DE336201C - Radialbohrmaschine mit elektrischem Antrieb durch direkt auf dem Support eingebautenVertikalmotor - Google Patents
Radialbohrmaschine mit elektrischem Antrieb durch direkt auf dem Support eingebautenVertikalmotorInfo
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- DE336201C DE336201C DE1918336201D DE336201DD DE336201C DE 336201 C DE336201 C DE 336201C DE 1918336201 D DE1918336201 D DE 1918336201D DE 336201D D DE336201D D DE 336201DD DE 336201 C DE336201 C DE 336201C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B39/00—General-purpose boring or drilling machines or devices; Sets of boring and/or drilling machines
- B23B39/12—Radial drilling machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gear Transmission (AREA)
Description
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Radialbohrmaschine mit elektrischem Antrieb
durch direkt auf dem Support eingebauten Vertikalmotor mit einseitiger Kraftabgabe
durch Zahnräder und bezweckt, einen korrekten und unempfindlichen Antrieb bei derartigen
Maschinen zu erzielen, so daß auch der Nichtfachmann in der Lage ist, den Einbau
eines Motors ohne Fehler sachgemäß vorzunehmen. Bei Radialbohrmaschinen, welche durch Vertikalmotor direkt auf dem Support
angetrieben werden, bietet der genaue Einbau des Motors Schwierigkeiten, zumal die Räder,
in die das auf der Motorwelle sitzende Zahnrad eingreift, meist eingekapselt und nach
Aufsetzen des Motors nicht zugängig sind. Schon in der Fabrik ist man in hohem Maße
auf die Sorgfalt des Monteurs angewiesen. Dem Verbraucher aber ist es fast unmöglich,
ze den Motor so einzubauen, daß die Räder vorschriftsmäßig
kämmen und das Getriebe ruhig und ohne hohe Abnutzung läuft. Ferner sind
die Übertragungsmechanismen zwischen Motor und Bohrspindel sehr kurz, und bei der gebräuchlichen
Kraftübertragung durch zwei Stirnräder, die an sich die größte Gewähr für unbedingte Durehzugskraft bietet, werden
durch die geringe Torsionsmöglichkeiten der kurzen Wellen die Stöße in der Maschine, die
beispielsweise beim Bruch schwerer Werkzeuge auftreten, besonders scharf auf den
Motor übertragen, so daß bei der seitlichen Kraftabgabe des direkt auf deni-fliegenden-Wellenstumpf
der Motorachse sitzenden Zahnrades die verhältnismäßig schwache Motorwelle leicht verbogen wird. Häufig wird
der dadurch entstehende Schlag der Motorwelle gar nicht bemerkt, so daß die Zahnräder
unruhig laufen und1 stark dem Verschleiß unterworfen sind. Der Ausleger und der
Support fangen an zu schwanken, wodurch die Werkzeuge vorschriftswidrig beansprucht
werden und die Bohrspindellagerung leidet.'
Die vorliegende Erfindung hebt nun diesen Übelstand dadurch auf, daß das gleichachsig
mit der Motorwelle sitzende Zahnrad vollständig getrennt von der Motorwelle gelagert
ist und die Verlängerung der Motorwelle, die der fliegende Wellenstumpf der Motorwelle
direkt oder unter Vermittlung einer Frik- 5" tionskupplung antreibt, einen Teil der Maschine
selbst bildet. Die \7erlängerungswelle,
die die seitlichen Stöße aufzunehmen hat, kann besonders kräftig gehalten werden und wird
von der Fabrik aus direkt einmontiert, so daß der Käufer, der einen beliebigen Motor selber
auf die Maschine montieren will, den Motorstumpf nur in die zentrische Führung einzusetzen
hat, ohne sich weiter um den vorschriftsmäßigen Eingriff der antreibenden Räder zu kümmern. Die Maschine läuft
ruhig, der Motor ist vor Verbiegung der Motorwelle gesichert und ein Verschleiß der Antriebsräder
durch unkorrekten- oder schiefen Eingriff ausgeschlossen. Man ist auch in der 6g
Lage, -Motoren mit normalem, kurzem Wellen-
stumpf dort anzuwenden, wo zwecks wechselnden Eingriffs des Antriebsritzels letzteres
auf der Antriebswelle verschoben werden soll. Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung
durch ein Ausführungsbeispiel näher gekennzeichnet, und zwar ist α der vertikale
Antriebsmotor, dessen fliegender Wellenstumpf b gewöhnlich direkt das Motorritzel
trägt, c ist das Gehäuse, in welches die Räder, die die Kraft vom Motor auf die Bohrspindel
übertragen, eingebaut sind. In dem Gehäuse c ist die Verlängerung der Motorwelle, vollständig getrennt vom Motor, bei e und / in
Kugeln gelagert, g ist ein auf der Antriebswelle ei verschiebbares Antriebsritzel, welches
durch eine Steuergabel auf und ab bewegt werden kann, h ist ein Übertragungsrad,
welches mit dem Antriebsritzel g im Eingriff steht, während das Ritzel bei Verschiebung
nach unten mit anderen Rädern in Verbindung ao tritt, die in der Zeichnung nicht weiter dargestellt
sind, i ist eine runde Bearbeitungsfläche, auf die der Motorflansch k aufgesetzt
wird, indem der Wellenstumpf b in die Bohrung I der Welle d mitnehmend eingreift. as
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Radialbohrmaschine mit elektrischem Antrieb durch direkt auf dem Support eingebauten Vertikalmotor, dadurch gekennzeichnet, daß der fliegende Wellenstumpf (b) des Vertikalmotors (α) eine besonders gelagerte, das Motorritzel (g) tragende Welle (d), zentrisch geführt, antreibt-Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE336201T | 1918-07-30 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE336201C true DE336201C (de) | 1921-04-27 |
Family
ID=6220111
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1918336201D Expired DE336201C (de) | 1918-07-30 | 1918-07-30 | Radialbohrmaschine mit elektrischem Antrieb durch direkt auf dem Support eingebautenVertikalmotor |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE336201C (de) |
-
1918
- 1918-07-30 DE DE1918336201D patent/DE336201C/de not_active Expired
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