DE367312C - Schneckengetriebe - Google Patents
SchneckengetriebeInfo
- Publication number
- DE367312C DE367312C DEB97247D DEB0097247D DE367312C DE 367312 C DE367312 C DE 367312C DE B97247 D DEB97247 D DE B97247D DE B0097247 D DEB0097247 D DE B0097247D DE 367312 C DE367312 C DE 367312C
- Authority
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- Germany
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- worm
- shaft
- worm gear
- housing
- sleeve
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- Expired
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H1/00—Toothed gearings for conveying rotary motion
- F16H1/02—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion
- F16H1/04—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving only two intermeshing members
- F16H1/12—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving only two intermeshing members with non-parallel axes
- F16H1/16—Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving only two intermeshing members with non-parallel axes comprising worm and worm-wheel
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
- Schneckengetriebe. Die Erfindung bezieht sich auf ein Schneckengetriebe zur Verlangsamung und Weiterleitung einer Drehbewegung. Solche Schneckengetriebe werden beispielsweise zum Antrieb von RegistrierapparatenoderMeßapparaten, Geschwindigkeitsmessern o. dgl. verwendet. Die in dieser Weise angetriebenen Registrierapparate, Meßapparate o. dgl. sind häufig so gebaut, daß sie nur in einer Drehrichtung angetrieben werden können. Andererseits ist die Drehrichtung der Wellen, deren Drehbewegung auf den Apparat übertragen und vom Apparat gemessen, registriert o. dgl. werden soll, verschieden. In manchen Fällen ist sie eine Linksdrehung, in anderen Fällen eine Rechtsdrehung.
- Das gemäß der Erfindung gebaute Schneckengetriebe ermöglicht den Anschluß des Apparates an eine linksherum oder rechtsherum sich drehende Welle auf einfachste Weise und zeichnet sich überdies durch einfache Handhabung, leichte Befestigungsmöglichkeit, sichere Justierung des spielfreien Laufes der Schneckenwelle, Verhinderung eines falschen Antriebes durch die antreibende Welle und leichte, billige, vollkommen symmetrische und zur Massenfabrikation geeignete Bauart aus.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem, Ausführungsbeispiel dargestellt.
- Abb. = ist eine Ansicht des_ Schneckengetriebes im. Schnitt gezeichnet; Abb. z ist der dazugehörige Grundriß ; in Abb. 3 ist der zur sicheren Einstellung des Schneckengetriebes dienende Teil getrennt gezeichnet.
- Das Gehäuse i des Schneckengetriebes, welches zweckmäßig aus Spritzguß mit allen BQhrangen, Aussparungen, Anschlagflächen und Gewinden fertig hergestellt wird, hat eine hohlzylindrische Kammer 2, welche zur Aufnahme des Schneckenrades 3 dient und durch einen einschraubbaren Deckel q. von vorn abgeschlossen werden kann. Auf der Rückseite ist ein Gewindestutzen 5 angegossen, welcher zur Aufnahme der Schneckenradachse 6 dient arid an welchem, mittels der Überwurfmutter 7 ein Schutzrohr 8 befestigt werden kann. Im Schutzrohr 8 befindet sich die zur Übertragung der Bewegung auf den Registrierapparat, Meßapparat o. dgl. dienende Welle g, welche in eine Bohrung der Schneckenradwelle 6 eingesteckt und mit dieser Welle z. B. durch einen Stift io verbunden ist. In der Schneckenradebene befindet sich im Gehäuse i eine zylindrische durchgehende Bohrung ii, deren Achse die Achse des Schneckenrades senkrecht kreuzt. Die Bohrung i= und die Kammer 2 durchdringen sich, so daß eine Öffnung zwischen beiden Räumen besteht. An beiden Enden der Bohrung ii befinden sich Innengewinde i2, deren innerer Durchmesser etwas größer ist als der Durchmesser der Bohrung ii. Das Gehäuse trägt an beiden Seiten Flanschen 13, 13. Die über die Flanschen vorstehenden, die Enden der Bohrung ii und die Innengewinde 12 umschließenden Teile des Gehäuses sind als Gewindezapfen ausgebildet und mit Außengewinden 1q., 14 versehen. In der Bohrung 1i ist nun die Schnecke in folgender Weise gelagert Die symmetrisch gebaute Schneckenwelle trägt in der Mitte die eigentliche Schnecke 15, an dieser anschließend die beiden stärkeren Wellenteile 16 und an diesen anschließend die beiden schwächeren Wellenteile 17, auf deren äußere Enden eine Mitnehmerhülse aufgeschoben und befestigt werden kann. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiele sind die äußeren Enden 18 der Wellenteile 17 abgeflacht und enthalten eine Bohrung ig zur Aufnahme eines Befestigungsstiftes. Auf den Wellenteil 17 werden außen kegelförmig abgedrehte Hülsen 2o aus gehärtetem Stahl aufgeschoben, die als Kugellagerhälften für Kugellager 21 dienen. Die anderen Kugellagerhälften werden entweder von Stahlnäpfchen 22 gebildet, welche außen zylindrisch sind und genau in die Bohrung ii passen, oder von (nicht gezeichneten) Kugelkäfigen, die in die Stahlnäpfchen 22 eingelegt werden. Zwischen die beiden Stahlnäpfchen 22 wird nun bei der Einbringung der Schneckenwelle ein hohlzylindrisches Paßstück 23 (s. Abb. i und 3) geschoben, dessen äußerer Durchmesser gleichfalls genau gleich der Bohrung ii ist und in welchem die Schnecke 15 frei laufen kann. Die Hülse 23 ist mit einem Ausschnitt 24 versehen, durch welchen das Schneckenrad hindurchgreift. Die Befestigung sämtlicher Teile, welche zur Lagerung der Schneckenwelle dienen, und der in diesen Teilen gelagerten Schnecke erfolgt dadurch, daß mit Außengewinde versehene Buchsen 25 in die Innengewinde i2 so weit eingeschraubt werden, daß die beiden Näpfchen 22 beiderseits fest gegen die Hülse 23 gepreßt werden. Die Länge der einzelnen Teile ist so bemessen, daß beim festen Aufeinanderpressen dieser drei Teile die Schneckenwelle spielfrei und leicht drehbar gelagert ist. Die beiden Gewindestutzen 14 dienen zwei Zwecken Auf derjenigen Seite, auf welcher der Antrieb der Schneckenwelle erfolgen maß, damit bei der vorhandenen Drehrichtung des Maschinenteils o. dgl., von welchem der Antrieb erfolgen soll, die Welle g in der erforderlichen Drehrichtung angetrieben wird, wird der Gewindestutzen 14. durch die Bohrung eines an der Maschine angebrachten Befestigungsstückes, z. B. eines Winkeleisens 26, hindurchgesteckt und mittels einer Mutter 27 festgeschraubt. Auf der anderen Seite, auf welcher der Antrieb nicht erfolgen soll, wird eine geschlossene Schutzkappe 28 auf den Gewindestutzen 14 aufgeschraubt. Auf das zum Antrieb dienende Wellenende 18 wird zweckmäßig eine Mitnehmerhülse 29 aufgeschoben, welche einen Knebel 3o trägt, an welchen der zum Antrieb dienende Maschinenteil 31 mittels eines Mitnehmers 32 angreifen kann.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schneckengetriebe zur Verlangsamung und Weiterleitung einer Drehbewegung, bei welchem die Schneckenwelle nach beiden Seiten über das symmetrisch angeordnete Gehäuse vorsteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke (15) frei in einer mit einem Ausschnitt (24) für den Durchtritt des Schneckenrades versehenen Hülse (23) liegt, welche zwischen zwei die Kugellager für die Schneckenwelle tragenden und durchSchrauben (25) gegen die Hülse gepreßten Näpfchen (22) gebettet ist.
- 2. Schneckengetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das symmetrisch gebaute Schneckengehäuse (i) auf beiden Seiten konachsial zur Schneckenwelle je einen Gewindestutzen (14) trägt, von denen je nach der Drehrichtung der Übertragungswelle (g) der eine zur Befestigung des Schneckengehäuses an einem Träger (26) mit H e ilfe einer Mutter (27) dient, während auf den anderen eine das vorstehende Ende der Schneckenwelle umschließende Schutzkappe (28) aufgeschraubt werden kann.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEB97247D DE367312C (de) | 1920-12-08 | 1920-12-08 | Schneckengetriebe |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEB97247D DE367312C (de) | 1920-12-08 | 1920-12-08 | Schneckengetriebe |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE367312C true DE367312C (de) | 1923-01-19 |
Family
ID=6989154
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEB97247D Expired DE367312C (de) | 1920-12-08 | 1920-12-08 | Schneckengetriebe |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE367312C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3432833A1 (de) * | 1983-09-23 | 1985-04-18 | Alfa-Laval Separation Ab, Tumba | Lageranordnung |
-
1920
- 1920-12-08 DE DEB97247D patent/DE367312C/de not_active Expired
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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DE3432833A1 (de) * | 1983-09-23 | 1985-04-18 | Alfa-Laval Separation Ab, Tumba | Lageranordnung |
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