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DE3621940C2 - Diffusionsnebelkammer - Google Patents

Diffusionsnebelkammer

Info

Publication number
DE3621940C2
DE3621940C2 DE19863621940 DE3621940A DE3621940C2 DE 3621940 C2 DE3621940 C2 DE 3621940C2 DE 19863621940 DE19863621940 DE 19863621940 DE 3621940 A DE3621940 A DE 3621940A DE 3621940 C2 DE3621940 C2 DE 3621940C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
cloud chamber
alcohol
chamber
diffusion cloud
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE19863621940
Other languages
English (en)
Other versions
DE3621940A1 (de
Inventor
Heinz Jacht
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PHYWE SYSTEME GMBH, 3400 GOETTINGEN, DE
Original Assignee
Phywe Systeme GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Phywe Systeme GmbH filed Critical Phywe Systeme GmbH
Priority to DE19863621940 priority Critical patent/DE3621940C2/de
Publication of DE3621940A1 publication Critical patent/DE3621940A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3621940C2 publication Critical patent/DE3621940C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01TMEASUREMENT OF NUCLEAR OR X-RADIATION
    • G01T5/00Recording of movements or tracks of particles; Processing or analysis of such tracks
    • G01T5/04Cloud chambers, e.g. Wilson chamber

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Surface Treatment Of Glass (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Diffusions-Nebelkammer nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Bei dieser, aus Kern­ technik 4. JG. (1962), H. 8, S. 358, 359 vorbekannten Diffusions-Nebelkammer befindet sich unterhalb einer ringsum laufenden Verteilerrinne, welcher Methylalkohol durch eine Pumpe zugeführt wird, ein Hochspannungsgitter. Durch dieses werden die entstehenden Ionen eliminiert und damit die Reinheit des Bildes verbessert. Durch die doppelte Verglasung wird eine Wärmeisolierung erreicht.
Nachteilig bei dieser vorbekannten Nebelkammer ist, daß bei Funkenentla­ dung im Bereich des Hochspannungsgitters die Gefahr einer Verpuffung des Alkoholdampfes besteht. Aufgabe der Erfindung ist es, diese Verpuffungs­ gefahr bei einer Diffusions-Nebelkammer der eingangs genannten Art zu vermeiden.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die Diffusions-Nebelkammer mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1. Bei dieser Nebelkammer liegt das Hoch­ spannungsgitter, das dem Abbau der Ionisierung des Alkoholnebels dient, außerhalb des Alkoholdampfes. Damit ist die sonst bestehende Verpuf­ fungsgefahr durch Funkenentladung nicht mehr gegeben.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, in der Zeich­ nung zeigen:
Abb. 1: eine schematische, querschnittsmäßige Seitenansicht einer Diffusi­ ons-Nebelkammer und
Abb. 2: ein Detail der Darstellung gemäß Abb. 1.
Die Diffusions-Nebelkammer be­ steht zunächst aus zwei übereinander gestülpten Glashauben (1) und (2) (Abb. 1). Zwischen den beiden oberen Glas­ scheiben der Hauben befinden sich den Einblick nicht be­ hindernde dünne Heizdrähte (3), die diesen Bereich der Kammer erwärmen. Gleichzeitig wird dieses Heizgitter als Hochspannungsgitter zum Abbau der Ionisierung des Alkohol­ nebels eingesetzt. Da es außerhalb des Alkoholdampfes liegt, ist die sonst bestehende Verpuffungsgefahr durch Funkenentladung nicht möglich. Zwei auf der Glasscheibe aufgesetzte U-Profile (4) (Abb. 2) bewirken durch eine wellenförmig gebogene Blattfeder (4a), daß die Heizdrähte auch im erwärmten Zustand straff gespannt bleiben.
Für die Versorgung des Heizgitters (3) ist ein Trenntrafo (23) vorgesehen, dessen Zuleitung (24) zum Heizgitter auch gleichzeitig an den Hochspannungsgleichrichter (26) ange­ schlossen ist. Durch eine zweite Leitung (25) zur Be­ obachtungsplatte (11) wird ein Hochspannungsfeld aufge­ baut, welches die Ionen im Alkoholnebel abbaut und somit scharfe Nebelspuren entstehen läßt.
Eine zusätzliche Scheibenheizung (29) sorgt für die op­ timale Ausbildung des vertikalen Temperaturgefälles in der Kammer.
Aus dem Tank (22) wird Alkohol über eine Membranpumpe (19) in die Alkoholrinne (5) gepumpt. Zuviel Alkohol kann über den Überlauf (18) wieder zum Alkoholtank zurückfließen. Durch den Heizkörper (6) wird eine geregelte Menge Alkohol verdampft.
Ein sandwichartiges Temperaturgefälle in der Kammer bewirkt, daß feinster Alkoholnebel dicht über der stark heruntergekühlten Beobachtungsplatte zu so starker Konzentration gelangt, daß energiereiche Teil­ chen als Nebelspuren sichtbar werden.
Im vorliegenden Fall ist die aus dickem Messingblech be­ stehende Platte (11) mit einem schwarz eloxierten Alublech (10) belegt. Unterhalb der dicken Messingplatte ist eine in Kompensationsform gewickelte Kupferspirale (12) in Zinn eingebettet befestigt. Durch diese Wickelart wird erreicht, daß auf der ganzen Fläche ver­ teilt eine annähernd gleiche Temperatur herrscht. Der auf der Aluplatte (10) kondensierte Alkohol fließt über die Auffangwanne (27) zurück in den Tank (22).
Um den Alkoholverbrauch der Nebelkammer auf ein Minimum zu reduzieren, ist auf dem Rohr (15), der Einspritzseite der Kältemaschine (21), ein Kühler (14) vorgesehen. Ein Exauster (16) sorgt über die Rohrverbindungen (20) und (17) für einen ständigen leichten Unterdruck in der Kam­ mer, so daß Alkoholdampf nicht aus der Kammer nach außen entweichen kann. Der aus der Kammer abgesaugte Alkohol­ dampf wird im Kühler (14) wieder zu Alkohol umgewandelt und fließt über das Rohr (20) in den Tank (22) zurück. Um die Spuren gut sichtbar zu machen, sind die Glashauben (1) und (2) von Kollimater-Blenden (8) umgeben, durch die das Licht der Leuchtstofflampen (9) blendfrei die Beobachtungs­ platte (10) erleuchtet.

Claims (2)

1. Diffusions-Nebelkammer mit einem wärmeisoliertem Beobachtungsgehäu­ se, das zwei übereinanderliegende Glasscheiben aufweist und mit einem Hochspannungsgitter, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Glasscheiben dünne Heizdrähte (3) angeordnet sind, die einerseits eine Deckenheizung und andererseits das Hochspannungsgitter ausbilden und daß die Glasscheiben Bestandteile von Glashauben (1, 2) sind, die über­ einander gestülpt sind.
2. Diffusions-Nebelkammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Glasscheibe U-Profile (4) angeordnet sind, denen wellenförmig ausgebildete Blattfedern (4a) so zugeordnet sind, daß die Heizdrähte (3) bei Erwärmung gespannt bleiben und nicht auf einer Glasscheibe auf­ liegen.
DE19863621940 1986-06-30 1986-06-30 Diffusionsnebelkammer Expired - Lifetime DE3621940C2 (de)

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DE3621940A1 DE3621940A1 (de) 1988-01-28
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN113189638B (zh) * 2021-04-21 2024-04-05 中国科学院国家空间科学中心 一种基于粒子径迹成像云室的粒子运动轨迹成像装置

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3103052C2 (de) * 1981-01-30 1984-10-18 Phywe AG, 3400 Göttingen Kontinuierlich arbeitende Diffusionsnebelkammer zur Demonstration von Spuren ionisierender Strahlungen in der Kernphysik

Also Published As

Publication number Publication date
DE3621940A1 (de) 1988-01-28

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Legal Events

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8181 Inventor (new situation)

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