DE3613495A1 - Hubeinrichtung fuer kraftfahrzeuge - Google Patents
Hubeinrichtung fuer kraftfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Hubeinrichtung mit mechanischem,
pneumatischem, hydaulischem oder elektrischem Antrieb für
vierräderige Kraftfahrzeuge.
Die mobile Unzulänglichkeit von Personenkraftwagen beim
Ein- und Ausparken, bei Notsituationen und Unfällen sowie
bei täglichen Verkehrsstauungen auf allen Autostraßen
schlechthin, ist hinreichend bekannt. Eine Änderung der
Fahrtrichtung oder das Ein- und Ausparken in Fahrzeugschlan
gen erfordern oft mehrmaliges rangieren mit der Gefahr einer
Kollision mit anderen Fahrzeugen. Ursächlich hierfür ist
im wesentlichen der große Wendekreis der Personenkraftwa
gen, der ein Wenden auf kleinstem Raum nicht zuläßt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Ein
richtung zu schaffen, die die genannten Mängel beseitigt
und die mobile Beweglichkeit von Personenkraftwagen auf
engstem Raum erhöht. Ferner soll die Einrichtung auch für
den Nichtfachmann unkompliziert sein, für den Kraftfahrer
betriebssicher und schließlich soll die Einrichtung preis
günstig in Neu- und Altfahrzeuge einbaubar sein.
Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von einer Hub
einrichtung mit mechanischem, pneumatischem, hydraulischem
oder elektrischem Antrieb für vierräderige Kraftfahrzeuge
aus, wobei das Abstützmoment der Hubeinrichtung außerhalb
des Massenschwerpunktes des Fahrzeuges derart ansetzt, daß
bei einer Betätigung der sich gegen die Fahrbahn abstützen
den Hubeinrichtung jeweils zwei Fahrzeugräder von der Fahr
bahn abgehoben sind. die Erfindung besteht darin, daß zum
Wenden des Fahrzeugs auf der Stelle, die Hubeinrichtung am
unteren tragfähigen Boden oder Rahmen des Fahrzeuges fest
angebracht ist, das jeweilige Abstützmoment außerhalb des
Massenschwerpunktes des Fahrzeuges derart ansetzt, daß bei
einer Betätigung der Hubeinrichtung die übrigen zwei Fahr
zeugräder teilentlastet sind und mindestens eines der
teilentlasteten Räder ein angetriebenes Rad ist. Mit dem
angetriebenen Rad ist es sodann möglich, das Kraftfahrzeug
auf der Stelle zu drehen.
In Ausgestaltung der Erfindung können die beiden Vorder
räder oder das linke Vorder- und linke Hinterrad oder das
rechte Vorder- und rechte Hinterrad teilentlastet sein.
Vorzugsweise sind bei betätigter Hubeinrichtung diese mit
60% bis 80% des Fahrzeuggewichtes und die teilentlasteten
Räder mit der Restlast belastet.
In einer Fortbildung der Erfindung wird durch eine Klink
einrichtung mit mechanischem, pneumatischem, hydraulischem
oder elektrischem Antrieb die jeweilige Radaufhängung der
von der Fahrbahn abgehobenen Räder derart hubbegrenzt, daß
nur ein kleiner Teil Radfederhubs wirksam wird und daß die
Klinkeinrichtung durch die Hubeinrichtung selbsttätig in
Eingriff und außer Eingriff gebracht wird.
Die Hubeinrichtung besitzt vorzugsweise eine Abstützplatte
mit einem reibungsarm gelagerten Drehteller, um das Rei
bungsmoment beim Wenden des Fahrzeuges um die Drehachse
klein zu halten.
Im ausgefahrenen Zustand ist die Hubeinrichtung durch eine
Verstrebung gegen den Fahrzeugboden abgestützt.
Bei Hinterradantrieb besteht die Notwendigkeit, die Dif
ferentialsperre automatisch mechanisch, pneumatisch, hy
draulisch oder elektromagnetisch ein- und ausschaltbar zu
gestalten.
Vorteilhafterweise ist die Hubeinrichtung automatisch ver
riegelt und ist nur durch einen vollen Einschlag der Vorder
räder nach links oder rechts entriegelbar. Die Ver- oder
Entriegelung der Hubeinrichtung kann durch Endschalter am
Lenkgestänge erfolgen.
Um den insgesamt notwendigen Hub zu begrenzen, kann eine
Klinkeinrichtung für alle Räder vorgesehen sein.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfin
dung wiedergegeben. Es zeigt
Fig. 1 die Ansicht eines Fahrzeugbodens mit eingezeichne
tem Massenschwerpunkt und drei möglichen Lastan
griffspunkten,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Hubeinrichtung ohne An
triebsmotor aus Richtung des Pfeiles II von Fig. 3,
Fig. 3 einen Schnitt durch die Hubeinrichtung ohne An
triebsmotor nach der Linie III-III von Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt wie Fig. 3 durch die Hubeinrichtung
mit Antriebsmotor,
Fig. 5 die Ansicht des Fahrzeugbodens mit angebauter Hub
einrichtung und
Fig. 6 eine Radaufhängung mit einer Klinkeinrichtung zur
Hubbegrenzung.
In Fig. 1 ist die Ansicht des Fahrzeugbodens eines Kraft
fahrzeuges 1 wiedergegeben. Wenn die an den Antriebsrädern
61, 62 eines Kraftfahrzeuges 1 wirkende Kraft, multipli
ziert mit dem Reibungsfaktor der Reifen zur Fahrbahn klei
ner ist als eine entgegengesetzt wirkende Rückstellkraft
in Form von Brems- oder Haftmomenten, dann kann sich das
Kraftfahrzeug 1 nicht von der Stelle bewegen. Die Erfindung
macht sich diese technische Gegebenheit zunutze, indem das
Fahrzeug 1 mit 60% bis 80% des Fahrzeuggewichtes durch eine
am Fahrzeugboden montierte und in den Fig. 2 bis 5
beschriebene Hubeinrichtung 4 gegen die Fahrbahn abgestützt
wird. Bei Front- oder Allradantriebsfahrzeugen liegt der
Angriffspunkt 2 der Hubeinrichtung 4 vorzugsweise hinter
dem Fahrzeugmassenschwerpunkt 3. Bei Fahrzeugen, die über
die Hinterräder 71, 72 angetrieben werden, wird die Hub
einrichtung 4 neben dem Massenschwerpunkt 3 parallel zur
Fahrzeuglängsachse an den Abstützpunkten 51 oder 52 ange
ordnet. Dadurch wird beim Ausfahren der Hubeinrichtung 4
jeweils das linke Räderpaar 61, 71 oder das rechte Räder
paar 62, 72 in längsparalleler Anordnung teil- oder voll
entlastet. Zum Antrieb für eine Drehwendung des Fahrzeuges
1 um den Drehpunkt der Hubeinrichtung 4 ist es hier erfor
derlich, das Differential im Hinterradantrieb zu sperren.
Dieses erfolgt zweckmäßigerweise ebenfalls automatisch
durch die Hubeinrichtung 4, indem eine Mechanik oder pneu
matische, hydraulische oder elektrische Servomotoren an
gesteuert werden.
In Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die Hubeinrichtung 4
aus Richtung des Pfeiles II von Fig. 3 und in Fig. 3
ein Schnitt durch die Hubeinrichtung 4 nach der Linie
III-III von Fig. 2 wiedergegeben. In der Darstellung
der Fig. 2 und 3 befindet sich die Hubeinrichtung 4
im eingefahrenen Zustand. Die Hubeinrichtung 4 besteht
aus zwei Längsträgern 10, 11, zwei mit den Längsträgern
10, 11 fest verbundenen Querträgern 12, 13, zwei Scheren
armpaaren 81, 82; 91, 92, die jeweils an ihren äußeren
Enden mit drehbaren Rollen 151, 152; 161, 162 innerhalb
des U-Profils der Querträger 12, 13 rollbar und schwenkbar
aufgehängt sind, während die gemeinsam zur Mitte weisenden
Enden der Scherenarmpaare 81, 82; 91, 92 mit einer Teller
platte 21 gelenkig verbunden sind. In der Tellerplatte
21 ist senkrecht nach unten weisend ein Drehteller 22
gelagert. Letzterer ist allseitig pendelig und vor allem
reibungsarm drehbar in der Tellerplatte 21 gelagert. In
Fig. 2 sind zur besseren Darstellung des Aufbaues der
Schwenkeinrichtung 4 die oben liegenden Schenkel der U-
förmigen Träger 12, 13 weggebrochen gezeichnet, so daß
Scherenarmpaare 81, 82; 91, 91 mit den dazugehörigen
Rollen 151, 152; 161, 162) sichtbar sind.
Zwei Haken 181, 182, die jeweils mit den äußeren Enden der
Scherenarmpaare 81, 82; 91, 92 fest verbunden sind, dienen
zur Befestigung und zur Hubbetätigung jeweils eines Klink
seiles 201, 202, welche über Lenkrollen 191, 192 zu den
in Fig. 6 dargestellten Radaufhängungen führen.
In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 werden die Schwenk
arme 81, 91 hubbetätigt, indem ein Hydraulik-, Pneumatik-
oder Elektromotor 24, angetrieben von der Batterie des
Fahrzeuges 1, eine Gewindespindel 23 mit Rechts/Linksge
winde in Drehbewegung versetzt und so über die Schenk
muttern 341, 342 der äußeren Rollenlager 151, 152; 161, 162
die Scherenarmpaare 81, 82; 91, 92 nach innen hubbetätigt,
was zu einer Scherenbewegung der Scherenarmpaare 81, 82;
91, 92 und damit zum vertikalen Hub der Tellerplatte 21
mit dem Drehteller 22 führt. Umgekehrt kann durch Ansteu
erung des Motors 24 bei Fahrbetrieb, die Hubeinrichtung 4
wieder in die Ruhestellung gemäß Fig. 3 eingefahren werden.
Für den Notbetrieb mittels Handkurbel ist die Gewindespin
del 23 mit einem Vierkant 35 versehen.
Soll das Fahrzeug 1 aus einer Halte- oder Parkposition
herausgeschwenkt werden, dann muß die Lenkung der vorderen
Antriebsräder 61, 62 voll nach Links oder voll nach Rechts,
je nach gewollter Schwenkrichtung, eingeschlagen werden.
Erst dann geben in den Zeichnungen nicht wiedergegebene
Endschalter am Lenkgestänge die mechanische, pneumatische,
hydraulische oder elektrische Betätigung der Hubeinrichtung
4 zum Heben des Fahrzeuges 1 frei. Diese Sperre ist deshalb
erforderlich, damit bei normalem Fahrbetrieb die Hubein
richtung 4 verriegelt bleibt und nicht ausgefahren werden
kann.
Bei Betätigung der Hubeinrichtung 4 in eine Position
gemäß Fig. 4 wird bewirkt, daß durch die Hubbetätigung
der Schwenkarmpaare 81, 82; 91, 92 zugleich die Seilhaken
181, 182 und damit die Klinkseile 201, 202 über Umlenk
rollen 191, 192 mitbewegt werden.
In Fig. 6 ist eine Radaufhängung mit einer Klinkeinrich
tung 26 zur Hubbegrenzung wiedergegeben. Das Klinkseil
201, 202 ist mit einer stärkeren Zugfeder 33 und darüber
hinaus mit dem Klinkhebel 26 fest verbunden. Durch die
Zugbewegung des Klinkseiles 201, 202 wird der Klinkhebel
26, der schwenkbar am Fahrzeugboden gehaltert ist, entge
gen der schwächeren Rückstellfeder 28, welche einseitig
ebenfalls an einer Aufhängung 29 gehaltert ist, in eine
eingeklinkte Position gemäß Fig. 6 gebracht. Dies bedeu
tet, daß der Klinkhebel 26 die Radaufhängung beziehungs
weise die in Fig. 6 vereinfacht dargestellte Hinterrad-
Starrachse 34 mit dem Haken 32 hinterklinkt, bevor der
Drehteller 22 sich gegen die Fahrbahn abstützt.
Durch die vorgegebene Lastverteilung von 60% bis 80% auf
den Drehteller 22 und der Restlast auf die Vorderräder 61,
62 bleiben die teilentlasteten Vorderräder 61, 62 nur mit
dem kleinen Gewichtsanteil von 40% bis 20% in Kontakt mit
der Fahrbahn, während die Hinterräder 71, 72 schon nach
geringem Lasthub aufgrund der Federhubsperre durch Be
grenzung des wirksamen Hubes der Radfedern 31 durch die
Klinke 32 nach Fig. 6 von der Fahrbahn abheben. Werden
nun der Fahrzeugmotor und durch Einkuppeln eines Vorwärts
ganges die Vorderräder 61, 62 angetrieben, versucht das
Fahrzeug 1 sich in Richtung der voll eingeschlagenen Len
kung entsprechend fortzubewegen. Auf Grund der großen
Haftkraft des Drehtellers 22 gegen die Fahrbahn einerseits
und der geringen Haftkraft der Vorderräder 61, 62 zur
Fahrbahn andererseits, können die Vorderräder 61, 62
zwar durchdrehen, aber gleichzeitig wird dadurch eine
Drehkraftkomponente erzeugt die ausreicht, das Fahrzeug
1 um den Hublastpunkt des Drehtellers 22 zu drehen. So
ist es möglich, im Stillstand das Fahrzeug 1 jederzeit
in eine beliebige Fahrtrichtungsstellung zu bringen.
Fig. 5 zeigt die Anordnung einer kompletten Hubeinrich
tung 4 mit Sicht auf den Fahrzeugboden von unten. Hierbei
handelt es sich vorzugsweise um einen Nachrüstsatz, bei
dem die Längsträger 10, 11 an den jeweiligen Rahmenver
steifungen 25, die zum Ankuppeln des Beipack-Wagenhebers
vorgesehen sind, befestigt werden.
Damit beim Wenden des Fahrzeuges 1 keine schädlichen
Schubkräfte in Fahrzeuglängsachse auf die Hubeinrichtung
4 einwirken können, bzw. von dieser aufgenommen werden
müssen, sind, wie in den Fig. 2 und 5 wiedergegeben ist,
Streben 30 vorgesehen, die die Längsträger 10, 11 längs
steif aber hubbeweglich mit der Tellerplatte 21 verbinden.
Es versteht sich, daß an Stelle der Scherenarmpaare 81,
82; 91, 92 auch Hydraulik- oder Pneumatikzylinder zum
Einsatz kommen können, wobei es dem Konstrukteur unbenom
men bleibt, ob das hierfür erforderliche Druckmedium mit
tels Hand- oder Elektropumpen gefördert oder aus einem
vorhandenen Hydraulikkreis, z. B. aus dem Lenkhydraulik
kreis entnommen wird.
Weitere Vorteile bietet der Erfindungsgegenstand beispiels
weise als zusätzliche Parkbremse und zugleich als Dieb
stahlsicherung, wenn beim Parken des Fahrzeuges die Hub
einrichtung 4 so weit ausgefahren wird, daß der Drehteller
22 gegen die Fahrbahn verspannt, die Räder 61, 62, 71, 72
jedoch ebenfalls in Haftkontakt mit der Fahrbahn bleiben.
Die in den Fig. 2 bis 5 gezeigte, auch nachrüstbare
Hubeinrichtung 4 kann im Materialaufwand und damit im
Kostenaufwand wesentlich reduziert werden, wenn bei Neu
fahrzeugen die entsprechenden Versteifungen am Fahrzeug
boden oder -rahmen von vorneherein berücksichtigt werden.
Claims (10)
1. Hubeinrichtung mit mechanischem, pneumatischem, hy
draulischem oder elektrischem Antrieb für vierräde
rige Kraftfahrzeuge, wobei das Abstützmoment der Hub
einrichtung außerhalb des Massenschwerpunktes des
Fahrzeuges derart ansetzt, daß bei einer Betätigung
der sich gegen die Fahrbahn abstützenden Hubeinrich
tung jeweils zwei Fahrzeugräder von der Fahrbahn ab
gehoben sind, dadurch gekennzeichnet, daß zum Wenden
des Fahrzeuges (1) auf der Stelle, die Hubeinrich
tung (4) am unteren tragfähigen Boden oder Rahmen
des Fahrzeuges (1) fest angebracht ist, das jewei
lige Abstützmoment außerhalb des Massenschwerpunktes
(3) des Fahrzeuges (1) derart ansetzt, daß bei
einer Betätigung der Hubeinrichtung (4) die übrigen
zwei Fahrzeugräder (61, 62) teilentlastet sind
und mindestens eines der teilentlasteten Räder ein
angetriebenes Rad ist.
2. Hubeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die beiden Vorderräder (61, 62) oder das
linke Vorder- und linke Hinterrad (61, 71 ) oder
das rechte Vorder- und rechte Hinterrad (62, 72)
teilentlastet sind.
3 Hubeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß bei betätigter Hubeinrichtung (4)
diese mit 60% bis 80% des Fahrzeuggewichtes und
die teilentlasteten Räder mit der Restlast belastet
sind.
4. Hubeinrichtung nach den Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Klinkeinrichtung (26) mit
mechanischem, pneumatischem, hydraulischem oder elek
trischem Antrieb (201, 202; 33) die jeweilige Radauf
hängung der von der Fahrbahn abgehobenen Räder derart
hubbegrenzt, daß nur ein kleiner Teil des Radfeder
hubes wirksam wird und daß die Klinkeinrichtung (26)
durch die Hubeinrichtung (4) selbsttätig in Eingriff
und außer Eingriff gebracht wird (Fig. 6).
5. Hubeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekenn
zeichnet durch eine Abstützplatte (21) mit einem
reibungsarm gelagerten Drehteller (22) um das Rei
bungsmoment beim Wenden des Fahrzeuges (1) um die
Wendeachse klein zu halten.
6. Hubeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung (4) im aus
gefahrenen Zustand durch eine Verstrebung (30) gegen
den Fahrzeugboden abgestützt ist.
7. Hubeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß bei Anordnung der Hubeinrichtung
(4) neben dem Massenschwerpunkt (3) parallel zur
Fahrzeuglängsachse, das hintere und/oder vordere
Differentialgetriebe durch die Hubeinrichtung (4)
automatisch direkt oder indirekt mechanisch, pneuma
tisch, hydraulisch oder elektromagnetisch ein- und
ausschaltbar ist.
8. Hubeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Hubeinrichtung (4) automa
tisch verriegelt ist und nur durch vollen Einschlag
der Vorderräder (61, 62) nach links oder rechts
entriegelbar ist.
9. Hubeinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß die Ver- und Entriegelung der Hubeinrichtung
(4) durch Endschalter am Lenkgestänge erfolgt.
10. Hubeinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, gekenn
zeichnet durch eine von der Hubeinrichtung (4)
direkt oder indirekt betätigte Klinkeinrichtung (26)
zur Begrenzung des Hubes aller Räder (61, 62; 71, 72).
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