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DE127885C - - Google Patents

Info

Publication number
DE127885C
DE127885C DE1901127885D DE127885DD DE127885C DE 127885 C DE127885 C DE 127885C DE 1901127885 D DE1901127885 D DE 1901127885D DE 127885D D DE127885D D DE 127885DD DE 127885 C DE127885 C DE 127885C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plow
trenches
digging
meadows
cutting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1901127885D
Other languages
English (en)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Application granted granted Critical
Publication of DE127885C publication Critical patent/DE127885C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B13/00Ploughs or like machines for special purposes ; Ditch diggers, trench ploughs, forestry ploughs, ploughs for land or marsh reclamation

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- JV* 127885 KLASSE 45«.
Das Gerä'th nach der vorliegenden Erfindung soll zum Herstellen von Be- und Entwässerungsgräben auf Feldern und Wiesen dienen. Die bis jetzt bekannten ähnlichen Geräthe sind nur auf eine einzige Grabenbreite eingerichtet; dafs diese ihren vollen Zweck nicht erfüllen, geht aus dem wirthschaftlichen Bedürfnisse hervor, gröfsere Zuleitungsgräben und kleinere Vertheilgräben, besonders zur Wiesenbewässerung zu ziehen, andererseits wieder kleinere Sammel- und gröfsere Abführungsgräben von verschiedener Breite zur Entwässerung herzustellen.
Diesem Bedürfnisse würden bis jetzt nur eine Anzahl ähnlicher Geräthe entsprechen können, und liegt der technische neue Erfolg der vorliegenden Erfindung in der seitlichen Verstellbarkeit der Schneideschare, wodurch in Verbindung mit an sich bekannten Vorrichtungen zum Verstellen in senkrechter Richtung diesem Geräth allein die Eigenschaft zukommt, je nach Bedarf breite und schmale, tiefere und flachere Gräben herzustellen.
Die bekannten Geräthe zum Vorreifsen von Gräben, bei welchen die arbeitenden Werkzeuge auch seitlich verstellbar sind, kommen hier nicht in Frage, weil durch dieselben unmittelbar ein Graben nicht ausgehoben werden kann.
In den Zeichnungen stellt Fig. 1 einen Längsschnitt, Fig. 2 eine Seitenansicht und Schnitt nach Linie i-k der Fig. 1, dann Fig. 3 einen Grundrifs des Erfindungsgegenstandes dar.
An einem fahrbaren Pfluggestelle α ist an den Querbalken b eine Schneidewand c mittels Schraubenbolzen gut befestigt; eine zweite ähnliche, entgegengesetzt geneigte Schneideplatte d ist an denselben verschieb- oder verstellbar, parallel der feststehenden c angebracht. Diese beiden Platten c und d sind unten innerseits mit Knaggen oder Vertiefungen versehen, welche zur Aufnahme auswechselbarer wagerechter Schare e verschiedener Gröfse bestimmt sind, entsprechend der gewünschten Grabenbreite. Die vorderen Kanten der Schneidewände können mit auswechselbaren Vorschneidern versehen werden.
Der losgeschnittene Rasenstreifen gleitet während der Arbeit auf die schräg eingesetzte Blechplatte f zum Aus- bezw. Hochheben und wird durch entsprechend gebogene Streichbleche, die an dem hinteren Ende der Schneidewände angebracht sind, zur Seite in einer Linie neben dem hergestellten Graben auf die Grasnarbe umgelegt, wodurch sowohl ein Wiederzulegen des Grabens, wie auch eine Zertheilung der ausgehobenen Erde zwecks Beseitigung von dem Grundstück erleichtert wird.
Aehnlich wie die letztgenannte Mafsnahme wirkende Einrichtungen sind zwar an Grabenpflügen bekannt, - indessen mangelt diesen die Auswechselbarkeit; auch wird bei diesen der ausgehobene Erdstreifen seitlich mit der Grasnarbe nach oben abgelegt.
Um Gräben von verschiedener Tiefe zu ziehen, wird auch an diesem Pfluge eine Verstellvorrichtung bekannter Art angebracht, welche hier nicht weiter angegeben ist.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Pflug zum Ziehen von Gräben auf Wiesen und Feldern, dadurch gekennzeichnet, dafs die entgegengesetzt geneigten Schneideplatten (c und d) am Pfluggestelle (a) parallel zu einander verstellbar sind und zwischen sich ein auswechselbares, wagerechtes Schar (e) und ein Streichblech zum Umlegen des ausgehobenen Bodens tragen, zum Zweck, je nach Bedarf breitere oder schmälere Gräben ausheben zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1901127885D 1901-03-17 1901-03-17 Expired DE127885C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE127885T 1901-03-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE127885C true DE127885C (de) 1902-01-25

Family

ID=34558716

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1901127885D Expired DE127885C (de) 1901-03-17 1901-03-17

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE127885C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3613495A1 (de) * 1986-04-22 1987-10-29 Deinlein Kalb Hans Hubeinrichtung fuer kraftfahrzeuge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3613495A1 (de) * 1986-04-22 1987-10-29 Deinlein Kalb Hans Hubeinrichtung fuer kraftfahrzeuge

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