DE3633749A1 - Druckluft-schlagbohrverfahren und vorrichtung hierfuer - Google Patents
Druckluft-schlagbohrverfahren und vorrichtung hierfuerInfo
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Description
Die Erfindung befaßt sich mit einem Luftdruck-Schlagbohr
verfahren und einer hierfür bestimmten Vorrichtung, wobei
ein Kolben eines druckluftbeaufschlagten Bohrhammers durch
den Luftdruck zur Erzeugung einer Schlag- bzw. Stoßenergie
auf und ab bewegt wird, die genutzt werden kann, um einer
Bohrkrone wiederholt Stoßvibrationen zu erteilen. Insbeson
dere befaßt sich die Erfindung mit einem solchen Luftdruck-
Schlagbohrverfahren und einer hierfür bestimmten Vorrich
tung, die verwendet werden können, um durch Konglomerate,
Gestein und dergleichen unter Schlammwasser zu bohren.
Ein luftdruckbeaufschlagter Bohrhammer in einem nach unten
führenden Loch weist ein rohrförmiges Gehäuse auf, das eine
Bohrkrone in axialer Richtung an ihrem spitzen Ende gleit
beweglich trägt, sowie einen Kolben, der in seiner axialen
Richtung in dem rohrförmigen Gehäuse gleitbeweglich gestützt
ist, um gegen die Bohrkrone am unteren Ende davon zu schla
gen. Es werden aufwärts und abwärts des Kolben jeweils zwei
Druckkammern gebildet und diese stromauf und stromab liegen
den Druckkammern werden wechselweise durch Druckluft von
einer extern liegenden Quelle unter Druck gesetzt, um hier
durch den Kolben sukzessiv auf und ab zu bewegen.
Üblicherweise wird die zum Betreiben eines Kolbens genutzte
Druckluft vom spitzen Ende einer Krone ausgestoßen und die
ausgestoßene Luft reinigt den Rand der Krone und bläst zu
gleich ausgeräumten Schlamm und dergleichen auf den Untergrund
während des Bohrens (diese wird als Trockenbohrmethode be
zeichnet). Der luftbeaufschlagte Bohrhammer kann starke Stoß
kräfte unter Ausnutzung der Druckluft erzeugen und wird nor
malerweise verwendet, um durch Gestein zu bohren.
Wenn er jedoch unter Wasser verwendet wird, hat sich die
ser übliche Druckluft-Schlagbohrhammer der angegebenen Art
in einigen Punkten als unzweckmäßig erwiesen. Beim Bohren
in Schlammwasser oder beim Bohren unter Wasser, unter einem
Fluß, einem Damm oder dergleichen (was als Naßbohrmethode
bezeichnet wird) wirkt der Wassersäulendruck gegen das Spitzen
ende der Krone ein, wodurch bewirkt wird, daß das Schlamm
wasser oder dergleichen in die Luftdruckkammern zurückfließt,
wodurch der Schlagbohrhammer nicht mehr betriebsfähig ist.
Selbst wenn der Wassersäulendruck nicht den Druckluftstrahl
druck erreicht, wird der Arbeitsluftdruck um den Wassersäulen
druck vermindert. Als Folge hiervon nimmt die Schlagenergie
des Kolbens entsprechend ab und somit kann der Kolben nicht
in der gewünschten Weise gegen die Bohrkrone schlagen, so
daß die Bohrleistung des Druckluftbohrhammers sich ver
schlechtert.
Die Erfindung zielt darauf ab, die bei einem üblichen luft
druckbeaufschlagten Druckluftbohrhammer-System in einem ab
wärts führenden Loch auftretenden Schwierigkeiten zu über
winden.
Insbesondere bezweckt die Erfindung die Schaffung eines Luft
druckschlagbohrverfahrens und einer hierfür bestimmten Vor
richtung, bei denen die bereits zum Betreiben eines luftdruck
beaufschlagten Bohrhammers genutzte Abluft durch eine Luft
auslaßleitung in einem Bohrrohr auf den Untergrund zurück
strömen kann und das abgetragene Erdreich und der abgetra
gene Sand zusammen mit Schlammwasser im Graben über eine
Wasserauslaßleitung in einem Bohrrohr auf den Untergrund
abgegeben werden können. Selbst wenn man hierbei unter Was
ser bohrt, wird die Bohrleistung der Luftdruckschlagbohrvor
richtung nicht beeinträchtigt und man kann Bohrungen mit
großem Durchmesser auf effiziente Weise durchführen.
Nach der Erfindung wird daher ein Luftdruckschlagbohrver
fahren angegeben, bei dem der druckluftbeaufschlagte Bohr
hammer durch die Druckluft angetrieben wird, die von einer
auf dem Untergrund vorgesehenen Quelle geliefert wird, bei
dem die Luft nach der Verwendung zum Betreiben des Druck
luftbohrhammers auf den Untergrund über die Luftauslaßlei
tung zurückströmt, die in dem Bohrrohr vorgesehen ist und
die mit einem Luftauslaßkanal im Druckluftbohrhammer in
Verbindung steht, und bei dem die ausgetragenen Substanzen
mit Hilfe eines Umkehrzirkulationssystems während des Durch
bohrens des Erdreichs ausgeleitet werden. Dieses Bohrver
fahren wird nachstehend als Schlamm- und Luftzirkulations
bohrhammer ("MACH")-Verfahren bezeichnet.
Ferner gibt die Erfindung eine Luftdruck-Schlagbohrvorrich
tung an, bei der an einem Gehäuse ein oder mehrere Druck
luftbohrhämmer parallel zueinander befestigt sind, bei der
jeder Druckluftbohrhammer derart beschaffen und ausgelegt
ist, daß ein Bohrvorgang mit einer Bohrkrone erfolgt, der
Stoßvibrationen durch einen Kolben erteilt werden, der mit
Hilfe der Druckluft vom Untergrund beaufschlagt wird, und
bei dem das Gehäuse mit einem Luftzufuhrkanal zum Zuführen
der Druckluft zu dem Druckluftbohrhammer, ein Luftauslaßka
nal, der mit einer Luftauslaßöffnung für die auszuleitende
und bereits zum Betreiben des Kolbens des Druckluftbohrham
mers genutzte Luft in Verbindung steht, um die Abluft auf
den Untergrund auszuleiten und mit einem Wasserauslaßkanal
versehen ist, der in der Nähe der Krone des Druckluftbohr
hammers ausgebildet ist, um die mit der Bohrkrone abgetragene
Erde und den Sand abzubefördern und auszuleiten.
Ferner wird eine Luftdruck-Schlagbohrvorrichtung zum Bohren
durch das Erdreich mittels Stoßvibrationen auf eine Bohrkrone
angegeben, bei der das untere Ende eines Kolbens durch Druck
luft vom Untergrund beaufschlagt wird, wobei der vorstehend
angegebene Kolben hohl ist, bei dem im oberen Teil des Kolbens,
der dem unteren Ende des Kolbens gegenüberliegt, eine Luft
austrittsöffnung derart ausgebildet ist, daß sie in Verbin
dung mit dem hohlen Teil des Kolbens steht, wobei ein oder
mehrere druckluftbeaufschlagte Bohrhämmer parallel an einem
Gehäuse befestigt sind, jeder Druckluftbohrhammer derart be
schaffen und ausgelegt ist, daß die bereits zum Betreiben
des Kolbens genutzte Abluft von der Abluftöffnung direkt oder
über den hohlen Teil des Kolbens ausgeleitet wird, und wobei
das Gehäuse einen Luftzufuhrkanal, der dem Druckluft
bohrhammer oder den Druckluftbohrhämmern mit Druckluft von
einer Luftzufuhrleitung zuführt, die in einem Bohrrohr vor
gesehen ist, einen Luftauslaßkanal, der das Luftauslaßrohr
in dem Bohrrohr mit der vorstehend genannten Luftauslaßöff
nung verbindet, und einen Wasserauslaßkanal enthält, der ein
unteres Ende hat, das sich in der Nähe der Bohrkrone öffnet
und derart beschaffen und ausgelegt ist, daß durch die Bohr
krone abgetragene Erde und Sand sowie Wasser eingesaugt wer
den.
Ferner soll eine Luftdruck-Schlagbohrvorrichtung bereitge
stellt werden, die keine unzerkleinerten Teile unter einem
Erdeauslaßkanal zurückläßt und die auch verhindert, daß sich
die Saugöffnung des Wasserauslaßkanals mit Konglomeraten oder
dergleichen verstopft.
Hierzu wird eine Luftdruck-Schlagbohrvorrichtung vorgeschla
gen, bei der ein oder mehrere druckluftbeaufschlagte Bohr
hämmer durch Druckluft betrieben werden, die vom Untergrund
zugeführt wird und die parallel zueinander festgelegt sind,
und bei der ein Luftzufuhrkanal zum Zuführen der Druckluft
zu dem Druckluftbohrhammer oder den Druckluftbohrhämmern,
ein Luftauslaßkanal zum Ausleiten der Abluft auf den Unter
grund, die zum Betreiben des Druckluftbohrhammers oder der
Druckluftbohrhämmer genutzt wurde, vorgesehen sind, wobei sich
diese Vorrichtung dadurch auszeichnet, daß eine Bohrkrone
für die Druckluft-Schlagbohrvorrichtung und ein Wasseraus
laßkanal vorgesehen sind, der im Bohrmittelteil der Bohr
krone ausgebildet ist und eine Saugöffnung zum Ansaugen
von durch die Bohrkrone abgetragenen Substanzen hat, und
daß ein Teil des Schneiders der Bohrkrone derart ausgebil
det ist, daß er sich zu einer Stelle nach oben erstreckt,
die unterhalb und im wesentlichen mittig zur Saugöffnung
liegt.
Die Erfindung wird nachstehend an Beispielen unter Bezug
nahme auf die beigefügte Zeichnung näher erläutert. Darin
zeigt:
Fig. 1 eine Ansicht einer Ausführungsform eines Druck
luft-Schlagbohrverfahrens und einer hierfür be
stimmten Vorrichtung nach der Erfindung in Ar
beitsstellung,
Fig. 2 eine Schnittansicht zur Verdeutlichung des Auf
baus der Druckluft-Schlagbohrvorrichtung nach
der Erfindung,
Fig. 3 eine Schnittansicht längs der Linie III-III in
Fig. 2,
Fig. 4 eine Schnittansicht längs der Linie IV-IV in
Fig. 2,
Fig. 5 eine Unteransicht längs der Linie V-V in Fig. 2,
Fig. 6 eine Schnittansicht zur Verdeutlichung des Auf
baus einer zweiten Ausführungsform einer Druck
luft-Schlagbohrvorrichtung nach der Erfindung,
Fig. 7 eine Schnittansicht längs der Linie VII-VII in
Fig. 6,
Fig. 8 eine Schnittansicht einer dritten Ausführungs
form einer Druckluft-Schlagbohrvorrichtung nach
der Erfindung,
Fig. 9 eine Schnittansicht einer vierten Ausbildungs
form einer Druckluft-Schlagbohrvorrichtung nach
der Erfindung,
Fig. 10 eine Schnittansicht längs der Linie IX-IX in
Fig. 9,
Fig. 11 eine Schnittansicht zur Verdeutlichung des Auf
baus einer Druckluft-Schlagbohrvorrichtung nach
der Erfindung,
Fig. 12 eine Unteransicht der Druckluft-Schlagbohrvor
richtung von Fig. 11,
Fig. 13 eine Ansicht einer weiteren Druckluft-Schlagbohr
vorrichtung nach der Erfindung in ihrer Arbeits
stellung,
Fig. 14 eine Schnittansicht einer Bohrrohreinheit, die
zur Anwendung bei dem Druckluft-Schlagbohrver
fahren und der hierfür bestimmten Vorrichtung
nach der Erfindung kommt, und
Fig. 15 eine Schnittansicht der wesentlichen Teile einer
Dreharbeitseinrichtung, die für das Druckluft-
Schlagbohrverfahren und die hierfür dienende Vor
richtung nach der Erfindung bestimmt ist.
In den Figuren der Zeichnung sind gleiche oder ähnliche Teile
mit denselben Bezugszeichen versehen.
Nachstehend werden bevorzugte Ausbildungsformen eines
Druckluft-Schlagbohrverfahrens und einer hierfür bestimm
ten Vorrichtung nach der Erfindung unter Bezugnahme auf
die beigefügte Zeichnung näher erläutert.
Unter Bezugnahme auf Fig. 1 ist eine Druckluft-Schlagbohr
einrichtung nach der Erfindung in ihrer Arbeitsstellung ge
zeigt. In dieser Figur sind Stützpfeiler auf der Bodenober
schicht 10 des Meeresgrundes vorgesehen und eine Plattform
ist auf den Stützpfeilern 12 errichtet. Um zu verhindern,
daß die Bodenoberschicht 10 zerstört wird, ist ein Mantel
rohr 62 in ein Gesteinsbett 11 nach unten eingetrieben. Auf
der Plattform 14 ist eine Führung 18 aufgestellt, die in einer
Grundmaschine 16 vorgesehen ist. Die Führung 18 ist über ein
Seil 20 mit einer Drehantriebseinrichtung 22 und einer Dreh
einrichtung 80 derart verbunden, daß sie in vertikaler Rich
tung frei gleitend sind. An der Dreheinrichtung 80 ist ein
Bohrrohr abgestützt, das eine Luftzufuhrleitung 24, eine Luft
auslaßleitung 26 und eine Wasserauslaßleitung 28 derart auf
weist, daß diese zusammen einteilig mit der Dreheinrichtung
bewegt werden können. Am unteren Ende des Bohrrohres ist über
ein Dichtungsteil mittels Schrauben oder ähnlicher Einrichtun
gen eine Druckluft-Schlagbohrvorrichtung 30 nach der Erfindung
vorgesehen.
Der Aufbau der Druckluft-Schlagbohrvorrichtung 30 nach der
Erfindung ist detailliert in den Fig. 2 bis 5 gezeigt.
Fig. 3 ist eine Schnittansicht längs der Linie III-III in
Fig. 2, Fig. 4 eine Schnittansicht längs der Linie IV-IV
in Fig. 2, und Fig. 5 ist eine Unteransicht längs der Linie
V-V in Fig. 2. Die Druckluft-Schlagbohrvorrichtung 30 weist
eine Mehrzahl von Druckluftbohrhämmern, beispielsweise die
Druckluftbohrhämmer 32, 34 auf und diese Druckluftbohrhämmer
32, 34 sind parallel zueinander mit Hilfe von oberen und un
teren Gehäuseteilen 36 und 37 jeweils festgelegt. Das untere
Ende des Druckluftbohrhammers 32 ist über ein Dichtungsteil 49
fest mit dem unteren Teil des Gehäuses 37 verbunden und
der Druckluftbohrhammer 32 enthält eine Bohrkrone 40, die
mittels einer Keilverbindung oder dergleichen derart ge
tragen wird, daß sie um einen bestimmten Weg in axialer
Richtung frei gleitend bewegbar ist. Von der Bohrkrone 40
nach oben ist ein Kolben 42 angeordnet, der durch Druck
luft auf und ab bewegbar ist. Der Kolben 42 wird mit Hilfe
der Druckluft auf und ab bewegt, die über die Zufuhrleitung
24, die im Bohrrohr 29 vorgesehen ist, einem Luftzufuhrkanal
25 zugeführt wird, der in dem Gehäuse vorgesehen ist, um zu
erreichen, daß der Kolben gegen die Bohrkrone 40 schlägt.
Andererseits weist der Druckluftbohrhammer 34 an seinem un
teren Endteil auch eine Krone 44 auf, die in ähnlicher Weise
durch einen Kolben (nicht gezeigt) beaufschlagt wird. Die
Krone 44 ist im Hauptkörper mit einem axialen Luftauslaß
kanal 46 und einem radialen Luftauslaßkanal 48 versehen.
Der Luftauslaßkanal 48 ist derart beschaffen und ausgelegt,
daß er in Verbindung mit einem Luftauslaßkanal 50 steht, der
im Mittelteil der Druckluft-Schlagbohrvorrichtung 30 vorge
sehen ist. Der Luftauslaßkanal 50 steht auch in Verbindung
mit einem Luftauslaßkanal (nicht gezeigt), der im anderen
Druckluftbohrhammer 44 ausgebildet ist. Wie in Fig. 3 ge
zeigt ist, ist der Luftauslaßkanal 50 ferner in Verbindung
mit der Luftauslaßleitung 26 in dem Bohrrohr 29, so daß Luft
auf den Untergrund ausgeleitet werden kann.
Andererseits ist die Wasserauslaßleitung 28 mit einem Wasser
auslaßkanal 51 verbunden, der im Gehäuse 36 ausgebildet ist
und dieser ist ausgehend von seiner Zwischenstellung in zwei
Abschnitte unterteilt, die jeweils Wasserauslaßkanäle 52, 54
bilden. Die Wasserauslaßkanäle 52, 54 weisen jeweils Öffnun
gen 52 A, 54 A auf, die, wie in Fig. 5 gezeigt ist, sich in
der Nähe der Kronen 40, 44 befinden. Bei dieser Auslegung wer
den der von den Kronen 40, 44 ausgetragene Sand und die Erde
über die Wasserauslaßkanäle 52, 54 zu der Wasserauslaßleitung
28 mittels einer Saugpumpe 66 befördert, die auf dem Unter
grund vorgesehen ist, so daß dieses Material auf dem Unter
grund gesammelt werden kann.
Jede Krone 40, 44, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist, hat
eine etwa flügelähnliche Gestalt. Die Krone 40 ist mit einem
vorspringenden Teil 40 A und die Krone 44 mit einem ausgenom
menen Teil 44 A versehen, in die der vorspringende Teil 40 A
einführbar ist. Daher werden die beiden Bohrkronen 40, 44
derart abgesenkt, daß sie in Eingriff miteinander sind und
sich daher wechselseitig begrenzen. Selbst wenn daher die
beiden Bohrkronen beim Bohren durch einen gebrochenen Ge
steinsbereich oder einer unebenen Erdschicht verwendet wer
den, besteht keine Möglichkeit, daß nur eine der Bohrkronen
abgesenkt wird, und ein fehlerhaftes Bohren durchgeführt würde.
Ferner ist zwischen der Luftauslaßleitung 26 oder der Luft
zufuhrleitung 24 und der Wasserauslaßleitung 28 ein Rück
schlagventil 60 vorgesehen, das verwendet wird, um die Erde
unter Verwendung eines Druckluftfördersystems auszutragen.
Insbesondere beim Anwendungsfall nach Fig. 2, wenn der
Druck in der Luftauslaßleitung 26 einen vorbestimmten Druck
pegel erreicht oder diesen überschreitet, wird das Rück
schlagventil 60 geöffnet, um einen Teil der Luft in der Luft
auslaßleitung 26 in die Wasserauslaßleitung 28 einzuleiten,
so daß Erde und Sand in die Wasserauslaßleitung eingesaugt
werden können. Um hierbei den Luftauslaßdruck einzustellen,
kann ein Ventil oder eine ähnliche Einrichtung in einer Aus
laßleitung 74 vorgesehen sein.
Die Druckluft-Schlagbohrvorrichtung 30, die auf die zuvor
beschriebene Weise ausgebildet und in Fig. 1 gezeigt ist,
befindet sich zum Bohren in einem Mantelrohr 62. Die Wasser
auslaßleitung 28 ist über eine Umkehrleitung 64 mit einer
Saugpumpe 66 verbunden, so daß die angesaugte Luft und der
angesaugte Sand von dem Wasser separiert werden und dann
das umgewälzte Wasser wiederum in das Mantelrohr 62 über
eine Wasserzufuhrleitung 68 eingeleitet wird. Die Luftzufuhr
leitung 24 ist über eine Luftzufuhrleitung 70 mit einem
Luftverdichter 72 verbunden, so daß Druckluft zugeführt
werden kann. Auch die Luftauslaßleitung 26 ist mit einer
Luftauslaßleitung 74 verbunden, so daß die zum Betreiben
des Kolbens genutzte Luft aus der Luftauslaßleitung 74
ausgeleitet werden kann. Das vorstehend beschriebene Ver
fahren zum Austragen der Erde ist ein Wasserumkehr (Um
kehrzirkulations)-System, bei dem die Erde und der Sand
zusammen mit dem Wasser aufgesaugt werden. Jedoch ist es
möglich, ein übliches Zirkulationssystem zu verwenden, bei
dem Wasser von einer Wasserauslaßleitung 28 dem Boden eines
Grabens zugeführt wird und der ausgegrabene Schlamm über
einen Raum zwischen der Wand des Grabens und dem Bohrrohr
ausgetragen wird. Auch wenn in dem Graben kein Wasser vor
handen ist, kann eine weitere Austragmethode zur Anwendung
kommen, bei der Erde und Sand mit Hilfe von Luft ausgetra
gen werden, die mittels eines Gebläses oder eines Kompres
sors zugeführt wird.
Nachstehend wird die Arbeitsweise der auf die vorstehend
beschriebene Weise ausgebildeten Druckluft-Schlagbohrvor
richtung beschrieben. Zuerst wird Luft von der Luftzufuhr
leitung 24 dem Luftzufuhrkanal 25 zugeführt, um den Kolben
42 auf und ab zu bewegen, der seinerseits gegen die Bohr
kronen 40, 44 zum Bohren schlägt. Die Druckluft, die zum
Betreiben des Kolbens 42 verwendet wurde, wird über die
Luftauslaßkanäle 46, 48 zu der Luftauslaßleitung 50 gelei
tet und diese Abluft wird dann über die Luftauslaßleitung
26 auf den Untergrund ausgegeben. Die abgetragene Erde und
der Sand werden in die Wasserauslaßkanäle 52, 54 über die
entsprechenden Öffnungen 52 A, 54 A eingesaugt und gehen dann
durch die Wasserauslaßleitung 28, um auf dem Untergrund ge
sammelt zu werden.
Fig. 6 ist eine Schnittansicht zur Verdeutlichung des
Aufbaus einer weiteren Ausbildungsform der Druckluft-
Schlagbohrvorrichtung nach der Erfindung. Fig. 7 ist
eine Schnittansicht längs der Linie VII-VII in Fig. 6.
Bei der in Fig. 6 gezeigten Ausführungsform sind gleiche
oder ähnliche Teile wie bei der Ausführungsform nach Fig.
2 mit denselben Bezugszeichen versehen und daher kann
eine Beschreibung derselben entfallen. Während bei der
Ausführungsform nach Fig. 2 zwei Druckluftbohrhämmer 32,
34 vorgesehen sind, ist bei der Ausführungsform nach Fig.
6 ein einziger Druckluftbohrhammer 60 vorhanden. Die
ser Druckluftbohrhammer 60 sowie die Druckluft, die von
der Luftzufuhrleitung 24 zugeführt wird, bewegt einen Kol
ben 62 auf und ab, um gegen eine Bohrkrone 63 zu schlagen
und die Druckluft geht nach der Verwendung zum Betreiben
des Kolbens über die Luftauslaßkanäle 64, 66, 68, 50 zu
einer Luftauslaßleitung 26 und wird dann auf den Unter
grund abgegeben. Auch die Öffnungen 52 A, 54 A der Wasser
auslaßkanäle 52, 54 befinden sich jeweils in ausgenommenen
Abschnitten 63 A, 63 A, die in der Bohrkrone 63 ausgebildet
sind, um mit Hilfe der Bohrkrone 63 abgetragene Erde und
Sand auszutragen.
Da, wie vorstehend erläutert worden ist, bei dem erfindungs
gemäßen Druckluft-Schlagbohrverfahren und der hierfür be
stimmten Vorrichtung ein Wasserauslaßkanal in dem Druck
luftbohrhammer oder den Druckluftbohrhämmern vorgesehen
ist, kann ein Bohrvorgang mit einem großen Durchmesser ef
fizient mit Hilfe des Umkehrzirkulationssystems ausgeführt
werden. Infolge der Tatsache, daß die Druckluft, die be
reits zum Auf- und Abbewegen der Bohrkrone oder der Bohr
kronen genutzt worden ist, über die Luftauslaßkanäle in dem
Gehäuse gesammelt wird, kann selbst bei einer Bohrung unter
Wasser in großen Tiefen effizient eine Bohrung ausgeführt
werden, ohne daß die Stoßleistungsfähigkeit des Druckluft
bohrhammers oder der Druckluftbohrhämmer beeinträchtigt wird.
Auch ist das Bohren unabhängig von der Wassersäule an dem
zu bohrenden Teil.
Unter Bezugnahme auf Fig. 8 ist eine Schnittansicht einer
dritten Ausführungsform einer Druckluft-Schlagbohrvorrich
tung nach der Erfindung gezeigt. In Fig. 8 legt ein Ge
häuse 110 wenigstens zwei Druckluftbohrhämmer 120, 130
an beiden Seiten eines Wasserauslaßkanals 112 fest. Der
Druckluftbohrhammer 120 weist einen Hohlkolben 121 und
eine Bohrkrone 122 auf und ist mit Kanälen 123 a bis 123 g
versehen. Ferner sind ein Kolbenhohlteil 121 a, eine Luft
auslaßöffnung 124, eine erste Druckkammer 125 und eine zwei
te Druckkammer 126 vorgesehen. Der Druckluftbohrhammer 120
trägt ferner eine Bohrkrone 122 mit Hilfe einer Keilverbin
dung oder dergleichen auf eine solche Weise, daß die Bohr
krone 122 um einen vorbestimmten Weg in axialer Richtung
frei gleitend bewegbar ist. Zwischen den Außenumfangstei
len des Druckluftbohrhammers 120 und der Bohrkrone 122 ist
ein Dichtungsteil 127 vorgesehen, um zu verhindern, daß
Druckluft austritt, oder um zu verhindern, daß Wasser im
Graben eindringt. Auch steht der vorstehend genannte Kanal
123 a in Verbindung mit einem Luftzufuhrkanal 114 b des Ge
häuses 110 und die Luftauslaßöffnung 124 steht in Verbin
dung mit einem Luftauslaßkanal 116 a.
Die Bohrkronen 122 und 132 in den Druckluftbohrhämmern 120
und 130 sind jeweils mit Ausnehmungen 122 a und 132 a ver
sehen. Auch ist ein frei gleitend bewegbares Hohlteil 118
in der Öffnung im unteren Ende des Wasserauslaßkanals 112
vorgesehen. Das Hohlteil 118 ist an seinem äußeren Umfang
mit einem Vorsprung 118 a versehen, der in die Ausnehmungen
122 a, 132 a jeweils paßt, die in den Bohrkronen 122, 132
ausgebildet sind. Die Bohrkrone 122 ist auch mit einem Kern
schneider 122 b versehen, der in Richtung des Mittelteils
der Öffnung des Wasserauslaßkanals 112 vorsteht, um Teile
abwärts von der Öffnung wegzubohren.
Bei einer derart ausgebildeten Naßbohr-Druckluft-Schlag
bohrvorrichtung wird zuerst die Druckluft, die von der
Zufuhrleitung 24 dem Bohrrohr 29 zugeführt wird, über die
Luftzufuhrkanäle 114 a, 114 b und die Kanäle 123 a, 123 b, 123 c,
123 d, 123 e der ersten Druckkammer 125 zugeleitet. Wenn der
Druck in der ersten Druckkammer 25 einen hohen Pegelstand
erreicht, dann bewegt der Hochdruck den Kolben 121 nach
oben.
Wenn der Kolben 121 durch den Druck der ersten Druckkammer 125
und die nach oben gerichtete Trägheitskraft des Kolbens 121
weiter nach oben bewegt wird, wird die Verbindung zwischen
den Kanälen 123 d und 123 e durch den unteren Teil des Kol
bens 121 unterbrochen, so daß keine Druckluft der ersten
Druckkammer 125 zugeführt werden kann, währenddem die Tren
nung zwischen den Kanälen 123 f und 123 g durch den oberen
Teil des Kolbens 121 bei der nach oben gerichteten Bewe
gung des Kolbens 121 aufgehoben wird, um eine leitende Ver
bindung dazwischen herzustellen, so daß Druckluft nun der
zweiten Druckkammer 126 über den Ringspalt 123 c und die Ka
näle 123 f, 123 g zugeführt wird. Nunmehr wird auch die erste
Druckkammer 125 in Verbindung mit dem Hohlteil 121 a des Kol
bens 121 gebracht und somit kann Luft (Abluft) in der ersten
Druckkammer 125, die zum Betreiben des Kolbens 121 verwen
det worden ist, in die Auslaßleitung 26 über den Kolbenhohl
teil 121 a, die Luftauslaßöffnung 124 und die Luftauslaßka
näle 116 a, 116 b ausgegeben werden.
Wenn der obere Teil des Hohlkolbenteils 121 a in Eingriff
mit dem Rohrkörper 124 A der Auslaßöffnung 124 ist, dann
wird der Luftauslaßkanal der zweiten Druckkammer 126 abge
sperrt und somit steigt der Druck in der zweiten Druckkammer
durch die zugeführte Druckluft an. Wenn der Druck in der zwei
ten Druckkkammer größer als die Steigkraft des Kolbens 121
wird, dann bewegt sich der Kolben 121 nach unten zurück.
Wenn der Kolben 121 durch den Druck der zweiten Druckkam
mer 126 und die nach unten wirkende Trägheitskraft des Kol
bens 121 weiter nach unten bewegt wird, wird die Verbindung
zwischen den Kanälen 123 f und 123 g durch den oberen Teil
des Kolbens 121 unterbrochen, um die Druckluftzufuhr zu der
zweiten Druckkammer 126 zu stoppen, während die Kanäle 123 d
und 123 e, die voneinander durch den unteren Teil des Kolbens
121 getrennt worden sind, nunmehr in Verbindung miteinander
kommen können, so daß Druckluft nunmehr der ersten Druckkam
mer 125 zugeleitet werden kann. Auch die zweite Druckkammer
126 wird nunmehr in Verbindung mit der Luftauslaßöffnung 124
gebracht, so daß Abluft in der zweiten Druckkammer 126, die
bereits zum Betreiben des Kolbens genutzt worden ist, zu
der Luftauslaßleitung 26 über die Luftauslaßöffnung 124 und
die Luftauslaßkanäle 116 a, 116 b abgeleitet werden kann.
Auf diese Weise werden das Zuführen und Ableiten der Druck
luft in und aus den beiden Druckkammern 125 und 126 sukzes
siv wiederholt und der Kolben 121 bewegt sich daher sukzes
siv nach oben und unten, um hierdurch gegen die Bohrkrone
122 sukzessiv zu schlagen. Auch infolge der Tatsache, daß
die Dichtung 127 im Eingriffsteil des Druckluftbohrhammers
120 in der Bohrkrone 122 angeordnet ist, wird das Wasser im
Graben am Eindringen dorthin gehindert, woraus resultiert,
daß das Arbeiten des Druckluftbohrhammers 120 nicht beein
trächtigt wird und auch die Stoßkraft des Luftbohrhammers
nicht vermindert wird. Da ferner die Druckluft auf die Bohr
kronenachsenseite auf der Rückseite der Dichtung 127 ein
wirkt, um hierdurch die Druckdifferenz im Bezug zu dem Wasser
säulendruck zu reduzieren, läßt sich die Lebensdauer der
Dichtung 127 selbst dann verlängern, wenn die Anordnung unter
Wasser mit einer großen Tiefe verwendet wird. Obgleich ein
Druckluftbohrhammer 130 sich geringfügig von dem Druckluft
bohrhammer 120 in der Gestalt unterscheidet, sind die rest
lichen Bauteile sowie die Arbeitsweise des Druckluftbohrham
mers 130 identisch mit jenen des Druckluftbohrhammers 120.
Daher kann die entsprechende Beschreibung entfallen. Ob
gleich in Fig. 8 der Mittelteil der Bohrkrone mit einer
Öffnung versehen ist, die mittig verläuft und sich bis
zu einer Zwischenstelle erstreckt, kann nach der Erfindung
die Bohrkrone auch ohne eine Öffnung auskommen, da die Ab
luft nicht von der Bohrkrone abgegeben wird.
Wenn die Bohrkronen 122, 132 der Druckluftbohrhämmer 120,
130 mit einer Stoßkraft beaufschlagt werden, sind die zu
geordneten Bohrkronen hinsichtlich ihrer axialen Bewegung
begrenzt und sie bewegen sich im wesentlichen ähnlich zu
einander, da die ausgenommenen Teile 122 a, 132 a in diesen
Bohrkronen jeweils in Eingriff mit den Vorsprüngen 118 a
des Hohlteils 118 sind.
Der von den Bohrkronen 122, 132 ausgegrabene Sand und die
hierdurch abgetragene Erde werden zusammen mit dem Wasser
mit Hilfe einer Saugpumpe oder einer ähnlichen Einrichtung
über das Hohlteil 118 und den Wasserauslaßkanal 112 ange
saugt, gehen durch die Wasserauslaßleitung 128 und werden
schließlich auf dem Boden gesammelt. Bei der darge
stellten Ausführungsform wird ein sogenanntes Umkehrzirku
lationsverfahren zum Austragen der abgetragenen Substanzen
verdeutlicht. Nach der Erfindung jedoch kann auch ein übli
ches Zirkulationsverfahren verwendet werden, bei dem Wasser
über den Wasserauslaßkanal 112 vom Untergrund zum Boden des
Grabens unter Verwendung einer Pumpe zugeführt wird, um die
abgetragenen Substanzen zum Wegtransportieren hochzudrücken.
Fig. 9 ist eine Schnittansicht zur Verdeutlichung einer
vierten Ausführungsform einer naß arbeitenden Druckluft-
Schlagbohrvorrichtung nach der Erfindung, bei der ein ein
ziger Druckluft-Bohrhammer vorgesehen ist. Fig. 10 ist
eine Schnittansicht längs der Linie X-X in Fig. 9.
In Fig. 9 enthält ein Gehäuse 150 einen Wasserauslaßkanal
152 in seinem Mittelteil sowie Luftzufuhrkanäle 154 a, 154 b
zum Zuführen von Druckluft zu einem Druckluft-Bohrhammer
160 und Luftauslaßkanäle 156 a, 156 b, die zum Abführen der
Abluft von dem Druckluft-Bohrhammer 160 dienen. Dieses Ge
häuse 150 befindet sich wie das Gehäuse 110 nach Fig. 8
in dem unteren Ende des Bohrrohrs 29 und es ist ebenfalls
auch so beschaffen, daß es den Druckluft-Bohrhammer 160
trägt.
Der Druckluft-Bohrhammer 160 enthält nicht nur einen Hohl
kolben 161 und eine hohle Krone 162, sondern auch Kanäle
163 a bis 163 g, den Hohlteil 161 a des Kolbens 161, eine
Luftauslaßöffnung 164, einen rohrförmigen Körper 164 a in
der Luftauslaßöffnung, eine erste Druckkammer 165 und eine
zweite Druckkammer 166. Der Druckluft-Bohrhammer 160 trägt
die Bohrkrone 162 mit Hilfe einer Keilverbindung oder der
gleichen in einer solchen Weise, daß die Bohrkrone sich um
einen vorbestimmten Weg in axialer Richtung gleitend bewe
gen kann. Ein Sitzteil 167 ist zwischen den Außenumfangs
teilen des Druckluftbohrhammers 160 der Bohrkrone 162 vor
gesehen.
Der Wasserauslaßkanal 152, die Luftzuführkanäle 154 a, 154 b
und die Luftauslaßkanäle 156 a, 156 b in dem Gehäuse 150 so
wie die Kanäle 163 a bis 163 g, die erste Druckkammer 165 und
die zweite Druckkammer 166 in dem Druckluftbohrhammer 160
sind äquivalent zu dem Wasserauslaßkanal 112, den Luftzu
fuhrkanälen 114 a, 114 b und den Luftauslaßkanälen 116 a, 116 b
im Gehäuse 110 sowie den Kanälen 123 a bis 123 g, der ersten
Druckkammer 125 und der zweiten Druckkammer 126 in dem Druck
luft-Bohrhammer 120 nach Fig. 8 jeweils ausgebildet und
daher kann eine detaillierte Beschreibung derselben entfal
len.
Die in Fig. 9 gezeigte Vorrichtung unterscheidet sich
von der Vorrichtung nach Fig. 8 dadurch, daß ein Ring
spalt 168 durch den Hohlkolbenteil 161 a, den rohrförmigen
Körper 164 a der Luftauslaßöffnung 164 und dem Wasseraus
laßkanal 152 gebildet wird und daß die Luftauslaßöffnung
164 jeweils Kanäle für die Abluft bilden, und daß das
Dichtungsteil 170 zwischen der Bohrkrone 162 und dem Was
serauslaßkanal 152 vorgesehen ist, da der Wasserauslaß
kanal 152 derart ausgebildet ist, daß er sich durch den
Mittelteil des Druckluft-Bohrhammers 160 erstreckt. Auch
ist die Bohrkrone 162 eine einteilige Bohrkrone, die, wie
in Fig. 10 gezeigt ist, vier Schneidrandabschnitte 162 a
bis 162 d enthält und zwischen den vier Schneidrandabschnit
ten ist der Schneidrandabschnitt 162 a derart beschaffen,
daß er in Richtung zur Mitte der Öffnung des Wasserauslaß
kanals 152 vorsteht, um einen Vorsprung zu bilden, mittels
dem ein Teil der Erde unterhalb der Öffnung weggebohrt wer
den kann.
Da, wie zuvor angegeben worden ist, bei der Naßbohr-Druck
luft-Schlagbohrvorrichtung nach der Erfindung die Luftaus
laßeinrichtung im oberen Teil derselben vorgesehen ist und
keine Luftauslaßeinrichtungen auf den Seitenflächen des Bohr
kronenschaftes ausgebildet sind, hat die vorliegende Vor
richtung einen einfachen Aufbau und sie hat eine ausreichende
Steifigkeit selbst dann, wenn der Durchmesser des abzudich
tenden Bohrkronenteils auf ein relativ kleines Maß reduziert
wird. Als Folge hiervon kann der Rückdruck, der infolge des
Wassersäulendruckes auf die Bohrkrone einwirkt, vermindert
werden, so daß der Energieverlust minimalisiert wird. Auch
wird die Druckdifferenz im Dichtungsteil herabgesetzt, so
daß das Dichtungsvermögen (die Dichtungswirkung) der Vorrich
tung verbessert wird.
Unter Bezugnahme auf Fig. 11 ist eine Schnittansicht
einer fünften Ausführungsform einer Druckluft-Schlagbohr
vorrichtung nach der Erfindung gezeigt, bei der drei Druck
luft-Bohrhämmer und jeweils drei Bohrkronen entsprechend
den Druckluftbohrhämmern vorgesehen sind. Fig. 12 ist eine
Unteransicht der vierten Ausführungsform der Bohrvorrich
tung nach der Erfindung, die in Fig. 11 gezeigt ist.
In Fig. 11 weist ein Gehäuse 210 im Mittelteil einen Was
serauslaßkanal 212 auf, der in Verbindung mit einer Wasser
auslaßleitung 28 eines Bohrrohrs 29 steht, und es legt auch
die drei Druckluftbohrhämmer 214, 216, 218 (Fig. 12) um
den Wasserauslaßkanal 212 fest. Der untere Endteil des Druck
luftbohrhammers 214 mit einem Dichtungselement 220 ist fest
an dem unteren Teil des Gehäuses 210 angebracht und trägt
eine Bohrkrone 222 über eine Keilverbindung oder eine ähn
liche Einrichtung auf eine solche Weise, daß die Bohrkrone
sich um einen vorbestimmten Weg in axialer Richtung frei
gleitend bewegen kann. Oberhalb der Bohrkrone 222 befindet
sich ein Kolben 228, der mit Hilfe der Druckluft auf und
ab bewegt werden kann. Es sollte noch erwähnt werden, ob
gleich dies nicht gezeigt ist, daß die beiden weiteren Druck
luft-Bohrhämmer 216, 218 im Aufbau ähnlich wie der Druck
luftbohrhammer 214 beschaffen sind.
Auch ist das Gehäuse 210 mit nur einem Luftzufuhrkanal ver
sehen, der in Verbindung mit der Luftzufuhrleitung 24 des
Bohrrohres 29 steht, um Druckluft von der Luftzufuhrleitung
24 den zugeordneten Druckluftbohrhämmern zuzuführen. Auch
ist ein Luftauslaßkanal zum Abgeben der bereits zum Betrei
ben der Kolben der zugeordneten Druckluftbohrhämmer genutz
ten Abluft vorgesehen, der über die Kanäle 232, 234 in der
Bohrkrone, die Ringspalte 235, 237, die parallel zueinander
im Gehäuse 210 ausgebildet sind, drei Luftauslaßkanäle 236,
238, 240 (Fig. 12) und einen oberen Ringspalt 239 zu der
Luftauslaßleitung 26 des Bohrrohres führt.
Die Bohrkronen 222, 224, 226 sind in den Seitenflächen
mit ausgenommenen Teilen 222 A, 224 A, 226 A jeweils versehen,
ein ringförmiges Zwischenteil 242 ist lose in die ausge
nommenen Teile 222 A, 224 A, 226 A eingesetzt und der untere
Teil des Wasserauslaßkanals 212 erstreckt sich zu dem
Zwischenteil 242 nach unten. Das Zwischenteil 242 kann frei
in axialer Richtung zu dem Wasserauslaßkanal 212 gleiten
und es wirkt mit den entsprechenden Bohrkronen 222, 224,
226 derart zusammen, daß sie wechselseitig hinsichtlich
ihres Bewegungsweges in axialer Richtung begrenzt sind.
Die Bohrkrone 222 erstreckt sich auch zu der Mitte des
Wasserauslaßkanals 212 jedoch unterhalb der Saugöffnung
244 des Wasserauslaßkanals 212 und ist mit einem Kern
schneider 222 B versehen, um einen Teil der Erde wegzuboh
ren, der unterhalb der Saugöffnung 244 liegt.
Bei der Druckluft-Schlagbohrvorrichtung mit dem vorstehend
genannten Aufbau wird zuerst die Druckluft, die von der
Luftzuführrohrleitung 24 zugeleitet wird, über den Luft
zufuhrkanal 230 den jeweiligen Druckluftbohrhämmern 214,
216, 218 zugeführt, um die Kolben der zugeordneten Druck
luftbohrhämmern nach oben und unten zu bewegen, wodurch
bewirkt wird, daß die Kolben gegen die zugeordneten Bohr
kronen 222, 224, 226 zur Ausführung eines Bohrvorgangs
schlagen. Während des Bohrvorgangs arbeitet der Kernschnei
der 222 B der Bohrkrone 222 mit der Bohrkrone 222 zusammen,
um den Teil der Erde wegzubohren, der unterhalb der Saug
öffnung 244 des Wasserauslaßkanals 212 liegt. Hierdurch
wird die Möglichkeit ausgeschaltet, daß irgendwelche un
zerkleinerten Teile im Mittelteil des unterhalb der Saug
öffnung 244 liegenden Erdreichs zurückbleiben. Da auch die
ausgenommenen Teile 222 A, 224 A, 226 A in den Bohrkronen 222,
224, 226 jeweils lose mit dem Vorsprung 242 A zusammenarbei
ten, sind die Bohrkronen wechselseitig zueinander hinsicht
lich der Axialbewegung begrenzt und daher sind ihre Bewe
gungen im wesentlichen ähnlich zueinander. Ferner werden
die abgetragene Erde und der abgetragene Sand über den
Wasserauslaßkanal 212 zusammen mit dem Wasser mit Hilfe
einer Saugpumpe in einer ähnlichen Einrichtung angesaugt,
gehen dann durch die Wasserauslaßleitung 28 und werden
schließlich auf dem Untergrund gesammelt. Da in diesem
Fall die Saugöffnung 244 am unteren Ende des Wasseraus
laßkanals 212 sich zu dem Zwischenteil 242 nach unten er
streckt, ist die Saugkraft der Saugöffnung so groß, daß
selbst große Steine oder dergleichen eingesaugt werden
können.
Zusätzlich wird die Druckluft, die bereits zum Betreiben
der Kolben genutzt worden ist, über die Kanäle 232, 234
in den Bohrkronen, die Ringspalte 235, 237, die parallel
in dem Gehäuse 210 vorgesehen sind, die drei Luftauslaß
kanäle 236, 238, 240 und den oberen Ringspalt 239 in der
Luftauslaßleitung 26 gesammelt und schließlich wird sie
auf dem Untergrund abgegeben.
Bei der Druckluft-Schlagbohrvorrichtung nach der Erfindung,
die in Fig. 12 gezeigt und zuvor beschrieben worden ist,
ist ein Wasserauslaßkanal in der Druckluft-Schlagbohrvor
richtung vorgesehen, ein Teil jedes Druckluftbohrhammers
ist derart ausgebildet, daß er sich zur Mitte des Wasser
auslaßkanals erstreckt, der unterhalb der Saugöffnung des
Wasserauslaßkanals liegt und die unterhalb des Wasseraus
laßkanals liegende Erde sowie der unterhalb davon liegende
Sand kann durch den Kernschneider der Bohrkrone abgetragen
werden, so daß selbst dann, wenn der Wasserauslaßkanal im
Mittelteil des Gehäuses ausgebildet ist, um die die Druck
luftbohrhämmer befestigt sind, keine Möglichkeit besteht,
daß unzerkleinerte Teile unterhalb des Wasserauslaßkanals
zurückbleiben. Daher besteht auch nicht die Gefahr, daß der
Wasserauslaßkanal durch Konglomerate verstopft werden kann,
wodurch erreicht wird, daß Erde auf effiziente Weise aus
getragen und abgegraben werden kann.
Unter Bezugnahme auf Fig. 13 ist eine weitere Ausbildungs
form der Druckluft-Schlagbohrvorrichtung nach der Erfin
dung in einer Arbeitsstellung gezeigt. Wie in Fig. 13 ge
zeigt ist, sind der Luftverdichter 70, die Versorgungslei
tung 72, die Dreheinrichtung 80, die Saugpumpe 78 und die
Umkehrleitung 76, die auf dem Untergrund vorgesehen ist,
in ähnlicher Weise wie die jeweiligen Teile in Fig. 1 aus
gelegt. Das Bohrrohr 29, das in Fig. 13 gezeigt ist, ist
über eine Mitnehmerstange 180 mit der Dreheinrichtung 80
verbunden. Die Mitnehmerstange 180 hat einen viereckigen
Querschnitt und darin ist auch ein Luftzufuhrkanal, ein
Luftauslaßkanal und ein Wasserauslaßkanal vorgesehen (ob
gleich diese in der Zeichnung nicht gezeigt sind). Die Mit
nehmerstange 180 kann durch einen Drehtisch 182 auf dem
Untergrund drehangetrieben werden. Durch die Drehantriebs
kraft der Stange wird bewirkt, daß die Druckluft-Schlag
bohrvorrichtung 30 durch das Bohrrohr 29 gedreht wird. Auch
ist die Dreheinrichtung 80 über ein Seil 7 mit Hilfe eines
Krans hängend angeordnet.
Bei dieser Arbeitsstellung der Vorrichtung kann wie bei
der Vorrichtung in ihrer Arbeitsstellung, die in Fig. 1
gezeigt ist, die Druckluft-Schlagbohrvorrichtung 30 in
entsprechender Weise angebracht werden und Erde und Sand
können effizient abgetragen werden.
In Fig. 14 ist eine Längsschnittansicht des Bohrrohres
29 gezeigt, das bei dem Druckluft-Schlagbohrverfahren und
der hierfür bestimmten Vorrichtung nach der Erfindung ver
wendet werden kann. Das Bohrrohr 29 der in Fig. 14 gezeig
ten Druckluft-Schlagbohrvorrichtung weist ein Wasserauslaß
rohr 28 mit einer bestimmten Festigkeit, ein Luftzufuhrrohr
24, das dieselbe Länge wie das Wasserauslaßrohr 28 hat, und
ein Luftauslaßrohr 26 auf, das einen größeren Durchmesser
als das Luftzufuhrrohr 24 und dieselbe Länge wie das Wasser
auslaßrohr 28 hat. Die vorstehend genannten Rohre sind
mit Hilfe von oberen und unteren Flanschen 282 A und 282 B,
die jeweils an den unteren und oberen Endabschnitten des
Bohrrohres 29 vorgesehen sind, miteinander verbunden.
Auch sind in dem Bohrrohr 29 Dichtungsteile 84 jeweils
im oberen Flansch 282 A vorgesehen. Ferner weisen in dem
Bohrrohr 29 das Luftzufuhrrohr 24 und das Luftauslaßrohr
26 jeweils obere und untere Endabschnitte 24 A, 26 A auf,
die von dem oberen Endabschnitt 28 A des Wasserauslaßrohres
28 nach oben vorstehen und die auch mit dem unteren Flansch
eines oberen Bohrrohres (nicht gezeigt) über den Flansch
282 A verbunden sind. Andererseits sind im unteren Flansch
282 B, der den zugeordneten unteren Endabschnitten des Luft
zufuhrrohres 24 und des Luftauslaßrohres 26 entspricht,
Eingriffsteile 24 B und 26 B vorgesehen, in die die zuvor
eingegebenen vorspringenden oberen Endteile 24 A und 26 A
des Luftzufuhrrohres 24 und des Auslaßrohres 26 des Bohr
rohres 29 entsprechend passen.
Da somit bei dem Bohrrohr 29, das bei der in Fig. 14
gezeigten Druckluft-Schlagbohrvorrichtung zur Anwendung
kommt, die oberen Endabschnitte 24 A, 26 A des Luftzufuhr
rohres 24 und des Luftauslaßrohres 26 nach oben von dem
oberen Endabschnitt 28 A des Wasserauslaßrohres 28 vor
stehen, wenn das Bohrrohr 29 gelöst ist, besteht keine
Möglichkeit, daß Schlammwasser über den Rand des Wasser
auslaßrohres 28 gehen und in das Luftzufuhrrohr 24 und das
Luftauslaßrohr 26 gelangen kann. Da auch bei dem vorliegen
den Bohrrohr das Luftauslaßrohr 26 im Durchmesser größer
als das Luftzufuhrrohr 24 ist, kann die Druckluft leicht
ausgegeben werden, was zu einer verbesserten Bohrleistung
bei der Druckluft-Schlagbohrvorrichtung 30 führt.
Fig. 15 ist eine Schnittansicht der Dreheinrichtung 80,
wobei der Befestigungsabschnitt zwischen der Drehantriebs
einrichtung 22 und dem Bohrrohr 29 verdeutlicht ist. Die
Dreheinrichtung 80 weist einen Drehkörper 82, der auf
einem Antriebsrohr 23 der Drehantriebseinrichtung 22 an
gebracht ist, und einen Tragkörper 84 auf, der fest mit
der Drehantriebseinrichtung 22 verbunden ist, um die
äußere Umfangsfläche des Drehkörpers 82 derart zu stützen,
daß sich der Drehkörper 82 frei drehen kann. Das Bohrrohr
29 ist über ein Dichtungsteil 284 mit dem unteren Ende
des Drehkörpers 82 verbunden. Dank dieser Konstruktion
kann sich das Bohrrohr 29 durch den Drehkörper 82 drehen,
der durch ein Antriebsrohr 23 angetrieben wird.
Der Drehkörper 82 ist in seinem Mittelteil mit einem Was
serauslaßkanal 88 ausgebildet, der sich durch diesen er
streckt, das untere Ende des Wasserauslaßkanals 88 ist
mit der Wasserauslaßleitung 28 verbunden und das obere
Ende des Wasserauslaßkanals 88 ist über das Antriebsrohr
23 und, wie in Fig. 1 gezeigt ist, die Umkehrleitung 64
mit einer Saugpumpe 66 verbunden. Auch ist zwischen der
Drehantriebseinrichtung 22 und der Umkehrleitung 64 ein
Drehmechanismus für das Wasserableiten (nicht gezeigt) vor
gesehen. Der Drehkörper 82 ist auch mit einem Luftzufuhr
kanal 90 versehen, der außerhalb des Wasserauslaßkanals 88
angeordnet ist. Dieser Luftzufuhrkanal 90 ist mit der Luft
zufuhrleitung 24 des Bohrrohres 29 verbunden. In einem
Teil der äußeren Umfangsfläche des Drehkörpers 82 ist eine
Luftzufuhröffnung 102 des Luftzufuhrkanals 90 ausgebildet.
Auch ist außerhalb des Luftzufuhrkanals 90 des Drehkörpers
82 ein Luftauslaßkanal 94 vorgesehen, der seinerseits mit
dem Luftauslaßrohr 26 des Bohrrohres 29 verbunden ist. In
einem Teil der äußeren Umfangsfläche des Drehkörpers 82
ist eine Luftauslaßöffnung 104 für den Luftauslaßkanal 94
vorgesehen. Ein Dichtungsteil 101 mit einer Drehgleitfläche
zwischen dem Drehkörper 82 und dem Tragkörper 84 ist vor
gesehen, um die beiden Körper luftdicht abzuschließen. Die
Luftzufuhröffnung 102 ist über eine Luftversorgungsleitung
70, die in Fig. 1 gezeigt ist, mit dem Luftverdichter 72
verbunden, der Druckluft liefert. Die Luftauslaßöffnung
104 ist mit der Luftauslaßleitung 74, die in Fig. 1 ge
zeigt ist, verbunden, von der aus die Luft, die zum Be
treiben des Kolbens der Druckluft-Schlagbohrvorrichtung
30 verwendet worden ist, abgegeben werden kann.
Claims (15)
1. Druckluft-Schlagbohrverfahren, bei dem eine Druckluft-
Schlagbohrvorrichtung mittels Druckluft betrieben wird,
die vom Untergrund über eine Luftzufuhrleitung einem
Bohrrohr zugeführt wird, dadurch gekennzeich
net, daß die Luft, die zum Betreiben der Druckluft-
Schlagbohrvorrichtung genutzt worden ist, zu dem Unter
grund über eine Luftauslaßleitung des Bohrrohres ausge
geben wird, das mit einem Luftauslaßkanal in Verbindung
steht, der in der Druckluft-Schlagbohrvorrichtung aus
gebildet ist, und daß die mittels der Druckluft-Schlag
bohrvorrichtung ausgebrochenen Substanzen in eine Wasser
auslaßleitung des Bohrrohres eingesaugt und über diese
während des Durchbohrens der Erde ausgetragen werden.
2. Druckluft-Schlagbohrverfahren nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die ausgebrochenen
Substanzen von einer Saugöffnung eingesaugt werden, die
in der Wasserauslaßleitung ausgebildet ist, die sich im
Mittelteil der Druckluft-Schlagbohrvorrichtung befindet,
um dann auf den Untergrund ausgetragen zu werden.
3. Druckluft-Schlagbohrvorrichtung, gekennzeich
net durch:
eine Mehrzahl von Druckluftbohrhämmern (32, 34; 60; 120, 130; 160; 214, 216, 218), die parallel zueinander mit einem Gehäuse (36, 37; 110; 210) verbunden sind und die als Ganzes drehbar und absenkbar sind, und die jeweils eine Bohrkrone (40, 44; 122, 132; 162; 222) haben, die von einem Kolben (42; 121; 161) beaufschlagt wird, der mittels Druckluft auf und ab bewegbar ist, die alternie rend oberen und unteren Druckkammern (125, 126; 165, 166) zugeführt wird,
einen Luftzufuhrkanal (25; 114 a, 114 b; 154 a, 154 b; 230) zum Zuführen von Druckluft zu den Druckluftbohrhämmern, um den Kolben auf und ab zu bewegen,
einen Luftauslaßkanal (48; 116 a, 116 b; 156 a, 156 b; 232, 234), der mit dem Luftzufuhrkanal in Verbindung steht, um die Luft auf den Untergrund auszugeben, die bereits zum Betreiben des Kolbens (42, 121, 161) benutzt wurde, und
einen Wasserauslaßkanal (52, 54; 112, 152, 212), der eine Öffnung (52 A, 54 A; 244) in der Nähe der Bohrkronen hat, um durch die Bohrkronen ausgegrabene Erde und Sand zu sammeln.
eine Mehrzahl von Druckluftbohrhämmern (32, 34; 60; 120, 130; 160; 214, 216, 218), die parallel zueinander mit einem Gehäuse (36, 37; 110; 210) verbunden sind und die als Ganzes drehbar und absenkbar sind, und die jeweils eine Bohrkrone (40, 44; 122, 132; 162; 222) haben, die von einem Kolben (42; 121; 161) beaufschlagt wird, der mittels Druckluft auf und ab bewegbar ist, die alternie rend oberen und unteren Druckkammern (125, 126; 165, 166) zugeführt wird,
einen Luftzufuhrkanal (25; 114 a, 114 b; 154 a, 154 b; 230) zum Zuführen von Druckluft zu den Druckluftbohrhämmern, um den Kolben auf und ab zu bewegen,
einen Luftauslaßkanal (48; 116 a, 116 b; 156 a, 156 b; 232, 234), der mit dem Luftzufuhrkanal in Verbindung steht, um die Luft auf den Untergrund auszugeben, die bereits zum Betreiben des Kolbens (42, 121, 161) benutzt wurde, und
einen Wasserauslaßkanal (52, 54; 112, 152, 212), der eine Öffnung (52 A, 54 A; 244) in der Nähe der Bohrkronen hat, um durch die Bohrkronen ausgegrabene Erde und Sand zu sammeln.
4. Druckluft-Schlagbohrvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Druckluft, die zum
Betreiben des Kolbens (42, 121; 161) genutzt wurde, von
einer Öffnung, die in der Mitte der Bohrkrone (40, 44;
122, 132; 162; 222) ausgebildet ist, über eine Öffnung ge
sammelt wird, die seitlich in Radialrichtung der Bohr
krone ausgebildet ist und daß diese Luft dann in den Luft
auslaßkanal (48; 116 a, 116 b; 156 a, 156 b; 232, 234) ge
langt.
5. Druckluft-Schlagbohrvorrichtung nach Anspruch 3, da
durch gekennzeichnet, daß der Kolben (121)
hohl ausgebildet ist und daß der Druckluftbohrhammer (120,
130) mit einer Luftauslaßöffnung (124) versehen ist, die
oberhalb des Kolbens (121) angeordnet ist und in Verbin
dung mit dem hohlen Teil (121 a) des Kolbens (121) bring
bar ist, wobei die bereits zum Betreiben des Kolbens (121)
genutzte Druckluft direkt von der Luftauslaßöffnung (124)
oder über den hohlen Teil (121 a) des Kolbens (121) in dem
Luftauslaßkanal (156 a, 156 b) sammelbar ist.
6. Druckluft-Schlagbohrvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Bohrkrone (40, 44;
122, 132; 162; 222) mit einem Vorsprung (40 A; 118 a; 242)
und eine andere Bohrkrone mit einem ausgenommenen Ab
schnitt (44 A; 63 A, 63 A; 122 a, 132 a; 222 A, 224 A, 226 A)
versehen ist, in den der Vorsprung eingreifen kann, wobei
die Bohrkronen gleichzeitig miteinander senkbar sind.
7. Druckluft-Schlagbohrvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß das untere Ende des
Luftauslaßkanals (48; 116 a, 116 b; 156 a, 156 b; 232, 234)
derart ausgebildet ist, daß es in axialer Richtung frei
bewegbar ist, und daß die Bohrkronen (40, 44, 122, 132;
162; 222) mit dem unteren Ende des Luftauslaßkanals in
Eingriff bringbar sind, um sich gleichzeitig miteinander
auf und ab zu bewegen.
8. Druckluft-Schlagbohrvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Saugöffnung (244)
des Wasserauslaßkanals sich in den Bohrmittelteilen einer
Mehrzahl von Bohrkronen (222) befindet.
9. Druckluft-Schlagbohrvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Teil eines Schnei
ders der Bohrkrone (40, 44; 122, 132; 162; 222) derart
ausgebildet ist, daß er sich zu einer Stelle nach oben
erstreckt, die unterhalb von der Saugöffnung (52 A, 54 A)
und etwa mittig zu dieser liegt.
10. Druckluft-Schlagbohrvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vielzahl von Bohr
kronen (222) in Eingriff mit einem ringförmigen Begren
zungselement (242) sind, das im äußeren Umfang des Wasser
auslaßkanals (212) und in der Nähe der Saugöffnung (244)
derart angeordnet ist, daß sie gleichzeitig miteinander
auf und ab bewegbar sind.
11. Druckluft-Schlagbohrvorrichtung, gekenn
zeichnet durch:
einen drehbaren und absenkbaren Druckluftbohrhammer (32, 34; 60; 120, 130; 160; 214, 216, 218), der eine Bohr krone (40, 44; 122, 132; 162; 222) hat, die durch einen Kolben (42; 121; 161) beaufschlagbar ist, der durch Druckluft auf und ab bewegbar ist, die alternierend einer oberen und unteren Druckkammer (125, 126; 165, 166) zuführ bar ist,
einen Luftzufuhrkanal (25; 114 a, 114 b; 154 a, 154 b; 230) zum Zuführen von Druckluft zu dem Druckluftbohrhammer, um den Kolben (42; 121; 161) auf und ab zu bewegen,
einen Luftauslaßkanal (48; 116 a, 116 b; 156 a, 156 b; 232, 234), der mit dem Luftzufuhrkanal in Verbindung steht, um die Luft auf den Untergrund auszugeben, die zum Be treiben des Kolbens (42; 121; 161) genutzt worden ist, und
einen Wasserauslaßkanal (52, 54; 112, 152; 212), der eine Öffnung (52 A, 54 A; 244) in der Nähe der Bohrkrone hat, um die mit Hilfe der Bohrkrone ausgegrabene Erde und den Sand zu sammeln.
einen drehbaren und absenkbaren Druckluftbohrhammer (32, 34; 60; 120, 130; 160; 214, 216, 218), der eine Bohr krone (40, 44; 122, 132; 162; 222) hat, die durch einen Kolben (42; 121; 161) beaufschlagbar ist, der durch Druckluft auf und ab bewegbar ist, die alternierend einer oberen und unteren Druckkammer (125, 126; 165, 166) zuführ bar ist,
einen Luftzufuhrkanal (25; 114 a, 114 b; 154 a, 154 b; 230) zum Zuführen von Druckluft zu dem Druckluftbohrhammer, um den Kolben (42; 121; 161) auf und ab zu bewegen,
einen Luftauslaßkanal (48; 116 a, 116 b; 156 a, 156 b; 232, 234), der mit dem Luftzufuhrkanal in Verbindung steht, um die Luft auf den Untergrund auszugeben, die zum Be treiben des Kolbens (42; 121; 161) genutzt worden ist, und
einen Wasserauslaßkanal (52, 54; 112, 152; 212), der eine Öffnung (52 A, 54 A; 244) in der Nähe der Bohrkrone hat, um die mit Hilfe der Bohrkrone ausgegrabene Erde und den Sand zu sammeln.
12. Druckluft-Schlagbohrvorrichtung nach Anspruch 11, da
durch gekennzeichnet, daß die Druckluft,
die bereits zum Betreiben des Kolbens (42, 121; 161) ge
nutzt worden ist, von einer Öffnung, die im Mittelteil
der Bohrkrone (40, 44; 122, 132; 162; 222) ausgebildet
ist, über eine Öffnung, die seitlich in Radialrichtung
der Bohrkrone ausgebildet ist, in dem Luftauslaßkanal
(48; 116 a, 116 b; 156 a, 156 b; 232, 234) gesammelt wird.
13. Druckluft-Schlagbohrvorrichtung nach Anspruch 11, da
durch gekennzeichnet, daß der Kolben (121)
hohl ausgebildet ist und daß der Druckluftbohrhammer
(120, 130) mit einer Luftauslaßöffnung (124) versehen
ist, die sich oberhalb des Kolbens (121) befindet und
mit dem hohlen Teil (121 a) des Kolbens (121) verbindbar
ist, wobei die bereits zum Betreiben des Kolbens (121)
genutzte Druckluft direkt von der Luftauslaßöffnung (124)
oder über den hohlen Teil (121 a) des Kolbens in dem Luft
auslaßkanal (116 a, 116 b) sammelbar ist.
14. Druckluft-Schlagbohrvorrichtung nach Anspruch 13, da
durch gekennzeichnet, daß die Bohrkrone
(40, 44; 122, 132; 162; 222) mit einem ausgenommenen Ab
schnitt (44 A; 63 A, 63 A; 122 a, 132 a; 222 A, 224 A, 226 A) im
Seitenteil hiervon versehen ist, und daß die untere Öff
nung des Wasserauslaßkanals (52, 54; 112; 152; 212) sich
in dem ausgenommenen Abschnitt der Bohrkrone befindet.
15. Druckluft-Schlagbohrvorrichtung nach Anspruch 11, da
durch gekennzeichnet, daß die Saugöffnung
(52 A, 54 A; 244) des Wasserauslaßkanals (52, 54; 112; 152;
212) sich durch den Mittelbohrteil der Bohrkrone erstreckt
und daß ein Dichtungsteil (170) gleitbar auf dem Innen
durchmesser des Bohrkronenschaftes der Bohrkrone (162)
angeordnet ist.
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