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DE3303773A1 - Verbindung der enden von foerdergurten - Google Patents

Verbindung der enden von foerdergurten

Info

Publication number
DE3303773A1
DE3303773A1 DE19833303773 DE3303773A DE3303773A1 DE 3303773 A1 DE3303773 A1 DE 3303773A1 DE 19833303773 DE19833303773 DE 19833303773 DE 3303773 A DE3303773 A DE 3303773A DE 3303773 A1 DE3303773 A1 DE 3303773A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connection
belt
fabric
another
longitudinal direction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833303773
Other languages
English (en)
Inventor
Klaus 3406 Bovenden Hammel
Peter 3410 Northeim Tegtmeier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental AG
Original Assignee
Continental Gummi Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Gummi Werke AG filed Critical Continental Gummi Werke AG
Priority to DE19833303773 priority Critical patent/DE3303773A1/de
Publication of DE3303773A1 publication Critical patent/DE3303773A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G3/00Belt fastenings, e.g. for conveyor belts
    • F16G3/10Joining belts by sewing, sticking, vulcanising, or the like; Constructional adaptations of the belt ends for this purpose

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Verbindung der Enden von Fördergurten
  • Die Erfindung bezieht sich auf Verbindungen der Enden von Fördergurten aus elastomerem Werkstoff wie Gummi oder gummiähnlichen Kunststoffen mit zwei im Abstand voneinander beiderseits einer mittleren elastomeren Kernschicht eingebetteten textilen Verstärkungseinlagen.
  • Die Endlos-Spleißverbindungen für die einen besonderen Typ darstellenden sogenannten Zweilagen-Fördergurte konnten mit den dafür bekannten und üblichen Anordnungen unter den bisher vorherrschenden Ausgangsbedingungen in für die Praxis durchaus brauchbarer und befriedigender Ausführung hergestellt werden. So werden z.B. nach einem aus der französischen Patentschrift 1 238 809 bekannten Vorschlag die den beiden Gurtenden zugeordneten Verstärkungseinlagen nach Entfernen der elastomeren Kernschicht an dem einen Ende auseinandergespreizt, an dem anderen Ende dagegen zusammengedrückt und zu einer reinen Uberlappungsverbindung ineinandergeschoben. Die außerordentlich dichte, paketartige Gewebeschichtung hat zwar auch eine verhältnismäßig hohe örtliche Versteifung des Fördergurtes in dem Verbindungsbereich zur Folge, die aber im Hinblick auf die günstigen Festigkeitswerte und die damit mögliche Vermeidung unerwünschter Gurtverdickungen im Verbindungsbereich in Kauf genommen wurde.
  • ähnliche Kompromisse mußten auch mit anderen auf die allgemein verbindliche Normvorschrift DIN 22 121 zurückgehenden teilweise stumpf stoßenden und teilweise überlappenden gebräuchlichen Verbindungssystemen eingegangen werden. Mit der als Ergebnis neuerer Entwick- lungen vor allem auf dem Gebiet der Untertageförderung vorgenommenen Einführung besonders dehnungsarmer Zweilagen-Gurte verschärften sich die in den Verbindungen wirksamen Beanspruchungen aber in einem Maße, das die bekannten Systeme nicht mehr befriedigend erfüllen konnten. Neben der Forderung nach gleichbleibender Gurtdicke auch im Verbindungsbereich und einer der Längszugkraft des Gurtes größenordnungsmäßig wenigstens angenäherten Zugfestigkeit tritt jetzt das Biegeverhalten der Verbindungen als ausschlaggebendes Beurteilungskriterium. Infolge der deutlich verringerten bleibenden und elastischen Dehnung dieser Fördergurte entstehen beim Umlaufen um die Antriebs-und Umlenktrommeln der Förderanlage ausgeprägte Dehnungsdifferenzen zwischen den beiden Verstärkungseinlagen, die je nach dem Trommeldurchmesser Größenordnungen bis zu 3X annehmen können. Die ständig wiederkehrenden Spannungsspitzen im Verein mit der sekundär hervorgerufenen allmählichen Verlagerung der Gurt-Zugkräfte In die äußere - auf die Trommelmitte bezogen - Verstärkungseinlage führen zum Aufbrechen der Verbindungen von der äußeren Lage her und zum vorzeitigen öffnen.
  • Der Erfindung liegt demgegenüber als Aufgabe zugrunde, die Endlos-Verbindungen in solchen Zweilagen-Gewebegurten durch eine neuartige Gestaltung und Anordnung sowohl festigkeitsmäßig als auch hinsichtlich des Biegeverhaltens nach beiden Richtungen dem unversehrten Gurtkörper ohne Oberschreiten der durchgehenden Gurtdicke gleichzustellen oder zumindest weitgehend anzugleichen. Diese Aufgabe wird für Verbindungen der eingangs geschilderten Gattung durch die Vereinigung der nachstehenden Einzelmerkmale gelöst: a. Die elastomere Kernschicht ist im Bereich der Verbindung entfernt; b. die Verstärkungseinlagen sind von beiden Gurtenden her stumpf aneinanderstoßend mit in den beiden Lagen in Längsrichtung gegeneinander versetzten Stoßfugen auf einen wesentlich geringeren gegenseitigen Abstand als außerhalb der Verbindung zusammengeführt; c. die Stoßfugen der Verstärkungseinlagen sind von in den elastome- ren Werkstoff über den Verstärkungseinlagen eingebetteten zusätzlichen Gewebestreifen überdeckt.
  • Zweckmäßig sind die Verstärkungseinlagen mit unmittelbarer gegenseitiger Berührung ihrer einander zugekehrten Innenflächen aufeinandergelegt, und nach weiteren wichtigen Teilmerkmalen der Erfindung sind die zusätzlichen Gewebestreifen aus einem zumindest in Gurtlängsrichtung dehnungsfähigen Gewebe oder unter Verwendung dehnungsfähiger Fasern, z.B. Polyamidfasern, hergestellt, wahlweise auch aus einem schußfreien oder im wesentlichen schußfreien Kordgewebe mit in Gurtlängsrichtung verlaufenden Kettfäden.
  • Die erfindungsgemäßen Endlosverbindungen tragen den im Einsatz dehnungsarmer Fördergurte auftretenden erschwerten Bedingungen in ganz besonderem Maße Rechnung. Der nach Entfernen der elastomeren Kernschicht freiwerdende Raum erlaubt es, die Verstärkungseinlagen in dichter Ubereinanderanordnung in die Mitte des Gurtquerschnittes zu bringen, wodurch die sonst zum vorzeitigen Versagen führenden überdehnungen der jeweils äußeren Lage im Umschlingungsbogen auf den Trommeln ausgeschlossen sind und dem Auftreten von Spannungsspitzen von vornherein vorgebeugt ist. Das vollständige Fehlen der vergleichsweise dicken Kernschicht trägt ohnehin schon zu einer verbesserten Biegewilligkeit der gesamten Verbindungsstelle bei. Das Abdecken der Stoßfugen mit im Vergleich zu den Verstärkungseinlagen wesentlich dünneren, biegsamen und dehnungsfähigen Gewebestreifen bildet eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme gegen latente Ablösebestrebungen im Bereich der Verbindungen. Es liegt im Rahmen der Erfindung, solche Gewebestreifen auf beiden Seiten oder nur über der äußeren bzw. oberen Lage vorzusehen.
  • Die erfindungsgemäßen Verbindungen sind nicht auf Fördergurte beschränkt, sondern sie eignen sich in gleicher Weise auch für Kraftübertragungsriemen und ähnliche Zwecke, soweit die die paarweise Anordnung der durchlaufenden Verstärkungseinlagen betreffenden Voraussetzungen erfüllt sind.
  • Zum Verdeutlichen der Erfindung ist eine Endlosverbindung eines Zweilagen-Fördergurtes als Ausführungsbeispiel in der Zeichnung im Längsschnitt in schematischer Vereinfachung dargestellt.
  • Der gezeichnete Fördergurt ist aus zwei beiderseits einer elastomeren Kernschicht 5 zwischen einer unteren Deckplatte 3 und einer oberen Deckplatte 4 des gleichen elastomeren Werkstoffes eingebetteten Verstärkungseinlagen 1, 2 bzw. li, 12 aufgebaut. Die Verstärkungseinlagen sind als die ganze Gurtbreite überspannende und über die Gurtlänge durchlaufende Gewebebahnen aus synthetischen Fasern ausgebildet. Der Doppelpfeil L deutet in der Zeichnung die Längsrichtung des Gurtes an.
  • Im Bereich der Verbindung ist die mittlere Kernschicht 5 zwischen den den beiden Gurtenden zugeordneten Einlagepaaren 1, 2 und il, 12 möglichst vollständig entfernt, und die freigelegten Gewebeenden sind nach dem dargestellten Anordnungsmuster nach gehöriger Kürzung zusammengelegt und in gegenseitiger Oberlappung unter Bildung zweier Stoßfugen 10, 20 stumpf gegeneinander gestoßen. Die Stoßfugen, die entweder quer oder in an sich bekannter Weise unter einem spitzen Winkel zu den Seitenkanten über die Gurtbreite verlaufen können, sind in Längsrichtung deutlich gegeneinander versetzt. Oberhalb der zusammengesetzten Einlagenenden 1, li und unterhalb der Einlagenenden 2, 12 sind aus einem vergleichsweise dünnen Polyamidgewebe geschnittene zusätzliche Abdeckstreifen 6 in die Deckplatten 4 und 3 eingebettet.
  • - Leerseite -

Claims (5)

  1. Patentansprüche: ( ij Verbindung der Enden von Fördergurten aus elastomerem Werkstoff wie Gummi oder gummiähnlichen Kunststoffen mit zwei im Abstand voneinander beiderseits einer mittleren elastomeren Kernschicht eingebetteten textilen Verstärkungseinlagen, gekennzeichnet durch die Vereinigung der nachstehenden Einzelmerkmale: a. Die elastomere Kernschicht ist im Bereich der Verbindung entfernt; b. die Verstärkungseinlagen (1, 11; 2, 12) sind von beiden Gurtenden her stumpf aneinanderstoßend mit in den beiden Lagen in Längsrichtung gegeneinander versetzten Stoßfugen (10, 20) auf einen wesentlich geringeren gegenseitigen Abstand als außerhalb der Verbindung zusammengeführt; c. die Stoßfugen (10, 20) der Verstärkungseinlagen sind von in den elastomeren Werkstoff (4, 3) über den Verstärkungseinlagen eingebetteten zusätzlichen Gewebestreifen (6) überdeckt.
  2. 2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkungseinlagen (1, 2; II, 12) mit unmittelbarer gegenseitiger Berührung ihrer einander zugekehrten Innenflächen aufeinandergelegt sind.
  3. 3. Verbindung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Gewebestreifen (6) aus einem zumindest in Gurtlängsrichtung (Doppelpfeil L) dehnungsfähigen Gewebe hergestellt sind.
  4. 4. Verbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zuzusätzlichen Gewebestreifen (6) aus einem schußfreien oder im wesentlichen schußfreien Kordgewebe mit in Längsrichtung des Fördergurtes verlaufenden Kettfäden hergestellt sind.
  5. 5. Verbindung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Gewebestreifen (6) unter Verwendung dehnungsfähiger Fasern, z.B. Polyamidfasern, hergestellt sind.
DE19833303773 1983-02-04 1983-02-04 Verbindung der enden von foerdergurten Withdrawn DE3303773A1 (de)

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Publications (1)

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DE3303773A1 true DE3303773A1 (de) 1984-08-09

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Application Number Title Priority Date Filing Date
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DE (1) DE3303773A1 (de)

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