DE3504010C2 - Verfahren zur Umwandlung von Schwerölrückständen in Wasserstoff und gasförmige und destillierbare Kohlenwasserstoffe - Google Patents
Verfahren zur Umwandlung von Schwerölrückständen in Wasserstoff und gasförmige und destillierbare KohlenwasserstoffeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein integriertes Verfahren zur Herstellung
von Wasserstoff und gasförmigen und destillierbaren
Kohlenwasserstoffen aus Destillationsrückständen
schwerer Erdöle, aus der Entasphaltierung dieser Rückstände
stammender Asphalte oder aus der Kohleverflüssigung
stammender Restöle.
Die Entwicklung im Verbrauch von Erdölprodukten macht eine
tiefgreifende Umwandlung der schweren Fraktionen in leichte
Produkte notwendig. Zahlreiche Techniken wurden bereits
hierzu vorgeschlagen; ihre Anwendung stößt aber auf
Schwierigkeiten, die mit den hohen Gehalten an Conradson-Kohlenstoff,
Asphaltenen und Metallen solcher Chargen zusammenbringen.
So sind die klassischen Verfahren des Raffinierens, katalytischen
Crackens und Hydrocrackens nicht direkt anwendbar
aufgrund der schnellen Vergiftung der Katalysatoren.
Die Entasphaltierung der Rückstände ermöglicht sehr wohl
die Herstellung eines an Asphaltenen und organometallischen
Verbindungen verarmten Öls, das in der Lage ist,
die obengenannten katalytischen Behandlungen zu erfahren;
die Rentabilität bei diesem Vorgehen erfordert allerdings
die Veredelung des Asphaltes, insbesondere durch
Umwandlung in leichtere Produkte. Der Erfindung liegt nun
genau die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Umwandeln
solcher Rückstände anzugeben.
Die Verfahren, die mit einer einfachen thermischen Behandlung
wie dem thermischen Cracken oder der Verkokung
arbeiten, eignen sich ebenfalls schlecht, da sie zu einem
geringen Wirkungsgrad an destillierbaren Kohlenwasserstoffen
- im übrigen schlechter Qualität - und einer erhöhten Ausbeute
an Koks oder Pech führen, die nur schwierig veredelbar
sind. Verschiedene Lösungen wurden vorgeschlagen, um
die Qualität der gebildeten Produkte zu verbessern und die
Bildung von Pech oder Koks zu reduzieren. Ein erster Weg
besteht darin, ein thermisches Cracken in flüssiger Phase
in Anwesenheit eines Verdünnungsmittels vorzunehmen, welches
Wasserstoff bei einer Temperatur von 370 bis 538°C
bei einer Verweilzeit von 0,25 bis 5 Stunden (US-Patentschrift
2 953 513 und 4 115 246) abgibt. Ein zweiter Weg
besteht darin, eine Schnellerwärmung des Schwerölrückstandes
bei einer Temperatur von 600 bis 900°C unter einem
Wasserstoffdruck von mehr als 5 bar während eines Zeitraumes
von weniger als 10 Sekunden vorzunehmen, gefolgt von
einem Abschreckvorgang, um Rekombinationsfraktionen der
Crackprodukte zu vermeiden (US-Patentschriften 2 875 150
und 3 855 070). Trotz der durch diese Neuerungen herbeigeführten
Verbesserungen bilden sich noch erhebliche Mengen
an Koks oder Pech, für die ein Veredelungsverfahren
gefunden werden muß.
Es wurde bereits vorgeschlagen, diese letzten Rückstände,
Koks oder Pech, durch Reaktion mit Wasserdampf und Sauerstoff
zu vergasen, um den für die vorhergehenden Behandlungen
notwendigen Wasserstoff zu erzeugen. Die Anmelderin
hat insbesondere in der US-Patentschrift 4 405 442 ein
Verfahren zum Umwandeln schwerer Öle in leichte Produkte, in
denen diese verschiedenen Stufen integriert sind, beschrieben.
Obwohl zahlreiche Vorteile gegenüber den Verfahren
beim Stand der Technik durch Einstellen (vollständige
Umwandlung des schweren Öles mit einem erhöhten Wirkungsgrad
an flüssigen Kohlenwasserstoffen) bestehen, hat dieses
Verfahren den Nachteil, Sauerstoff in der Oxivapor-Vergasungsstufe
(bzw. der Dampfvergasung in Anwesenheit
von Sauerstoff) des Kokses zu verwenden, die bei hoher
Temperatur (900 bis 1500°C) durchgeführt wird. Dieser
Zusatz an Sauerstoff, dessen Rolle es ist, Wärme in die
Vergasungszone durch Verbrennung eines Teils des Kokses
zu führen, um das endotherme Verhalten der Vergasungsreaktionen
durch den Wasserdampf zu kompensieren, bringt tatsächlich
technologische Komplikationen und damit erhebliche
Investitionen, insbesondere für die Sauerstofferzeugereinheit,
mit sich.
Andererseits ist es seit langem bekannt, daß die Alkali-,
Erdalkali- und Übergangsmetalle, insbesondere in Form von
Carbonaten, Hydroxiden oder Oxiden, die Vergasungsreaktionen
des Kohlenstoffs und der kohlenstoffhaltigen festen
Materialien durch Wasserdampf und/oder Kohlendioxid katalysieren
(siehe beispielsweise den Artikel von Taylor und
Neville J.A.C.S. 1921, 43, Seiten 2055 ff). Die Verwendung
dieser Katalysatoren ermöglicht es, beachtlich die Temperatur
abzusenken, bei der die Vergasung stattfindet, beispielsweise
zwischen 600 und 800°C anstelle von 900 bis 1500°C
in den nicht-katalytischen Verfahren.
Die thermodynamischen Gleichgewichte, die sich bei diesen
niedrigeren Temperaturen einstellen, tragen auch dazu bei,
das Vergasungsverfahren weniger endotherm werden zu
lassen, was es möglich macht, die zur Vergasung notwendige
Wärme durch andere Einrichtungen als das Sauerstoffeinblasen
zuzuführen.
Eines dieser Mittel besteht beispielsweise darin, eine
Zirkulation eines Wärmeträgerfeststoffes zwischen der Vergasungszone
des Kokses und der Hydropyrolysezone zu bewerkstelligen,
um einen Teil der durch diese exothermen Hydropyrolysereaktionen
freigesetzten Wärme an die Vergasungszone
zu übertragen.
Ein erstes Ziel der Erfindung besteht darin, ein verbessertes
Verfahren, welches wirtschaftlicher als die bekannten
Verfahren zur Umwandlung der schweren Rückstände in
leichte Produkte ist, anzugeben.
Weiterhin ist es Ziel der Erfindung, die Umwandlungsgrade
der Schwerölrückstände in gasförmige und destillierbare
Kohlenwasserstoffe zu steigern.
Das integrierte Verfahren der Umwandlung von Schwerölrückständen
in Wasserstoff und gasförmige und destillierbare
Kohlenwasserstoffe, durch die die oben aufgezeigten
Ergebnisse sich erreichen lassen, umfaßt:
- a) Eine erste Stufe, in der der Erdölrückstand und der Wasserstoff gleichzeitig mit einem gewählten Katalysator der Gruppe Oxide und Carbonate der Alkalimetalle und Erdalkalimetalle, die aus der Stufe b) stammen, bei einer Temperatur von 530 bis 800°C und einem Druck von 15 bis 100 bar über einen Zeitraum von 0,1 bis 60 Sekunden zu kontaktieren, um gasförmige Kohlenwasserstoffe und Dampf und Koks herzustellen, der sich auf dem Katalysator abscheidet; anschließend wird der verkokte Katalysator von diesen Kohlenwasserstoffen getrennt.
- b) Eine zweite Stufe, in der der verkokte, von den Kohlenwasserstoffen in der Stufe a) getrennte Katalysator in Kontakt mit Wasserdampf im wesentlichen in Abwesenheit molekularen Sauerstoffs bei einer Temperatur zwischen 600 und 800°C und einem Druck von 15 bis 100 bar und bevorzugt benachbart dem der Stufe a) während eines Zeitraumes gebracht wird, der ausreicht, um in Form von Wasserstoff, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und Methan wenigstens 90% des abgeschiedenen Kokses zu vergasen, wobei anschließend der Katalysator in Stufe a) rezyklisiert wird.
Das Verfahren wird genauer im folgenden beschrieben.
Die schweren Kohlenwasserstoff-Chargen, die vorteilhaft
nach diesem Verfahren behandelt werden können, sind sämtlich
Erdölrückstände mit einem Conradson-Kohlenstoff von
mehr als 10 Gew.-% und einem erhöhten Gehalt an Metallen,
Nickel und Vanadium, der beispielsweise über 50 Gew.-ppm
beträgt, wie die atmosphärischen oder Vakuumdestillationsrückstände
von Erdölen, gewissen sehr schweren Rohölen,
die aus der Entasphaltierung dieser Erdölrückstände mittels
Lösungsmittel stammenden Asphalte, die Peche, die
Bitumen und die schweren Öle der Kohleverflüssigung.
Das aktive Material, der in diesem Verfahren verwendbaren
Katalysatoren, kann gewählt werden unter den Produkten,
die wegen ihrer katalytischen Wirkung gegenüber Vergasungsreaktionen
des Kohlenstoffs oder kohlenstoffhaltigen festen
Materialien wie die Kohlen und die Kokse mittels Wasserdampf
oder Kohlendioxid bekannt sind. Insbesondere handelt
es sich um Oxide, Hydroxide und Carbonate der Alkali-
oder Erdalkalimetalle wie Kalium, Natrium, Lithium, Cäsium,
Calcium, Barium allein oder zugeordnet zu Verbindungen
der Übergangsmetalle wie Eisen, Kobalt, Nickel, Vanadium,
die allein oder im Gemisch verwendet werden.
Der oder die aktiven Formen, unter denen diese Elemente
tatsächlich im Reaktionsmedium auftreten, sind nicht exakt
bekannt. Allgemein kann man sie in Form von Substanzen einführen,
die unter den Arbeitsbedingungen des Verfahrens
in Oxid oder reduziertes Metall, zersetzbar sind, beispielsweise
den Formiaten, Acetaten, Naphthenaten, Nitraten,
Sulfiden und Sulfaten. Vorzugsweise verwendet man ein
Oxid oder Carbonat des Kaliums, Natriums oder Calciums in
Zuordnung zu einer oder mehreren Übergangsmetallverbindungen
wie Eisen, Vanadium und Nickel in einem Anteil von
0,01 bis 0,5 Atom Übergangsmetall pro Atom Alkali- oder
Erdalkalimetall. Man hat nämlich festgestellt, daß bei
der Verwirklichung des Verfahrens mit einem Katalysator,
der anfangs nur Kalium, Natrium oder Calcium enthält, das
Einführen von Übergangsmetallen, die beispielsweise aus
der behandelten Charge der schweren Kohlenwasserstoffe
stammten, in die katalytische Masse, in gewissen Grenzen
zu einer Verbesserung in der Kohlenwasserstoffausbeute
führte.
Um die Verwirklichung in zirkulierenden Wirbelbetten zu
erleichtern, werden diese Katalysatoren vorzugsweise auf
Trägern mit einer Granulometrie zwischen 50 und 800 Mikrometern
abgeschieden, wie zum Beispiel Aluminiumoxid,
Titanoxid, Kalk, Dolomit, ein natürlicher Ton wie Kaolin,
Montmorillonit, Attapulgit oder auch Petrolkoks. Die
spezifische Oberfläche des Trägers liegt vorzugsweise
zwischen 1 und 30 m²/g.
Die katalytische Masse kann hergestellt werden, indem man
den Träger mit einer Lösung des oder der Katalysatoren
oder von deren Vorläufern tränkt, oder unter gewissen Fällen
durch Mischen von Träger und Katalysator (oder seines Vorläufers)
im Trocknen. Man kann auch zunächst mit dem
Träger allein arbeiten und allmählich den oder die Katalysatoren
in Form einer wäßrigen Lösung oder auch in Form
von Lösung, Suspension oder wäßriger Emulsion in die
Schwerölcharge einführen.
Der Gehalt an aktiven Metallen der katalytischen Masse
kann sehr stark entsprechend der Natur des Katalysators
sowie der Natur und der Porosität des Trägers schwenken.
Im allgemeinen liegt er zwischen 1 und 50 Gew.-% und vorzugsweise
zwischen 5 und 30 Gew.-%.
Eine bevorzugte Arbeitsweise wird in folgenden beschrieben.
In der ersten Hydropyrolyse genannten Stufe wird der Erdölrückstand
im Gemisch mit Wasserstoff und vorgewärmt auf
eine Temperatur von 200 bis 400°C mit der katalytischen
Masse kontaktiert, die bei einer Temperatur von 600 bis
800°C aus der Dampfvergasung des Kokses stammt, die später
beschrieben werden wird. Die Vorwärmung der Charge,
die Temperatur und der Massendurchsatz der katalytischen
Masse werden derart eingestellt, daß eine mittlere Temperatur
in der Hydropyrolysezone zwischen 530 und 800°C
erhalten wird. Im allgemeinen geht man auf eine Temperatur
benachbart dem unteren Wert dieses Bereiches, wenn die Produktion
an flüssigen Kohlenwasserstoffen begünstigt werden
soll. Man geht nahe an den oberen Wert des Bereiches heran,
wenn man die Produktion gasförmiger Kohlenwasserstoffe
begünstigen will.
Allgemein ist die Bildung von Koks um so geringer, je
höher der Wasserstoffpartialdruck liegt. Die verwendete
Wasserstoffmenge liegt im allgemeinen zwischen 200 und
3000 Nm³ (Normkubikmeter) pro Tonne behandelter Erdölrückstand
und vorzugsweise zwischen 400 und 2000 Nm³ pro
Tonne. Der Arbeitsdruck liegt bei wenigstens 15 bar und
im allgemeinen unter 100 bar, um zu hohe Kosten der Einheit
zu vermeiden. Vorzugsweise liegt er zwischen 20 und
80 bar.
Die Verweilzeit der gasförmigen Produkte in der Hydropyrolysezone
liegt zwischen 0,1 und 60 Sekunden, vorzugsweise
zwischen 0,5 und 30 Sekunden.
Der während der Hydropyrolyse gebildete Koks scheidet sich
auf den Partikeln der katalytischen Masse ab, was seine
Trennung von dem gasförmigen Kohlenwasserstoff und dem
aus dem Cracken der Charge stammenden Dampf erleichtert.
Der katalytische Massendurchsatz wird so eingestellt, daß
die abgeschiedene Koksmenge 20 Gew.-% der katalytischen
Masse nicht überschreitet und vorzugsweise unter 15%
liegt. Im allgemeinen liegt sie zwischen 1 und 15 Tonnen
und zweckmäßig zwischen 3 und 12 Tonnen pro Tonne behandeltem
schwerem Rückstand. Ein katalytischer Massendurchsatz,
der ausreichend hoch liegt, ermöglicht eine günstige
Dispersion des Rückstandes auf der Oberfläche des
Katalysators, was dazu beiträgt, die Bildung des Kokses
zu vermindern und den Kontakt des letzteren mit dem Katalysator
zu verbessern, was für eine abschließende Vergasung
von Vorteil ist. Möglich wird auch durch den Effekt
des sogenannten thermischen Schwungrades (volant thermique)
besser die Reaktionstemperatur zu regeln, indem man sehr
schnell die Charge auf die Reaktionstemperatur bringt und
anschließend die Erwärmung der Crackprodukte aufgrund
Exothermizität der Hydropyrolysereaktionen begrenzt. Hieraus
folgt eine Verminderung der Bildung von Koks und eine
Verbesserung der Qualität der Crackprodukte.
In der zweiten Dampfvergasung genannten Stufe wird die
katalytische mit Koks aus der Hydropyrolysezone beladenen
Masse in Kontakt mit dem Wasserdampf bei einer Temperatur
von 600 bis 800°C gebracht, wodurch auf diese Weise der
größere Teil des Kokses in Wasserstoff, Kohlenmonoxid,
Kohlendioxid und Methan umgeformt wird.
Die Menge des verwendeten Wasserdampfes liegt im allgemeinen
zwischen 1,5 und 8 Tonnen und vorzugsweise zwischen 2
und 5 Tonnen pro Tonne eingeführten Kokses. Der Arbeitsdruck
kann sehr stark, beispielsweise zwischen 1 und 100
bar, schwanken. Um jedoch den Vorgang, durch den die katalytische
Masse in Zirkulation versetzt wird, zu erleichtern,
verwendet man gern einen Druck benachbart demjenigen
der Hydropyrolysestufe.
Die Verweilzeit der katalytischen Masse in der Vergasungszone,
die zum Vergasen des abgeschiedenen Kokses notwendig
ist, ist sehr variabel entsprechend den Arbeitsbedingungen
und der Wirksamkeit des verwendeten Katalysators.
Im allgemeinen beträgt sie zwischen 0,5 und 10 Stunden.
Um die Integrierung der Hydropyrolyse- und Dampfvergasungsstufen
zu erleichtern, wird letztere vorzugsweise in Abwesenheit
molekularen Sauerstoffs durchgeführt. Hierunter
versteht man, daß der Sauerstoffgehalt des in die Dampfvergasungszone
eingeführten Wasserdampfes im allgemeinen
unter 1 Volumen-% und vorzugsweise unter 0,1 Volumen-%
beträgt.
Da das Dampfvergasungsverfahren insgesamt endotherm abläuft,
ist es allgemein notwendig, Wärme in der
Vergasungszone zuzuführen. Diese Wärmezufuhr kann dadurch
erfolgen, daß man den eingeführten Wasserdampf überhitzt
oder auch über Wärmeaustauschrohre, die in das Wirbelbett
tauchen und in denen man ein heißes Fluid zirkulieren läßt.
Diese Rohre sind beispielsweise Strahlungsrohre, in denen
die Verbrennung eines Teiles der im Verfahren erzeugten
brennbaren Gase vor sich geht.
Die beiden Stufen der Hydropyrolyse und Dampfvergasung
können in getrennten Reaktoren, die mit bekannten Systemen
ausgestattet sind, ablaufen, welche es ermöglichen, die
katalytische Masse von einem in den anderen zirkulieren
zu lassen. Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
jedoch, die zu einer erheblichen Ersparung in den Investitionen
führt, besteht darin, die beiden Stufen in ein und demgleichen
Reaktor zu integrieren, der über zwei Reaktionszonen,
in denen die katalytische Masse zirkuliert,
verfügt. Diese vorteilhafte Ausbildung wird dadurch möglich,
daß man Sauerstoff in der Vergasungszone nicht verwendet
und daß die Reaktionsteilnehmer und die in den
beiden Zonen verfügbaren Produkte so untereinander kompatibel
sind.
Die schematische Darstellung der Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform
eines solchen integrierten Reaktors. Er
besteht aus einem druckbeständigen Behälter 1, in welchem
ein Gitter 2 ein Wirbelbett aus katalytischer Masse trägt.
Ein in das Wirbelbett tauchendes Rohr 3 begrenzt die
innere Hydropyrolysezone gegenüber der ringförmigen Dampfvergasungszone.
Die über die Leitung 5 eingeführte schwere
Rückstandscharge und Wasserstoff, der über die Leitung 6
zugeführt wird, und die vorerwärmt wurden, werden im
Gemisch unten am Tauchrohr eingeblasen, das von unten
nach oben durchströmen und hierbei einen katalytischen
Massenfluß mitreißen. Der vorgewärmte Wasserdampf wird
über die Leitung 7 eingeführt und unter dem das Wirbelbett
tragenden Gitter eingeblasen und durchsetzt vorzugsweise
die Ringzone. Die katalytische Masse zirkuliert so
von unten nach oben in der Hydropyrolysezone, wo sie sich
mit Koks auflädt und von oben nach unten in der Dampfvergasungszone,
mit einem Durchsatz, der von den Lineargeschwindigkeiten
der Gasströme in jeder der Zonen abhängt.
Beispielsweise liegt die Lineargeschwindigkeit des Gasstromes
bei 1 bis 50 cm/Sekunde in der Dampfvergasungszone
und bei 50 bis 300 cm/Sekunde in der Hydropyrolysezone.
Die aus den beiden Zonen stammenden Reaktionsprodukte
mischen sich am Kopf des Reaktors und werden im Gemisch
über die Leitung 10 abgezogen.
Eine Wärmezufuhr erfolgt in der Dampfvergasungszone über
ein oder mehrere Strahlungsrohre 4, die in das Wirbelbett
der katalytischen Masse tauchen. Hierzu führt man Luft
über die Leitung 8 und ein brennbares Gas über die Leitung
9 ein. Die Verbrennungsgase werden über die Leitung 11
abgezogen. Abziehen und Zusatz an katalytischer Masse können
jeweils über die Leitungen 12 bzw. 13 vorgenommen
werden.
Das Schema der Fig. 2 zeigt ein Integrationsbeispiel dieses
Reaktors in einem Verfahren zum Herstellen von Destillaten,
brennbaren Gasen und Wasserstoff aus einem Schwerölrückstand.
Die Schwerölrückstandscharge wird über die Leitung 21 zugeführt
und mit Wasserstoff, der über die Leitung 22 zugeführt
wird, mit einem Rezyklisierungs-Schweröl gemischt,
das über die Leitung 23 herangeführt wird. Gegebenenfalls
wird ein über die Leitung 24 zugeführter Katalysator zugesetzt.
Das im Ofen 26 vorgewärmte Gemisch wird über die
Leitung 27 unten in die Pyrolysezone des Reaktors 28
gegeben, wie vorher beschrieben (Reaktor 1 der Fig. 1).
Wasserdampf, der über die Leitung 25 zugeführt wird, und
im Ofen 26 vorgewärmt wird, wird unter dem Gitter des
Reaktors 28 eingeblasen. Das Abziehen der verbrauchten
katalytischen Masse kann über die Leitung 29 vor sich gehen,
um eine zu starke Ansammlung von Metallen wie Nickel und
Vanadium, die aus der Schwerölrückstandscharge stammen,
zu vermeiden. Die Dampfabströme aus den Hydropyrolyse-
und Vergasungszonen werden im Gemisch über die Leitung 30
abgezogen, dann nach Abkühlen im Ballon 31 in eine flüssige
Schwerölcharge, die über die Leitung 32 abgezogen wird,
und eine über die Leitung 36 abgezogene Dampfphase getrennt.
Dieser Vorgang wird durch Kontaktieren des Stromes 30 mit
einem Rezyklisierungs-Schwerölstrom, der in der Leitung 33
und im Wärmeaustauscher 35 zirkuliert, bei einer Temperatur
von 300 bis 420°C unter einem Druck benachbart dem
des Reaktors durchgeführt. Das gesammelte Feinteile der
katalytischen Masse und von Koks enthaltende Schweröl
wird über die Leitung 32 als Verdünnungsmittel für die
Schwerölrückstandscharge rezyklisiert.
Der in der Leitung 36 zirkulierende Dampfabstrom, welcher
kondensierbare Kohlenwasserstoffe, gasförmige Kohlenwasserstoffe,
Methan, Ethan, Propan, Butan und Wasserstoff,
Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Wasserdampf, sulfurierten
Wasserstoff und Ammoniak enthält, wird im Reaktor 37 an
einem Hydrodesulfurierungskatalysator 34 behandelt, bestehend
aus Verbindungen von Co, Mo, Ni und/oder W, die auf
einem Träger aus Aluminiumoxid oder Siliziumdioxid-Aluminiumoxid
abgeschieden sind. Temperatur und Druck
sind im allgemeinen benachbart denen des Separators 31.
Während dieser Stufe erleiden die Kohlenwasserstoffdämpfe
eine gewisse Hydrierung und Hydrodesulfurierung, die deren
Qualität verbessert; gleichzeitig wird Kohlenmonoxid zum
großen Teil in Wasserstoff, Methan und Kohlendioxid durch
Reaktion mit Wasserdampf umgeformt.
Die über die Leitung 38 abgezogenen Produkte werden dann
im Wärmeaustauscher 56 gekühlt und im Ballon bzw. Behälter
39 getrennt in: Eine wäßrige sulfurierten Wasserstoff,
Ammoniak und Kohlendioxid enthaltende Phase, die über die
Leitung 41 abgezogen wird, eine über die Leitung 40
abgezogene flüssige Kohlenwasserstoff enthaltende Phase
und eine hauptsächlich Wasserstoff, Methan, Ethan, Propan,
Butan, Kohlendioxid, Kohlenmonoxid und sulfurierten
Wasserstoff enthaltende Phase, die über die Leitung 42 abgezogen
wird.
Nach Kühlung in den Austauschern 56 und 57 wird dieser
Gasstrom in der Kolonne 43 in an sich bekannter Weise
durch eine Lösung eines Absorptionsmittels sulfurierten
Wasserstoffs und Kohlendioxids gewaschen, die über die
Leitung 44 zugeführt und über die Leitung 45 abgeführt
wird.
Der gereinigte Abstrom wird über die Leitung 46 in die Fraktionierungszone
47 geschickt, wo man mit an sich bekannter
Technik wie der Tiefsttemperaturtechnik oder Adsorption
mittels Molekularsieben einen Fluß abtrennt, der
reich an Wasserstoff ist und über die Leitung 48 abgezogen
wird sowie ein brennbares Gas, welches über die
Leitung 50 abgezogen wird, wobei letzteres hauptsächlich
gasförmige Kohlenwasserstoffe, Wasserstoff und einen
geringen Anteil Kohlenmonoxid enthält. Der Wasserstoffstrom
48 wird in zwei geteilt: Der eine wird über die Leitung
22 gegen die Hydropyrolysezone rezyklisiert; der
andere über die Leitung 49 abgezogen. Der Strom brennbaren
Gases 50 wird ebenfalls in zwei geteilt: Der eine wird
über die Leitung 51 gegen die Heizvorrichtung 55 des Wirbelbettes
abgezogen, wo er nach Zusatz von Luft über die
Leitung 53 verbrannt wird und über die Leitung 54 abgezogene
Rauchgase liefert; der andere wird über die Leitung 52
abgezogen.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne sie
zu beschränken. Sie befassen sich mit der Durchführung
des Verfahrens anhand einer schweren Rückstandscharge, die
gebildet wird aus einem Asphalt, der aus der
Entasphaltierung eines Erdöldestillationsrückstandes mit
Pentan stammt und die folgenden Eigenschaften aufweist:
Die verwendete Vorrichtung umfaßt im wesentlichen einen
integrierten Reaktor von dem in Fig. 1 gezeigten Typ,
auf den Bezug genommen wird. Gebildet wird dieser durch
ein Stahlrohr 1 mit 7 m Höhe und 30 cm Innendurchmesser,
der an seinem unteren Teil über die Gitter 2 verfügt, das
ein Wirbelbett für die katalytische Masse von etwa 4 m
Tiefe trägt. Das in das Wirbelbett tauchende Innenrohr 3
verfügt über eine Höhe von 5 m und einen Innendurchmesser
von 6 cm. Elektrische Öfen ermöglichen es, die Asphaltcharge,
den Wasserstoff und den Wasserdampf vorzuwärmen,
die jeweils über die Leitungen 5, 6 und 7 eingeführt wurden
und machen es auch möglich, Wärme im Wirbelbett über
die Wandungen des Reaktors zuzugeben.
Der Reaktor wird mit 200 kg katalytischer Masse von einer
Granulometrie von 200 bis 400 µm beladen. Die Masse wird
zunächst fluidisiert und durch Stickstoffströme über die
Leitungen 6 und 7 in Zirkulation versetzt und dabei auf
eine Temperatur von etwa 750°C mittels elektrischer Öfen
gebracht. Der Druck wird benachbart 50 bar geregelt. Stickstoff
wird dann durch 130 kg/h auf 580°C vorgewärmten
Wasserdampf und 100 bis 150 Nm³/h Wasserstoff ersetzt, der
zwischen 400 und 600°C vorgewärmt wurde, wobei die Zugabe
über die Leitungen 7 bzw. 6 erfolgte. Nun werden etwa
100 kg/h auf 320°C vorgewärmten Asphalts eingeführt, der
in dem Reaktor im Gemisch mit Wasserstoff unten am mittigen
Rohr eintritt. In der Mitte des mittigen Rohres angeordnete
Thermopaare des ringförmigen Wirbelbettes ermöglichen es,
die mittleren Temperaturen der Hydropyrolyse- und Vergasungszonen
zu messen.
Die über die Leitung 10 austretenden Reaktionsprodukte werden
auf Umgebungstemperatur gekühlt, entspannt und in zwei
flüssige Phasen (wäßrige und kohlenwasserstoffhaltige)
sowie eine ringförmige Phase getrennt. Nach etlichen Stunden
nach Inbetriebsetzen der Anlage stellt sich eine Materialbilanz
für einen einstündigen Betrieb ein: Die gasförmige
Phase wird mit Hilfe eines volumetrischen Zählers
gemessen und durch Chromatographie analysiert; die flüssige
Kohlenwasserstoffcharge wird filtriert, gewogen und
durch Destillation in ein leichtes Destillat mit einem
normalen Siedepunkt zwischen 40 und 180°C, in ein mittleres
Destillat mit einem normalen Siedepunkt zwischen 180
und 400°C und ein Schweröl mit einem normalen Siedepunkt
oberhalb 400°C fraktioniert, wobei man an diesen die Elementaranalysen
vornimmt. Die Ergebnisse sind ausgedrückt in
Form Umwandlungsgrad des Kohlenstoffs der Charge in verschiedene
kohlenstoffhaltige Produkte. Tafel I gibt die
Arbeitsbedingungen und die Ergebnisse der durchgeführten
Vergleichsversuche wieder.
Der Reaktor wird mit 200 kg Petrolkoks aus dem Verfahren
des Fluid Coking von einer Granulometrie von 200 bis 300 µm
und einer spezifischen Oberfläche von 4 m²/g ohne Zusatz
von Katalysator beladen. Nach einem Betrieb von 2 Stunden
zeigt die aufgestellte Bilanz (Tafel I), daß nur 70% des
Kohlenstoffs der Charge in den aus dem Reaktor austretenden
Produkten wiederzufinden sind. Bei Öffnen des
Reaktors stellt man fest, daß der Koks sich auf der Ausgangsmasse
gesammelt hat, die jetzt 278,4 kg (3 Stunden
Betrieb) wiegt.
Wiederholt wird der Versuch des Beispiels 1; der Reaktor
wird aber zunächst mit 200 kg einer katalytischen Masse
beladen, die erhalten wird aus einem trockenen Gemisch
von 170 kg des gleichen Petrolkokses wie nach Beispiel 1
und 30 kg von K₂CO₃. Die nach 2 Stunden Betrieb aufgestellte
Bilanz zeigt, daß der gesamte Kohlenstoff der Charge
sich in den aus dem Reaktor austretenden Produkten befindet
und daß die Ausbeuten an gasförmigen und flüssigen
Kohlenwasserstoffen beachtlich gegenüber dem Versuch des
Beispiels 1 verbessert wurden. Der letztgenannte Punkt
stellt den Beweis dafür her, daß der Katalysator nicht nur
auf die Vergasungsgeschwindigkeit des Kokses durch Wasserdampf,
sondern auch auf die Selektivität der Hydropyrolysereaktionen
des Asphaltes einwirkt und die Bildung von
Kohlenwasserstoffen auf Kosten von Koks begünstigt.
Wiederholt wird der Versuch des Beispiels 1 mit 200 kg
einer katalytischen Masse, die 6 Gew.-% an Fe₂O₃ enthält
und in folgender Weise hergestellt wurde: Man führt in den
Reaktor 188 kg eines Kokses gleich dem des Beispiels 1 ein.
Das Kokswirbelbett wird durch Zusatz von Stickstoff in
Zirkulation gesetzt und auf 400°C gebracht; dann gibt man
allmählich 100 l einer wäßrigen Lösung zu, die 60,6 kg
Fe(NO₃)₃, 9H₂O enthält.
Die Masse wird dann auf 750°C gebracht, der Ablauf ist
wie nach Beispiel 1. Man stellt fest, daß der Umwandlungsgesamtgrad
des Kohlenstoffs der Charge in flüchtige Produkte
und die Ausbeuten an Kohlenwasserstoffen gegenüber
denen des Beispiels 1 gesteigert sind, jedoch in weniger
großem Anteil als dies für Beispiel 2 gilt.
Wiederholt wird der Versuch des Beispiels 1 mit 200 kg
einer katalytischen Masse, die 15 Gew.-% K₂CO₃ und 5,1 Gew.-%
Fe₂O₃ enthält, die in folgender Weise hergestellt
wurde: Man führt in den Reaktor 170 kg katalytischer Masse
ein, die wie nach Beispiel 3 hergestellt wurde und fügt
dann 30 kg kristallisiertes K₂CO₃ zu, indem man das Wirbelbett
zirkulieren läßt.
Man stellt fest, daß der Umwandlungs-Gesamtgrad des Kohlenstoffs
der Charge in flüchtige Produkte 100% erreicht
(es stellt sich sogar Vergasung eines kleinen Teiles des
Kokses der katalytischen Masse aufgrund der Überdimensionierung
der Vergasungszone ein). Im übrigen wird die
Ausbeute an Kohlenwasserstoffen noch gegenüber den vorhergehenden
Versuchen verbessert.
Wiederholt wird der Versuch des Beispiels 1 mit 200 kg
einer katalytischen Masse, die 10 Gew.-% CaCO₃ und 3 Gew.-%
NiO auf einem Aluminiumoxidträger enthielt, wobei die Herstellung
in folgender Weise vor sich ging. Man führt in den
Reaktor 174 kg Aluminiumoxid mit einer Granulometrie von
200 bis 300 µm und einer spezifischen Oberfläche von 25 m²/g
ein. Das Aluminiumoxid wird fluidisiert und durch auf
400°C gebrachte Stickstoffströme in Zirkulation versetzt;
dann gibt man 100 l einer wäßrigen Lösung zu, welche
31,6 kg Calciumacetat und 50 l einer wäßrigen Lösung
enthielt, welche 23,4 kg Ni(NO₃), 6H₂O enthielt; man
stellt eine klare Verbesserung des Umwandlungs-Gesamtverhältnisses
des Kohlenstoffs der Charge in flüchtige Produkte
sowie der Ausbeute an gasförmigen und flüssigen
Kohlenwasserstoffen gegenüber Beispiel 1 fest.
Wiederholt wird der Versuch des Beispiels 1 mit 200 kg
einer katalytischen Masse, die 15 Gew.-% Na₂CO₃ und
5 Gew.-% Fe₂O₃ auf einem Kaolinträger enthielt, wobei
die Herstellung in folgender Weise erfolgte. Eingeführt
werden in den Reaktor 160 kg Kaolin von einer Granulometrie
von 250 bis 350 µm und einer spezifischen Oberfläche
von 9 m²/g. Das Wirbelbett wird durch auf 400°C gebrachten
Stickstoff in Zirkulation versetzt; dann gibt man nacheinander
200 l einer wäßrigen 30 kg Na₂CO₃ enthaltenden
Lösung und 100 l einer wäßrigen Lösung zu, welche 50,5 kg
Fe(NO₃)₃, 9H₂O enthielt.
Festgestellt wird eine klare Verbesserung des Gesamtumwandlungsgrades
des Kohlenstoffs der Charge in flüchtige Produkte
sowie der Ausbeuten an gasförmigen und flüssigen
Kohlenwasserstoffen, verglichen mit Beispiel 1.
Man belädt den Reaktor mit 162,4 kg Koks wie nach Beispiel
1. Das Bett wird fluidisiert und durch auf 400°C
gebrachte Stickstoffströme in Zirkulation versetzt. Nacheinander
gibt man zu: 60 l wäßrige Lösung, die 30 kg an
K₂CO₃ enthielt, dann 10 l wäßrige Lösung, die 4,7 kg
Ni(NO₃)₃, 6H₂O enthielt, dann 160 l wäßriger warmer
Lösung, die 8,2 kg NH₄VO₃ enthielt. Man erhält so etwa
200 kg katalytischer Masse, die 15 Gew.-% an K₂CO₃,
0,6 Gew.-% an NiO und 3,2 Gew.-% an V₂O₅ enthielt.
Die Arbeitsbedingungen, insbesondere der Wasserstoffdurchsatz,
werden so eingestellt, daß man eine mittlere Temperatur
in der Hydropyrolysezone von 651°C für Beispiel 7
und 748°C für Beispiel 8 erhielt; die Temperatur der
Vergasungszone bleibt im wesentlichen die gleiche wie nach
den vorhergehenden Versuchen.
Man stellt fest, daß die Erhöhung der Hydropyrolysetemperatur
zu einer Erhöhung des Anteiles gasförmiger Kohlenwasserstoffe
gegenüber flüssigen Kohlenwasserstoffen führt,
wobei die Summe in etwa konstant und benachbart der des
Beispiels 4 bleibt.
Claims (9)
1. Integriertes Verfahren zum Umwandeln der Rückstände
schwerer Erdöle bzw. von Schwerölrückständen in Wasserstoff
und gasförmige sowie destillierbare Kohlenwasserstoffe,
dadurch gekennzeichnet, daß
- a) in einer ersten Stufe der Erdölrückstand und Wasserstoff gleichzeitig mit einem auf einem Träger vorgesehenen Katalysator, der wenigstens ein Alkalimetall- oder Erdalkalimetalloxid oder -carbonat enthält und aus der Stufe b) stammt, bei einer Temperatur von 530 bis 800°C unter einem Druck von 15 bis 100 bar zur Erzeugung gasförmiger Kohlenwasserstoffe und Dampf sowie Koks, der sich auf dem Katalysator abscheidet, kontaktiert werden und der verkokte Katalysator von diesen Kohlenwasserstoffen getrennt wird, und daß
- b) in einer zweiten Stufe der verkokte, von den Kohlenwasserstoffen in der Stufe a) getrennte Katalysator mit Wasserdampf, im wesentlichen in Abwesenheit von molekularem Sauerstoff bei einer Temperatur von 600 bis 800°C unter einem Druck von 15 bis 100 bar über einen zur Vergasung in Form von Wasserstoff, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und Methan wenigstens 90% des abgeschiedenen Kokses ausreichenden Zeitraum kontakiert wird und dieser Katalysator in die Stufe a) rezyklisiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Druck in der Stufe a) und Stufe b) im wesentlichen
der gleiche ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Gehalt an Alkalimetallen und Erdalkalimetallen
des Katalysators bei 1 bis 50 Gew.-% liegt.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Katalysator wenigstens ein Oxid
oder Carbonat des Natriums, Kaliums oder Calciums und
wenigstens einen Träger aufweist.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Träger gewählt ist aus der Gruppe Aluminiumoxid,
Titanoxid, Kalk, Dolomit, Ton und Petrolkoks.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß der Katalysator wenigstens ein
Oxid oder Carbonat des Kaliums, Natriums oder Calciums
und wenigstens eine Verbindung des Eisens, Vanadiums oder
Nickels, enthält, wobei der Anteil der letztgenannten
Verbindung bei 0,01 bis 0,5 Atom pro Atom Kalium,
Natrium oder Calcium beträgt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stufen a) und b) jeweils in
wenigstens einer Reaktionszone mit vertikaler Achse
durchgeführt werden, die in einem gemeinsamen Raum
untergebracht sind und miteinander jeweils an ihrem
Kopf und an ihrer Basis in Verbindung stehen, wobei
die Stufe a) durchgeführt wird im aufsteigenden Gleichstrom
des Erdölrückstandes, des Wasserstoffes und des
Katalysators und die Stufe b) im aufsteigenden Strom
von Wasserdampf und im absteigenden Strom des Katalysators,
wobei Wasserstoff, Erdölrückstand und Wasserdampf
von unten in ihre jeweiligen Reaktionszonen eingeführt
werden und die Produkte aus den jeweiligen
Reaktionszonen oben abgezogen werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Katalysatormenge 1 bis 15 Tonnen
pro Tonne Erdölrückstand beträgt und die Wasserdampfmenge
bei 1,5 bis 8 Tonnen pro Tonne Koks liegt,
der mit dem Katalysator in die Stufe b) eingeführt
wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Wasserstoffdurchsatz bei 200
bis 3000 Nm³ (Normkubikmeter) pro Tonne Erdölrückstand
und die Kontaktzeit bei 0,1 bis 60 Sekunden in
der ersten Stufe betragen.
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