DE357772C - Schutzbrille mit einem oder mehreren durch das Kinn bewegbaren Glaesern - Google Patents
Schutzbrille mit einem oder mehreren durch das Kinn bewegbaren GlaesernInfo
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- DE357772C DE357772C DEE26044D DEE0026044D DE357772C DE 357772 C DE357772 C DE 357772C DE E26044 D DEE26044 D DE E26044D DE E0026044 D DEE0026044 D DE E0026044D DE 357772 C DE357772 C DE 357772C
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- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02C—SPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
- G02C1/00—Assemblies of lenses with bridges or browbars
- G02C1/06—Bridge or browbar secured to or integral with closed rigid rims for the lenses
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02C—SPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
- G02C9/00—Attaching auxiliary optical parts
- G02C9/02—Attaching auxiliary optical parts by hinging
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
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- Optics & Photonics (AREA)
- Eyeglasses (AREA)
Description
- Schutzbrille mit einem oder mehreren durch das Kinn bewegbaren Gläsern. Die Erfindung betrifft Brillen für Flieger, Chauffeure, Schweißer usw. zum Schutz gegen Luftzug oder allzu grelles Licht.
- Es ist schon vorgeschlagen worden, solche Brillen so einzurichten, däß die -Gläser durch eine Bewegung des Kinnes ohne Hilfe der Hände aus dem Gesichtsfeld gebracht oder in das Gesichtsfeld zurückgeführt werden können, beispielsweise wenn die Gläser mit Feuchtigkeit beschlagen sind und deren Verdunstung ermöglicht werden soll, oder wenn ein Schweißer, der das Auge gegen .das blendende Licht der Schweißflamme geschützt hatte, den Blick auf schwächer beleuchtete Gegenstände richten will. Der Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung an Schutzbrillen, die solche Vorkehrungen leicht auszuführen gestattet. Eine besondere Vorrichtung ermöglicht dabei, die Gläser in der offenen Lage festzuhalten und je nach' Bedarf wieder zu lösen, so daß sie sich selbsttätig schließen können. Es kann entweder nur .das eine Glas oder beide Gläser können beweglich sein.
- Die Zeichnung zeigt ein Beispiel mit beiden Gläsern beweglich.
- Abb. i ist Vorderansicht, Abb. 2 Grundriß und Abb. q. Seitenansicht.
- Abb.3 zeigt eine Einzelheit in größerem Maßstab.
- Abb. 5 zeigt die Verwendung.
- Die Gläser i mit ihren Einfassungen :2 sind auf je einer Welle befestigt. Diese Wellen sind drehbar in Lagern q., 5 an dem Rahmen 15 und haben an dem inneren Ende j e eine Öse 6, welche Ösen durch einen gemeinsamen Ring oder Bügel 13 gelenkig zusammengekuppelt sind, so daß beide Wellen gemeinsam gedreht werden können, obgleich sie einen Winkel miteinander bilden. Däs äußere Ende 7 jeder Welle ist rechtwinklig rückwärts gebogen und endigt in eine Öse 71, in die die Öse 81 eines senkrechten Gliedes 8 greift, das durch ein Loch im Boden des Rahmens geführt ist und unterhalb desselben eine @Üse g o. dgl. besitzt zwecks Verbindung mit einem unter das Kinn legbaren Band oder Riemen 14. Auf die Glieder 8 gesteckte Federn i o, die gegen den Boden des Rahmens und gegen einen Anschlag 82 der Glieder drücken, sind bestrebt, die Glieder aufwärts zu schieben, so daß die Gläser gegen die Vorderseite des Rahmens anliegen, d. h. die geschlossene Lage einnehmen. Senkt man das Kinn, so daß die Glieder 8 abwärts gezogen werden, drehen sich die Wellen, so daß die Gläser vorwärtsaufwärts geschwungen werden, wie in Abb. 5 angedeutet ist, wodurch .die Öffnungen 2o im Rahmen frei werden und die Lichtstrahlen somit :die Augen unmittelbar treffen können, ohne erst durch die Gläser hindurchzugehen.
- Um die Gläser in dieser offenen Lage festzuhalten, ohne daß man das Kinn in der gesenkten Lage behalten muß, ist an den Rahmen eine Blattfeder i i befestigt, deren oberes bogenförmiges Ende einen Ansatz 12 an der inneren Seite hat, der so belegen ist, daß der Ring 13 beim Ausschwingen .der .Gläser an dem Ansatz vorbeigleitet und somit auf der schrägen Oberseite des Ansatzes zu liegen kommt, wenn das Abwärtsziehen des Riemens aufhört.
- Will man die Gläser nunmehr schließen, senkt man wieder das Kinn und diesmal so tief, daß der längs der Feder i i gleitende Teil des Ringes 13 etwas höher gehoben wird, und sodann hebt man schnell das Kinn, wobei die Trägheit der fallenden Gläser im Verein mit dem Druck der Federn io den Widerstand der Feder i i überwindet, so daß der Ring 13 an den Ansatz 12 vorbei kann. In Abb. 3 i'st die Lage des Ringes 13, wenn die Gläser geschlossen sind, mit ausgezogenen Linien und die Lage bei offenen Gläsern mit gestrichelten Linien gezeichnet.
- Die Brille wird vor den Augen befestigt durch ein um den Kopf gelegtes Band 17, dessen Enden an den Enden des Rahmens z. B. mittels Ösen 16 greifen.
- Die dem Gesicht zugekehrten Ränder des Rahmens sind mit nicht wärmeleitenden Stoffen 18 bekleidet.
- Wie schon angedeutet, ist die dargestellte und beschriebene Form nur als Beispiel aufzufassen, weil die Ausführung wechseln kann. So kann man auf demselben lZahmen einfache , oder doppelte oder vielfache Gläser von gleicher oder verschiedener Farbe oder Farbenstärke verwenden, wobei ein Paar unter Umständen farblos sein kann. Auch kann bei doppelten Gläsern ein Paar fest und nur das andere Paar beweglich sein.
- Anstatt zweier Drehachsen oder einer geteilten Drehachse kann man eine für beide Gläser gemeinsame gerade Drehachse benutzen. Zwei miteinander einen Winkel bildende Drehachsen haben aber den Vorteil, daß die Gläser nahe. an die Augen kommen, wodurch das Gesichtsfeld größer wird.
- Anstatt daß die Gläser beider Augen beweglich sind, kann das Glas für das eine Auge fest und nur das Glas oder die Gläser für .das andere Auge beweglich sein.
- Die Ausführung kann dabei übrigens wie im dargestellten Beispiel sein mit der Ausnahme, daß das Glas des einen Auges oder die Einfassung :2 dieses Glases nicht auf der Achse oder Welle 3, sondern an dem Rahmen befestigt wird.
- Falls -die Welle gerade (nicht geteilt) ist, kann ihre Mitte eine halbkreisbogenförmige Krümmung besitzen, die mit dem Ansatz der Feder i i zusammenwirkt und somit id'en Ring 13 ersetzt.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schutzbrille mit einem oder mehreren durch das Kinn bewegbaren Gläsern für das eine Auge oder für beide Augen, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegbaren Gläser auf einer wagerechten, in einem Rahmen drehbar gelagerten Welle (3) befestigt sind, die durch einen auf dem Rahmen vorgesehenen nachgiebigen Ansatz (12) in der offenen Lage der Gläser so lange gehalten wird, bis nach weiterem Anheben und hierauf erfolgender Freigabe der Welle -diese durch .das Gewicht und die Trägheit der fallenden Gläser an dem Ansatz (12) vorbeigleiten kann.
- 2. Schutzbrille nach Anspruch i, dadurch. gekennzeichnet, daß die Welle in der Mitte geteilt ist und die Teile einen Winkel miteinander bilden, damit die Gläser zur Vergrößerung des Gesichtsfeldes den Augen näher gebracht werden.
- 3. Schutzbrille nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Wellenteile gelenkig miteinander verbindender Ring (13) o. dgl. durch den Anschlag (12) nach Bedarf in der offenen oder auch geschlossenen Stellung der Gläser gehalten wird.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEE26044D DE357772C (de) | 1920-12-24 | 1920-12-24 | Schutzbrille mit einem oder mehreren durch das Kinn bewegbaren Glaesern |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DEE26044D DE357772C (de) | 1920-12-24 | 1920-12-24 | Schutzbrille mit einem oder mehreren durch das Kinn bewegbaren Glaesern |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE357772C true DE357772C (de) | 1922-08-31 |
Family
ID=7071953
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEE26044D Expired DE357772C (de) | 1920-12-24 | 1920-12-24 | Schutzbrille mit einem oder mehreren durch das Kinn bewegbaren Glaesern |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE357772C (de) |
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE885597C (de) * | 1951-07-27 | 1953-08-06 | Hans Schmidtke | Schweissbrille |
DE894916C (de) * | 1950-01-04 | 1953-10-29 | Maria Schmitz | Einrichtung zur wechselweisen Beobachtung von Gegenstaenden verschiedener Helligkeit |
EP0253130A1 (de) * | 1986-07-15 | 1988-01-20 | Dino Ghedina | Einrichtung zur druckgeminderten Abgabe von Darmgasen |
-
1920
- 1920-12-24 DE DEE26044D patent/DE357772C/de not_active Expired
Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE894916C (de) * | 1950-01-04 | 1953-10-29 | Maria Schmitz | Einrichtung zur wechselweisen Beobachtung von Gegenstaenden verschiedener Helligkeit |
DE885597C (de) * | 1951-07-27 | 1953-08-06 | Hans Schmidtke | Schweissbrille |
EP0253130A1 (de) * | 1986-07-15 | 1988-01-20 | Dino Ghedina | Einrichtung zur druckgeminderten Abgabe von Darmgasen |
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