DE3621940C2 - Diffusionsnebelkammer - Google Patents
DiffusionsnebelkammerInfo
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- DE3621940C2 DE3621940C2 DE19863621940 DE3621940A DE3621940C2 DE 3621940 C2 DE3621940 C2 DE 3621940C2 DE 19863621940 DE19863621940 DE 19863621940 DE 3621940 A DE3621940 A DE 3621940A DE 3621940 C2 DE3621940 C2 DE 3621940C2
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01T—MEASUREMENT OF NUCLEAR OR X-RADIATION
- G01T5/00—Recording of movements or tracks of particles; Processing or analysis of such tracks
- G01T5/04—Cloud chambers, e.g. Wilson chamber
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- Surface Treatment Of Glass (AREA)
- Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Diffusions-Nebelkammer nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Bei dieser, aus Kern
technik 4. JG. (1962), H. 8, S. 358, 359 vorbekannten Diffusions-Nebelkammer
befindet sich unterhalb einer ringsum laufenden Verteilerrinne, welcher
Methylalkohol durch eine Pumpe zugeführt wird, ein Hochspannungsgitter.
Durch dieses werden die entstehenden Ionen eliminiert und damit die
Reinheit des Bildes verbessert. Durch die doppelte Verglasung wird eine
Wärmeisolierung erreicht.
Nachteilig bei dieser vorbekannten Nebelkammer ist, daß bei Funkenentla
dung im Bereich des Hochspannungsgitters die Gefahr einer Verpuffung des
Alkoholdampfes besteht. Aufgabe der Erfindung ist es, diese Verpuffungs
gefahr bei einer Diffusions-Nebelkammer der eingangs genannten Art zu
vermeiden.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Diffusions-Nebelkammer mit den
Merkmalen des Patentanspruchs 1. Bei dieser Nebelkammer liegt das Hoch
spannungsgitter, das dem Abbau der Ionisierung des Alkoholnebels dient,
außerhalb des Alkoholdampfes. Damit ist die sonst bestehende Verpuf
fungsgefahr durch Funkenentladung nicht mehr gegeben.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, in der Zeich
nung zeigen:
Abb. 1: eine schematische, querschnittsmäßige Seitenansicht einer Diffusi
ons-Nebelkammer und
Abb. 2: ein Detail der Darstellung gemäß Abb. 1.
Die Diffusions-Nebelkammer be
steht zunächst aus zwei übereinander gestülpten Glashauben
(1) und (2) (Abb. 1). Zwischen den beiden oberen Glas
scheiben der Hauben befinden sich den Einblick nicht be
hindernde dünne Heizdrähte (3), die diesen Bereich der
Kammer erwärmen. Gleichzeitig wird dieses Heizgitter als
Hochspannungsgitter zum Abbau der Ionisierung des Alkohol
nebels eingesetzt. Da es außerhalb des Alkoholdampfes
liegt, ist die sonst bestehende Verpuffungsgefahr durch
Funkenentladung nicht möglich. Zwei auf der Glasscheibe
aufgesetzte U-Profile (4) (Abb. 2) bewirken durch eine
wellenförmig gebogene Blattfeder (4a), daß die Heizdrähte
auch im erwärmten Zustand straff gespannt bleiben.
Für die Versorgung des Heizgitters (3) ist ein Trenntrafo
(23) vorgesehen, dessen Zuleitung (24) zum Heizgitter auch
gleichzeitig an den Hochspannungsgleichrichter (26) ange
schlossen ist. Durch eine zweite Leitung (25) zur Be
obachtungsplatte (11) wird ein Hochspannungsfeld aufge
baut, welches die Ionen im Alkoholnebel abbaut und somit
scharfe Nebelspuren entstehen läßt.
Eine zusätzliche Scheibenheizung (29) sorgt für die op
timale Ausbildung des vertikalen Temperaturgefälles in der
Kammer.
Aus dem Tank (22) wird Alkohol über eine Membranpumpe (19)
in die Alkoholrinne (5) gepumpt. Zuviel Alkohol kann über
den Überlauf (18) wieder zum Alkoholtank zurückfließen.
Durch den Heizkörper (6) wird eine geregelte Menge Alkohol
verdampft.
Ein sandwichartiges Temperaturgefälle in der Kammer
bewirkt, daß feinster Alkoholnebel dicht über der
stark heruntergekühlten Beobachtungsplatte zu so
starker Konzentration gelangt, daß energiereiche Teil
chen als Nebelspuren sichtbar werden.
Im vorliegenden Fall ist die aus dickem Messingblech be
stehende Platte (11) mit einem schwarz eloxierten Alublech
(10) belegt. Unterhalb der dicken Messingplatte ist eine
in Kompensationsform gewickelte Kupferspirale (12)
in Zinn eingebettet befestigt. Durch diese
Wickelart wird erreicht, daß auf der ganzen Fläche ver
teilt eine annähernd gleiche Temperatur herrscht. Der auf
der Aluplatte (10) kondensierte Alkohol fließt über die
Auffangwanne (27) zurück in den Tank (22).
Um den Alkoholverbrauch der Nebelkammer auf ein Minimum zu
reduzieren, ist auf dem Rohr (15), der Einspritzseite der
Kältemaschine (21), ein Kühler (14) vorgesehen. Ein
Exauster (16) sorgt über die Rohrverbindungen (20) und
(17) für einen ständigen leichten Unterdruck in der Kam
mer, so daß Alkoholdampf nicht aus der Kammer nach außen
entweichen kann. Der aus der Kammer abgesaugte Alkohol
dampf wird im Kühler (14) wieder zu Alkohol umgewandelt
und fließt über das Rohr (20) in den Tank (22) zurück. Um
die Spuren gut sichtbar zu machen, sind die Glashauben (1)
und (2) von Kollimater-Blenden (8) umgeben, durch die das
Licht der Leuchtstofflampen (9) blendfrei die Beobachtungs
platte (10) erleuchtet.
Claims (2)
1. Diffusions-Nebelkammer mit einem wärmeisoliertem Beobachtungsgehäu
se, das zwei übereinanderliegende Glasscheiben aufweist und mit einem
Hochspannungsgitter, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden
Glasscheiben dünne Heizdrähte (3) angeordnet sind, die einerseits eine
Deckenheizung und andererseits das Hochspannungsgitter ausbilden und
daß die Glasscheiben Bestandteile von Glashauben (1, 2) sind, die über
einander gestülpt sind.
2. Diffusions-Nebelkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
an einer Glasscheibe U-Profile (4) angeordnet sind, denen wellenförmig
ausgebildete Blattfedern (4a) so zugeordnet sind, daß die Heizdrähte (3)
bei Erwärmung gespannt bleiben und nicht auf einer Glasscheibe auf
liegen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19863621940 DE3621940C2 (de) | 1986-06-30 | 1986-06-30 | Diffusionsnebelkammer |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19863621940 DE3621940C2 (de) | 1986-06-30 | 1986-06-30 | Diffusionsnebelkammer |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3621940A1 DE3621940A1 (de) | 1988-01-28 |
DE3621940C2 true DE3621940C2 (de) | 1997-01-30 |
Family
ID=6304072
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19863621940 Expired - Lifetime DE3621940C2 (de) | 1986-06-30 | 1986-06-30 | Diffusionsnebelkammer |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3621940C2 (de) |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
CN113189638B (zh) * | 2021-04-21 | 2024-04-05 | 中国科学院国家空间科学中心 | 一种基于粒子径迹成像云室的粒子运动轨迹成像装置 |
Family Cites Families (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3103052C2 (de) * | 1981-01-30 | 1984-10-18 | Phywe AG, 3400 Göttingen | Kontinuierlich arbeitende Diffusionsnebelkammer zur Demonstration von Spuren ionisierender Strahlungen in der Kernphysik |
-
1986
- 1986-06-30 DE DE19863621940 patent/DE3621940C2/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE3621940A1 (de) | 1988-01-28 |
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Legal Events
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8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: PHYWE SYSTEME GMBH, 3400 GOETTINGEN, DE |
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8181 | Inventor (new situation) |
Free format text: JACHT, HEINZ, 3406 BOVENDEN, DE |
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8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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