DE348754C - Empfangs- und Sendeanordnung fuer Hochfrequenztelephonie und -telegraphie - Google Patents
Empfangs- und Sendeanordnung fuer Hochfrequenztelephonie und -telegraphieInfo
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/06—Receivers
- H04B1/16—Circuits
- H04B1/22—Circuits for receivers in which no local oscillation is generated
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Devices For Supply Of Signal Current (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
IM 16. FESRUAR 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 a GRUPPE 68
Deutsche Telephonwerke G. m. b. H. in Berlin.
Empfangs- und Sendeanordnung für Hochfrequenztelephonie und -telegraphie.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. April 1919 ab.
Zum telephoniscben Empfang hochfrequenter
Schwingungen kann eine z. B. als Audion ausgebildete Entladungsröhre dienen. Derartige
Röhren besitzen eine Glühkathode, ein Gitter und eine Anode und sind mit einem Schwingungskreis verbunden, der an der Kathode
oder am Gitter liegt und mit der bekannten Rückkopplung versehen ist. Das
Telephon liegt im Anodenkreis in Reihe mit ίο einer Energiequelle meist einer Gleichstromquelle
(Batterie). Diese Lage des Telephons scheint gegeben in Rücksicht darauf, daß die
Verbrauchsenergie des Telephons von irgendwoher gedeckt werden muß, und hierfür steht
die Anodenbatterie ohne weiteres zur Verfügung.
Die Erfindung besteht darin, daß das Telephon oder der. Telephonübertrager nicht im
Anodenkreis, sondern im Gitterkreis der Entladungsröhre angeordnet wird. Versuche haben
ergeben, daß bei dieser Anordnung die Lautstärke der telephonischen Übertragung nicht
vermindert wird bzw. gegenüber den bekannten Anordnungen, wo das Telephon in einem
gemeinsamen Teil des Gitterkreises und des Anodenkreises liegt, sogar erhöht wird, indem
das nunmehr nur im Gitterkreis liegende Telephon dem lautmindernden Einfluß der zwischen
beiden Kreisen bzw. ihren Strömen bestellenden Phasenverschiebung entzogen ist.
Weitere Vorteile der neuen Anordnung sind folgende: Erstens machen sich Strom- oder
Spannungsschwankungen der Energiequelle weniger störend bei dem am Gitter liegenden
Telephon bemerkbar. Zweitens wird die Entladungsröhre gleichzeitig als Hochfrequenzsender
benutzt, so liegt, da hierbei zweckmäßig das Gitter mit einem Mikrophon zu
beeinflussen ist, nunmehr sowohl das Mikroao phon (oder der Mikrophonübertrager) wie auch
das Telephon im Gitterkreis. Hierdurch wird ein Gegensprechverkehr ohne Umschalten und
ohne störendes Selbsttönen ermöglicht. Drittens: das Telephon und Mikrophon kann
durch einen gemeinsamen Übertrager ersetzt werden, dessen Sekundärseite im Gitterkreis
und dessen Primärseite an einem gewöhnlichen Fernsprechapparat liegt. Der Übertrager Avird
die empfangenen Töne dem Fernsprechapparat und beim Sprechen die Sprechströme dem
Hochfrequenzsender, den die Einrichtung als- ] dann darstellt, zuführen. Diese Anordnung
ermöglicht den Anschluß eines oder mehrerer Teilnehmerapparate gewöhnlicher bzw. -beliebiger
Art an einen derartigen Sender bzw. Empfänger, was sowohl für die Hochfrequenztelephonie
ohne Draht als auch längs Leitungen von praktischer Bedeutung ist. An eine Zentralstelle dieser Art können beispielsweise
entfernt liegende Sprechstellen einfach mit ihrer gewöhnlichen Leitung angeschlossen
werden, was dagegen nicht möglich ist, wenn das Mikrophon im Gitterkreis, das Telephon
im Anodenkreis der Entladungsröhre liegen müßte. a
Abb. ι der Zeichnung stellt eine Audionröhre A mit Anode a, Gitter g und Glühkathode
k dar, welch letztere durch die ! Batterie e geheizt wird. Zwischen α und k ;
liegt die Anodenbatterie B in Reihe mit dem Schwingungskreis, der aus der Kopplungsspule II des Übertragers T und dem Kondensator
C besteht. Die Übertragerspule III koppelt das Audion mit der Fernleitung i, 2 und !
die Spule I stellt die Rückkopplung des Gitter- '<
kreises dar, der erfindungsgemäß das TeIe- : phon t in Brücke mit einem Kondensator c
enthält.
Abb. 2 veranschaulicht die Änderung der Schaltung, welche erfinduiigsgemäß dazu dient,
die Einrichtung auch zum Senden zu benutzen. Hier ist in Reihe mit dem Telephon t, das
natürlich auch mittels eines Übertragers angeschlossen sein könnte, ein Mikrophonübertrager
d angeordnet, dessen Primärkreis das Mikrophon m und die Mikrophonbatterie fi
enthält. Die übrigen Teile der Schaltung sind die gleichen wie in Abb. 1.
Abb. 3 unterscheidet sich von den bisherigen Abbildungen nur dadurch, daß der Gitterkreis
überhaupt nur einen Übertrager d nebst parallelem Kondensator c enthält und dadurch
mit einer gewöhnlichen Fernsprechstation S gekoppelt ist, deren Teile nicht weiter angedeutet
sind.
Endlich ist wegen des geringeren inneren Widerstandes der Röhre zwischen Gitter und
Kathode eine ökonomische Abgleichung dieses Widerstandes zum Telephonwiderstand möglich,
ohne daß man zu hochohmigen Spezialtelephonen greifen muß, wie solche zu gleichem
Zweck im Anodenkreis nötig sein würden.
Claims (5)
1. Empfangs- und Sendeanordnung für Hochfrequenztelephonie und -telegraphie,
dadurch gekennzeichnet, daß das Empfangsorgan (Telephon bzw. Telephonübertrager)
im Gitterkreis einer mit Rückkopplung go versehenen Entladungsröhre (Audion) angeordnet
ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit dem
Empfangsorgan im Gitterkreis der Röhre ein Mikrophon (oder Mikrophonübertrager) behufs Benutzung der Einrichtung als
Sender angeordnet ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Gitterkreis der
Entladungsröhre ein für Mikrophon und Telephon gemeinsamer Übertrager angeordnet
ist.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe als Bestandteil
einer gewöhnlichen Fernsprechstelle vermittels Angliederung durch den Übertrager
ausgebildet ist.
5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe als Zentralstelle
für eine Mehrzahl von Teilnehmersprechstellen oder als Zwischenempfangs- und sendesteile für eine entfernte Sprechstelle
ausgebildet und durch Übertrager mit der oder den gewöhnlichen Zuleitungen der Sprechstellen verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE348754T | 1919-04-12 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE348754C true DE348754C (de) | 1922-02-16 |
Family
ID=6257688
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1919348754D Expired DE348754C (de) | 1919-04-12 | 1919-04-12 | Empfangs- und Sendeanordnung fuer Hochfrequenztelephonie und -telegraphie |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE348754C (de) |
-
1919
- 1919-04-12 DE DE1919348754D patent/DE348754C/de not_active Expired
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