DE359725C - Sperrvorrichtung fuer dreistellige Signale - Google Patents
Sperrvorrichtung fuer dreistellige SignaleInfo
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- DE359725C DE359725C DES56255D DES0056255D DE359725C DE 359725 C DE359725 C DE 359725C DE S56255 D DES56255 D DE S56255D DE S0056255 D DES0056255 D DE S0056255D DE 359725 C DE359725 C DE 359725C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L5/00—Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
- B61L5/12—Visible signals
- B61L5/14—Form signals, e.g. semaphore arms
- B61L5/16—Local operating mechanisms for form signals
- B61L5/161—Local operating mechanisms for form signals using electromotive driving means
- B61L5/163—Driving mechanisms
Landscapes
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 26. SEPT EMBER 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2Oi GRUPPE
(S 56255 n/ssoi)
Siemens & Halske Akt.-Ges. in Siemensstadt b. Berlin*)-
Sperrvorrichtung für dreistellige Signale. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. April 1921 ab.
Im Eisenbahnsicherungswesen, insbesondere im Rangierbetrieb, werden häufig Signale
für drei Stellungen verwendet, die beispielsweise die Befehle: »Halt«, »Langsam fahren«,
»Schnell fahren« wiedergeben sollen. Das Signal kann dabei beispielsweise mit Hilfe
eines in zwei Drehrichtungen beweglichen Motors, der durch einen Steuerhebel geschaltet
wird, in die entsprechenden Lagen gebracht werden.
Die Erfindung betrifft nun eine Vorrichtung, die in den Antrieb zwischen Motor und
*J Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Carl Eduard Zix in Siemensstadt b, Berlin.
Signal eingeschaltet wird und ein vorschriftswidriges Bewegen des Signals von Hand aus
einer der drei Stellungen heraus in eine andere verhütet. Dies wird gemäß der Erfindung
dadurch erreicht, daß zwei auf der Antriebsscheibe befindliche Dorne in die Schlitze
eines Sperrgliedes derart eingreifen, daß in den einzelnen Signallagen wohl die Bewegungsübertragungen
von der Antriebsscheibe ίο auf das Sperrglied möglich sind, die Bewegung
der Antriebsscheibe vom Sperrglied her aber ausgeschlossen ist, indem die vom Sperrglied
ausgehende Kraft den betr. Dorn der Antriebsscheibe in radialer Richtung der Scheibe trifft, so daß kein Drehmoment entstehen
kann.
Um zu verhüten, daß der Antrieb nach Ausschaltung des Stellstromes infolge der
lebendigen Kraft über die gewünschte Stellung hinausläuft, sind weiter gemäß der Erfindung
mechanische Sperren für die Antriebsscheibe angebracht, die zum Teil von einem beispielsweise in den Stellstrom eingeschalteten
Elektromagneten gesteuert werden, der bei Unterbrechung des Stellstromes bei Errei-,
chung der bestimmten Signallage in eine Öffnung der Antriebsscheibe einfällt und diese
sperrt. In den beiden Endlagen wird der Antrieb durch einen festen Anschlag gesperrt.
In den Abb. 1 bis 3 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Hierin ist
ι die vom Antriebsmotor bewegte Antriebsscheibe, 2 das um die Achse 3 drehbare Sperrglied.
Das Signal 4 wird über das Gestänge 5 und 6 bewegt. 7 und 8 sind zwei Dorne auf der Antriebsscheibe, die in die Schlitze 9 und
10 des Sperrgliedes eingreifen können. 11 ist
ein Einschnitt in der Sperrscheibe, in die das Sperrstück 12 einfallen kann. 13 ist derbeispielsweise
in den Stellstrom eingeschaltete Magnet, der im eingeschalteten Zustande das Sperrstück 12 aus dem Einschnitt 11 der
Sperrscheibe 1 aushebt bzw. am Einfallen in diesen hindert.
Im Gehäuse ist ein Anschlag 14 vorgesehen, gegen den ein Kranz 15 der Sperrscheibe 1
in der äußersten Endlage, d. h. bei Halt und Schnellfahren, anstößt.
In der in Abb. 1 gezeichneten Lage läßt sich das Signal von Hand durch Angreifen
am Signal bzw. am Gestänge nicht verstellen, weil der auf den Dorn 7 hierbei ausgeübte
Druck durch die Mittelachse der Steuerscheibe ι gerichtet ist, auf diese also kein
Drehmoment ausüben kann.
Abb. 2 stellt die Vorrichtung in der Mittelachse dar, Abb. 3 in der anderen Endlage.
! Auch bei diesen beiden Lagen ist wieder eine Bewegung des Signals vom Flügel her nicht
möglich. Wird der Signalflügel vom Antrieb ( her verstellt, so wird sofort das Sperrglied 12
durch den Elektromagneten 13 ausgehoben- und festgehalten, so daß der Antrieb sich bewegen
kann. Wird der Stellstro'm bei Erreichung der Mittellage ausgeschaltet, so fällt das
Sperrstück 12, wie in Abb. 2 gezeichnet, in den Ausschnitt 11 ein und sperrt das Signal
in der Mittellage.
Statt die Sperrung der Antriebsscheibe durch Einfall eines Sperrstückes zu bewirken,
kann auch der Motor bei Unterbrechung des Stellstronies abgebremst werden. Die Einrichtung
kann z. B. so getroffen werden, daß eine auf den Motor wirkende Reibung'sbremse bei Erregung eines ebenfalls in den Stellstrom
eingeschalteten Elektromagneten abgehoben wird, bei Unterbrechung des Stellstromes
aber einfällt und die Stillsetzung des Motors bewirkt.
Die Einrichtung gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß die Stellbewegung vom Motor
aus durch Einfügung des die Stellung von Hand verhütenden Sperrgliedes in keiner
Weise ungünstig beeinflußt wird.
Claims (3)
1. Sperrvorrichtung für dreistellige Signale, bei der eine vom Antriebsmotor bewegte
Antriebsscheibe zwei Dorne besitzt, die in zwei entsprechende Schlitze eines in die Stelleitung eingeschalteten Sperrstückes
eingreifen, gekennzeichnet durch eine derartige Lage der Dorne und der Schlitze zueinander, daß die Bewegung
der Antriebsscheibe vom Sperrstück her hierdurch verhütet wird, die Bewegung des Signals vom Antrieb her dagegen
möglich ist.
2. Sperrvorrichtung nach Anspruch 1, 1Qo
dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsscheibe bei Erreichung einer Signalläge
durch ein Sperrstüok mechanisch gebremst wird, das durch einen in den Stellstrom
eingeschalteten Elektromagneten während i°5
der Antriebsbewegung des Signals ausgeschaltet wird.
3. Stellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor
bei Erreichung der gewünschten Stellage 11Q
mechanisch durch eine Bremse angehalten wird, die durch einen in den Stellstrom eingeschalteten Elektromagneten während
der Stellbewegung ausgeschaltet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES56255D DE359725C (de) | 1921-04-27 | 1921-04-27 | Sperrvorrichtung fuer dreistellige Signale |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DES56255D DE359725C (de) | 1921-04-27 | 1921-04-27 | Sperrvorrichtung fuer dreistellige Signale |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE359725C true DE359725C (de) | 1922-09-26 |
Family
ID=7490977
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DES56255D Expired DE359725C (de) | 1921-04-27 | 1921-04-27 | Sperrvorrichtung fuer dreistellige Signale |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE359725C (de) |
-
1921
- 1921-04-27 DE DES56255D patent/DE359725C/de not_active Expired
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