 112 das die Bedienung des Ventils 108 bewirkt, um den Stift 106 zurückzuziehen, wird nur erzeugt, wenn beide Aufspannmittel 24, 26 in ihren jeweiligen Doffstellungen sind und sich nicht drehen. Fehlt dies, wird ein Fehlersignal erteilt. Falls die erforderlichen Zustände erfüllt sind, wird der Stift 106 zurückgezogen, um das Öffnen der Türeinheit 32 und das Einfädeln wie schon in Bezug auf Fig. 2 beschrieben zu ermöglichen. Wenn die Türeinheit 32 wieder geschlossen worden ist, wird dies durch ein Signal vom Generator 114 auf die Leitung 116 zum Kontroller angegeben. Falls die "Start-" Taste dann gedrückt wird, wird der Stift 106 unmittelbar losgelassen, um die Türeinheit abzuschließen in den geschlossenen Zustand und nur dann ermöglicht der Kontroller die Versorgung mit Energie zu den Antrieben der Aufspannmittel. Falls erwünscht, kann die Ausgestaltung derart sein, daß die Energie zu den beiden Reibwalzen 18 und dem Changiermechanismus 22 geliefert wird, so bald als die "Einfädel-" Taste gedrückt wird. Nach dem "Start" der Maschine wird der allgemeine Zugang zum Arbeitsbereich über die Türeinheit 32 durch die Schließeinheit 104 verhindert, und kann der Zugang zu den Doffstellungen nur einzeln erhalten werden, wenn die Zustände für die Bedienung der einzelnen Türen 40 und 42 gegeben sind, wie vorhin oben beschrieben.
  • Die Seitenwände und die obere Wand der Einfassung können jede ein Strukturelement umfassen, zum Beispiel ein ziemlich dünnes Metallblech, und ein abdeckendes Element, das entworfen ist, um die Lärmemission von der Einfassung zu absorbieren oder ansonsten zu dämpfen. Obwohl nicht gezeigt in den Zeichnungen, kann die Anordnung vorgesehen sein, um den Arbeitsbereich zu "klimatisieren". Dies ist insbesondere wichtig, um die in Betrieb innerhalb der Einfassung erzeugte Wärme zu entfernen. Es kann durch die Verbindung des Inneren der Einfassung zu einem geeigneten Luftzirkulationssystem und/oder durch Vorsehen von Entlüftungen bewirkt werden, die eine ausgewählte, beschränkte Verbindung für den Luftstrom zwischen dem Inneren und dem Äußeren der Einfassung ermöglichen.
  • Es ist zu bemerken, daß die zentrale Zone zwischen den zwei Doffstellungen nicht freigegeben werden kann für den Zugang zum Arbeitsbereich durch die Bedienung der Dofftüren 40, 42, sondern nur durch Öffnen der gesamten Türeinheit. Dieser zentrale Bereich enthält die Reibwalze und auch die vollständige Örtlichkeit der Bewegung der Fadenpackungen während der Aufwindevorgänge auf sowohl den oberen als auch dem unteren Aufspannmitteln. Jede Dofftür 40, 42 sieht nur den freien Zugang zu ihrer eigenen zugehörigen Doffstellung vor, und nicht zu einem weitergehenden Aufwindevorgang auf dem andern Aufspannmittel. Falls erforderlich, könnte der zentrale Bereich durch eine Struktur abgedeckt werden, die bezüglich der gesamten Türeinheit fest angeordnet ist, und könnten die Dofftüren 40, 42 dann entsprechend schmaler gemacht werden. Jedoch können die abgedichteten Anordnungen im zentralen Bereich dann ziemlich komplex werden, und es ist dann zu bevorzugen, überlappende Türen 40, 42 vorzusehen (im allgemeinen wie in Fig. 2). Eine geeignete Abdichtung (nicht dargestellt) kann vorgesehen werden zwischen den überlappenden Dofftüren.
  • In Betrieb sind die dargestellten Maschinen öfters Seite an Seite angeordnet in einer Reihe oder Batterie. Der mindestmögliche Abstand ist üblicherweise zwischen zwei an einander anliegenden Seitenwänden gegeben. In der Theorie könnten die Seitenwände der dazwischen liegenden Maschinen in der Reihe, daß heißt diejenigen nicht an den Enden der Reihe, weggelassen werden, wenn eine passende Struktur vorhanden bleibt, um deren Vorderseiten zu unterstützen. Dies ist jedoch nicht die bevorzugte Anordnung. Statt dessen wird bevorzugt, die Seitenwände auch dann in der Reihe vorzusehen, so daß jede Aufwindemaschine eine getrennte Einheit bildet. Dies verringert das Risiko, daß Fehler in einer Einheit damit zusammenhängende Fehler in einer nächstliegenden Einheit verursachen können, und es verbessert auch die Sicherheit, da der Zugang zum Arbeitsbereich der einen Einheit auf keinerlei Weise Zugang bietet zum Arbeitsbereich irgendeiner andern Einheit.
  • In einer Weiterentwicklung dieses Prinzips können Anordnungen gemacht werden, um das Innere der Einfassung zu unterteilen, um damit verschiedene Teile des Arbeitsbereiches eines einzelnen Aufwinders zumindest teilweise und/oder zeitweise zu trennen. Solche Anordnungen, die geeignet sind, um diese Unterteilungsfunktion durchzuführen, wurden schon offenbart in der gleichzeitig hängigen US Patent Anmeldung Nr. 06/707425, die am 1. März 1985 im Namen von Kurt Schefer eingereicht wurde. Die ganze Offenbarung dieser Anmeldung ist durch Bezugnahme in der vorliegenden Anmeldung eingeschlossen. Andere Anordnungen, um das Innere der Einfassung zu unterteilen, können jedoch auch vorgesehen und in Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung verwendet werden.
  • Abänderungen
  • Die in Bezug auf die Fig. 2 bis 5 beschriebene Türeinheit, die geöffnet und geschlossen werden kann, ist ein wünschenswertes aber nicht wesentliches Merkmal der Erfindung. Eine alternative Anordnung ist in Fig. 7 gezeigt, wo die abgeänderte Vorderwand des Aufwinders als Ganzes angegeben ist durch das Bezugszeichen 20A. Die Umrisse der Reibwalze 18 und der Aufspannmittel 24, 26 sind in gestrichelten Linien angedeutet, und diese Elemente sind identisch mit denjenigen in der vorhergehenden Ausführung gezeigten. Die Türen 40A und 42A sind im wesentlichen dieselben wie die ähnlich numerierten Elemente gezeigt in Fig. 2. Die Linie 52 stellt die obere Kante der unteren Tür 40A dar; die untere Kante der oberen Tür 42A ist infolge der Überlappung verborgen.
  • Der feste Wandteil 130 bietet nun die Trägerstruktur für die Türen 40A, 42A. Jedoch ist eine zusätzliche Tür 121 vorgesehen im rechten, oberen Teil der Vorderwand, an seiner rechten vertikalen Kante (wie in Fig. 7 gesehen) mit Scharnieren aufgehangt, um es zu ermöglichen, den rechten oberen Teil des Arbeitsbereiches frei zu machen. Die Tür 121 erstreckt sich nach unten zu einer Stellung leicht unterhalb des untersten Punktes auf der Walze 18. Das Kontrollpaneel 36 ist in der Tür 121 eingebaut.
  • Die Tür 121 wird geöffnet für das Einfädeln der Maschine und macht dann die vordere Kante der obersten Platte 12 der Einfassung und des Schlitzes 34 frei, welcher in Anordnung und in Funktion dem Schlitz 34 in Fig. 2 gleich ist. Die Fadenbahn 28 bis zur Reibwalze 18 ist daher dieselbe in den Fig. 2 und 7. In der Ausführung der Fig. 7 erstreckt sich die Fadenbahn unterhalb der Reibwalze 18 (für das Einfädeln) nicht nach oben von der Walze 18 wie in Fig. 2, sondern im wesentlichen horizontal über dem oberen Teil der Tür 40A wie durch die Linie 128 in Fig. 7 angedeutet. Dieser Teil der Fadenbahn erstreckt sich zu einem Führer, der schematisch mit 122 anliegend an der linken Seite der Tür 40A dargestellt ist.
  • Die Tür 40A muß daher offen gehalten werden während des ganzen Einfädelvorganges, um den Zugang zum Führer 122 zu ermöglichen, so daß die Fadenbahn 128 gebildet werden kann. Die unterste Kante der Tür 121 muß sich auch zumindest leicht unterhalb der unteren Kante der Tür 40A erstrecken, wenn die letzte sich in ihrer gehobenen Stellung befindet.
  • Nachdem der Faden den Führer 122 passiert ist, wird er nach vorne aus dem Arbeitsbereich durch die zur Tür 40A gehörenden Zugangsöffnung herausgezogen. Während des Anfahrvorgangs wird das Aufspannmittel 24 nach unten bewegt in Aufwindeverbindung mit der Walze 18, wodurch es den Faden längs der Bahnlänge 128 auf nimmt. Während dieses Anfahrvorgangs muß die Tür 40A entweder offen gehalten werden bis der Faden durch das Aufspannmittel 24 aufgenommen worden ist, oder muß die Tür 40A mit einem Unterabschnitt längs seiner linken Kante versehen sein, der geöffnet und geschlossen werden kann, wobei der Unterabschnitt geöffnet wird, um zu ermöglichen, den Faden aus der Maschine herauszuziehen, auch wenn die Tür 40A in ihrer geschlossenen Stellung während des Anfahrvorgangs ist.
  • Die Türen 40A, 42A können durch Führungsschlitze geführt werden, welche auf der linken Seite, wie in Fig. 7 zu sehen, identisch sind mit denjenigen in Bezug auf Fig. 4 beschriebenen. Ähnliche Kolben- und Zylindereinheiten können vorgesehen sein, die jedoch zu den linken Seiten der Türen in Fig. 7 gehören anstelle zu den rechten wie in Fig. 4. Die Führungsstangen auf der rechten Seite müssen unterbrochen sein, um es zu ermöglichen, den Faden von der Vorderseite der Maschine in den Arbeitsbereich zu übergeben.
  • Fig. 8 stellt eine Anwendung der Grundlagen dieser Erfindungen zu einem alternativen Typ kontinuierlichen oder abfallosen Aufwinders dar. In dieser Ausführung ist die Reibwalze mit 180 angegeben, eines der Aufspannmittel mit 124 und das andere mit 126; der Changiermechanismus ist weggelassen worden, aber im wesentlichen derselbe wie derjenige in den vorhergehenden Figuren gezeigte. In dieser Ausführung sind die Aufspannmittel 124, 126 jedoch von einem gemeinsamen Träger ("Revolverkopf") 132. getragen, welcher drehbar ist um eine zentrale Achse 134, die sich parallel zu den Aufspannmittelachsen (nicht gezeigt) erstreckt. Die allgemeine Grundlage von solchen Systemen ist wohlbekannt und wird nicht in Einzelheit beschrieben. Im Zustand der Fig. 8 ist das Aufspannmittel 124 gerade in die Aufwindeverbindung mit der Reibwalze 18 gebracht worden, und trägt eine volle Packung, deren Umriß mit 136 angegeben ist. Während das Aufwinden der Packung auf dem Aufspannmittel 124 weitergeht, kann die volle Packung vom Aufspannmittel 126 entfernt werden und durch eine oder mehrere neue Spulenhülsen ersetzt werden, die fertig sind für den folgenden Aufwindevorgang auf diesem Aufspannmittel. Wenn der Aufwindevorgang auf dem Aufspannmittel 124 beendet ist, wird der Revolverkopf 132 um die Achse 134 gedreht, um das Aufspannmittel 124 in die Doffstellung zu bringen und um das Aufspannmittel 126 in Verbindung mit der Walze 180 zu bewegen. Während dieses Wechsels werden Übergabemittel (nicht gezeigt) wirksam, um sicher zu gehen, das der Faden vom ausgehenden zum eingehenden Aufspannmittel übergeben wird.
  • Die verschiedenen Bewegungen der Elemente sind möglich, um den Aufbau einer Fadenpackung zwischen einem Aufspannmittel in der Aufwindestellung und der Reibwalze 180 zu berücksichtigen. Somit kann der Revolverkopf 132 in einer spezifischen Winkelstellung um seiner Achse 134 während eines Aufwindevorgangs fixiert werden, und die Reibwalze 180 kann in Bezug darauf bewegt werden, zum Beispiel durch die vertikale Bewegung längs des Doppelpfeils 138, angedeutet in gestrichelten Linien in Fig. 8. Oder die Walze 18 kann aber in einer festen Stellung bezüglich des Maschinengestelles angeordnet sein und der Revolverkopf 132 kann um seine Achse 134 drehbar sein, zum Beispiel wie durch den gestrichelten Pfeil 139 dargestellt, um den Aufbau der Packung zu ermöglichen.
  • Im früheren Fall kann die vorliegende Erfindung ziemlich einfach zu diesem Typ von einem System angewandt werden, da es eine einzigartige Doffstellung gibt für beide der Aufspannmittel 124 und 126. Somit kann eine kreisförmige Zugangsöffnung in der durch den Rechteck 120 in Fig. 8 dargestellten Vorderwand bestimmt werden von einem leicht größeren Ausmaß als der Umriß 136 und zentriert auf der Achse des Aufspannmittels 126 (oder 124) in der Doffstellung. Diese kann normalerweise durch eine Tür 140 geschlossen werden, die bei 141 für die Drehung bezüglich der Wand 120 um eine Achse gedreht werden kann, die sich parallel zu den Aufspannmittelachsen erstrecken, zum Beispiel wie durch den Pfeil 143 angegeben. Das Öffnen dieser Tür gibt den Zugang zur Doffstellung für beide Aufspannmittel. Ein geeignetes Schließmittel (nicht gezeigt) ähnlich wie das Schließmittel 104 (Fig. 2) kann vorgesehen sein, um die Tür 140 im geschlossenen Zustand beizubehalten bis das ausgehende Aufspannmittel in der Doffstellung geortet und zum Stillstand gebracht worden ist. Da die Überwachung eines solchen Systems im wesentlichen dieselbe ist wie schon in Bezug auf Fig. 6 beschrieben, wird hier nicht wieder darauf bezuggenommen. Die ganze Vorderwand 120 kann an ihrer linken vertikal Kante (wie in Fig. 8 gesehen) mit Scharnieren aufgehängt sein, um das Einfädeln der Maschine zu ermöglichen und es müssen geeignete Einlaßöffnungen für die Fäden während des normalen Betriebs und geeignete Auslaßöffnungen für die Fäden während des Einfädelns vorgesehen sein.
  • In der Anordnung, in welcher der Revolverkopf 132 während eines Aufwindevorgangs sich dreht, muß die Dofftür etwas größer gemacht worden sein, da die Doffstellung während eines weitergehenden Aufwindevorgangs wandert. Diese größere Tür kann vertikal gleitend auf der Wand 120 gemacht werden, um so von der unteren in die oberen Hälfte dieser Wand gehoben werden zu können. Vorzugsweise ist die Tür jedoch so dimensioniert, um den Zugang zu dem weitergehenden Aufwindevorgang in allen Stadien zu verhindern.
  • Die Erfindung ist nicht beschränkt auf den dargestellten Typ der Türen. Anstelle von gleitenden Türen könnten beispielsweise faltbare Türen verwendet werden oder flexible, rollende Türen könnten vorgesehen sein. Auch könnten leistenartige Türen vorgesehen sein, wie in US Patent 3146572 gezeigt.
  • Das in Fig. 6 angegebene Kontrollsystem ist nur schematisch, um die damit einhergehenden Grundlagen anzudeuten; eine Abänderung des Systems kann falls erforderlich gemacht werden. Insbesondere können alternative Mittel verwendet werden, um ein Signal oder eine Kombination von Signalen zu erzeugen, die angeben, daß ein Aufspannmittel sich in dem erforderlichen Zustand befindet. Zum Beispiel sind schon Anordnungen bekannt, bei welchen in Übereinstimmung damit die Bremskraft zwischen dem Aufspannmittel und einem Bremsschuh nur gelöst wird, wenn der Sensor der Bremskraft angibt, daß das Aufspannmittel zum Stillstand abgebremst worden ist. Diese Anordnung könnte verwendet werden, um ein passendes Signal für die Überwachung der Dofftüren hervorzubringen. Mit der Hilfe einer zusätzlichen Komplikation könnte die Anordnung auch so sein, daß die Tür erlaubt wird, sich zu öffnen, wenn die Drehgeschwindigkeit des Aufspannmittels unter einem vorbestimmten Stellwert gefallen ist.
  • Alle der tatsächlich dargestellten Ausführungen sind vom kontinuierlichen Aufwindetyp mit Reibwalzen- Antriebssystemen. Dies ist aber unwesentlich. ES wird aus Fig. 8 deutlich sein, daß die Grundlagen der Erfindung gleichermaßen auf einem einzelnen Aufspannmittel-Aufwinder anwendbar sind, wo ein Aufwindevorgang während des Doffens von vollständigen Packungen abgebrochen worden ist. Die wichtige Doffstellung ist offensichtlich diejenige des einzelnen Aufspannmittels. Passende Einrichtungen können innerhalb der Einfassung vorgesehen sein, um den Faden nach dem Ablauf des Aufwindevorganges aufzunehmen. Mit zunehmenden Betriebsgeschwindigkeiten besteht eine Tendenz, von den Reibantriebswalzen wegzugehen zu Direktantrieben, d. h. zu Systemen, in welchen die Antriebskraft direkt auf das Aufspannmittel angewandt wird anstatt oder zusätzlich zur Anwendung einer Antriebskraft über den Umfang der Packung. Es wird deutlich sein, daß die Grundlagen dieser Erfindung gleichermaßen anwendbar sind auf solche Systeme.
  • Geeignete Vorrichtungen können vorgesehen sein innerhalb der Einfassung, um den Faden nach Vollendung eines Aufwindevorganges aufzunehmen. Mit zunehmenden Betriebsgeschwindigkeiten gibt es eine Tendenz, von den Reibwalzenantrieben weg zu direkten Antrieben zu gehen, d. h. zu Systemen, in welchen die Antriebskraft direkt auf das Aufspannmittel ausgeübt wird oder zusätzlich zur Anwendung der Antriebskraft über den Umfang der Packung. Es sollte klar sein, daß die Grundlagen der Erfindung gleichermaßen auf solche Systeme anwendbar sind.
  • Wenn die Maschine mit einem automatisch bedienten Packungstransportwagen zusammenzuarbeiten hat, können zusätzliche Signale für die Kommunikation des Betriebszustands des Aufwinders zu einem Kontrollsystem erforderlich sein. Das letzte kann ein zentrales Kontrollsystem für eine vollständige Installation sein, einschließlich eine Reihe Aufwindemaschinen zusammen mit dem Packungstransportwagen. Oder es kann aber auch ein Kontrollsystem auf dem Wagen sein. Auf jedem Fall muß das Kontrollsystem "wissen", wenn die passende Dofftür auf dem Aufwinder geöffnet worden ist. Für diesen Zweck sind zusätzliche Signalgeneratoren und Signalleitungen in der Anordnung der Fig. 6 erforderlich.
  • Die zusätzlichen Signalgeneratoren müssen angeordnet sein, um auf die Stellungen der zugehörigen Dofftüren 40, 42 zu reagieren, zumindest wenn diese Türen in den geöffneten Stellungen sind. Die Signalgeneratoren können Kontakt oder Nicht-Kontakt-Positions-/-Näherungs-Sensoren einschließen. Zum Beispiel kann jede Tür eine "Markierung" oder eine "Fahne" auf einer Seitenkante tragen, beispielsweise nahe der oberen oder unteren Kante, und diese kann mit einer Markierungs-/Fahnensensor auf den Gestellelementen 37 oder 39 ausgerichtet werden, wenn die Tür offen ist. Die Sensoren können vom magnetischen oder photoelektrischen Typ sein. Vorzugsweise ist die Markierung nahe der oberen Türkante angeordnet.
  • Es wird von denjenigen geschätzt, die vertraut sind mit der Technik, daß die Ausnutzung des Raumes innerhalb der Einheit (Subeinheit), welcher durch das Gestell 38 und die Türen 40, 42 gebildet wird, kritisch ist. Die schematischen Darstellungen in den Fig. 4 und 5 können in dieser Beziehung keinen deutlichen Eindruck vermitteln. Es wird auch anerkannt, daß diese Subeinheit mit einer pneumatischen Druckflüssigkeit zu versehen ist, um die Zylinder 68, 70 zu bedienen. Wo zusätzliche Signale von den Türen für Kontrollzwecke notwendig sind, wie oben beschrieben, müssen elektrische Leitungen sich auch zu und von der Subeinheit erstrecken. Die letzte sollte auch in der gesamten Maschinenstruktur in einer Weise befestigt sein, welche deren Entfernung für die Wartung und Bedienung von sowohl der Subeinheit und der Maschine vereinfacht. Die Verbindung zwischen der Subeinheit und der Maschine sollte daher sofort lösbar sein. Die pneumatischen/elektrischen Leitungen sollten zur gleichen Zeit sofort herausgezogen werden können: die Bewegungsfreiheit von der Subeinheit wie von der Tür muß natürlich gewährleistet sein.
  • Um diese Anforderungen zu genügen, wird vorgeschlagen, daß die Subeinheit (innerhalb des Gestelles 38) nicht direkt mit der Maschinenstruktur verbunden werden sollte, sondern diese Subeinheit sollte drehbar auf zumindest einem Trägerelement befestigt sein und das letzte sollte lösbar befestigt sein mit dem Maschinengestell. Eine geeignete Anordnung ist schematisch in Fig. 9 dargestellt, welche eine ähnliche Sicht zur Fig. 4 ist (aber nur die linke Türkante der Fig. 4 zeigt), mit dem Zusatz des Hilfsträgerelement.
  • Die in Fig. 9 gezeigte Anordnung setzt einen einzigen Hilfsträger voraus, in der Form eines länglichen Kanalelements 150, das sich über die volle Höhe des linken Vorderkantenteils 152 des Maschinengestells erstreckt. An seinen oberen und unteren Kanten trägt das Element 150 nach vorne vorstehende Henkel (nur der untere Henkel 154 ist in Fig. 9 sichtbar). Die Drehstifte erstrecken sich zwischen dem Gestell 38 und den Henkeln auf dem Element 154, wobei nur der untere Stift 156 in Fig. 9 sichtbar ist. Das Gestell 38 ist drehbar auf diesen Stiften zwischen seinem offenen und geschlossenen Stellungen bezüglich des Gestelles.
  • Das Kanalelement 150 öffnet sich in das Innere der Maschineneinfassung. Die hintere Seitenwand des Kanals steht mit einem Gestellteil 152 in Eingriff und ist lösbar damit befestigt, zum,Beispiel durch Schrauben wie die Schraube 158. Die vordere Seitenwand des Kanals steht mit dem Gestellelement 37 in Eingriff, wenn das Gestell 38 sich in seiner geschlossenen Stellung befindet (wie dargestellt). L-förmige Vorsprünge auf dem Gestell 37, wie der Vorsprung 160, greifen dann hinter der Vorderwand des Kanals darauf ein und gewährleisten, daß die Tür mit dem Scharnier zu bleibt, sogar in den Fall eines Unglücks innerhalb der Einfassung.
  • Die elektrischen und pneumatischen Leitungen, die vom Maschinenspindelstock zur Vorderkante des Gestellteils 152 über einem Rohr 162 hindurchgehen, das in Fig. 10 mit gestrichelten Linien angedeutet ist, welches in Ansicht ähnlich zur Fig. 2 ist. Dieses Rohr ist mit einem gleichen Abstand von den Ruhestellungen der Aufspannmittel angeordnet, um eine Störung mit der gebildeten Packung oder mit dem Packungsspeicher in den Ruhestellungen der Aufspannmittel 24, 26 zu verhindern. Schnell zu lösende (nicht gezeigte) Verbinder sind zwischen den (nicht gezeigten) Leitungen in der Subeinheit und übereinstimmende (nicht gezeigte) Leitungen sind im Rohr 162 vorgesehen. Diese Verbinder sind an vorbestimmten Stellungen auf der Endfläche des Rohres 162 und auf der übereinstimmenden passenden Fläche des Kanalelements 150 vorgesehen, und können manuell oder automatisch ineinander eingreifen, wenn das Kanalelement richtig auf dem Trägergestell plaziert ist.
  • Fig. 10 zeigt eine weitere Einzelheit des zusätzlichen, schon oben beschriebenen Merkmals, nämlich das Konditionierungssystem für das Innere der Einfassung. Die Rohre 164, 166, 168 und 170 sind in den Ecken des Arbeitsbereichs gebildet. Diese Rohre besetzen den freien Raum, der rundum den Packungen auf den Aufspannmitteln 24, 26 in den Ruhestellungen geblieben sind, ohne natürlich die Bewegung der Aufspannmittel zu stören. Jedes Rohr 164 bis 170 erstreckt sich von der Vorderseite der Maschine nach hinten durch den Arbeitsbereich zum Spindelstock. Auf einem Abstand zu jedem Rohr befindet sich eine Anzahl Öffnungen, die den Luftstrom zwischen dem Arbeitsbereich und dem Inneren des Rohres ermöglichen.
  • Die unteren Rohre 164 und 166 sind als Einlaßrohre für Kaltluft vorgesehen. Sie können zusammen verbunden sein (nicht gezeigt) innerhalb des Spindelstocks, um die Luft zu kühlen, die von einer getrennten, zur vollständigen Installation gehörenden Quelle hineingelassen wird, zum Beispiel von einem Klimatisierungssystem für die Anlage.
  • Die oberen Rohre 168, 170 sind als Ausgangsrohre für Warmluft angeordnet. Sie können auch mit einander verbunden sein (nicht gezeigt) innerhalb des Spindelstocks und dadurch mit einer gesamten Klimaanlage gekoppelt sein. Andererseits kann die Maschine natürlich mit ihrem eigenen Ventilator versehen sein, und kann der Lufteinlaß Luft vom Arbeitsraum beziehen, der die Maschine umgibt, in welchem Fall Filter im Luftströmungssystem innerhalb der Maschine vorgesehen sein können.

Claims (8)

1. Maschine, um Faden aufzuwinden, enthaltend einen Arbeitsbereich, in welchem Packungen gebildet und zurückbehalten werden, um auf das Doffen davon abzuwarten, ein oder zwei Aufspannmittel (24, 26; 124, 126), die sich horizontal von einem Spindelstock (16) in den Arbeitsbereich erstrecken, wobei das oder jedes der Aufspannmittel drehbar um eine längliche Aufspannmittel-Achse ist, um Faden zu einer Packung darauf aufzuwinden, und eine vorbestimmte Doffstellung im Arbeitsbereich aufweist, gekennzeichnet durch eine Einfassung (10, 12, 14, 20, 30, 32; 120) für den Arbeitsbereich, zumindest eine Zugangstüre (40, 42; 140) in der Einfassung in axialer Ausrichtung mit besagter Doffstellung, in einer Richtung längs der Aufspannmittel-Achse betrachtet, wobei die Türe (40, 42; 140) bewegbar ist bezüglich der Einfassung (10, 12, 14, 20, 30, 32; 120), um eine Zugangsöffnung zur besagten Doffstellung freizumachen, die es ermöglicht, Packungen zu doffen dadurch, daß sie axial längs des Aufspannmittels und durch die Zugangsöffnung bewegt werden, während die Einfassung (10, 12, 14, 20, 30, 32; 120) den Zugang zu den anderen Teilen des Arbeitsbereiches verhindert,
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest zwei Aufspannmittel (24, 26; 124, 126) vorgesehen sind in besagtem Arbeitsbereich, wobei die Anordnung derart ist, daß ein Faden von einem Aufspannmittel zum andern übergeben werden kann nach Ablauf eines Aufwindevorgangs auf dem einen Aufspannmittel, und die Einfassung (10, 12, 14, 20, 30, 32; 120) derart ist, daß der Zugang zum Teil des Arbeitsbereiches verhinwert ist, in welchem ein weiterlaufender Aufwindevorgang fortgeführt wird während des Doffens einer Packung vom besagten einen Aufspannmittel über besagte Zugangsöffnung.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß besagte Aufspannmittel (24, 26; 124, 126) jeweilige Doffstellungen aufweisen, wobei zwei Türen (40, 42) vorgesehen sind, die zu den jeweiligen Doffstellungen gehören, und besagte Türen (40, 42) unabhängig voneinander geöffnet werden können.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Türe (40, 42) bezüglich der Einfassung (10, 12, 14, 20, 30, 32; 120) bewegbar ist zwischen einer Betriebsstellung und einer Nicht-Betriebsstellung, in welcher sie ihre eigene zugehörige Zugangsöffnung frei läßt für die Entfernung einer Fadenpackung, jedoch zumindest teilweise die andere Öffnung überdeckt.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Türen (40, 42) bewegbar sind längs jeweiligen Führungsbahnen, die eine hinter der andern angeordnet sind, gesehen in Längsrichtung der Aufspannmittel-Achse.
6. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß besagte Aufspannmittel (124, 126) durch einen gemeinsamen, drehbaren Träger (132) getragen sind.
7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß besagter Träger (132) zumindest während eines Doffvorganges stationär gehalten werden kann, wenn das Aufwinden an einem der besagten Aufspannmittel (124, 126), fortgeführt wird.
8. Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (164, 166, 168, 170) vorgesehen sind, um den eingefaßten Arbeitebereich zu bestimmen.
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