DE3438449C2 - - Google Patents
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
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- H04N23/00—Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof
- H04N23/20—Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof for generating image signals from infrared radiation only
- H04N23/23—Cameras or camera modules comprising electronic image sensors; Control thereof for generating image signals from infrared radiation only from thermal infrared radiation
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Description
Die Erfindung betrifft ein IR-Thermographiesystem,
bestehend einerseits aus einer IR-Kamera, die eine
Rasterabtastvorrichtung und eine Bildabtastvorrichtung
zur punktweisen Analyse des Bildes eines Gesichtsfeldes
aus aneinandergrenzenden Elementarfeldern und zur
Projektion auf eine mindestens einen photoempfindlichen
Detektor umfassende Detektormatrix zu je einem Detektor
je Elementarfeld enthält, andererseits aus einem
elektronischen Verarbeitungsmodul für das analoge
Ausgangssignal der Kamera, der mindestens mit einer
Digitalisierungsschaltung für das analoge Ausgangssignal
und mindestens einem D/A-Wandler für das verarbeitete
Signal versehen ist, zum dritten aus einer Schaltung
zur Sichtbarmachung des Ausgangssignals des D/A-Wandlers
auf einem Fernsehmonitor.
Derartige Systeme werden insbesondere zur Sichtbarmachung
eines Teils einer im Infraroten mit einer Wellenlänge
von mehr als einem Mikron gesehenen Landschaft benutzt
und könnten auch im Bereich des sichtbaren
Lichtes verwendet werden, doch werden in diesem
letzteren Fall, der die Domäne der bekannten Fernsehkameras
ist, ihnen Systeme vorgezogen, die mit Analysevorrichtungen
versehen sind, die auf anderen Prinzipien
beruhen, welche normalerweise auf der Abtastung mittels
Elektronenstrahlen fußen. Auf dem Gebiet der Infrarotstrahlung
kann die Sichtbarmachung bei Tag oder bei
Nacht erfolgen, ist jedoch im allgemeinen bei Nacht
nützlicher, da dann die direkte Sicht sehr beeinträchtigt
oder unmöglich ist. Die Spektralbänder der von
diesen Systemen detektierten Strahlung entsprechen
den Fenstern der atmosphärischen Transparenz, reichen
also von 3 bis 5 µ oder von 8 bis 12 µ. Auf dieses
letztere Spektralband zielt die Erfindung im besonderen
ab, da es besonders gut geeignet zur Sichtbarmachung
von Körpern ist, die sich auf Umgebungstemperatur befinden,
denn ein schwarzer Körper von 300° K hat das
Maximum seiner Strahlung bei etwa 10 µ. Systeme, die
optomechanische Vorrichtungen zur Raster- und zur
Zeilenabtastung benutzen, sind aus dem Werk von
G. GAUSSORGUES, "La thermographie infrarouge", veröffentlicht
bei Technique et Documentation, 2. Dezember 1980,
bekannt.
Die derzeitige Empfindlichkeit von Infrarotkameras
ist in bestimmen Einsatzfällen bei der Überwachung
des Himmels, des Land- oder des Seehorizontes nicht
ausreichend, entweder weil die atmosphärischen Bedingungen
ungünstig sind oder weil große Detektionsreichweiten
von beispielsweise mehreren zehn Kilometern angestrebt
werden.
Ein bekanntes Verfahren zur Verbesserung der Empfindlichkeit
von Infrarotkameras ist die Summierung aufeinanderfolgender
Bilder. Das Auge selbst führt im
Regelfall bereits eine solche Verarbeitung durch, in
dem es vier bis fünf aufeinanderfolgende Bilder
akkumuliert. Wenn i die Zahl der akkumulierten
Bilder ist, so ist die Verbesserung des Signal/Rauschen-
Verhältnisses gleich . Das Auge ermöglicht somit
eine Empfindlichkeitssteigerung in der Größenordnung
von 2. Wenn hingegen die Akkumulation elektronisch
durch Summierung und Mittelung von beispielsweise 16
aufeinanderfolgenden Bildern erfolgt, arbeitet das
Auge nicht mehr als Integrator, da das Bild dann sehr
langsam wechselt, sich also nur in großen zeitlichen
Abständen erneuert. Folglich ist im letzteren Fall die
scheinbare Verbesserung für den Betrachter im Verhältnis
zur normalen Wahrnehmung gleich , also gleich 2
im Fall der Akkumulation von 16 Bildern. Diese Verarbeitung
durch Akkumulation von Bildern kann im
wesentlichen nur im digitalen Bereich im Inneren des
elektronischen Verarbeitungsmoduls erfolgen, sofern
sich an der Arbeitsweise der Raster- und Zeilenabtastvorrichtung
in der Kamera gegenüber der normalen Arbeitsweise
nichts ändern soll. Der Hauptnachteil dieses
Verfahrens der zeitlichen Akkumulation besteht darin,
daß eine feste Visierrichtung erforderlich ist und daß
selbst bei Einhaltung einer festen Visierrichtung
ein im Gesichtsfeld sich bewegendes Ziel in der Richtung
seines Geschwindigkeitsvektors unscharf wird.
Bei 25 Bildern (50 Rastern oder Halbbildern) je Sekunde
entsprechend der Fernsehnorm beträgt die Dauer von
16 Bildern 0,64 Sekunden. Die Bildstabilität kann durch
eine Verfolgung (sogenanntes tracking) einer vom
Operateur gewählten Bezugsgröße oder einer Verfolgung
des detektierten Bildes selbst nach bekannten Verfahren
gewährleistet werden. Die Unschärfe ist dann geringer,
jedoch auf Kosten der Erkennungsreichweite zufolge des
verwendeten Nachführverfahrens und auf Kosten einer
langsamen Bildwechselzeit zufolge der Verarbeitung
durch Akkumulation der Bilder.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Empfindlichkeit
eines Infrarot-Thermographiesystems der einleitend
angegebenen Gattung zu verbessern und damit
auch die Detektionsreichweite und die Erkennungsreichweite
zu vergrößern.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, bei
einem Infrarot-Thermographiesystem, das mehrere Zeilen
gleichzeitig mit Hilfe von mehreren Detektoren in
Rasterrichtung analysiert, auf einem Fernsehmonitor ein
homogeneres Bild zu erzielen.
Diese Aufgaben werden dadurch gelöst und die erwähnten
Nachteile des Standes der Technik dadurch überwunden,
daß das System Mittel enthält, die im Analysebetrieb
eine progressive zeilenweise Akkumulation durchführen
und daß hierzu einerseits die Bewegung der Rasterabtastvorrichtung
durch Steuermittel im Verhältnis zu der
bekannten normalen Analyse verlangsamt wird, derart,
daß zwei beliebige, sich zeitlich folgende Zeilen des
Bildes des Gesichtsfeldes, die auf den Detektor/die
Detektoren projiziert werden, sich überlappen, wobei
die räumliche Verschiebung zwischen diesen aufeinanderfolgenden
Zeilen klein im Verhältnis zu der Abmessung
eines Detektors in Rasterrichtung ist, derart, daß
jedes Elementarfeld des Gesichtsfeldes n-mal nacheinander
mit der Folge der Zeilenabtastung von dem Detektor
analysiert wird, der dementsprechend am Ausgang
der Kamera n aufeinanderfolgende Analogsignale liefert,
daß die n sich auf jedes Elementarfeld beziehenden
Signale nach Digitalisierung mittels eines Addierers
addiert und mittels einer Sequenzgeberschaltung an
einem vorgegebenen Platz in einen Bildspeicher eingespeichert
werden, der in dem Verarbeitungsmodul enthalten
ist, und daß das Bild des Gesichtsfeldes auf dem
Fernsehmonitor durch wiederholtes Auslesen des Bildspeichers
wieder hergestellt wird.
Zum selben Zweck wie die Akkumulation von Bildern erfordert
das Verfahren der Analyse durch zeilenweise
Akkumulation nach der Erfindung eine Digitalisierung
des Ausgangssignals der Kamera, einen Addierer und
eine Speicherung der Gesamtheit des Bildes. Darüberhinaus
erfordert das Verfahren der zeilenweisen Akkumulation
eine Verlangsamung der vertikalen Abtastung, was, wie
schon angegeben, bei der bildweisen Akkumulation nicht
der Fall ist. Führt man den Vergleich der beiden Verfahren
weiter, so stellt man fest, daß die zeilenweise
Akkumulation wesentlich anpassungsfähiger ist und
nahezu vollständig die Probleme der Schärfe und/oder der
Homogenität des Bildes im Fall einer nicht vollständig
stabilen Visierrichtung oder eines im Gesichtsfeld der
Kamera sich bewegenden Körpers löst, uzw. bei angenommen
gleichem Empfindlichkeitsgewinn bei beiden auf Akkumulation
beruhenden Analyseverfahren. Führt man das einleitend
angegebene Beispiel der Akkumulation von 16 aufeinanderfolgenden
Bildern fort und nimmt eine zeilenweise
Akkumulation für eine im Verhältnis n = 16 verlangsamte
Rasterabtastung an, was die gleiche Akkumulationskapazität
darstellt, so liegt auf der Hand, daß für
einen gegebenen Punkt des Bildes auf dem Bildschirm
des Fernsehmonitors, der einem Elementarfeld des Gesichtsfeldes
entspricht, der Elektronenstrahl, der
diesen Punkt erzeugt, im ersteren Fall aus dem Mittelwert
von 16 aufeinanderfolgenden Elementarsignalen am
Ausgang des photoempfindlichen Detektors mit einer
Frequenz gleich der Bildfrequenz resultiert, während
er im zweiten Fall aus dem Mittelwert von 16 Elementarsignalen,
die mit der Zeilenfrequenz aufeinander
folgen, resultiert. Im ersteren Fall kann jeder Punkt
des Summen- oder Mittelwertbildes erst nach Analyse
von 16 aufeinanderfolgenden Bildern erhalten werden,
nach denen alle Punkte des Summenbildes während annähernd
der Dauer eines Bildes erhalten werden, während
im zweiten Fall die Zeilen des Summenbildes mit der
Folge von 1/16 Tl erhalten werden, worin Tl die
Zeilendauer ist. Hieraus folgt, daß die zeitliche
Korrelation zwischen zwei benachbarten oder aneinandergrenzenden
Punkten einer gegebenen Zeile oder zwischen
zwei benachbarten Zeilen bei der zeilenweisen Akkumulation
sehr viel besser als bei der bildweisen Akkumulation
ist. Bei der zeilenweisen Akkumulation kann das
Bild eines sich langsam bewegenden Gesichtsfeldes
und/oder eines in dem Gesichtsfeld sich bewegenden Körpers
zu einer wachsenden Verschiebung zwischen aufeinanderfolgenden
Zeilen der Zeilen des Summenbildes
führen, das heißt zu einer schiefwinkeligen Widergabe
der gesehenen Objekte oder zu Stauchungen oder Dehnungen,
jedoch kann die Unschärfe nicht im Bereich des Bildes
selbst entstehen. Vielmehr kann die Unschärfe theoretisch
im Bereich der Zeile auftreten, wenn man annimmt, daß
die Zeit zur Erzeugung jeder Zeile des Summenbildes vergleichbar
mit der Integrationszeit des Auges ist, die
hier als Bezugsgröße dient, also bei etwa 200 ms liegt.
Bei einem Bild mit 625 Zeilen, von denen 510 nutzbare
Zeilen die zwei ineinander verschachtelten Halbbilder
oder Raster bilden und auf der Grundlage von 25 Bildern
(50 Rastern) je Sekunde erhält man ein Verhältnis
n = 3125, das heißt eine theoretische Empfindlichkeitsverbesserung
von = 28, was für die ins Auge gefaßten
praktischen Anwendungen unzweckmäßig hoch ist.
Das einzig verbleibende Problem ist folglich die scheinbare
oder tatsächliche Verformung beweglicher Objekte
im Summenbild, jedoch ist das Auge hervorragend darauf
eingerichtet, die tatsächlichen Formen wiederzuerkennen.
Demgegenüber ist das Auge sehr viel schlechter geeignet,
aus unscharfen Umrissen scharfe Bilder zu erkennen.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht
darin, daß der elektronische Verarbeitungsmodul zwischen
der Digitalisierungsschaltung und dem D/A-Wandler einen
Signalverarbeitungskanal enthält, der hintereinander
eine Schleifenschaltung, bestehend aus dem Addierer und
einem mit einem ersten Teil des Sequenzgebers versehenen
Zeilenspeicher, und mindestens einen Rasterspeicher umfaßt,
der Teil des Bildspeichers ist und mit einem
zweiten Teil des Sequenzgebers versehen ist, und daß das
wiederholte Auslesen des Bildspeichers parallel zum
Einschreiben in den Bildspeicher erfolgt.
Wie im Fall bestimmter mit Bildakkumulation arbeitender
Systeme ist es bei dieser Ausführungsform möglich, zur
Bildung des Mittelwertes der n jedem Bildpunkt zugeordneten
Signale ein Rekursivfilter zu verwenden, das jedes
Signal umso schwächer bedämpft, je mehr es zeitlich
zurückbleibt, was es gestattet, die Kapazität des
Übertragungsspeichers vor dem Bildspeicher ebenso
zu verringern wie die Zahl der jedem Bildpunkt in dem
Bildspeicher zugewiesenen Bits. Für die zeilenweise
Akkumulation hat der Übertragungsspeicher, über den
die aufeinanderfolgenden Summierungen der Zeilen
zur Bildung jeder Zeile des Summenbildes erfolgen,
eine kleinere Kapazität als der entsprechende Übertragungsspeicher
für die bildweise Akkumulation und
die zu addierenden Werte liegen sich zeitlich sehr
viel näher. Mit Vorteil wird daher eine reine Summierung
mit Hilfe einer Schleifenschaltung durchgeführt,
die einen Addierer und einen Zeilenspeicher
umfaßt. Sobald eine Zeile im Zeilenspeicher vollständig
ist, d. h. nach n Summierungen aufeinanderfolgender
Zeilen, wird sie in den Bildspeicher an die Stelle
der Zeile der selben Ordnungszahl aus der vorangegangenen
Rasterabtastung gesetzt.
Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform kann
der Bildspeicher aus einem einzigen Rasterspeicher
oder aus zwei getrennten Rasterspeichern bestehen,
von denen der eine die geradzahligen Raster und
der andere die ungeradzahligen Raster speichert. In
beiden Fällen ist das System vorzugsweise so ausgelegt,
daß es mit den Normen der Fernsehempfänger
kompatibel ist, nach denen zwei auf dem Bildschirm
ineinandergreifende Raster eines nach dem anderen
ausgelesen werden. Im ersteren Fall wird der einzige
Rasterspeicher nacheinander derart ausgelesen, daß
sich die zwei ineinandergreifenden Raster ergeben,
was sich in einer Verdoppelung der Zeilen auf dem
Bildschirm auswirkt. Im zweiten Fall werden die
Schreibeingänge und die Leseausgänge der zwei Rasterspeicher
von einem dritten Teil des Sequenzgebers
gesteuert, wobei die n sich auf jedes Elementarfeld
beziehenden Signale in zwei aufeinanderfolgende Teilsummen
addiert werden uzw. auf der Grundlage von n/2
Signalen für jede Teilsumme. Die am Ausgang des betreffenden
Zeilenspeichers gelieferten Ergebnisse der
zwei Teilsummen werden jeweils an homologen, also
einander entsprechenden Stellen der zwei Speicher für
die geradzahligen bzw. die ungeradzahligen Raster eingespeichert.
Ein am Eingang der Bildspeicher angeordneter
Schalter wird mit der Frequenz 2/n Tl zwischen
den Eingängen hin- und hergeschaltet und ein am Ausgang
der Speicher angeordneter Schalter wird mit der
Rasterfrequenz Ft geschaltet.
Eine andere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
zeichnet sich dadurch aus, daß der Verarbeitungsmodul
zur Analyse durch fortlaufende zeilenweise Akkumulation
aus folgenden Teilen besteht: mindestens einem Addierer,
einem Bildspeicher, der einen einzigen Rasterspeicher
umfaßt, Schaltungen zur Zählung und Sequenzierung für
die Adressierung zum Einschreiben und Auslesen des
Bildspeichers während einer ersten, sogenannten
Acquisitionsphase, die während einer vollständigen
Abtastung des Gesichtsfeldes mittels der Rasterabtastvorrichtung
abläuft, wobei die Zählschaltungen nur zum
Adressieren beim Auslesen des Bildspeichers während
einer zweiten Phase des Sichtbarmachens, die der ersten
Phase folgt, dient, während derer der Bildspeicher
zeilenweise mit der Zeilen- und der Rasterfrequenz
des Fernsehmonitors ausgelesen wird.
Bei dieser anderen Ausführungsform dient der Bildspeicher
in der ersten, sogenannten Acquisitionsphase als
Übertragungsspeicher, mittels dessen die aufeinanderfolgenden
Summierungen der Zeilen vorgenommen werden.
Es findet daher keine ständige Erneuerung des Bildes
Zeile für Zeile auf dem Fernsehmonitor statt, wie dies
bei der ersten Ausführungsform möglich ist.
Nach einer vollständigen Abtastung der Rasterabtastvorrichtung
ist der Inhalt des Bildspeichers festgelegt
und kann durch aufeinanderfolgendes Auslesen mit
der Rasterfrequenz auf den Fernsehmonitor übertragen
werden, auf dessen Bildschirm folglich ein stehendes
Bild erscheint.
Das Thermographiesystem nach der Erfindung wird nachfolgend
beispielhaft andhand der Zeichnung beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer ersten Ausführungsform
des Thermographiesystems.
Fig. 2 ein Beispiel eines für die erste
Ausführungsform geeigneten Bildspeichers,
Fig. 3 ein detailliertes Blockschaltbild
eines Teils des elektronischen Steuermoduls
einer zweiten Ausführungsform
des Thermographiesystems.
Die Fig. 1 zeigt eine Kamera 1, einen elektronischen
Verarbeitungsmodul 2 und eine Schaltung 3 zur Sichtbarmachung
des Bildes auf dem Bildschirm 4 eines
Fernsehmonitors. Die Kamera 1 ist so ausgelegt, daß
sie vorzugsweise eine Infrarotstrahlung analysiert
und umfaßt hierzu optomechanische Vorrichtungen zur
Rasterabtastung und zur Zeilenabtastung. Diese ansich
bekannten Vorrichtungen sind nicht dargestellt.
Sie fokussieren in der Kamera die empfangene Infrarotstrahlung
auf eine Detektormatrix, die mindestens
einen photoempfindlichen Detektor umfaßt, dessen Abmessungen
im wesentlichen gleich den Abmessungen eines
Elementarfeldes sind. Das reelle augenblickliche Bild
des Gesichtsfeldes in der Ebene der Detektoren besteht
aus aneinandergrenzenden Elementarfeldern. Jeder Detektor
gibt ein elektrisches Signal ab, uzw. jeweils
ein Signal für den Durchgang eines Elementarfeldes
durch das Bild vor jedem Detektor. Dieses Signal
wird an den elektronischen Verarbeitungsmodul 2 übertragen.
Zunächst wird angenommen, daß die Kamera nur
einen photoempfindlichen Detektor (Infrarot-Detektor)
enthält, dessen Ausgangssignal über eine Leitung 5,
von der zunächst ebenfalls angenommen wird, daß sie
lediglich aus einem einzigen Leiter besteht, seriell
auf den Verarbeitungsmodul 2 übertragen wird. Das
Bild des Gesichtsfeldes wird in die Ebene des Detektors
Zeile für Zeile projiziert, derart, daß die aufeinanderfolgenden
Zeilen des Bildes aneinandergrenzen. In
bekannter Weise enthält der Verarbeitungsmodul 2 eine
Digitalisierungsschaltung 6, die das seriell von der
Kamera 1 ankommende Analogsignal in ein serielles
digitales Signal umwandelt, beispielsweise mit 6 Bit
auf einer Mehrfachleitung 7, was 64 mögliche unterschiedliche
Kontrastpegel ergibt. In der Zeichnung sind
Mehrfach- oder Vielfachleitungen durch einen kurzen
Schrägstrich gekennzeichnet, neben dem die Anzahl der
Einzelleiter durch eine entsprechende Ziffer angegeben
ist. Wie bei bekannten Infrarot-Thermographiesystemen
üblich, wird das auf 6 Bit codierte digitale
Signal einer digitalen Verarbeitungsschaltung 8 zugeführt,
in der verschiedene Arten der Filterung oder
Signalbehandlung wie Verkettung, Faltung oder Unterdrückung
des Landschaftshintergrundes durchgeführt
werden können. Anschließend wird das digitale Signal
über eine Leitung 9 einem D/A-Wandler 11 zugeführt,
der über eine Leitung 12 an die Schaltung 3 zur
Sichtbarmachung des Bildes ein serielles Analogsignal
nach CCIR-Norm abgibt. Bei einem vereinfachten IR-
Thermographiesystem sind zwei aufeinanderfolgende
Rasterabtastungen in der Kamera und auf dem Bildschirm
des Fernsehmonitors identisch, d. h. eine Zeile
mit einer bestimmten Ordnungszahl der Abtastung entspricht
einer Zeile derselben Ordnungszahl der folgenden
(oder der vorangehenden) Abtastung. Der nachfolgenden
Beschreibung liegt die Annahme eines Betriebes
mit ineinandergeschachtelten geradzahligen und ungeradzahligen
Zeilen zugrunde. Zwei aufeinanderfolgende
Raster aus dem Bildschirm des Fernsehmonitors sind
also räumlich gegeneinander um die halbe Höhe einer
Zeile des Rasters versetzt und das Vollbild aus
beispielsweise 510 Zeilen besteht aus zwei aufeinanderfolgenden
Rastern zu je 255 Zeilen, von denen der
sogenannte geradzahlige Raster die geradzahligen
Zeilen und der sogenannte ungeradzahlige Raster die
ungeradzahligen Zeilen umfaßt, wobei auf den ungeradzahligen
Raster ein geradzahliger Raster folgt.
Bei einer Betriebsweise entsprechend der hier behandelten
werden die Raster häufig auch als Halbbilder
bezeichnet. Für den normalen synchronisierten
Betrieb der Kamera 1 wirkt sich das Ineinandergreifen
der Raster und der Halbbilder auch in einer Verschiebung
zwischen zwei aufeinanderfolgenden Rasterabtastungen
um eine halbe Zeile und auf der Detektormatrix aus,
uzw. unter Berücksichtigung dessen, daß die Zeilen
eine durch den Durchmesser des Detektors verkörperte
Höhe haben, wobei die Zeilen während der Abtastung
lückenlos aneinandergrenzen, was auch so betrachtet
werden kann, daß eine beliebige Zeile des Bildes
für eine gegebene Abtastung des Gesichtsfeldes eine
darüberliegende und eine darunterliegende Zeile des
Bildes, die aus der vorhergehenden oder der nachfolgenden
Abtastung stammt, um die Hälfte überdeckt.
Auf diese Einzelheit wird hier zur Erleichterung des
Verständnisses der nachfolgend beschriebenen Erfindung
hingewiesen.
Der Grundgedanke des vorliegenden Vorschlages besteht
darin, die Rasterabtastung der Kamera in einem bestimmten,
vorzugsweise ganzzahligen Verhältnis n zu verlangsamen.
Dies hat zur Folge, daß zwei aufeinanderfolgende
Zeilen des Bildes in der Ebene des Detektors
nicht mehr lückenlos aneinandergrenzen sondern sich
nahezu vollständig überlagern oder überdecken, uzw.
umso mehr, je höher die Zahl n ist. Aus den nachfolgenden
Ausführungen wird klar werden, daß es uninteressant
ist, die Zahl n kleiner als 10 zu wählen. Es folgt
hieraus, daß jede Zeile des Bildes in Form eines elektronischen
Signales wiederaufgebaut werden kann uzw.
durch bildpunktweises Summieren von n aufeinanderfolgenden
Zeilen, die ohnehin zum Durchlaufen der
Abmessung eines Elementarfeldes, das heißt eines
Detektors in Rasterrichtung des Bildes notwendig sind.
Bei einer derartigen Arbeitsweise, bei der es ohnehin
notwendig ist, die Signaldaten zu speichern, ist eine
vollständige Synchronisation zwischen der Kamera 1 und
der Schaltung 3 zur Sichtbarmachung des Bildes nicht
mehr unerläßlich. Es ist jedoch empfehlenswert, im
Bereich der Kamera denselben Wert der Zeilenfrequenz
beizubehalten, damit die Eigenschaften der bekannten
Filter nicht geändert werden müssen, die stets notwendig
sind für die Filterung des Signals, dessen
Spektrum mit der Zeilenfrequenz in der Kamera verknüpft
ist.
Damit das Infrarot-Thermographiesystem in einer Betriebsart
arbeiten kann, bei der zeilenweise fortlaufend
akkumuliert wird, ist zwischen der Digitalisierungsschaltung 6
und dem D/A-Wandler 11 ein Signalverarbeitungskanal
vorgesehen, uzw. anstelle oder vorzugsweise
parallel zu der digitalen Verarbeitungsschaltung 8.
Dieser Kanal besteht aus der Aufeinanderfolge
einer Schleifenschaltung aus einem Addierer 13 mit
zwei Eingängen und einem Ausgang sowie einem Zeilenspeicher 14,
und aus einem Bildspeicher 15. In dem bevorzugten
Fall der Parallelschaltung dieses Signalverarbeitungskanals
zu der Verarbeitungsschaltung 8,
der in Fig. 1 dargestellt ist, ist dem D/A-Wandler 11
ein Schaltorgan 16 vorgeschaltet, mit dem die gewünschte
digitale Bearbeitung des digitalen Signals auf der
Leitung 7 gewählt werden kann. Bei Wahl der Arbeitsweise
der zeilenweisen Akkumulation liefert eine
Steuerschaltung 17 in Form eines Steuersignales A das
zwei Zustände annehmen kann, einerseits an die Kamera 1
den Befehl, mit verlangsamter Rasterabtastung zu arbeiten,
andererseits an das Schaltorgan 16 den Befehl,
an seinen Eingängen die aus dem Bildspeicher 15 ausgelesenen
Signale zu akzeptieren. Des weiteren ist eine
Sequenzgeberschaltung 10 mit der Kamera 1 und mit der
Schaltung 3 zur Sichtbarmachung des Bildes verbunden
und speist außerdem den Zeilenspeicher 14, den Bildspeicher 15
und den Addierer 13. Der Addierer 13 erhält
Punkt für Punkt an einem ersten Eingang 18 das
gleiche Signal, das am Eingang der Verarbeitungsschaltung 8
anliegt und parallel vom Ausgang der Digitalisierungsschaltung 6
geliefert wird. Bei jedem Beginn
der Betriebsart und für jeden Punkt der ersten Zeile
des Bildes wird dieses Signal dem Wert 0 hinzuaddiert,
der am zweiten Eingang 19 des Addierers 13 ansteht.
Das Ergebnis wird in dem Zeilenspeicher 14 gespeichert,
der beispielsweise ein FIFO-Typ ist und dessen Speicherkapazität
für mindestens eine Zeile des Bildes
ausreicht. Sobald der erste Punkt der folgenden Zeile,
d. h. der zweiten Zeile in Form von 6 Bits am ersten
Eingang 18 des Addierers ansteht, erscheint gleichzeitig
an dem zweiten Eingang 19 der erste Punkt der
ersten Zeile. Die zwei Punkte werden addiert und das
Ergebnis wird in den Speicher 14 im Anschluß an den
letzten Punkt der ersten Zeile eingelesen oder eingespeichert.
Bei diesem einfachen Beispiel besteht der
Speicher 14 folglich einfach aus einem Schieberegister
und arbeitet mit der Punktfrequenz F e , die am Ausgang
der Digitalisierungsschaltung 6 verfügbar ist. Für eine
bestimmte Zeile des rückzugewinnenden Bildes erfolgt
die Speicherung zyklisch bis jeder Punkt der betrachteten
Zeile n-mal mit sich selbst addiert wurde.
Hierzu ist anzumerken, daß die Anzahl der Bits jedes
Speicherplatzes des Zeilenspeichers 14 sowie die Anzahl
der parallelen Eingangs- und Ausgangsleiter im
Vergleich zu der Zahl der Leiter am ersten Eingang
des Addierers 13 erhöht werden muß, da anderenfalls
dem endgültigen Additionsergebnis die höherwertigen
oder zumindest das höchstwertige Bit fehlen würde.
Man erhält auf diese Weise eine vollständige Zeile
des wiederzugewinnenden Bildes. Ein erster Sequenzgeber,
der in bekannter Weise aufgebaut und nicht
dargestellt ist und die Frequenz Fl berücksichtigt,
wird am Schluß jedes Zeitintervalls n/Fl wirksam
und löst das Einschreiben des Ausgangssignals des
Zeilenspeichers 14 in den Bildspeicher 15 aus, d. h.
die Ergebnisübertragung. Hierzu dient eine Leitung 21,
auf der im wesentlichen die gleiche Information vorhanden
ist, wie sie am Eingang 19 ansteht, also eine
wiederhergestellte Zeile des Bildes mit einer bestimmten
Ordnungszahl aus dem Zeilenspeicher 14 für den
Bildspeicher 15. Die Einspeicherung erfolgt an einer
Stelle mit der gleichen Ordnungszahl während gleichzeitig
in dem Bildspeicher 15 diejenige Zeile gelöscht
wird, die zuvor diese Stelle eingenommen hat.
Der Sequenzgeber blockiert gleichzeitig den zweiten
Eingang des Addierers, der an den Zeilenspeicher 14
die entsprechenden Punkte der ersten Abtastung für die
zweite Zeile des wiederherzustellenden Bildes überträgt.
Diese Vorgänge werden zyklisch mit der Frequenz Fl/n
fortgesetzt, bis der Bildspeicher 15 vollständig
gefüllt ist. Wenn dieser Zustand erreicht ist, gibt es
zwei Möglichkeiten: Eine erste Möglichkeit besteht
darin, den Inhalt des Bildspeichers 15 in diesem zu
belassen und den Bildspeicher wiederholt auszulesen,
um ein Standbild auf dem Fernsehmonitor zu erzielen.
In diesem Fall entspricht der vorstehend beschriebene
Ablauf einem Acquisitionsvorgang, dessen zeitliche
Dauer gleich n/Ft ist, also gleich der für eine verlangsamte
Rasterabtastung in der Kamera erforderliche
Zeit ist. Man kann dann zu der normalen Arbeitsweise
des Systems durch Auslösen des Signales A zurückkehren
oder die Betriebsart nach der Erfindung beibehalten,
in dem zweimal nacheinander das Signal A ausgelöst wird,
so daß man ein zeitlich jüngeres Bild des Gesichtsfeldes
erhält.
Eine zweite Möglichkeit besteht darin, das Einschreiben
und das Auslesen des Bildspeichers 15 ununterbrochen
fortzusetzen, jedoch muß dann darauf geachtet
werden, daß das Einschreiben und das Auslesen während
verschiedener Zeitintervalle vor sich gehen, was den
Aufbau des Zeilenspeichers 14 und des Sequenzgebers
komplizierter macht. Zu diesem Zweck kann beispielsweise
die Kapazität des Zeilenspeichers 14 um wenigstens
den Inhalt einer zusätzlichen Zeile erhöht werden.
Sobald die Zeile des wiederherzustellenden
Bildes vollständig in dem Speicher 14 ist, schaltet
der Sequenzgeber den Eingang und den Schleifenausgang
des Zeilenspeichers 14 auf die zweite Zeile des
Speichers, die zuvor gelöscht wurde und gleichzeitig
wird das Ausgangssignal der ersten Zeile auf einen
zweiten Ausgang des Speichers 14 geschaltet, der
über eine Leitung 22 mit dem Bildspeicher 15 verbunden
ist. Das Auslesen der zu erneuernden Zeile zum Zweck
deren Einschreibens in den Bildspeicher 15 kann dann
innerhalb eines Zeitintervalls gleich n/Fl gesteuert
von einem in dem Bildspeicher selbst enthaltenen
Sequenzgeber erfolgen. Das Einschreiben in den Bildspeicher
ist während der Zeit des Auslesens der zu
erneuernden Zeile gesperrt. Diese Betriebsart führt
auf den Bildschirm 4 des Fernsehmonitors zu einem
Bild, das sich kontinuierlich Zeile für Zeile erneuert,
uzw. mit derselben verlangsamten Rasterabtastung
wie sie die Kamera 1 durchführt. Für beide Betriebsarten
der vorstehend beschriebenen Ausführungsform
gilt, daß lediglich die höherwertigen Bit für das
Einspeichern der Bildpunkte in den Bildspeicher verwendet
werden, während die niederwertigen Bit, die
als nicht signifikant betrachtet werden, also mehr
Rauschen als Information enthalten, unterdrückt werden.
Aus diesem Grund umfassen die Mehrfachleitungen 21
oder 22 in Fig. 1 jeweils nur 11 Leiter anstelle
von 15. Eine derartige Möglichkeit zur Rauschunterdrückung
veranschaulicht sehr deutlich den mit der
Erfindung erzielten Gewinn an Empfindlichkeit. Ein
Zahlenbeispiel macht dies noch besser verständlich.
Es wird angenommen, daß im Normalbetrieb ohne progressive
zeilenweise Akkumulation die Punktfrequenz F e
15 MHz beträgt, daß die Zeilenfrequenz Fl
gleich 15625 Hz ist und daß die Rasterfrequenz Ft
das Doppelte der Bildfrequenz auf dem Fernsehmonitor,
also 50 Hz beträgt. Im Normalbetrieb setzt sich das
Bild unter Berücksichtigung der Zeilen- und Rasterrücklaufzeiten
auf dem Bildschirm des Fernsehmonitors
aus 510 Nutzzeilen (2 ineinander verschachtelte Raster
zu 255 Zeilen) aus jeweils 780 Nutzpunkten je Zeile
zusammen. Wählt man Zahl n gleich 512, so ist die
nach der Erfindung erzielbare Empfindlichkeitsverbesserung
gleich:
Die Akkumulationszeit je Zeile ist gleich:
Diese Zeit ist klein im Vergleich zur Remanenz- oder
Trägheitszeit des Auges, die bei 200 ms liegt, so daß
eine hohe Schärfe der Bildpunkte jedes akkumulierten
Bildes erhalten wird.
Die für eine Rasterabtastung in der Kamera 1 notwendige
Zeit ist gleich:
0,0328 × 255 = 8,4 s.
Diese Zeit ist die Acquisitionszeit des akkumulierten
Bildes für die beschriebene erste Betriebsmöglichkeit
bzw. die Zeit für den Bildwechsel in der zweiten Betriebsmöglichkeit.
Das vorstehende Zahlenbeispiel entspricht der Darstellung
nach Fig. 1, d. h. dem Übergang von 6 Leitern
auf 15 Leiter beim Zeilenspeicher sowie nachfolgend
auf 11 Leiter beim Bildspeicher. Bei der ersten Betriebsart
enthält der Zeilenspeicher 780 Speicherplätze
zu jeweils 15 Bit und bei der zweiten Betriebsart
hat er die doppelte Speicherkapazität.
Für beide Betriebsarten beträgt die Kapazität des
Bildspeichers 255 × 780 Speicherplätze zu jeweils
11 Bit. Da zwischen dem oberen Bildrand und dem unteren
Bildrand eine Zeit von 8,4 s liegt, kann zwischen dem
Beginn und dem Ende einer Rasterabtastung bei einem
beweglichen Objekt eine Verzerrung auftreten. Dies
darf jedoch nicht mit einem Mangel an Schärfe des
Bildes verwechselt werden. Außerdem ist der Gewinn an
Empfindlichkeit so groß, daß die Beobachtungsreichweite
auf mehrere 10 km gesteigert werden kann und daß
die scheinbare Geschwindigkeit eines Fahrzeugs mit
einer gegebenen absoluten Geschwindigkeit umso kleiner
ist, je weiter dieses Fahrzeug entfernt ist, uzw.
im Verhältnis des Feldwinkels des beobachteten Gesichtsfeldes.
Gemäß der Erfindung kann dieser Feldwinkel
auf nur 2° verringert werden, entsprechend einer
Beobachtungsentfernung von 30 km. Ein Punkt in diesem
Gesichtsfeld, der sich mit 90°/h, also mit 45 km/h
bewegt, legt in 8,4 s eine Winkelentfernung von 0,2°
zurück, entsprechend einer Verschiebung um 10% auf
dem Bildschirm des Monitors zwischen zwei aufeinanderfolgenden
akkumulierten Bildern, was ohne weiteres
tolerierbar ist und einen guten Eindruck über die Bewegung
dieses Punktes verschafft. Wenn es sich statt
um einen Punkt um ein Fahrzeug handelt, dessen
mittlerer Durchmesser den zehnten Teil des mittleren
Durchmessers des Bildschirmes des Fernsehmonitors beträgt,
so wird eine gegebene Abmessung des Fahrzeuges
zusätzlich um einen Wert gleich einem Zehntel des
Durchmessers des Bildschirmes verformt, was vernachlässigbar
ist.
Bislang wurde davon ausgegangen, daß der Bildspeicher 15
aus einem einzigen Rasterspeicher besteht. Ein vollständiges
Bild auf dem Bildschirm des Fernsehmonitors
wird durch zweimaliges, ineinandergeschachteltes und
aufeinanderfolgendes Auslesen dieses Bildspeichers erhalten.
Dies führt zu einer Verdoppelung der Zeilen
auf dem Bildschirm, wobei jede geradzahlige Zeile
dieselbe Information wie die ihr zugeordnete ungeradzahlige
Zeile enthält. Es ist möglich, eine Verdoppelung
der Zeilen zu vermeiden, hierbei jedoch die Wiedergabe
der Bilder in geradzahligen und ungeradzahligen ineinander
verschachtelten Rastern beizubehalten und auf diese
Weise die Auflösung des Bildes auf dem Fernsehmonitor
zu verbessern. Hierzu muß der Aufbau des
Rasterspeichers geändert und der Aufwand für den
Sequenzgeber erhöht werden. Eine derartige Variante
der ersten Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 2
dargestellt.
Gemäß Fig. 2 besteht der Bildspeicher 25 aus zwei getrennten
Speichern, einem Speicher 26 für die geradzahligen
Raster und einem Speicher 27 für die ungeradzahligen
Raster. Der Vielfacheingang jedes Rasterspeichers
kann über den Kontakt eines Schalters 28 mit
einer Vielfachleitung 29 verbunden werden. Die Vielfachleitung
hat ebensoviele Leiter, wie jeder Rasterspeicher
Eingänge hat und entspricht der Leitung 21
oder der Leitung 22 in Fig. 1. Die Vielfachausgänge
der Speicher 26 und 27 mit derselben Anzahl von Leitern
sind über einen Kontakt eines Schalters 31 mit
einer Vielfachleitung 32 verbunden, die zu den Eingängen
des D/A-Wandlers 11 (vergleiche Fig. 1) führt.
In dem Zeilenspeicher 14 werden zweimal weniger Zeilen
zur Erzeugung einer Zeile des wiederhergestellten
Bildes akkumuliert, d. h. daß jede Zeile des Bildes
durch Summierung von n/2 Abtastzeilen während einer
Zeit gleich n/2Fl erhalten wird und daß die Anzahl
der wiederhergestellten Zeilen am Ausgang des Speichers 14
verdoppelt ist, d. h. gleich 2 Fl/n ist. Die Kapazität
des Zeilenspeichers 14 kann folglich im Verhältnis
zu der Kapazität des in Fig. 1 dargestellten
Zeilenspeichers verringert werden. In Fortführung des
Zahlenbeispiels, das der Fig. 1 zugrundeliegt, werden
14 Eingangsleiter und 14 Ausgangsleiter sowie 14 Bit
für jeden Speicherplatz benötigt. Die Anzahl der
Speicherplätze in dem Zeilenspeicher 14 ist unverändert.
Im Verhältnis zu dem Speicher 14 der Fig. 1 enthält
der Speicher 25 zweimal mehr Speicherplätze,
wobei jeder Speicherplatz ein Bit weniger enthält, d. h.
beispielsweise 10 Bit anstelle von 11 Bit. Mittels
eines zusätzlichen Sequenzgebers wird die Stellung des
Kontaktes des Schalters 28 mit der Frequenz 2 Fl/n geändert,
wobei die Umschaltung jedesmal während der
Zeit der Summierung einer gegebenen Zeile im Zeilenspeicher 14
und außerhalb der Zeitintervalle erfolgt,
während derer in den Bildspeicher 26 oder den Bildspeicher 27
eingeschrieben wird. Ansonsten ergeben
sich für das Einschreiben in den Bildspeicher im Verhältnis
zu der ersten Ausführungsform keine Unterschiede.
Zum Auslesen des Speichers 25 wird der Kontakt des
Schalters 31 mit der Frequenz Ft synchron mit der
elektronischen Ablenkung des Fernsehmonitors geschaltet.
Eine Zeilenfrequenz von 15625 Hz in Verbindung mit
einem einzigen Infrarot-Detektor bedingt für die
Zeilenabtastvorrichtung eine sehr hohe Arbeitsgeschwindigkeit,
was wiederum die Synchronisierung
problematisch macht und einen sehr schnellen und sehr
empfindlichen Photodetektor erfordert. Um diesen
technologischen Schwierigkeiten zu entgehen, wird
für die Praxis bevorzugt, mehrere Zeilen des Gesichtsfeldes,
beispielsweise 11 Zeilen, gleichzeitig zu analysieren.
Hierzu wird die Anzahl der Detektoren
in Rasterrichtung auf der Detektormatrix erhöht,
im betrachteten Beispiel auf m = 11, was es gestattet,
die Geschwindigkeit der Zeilenabtastvorrichtung um
den Faktor 11 zu verringern, während die Rasterabtastbewegung
unverändert bleibt. In diesem Fall erscheint
das Signal auf mehreren Ausgangsleitungen
(hier: 11 Leitungen) der Kamera 1. In bekannter Weise
wird das Signal digitalisiert, gespeichert, sowie
anschließend sequentiell ausgelesen, um es in serieller
Form in dem elektronischen Verarbeitungsmodul
verarbeiten zu können. Die Leitung 5 ist dann eine
Vielfachleitung mit 11 Leitern und um die Zeichnung
nicht zu kompliziert zu machen wird angenommen, daß
die im vorhergehenden Abschnitt beschriebene Verarbeitung
in der Digitalisierungsschaltung 6 in Fig. 1
durchgeführt wird. Bei der vorstehend beschriebenen
Abtastung, die dem Normalbetrieb entspricht, ist die
Aufeinanderfolge der Punkte der Zeile die jeweils
ein Elementarfeld des Gesichtsfeldes repräsentieren
und die Aufeinanderfolge der Zeilen am Ausgang der
Digitalisierungsschaltung, die auch die serielle
Umsetzung vornimmt unter dem Gesichtspunkt der Sequenzsteuerung,
also des Taktes oder des zeitlichen
Ablaufes identisch mit der Abfolge, die bei der zuerst
beschriebenen Arbeitsweise erhalten wird. 11 beliebige,
aufeinanderfolgende Zeilen des Bildes folgen in beiden
Fällen in 704 µs, also mit 64 µs je Zeile, aufeinander,
wobei die letztere Zeit in der folgenden Beschreibung
stets als Zeilendauer bezeichnet und betrachtet wird.
Einen kleinen Unterschied gibt es indessen beim Normalbetrieb
in der Bildwiedergabe, uzw. in Form von Homogenitätsfehlern
zwischen den Zeilen im Fall der Abtastung
von 11 parallelen Detektoren. Diese Fehler treten
in zwei verschiedenen Formen auf: Alle 22 Zeilen,
also alle 11 Zeilen je Raster, tritt eine Zeilenstruktur
oder Linierung auf, die auf eine nicht vollständige
Synchronisierung bei der Raster- und der
Zeilenabtastung zurückzuführen ist und die einer
leichten Überlagerung entspricht; umgekehrt kann aber
auch eine leichte Versetzung der zwei Gruppen von 11
aufeinanderfolgenden Zeilen sich bemerkbar machen.
Ein weiterer Zeilenstruktur- oder Linierungseffekt
erscheint innerhalb einer Gruppe von 22 bzw. 11 Zeilen
selbst und ist darauf zurückzuführen, daß die verschiedenen
Detektoren nie vollständig identisch in
ihren Eigenschaften sind und daher im Verhältnis zu
einem vorgegebenen Signal zu starke oder zu schwache
Signale erzeugen.
Wenn man bei einer Simultananalyse mehrerer Zeilen des
Gesichtsfeldes die Rasterabtastung in der Kamera verlangsamt,
erhält man am Ausgang der Digitalisierungsschaltung 6
nicht mehr eine Folge von Zeilen, die einem
gleichmäßigen Vorschub in Rasterrichtung beispielsweise
im Bild von oben nach unten entspricht, wie dies bei
der vorhergehenden Ausführungsform der Fall war,
einerlei ob es sich nun um den normalen Betrieb oder
um den Betrieb nach der Erfindung handelte. Stattdessen
ergeben sich teilweise Überlappungen zwischen den
Gruppen von 11 Zeilen. Um diesen Punkt zu verdeutlichen,
wird zunächst angenommen, daß die Rasterabtastung
im Verhältnis n = 1 verlangsamt ist. Für jede
Abtastung von 11 Zeilen gleichzeitig schreitet dann
das wiederherzustellende Bild um eine Zeile fort. Jede
Zeile des wiederherzustellenden Bildes muß dabei das
Ergebnis der Summierung von 11 Zeilen sein, die mit
der Frequenz Fl/11 aufeinanderfolgen, so daß man
in jeder Periode 11/Fl, die außerdem die Periodendauer
der Erzielung der wiedergewonnenen Zeilen ist, die
Ordnungszahl des Ausgangssignals der Gruppe von 11
Detektoren um 1 erhöhen muß, wobei dieses Ausgangssignal
in digitaler, serieller Form am Ausgang der
Schaltung 6 wieder auftritt. Man erhält auf diese
Weise als Ergebnis, daß jeder der 11 Detektoren im
selben Maße, also mit derselben Gewichtung, zur Bestimmung
jedes Punktes des wiederhergestellten Bildes
beiträgt, was am Ende der Verarbeitung, d. h. auf dem
Bildschirm des Fernsehmonitors, eine vollständige
Homogenität des Bildes gewährleistet, selbst mit
Detektoren, die erhebliche Empfindlichkeitsunterschiede
haben, dies wiederum ohne Nachteil für den
Gewinn an Systemempfindlichkeit, der stets zufolge
der Akkumulierung durch Summierung von n (bzw. n/2)
Zeilen erhalten wird. Um zu dieser sehr vorteilhaften
Betriebsart zu kommen, muß der Zeilenspeicher 14 in
Fig. 1 eine Kapazität von mindestens ebensovielen Zeilen
haben, wie Detektoren in Rasterrichtung vorgesehen
sind, also 11 Zeilen in der Variante mit vorherigem
Acquisitionsbetrieb zum Auffüllen des Bildspeichers,
und mit derselben Kapazität, vermehrt um eine Zeile,
also 12 Zeilen, in der Variante mit ständiger zyklischer
Erneuerung des Bildes. Wie für die schon beschriebenen
Ausführungsformen der Erfindung erfolgt
die Summierung in dem Addierer 13 mit der Folge Fl/n
und die am Ausgang erhaltenen Werte werden zyklisch
für jede der 11 gespeicherten Zeilen durch den Sequenzgeber
(Signal S von der Schaltung 10 in Fig. 1) übertragen.
Der Sequenzgeber schaltet außerdem in jeder
Periode n/Fl die Leitungen 21 bzw. 22 an denjenigen
Ausgang des Zeilenspeichers 14 an, der in diesem
Augenblick das Signal einer vollständig gespeicherten
Zeile bereithält. Der Inhalt dieser Zeile wird vor
dem Ende der folgenden Periode n/Fl an den Bildspeicher 15
übermittelt und diese Zeile gleichzeitig in dem
Zeilenspeicher gelöscht. Dem mit integrierten Schaltungen
vertrauten Fachmann ist die notwendige Synchronisierung
auf der digitalen Ebene zwischen den
Schaltungen 6, 13, 14 und 15 bekannt.
Die Arbeitsweise der im vorstehenden Absatz beschriebenen
Ausführungsform der Erfindung könnte vereinfacht
werden, wenn das am Ausgang der Kamera 1 parallel vorliegende
Analogsignal in dem elektronischen Verarbeitungsmodul 2
weiterhin parallel verarbeitet wird. Für
den Normalbetrieb des Systems ist es jedoch zweckmäßig,
das von der Kamera stammende Signal am Ausgang in
serieller Form digital zur Verfügung zu stellen. Des
weiteren dient die Wahl von n = 11 vor allem dazu,
die diskutierte Ausführungsform besser zu verdeutlichen.
Dieser niedrige Wert von n führt nämlich lediglich
zu einem Empfindlichkeitsgewinn des Systems von 1,65,
was im allgemeinen für die beabsichtigten Anwendungen
unzureichend ist. Vorzugsweise wird daher für n ein
ganzzahliger Wert gewählt, der größer als die Zahl m
der Detektoren in Rasterrichtung ist. Mit Vorteil ist
die Zahl n ein Vielfaches r von m, was die Organisation
des Zeilenspeichers 14 und seine Benutzung mittels
des Sequenzgebers 10 vereinfacht. Der Einschreibebetrieb
und der Auslesebetrieb des Speichers 14 erfolgt dann
gemäß einer Kombination der verschiedenen zuvor beschriebenen
Ausführungsformen der Erfindung. Beispielsweise
wählt man:
n = 32 × 11 = 352
wobei dann jeder der 11 Detektoren einen Betrag von
32 aufeinanderfolgenden Zeilenabtastungen (r = 32)
zu der für eine Zeile des wiedergewonnenen Bildes
notwendigen Information leistet. Dies bedeutet einen
Empfindlichkeitsgewinn von:
und entspricht einer Akkumulationszeit je Zeile von:
352 × 0,064 × 11 = 247,5 ms.
Dies ist die gleiche Zeit, die für die Akkumulation
von 11 aufeinanderfolgenden Zeilen notwendig ist.
Das Bild kann sich daher nach Ablauf einer Zeit gleich
derjenigen einer Rasterabtastung in der Kamera wiederholen,
nämlich
Bei einer weiteren, nachfolgend im Zusammenhang mit
Fig. 3 beschriebenen Ausführungsform der Erfindung
entfällt der Zeilenspeicher 14 der Fig. 1 zufolge
der Benutzung eines einzigen Speichers, der unter
Verwendung geeigneter Adressierschaltungen nacheinander
als Zeilenspeicher und als Bildspeicher dient.
Dieser Speicher kann sich aus zwei Rasterspeichern
zusammensetzen, von denen der eine für die geradzahligen
Raster, der andere für die ungeradzahligen
Raster bestimmt ist. Nachfolgend wird jedoch nur ein
einziger Rasterspeicher beschrieben, was zu einer Verdopplung
der Zeilen auf dem Bildschirm des Fernsehmonitors
führt. Für den Fachmann bedeutet es keine
Schwierigkeiten, die Ausführungsform nach Fig. 3
an die Verwendung von zwei Speichern, nämlich einen
für die geradzahligen und einen für die ungeradzahligen
Raster, anzupassen. Das Hauptaugenmerk bei der
Entwicklung der Ausführungsform nach der Fig. 3, die
ausführlicher dargestellt ist als die vorhergehenden,
lag darauf, mit möglichst wenig Speicherkapazität
auszukommen, was einige Besonderheiten der Schaltung
bedingt, die zwar bisher noch nicht erwähnt wurden,
jedoch mit den zuvor beschriebenen Ausführungsformen
kompatibel sind. Die Doppelverwendung des Speichers
beschränkt die Ausführungsform nach Fig. 3 auf die
Betriebsart, die mit vorheriger Acquisitionsphase arbeitet.
In Fig. 3 ist nur derjenige Teil des elektronischen
Verarbeitungsmoduls dargestellt, der sich unmittelbar
auf die Erfindung bezieht, d. h. ein Signalverarbeitungskanal
analog zu demjenigen zwischen den
Schaltungen 6 und 11 in Fig. 1. Die Analyse in der
Kamera wird mit 11 Zeilen gleichzeitig mit einer entsprechenden
Detektormatrix angenommen und das Eingangssignal
liegt in digitaler, serieller Form am Eingang
des ersten Steuerkanals. Für die folgende Beschreibung
sind die gleichen Werte wie im vorstehend angegebenen
Beispiel angenommen, nämlich:
n = 32 × 11 = 352.
Die verschiedenen Schaltungsblöcke in Fig. 3 bedeuten
von rechts nach links und von oben nach unten:
- 35: D-Flipflop mit drei Ausgangszuständen
36: Binäraddierer
37: D-Flipflop mit drei Ausgangszuständen
38: Datenwahlschalter zwei Zeilen/eine Zeile, nicht invertierend (Multiplexer)
39: Binäraddierer
40: D-Flipflop getaktet durch die ansteigende Flanke des Taktes
41: Binäraddierer
42: Verstärkungssteuerschaltung
43, 44: Speicher mit wahlfreiem Zugriff (RAM)
45: Inverter
46: Datenwahlschalter zwei Zeilen/eine Zeile, nicht invertierend (Multiplexer)
47: Sequenzgeber, bestehend aus einem Addierer und einem Zähler bis 11
48: NAND-Glied
51, 52, 53 und 54, 55, 56: Synchrone 4-Bit-Binärzähler
57: UND-Glied
58: Datenwahlschalter zwei Zeilen/eine Zeile, nicht invertierend (Multiplexer)
59: NAND-Glied
61: Synchrone 4-Bit-Binärzähler
63: D-Flipflop, getaktet durch die ansteigende Flanke des Taktes
64: ODER-Glied
Die verschiedenen, vorstehend aufgelisteten Schaltungen
sind, abgesehen von den Speichern 43 und 44,
beispielsweise von der Firma Signetics erhältlich.
Die Handelsbezeichnungen dieser integrierten Schaltungen
lauten wie folgt:
- - Flipflops 35 und 37: LS 374
- Addierer 36: zwei Schaltungen LS 283
- Wahlschalter 38: vier Schaltungen LS 157
- Addierer 39: vier Schaltungen LS 283
- Addierer 41: drei Schaltungen LS 283
- Speicher 43 und 44: Schaltung 2167 (15 Gehäuse zu jeweils 16 kBit) der Firma INTEL
- Wahlschalter 46: LS 157
- Sequenzgeber 47: LS 283 und ein Zähler LS 163 geschaltet zur zyklischen Zählung bis 11
- Zähler 51 bis 56: LS 163
- Wahlschalter 58: LS 157
- Zähler 61: drei Schaltungen LS 163, geschaltet für eine zyklische Zählung bis 352
- Flipflops 40, 63: LS 74.
Die von der Schaltung 6 zur Digitalisierung und seriellen
Umsetzung in Fig. 1 gelieferten Daten stehen am
Eingang 65 der Gesamtschaltung nach Fig. 3 in Form von
6 parallelen Bits auf 6 Leitern für jeden momentanen
Analysepunkt des Bildes an. Die Information wird über
das Flipflop 35, das diese Information um eine Taktperiode
verzögert, an den Addierer 36 übertragen, der
an einem zweiten Vielfacheingang die gleiche Parallelinformation
unmittelbar erhält. Am Ausgang des Addierers 36
erscheint die Summe, die man auch als den
Mittelwert der sich auf zwei aufeinanderfolgende
Bildpunkte beziehenden Information am Eingang 65 ansehen
kann. Die Taktperiode des Flipflops 35 ist
die gleiche wie diejenige des Eintreffens der Bildpunktinformationen
am Eingang 65 und entspricht der
Frequenz Fe von 15 MHz, die diejenige des Signals P
am Eingang 66 ist.
Dieser Mittelwert wird an das Flipflop 37 übertragen,
das die doppelte Aufgabe hat, das empfangene Datensignal
wieder zu synchronisieren und an den Addierer 39 nur
einen von zwei nacheinander erhaltenen Eingangswerten
zu übertragen, was mit Hilfe eines Taktsignales über
die Leitung 67 geschieht, das die halbe Frequenz desjenigen
des Flipflops 35 hat. Die aus den Schaltungen 35,
36 und 37 bestehende Eingangsstufe hat folglich die
Aufgabe, die sich auf zwei aufeinanderfolgende Punkte
beziehende Information in eine Summen- oder Mittelwertinformation
dieser zwei Punkte umzuformen, was es
gestattet, die Kapazität der Speicher 43 und 44 etwa
auf die Hälfte zu verringern und weniger schnelle und
daher weniger teurere Schaltungen im Anschluß an das
Flipflop 37 zu verwenden. Nachdem die Speicher 43 und
44 gefüllt sind, was während der Acquisitionsphase
geschieht, werden diese Speicher in einer solchen
Abfolge ausgelesen, daß jeder Speicherplatz nacheinander
zweimal gelesen wird, d. h. daß auf dem Bildschirm
des Fernsehmonitors eine Verdoppelung der Punkte
auftritt, ebenso wie eine Verdoppelung der Zeilen, wie
bereits beschrieben. Jeweils zwei gleiche, ein Paar
bildende Punkte repräsentieren den Mittelwert von
zwei aufeinanderfolgenden Punkten des wiederhergestellten
Bildes, das nach den entsprechend der Fig. 1
und Fig. 2 ausgebildeten Ausführungsformen erhalten
wird. Genau betrachtet, besteht das Bild auf dem
Monitor aus einem Quadrupel (4er-Anordnung) von identischen
Punkten, was jedoch nicht mit der Wirkung einer
elektronischen Lupe zu verwechseln ist, die das Ergebnis
einer Bildvergrößerung ist, wie nachfolgend
noch beschrieben werden wird. Der erhaltene Effekt
entspricht einer verringerten Bildauflösung zufolge
einer Verringerung der Kapazität des Bildspeichers um
drei Viertel.
Das impulsförmige Signal A am Einang 68 löst die
Signalverarbeitung aus, die mit einer Acquisitionsphase
des Bildes beginnt, während derer der Bildspeicher 43,
44 gleichzeitig als Zeilenspeicher benutzt wird.
Die Sequenz der Rechenschleife (Addierschleife), bestehend
aus den Speichern 43, 44 und dem Addierer 39,
also der taktrichtige Funktionsablauf, wird sichergestellt
durch Schreibadressierung und Leseadressierung
mittels der Zähler 51, 52 und 53 zur Adressierung der
Punkte und der Zähler 54, 55, 56 zuzüglich des
Sequenzgebers 47 für die Adressierung der Zeilen.
Hierzu erhalten zunächst die Zähler 51, 52, 53 an
ihrem Takteingang das Signal P mit der Frequenz Fe von
15 Mhz und an ihrem Ladeeingang CH das Signal L vom
Eingang 69 mit der Frequenz Fl von 15625 Hz (Periode Tl
von 64 µs). Dieses Signal ist durch das Taktsignal
der Punkte über das D-Flipflop 63 und das ODER-Glied 64,
die in bekannter Weise wie in der Fig. 3 angegeben
miteinander verbunden sind, synchronisiert. Durch
zuvor hergestellte interne Verbindungen der Zähler 51,
52 und 53 bewirkt der Eingang CH außerdem noch die
Begrenzung der Zahl der je Bildzeile zu zählenden
Punkte, auf beispielsweise 256, was unter Berücksichtigung
der Verdoppelung der Punkte eine Zeile ergibt,
die auf dem Bildschirm des Fernsehmonitors auf
zwei Drittel ihrer Maximallänge verkürzt ist. Zur
Zählung der Adressen der Punkte am Ausgang des Zähler 51
bis 53 dienen 8 Bit auf einer Vielfachleitung 71.
Diese Bit werden von der zweiten bis zur neunten
Stelle gezählt, so daß das Bit mit der niedrigsten
Wertigkeit für die Adressierung eine Inversionsfrequenz
von Fe/2 hat, was der Berücksichtigung nur jedes
zweiten Punktes entspricht. Das Bit mit der Wertigkeit 1
auf einer Ausgangsleitung 72 wird für die
Schreib-/Lesesteuerung des Speichers 43, 44 und zur
Erzeugung des Taktsignales für das D-Flipflop 37 verwendet.
Hierzu ist der Leiter 72 mit einem Eingang
des Wahlschalters 46 verbunden, der während der
Acquisitionsphase (Signal im Zustand 1) angewählt
ist. Das Signal auf dem Leiter 72 wird dann
über das NAND-Glied 59 auf den Leiter 67 übertragen.
Das NAND-Glied 59 arbeitet während der Acquisitionsphase
als Inverter, weil seine zwei anderen Eingänge
sich im Zustand 1 befinden. Die Eingänge der Speicher
werden zum Einschreiben aktiviert, wenn sie sich auf
dem logischen Zustand 0 befinden, was durch die gewählte
Bezeichnung ausgedrückt werden soll, während E
der umgekehrten Aktivierung, d. h. dem Auslesen entsprechen
soll. Dieselbe Bezeichnung oder Notation
gilt für das Signal . Zwei der drei Bit mit der
höchsten Wertigkeit am Ausgang des Zählers 53 werden
für einen Logikpegel zur Markierung des Beginns und
des Endes der Punktzählung während jeder Zeilenperiode
ausgewertet. Der Zustand 1 oder 0 dieser zwei Bit hängt
von der Zählung und vom Einfluß zufolge der Aktivierung
des Einganges CH des Zählers ab. Das Einschreiben in
den Speicher ist während eines Zeitintervalls in jeder
Periode Tl = 512 Te gestattet, worin Te die Periode
des Auftretens der Punkte ist. Das gestattete Zeitintervall
ist dasjenige, während dessen mindestens
eines der zwei Bit den Zustand 0 hat. Außerhalb dieses
Zeitintervalls haben die zwei Bit beide den Zustand 1.
Hierzu werden die zwei in Rede stehenden Bit über
das NAND-Glied 48 einem weiteren Eingang des NAND-Gliedes 49
zugeführt. Die Zeilenspeicher 54, 55, 56 erhalten
an ihrem Takteingang ein Signal HL, das von
dem Signal L nach Verarbeitung mittels des Schaltungen 61
und 58 abgeleitet wurde. Während der Acquisitionsphase
hat das Signal den Zustand 1. Das
Ausgangssignal mit der Frequenz Fl/352 des Zählers 61
ist durch die Schaltung 58 als Signal HL angewählt.
Der Zähler 61 erhält das Signal L an seinem Takteingang
und ist so programmiert, daß er alle 352 Tl
einen Impuls abgibt. In analoger Weise wie zuvor für
die Punktezähler beschrieben, werden die sogenannten
Zeilenzähler 54 und 55 durch ein Signal INIT an ihrem
Eingang CH freigegeben, das für die Acquisitionsphase
gleich dem Signal A ist, das über das UND-Glied 57
übertragen wird, dessen anderer Eingang über die
Schaltung 58 auf dem Zustand 1 gehalten wird. Wie für
die Punkte der Zeile, dienen die Eingänge CH der Zähler 54
und 55, sofern sie aktiviert sind, zur Zentrierung
einer verminderten Anzahl von Zeilen, vorliegend
von 128 Zeilen, also der Hälfte eines Rasters, innerhalb
des analysierten Rasters. Hierzu sind die 8 Ausgangsleiter
der Zähler 54 und 55 mit dem im Inneren
des Sequenzgebers 47 vorgesehenen Addierer 73 verbunden.
Der Übergang des Bits mit der niedrigsten Wertigkeit
am Ausgang des Zählers 56 vom Zustand 1 in den Zustand 0
am Ende eines vollständigen Zählzyklus der Zähler 54
und 55 markiert das Ende der Acquisitionsphase (Übergang
von in den aktiven Zustand 0). Die 4 Ausgänge
der 11er-Zähler 74 innerhalb des Sequenzgebers sind
außerdem mit 4 Eingängen des Addierers 73 verbunden.
Der Zähler 74 erhält an seinem Takteingang das Signal L
(nicht dargestellt), so daß die Bit-Konfiguration
für die Adressierung der Zeilen am Ausgang des Addierers 73
in jede Periode Tl um 1 erhöht wird, beim Zyklus
von 11 aufeinanderfolgenden Einheiten und einer Rückkehr
zu der Bit-Konfiguration am Ausgang der Zähler 54
und 55 entsprechend einer Periode von 11 Tl. Jedesmal
wenn 32 aufeinanderfolgende Zyklen in dem Zähler 74
abgelaufen sind, wird die zuletzt genannte Bit-Konfiguration
um eine Einheit erhöht. Man erreicht auf
diese Weise beim Auslesen des Speichers ein identisches
Ineinandergreifen der Zeilen, wie es am Eingang 65
infolge der internen Abtastung der Kamera besteht.
Dies gestattet es, jede Zeile am Eingang 65 mit der
entsprechenden Zeile des Speichers 43, 44 zusammenfallen
zu lassen, die denselben Teil des an den zwei
Vielfach-Eingängen des Addierers 39 analysierten
Gesichtsfeldes repräsentiert. Nach 32 nacheinander in
der Folge 11 Fl in der vorstehend angegebenen Weise
durchgeführten Summierungen ist jede Zeile vollständig
und als solche in dem Speicher 43, 44 als Speicherzeile
des Bildes aufbewahrt. Während der Acquisitionsphase
muß für jede neue Speicherzeile sichergestellt sein,
daß die Information am zweiten Eingang 75 des Addierers 39
log. 0 ist. Hierzu werden die aus dem Speicher stammenden
Daten über eine Leitung 76 dem Eingang 75 über
den Wahlschalter 38 zugeführt, dessen Schaltsteuereingang
über einen Leiter 77 ein logisches Signal von
dem D-Flipflop 40 erhält. Dieses D-Flipflop 40 wird
durch eine ansteigende Flanke von HL auf 1 und durch
eine abfallende Flanke von Fl auf 0 gesetzt. Es liefert
über den Leiter 77 den genannten Logikpegel. Zu Beginn
jeder Periode des Signals HL und während einer Zeit
gleich einer halben Periode des Signals Fl sind die
Signale auf der Vielfachleitung 78, bestehend aus
15 mit Masse verbundenen Leitern, angewählt. Außerhalb
dieser Zeitintervalle sind die Signale auf der Leitung 76
angewählt. Der Speicher ist aus technologischen
Gründen in zwei Teilen dargestellt, weil zwei Sätze
integrierter Schaltungen notwendig sind, um die
erforderliche Speicherkapazität zu erhalten, die
128 × 256 × 15 Bit beträgt. Sobald die Hälfte der Anzahl
möglicher Adressen erreicht ist, ändert der Leiter 79
mit der höchsten Wertigkeit für die Adressierung der
Zeilen des Speichers 44 den logischen Zustand, was bewirkt,
daß die logischen Zustände an den Steuereingängen
der Speicherschaltungen 43 und 44 über den
Inverter 45 invertiert werden. Der Speicher 43 wird
mithin blockiert und der Speicher 44 aktiviert. Nach
dem Einschreiben aller Zeilen in den Bildspeicher wird
das Signal aktiv, indem es von dem logischen
Zustand 1 in den logischen Zustand 0 übergeht, was
das Ende der Acquisitionsphase und den Beginn der Lesephase
auf dem Fernsehmonitor markiert.
Das Signal wirkt in mehrfacher Weise auf die
Schaltung der Fig. 3 beim Übergang auf den logischen
Zustand 0 ein. Zunächst einmal bewirkt das Vorhandensein
einer log. 0 am Eingang des UND-Gliedes 59
an dessen Ausgang eine log. 1, wodurch die Speicher 43
und 44 zum ständigen Auslesen vorbereitet werden. Die
Änderung des logischen Zustands am Steuereingang des
Wahlschalters 46 bewirkt, daß die 7 ersten Ausgangsleiter
der Zähler 54, 55 zur Zeilenadressierung
des Speichers benutzt werden, anstelle der 7 Ausgangsleiter
des Sequenzgebers 47. Gleichzeitig geht über
den Wahlschalter 58 das Taktsignal HL für die Adressierung
der Zeilen von der Frequenz Fl/352 auf die
Frequenz Fl über, während das Signal INIT gleich dem
Signal T mit der Rasterfrequenz Ft wird, das am Eingang 80
ansteht. Das Signal Ft wird an die Ladeeingänge
der Zähler 54 und 55 übertragen und bewirkt von da an
die Zentrierung der aufeinanderfolgenden Raster auf
dem Bildschirm des Fernsehmonitors in der gleichen
Weise wie das Signal L die Zentrierung der Zeilen.
Analog zu der anhand der Fig. 1 beschriebenen Ausführungsform
werden zum ständigen Auslesen des Speichers
lediglich die 10 Bit mit der höchsten Wertigkeit von
den insgesamt 15 Bit jedes Speicherplatzes verwendet,
was durch die Vielfachleitung 81 in Fig. 3 symbolisiert
wird. Die Abtrennung der 5 Bit mit der geringsten
Wertigkeit ist aus folgenden Gründen gerechtfertigt:
Das Rauschen wird 352mal aufaddiert. Sein Effektivwert
erhöht sich im Verhältnis = 18,76, wenn eine
Gauss'sche Verteilung des Rauschens angenommen wird.
Der Effektivwert hat daher etwa 32 Pegel, also 5 Bit.
Mithin verbleiben unter den 15 enthaltenen Bit 10 signifikante
Bit. Tatsächlich kann der Fernsehmonitor
nicht mehr als maximal 64 Pegel, also 6 Bit, sichtbar
machen. Die Dynamik der Information selbst ist also
erheblich größer als der Monitor anzeigen kann. Es ist
eine Funktion erforderlich, die es ermöglicht, das Bild
in Dynamikbereichen sichtbar zu machen, die der Benutzer
wählen kann. Die Akkumulationszeit (Erneuerungszeit)
des Bildes könnte als zu lang angesehen werden, was
dazu führt, für bestimmte Anwendungen einen Wert von
n zu wählen, der deutlich niedriger als derjenige liegt,
der für das Ausführungsbeispiel der Fig. 3 angenommen
wurde. Beispielsweise stellt die Wahl von n = 55 (m = 11,
r = 5) einen guten Kompromiß zwischen dem Empfindlichkeitsgewinn
von 3,7, den Konstrastmöglichkeiten und
der Bilderneuerungszeit von 0,9 s dar.
Die Leitung 81 kann direkt mit dem D/A-Wandler (11 in
Fig. 1) für die Wiedergabe auf dem Monitor verbunden
werden. Es ist jedoch von Vorteil, den Überschuß an
signifikativen Bit am Ausgang des Bildspeichers zu
nutzen und vorzugsweise eine selbsttätige oder interaktive
Dynamikregelung (Schwellwert/Helligkeit und Verstärkung/
Kontrast) vorzusehen, die es dem Benutzer
gestattet, diejenige Information zu betrachten, die
ihn von den (10) signifikativen Bit interessiert.
Eine interaktive Regelung kann über Helligkeits- und
Kontraststeller gesteuert werden, von denen der erste
die Hinzufügung einer Konstante bewirkt, die von der
Stellung des Helligkeitsstellers abhängt und der
zweite eine Multiplikation des Ergebnisses mit 1, 2, 4
oder 8 bewirkt. In Fig. 3 erfolgt die Helligkeitsregelung
durch den Addierer 41, der an einem ersten
Eingang die 10 Bit von der Leitung 81 und an einem
zweiten Eingang 10 Bit von einem Vielfachleiter 82
erhält, der in nicht dargestellter, bekannter Weise
von einem Helligkeitsregler gesteuert wird. Die 11
Ausgangsleiter des Addierers 41 sind mit der Verstärkungsregelschaltung 42
verbunden, die von einem
nicht dargestellten Kontraststeller über eine Vielfachleitung 83
mit 4 Leitern gesteuert wird. Die Schaltung 42
kann ein Multiplizierer sein (z. B. MPY 12 AJ
der US-Firma TRW) oder er kann beispielsweise aus
einem Datenwahlschalter analog den Wahlschaltern 38, 46
oder 58 bestehen, der mit einer aus UND-Gliedern und
ODER-Gliedern zusammengesetzten logischen Schaltung
verbunden ist. Man erhält auf diese Weise vom Ausgang 84
der Schaltung 42 ein serielles Signal, bestehend
aus 6 parallelen Bit, das nach D/A-Wandlung zur Wiedergabe
mittels einer Schaltung 3 zur Sichtbarmachung
des Bildes (Fig. 1) geeignet ist.
Für die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen
wurde gezeigt, daß eine Begrenzung der Kapazität des
Bildspeichers, die aus Kostengründen notwendig sein
kann, zu einer Verminderung der Bildgröße auf dem Bildschirm
des Fernsehmonitors führt. Diese Verminderung,
die beispielsweise in Rasterrichtung bei dem Ausführungsbeispiel
der Fig. 3 auf die Hälfte erfolgt, kann mit
Vorteil in der Weise genutzt werden, daß die Amplitude
der Rasterabtastung in der Kamera begrenzt wird, was in
einfacher Weise parallel zur Verminderung der Abtastgeschwindigkeit
möglich ist. Hierdurch gewinnt man
im selben Verhältnis an Acquisitionszeit (oder Erneuerungszeit)
für das verkleinerte Bild, ohne daß sich an
den Leistungen der Schaltung etwas ändert, nämlich
2,87 s für n = 352 im Beispiel der Fig. 3 oder 0,45 s
für n = 55 mit der gleichen Speicherkapazität. In
bekannter und im übrigen mit der Verminderung der Amplitude
der Rasterabtastung kompatibler Art und Weise
ist es auch möglich, eine digitale elektronische
Lupe mit dem Vergrößerungsfaktor 2 oder 4 für das gespeicherte
Bild zu verwirklichen. Der Effekt der elektronischen
Lupe mit dem Faktor 2 ist eine scheinbare
Vergrößerung des Bildes auf dem Bildschirm des Monitors,
die im Lesebereich ausschließlich durch Verdoppelung
jedes Punktes der Zeile und jeder Zeile des Bildes, mithin
eine Vergrößerung der Bildfläche auf dem Schirm
um den Faktor 4 erhalten wird. Die kann beispielsweise
durch Einfügung eines entsprechenden Schaltkreises 85
in Fig. 3 mit den notwendigen Synchronisierungen
und Sequenzsteuerungen zwischen dem Ausgang 84 und dem
D/Wandler (11 in Fig. 1) erreicht werden. Die Verdoppelung
der Punkte sowohl in horizontaler als auch in vertikaler
Richtung geht vorzugsweise einher mit einer räumlichen
Filterung, die sowohl auf der digitalen als auch auf
der analogen Ebene durch Verminderung der Durchlaßbandbreite
des Datensignals auf die Hälfte (bzw. auf ein
Viertel im Fall einer elektronischen Lupe mit 4facher
Vergrößerung) erzielt werden, wobei man nur die niedrigen
Frequenzen beibehält. Darüberhinaus ist das
Infrarotthermographiesystem nach der Erfindung ganz
besonders für die Beobachtung von Fahrzeugen geeignet.
Hierzu kann mit Vorteil eine elektronische Nachführeinrichtung 86
(Fig. 3) hinzugefügt werden, die eine
Aufrichtung des Bildes des Fahrzeuges bewirkt. Dieser
Verfolgungs- oder Nachführeffekt kann in bekannter
Weise durch zeilenweise Korrelation des sichtbar zu
machenden Bildes erhalten werden.
Das System nach der Erfindung ist nicht auf die
maritime Überwachung mit stabilisierter Plattform
beschränkt. Man kann auch an Land weit entfernte Objekte
detektieren. Das System ist aber auch verwendbar beispielsweise
zur Untersuchung der Verformung von Materialien
durch deren thermische Topographie.
Claims (10)
1. IR-Thermographiesystem, bestehend einerseits aus einer
IR-Kamera, die eine Rasterabtastvorrichtung und eine
Bildabtastvorrichtung zur punktweisen Analyse des
Bildes eines Gesichtsfeldes aus aneinandergrenzenden
Elementarfeldern und zur Projektion auf eine mindestens
einen photoempfindlichen Detektor umfassende
Detektormatrix zu je einem Detektor je Elementarfeld
enthält, andererseits aus einem elektronischen Verarbeitungsmodul
für das analoge Ausgangssignal der Kamera,
der mindestens mit einer Digitalisierungsschaltung
für das analoge Ausgangssignal und mindestens einem
D/A-Wandler für das verarbeitete Signal versehen ist,
zum dritten aus einer Schaltung zur Sichtbarmachung
des Ausgangssignals des D/A-Wandlers auf einem Fernsehmonitor,
dadurch gekennzeichnet, daß das System
Mittel enthält, um im Analysebetrieb mit fortschreitender
zeilenweiser Akkumulation zu arbeiten und daß
hierzu einerseits die Bewegung der Rasterabtastvorrichtung
durch Steuermittel (17) im Verhältnis zu
der bekannten normalen Analyse verlangsamt wird, derart,
daß zwei beliebige, sich zeitlich folgende Zeilen des
Bildes des Gesichtsfeldes, die auf den Detektor/die
Detektoren projiziert werden, sich überlappen, wobei
die räumliche Verschiebung zwischen diesen aufeinanderfolgenden
Zeilen klein im Verhältnis zu der Abmessung
eines Detektors in Rasterrichtung ist, derart, daß jedes
Elementarfeld des Gesichtsfeldes n-mal nacheinander mit
der Folge der Zeilenabtastung von dem Detektor analysiert
wird, der dementsprechend am Ausgang der Kamera (1) n
aufeinanderfolgende Analogsignale liefert, daß
die n sich auf jedes Elementarfeld beziehenden Signale
nach Digitalisierung mittels eines Addierers (13)
addiert und mittels einer Sequenzgeberschaltung (10)
an einem vorgegebenen Platz in einen Bildspeicher (15)
eingespeichert werden, der in dem Verarbeitungsmodul (2)
enthalten ist, und daß das Bild des Gesichtsfeldes
auf dem Fernsehmonitor (4) durch wiederholtes Auslesen
des Bildspeichers (15) wieder hergestellt wird.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Verarbeitungsmodul zwischen der Digitalisierungsschaltung (6)
und dem D/A-Wandler einen Signalverarbeitungskanal
enthält, der hintereinander eine Schleifenschaltung,
bestehend aus dem Addierer (13) und einem
mit einem ersten Teil des Sequenzgebers (17) versehenen
Zeilenspeicher (14), und mindestens einen
Rasterspeicher umfaßt, der Teil des Bildspeichers (15)
ist und mit einem zweiten Teil des Sequenzgebers (17)
verbunden ist, und daß das wiederholte Auslesen des
Bildspeichers (15) parallel zum Einschreiben in den
Bildspeicher (15) erfolgt.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, bei dem die Sichtbarmachung
auf dem Fernsehmonitor in Form von ineinandergeschachtelten
geradzahligen und ungeradzahligen
Rastern erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der
Bildspeicher einen Speicher für geradzahlige Raster
und getrennt davon einen Speicher für ungeradzahlige
Raster umfaßt, und deren Schreibeingänge und deren
Leseausgänge von einem dritten Teil des Sequenzgebers
gesteuert werden, wobei die n Signale, die sich auf
ein Elementarfeld beziehen, in zwei aufeinanderfolgenden
Teilsummen zu n/2 Signalen je Teilsumme addiert
werden und die am Ausgang des Zeilenspeichers gelieferten
Ergebnisse der zwei Teilsummen jeweils an
homologen Plätzen der Speicher für das geradzahlige
bzw. für das ungeradzahlige Raster gespeichert werden.
4. System nach Anspruch 2 oder 3 zur gleichzeitigen
Analyse mehrerer Zeilen des Gesichtsfeldes, zu welchen
Zweck die Kamera eine Detektormatrix enthält,
die in Rasterrichtung aus wenigstens einer Spalte mit
einer ganzen Zahl von m Detektoren besteht, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zeilenspeicher eine Kapazität
von wenigstens m+1 Zeilen hat und außerdem einen
vierten Teil des Sequenzgebers umfaßt, der dafür
sorgt, daß sich in jedem Zeitpunkt an den zwei Eingängen
des Addierers diejenigen Signale entsprechen,
die dasselbe Elementarfeld des Gesichtsfeldes betreffen.
5. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Verarbeitungsmodul zur Analyse durch progressive
zeilenweise Akkumulation aus folgenden Teilen besteht:
Mindestens einem Addierer, einem Bildspeicher, der
einen einzigen Rasterspeicher umfaßt, Schaltungen zur
Zählung und Sequenzierung für die Adressierung zum
Einschreiben und Auslesen des Bildspeichers während
einer ersten, der sogenannten Acquisitionsphase, die
während einer vollständigen Abtastung des Gesichtsfeldes
mittels der Rasterabtastvorrichtung abläuft,
wobei die Zählschaltungen nur zum Adressieren beim
Auslesen des Bildspeichers während einer zweiten
Phase des Sichtbarmachens, die der ersten Phase folgt,
dienen, während derer der Bildspeicher zeilenweise
mit der Zeilen- und der Rasterfrequenz des Fernsehmonitors
ausgelesen wird.
6. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verarbeitungsmodul zwischen der Digitalisierungsschaltung
und dem Addierer Schaltungen zur Bildung
der Summe von zwei beliebigen Signalen des Elementarfeldes
enthält, die an den Addierer nur eine von
zwei beliebigen aufeinanderfolgenden Summen übertragen.
7. System nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verarbeitungsmodul zwischen
dem Bildspeicher und dem D/A-Wandler Schaltungen zur
Regelung der Helligkeit und des Kontrastes des sichtbarzumachenden
Signals enthält.
8. System nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Amplitude der Rasterabtastung
durch die Rasterabtastvorrichtung vermindert ist.
9. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit
einer elektronischen Linse, dadurch gekennzeichnet,
daß es Schaltungen zum Auslesen des Inhaltes des
Bildspeichers zum Zwecke des Sichtbarmachens enthält,
die auf dem Bildschirm des Fernsehmonitors jeden
Punkt der Zeile und jede Zeile vervielfachen.
10. System nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
versehen mit einer elektronischen Zielverfolgungseinrichtung,
die schaltungsmäßig unmittelbar vor der
Schaltung zur Sichtbarmachung auf dem Fernsehmonitor
angeschlossen ist.
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