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DE2602550A1 - Verfahren zur herstellung von grosslochbohrungen unter einsatz von druckluftbetriebenen bohrlochhaemmern und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zur herstellung von grosslochbohrungen unter einsatz von druckluftbetriebenen bohrlochhaemmern und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

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Publication number
DE2602550A1
DE2602550A1 DE19762602550 DE2602550A DE2602550A1 DE 2602550 A1 DE2602550 A1 DE 2602550A1 DE 19762602550 DE19762602550 DE 19762602550 DE 2602550 A DE2602550 A DE 2602550A DE 2602550 A1 DE2602550 A1 DE 2602550A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
downhole
hammers
borehole
hammer
compressed air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19762602550
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Dr Dede
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Preussag AG
Original Assignee
Preussag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Preussag AG filed Critical Preussag AG
Priority to DE19762602550 priority Critical patent/DE2602550A1/de
Publication of DE2602550A1 publication Critical patent/DE2602550A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B4/00Drives for drilling, used in the borehole
    • E21B4/16Plural down-hole drives, e.g. for combined percussion and rotary drilling; Drives for multi-bit drilling units
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B21/00Methods or apparatus for flushing boreholes, e.g. by use of exhaust air from motor
    • E21B21/12Methods or apparatus for flushing boreholes, e.g. by use of exhaust air from motor using drilling pipes with plural fluid passages, e.g. closed circulation systems
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B4/00Drives for drilling, used in the borehole
    • E21B4/06Down-hole impacting means, e.g. hammers
    • E21B4/14Fluid operated hammers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Verfahren zur EIerstellung von Großlochbohrungen
  • unter Einsatz von druckluftbetriebenen Bohrlochhämmern und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Großlochbohrungen unter Einsatz von druckluftbetriebenen Bohrlochhämmern sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
  • Zur Herstellung von Bohrungen in der Brunnenbau- und Tiefbautechnik ist die Verwendung von druckluftbetriebenen Bohrlochhämmern seit mehr als 10 Jahren bekannt. Derartige Bohrlochhämmer ermöglichen wegen ihrer schnellen Schlagfolge im festenGestein im Vergleich mit den herkömmlichen Bohrverfahren einen etwa zehnmal grösseren Bohrfortschritt. Da jedoch die Verwendung druckluftbetriebener Bohrlochhämmer gleichzeitig eine Austragung des Bohrgutes durch die Antriebsdruckluft bedingt Faren bisher derartige vorteilhafte Verfahren unter Verwendung von druckluftbetrieben Bohrlochhämmern auf Bohrlochdurchmesser von etwa maximal Lt45 mn. begrenzt.
  • Diese Begrenzung ergibt sich aus der Tatsache, daß zum Austragen des Bohrgutes eine Auftriebsgeschwindigkeit von etwa 15-20 n/sec erforderlich ist, was bei größeren Bohrlochdurchmessern einen Luftbedarf ergibt, der in Größenordnungen liegt, die wrxi t ror':nalen üblichen Kompressoren nicht mehr erreichbar sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verfahren und eine Vorrichtung der ob gen genannten Art zu schaffen, mittels derer diese Grenze überschritten werden kann, ohne daß die dem Stand der Technik anhaftenden Nachteile auftreten.
  • Bei einem Verfahren der oben genannten Art wird diese Aufgabe im wesentlichen dadurch gelöst, daß die Druckluft ausschließlich zum Betrieb des Bohrlochhammers verwendet wird und daß das anfallende Bohrgut nach dem Mammutpumpen-Prinzip durch Zugabe von Wasser in das Bohrloch im Lufthebeverfahren aus dem Bohrloch gefördert wird.
  • Es ist offensichtlich, daß durch die Erfindung insbesondere der Vorteil erzielt wird, daß die zum Austragen des Bohrgutes mindestens erforderliche Auftriebsgeschwindigkeit in der oben erwähntenGrößenordnung keine kritische, den Bohrlochdurchmesser begrenzede Menge darstellt,da durch die Kombination von Antriebs luft und Wasser das Mammutpumpen-Prinzip zum Austragen des Bohrgutes verwendet werden kann.
  • Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden mehrere nebeneinander angeordnete Bohrlochhämmer verwendet.
  • Hierdurch wird erreicht, daß mit handelsüblichen Größen von Bohrlochhämmern theoretisch beliebig große Bohrlochdurchmesser im Fest; gestein hergestellt werden können.
  • Im einzelnen ist es von Vorteil, das Bohrloch mit einem Gefälle zur Mitte herzustellen, wobei dann die Bohrgutförderung aus dem tiefsten Punkt des Bohrloches durchgeführt wird.
  • Nache einer besonders Vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung werden die Bohrlochhämmer beim Vortrieb des Bohrloches im Kreisbogen um die Bohrlochmitte bewegt.
  • Hierbei werden die Bohrlochhämmer vorzugsweise in sich überschneidenden Kreisbögen bewegt.
  • Die Überschneidung beträgt nach einer vorteilhafter Ausführungsform nach der Erfindung etwa 10-15 cm.
  • Da es bei dem erfindungsgemässen Verfahren unvermeidbar ist, daß die Meißel der weiter aussen angeordneten Bohrlochhämmer stärker beansprucht werden als die Meißel im Bereich der hohrlochmitte, )a sie eine wesentlich größere Fläche zu bearbeiten haben, ist es von besonderem Vorteil, die Meißel im Bohrlochhammer nach jeder Bohrung um 180° zu drehen.
  • Hierbei ist es ferner vorteilhaft, die Meißel des radial außenliegenden Bohrlochhammers mit dem Meißel des radial inneren Bohrlochhammers zu vertauschen.
  • Weiterer Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Durchführung des beschriebenen Verfahrens mit mindestens einem druckluftbetriebenen Bohrlochhammer, welche dadurch gekennzeichnet ist, daß die Durchlaßöffnung im oberen Teil des Bohrlochhammers blind gesetzt ist und daß ein Luftheberrohr zum Fördern von Bohrgut-Luft-Wasser-Gemis eh vorgesehen ist. Durch die erfindungsgemäuse Vorrichtung wird ebenfalls die eingangs definierte Aufgabe der Erfindung in vollem Umfang gelöst, in-dem die Druckluft lediglich zum Betrieb der Auf- und Abbewegung des Kolbens in dem Bohrloch, zur Erzeugung der Schlagenergie verwendet wird und keine zusätzliche Luft zum Bohrgutaustrag durch den Bohrlochhammer strömt. Die Bohrgutförderung, die bisher ausschließlich durch Druckluft erfolgte, wird hierbei ebenfalls unter Wasserzugabe in das Bohrloch im Lufthebeverfahren, nach dem Mammutpumpen- Prinzip durchgeführt Eine vorteilhafte Weiterbildung kann die Vorrichtung nach der Erfindung dadurch erfahren, daß mehrere druckluftbetriebene Bohrlochhämmer in etwa einer Ebene nebeneinander angeordnet ,orgesehen sind.
  • Von besonderem Vorteil ist es hierbei, die Bohrlochhämmer exzentrisch zui' Bohrlochachse anzuordneten, derart, daß jeder Bohrlochhammer um die Bohrlochachse auf einem Kreisbogen bewegbar ist.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung dieser Ausführungsform der Erfindung kann dadurch £escha!fen werden, daß die Exzentrizität der Bohrlochhämmer verschieden bemessen ist, derart, daß sich die zugeordneten Kreisbögen gegenseitig überschneiden.
  • Von besonderem Vorteil ist es auch, die Bohrlochhämmer mit verschiedener Exzentrizität abwechselnd auf den beiden 3eiten der Bohrlochachse anzuordnen.
  • Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung kann dadurch geschaffen werden, daß die Bohrlochhämmer auf einem gemeinsamen Träger gelagert sind und daß der Träger für den oder die Bohrlochhämmer um die Bohrlochachse drehbar angetrieben ist.
  • Der radial am weitesten innen angeordnete Bohrlochhammer ist bei einerhesonders bevorzugten Ausführungsform nach derErfindung tie fer als die übrigen Bohrlochhämmer angeordnet.
  • Hierbei ist es von Vorteil, das Luftheberrohr lediglich neben dem tiefer angeordneten Bohrlochhammer vorzusehen.
  • Die oben erwähnte Überschneidung der Kreisbögen, auf denen die Bohrlochhämmer bewegbar sind, bildet vorzugsweise einen 20-70 mm breiten Streifen.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand einer in den Zeichnungen beispielhaft veranschaulichen Ausführungsform näher erläutert.
  • Es zeigt: Fig. 1 eine skizzenhafte Seitenansicht der Vorrichtung nah der vorliegenden Erfindung und Fig. 2 eine Schnittansicht gemäß Figur 1 längs der Linie II - II.
  • Bei der in Figur 1 veranschaulichtes Ausführungsform, bei der es sich lediglich um eine Prinzipskizze handelt, wird ein Bohrloch 1 mittels der erfindungsgemässen Vorrrichtung gebohrt. Die erfindungsgemässe Vorrichtung besteht bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel aus zwei ueblichen druckluftbetriebenen Bohrhämmern 2,3, deren Durchlaßöffnung (nicht dargestellt) zu It ) im oberen Teil des Bohrlochhammer jedoch blind gesetzt ist, da nach dem erfindungsgemässen Verfahren keine zusätzliche Luft zum Bohrgutaustrag durch den Bohrlochhammer strömen muß.
  • Dc beiden Bohrlochhämmer 2,3 sind an einem Rahmen oder Drehgestell gelagert, welches allgemein mit 4 bezeichnet ist. Bei dem veranschaulichtern Ausführungsbeispiel ist der Rahmen oder Drehgestell + aus zwei Teilen 5 und 6 aufgebaut, in welchen die beiden Bohrlochhämmer 2 und 3 an zwei im axialen Abstand befindlichen telle gelagert sind. Der Rahmen oder Drehgestell 4 ist um die Bohrlochachse 7 drehbar angetrieben, wobei Einzelheiten des Gestänges zum Absenken und Dre-hen nicht veranschaulicht sind.
  • Die beidenRohrlochhämmer 2 und 3 werden über eine gesemeinsame Druckluftleitung mit Antriebsdruckluft (Pfeil 9) von 7 - 20 atü versorgt, wobei diese Antriebsdruckluft an einem T-Stück 10 auf die zwei den Bohrlochhämmern 2 bzw. 3 zugeordnete Versorgungsleitungen 11 und 12 aufgeteilt wird.
  • Jeder der Bohrlochhämmer 2 und 3 ist mit einem schematisch dargestelllten Meißel 13 bzw. 14 versehen. Ferner ist ein Luftheberrohr 15 vorgesehen, welches das Bohrgut-Luft-Wasser-Gemisch (Pfeil 16), das wegen der Füllung des olirloches 1 mit Wasser Ihr der ohnehin zugeführten Atltriebs-lllft fUr die bohrhämmer 2 unter 3 erzeugt wird, durch seine im Bereich des Bohrlochbodens befindliche Öffnung 17 auf-nimmt und nach dem Mammutpumpen-Prinzip nach oben fördert.
  • Wie aus Figur 1 ersichtlich, sind die Bohrlochhämmer 2 und 3 sowie die Öffnung 17 des Luftheberrohres 15 exzentrisch zur Bohrlochachse 7 in verschiedenen Exzentrizitaten angeordnet und werden bei Drehung des Rahmens oder Drehgestelles 4 auf Kreisbögen bewegt, auf die unter Bezugnahme auf Figur 2 nochmals näher eingegangen wird.
  • Aus Figur 1 ist ferner ersichtlich, daß der weiter radial innenliegende Bohrlcchhammer 2 etwas tiefer als der Bohrlochhammer 3 oder gegebenenfalls weitere vorgesehene Bohrlochhämmer angeordnet ist, so daß in dem Bohrloch 1 ein Gefälle zur Mitte hin erzeugt wird, welches ausreicht um es zu ermöglichen, daß das Luftheberrohr 15 lediglich neben dem am weitesten innen liegenden Bohrlochhammer 2 angeordnet wird. Bei Verwendung von mehr als zwei Bohrlochhämmern sind diese bevorzugt von innen nach aussen jeweils ca. 10cm höher an£eordnet,um das oben erwähnte Gefälle zu erzeugen.
  • BeiAusführungsformen mit zwei oder mehr Bohrlochhämmer werden die se jeweils abwechselnd auf der linken und rechten Seite der Bohrlochachse 7 angeordnet, wobei beispielsweise bei einer praktischen Ausführungsform die Achse des ersten Bohrlochhammers etwa 90mm links von der Bohrlochachse, die Achse des zweiten Bohrlochhammers etwa 270 mm rechts von der Bohrlochachse, die Achse des dritten Bohrlochhammers 450mm links von der Bohrlochachse usw. liegt.
  • Wieinsbesondere aus Figur 2 ersichtlich, werden die Meißel 13 bzw, 14 der Bohrlochhämmer 2 bzw. 3 aufgrund ihrer verschiedenen Exzentrizität zur Bohrlochachse 7 auf Kreisbögen unterschiedlicher Größe um die }3ohrlri'ha'hse 7 herumgelegt. Hierbei wird aus dem Bohtlochboden durch den von der Bohrlochachse weiter entfernt liegenden Meißel 14 der din Figur 7 links schraffierte kreisförmige Streifen und durch den weiter innen liegenden Meißel 13 der rechts schraffierte Kreis 19 abgebaut. Es ist klar zu sehen, daß sich der durch den Mei?el iLt. abgebaute kreisförmige Streifen 18 und der durch den Meißel 13 abgebaute Kreis 19 in einem ringförmigen Streifen 20 überschneiden, so daß hierdurch gewährleistet ist, daß zwischen den Abbaubereichen der beiden Bohrlochhämmer 2 und 3 kein Gestein stehen bleibt. In der Praxis hat sich für die Breite des ringförmigen Streifens 20 eine Größenordnung von 40 bis 70 mm als günstig erwiesen, welche sich daraus ergibt, daß pro verwendetem Bohrlochhammer vom Meißeldurchmesser 20 bis 30 min abgezogenwerden. Zwei Bohrlochhämmer mit Meißeln von 260 mm Durchmesser werden also etwa ein Bohrloch von 720 mm Durchmesser, drei Bohrlochhämmer ein Bohrloch von etwa 1080 mm usw. herstellen, können.
  • Dem Fachmann auf diesem Gebiet wird aus Figur 2 ferner offenbar, aaß es bei dem erfindungsgemssen Verfahren unvermeidbar ist, daß die weiter außen liegenden Meißel, wie beispielsweise der Meißel 14 des Bohrlochhslmers 3, stärker beansprucht werden als die weiter innen liegenden Meißel, da sie eine wesentlich größere Fläche abzutragen haben. Daher sollen nach jeder Bohrung die Meißel im Hammer um 1800 gedreht und die Meißel der äußeren Bohrlochhämmer mit den Meißeln der inneren Bohrlochhämmer vertauscht werden.
  • Ferner ist aus Figur 2 ersichtlich, daß die Öffnung 17 des Luftheberrohres 15 ebenfalls im Kreisbogen im Bereich des tiefsten Punktes des durch die aus Figur 1 ersichtliche Anordnung der Bohrlochhämmer erzeugten Gefälles bewegt wird. Hierdurch wird die nach dem Mammutpumpen-Prinzip erfolgende Bohrgutförderung sichergestellt.
  • Der Vollständigkeit halber wird darauf hingewiesen, daß im Rahmen der vorliegenden Beschreibung keine Einzelheiten der Anschlüsse des Luftheberrohres 15 bzw. der Druckluftleitung 9 und des Dreh antriebes des Rahmens @ näher erläutert wurden, da diese Einzelheiten zum allgemeinen Fachwissen gehören dürften.
  • Sämtliche der in der Beschreibung erwähnten und in den Zeichnungen erkennbaren technischen Einzelheiten sind für die Erfindung von Bedeutung.

Claims (19)

  1. Patentansprüche 1. Verfahren zur Herstellung von Grof?lochbohrungen, bei dem das Bohrloch durch druckluftbetriebene Bohrlochhämmer gebohrt wird, dadurchgekennzei(7hnet, daß die Druckluft ausschliesstich zum Betrieb des Bohrlochhamrllers verwendet wird und daß das anfallende Bohrgut nach dem Mammutpumpen-Prinzip durch Zugabe von Wasser in das Bohrloch im Lufthebeverfahren aus dem Bohrloch befördert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere nebeneinander angeordnete Bohrlochhämmer verwendet werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bohrloch mit einem Gefälle zur Mitte hergestellt wird und daß die Bohrgutförderung aus dem tiefsten Punkt des Bohrloches durchgeführt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrlochhämmer im Kreisbogen um die Bohrlochmitte bewegt werden.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrlochhämmer in sich überschneidenden Kreisbögen bewegt werden.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Überschneidung zwischen 20 und 70 mm beträgt.
  7. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,daß nach jeder Bohrung die Meißel im Bohrlochhammer um 1800 gedreht werden.
  8. 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Meißel des oder der radial außen liegenden Bohrlochhämmer mit den Meißeln des oder der radial inneren Bohrlochhämmer vertauscht werden.
  9. l. Vorrichtung zur Durchführung des l/erfahrens nach eJiiem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8 mit mindestens einem druckluftbetriebenen Bohrlochhzmmer, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlaßöffnung im oberen Teil des Bohrlochhammers (2,3) blindgesetzt ist und daß ein Luftheberrohr (15) zum Fördern von Bohrgut-Luft-Wasser-Gemisch vorgesehen ist.
  10. lO.sbrrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere druckluftbetriebene Bohrlochhämmer (2,3) in etwa einer Ebene neben einander angeordnet sind.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Bohrlochhämmer (2,3) exzentrisch zur Bohrlochachse (7) angeordnet sind.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzentrizität der Bohrlochhämmer (2,3) verschieden ist, derart, daß jederBohrlochhammer um die Bohrlochachse (7) einen Kreisbogen schlägt.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrlochhämmer (2,3) auf einem gemeinsamen Träger (4) gelagert sind und daß der Träger (4) um die Bohrlochachse (7) drehbar angetrieben ist.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrlochhämmer (2,3) verschiedener Exzentrizität jeweils abwechselnd auf der linken und rechten Seite der Bohrlochachse (7) angeordnet sind.
  15. 15. Vorrichtung nach einem der Ansrüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzentrizität der Bohrlochhämmer (2,3) derart ist, daß sich die Kreisbögen (18,19) überschneiden (bei 20).
  16. 16. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 9 bis 15, dadurchgekennzeichnet, daß der radial am weitesten innen angeordnete Bohrlochhammer (2) tiefer als die übrigen Bohrlochhämmer (,) augeordnet ist.
  17. 17.Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeicnnet, daß 1as Luftheberrohr (15) lediglich neben dem tiefer angeordneten Bohrlochhammer (2) vorgesehen ist.
  18. 18. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrlochhammer (2) 10 cm tiefer als der Bohrlochhammer ( ) angeordnet ist.
  19. 19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Luftheberrohr (15) im Kreisbogen innerhalb des Abbaubereiches des tiefer angeordneten Bohrlochhamers (2) angeordnet ist.
DE19762602550 1976-01-23 1976-01-23 Verfahren zur herstellung von grosslochbohrungen unter einsatz von druckluftbetriebenen bohrlochhaemmern und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens Pending DE2602550A1 (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2599782A1 (fr) * 1985-10-04 1987-12-11 Tone Boring Co Procede et appareil de forage par percussion
FR2745031A1 (fr) * 1996-02-16 1997-08-22 Boniface Andre Outil a roto-percussion pour creusement de puits de grands diametres en terrain tres dur
WO1998011321A1 (en) * 1996-09-10 1998-03-19 Powermole International Limited Method and apparatus for driving an article into a medium
EP0990765A1 (de) * 1998-09-28 2000-04-05 Compagnie Du Sol Schlagkernbehälter

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