DE3319469C2 - - Google Patents
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- DE3319469C2 DE3319469C2 DE19833319469 DE3319469A DE3319469C2 DE 3319469 C2 DE3319469 C2 DE 3319469C2 DE 19833319469 DE19833319469 DE 19833319469 DE 3319469 A DE3319469 A DE 3319469A DE 3319469 C2 DE3319469 C2 DE 3319469C2
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- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61K—PREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
- A61K9/00—Medicinal preparations characterised by special physical form
- A61K9/70—Web, sheet or filament bases ; Films; Fibres of the matrix type containing drug
- A61K9/7023—Transdermal patches and similar drug-containing composite devices, e.g. cataplasms
- A61K9/703—Transdermal patches and similar drug-containing composite devices, e.g. cataplasms characterised by shape or structure; Details concerning release liner or backing; Refillable patches; User-activated patches
- A61K9/7084—Transdermal patches having a drug layer or reservoir, and one or more separate drug-free skin-adhesive layers, e.g. between drug reservoir and skin, or surrounding the drug reservoir; Liquid-filled reservoir patches
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Description
Die Erfindung betrifft ein System zur transdermalen Applika
tion von pharmakotherapeutischen Wirkstoffen, in Form von
Lösungen oder Dispersionen der Wirkstoffe in einem oder
mehreren organischen Lösungsmittel(n) und/oder Wasser,
vorzugsweise von Nitroglycerin, bestehend aus einer Speicher
schicht und einer Steuermembran.
Es ist sowohl in der Humanmedizin als auch in der Veterinär
kunde bekannt, daß es bei der Behandlung von Krankheiten, zum
Vorbeugen, zur Behebung von Mangelerscheinungen, bei der
Anwendung von empfängnisverhütenden Mitteln u. dgl. nicht nur
darauf ankommt, das richtige Mittel einzusetzen, sondern daß
es auch eine große Rolle spielt, auf welche Art und Weise das
Mittel appliziert wird. Dabei ist die Dosierung eines Wirk
stoffs für eine erfolgreiche Behandlung oft von ebenso großer
Bedeutung wie der Wirkstoff selbst.
Werden Medikamente oral oder durch Injektion appliziert, so
steigt die Konzentration des Wirkstoffs im Körper in kurzer Zeit
auf einen hohen Wert, der infolge des natürlichen Abbaus
allmählich unter eine gerade noch wirksame Grenzkonzen
tration fällt, bevor die Konzentration dann im Laufe der
Zeit auf Null absinkt.
Zur Durchführung einer längeren Therapie muß die Applikation
wiederholt werden. Die Folge sind stark schwankende Wirk
stoffkonzentrationen, hinzu kommt die Gefahr der Über-
oder Unterdosierung.
Man hat bereits eine ganze Reihe von Systemen entwickelt,
um den Wirkstoff kontrolliert zu dosieren.
So kann man über ein Tropfgefäß durch Infusion dem Patienten
über längere Zeit Medikamente in gleichbleibenden Konzen
trationen zuführen. Eine solche Behandlung ist jedoch sehr
aufwendig und bedarf ständiger Kontrolle durch medizinisches
Personal und ist deshalb im allgemeinen auf die Anwendung
in Krankenhäusern, insbesondere auf den Intensivstationen
beschränkt. Außerdem ist der Patient dadurch, daß er am Tropf
hängt, in seiner Bewegungsfreiheit gehindert.
Dosieren kann man auch mit Systemen, die nach Art von diffu
sionskontrollierten Wirkstoffdepots arbeiten (s. Strathmann
et al. , Chem.-Ing.-Techn. 50 (2)113-5(1978), d. h. eine be
stimmte Menge eines Wirkstoffs in fester oder flüssiger Form
ist von einer Membran umgeben bzw. eingekapselt. Solche
Kapseln können oral eingenommen oder auch implantiert werden.
Im Laufe der Zeit diffundiert der Wirkstoff durch den Mantel
und gelangt so in den Körper.
Ein anderes therapeutisches System stellen die sogenannten
osmotischen Pumpen dar, bei denen der Wirkstoff in einem aus
einer elastischen Membran gebildeten, mit einer Öffnung ver
sehenen Reservoir gespeichert ist. Das Ganze ist von einer
semipermeablen Membran umgeben. Zwischen semipermeabler und
elastischer Membran befindet sich eine gesättigte Salz
lösung, die noch einen Überschuß an festem Salz enthält.
Durch Diffusion von Flüssigkeit, beispielsweise Wasser, durch
die semipermeable Wand erhöht sich der osmotische Druck
zwischen semipermeabler und elastischer Membran, so daß der
Wirkstoff aus dem elastischen Reservoir langsam herausge
preßt wird.
Bei den sogenannten osmotischen Pumpen wird der osmotische
Druck durch den Wirkstoff selbst erzeugt.
Nähere Einzelheiten
über solche Systeme werden in der Schweizer Apotheker-Zeitung
118(21)515-9(1980) beschrieben. Damit dieses System den Wirk
stoff über eine gewiesse Zeit mit konstanter Geschwindigkeit
abgeben kann, sind bestimmte Löslichkeiten des Wirkstoffs
erforderlich. Die Öffnung in diesem System muß mit Hilfe eines
Laserstrahles gebildet werden, was eine verhältnismäßig
komplizierte Technik erforderlich macht. Außerdem besteht
einerseits die Gefahr, daß die Öffnung verstopft; ferner ist
nicht auszuschließen, daß durch mechanische Beanspruchung
Rißbildung auftritt, was zu unkontrollierter Abgabe des Wirk
stoffs führen kann.
Eine weitere Möglichkeit, einen Wirkstoff kontrolliert abzu
geben, besteht in der sogenannten transdermalen Applikation.
Die einfachste Art und Weise ein Medikament transdermal aufzu
bringen ist, es in Form einer Salbe auf die Haut zu streichen.
Dies hat jedoch den Nachteil, daß unmittelbar nach dem Auf
bringen der Salbe dem Körper verhältnismäßig viel Wirkstoff
angeboten wird; ferner ist es schwierig, die Menge der Salbe genau abzu
messen. Auch muß bei einer solchen Behandlung Sorge dafür getragen wer
den, daß die Salbe nicht in die Kleidung gelangt.
Man hat deshalb eine Reihe von mehrschichtigen Systemen entwickelt, wie
sie z. B. in der DE-OS 27 55 661 oder der US-OS 37 42 951 beschrieben
sind. Solche Systeme bestehen im wesentlichen aus einem als Schicht
ausgebildeten Reservoir sowie einer oder mehreren Schichten, welche die
Diffusion des Wirkstoffs zur Haut kontrollieren sollen.
Diese Systeme weisen meistens noch Stütz- und Abdeckschichten auf.
Auch für die transdermale Applikation von Nitroglycerin sind derartige
Systeme bereits bekannt und z. B in der DE-OS 29 02 183 beschrieben.
Bei dieser DE-OS 29 02 183 wird der Wirkstoff als Salbe, Suspension oder
dgl. in saugfähigem Material gespeichert - also in einer Speicherschicht,
die zur Haut hin mit einer porösen Schicht, die den Zutritt des Wirkstof
fes zur Haut steuert, also einer Steuerschicht, versehen ist.
Während über die Speicherschicht keine Angaben gemacht werden, kann die
Steuerschicht eine Membran oder ein Vlies, vorzugsweise ein Polyamid
vlies, perforierte PVC-Folie, Viskose, Acetat-Seidentaft, Zellwollpoly
amid, Baumwolle, Polyurethan, Zellwolle, Kunstseide oder dgl. hautver
trägliches Material sein.
Das bekannte System benötigt für die Speicherung und die
Steuerung getrennte Materialien, die in getrennten Schichten
zusammengefaßt sind und damit einen komplizierten Aufbau
aufweisen. Im übrigen sind derartige Systeme mit mehreren
Schicht druckempfindlich, so daß bei Druckschwankungen auch
unterschiedliche Mengen des Wirkstoffs auf die Haut gelangen.
Ist die Steuermembran beschädigt, z. B. durch Fabrikationsfehler oder wird
sie durch unsachgemäßes Behandeln verletzt, kann an den
beschädigten Stellen der Wirkstoff in unkontrollierten Mengen
auf die Haut gelangen.
Es besteht deshalb noch ein Bedürfnis nach verbesserten
Systemen zur transdermalen Applikation von pharmakotherapeu
tisch wirksamen Substanzen, welche obengenannte Nachteile
nicht aufweisen.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, ein System zur trans
dermalen Applikation vonWirkstoffen zur Verfügung zu stel
len, daß sich durch einen einfachen Aufbau auszeichnet und
das sich sowohl in der Human- als auch in der Veterinärmedi
zin anwenden läßt, das einfach und wirtschaftlich herzustel
len ist, mit dem eine konstante und kontrollierbare Abgabe
des Wirkstoffs möglich ist und das insbesondere gegenüber
Druckänderungen, wie sie z. B. beim Tragen eines entsprechen
den Pflasters auftreten können, verhältnismäßig unempfindlich
ist.
Aufgabe der Erfindung ist es ferner, ein System zur Verfügung
zu stellen, das auch bei Verletzung des Systems durch äußere
Einflüsse, z. B. durch Einreißen, Schneiden u. dgl. nicht
unkontrolliert den Wirkstoff abgibt.
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein System zur transdermalen
Applikation von Wirkstoffen, das gekennzeichnet ist durch
eine gleichzeitig als Speicherschicht und Steuermembran
dienende mikroporöse Folie aus einem mikroporösen thermopla
stischen Polymer mit einer Porenstruktur, bei der im wesent
lichen sphärische Zellen eines mittleren Durchmessers C von
0,5 bis 100 µm durch Poren eines mittleren Durchmessers P,
wobei das Verhältnis des mittleren Durchmessers C der Zellen
zum mittleren Durchmesser P von 2-200 beträgt, verbunden
sind, deren Hohlraumvolumen, gebildet aus Zellen- und Poren
anteil 10 bis 90 Volumen% beträgt, deren zur Auflage auf die
Haut bestimmte Seite eine im wesentlichen glatte Oberfläche
mit einem Öffnungsgrad von 10 bis 90% aufweist. Vorzugsweise
besitzt die mikroporöse Folie Zellen eines mittleren Durch
messers C von 1 bis 30 µm. Es ist vorteilhaft, wenn der
Hohlraumvolumenanteil 50 bis 90%, insbesondere 60 bis 80%
beträgt.
Als thermoplastisches Polymer für die mikroporöse Folie ist
Polypropylen besonders geeignet.
In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des erfin
dungsgemäßen Systems ist das pharmakotherapeutisch wirksame
Mittel in Wasser, welches ein oberflächenaktives Mittel
enthält, gelöst oder dispergiert.
In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfin
dung enthält die mikroporöse Folie Nitroglycerin als pharmako
therapeutisch wirksames Mittel in Propandiol-(1.2). Das
Nitroglycerin kann auch in Gemischen von organischen Lösungs
mitteln, insbesondere in einem Gemisch von Äthanol und
Propandiol-(1.2) gelöst sein. Vorzugsweise enthält die Lösung
1 bis 5,0% Nitroglycerin.
Erfindungsgemäß werden die Funktionen sowohl der Speicher
schicht als auch der Steuerschicht von einer Membran mit
besonderer Porenstruktur übernommen, die aus Zellen aufgebaut
ist, die durch Poren miteinander verbunden sind und deren
mittlerer Durchmesser kleiner ist, als der Durchmesser der
Zellen.
Unter System im Sinne der Erfindung ist ein therapeutisches
System zu verstehen, mit dem es möglicht ist, einen oder
mehrere Arzneistoffe an einem festgelegten Anwendungsort
transdermal kontrolliert und kontinuierlich über einen be
stimmten Zeitraum an den menschlichen oder tierischen Körper
abzugeben. Das System ist sowohl zur Abgabe von Wirkstoffen
geeignet, die lokal wirken als auch für Wirkstoffe, die
systemisch angewendet werden.
Neben Polypropylen, das als Polymer für die mikroporöse
Folie gemäß der Erfindung bevorzugt wird, können als thermo
plastische Polymere auch Polyamide, Polyester, Polyäthylen,
Polyvinylidenfluorid, Äthylenvinylacetatcopolymere, Poly
urethane, Polylactide und dergleichen verwendet werden, so
fern sie die vorstehend erwähnte mikroporöse Struktur und
die geforderte Oberflächenbeschaffenheit aufweisen.
Die Dicke der mikroporösen Folie kann je nach Anwendungs
zweck und nach dem vorgesehenen therapeutischen Programm
innerhalb eines breiten Bereichs gewählt werden, so sind
sehr dünne Folien z. B. von einer Stärke von 90 µm und darunter
möglich; weitere brauchbare Stärken sind 250, 300 und 500 µm.
Auch größere Stärken wie 1 oder 3 mm oder darüber sind möglich.
Zur Herstellung einer für das erfindungsgemäße System ein
setzbaren Folie geht man von einem geeigneten thermoplasti
schen Polymer aus, wie sie z. B. in der DE-OS 27 37 745 ange
geben werden. Ein solches Polymer wird allein oder auch in
Mischung mit einem oder mehreren weiteren Polymeren in einer
geeigneten Flüssigkeit gelöst. Kombinationen von Polymeren
und Flüssigkeiten, die nach ihrer Verarbeitung als homogene
einphasige Lösung zu mikroporösen Strukturen der oben erwähn
ten Art führen, werden in der DE-OS 27 37 745 angegeben. Inso
weit wird sich auf die Offenbarung in dieser DE-OS hier aus
drücklich bezogen.
Folien, wie sie zum Aufbau des erfindungsgemäßen Systems
benötigt werden, können z. B. hergestellt werden, indem man
ein homogenes Gemisch, d. h. eine homogene einphasige Lösung
aus einem in der DE-OS 27 37 745 genannten Polymer und einer
geeigneten verträglichen Flüssigkeit auf einer Unterlage aus
gießt, z. B. einer Metallplatte oder eine Glasplatte, die aus
gegossene Lösung zu einem Film ausstreicht und die Masse mit
einer Geschwindigkeit abkühlen läßt, so daß die gewünschte
mikroporöse Struktur entsteht. Der Film wird sodann von seiner
Unterlage entfernt und extrahiert, um die verträgliche Flüssig
keit zu entfernen.
Man kann die Lösung auch auf eine sich drehende Walze gießen,
die gegebenenfalls gekühlt wird und auf diese Weise die Folien
kontinuierlich herstellen.
Ein besonders geeignetes Verfahren zur Herstellung der als
Speicher dienenden mikroporösen Folie für das System gemäß
der Erfindung wird in der DE-OS 28 33 623 beschrieben. Dabei
wird das homogene einphasige Gemisch aus thermoplastischem
Polymer und der verträglichen Flüssigkeit in ein Bad extrudiert,
welches die verträgliche Flüsigkeit enthält, in welchem das
thermoplastische Polymer gelöst ist. Auf die Offenbarung in
dieser DE-OS 28 33 623 wird sich hier besonders bezogen.
Eine weitere besonders vorteilhafte Methode zur Herstellung
derartiger mikroporöser Folien bzw. Membranen wird in der
am 15.2.1982 unter dem Aktenzeichen P 32 05 289.8-43 hinter
legten deutschen Patentanmeldung beschrieben. Nach der Offen
barung in dieser Patentanmeldung, auf die sich besonders bezo
gen wird, wird ein Polymer durch Erwärmen über die obere
kritische Temperatur T c in einem Gemisch zweier, bei der Löse
temperatur flüssigen und mischbaren Verbindungen A und B ge
löst, wobei das eingesetzte Gemisch Polymer, Verbindungen A
und B im flüssigen Aggregatzustand eine Mischungslücke
aufweist, die Verbindung A ein Lösungsmittel für das Polymer
ist und die Verbindung B die Phasentrennungstemperatur
einer Lösung, bestehend aus dem Polymer und der Verbindung A,
heraufsetzt. Diese Lösung wird sodann geformt und durch
Abkühlen zur Entmischung und Erstarrung gebracht; die
Komponenten A und/oder B werden anschließend gegebenenfalls
extrahiert.
Mit diesem Verfahren ist es möglich, besonders gut das Gesamt
hohlraumvolumen, d. h. das Volumen aus Zellen und Poren, die
Hohlraumgröße und auch die Wandung der Zellen und Poren sehr
einfach einzustellen. So kann man die therapeutischen
Programme des erfindungsgemäßen Systems zur transdermalen
Applikation innerhalb weiter Bereiche einstellen.
Das Füllen der mikroporösen Folien mit dem zu applizierenden
pharmakotherapeutisch wirksamen Mittel kann auf verschiedene
Weise geschehen. So ist es z. B. möglich, die Folie in eine
entsprechende Lösung oder Dispersion des Wirkstoffs zu tauchen.
Aufgrund der im Inneren der Folie herrschenden Kapillarkräfte
saugt sich die Folie verhältnismäßig schnell mit der Lösung
voll. Man kann die Folie auch durch einseitiges Aufbringen
der Lösung füllen. Ein solches Verfahren empfiehlt sich be
sonders, wenn die mikroporöse Folie vor dem Füllen bereits
auf einer Seite mit einer Abdeckfolie, z. B. einer Aluminium
folie versehen ist. Diese Abdeckfolie dient dazu, das Diffun
dieren des Wirkstoffs in einer anderen Richtung als zu der
Haut zu verhindern.
Unter bestimmten Voraussetzungen ist es auch möglich, direkt
bei der Herstellung der Folie den Wirkstoff mitzuverarbeiten.
Dies ist z. B. möglich, wenn Wirkstoff und Polymer ein
binäres Gemisch bilden, das bei der Verarbeitung als Lösung
zu einem Formkörper unter bestimmten Abkühlbedingungen zu
einer Struktur führen, die mikroporös ist, wenn man den
Wirkstoff extrahiert. Der Wirkstoff erfüllt hier die Funktion
der inerten Flüssigkeit im Sinne der Lehren der DE-OS 27 37 745
und der DE-OS 28 33 623. Auch kann man bei Verfahren, wie sie
in der deutschen Patentanmeldung 32 05 289.8-43 beschrieben
werden, bei der Herstellung der Membran entweder Gemische A
und B verwenden, bei denen A oder B der Wirkstoff ist oder man
gibt zusätzlich zu dem Gemisch A und B eine bestimmte Menge
Wirkstoff zu und beläßt den Wirkstoff einschließlich der
Komponenten A und B in der Folie. Derartige Systeme sind dann
zur transdermalen Applikation im Rahme der Erfindung geeig
net, wenn die gewählten Verbindungen A und B therapeutisch
unbedenklich sind, so z. B., wenn man für A und B entsprechende
Öle verwendet, wie Speiseöle oder Rizinusöl.
Auch nach dem Verfahren, wie es in der DE-OS 28 33 623 be
schrieben wird, ist es möglich, Folien, welche Wirkstoff
enthalten, direkt herzustellen. Dazu ist es erforderlich, daß
zur Herstellung des einphasigen Gemisches aus thermoplastischem
Polymer und der verträglichen Flüssigkeit entweder der Wirk
stoff als die verträgliche Flüssigkeit verwendet wird und auch
das Bad, in welches das Gemisch extrudiert wird, die verträg
liche Flüssigkeit enthält. Selbstverständlich kann auch bei
dem in der DE-OS 28 33 623 beschriebenen Verfahren ein ein
phasiges Gemisch aus thermoplastischem Polymer und einer sonsti
gen inerten Flüssigkeit verwendet werden, dem der Wirkstoff
zugesetzt ist.
Eine Extraktion von inerter Flüssigkeit ist nach Herstellung
der mikroporösen, die inerte Flüssigkeit und den Wirkstoff ent
haltenen Folie nicht mehr erforderlich. Selbstverständlich
muß es sich bei der inerten Flüssigkeit um eine Flüssigkeit
handeln, die therapeutisch unbedenklich ist.
Das erfindungsgemäße System ist grundsätzlich zur trans
dermalen Applikation von allen pharmakotherapeutisch wirk
samen Mitteln geeignet, die entweder lokal oder systemisch
ihre Wirksamkeit entfalten. Dabei kommen insbesondere all
die Wirkstoffe in Frage, die aufgrund ihrer molekularen Größe
geeignet sind, durch die Haut des Menschen oder eines Tieres
hindurchzuwandern. Selbstverständlich ist es möglich, das
Durchdringen der Wirkstoffe durch die Haut mittels von die
Hautdurchdringung fördernden Mittel zu unterstützen. Dabei
kann dieses Mittel vorher auf die Stellen der Haut gebracht
werden, auf welche die Folie aufgelegt wird. Es ist auch mög
lich, das die Hautdurchdringung fördernde Mittel zusammen mit
dem Wirkstoff in der mikroporösen thermoplastischen Folie
unterzubringen. Besonders geeignet sind im Rahmen der Erfindung
Systeme, welche als Lösungs- oder Dispergierflüssigkeit eine
Flüssigkeit enthalten, welche die Hautdurchdringung des Wirk
stoffs fördert.
Zu den Wirkstoffen, welche im Rahmen der Erfindung eingesetzt
werden können, gehören u. a. systemisch wirkende Alkaloide,
Blutdruck senkende Mittel wie Clonidin, sogenannten β-Blocker,
Scopolamin u. dgl.
In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform des erfindungs
gemäßen Systems besteht der Wirkstoff aus Nitroglycerin.
Nitroglycerin, auch 1,2,3-Propantrioltrinitrat oder Glyceroltri
nitrat genannt, wird insbesondere zur Behandlung von ischämi
scher Herzerkrankung eingesetzt, wobei Angina Pectoris be
sonders zu nennen ist.
Auch andere Vasodilatoren, wie z. B. Natrium-Nitroprussid
kann mit Hilfe des erfindungsgemäßen Systems transdermal
appliziert werden.
Wenn der eingesetzte Wirkstoff nicht selbst flüssig ist
oder nicht zumindest über eine gewisse Viskosität verfügt,
werden die Wirkstoffe in Form von Lösungen oder Dispersionen
eingesetzt. Dabei können übliche Lösungsmittel genommen
werden unter der Voraussetzung selbstverständlich, daß die
verwendeten Lösungsmittel nicht selbst eine schädliche
Wirkung im tierischen oder menschlichen Organismus entfalten.
Es können auch Mittel verwendet werden, welche die Viskosität
des Wirkstoffs, je nach Bedarf, herauf- oder herabsetzen.
Als Lösungsmittel, welche insbesondere beim Einsatz von Nitro
glycerin sehr geeignet sind, seien folgende Verbindungen
erwähnt:
Isopropylmyristat, Tetraäthylenglykol, Diäthylenglykolmono
äthyläther, 2,2-Dimethyl-4-hydroxymethyl-1,3-
dioxolan.
Die erwähnten Lösungsmittel sowie weitere geeignete Lösungs
mittel können allein oder auch in Mischung eingesetzt werden.
Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Systems ist sowohl die Appli
kation von einem als auch von mehreren Wirkstoffen gleich
zeitig möglich.
Die mikroporöse Folie kann auf einer Seite mit einer für den
Wirkstoff undurchlässigen Sperrschicht bzw. Abdeckschicht
versehen werden. Diese Schicht kann z. B. eine dünne Folie
sein, z. B. eine Aluminiumverbundfolie oder eine undurchlässige
Kunststoff-Folie. Sie hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, daß
der Wirkstoff während der Applikation nur in einer Richtung,
nämlich in Richtung der Haut, aus der mikroporösen Folie
diffundiert. Er soll außerdem das Verflüchtigen und ge
gebenenfalls auch das Verdampfen eines miteingesetzten
Lösungsmittels verhindern.
Es ist auch möglich, daß die Sperrschicht aus dem Polymer
besteht, aus dem die mikroporöse Folie selbst aufgebaut ist;
so kann die Sperrschicht bereits Bestandteil der mikroporösen
Folie sein.
Die mit dem Wirkstoff gefüllte mikroporöse Folie kann, ge
schnitten auf ein entsprechendes Format, direkt auf die Haut
des zu behandelnden Menschen oder Tieres aufgebracht werden.
Die Befestigung des Folienstücks kann mit Hilfe eines ein
fachen Pflasters oder eines Verbandes geschehen. Es ist auch
möglich, daß die mikroporöse Folie auf der Seite, welche auf
die Haupt appliziert wird, einen Klebstoff aufweist, der ent
weder auf der ganzen Fläche der Folie oder nur an einzelnen
Stellen, z. B. am Rand oder punktuell verteilt ist. Diese
Klebeschicht bewirkt ein Haften der Folie auf der Haut. Es
versteht sich von selbst, daß die mit Wirkstoff versehene
Folie, welche eine Abdeckfolie oder eine undurchlässige
Schicht aufweist, auf der Seite, welche auf die Haut aufge
bracht wird, mit einer Abziehfolie abgedeckt sein kann, welche
verhindern soll, daß vor Gebrauch der mikroporösen Folie der
Wirkstoff herauswandern kann.
Die Folie kann in den verschiedensten Größen und Formaten
konfektioniert werden, so daß eine Auflage auf kleinen oder
größeren Hautstellen möglich ist. Neben der Anwendung auf
kleineren Stellen des Körpers lassen sich auch Behandlungen
durchführen, bei dem der menschliche oder tierische Körper
großflächig behandelt werden soll. So können die Folien wie
ein Verband, beispielsweise um ein Körperglied, z. B. das
Bein oder den Arm, herumgelegt werden. Es ist sogar möglich,
Folien um den ganzen Oberkörper herumzuführen, so daß so
wohl die Brust als auch der Rücken mit der Folie bedeckt
wird.
Es war besonders überraschend, daß es möglich ist, mit Hilfe
des erfindungsgemäßen Systems zahlreiche Wirkstoffe, insbe
sondere Nitroglycerin auf einfache und vorteilhafte Weise
transdermal kontrolliert zu applizieren. Da das Porenvolumen,
die Porengrößen und die Porengrößenverteilung in weitem Maße
variiert werden können und außerdem die Größe der Folienab
schnitte als auch die Dicke der Folie innerhalb weiter Grenzen
eingestellt werden kann, ist es möglich, die verschiedensten
therapeutischen Programme aufzustellen. Da man mikroporöse
Folien mit einem Hohlraumvolumenanteil bis zu 90% einsetzen
kann, ist es möglich, Folien zu verwenden, die ein Mehrfaches
ihres Eigengewichts an Wirkstofflösung aufnehmen können.
So ist es möglich, über längere Zeit hinaus den Wirkstoff
kontrolliert abzugeben. Man kann sowohl die Konzentration des
abgegebenen Wirkstoffs mit Hilfe der Auflagefläche steuern
als auch durch Einstellen der Konzentration der verwendeten
Lösung innerhalb des Porensystems der Folie. So ist man in
der Lage, den Wirkstoff sowohl bei einer vorbeugenden Behand
lung einzusetzen, bei der eine geringere Dosis erforderlich
ist, als auch bei besonders akuten Fällen, bei denen eine
sofortige größere Dosis benötigt wird. Auch kann die Abgabe
geschwindigkeit durch die Wahl des Lösungsmittels gesteuert
werden.
Da das erfindungsgemäße System im Prinzip nur aus einer
einzigen Folie besteht und die Abdeckfolie sehr dünn gehalten
sein kann und nicht als Stützschicht fungieren muß, ist das
erfindungsgemäße System sehr elastisch und paßt sich bei
der Anwendung gut dem Körper an. Die Folie macht während
des Tragens auch die Bewegungen des Körpers weitgehend mit,
so daß sie stets gut aufliegt und eine kontinuierliche Abgabe
gewährleistet ist.
Da die Folie während der Applikation praktisch mit der ge
samten Berührungsfläche nur lose auf der Haut aufliegt,
wird die Haut während der Applikation auch sehr schonend
behandelt, so daß eine wiederholte Applikation an der
gleichen Stelle des Körpers möglich ist, ohne daß die Haut
dabei wund wird oder sonst Schaden erleidet.
Auch bei Einsatz eines Klebemittels ist es möglich, sich mit
ganz geringen Klebeflächen zu begnügen, so daß die eigent
lichen Kontaktzonen, welche für die Übermittlung des Wirk
stoffs sorgen, locker auf der Haut liegen können. So wird
auch beim Entfernen der mikroporösen Folie von der Haut nach
der Appliktion die Haut nicht in Mitleidenschaft gezogen.
Von besonders großem Vorteil ist, daß die erfindungsgemäße
Folie weitgehend druckunabhängig ist. Kommt es während des
Tragens einer entsprechenden Folie dazu, daß von außen Druck
einwirkungen auf die Folie stattfinden, z. b. durch Anstoßen
an einen spitzen oder eckigen Gegenstand usw., so erwirkt
diese Druckerhöhung keineswegs, daß aus der Folie plötzlich
größere Mengen an Wirkstoff abgegeben werden, da die Folie
gegenüber solchen Druckeinwirkungen in ihrer Gesamtheit weit
gehend unempfindlich ist.
Aufgrund des eigentümlichen Porensystems kann es auch nicht
vorkommen, daß die Folie bei einer Beschädigung, z. B. einem
Riß, sozusagen ausläuft und innerhalb kurzer Zeit den Wirk
stoff an die Haut abgibt.
Aufgrund ihrer Flexibilität kann die Folie an praktisch
allen Stellen des menschlichen oder tierischen Körpers
angebracht werden, selbst an Orten, bei denen es bisher
aufgrund der geometrischen Verhältnisse schwierig war.
Die Folie ist nach der Behandlung sofort abhebbar und hinter
läßt keinerlei Spuren auf der Haut. Sie haftet auch nicht
fest am Körper, insbesondere wenn sie ohne Klebstoff appli
ziert wird. Aufgrund der hervorragenden Eigenschaften ist
es möglich, den Wirkstoff sparsam zu dosieren und ihn seine
Wirksamkeit entfalten zu lassen, ohne daß es dabei zu uner
wünschten Nebenwirkungen kommt, wie das der Fall ist, wenn
der Wirkstoff in unkontrollierten, insbesondere in zu hohen
Konzentrationen angewandt wird.
Da die Folie trotz ihrer Elastizität und Biegsamkeit selbst
tragend ist, benötigt sie auch keine Stützschicht, welche
ihre Anwendbarkeit einschränken könnte.
Man kann die Folie für eine kurze Behandlungsdauer, z. B. für
einige Stunden konfektionieren; es ist auch möglich, sie mit
Wirkstoffmengen zu füllen, welche einer Tagesdosis oder
einer Wochendosis und mehr entsprechen. Sie läßt sich insbe
sondern auch bei Wirkstoffen einsetzen, deren Halbwertszeit
im menschlichen Körper sehr niedrig ist.
Die Erfindung wird durch folgendes Beispiel näher erläutert.
Eine 150 µm dicke Folie aus Polypropylen mit einem Hohlraum
volumenanteil von 70% wird zu einer kreisrunden Scheibe mit
einem Durchmesser von 4 cm geschnitten und durch thermisches
Verschweißen mit einer Aluminiumverbundfolie verbunden. Die
Verbundfolie besteht aus einer Aluminiumfolie und einer
Polyvinylidenchloridschicht. Die Polypropylenfolie wird
auf der Seite der Verbundfolie befestigt, auf der sich
die Polyvinylidenschicht befindet. Das Verbinden der
Polypropylenfolie mit der Aluminiumverbundfolie geschieht
über einen 2 mm breiten Randstreifen.
Nach Verbinden der Polypropylenfolie mit der Aluminium
folie wird eine beidseitig klebende Adhäsivschicht aufge
bracht, wobei eine der Wirkfläche der Polypropylenfolie
entsprehendes Loch in der Adhäsivschicht freigelassen
wird. Dies wird durch vorheriges Stanzen eines Lochs in
das beidseitig klebende Klebeband erreicht.
Sodann wird mittels einer Spritze mit Kanüle im Mittelpunkt
der Polypropylenfolie eine 1%ige Nitroglycerinlösung in
einem Gemisch aus gleichen Teilen Äthanol und Propandiol-
(1.2) aufgebracht. Die Nitroglycerinlösung wird schnell
aufgrund der Kapillarwirkungen der Folie aufgenommen und
verteilt sich gleichmäßig über der gesamten Oberfläche der
Folie und gelangt schnell ins Innere derselben. Nach Sättigung
der Folie mit Nitroglycerinlösung wird eine undurchlässige
Abziehfolie aufgebracht. Durch Druckeinwirkung wird die
Einheit abgedichtet und kann sofort verpackt werden.
In ähnlicher Weise können auch andere Konzentrationen in der
Polpropylenfolie oder in Folien aus anderem mikroporösen
Material gemäß der Erfindung eingebracht werden. Auf analoge
Weise werden auch Systeme mit anderen Wirkstoffen als Nitro
glycerin hergestellt.
Entsprechende Lösungen oder Dispersionen lassen sich auch in
weiteren an sich bekannten Aufmachungen für die transdermale
Applikation von Wirkstoffen einbringen.
Claims (8)
1. System zur transdermalen Applikation von pharmakothera
peutischen Wirkstoffen, in Form von Lösungen oder Disper
sionen der Wirkstoffe in einem oder mehreren organischen
Lösungsmittel(n) und/oder Wasser, vorzugsweise von Nitro
glycerin, bestehend aus einer Speicherschicht und einer
Steuermembran, gekennzeichnet durch eine gleichzeitig als
Speicherschicht und Steuermembran dienende mikroporöse
Folie aus einem mikroporösem thermoplastischen Polymer
mit einer Porenstruktur, bei der im wesentlichen sphäri
sche Zellen eines mittleren Durchmessers C von 0,5 bis
100 µm durch Poren eines mittleren Durchmessers P, wobei
das Verhältnis des mittleren Durchmessers C der Zellen
zum mittleren Durchmesser P von 2-200 beträgt, verbun
den sind, deren Hohlraumvolumen, gebildet aus Zellen-
und Porenteil 10 bis 90 Volumen-% beträgt, deren zur
Auflage auf die Haut bestimmte Seite eine im wesentlichen
glatte Oberfläche mit einem Öffnungsgrad von 10 bis 90%
aufweist.
2. System nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mikro
poröse Folie mit Zellen eines mittleren Durchmessers C
von 1-30 µm.
3. System nach einem der Ansprüche 1 bis 2, gekennzeichnet
durch einen Hohlraumvolumenanteil von 50 bis 90%.
4. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
gekennzeichnet durch Polypropylen als mikroporöses ther
moplastisches Polymer.
5. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch eine Lösung oder Dispersion des phar
makotherapeutisch wirksamen Mittels in Wasser, welches
ein oberflächenaktives Mittel enthält.
6. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch eine Lösung von Nitroglycerin in
Propandiol-(1.2).
7. System nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4,
gekennzeichnet durch eine Lösung von Nitroglycerin in
einem Gemisch von Äthanol und Propandiol-(1.2) .
8. System nach einem der Ansprüche 6 oder 7, gekennzeichnet
durch eine 1,0- bis 5,0%ige Lösung von Nitroglycerin.
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DE19833319469 DE3319469A1 (de) | 1983-05-28 | 1983-05-28 | System zur transdermalen applikation von pharmakotherapeutisch wirksamen substanzen |
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