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DE3315952A1 - Verwendung von polyglykolethern als schaumdrueckende zusaetze in schaumarmen reinigungsmitteln - Google Patents

Verwendung von polyglykolethern als schaumdrueckende zusaetze in schaumarmen reinigungsmitteln

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Publication number
DE3315952A1
DE3315952A1 DE19833315952 DE3315952A DE3315952A1 DE 3315952 A1 DE3315952 A1 DE 3315952A1 DE 19833315952 DE19833315952 DE 19833315952 DE 3315952 A DE3315952 A DE 3315952A DE 3315952 A1 DE3315952 A1 DE 3315952A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
foam
pbw
weight
cleaning
ppm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833315952
Other languages
English (en)
Inventor
Horst Dr. 5653 Leichlingen Baumann
Jürgen Dr. 4000 Düsseldorf Geke
Hans-Günther Dr. 4033 Hösel Germscheid
Werner 4006 Erkrath Lüdecke
Robert Dr. 4030 Ratingen Piorr
Christian 4018 Langenfeld Rossmann
Rolf 4019 Monheim Scharf
Hans-Joachim Dr. 5657 Haan Schlüßler
Karl Dr. 4020 Mettmann Schmid
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henkel AG and Co KGaA
Original Assignee
Henkel AG and Co KGaA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Henkel AG and Co KGaA filed Critical Henkel AG and Co KGaA
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Priority to DK94684A priority patent/DK94684A/da
Priority to US06/601,477 priority patent/US4522740A/en
Priority to EP84104557A priority patent/EP0126967A1/de
Priority to BR8402024A priority patent/BR8402024A/pt
Priority to ES532060A priority patent/ES532060A0/es
Priority to ZA843243A priority patent/ZA843243B/xx
Priority to JP59089177A priority patent/JPS59207996A/ja
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/16Organic compounds
    • C11D3/37Polymers
    • C11D3/3703Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • C11D3/3707Polyethers, e.g. polyalkyleneoxides
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D1/00Detergent compositions based essentially on surface-active compounds; Use of these compounds as a detergent
    • C11D1/66Non-ionic compounds
    • C11D1/72Ethers of polyoxyalkylene glycols
    • C11D1/721End blocked ethers
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D3/00Other compounding ingredients of detergent compositions covered in group C11D1/00
    • C11D3/0005Other compounding ingredients characterised by their effect
    • C11D3/0026Low foaming or foam regulating compositions

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)

Description

4000 Düsseldorf, den 29.4.1983 HENKELKGaA
Henkelstraße 67 ZR-FE/Patente
Dr. Gla/B
Patentanmeldung
D 6562
"Verwendung von Polyglykolethern als schaumdrückende Zusätze in schaumarmen Reinigungsmitteln".
Die Erfindung betrifft die Verwendung von endgruppenverschlossenen Polyglycerinpolyethylenglykolethern als schaumdrückende Zusätze in schaumarmen Reinigungs-' mitteln.
Für die Verwendung in Gewerbe und Industrie bestimmte ' wässrige Reinigungsmittel, insbesondere solche für die : Reinigung von Metall-, Glas-, Keramik und Kunststoffober-\ flächen enthalten in der Regel Substanzen, die in der La- ! ge sind, einer unerwünschten Schaumentwicklung entgegenzu- wirken. Der Einsatz von schaumdrückenden Zusätzen ist in ' ; den meisten Fällen dadurch bedingt, daß die von den Sub- i : straten abgelösten und in den Reinigungsbädern sich ansammelnden Verunreinigungen als Schaumbildner wirken. Daneben kann die Verwendung von Antischaummitteln auch aufgrund der Tatsache erforderlich sein, daß die Reini-
; gungsmittel selbst Bestandteile enthalten, die unter den j vorgegebenen Arbeitsbedingungen zu unerwünschter Schaumbildung Anlass geben, beispielsweise Aniontenside oder bei Arbeitstemperatür schäumende nichtionische Tenside.
Als schaumdrückende Zusätze werden seit langem Anlagerungsprodukte von Alkylenoxiden an organische Verbindungen, die - vorzugsweise mehrere - reaktive Wasser-
stoffatome im Molekül besitzen, mit gutem Erfolg eingesetzt. Hier haben sich insbesondere Anlagerungsprodukte von Propylenoxid an aliphatische Polyalkohole (siehe DE-PS 1 280 455 und DE-PS 1 621 592) und an aliphatische Polyamine (siehe DE-PS 1 289 597 und DE-PS 1 621 593)
30 sowie Anlagerungsprodukte von Ethylenoxid und Propylen-
Sd 330/438539 3.02.83
Patentanmeldung D6562 '%' HENKELKGaA
ZR-FE/Patente
oxid an aliphatische Polyamine/ insbesondere Ethylendiamin (siehe DE-PS 1 944 569), in der Praxis bewährt. Diese Alkylenoxidanlagerungsprodukte besitzen neben einer guten schaumdrückenden Wirkung auch die für die Anwendung in gewerblichen und industriellen Reinigungsmitteln zumeist erforderliche Alkalistabilität. Die Verbindungen dieser Klasse sind jedoch nicht hinreichend biologisch abbaubar, um den geltenden gesetzlichen Vor-Schriften (RVO zum Waschmittelgesetz) zu genügen.
Der vorliegenden Erfindung lag daher die Aufgabe zugrunde, schaumdrückende Substanzen aufzufinden, deren anwendungs- ; technische Eigenschaften denen der Mittel des bekannten
j Standes der Technik zumindest gleichkommen und die
darüber hinaus eine verbesserte biologische 15 Abbaubarkeit besitzen. Die Lösung dieser Aufgabe
\ geht von der Erkenntnis aus, daß bestimmte, im Folgenden definierte, endgruppenverschlossene Anlagerungsprodukte des Ethylenoxids an Polyglycerine in der Lage sind, die gestellten Anforderungen, sowohl im Hinblick auf die anwendungstechnische Brauchbarkeit als auch im Hinblick auf die verbesserte biologische
1 Abbaubarkeit zu erfüllen.
Patentanmeldung D6562 -/3 - HENKELKGaA
ZR-FE/Patente
Gegenstand der Erfindung ist die Verwendung von Polyethylenglykolethern, wie sie durch Anlagerung von 4 bis 20 Gewichtsteilen Ethylenoxid an 1 Gewichtsteil Polyglycerin mit einer Hydroxylzahl im Bereich von 900 bis 1200 und anschließende Veretherung der freien Hydroxylgruppen mit geradkettigen oder verzweigten Alkylhalogeniden mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen erhältlich sind, als schaumdrückende Zusätze für schaumarme Reinigungsmittel.
Die als Ausgangsmaterial für die Herstellung der erfindungsgemäß zu verwendenden Polyglykolether einzusetzenden Polyglycerine fallen bei der großtechnischen Herstellung des Glycerins als Destillationsrückstände an. Es handelt sich dabei um Gemische aus höhermolekularen Kondensationsprodukten des Glycerins, bevorzugt aus solchen mit 2 bis 10 Glycerinresten im Molekül. Diese Polyglycerine sind durch ihre Hydroxylzahl charakterisiert, die in der Regel zwischen 900 und 1200 liegt. Entsprechende Polyglycerine können natürlich auch auf synthetischem Weg erhalten werden, beispielsweise durch längeres Erhitzen von Glycerin auf 220 bis 240 0C in Gegenwart von Ätzalkali, vorzugsweise in Schutzgasatmosphäre, und Abdestillieren des bei der Kondensation gebildeten Wassers.
Zur Herstellung der erfindungsgemäß zu verwendenen PoIyglycerinpolyglykolether setzt man zweckmäßigerweise die vorstehend beschriebenen Polyglycerine mit Ethylenoxid im Gewichtsverhältnis von 1 : 4 bis 1 : 20 um und verethert anschließend die im erhaltenen Reaktionsprodukt vorhandenen Hydroxylgruppen. Die Umsetzung mit Ethylenoxid erfolgt dabei unter den bekannten Alkoxylierungsbedingungen, vorzugsweise in Gegenwart von geeigneten alkalischen Katalysatoren. Die Veretherung der freien Hydroxylgruppen wird bevorzugt unter den bekannten Bedingungen
8(1330/438539 3.02.83
Patentanmeldung D6562 - if- HENKELKGaA
ZR-FE/Patente
* 5-
der Williamsonschen Ethersynthese mit geradkettigen oder verzweigten C4-Cg-Alky!halogeniden durchgeführt, beispielsweise mit n-Butyliodid, sec.-Butylbromid, tert.-Butylchlorid, Amylchlorid, tert.-Amylbromid, n-Hexylchlorid, n-Heptylbromid und n-Octylchlorid. Dabei kann es zweckmäßig sein, Alky!halogenid und Alkali im stöchiometrischen Überschuß, beispielsweise von 100 bis 200 %, über die zu verethernden Hydroxylgruppen einzusetzen. Die Veretherung der freien Hydroxylgruppen kann _ 10 aber auch in Analogie zur DE-PS 868 147 durch Umsetzung mit Isoolefinen, beispielsweise Isobutylen, in Gegenwart eines sauren Katalysators erfolgen.
Die erfindungsgemäß zu verwendenden endgruppenverschlossenen Polyglykolether zeichnen sich durch ihre Alkali- und Säurestabilität aus. Ihre schaumverhindernde Wirkung in alkalischen bis schwach sauren Reinigungsflotten ist zumindest ebenso gut wie die von vergleichbaren bekannten Schauminhibitoren.
Die Reinigungsmittel, in denen die Endgruppen verschlossenen Polyglykolether erfindungsgemäß zur Anwendung kommen, können die in solchen Mitteln üblichen Bestandteile, wie Netzmittel, Gerüstsubstanzen und Komplexbildner, Alkalien oder Säuren, Korrosionsinhibitoren und gegebenenfalls auch antimikrobielle Wirkstoffen und/oder organische Lösungsmittel enthalten. Als Netzmittel kommen nichtionogene oberflächenaktive Substanzen, wie Polyglykolether, die durch Anlagerung von Ethylenoxid an Alkohole, insbesondere Fettalkohole, Alkylphenole, Fettamine und Carbonsäureamide erhalten werden, und anionenaktive Netzmittel, wie Alkalimetall-, Amin- und Alkylolaminsalze von Fettsäuren, Alkylschwefelsäuren, Alkylsulfonsäuren und Alkylbenzolsulfonsäuren
Patentanmeldung D6562 -JST- HENKELKGaA
ZR-FE/Patente
in Betracht. An Gerüstsubstanzen und Komplexbildnern
können die Reinigungsmittel vor allem Alkalimetallorthophosphate, -polymerphosphate, -Silikate, -borate, -carbo- nate, -polyacrylate und -glukonate sowie Zitronensäure,
Nitriloessigsäure, Ethylendiamintetraessigsäure, 1-Hydroxyalkan-1,1-diphosphonsäuren, Aminotri-(methylenphosphonsäure) und Ethylendiamintetra-(methylenphosphonsäure),
Phosphonoalkanpolycarbonsäuren wie z.B. Phosphonobutantricarbonsäure und Alkalimetallsalze dieser Säuren enthalten.; Hochalkalische Reinigungsmittel, insbesondere solche für
die Flaschenreinigung, enthalten beträchtliche Mengen ; Ätzalkali in Form von Natrium- und Kaliumhydroxid. Wenn ! besondere Reinigungseffekte gewünscht werden, können die j Reinigungsmittel organische Lösungsmittel, beispielsweise !
Alkohole, Benzinfraktionen und chlorierte Kohlenwasser- i stoffe, und freie Alkylolamine enthalten.
Unter Reinigungsmittel werden im Zusammenhang mit der
Erfindung einmal die zur direkten Anwendung auf die zu
reinigenden Substrate bestimmten wässrigen Lösungen
verstanden. Daneben umfaßt der Begriff Reinigungsmittel , auch die zur Herstellung der Anwendungslösungen bestimmten
ι Konzentrate und festen Mischungen. i
Die gebrauchsfertigen Lösungen können schwach sauer bis stark alkalisch sein.
Die erfindungsgemäß zu verwendenden endgruppenverschlossenen Polyglykolether werden den Reinigungsmitteln in solchen Mengen zugesetzt, daß ihre Konzentration in den gebrauchsfertigen Lösungen 10 bis 2500 ppm, vorzugsweise
50 bis 500 ppm ausmacht.
84230/438539 3.02 83
Patentanmeldung
6562
HENKELKGaA ZR-FE/Patente
Beispiele
Herstellung der endgruppenverschlossenen Polyglycerinpolyethylenglykolether
In einem Hubrührautoklaven wurden 137 g Polyglycerin (Hydroxylzahl 961) in Gegenwart von 3 g Natriummethylat mit 1488 g Ethylenoxid (Gewichtsverhältnis 1 : 10,9) bei 180 0C und 10 bar umgesetzt. Es wurden 1313 g Polyglycerinethylenglykolether mit einer Hydroxylzahl von 113 erhalten.
35Og des erhaltenen Produkts, 171 g n-Hexylchlorid : und 228 g 75-gewichtsprozentige Natriumhydroxidlösung ■ wurden 4 Stunden lang bei 120 0C gerührt. Aus dem abgekühlten Reaktionsgemisch wurde die wässrige Phase abgetrennt. Die organische Phase wurde so lange mit Wasser von 50 0C gewaschen, bis die Waschflüssigkeit neutral reagierte. Nicht umgesetztes Hexylchlorid und Wasser wurden aus dem Reaktionsgemisch durch Erhitzen auf 150 C im Wasserstrahlvakuum entfernt. Es wurden 281,5 g Polyglycerinpolyethylenglykolhexylether (1 GT Polyglycerin + 10,9 GT EO + Butyl) erhalten. Die Hydroxylzahl des Produktes betrug 3,5.
In analoger Weise wurden weitere endgruppenverschlossene Polyglycerinpolyethylenglykolether hergestellt. Diese Substanzen und das vorstehend beschriebene Produkt sind in der Tabelle I zusammen mit ihren Trübungspunkten in Wasser oder 1 gewichtsprozentiger NaOH-Lösung wiedergegeben .
Tabelle I
Endgruppenverschlossene Polyglycerin polyethylenglykolether
a I
a.
3 (O
Produkt Zusammensetzung Tp (H 0 +) gemessen in 1 gewichtsprozentiger NaOH-Lösung Tp (NaOH)+
(PG = Polyglycerin; EO = Ethylenoxid) 0C C
A 1 GT PG + 4,3 GT EO + n-Butyl 21
B 1 GT PG + 5,0 GT EO + n-Butyl - 28
C 1 GT PG + 5,7 GT EO + n-Butyl - 40
D 1 GT PG + 5,7 GT EO + n-Hexyl 5 -
E 1 GT PG + 8,1 GT EO + n-Butyl - ■ 45
F 1 GT PG + 8,1 GT EO + n-Hexyl 15 -
G 1 GT PG + 8,1 GT EO + n-Octyl - 5
H 1 GT PG + 13,3 GT EO + n-Hexyl 29 - 31
to
7Z O
cn
CD
cn ho
Patentanmeldung D 6562 - /έ'- HENKELKGaA
α ZR-FE/Patente
Beispiel 1
Die Prüfung der Antischaumwirkung erfolgte mit Testlösungen, die 1 Gewichtsprozent Natriumhydroxid und 0,03 Gewichtsprozent (300 ppm) Entschäumer enthielten. Diesen Lösungen wurden im Verlauf der Tests in Sprüngen von jeweils 100 ppm steigende Mengen von Triethanolamintetrapropylenbenzolsulfonat als Testschäumer zugesetzt. Als Entschäumer wurden die Substanzen A bis H und als Vergleichssubstanz
10 i) Ethylendiamin + 30 EO + 60 PO (PO = Propylenoxid) geprüft.
Jeweils 200 ml der Testlösungen wurden bei 65 0C in der Schaumschlagapparatur nach DIN 53 902 geprüft. Das Schaumvolumen in ml wurde jeweils 5 Sekunden nach einer Serie von 100 Schlagen in 100 Sekunden abgelesen. Für jede Testschäumerkonzentration wurde ein Durchschnittswert aus 5 Einzelmessungen ermittelt. Aus den erhaltenen Ergebnissen ist in der zweiten Spalte der nachstehenden Tabelle II jeweils das Schaumvolumen angegeben, das bei einer Testschäumerkonzentration von 1200 ppm beobachtet wurde. Als zweiter repräsentativer Meßwert ist in der dritten Spalte der Tabelle II die Testschäumerkonzentration angegeben, bei der zum ersten Mal ein Schaumvolumen über 200 ml gemssen wurde.
Patentanmeldung
D 6562
HENKELKGaA ZR-FE/Patente Tabelle II
Entschäumer ml Schaum bei
1200 ppm
Testschäumer
ppm Testschäumer
bei 200 ml Schaum
A 80 2000
B 60 1800
C 100 1800
D 40 2800
E 100 1800
F 65 2800
G 50 2800
H 100 2400
I 40 1800
Beispiel 2
Durch mechanisches Vermischen der Komponenten wurde ein lagerbeständiges festes Flaschenreinigungsmittel folgender Zusammensetzung (GT = Gewichtsteile) hergestellt:
80 GT Ätznatron
12 GT Natriumtripolyphosphat
5 GT Natriumsilikat (Molverhältnis 3,35)
3 GT Produkt G
SiO,
Mit einer 1 gewichtsprozentigen Lösung dieses Reinigungsmittels wurden Milchflaschen bei 80 0C in einer handeis-üblichen Flaschenreinigungsanlage mit zwei Laugenzonen und einer Stundenleistung von 18000 Flaschen gereinigt. Bei guter Reinigungswirkung wurde keine störende Schaumentwicklung beobachtet.
8(1230/438538 3. 02.83
Patentanmeldung D 6562 - }6 - HENKELKGaA
ZR-FE/Patente
. AA.
Beispiel 3
Durch mechanisches Vermischen der Komponenten wurde ein lagerbeständiges festes Wirkstoffgemisch folgender Zusammensetzung erhalten,:
5 80 GT Natriumtripolyphosphat 20 GT Produkt B.
,In einer Flaschenreinigungsanlage mit drei Laugenzonen und einer Stundenleistung von 80 000 Flaschen wurden bei ^ 85 0C Bierflaschen gereinigt. Die Bierflaschen waren mit Papieretiketten unter Verwendung eines Kaseinleims etikettiert, der sonst zu starkem Schäumen in den Tauchbädern führt. Wurde als Reinigungslösung 1,5 gewichtsprozentige Natronlauge eingesetzt, die 0,15 Gewichtspro- \ zent des oben beschriebenen Wirkstoffgemisches enthielt, so konnte die Anlage ohne störende Schaumentwicklung betrieben werden.
Beispiel 4
Durch mechanisches Vermischen der Komponenten wurde ein lagerbeständiges Wirkstoffgemisch folgender Zusammensetzt 20 zung erhalten:
40 GT Na-Ethylendiamintetraacetat 20 GT Natriumtripolyphosphat 30 GT Natriumglukonat 10 GT Produkt H.
In einer handelsüblichen Flaschenreinigungsanlage mit zwei Laugenzonen und einer Stundenleistung von 24 000 Flaschen wurden Weinflaschen bei 65 0C gereinigt. Als Reinigungslösung wurde 1,5 gewichtsprozentige Natronlauge verwendet, der 0,5 Gewichtsprozent des oben beschriebenen Wirkstoffgemische zugesetzt worden waren. Die Reinigung verlief ohne störende Schaumentwicklung.
Patentanmeldung D6562 - vi - HENKELKGaA
ZR-FE/Patente
■ /2
Die durchgesetzten Flaschen waren einwandfrei gereinigt.
Beispiel 5
Durch Auflösen der Komponenten in Phosphorsäure wurde ein , stabiles Reinigungsmittelkonzentrat der folgenden Zu-5 sammensetzung hergestellt:
. 5 GT Aminotri-(methylenphosphonsäure) ! 10 GT 1-Hydroxyethan-i,1-diphosphonsäure
5 GT Phosphonobutantricarbonsäure ! 30 GT Produkt C 10 GT Ethanol i 40 GT Phosphorsäure
; In einer Flaschenreinigungsanlage mit drei Laugebädern '■■ und einer Stundenleistung von 120 000 Flaschen wurden
Mineralwasserflaschen bei 80 0C gereinigt. Als Reini-15 gungslösung diente eine 2 gewichtsprozentige Natronlauge, der 1 Gewichtsprozent des oben beschriebenen Konzentrats zugesetzt worden war. Die Reinigung verlief ohne störende Schaumentwicklung. Die durchgesetzten Flaschen waren einwandfrei gereinigt.
Beispiel 6
; ι
Durch mechanisches Vermischen der Komponenten wurde ein Tauchentfettungsmittel für metallische Werkstoffe folgen-, der Zusammensetzung hergestellt: :
40 GT Natriummetasilikat-Pentahydrat 35 GT Natriumcarbonat 20 GT Natriumtripolyphosphat 2,5 GT Natriumalkylbenzolsulfonat 2,5 GT Nonylphenol + 14 EO 5 GT Produkt G
8(1330/438639 3.02 83
Patentanmeldung D 6562
/IZ-
HENKEL KGaA
ZR-FE/Patente
Die Schaumbildung und der Schaumzerfall einer 4 gewichtsprozentigen Lösung dieses Tauchentfettungsmittels wurde nach DIN 53 902 bei 60 0C im Vergleich zu einem Mittel ohne Zusatz von Produkt G jedoch sonst gleicher Zusammensetzung geprüft. Die Ergebnisse sind in der Tabelle III wiedergegeben.
Tabelle III
Reinigungsmittel ml Schaum nach min 1 2 10
Vergleich
erfindungsgemäß
0 900
30
810
30
650
10
950
70
Beispiel 7
Durch mechanisches Vermischen der Komponenten wurde ein Tauchentfettungsmittel für metallische Werkstoffe hergestellt, das folgende Zusammensetzung hatte:
40 GT Natriummetasilikat-Pentahydrat 35 GT Natriumcarbonat
20 GT Natriumtripolyphosphat 2,5 GT Natriumalkylbenzolsulfonat 2,5 GT Nony!phenol + 14 EO
5 GT Produkt A
Mit einer 4 gewichtsprozentigen Lösung dieses Reinigungsmittels wurden fettverschmutzte Formteile aus Stahl bei 60 °C im Tauchverfahren gereinigt. Die Entfettungswirkung war sehr gut; es wurde keine störende Schaumentwicklung beobachtet.
Patentanmeldung D6562 - V3 - HENKELKGaA
ZR-FE/Patente
Beispiel 8
Durch Auflösen der Komponenten in Wasser wurde ein lagerstabiles Konzentrat für die Reinigung von Metalloberflächen mit folgender Zusammensetzung hergestellt:
30 GT Natriumcaprylat
10 GT Borax
14 GT Natriumtripolyphosphat
10 GT Triethanolamin
2 GT Monoethanolamin
6 GT Produkt F
: 78 GT Wasser
Mit einer 1,5 gewichtsprozentigen Lösung des Reinigungsmittels (pH-Wert 8,5) wurden Stahloberflächen bei
20 - 40 °C im Spritzverfahren gereinigt. Bei guter Reini gungswirkung trat keine störende Schaumentwicklung auf.
Beispiel 9
Durch Auflösen der Komponenten in Wasser wurde ein lager stabiles Konzentrat für die Reinigung von Metalloberflächen mit folgender Zusammensetzung erhalten:
25 GT Diethanolaminsalz der Isononansäure
20 GT Diethanolamin
1 GT Benztriazol
2 GT Produkt D
52 GT Wasser
25 Eine 1 gewichtsprozentige Lösung dieses Reinigungsmittels wurde bei 50 - 55 0C zur Spritzreinigung von Graugußteilen eingesetzt. Bei guter Reinigungswirkung wurde keine störende Schaumentwicklung beobachtet.
M 230/438539 3.02 83

Claims (2)

Patentanmeldung D 6562 HENKELKGaA ZR-FE/Patente Patentansprüche
1. Verwendung von Polyethylenglykolethern, wie sie durch Anlagerung von 4 bis 20 Gewichtsteilen Ethylenoxid an 1 Gewichtsteil Polyglycerin mit einer Hydroxylzahl im Bereich von 900 bis 1200 und anschließende Veretherung der freien Hydroxylgruppen mit geradkettigen oder verzweigten Alkylhalogeniden mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen erhältlich sind, als schaumdrückende Zusätze für schaumarme Reinigungsmittel.
2. Verwendung von Polyethylenglykolethern nach Anspruch 1, ί dadurch gekennzeichnet, daß die endgruppenverschlosse-
nen Polyglykolether in solchen Mengen eingesetzt . werden, daß ihre Konzentration in den gebrauchsfertigen ; Lösungen 1O bis 2500 ppm, vorzugsweise 50 bis 500 ppm
-] 5 ausmacht.
DE19833315952 1983-05-02 1983-05-02 Verwendung von polyglykolethern als schaumdrueckende zusaetze in schaumarmen reinigungsmitteln Withdrawn DE3315952A1 (de)

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