DE3303283A1 - Bildbelichtungssystem - Google Patents
BildbelichtungssystemInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B27/00—Photographic printing apparatus
- G03B27/32—Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
- G03B27/52—Details
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Description
- 4 Anwaltsakte: 3 2 608
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Bildbelichtungssystem, um durch
Belichten bzw. Schlitzbelichten eine Vorlage auf eine bilderzeugende Fläche aufzubringen, und betrifft insbesondere
ein Bildbelichtungssystem mit Schiitzabtastung, das insbesondere
dazu verwendet werden kann, um durch Schlitzbelichten ein· Vorlagenbild auf ein gleichförmig geladenes, photoempfindliches
Teil aufzubringen, um auf diesem entsprechend dem Vorlagenbild ein elektrostatisches, latentes Bild
durch selektives Verteilen der Ladungen auszubilden.
Ein Schlitzbelichtungssystem, um durch Belichten eine ortsfest gehaltene Vorlage auf ein photoempfindliches Teil aufzubringen,
welches in einer vorbestimmten Richtung bewegt wird, obwohl ein optisches Belichtungssystem bewegliche
Teile zum schlitzförmigen Abtasten der Vorlage aufweist, wobei die projizierte Stellung in der Richtung, bewegt wird,
welche der Bewegungsrichtung des photoempfindlichen Teils entgegengesetzt ist, ist bekannt und beispielsweise in der
*° japanischen Patentanmeldung Nr.56-84 182 beschrieben, welche
auf die Anmelderin der vorliegenden Anmeldung übertragen worden ist.
Ein derartiges Schlitzbelichtungssystem wird nunmehr kurz
anhand der Pig.1 beschrieben. Wie in Fig.1 dargestellt,
ist eine Vorlage 0 ortsfest auf einer (nicht dargestellten) transparenten Platte angeordnet, unter welcher ein photoempfindliches
Teil 2, das entweder die Form eines Blattes oder eine Bandes haben kann, mit konstanter Geschwindigketi
nach links bewegt wird, wie durch einen Pfeil angezeigt ist. Zwischen der Vorlage 0 und dem photoempfindlichen
Teil 2 ist ein optisches Belichtungssystem mit einem
beweglichen Objektiv 1 und einer Lampe 3 angeordnet. Die
zwei äußersten Stellungen des Objektivs 1 und der Lampe 3 sind durch ausgezogene bzw. gestrichelte Linien angegeben,
zwischen welchen das Objektiv und die Lampe 3 hin- und herbewegt werden können. Wenn die Vorlage O durch Schlitzbelichtung
abgetastet wird, werden das Objektiv 1 und die Lampe 3 mit konstanter Geschwindigkeit aus ihren jeweiligen,
durch ausgezogene Linien wiedergegebenen Stellungen in die durch gestrichelte Linien wiedergegebenen Stellungen ge-
IQ bracht. Bei Beendigung einer Schlitzabtastung oder Belichtung
kehren sie in ihre Ausgangs- oder Anfangsstellungen zurück, und sind für den nächsten Belichtungsvorgang bereit.
Da zu Beginn einer Schlitzabtastung das Objektiv 1 und die Lampe 3 die durch ausgezogene Linien wiedergegebenen Stellungen
einnehmen, wird der Teil des Vorlagenbildes O, welcher
bei einer Schlitzabtastung in einer Ausgangs- oder Startstellung A vorhanden ist, auf eine Belichtungsausgangs-
oder Startstelle A1 auf dem photoempfindlichen Teil
2 scharf eingestellt. Bei Beendigung des Schlitzbelichtungsvorgangs nehmen das Objektiv 1 und die Lampe 3 jeweils
die gestrichelt wiedergegebene Stellung ein, so daß dieser Teil der Vorlage 1, welche bei einer Schlitzabtastung in
einer Endstellung B vorhanden ist, auf eine Belichtungsendstelle B' scharf eingestellt wird. Eines der Merkmale dieses
Belichtungssystems beruht auf der Positionstrennung oder -aufteilung zwischen den Belichtungsstart und -endstellungen,
wobei die Belichtungsstartstellung A1 bezüglich der Bewegungsrichtung des photoempfindlichen Teils 2 nach
bzw. hinter der Belichtungsendstellung B" festgelegt ist, wodurch während der Schlitzbelichtung die Projektionsstellung
dieses Teils der Vorlage 0, welche schlitzabgetastet ist, wodurch sich während der Schlitzbelichtung die Projektionsposition
oder -lage des Teils der Vorlage 0, welcher schlitzabgetastet wird, mit konstanter Geschwindigkeit in
der Richtung aus der Position oder Lage A1 in die Position
-δι B1, d.h. in der Richtung bewegt, welche der Bewegungsrichtung
des photoempfindlichen Teils 2 entgegengesetzt ist.
Wenn, wie in Fig.1 dargestellt, die Schlitz-Abtastlänge mit
1, die Strecke zwischen den Belichtungsstart- und -endpositionen A1 und B1 mit L, die Vergrößerungsrate mit m und die
Geschwindigkeit der Lampe während eines Schlitzbelichtungsvorgangs
mit ν bezeichnet sind,müssen, um die vorstehend beschriebene Schlitzbelichtung richtig durchzuführen, das Objektiv
1 und das photoempfindliche Teil 2 mit den nachstehend
angegebenen Geschwindigkeiten ν bzw. ν bewegt werden:
V13 = ((ml-1) /(1+m))(1/l)v
Vg = ((ml-L)/l)v
Bei der Beendigung der Schlitzbelichtung ist das hintere Ende des auf diese Weise geschaffenen, latenten Bildes in
der Position oder Lage B1 angeordnet, so daß, da das Objektiv
1 und die Lampe 3 in ihre ausgezogen wiedergegebenen Ausgangsstellungen während des Zeitabschnitts zurückgekehrt
sind, in welchem das hintere Ende des latenten Bildes auf dem photoempfindlichen Teil 2 die Position A1 erreicht, der
nächste Belichtungsvorgang begonnen werden kann, um ein weiteres latentes Bild zu schaffen, das an das hintere Ende
des letzten vorhergehenden latenten Bildes angrenzt. Dies
ist vorteilhaft, weil latente Bilder nacheinander ohne einen Spalt zwischen den Bildern auf dem photoempfindlichen
Teil 2 ausgebildet werden können.
Bei einer Schlitzbelichtung müssen im allgemeinen oft bestimmte Maßnahmen angewendet werden, um die Wirkung von
Streulicht auszuschalten, und es muß eine Belichtungsmengen-Steuereinheit, wie beispielsweise eine Schlitzplatte,
vorgesehen sein, welche mit einem Schlitz vorbestimmter Größe versehen ist, der sich in der zu der Bewegungsrichtung
des photoempfindlichen Teils 2 senkrechten Richtung erstreckt, um das Belichtungslicht so zu steuern, daß es über
— ΤΙ der Bilderzeugungsfläche gleichförmig ist, wenn ein schlitzabgetasteter
Teil des Vorlagenbildes scharf eingestellt
wird. Bei einem Belichtungssystem wie dem in Fig.1 dargestellten System, kann eine Schlitzplatte 4 beweglich in der Nähe der Vorlage O vorgesehen werden, oder es kann eine
Schlitzplatte 5 in der Nähe des photoempfindlichen Teils 2 beweglich angeordnet sein. Auf jeden Fall muß jedoch die
Schlitzplatte 4 oder 5 synchron mit dem Schlitzbelichtungsvorgang bewegt werden, und folglich muß hierfür eine Antriebsguelle vorgesehen sein, wodurch dann das ganze System im Aufbau komplex und sperrig wird.
wird. Bei einem Belichtungssystem wie dem in Fig.1 dargestellten System, kann eine Schlitzplatte 4 beweglich in der Nähe der Vorlage O vorgesehen werden, oder es kann eine
Schlitzplatte 5 in der Nähe des photoempfindlichen Teils 2 beweglich angeordnet sein. Auf jeden Fall muß jedoch die
Schlitzplatte 4 oder 5 synchron mit dem Schlitzbelichtungsvorgang bewegt werden, und folglich muß hierfür eine Antriebsguelle vorgesehen sein, wodurch dann das ganze System im Aufbau komplex und sperrig wird.
Die Nachteile der herkömmlichen Systeme werden durch die
Erfindung beseitigt; gemäß der Erfindung ist daher ein
Erfindung beseitigt; gemäß der Erfindung ist daher ein
Schlitzbelichtungssystem bzw. ein Bildbelichtungssystem mit
Schlitzabtastung geschaffen, welches in vorteilhafter Weise bei einem elektrophotographischen Kopiergerät u.a. angewendet
werden kann,und bei welchem ein ortsfest gehaltenes
Vorlagenbild durch Schlitzbelichten auf ein gleichförmig
Vorlagenbild durch Schlitzbelichten auf ein gleichförmig
geladenes photoempfindliches Teil aufgebracht wird, welches
bezüglich des Vorlagenbildes bewegt wird, um dadurch ein
elektrostatisches, latentes Bild des Vorlagenbildes auf dem photoempfindlichen Teil zu erzeugen. Darüber hinaus soll
gemäß der Erfindung ein Bildbelichtungssystem mit Schlitzabtastung geschaffen werden, das im Betrieb zuverlässig und sehr leistungsfähig ist. Schließlich soll gemäß der Erfindung einBildbelichtun'gssystem mit Schlitzabtastung geschaffen werden, welches nicht unter Streulicht leidet.
elektrostatisches, latentes Bild des Vorlagenbildes auf dem photoempfindlichen Teil zu erzeugen. Darüber hinaus soll
gemäß der Erfindung ein Bildbelichtungssystem mit Schlitzabtastung geschaffen werden, das im Betrieb zuverlässig und sehr leistungsfähig ist. Schließlich soll gemäß der Erfindung einBildbelichtun'gssystem mit Schlitzabtastung geschaffen werden, welches nicht unter Streulicht leidet.
Gemäß der Erfindung ist dies bei einem Bildbelichtungssystem nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 durch die Merkmale
im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 erreicht. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
Gemäß einer bevorzugten; Ausführungsform ist ein Belichtungssystem
geschaffen, bei welcfoeirr durch Schlitzbelichtung
-δι Gin Vorlagenbild auf ein photoerapfindliches Teil aufgebracht
wird, das mit konstanter Geschwindigkeit in einer vorbestimmten Richtung bezüglich des Vorlagenbildes bewegt
wird; dieses Bildbelichtungssystem weist eine optische Belichtungseinheit mit einem Objektiv und einer Lichtquelle,
welche beide zwischen ersten und zweiten Stellungen oder Positionen hin- und herbewegbar sind,und welche beide so
bewegt werden, daß sich der durch Schlitzbelichtung abgetastete Bildteil auf dem photoempfindlichen Teil in der
Richtung bewegt, welche der Bewegungsrichtung des photoempfindlichen
Teils während einer Schlitzbelichtung entgegengesetzt ist, und eine Verschlußeinrichtung auf, um vorübergehend
den Lichtweg zu sperren, der zwischen dem Vorlagenbild und dem photoempfindlichen Teil durch die optisehe
Belichtungseinheit festgelegt worden ist, während das Objektiv und die Lichtquelle nach Beendigung des Schlitzbelichtungsvorgangs
in ihre Ausgangsstellungen zurückkehren.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig.1 eine schematische Darstellung des Aufhaus
eines herkömmlichen Bildbelichtungssystems mit Schlitzabtastung;
Fig.2 eine schematische Darstellung von zwei möglichen
Wegen, um eine Belichtungsmengen-Steuereinheit
in dem Bildbelichtungssystem der ou Fig.1 vorzusehen;
Fig.3 eine schematische Darstellung des Bildbelichtungssystems
mit Schlitzabtastung gemäß der Erfindung;
Fig.4 eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Bildbe-
— 9 —
lichtungssystems mit Schlitzabtastung;
Fig.5 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform
einer Belichtungslichtmengen-Steuereinheit/ welche in dem erfindungsgemäßen System
verwendet werden kann;
Fig.6 eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform einer zweiteiligen Belichtungslichtmen-
gen-Steuereinheit, welche in dem erfindungsge
mäßen System verwendet werden kann;
Fig.7 eine schematische Darstellung der Arbeitsweise
der zweiteiligen, in Fig.6 dargestellten 1^ Belichtungslichtmengen-Steuereinheit;
Fig.8 eine schematische Darstellung der Winkelbeziehung
zwischen dem Lichtweg, der zwischen dem Vorlagenbild und dem photoempfindlichen
Teil festgelegt ist, und der optischen Ach
se des Objektivs in dem erfindungsgemäßen Bildbelichtungssystem mit Schlitzabtastung;
Fig.9 eine perspektivische Darstellung einer weite- ^5 ren Ausführungsform einer Belichtungslicht
mengen-Steuereinheit , welche in dem erfindungsgemäßen System verwendet werden kann;
Fig.10 eine schematische Darstellung der Arbeitswei-
se der in Fig.9 dargestellten Einheit.·
Fig.11 eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Bildbelichtungssystems
mit Schlitzabtastung, in welehern ein Verschlußteil vorgesehen ist, um
vorübergehend den Lichtweg zwischen dem Vorlagenbild und dem photoempfindlichen Teil
- 10 -
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zu sperren, während die optische Belichtungs
einheit in ihre Ausgangslage zurückgebracht wird, und
Fig.12 bis 14 schematische Darstellungen weiterer Ausfüh-
rungsforraen des erfindungsgemäßen Systems mit
einem Verschlußteil, wenn es bei verschiedenen Arten von optischen Belichtungseinheiten
angewendet wird.
10
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Anhand von Fig.3, in welcher eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Bildbelichtungssystems mit Schlitzabtastung dargestellt ist, sind, da der in Fig.3 dargestellte Aufbau
1^ im Grunde genommen dem in Fig.1 dargestellten Aufbau entspricht,
außer daß zusätzlich eine BelichtungsSteuereinheit 6 vorgesehen ist, ähnliche Teile mit gleichen Bezugszeichen
bezeichnet und werden nicht nocheinmal beschrieben. Wie in Fig.3 dargestellt, ist eine Misch- oder Kreuzungsstelle
(merging point) P zwischen dem Lichtweg A-A1 und dem anderen
Lichtweg B-B' im Raum festgelegt, und er wird in seiner
Lage nicht verschoben, selbst wenn das Objektiv und die (in Fig.3 nicht dargestellte) Lampe 3 der optischen Belichtungseinheit
sich zwischen ihren Ausgangsstellungen, die bezüglich des Lichtwegs A-A1 ausgerichtet sind, und ihren
vorgeschobenen Positionen bewegen, die bezüglich des Lichtwegs B-B1 ausgerichtet sind. Im Hinblick auf die vorstehenden
Ausführungen wird die Belichtungssteuereinheit 6 so angeordnet, daß ihre optische Achse oder die Mitte eines
Schlitzes in dem Kreuzungspunkt P in dem System der Fig.3
festgelegt ist. Diese Anordnung ist vorteilhaft, da die Belichtungssteuereinheit
ortsfest im Raum vorgesehen werden kann und keinen Antriebsmechanismus für ein Bewegen inVerbindung
mit den anderen sich bewegenden Teilen des Systems benötigt. Die Belichtungssteuereinheit 6 muß einen Aufbau
haben, mit welchem die durchgehende Belichtungslichtmenge gesteuert werden und verhindert werden kann, daß Streulicht
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das photoempfindliche Teil 2 erreicht. Bei einer Ausführungsform ist eine Längsplatte mit einem Schlitz mit einer
festgelegten Form vorgesehen.
In Fig.4 ist der Fall dargestellt, bei welchem die Erfindung
bei einer anderen optischen Belichtungseinheit ange-r
wendet wird. Auch in Fig.4 sind ähnliche oder entsprechende
Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, um eine erneute Beschreibung der gleichen Teile zu vermeiden. Die
optische Belichtungseinheit, die zwischen der Vorlage 0 und dem sich bewegenden photoempfindlichen Teil 2 angeordnet
ist, weist das Objektiv 1, mehrere Spiegel 7 bis 10 und selbstverständlich auch eine Lampe auf, obwohl sie in
Fig.4 nicht im einzelnen dargestellt ist. Folglich sind in der erfindungsgemäßen optischen Belichtungseinheit die Spiegel
7 bis 10 und die (nicht dargestellte) Lampe bewegliche Teile. Die Ausgangsstellungen jedes der Spiegel 7 bis 10
sind ausgezogen dargestellt, während ihre vorgeschobenen bzw. verschobenen Stellungen gestrichelt wiedergegeben sind;
jeder der Spiegel 7 bis 10 wird während eines Schlitzbelichtungsvorgangs mit konstanter Geschwindigkeit aus der
durch ausgezogene Linien wiedergegebenen Stellung in die gestrichelt wiedergegebene.vorgeschobene Stellung bewegt.
Nach Beendigung einer Schlitzabtastung wird jeder der Spie-
2^ gel 7 bis 10 in seine Ausgangsstellung zurückgebracht, um
für den nächsten Belichtungsvorgang bereit zu sein. Hierbei wird die (nicht dargestellte) Lampe zusammen mit dem
Spiegel 7 bewegt.
Bei der in Fig.4 dargestellten Anordnung bleibt der Teil
des Lichtwegs, der zwischen den Spiegeln 8 und 9 verläuft, wenn sie in den durch ausgezogene Linien angegebenen Stellungen
angeordnet sind, unabhängig von der Tatsache, daß die Spiegel 7 bis 10 bei dem Belichtungs- oder Rückführvorgang bewegt
werden, im Raum ortsfest. Folglich wird in der Anordnung der Fig.4 die Belichtungssteuereinheit 6 vorzugsweise
bzw. bevorzugt in dem Bereich angeordnet, der durch diesen
Teil des Lichtwegs festgelegt ist, da bei einer solchen Ausführung die Belichtungssteuereinheit 6 stationär bzw.
ortsfest im Raum vorgesehen werden kann.
Es ist jedoch zu beachten, daß sogar der Teil des Lichtweges,
welcher im Raum während einer normalen Schlitzabtastung und einem Rückführvorgang ortsfest bleibt, in seiner
Lage verschoben wird, wenn das Vergrößerungsverhältnis geändert wird. Folgich muß bei einem Bildbelichtungssystem
■^ mit Scnlitzabtastung, bei welchem das Vergrößerungsverhältnis
geändert werden kann, die Belichtungssteuereinheit 6 so vorgesehen werden, daß ihre Stellung entsprechend dem gewählten
Vergrößerungsverhältnis geändert wird. Dies ist jedoch keine Schwierigkeit, da derartige Positions- oder Lageänderungen
der BelichtungsSteuereinheit 6 in ihrer Art ziemlich statisch sind und hierzu kein Synchronisiermechanismus
erforderlich ist. Mit anderen Worten, sobald die Belichtungssteuereinheit 6 in eine Stellung gebracht ist,
die dem gewählten Vergrößerungsverhältnis entspricht, bleibt
die Stellung der Einheit 6 während der Belichtungs- und Rückführvorgänge ortsfest.
Im allgemeinen folgt ein Objektiv, wie beispielsweise das Objektiv 1, dem Cosinusgesetz vierter Potenz. Selbst wenn
das Vorlagenbild O in der Richtung, die senkrecht zu der
Bewegungsrichtung des photoempfindlichen Teils 2 verläuft, hinsichtlich der Stärke bzw. Intensität gleichförmig beleuchtet
wird, ist, wenn das auf diese Weise beleuchtete
Vorlagenbild O durch Schlitzbelichtung auf das photoemp-30
findliche Teil 2 aufgebracht wird, die Intensität des Belichtungslichts, das von dem photoempfindlichen Teil 2
aufgenommen worden ist, in der Längsrichtung des Schlitzes oder in der zu der Bewegungsrichtung des Teils 2 senkrech-
__ ten Richtung nicht gleichförmig. Die Lichtintensität wird
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an den beiden Enden des Schlitzes im Vergleich mit der Mitte geringer. Um unter dieser Voraussetzung die durch
Schlitzbelichtung erzeugte Lichtmenge, die von dem photo-
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empfindlichen Teil 2 aufgenommen worden ist, entlang der
Längsrichtung des Schlitzes gleichförmig zu machen, kann die Schlitzplatte 6 so ausgebildet werden, daß sie einen
Schlitz 6A hat, welcher zu seinen Enden hin allmählich breiter wird, wie in Fig.5 dargestellt ist, wenn die
Schlitzplatte 6 bei der Belichtungssteuereinheit der in Fig.4 dargestellten Art verwendet wird. Die Schlitzplatte
6 der Fig.5 ist nicht nur wirksam, um das durch Schlitzbelichtung geschaffene Licht in seiner Intensität entlang der
Längsrichtung des Schlitzes 6A gleichförmig zu machen, sondern um auch zu verhindern, daß Streulicht das photoempfindliche
Teil 2 erreicht.
In Fig.6 ist eine weitere Abwandlung der Belichtungssteuereinheit
6 dargestellt, welche aus einem Paar Schlitzsegmenten 61 und 62 gebildet ist, welche näher aufeinander
zu oder weiter voneinander weg bewegt werden, wie inFig.7 dargestellt ist. Obwohl es im einzelnen nicht dargestellt
ist, kann ein Mechanismus geschaffen werden, um die Schiitζsegmente 61 und 62 oder eines der Segmente 61 und 62
bezüglich des anderen mittels einer entsprechenden Einrichtung, wie beispielsweise eines Drahtes t zu bewegen. Mit
einer solchen Anordnung kann das Belichtungslicht, welches auf das photoempfindliche Teil 2 auftrifft, noch feiner gesteuert
werden.
Bei einer optischen Belichtungseinheit der in Fig. 1 dargestellten
Art ändert sich der Winkel Θ, der zwischen dem durch Schiitsbelichtung geschaffenen Lichtweg und der opti-
° sehen Achse des Objektivs 1 oder der vertikalen Linie bezüglich
der Oberfläche des Vorlagenbildes 0 ausgebildet ist, kontinuierlich, wenn die Schlitzbelichtung weitergeht. Deswegen
ändert sich auch die durch eine Schlitzbelichtung geschaffene Lichtmenge, die von dem photoempfindlichen
Teil 2 aufgenommen wird, in der Bewegungsrichtung des Teils 2. Um die Änderungen in der durch Schlitzbelichtung erzeugten
Lichtmenge infolge der Änderungen im Winkel θ auszu-
- 14 -
- 14 -
schließen, kann eine in Fig.9 dargestellte Belichtungssteuereinheit 6" verwendet werden. Wie in Fig.9 dargestellt,
weist die Einheit 6" ein Paar schwenkbar gehalterter Schlitzsegmente 61' und 62' auf, welche durch ein Paar
° Wellen 63 bzw. 64 ortsfest gehalten sind. Wie in Fig.10
dargestellt, werden die Schlitzsegmente 61* und 62' in Abhängigkeit
von einer Änderung im Einfallswinkel θ um die Achsen der Wellen 63 und 64 entsprechend verschwenkt, so
daß die Größe des Schlitzes, welche durch das Paar Schlitz-Segmente
61' und 62' festgelegt ist, entsprechend geändert werden kann, um dadurch die Wirkung von Änderungen in dem
Einfallswinkel Q auszuschalten.
In Fig.1 ist die Schlitzbelichtung beendet, wenn die Lampe
3 ihre gestrichelt wiedergegebene Stellung erreicht. Das System tritt dann in den Rücklaufbetrieb ein, und die Lampe
3 beginnt in die durch ausgezogene Linien wiedergegebene Ausgangsstellung zurückzugehen. Während des Rückkehrvorgangs
ist die Lampe 3 erloschen. Da jedoch eine solche
Lampe, wie die Lampe 3, welche zum Beleuchten des Vorlagenbildes 0 verwendet wird, eine ziemlich hohe Leistung hat,
um eine hohe Lichtintensität zu erzeugen, nimmt die von der Lampe 3 abgegebene Lichtmenge nicht unmittelbar nach Abschalten
der Stromzufuhr auf null ab. Üblicherweise
gibt es eine Übergangsperiode,und folglich nimmt die abgegebene
Lichtmenge tatsächlich erst nach Verstreichen einer bestimmten Zeitspanne nach ihrem Ausschalten auf null ab.
Folglich kann während des Rückkehrvorgangs nach einer Be-
endigung einer Schlitzbelichtung Streulicht erzeugt werden,
30
welches das latente Bild auf dem photoempfindlichen Teil 2
nachteilig beeinflussen würde.
In Fig.11 ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Bildbelichtungssystems mit Schlitzabtastung dargestellt, bei welchem die vorstehend beschriebene Schwierigkeit gelöst
ist. Wie in Fig.11 dargestellt, ist der Gesamtaufbau dem der Fig.3 sehr ähnlich und außerdem ist ein Verschluß-
teil SP vorgesehen, das zwischen einer vorgeschobenen Stellung, in welcher das Verschlußteil SP den Lichtdurchgang
zu dem photoempfindlichen Teil 2 sperrt, und einer zurückgezogenen
Stellung bewegbar, welche an einer Stelle außerhalb des Lichtwegs festgelegt ist. Hierbei wird das Verschlußteil
SP so gesteuert, daß es während des Belichtungsvorgangs in der zurückgezogenen Stellung angeordnet ist,
während es in die vorgeschobene (Sperr-)Stellung während des Rückführbetriebs gebracht wird, wie durch einen beid-
IQ seitig mit Spitzen versehenen Pfeil angezeigt ist. Da zum
Steuern der Stellung des Verschlußteils SP irgendeine dem Fachmann geläufige Einrichtung verwendet werden kann,
braucht es hier im einzelnen nicht näher beschrieben zu werden.
In Fig.12 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung
dargestellt, deren optische Belichtüngseinheit ein Objektiv 1, eine Lampe 3 und Spiegel 7 bis 10 aufweist, welche alle
beweglich angeordnet sind. Diese Anordnung entspricht der in Fig.4; zusätzlich ist aber noch das Verschlußteil SP vorgesehen,
welches in die vorgeschobene Stellung gebracht werden kann, um den Lichtdurchgang zu dem photoempfindlichen
Teil 2 hin zu blockieren. Wie vorstehend bezüglich der Anordnung der optischen Belichtungseinheit 6 ausgeführt,
2^ ist ein derartiges Verschlußteil SP vorzugsweise in dem Bereich
vorzusehen, in welchem der Lichtweg des durch Schlitzbelichtung geschaffenen Lichts im Raum ortsfest bleibt.
Beispielsweise ist das Verschlußteil SP in dem Bereich des feststehenden Lichtwegs vorgesehen, der zwischen den Spie-
ow geln 8 und 9 verläuft. Der Bewegungsraum des Verschlußteils
SP kann mit einer derartigen Anordnung auf ein Minimum herabgesetzt werden.
In Fig.13 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung
dargestellt, deren optische Belichtungseinheit eine einseitig verspiegelte Linse 1A, eine Lampe 3 und Spiegel 7A bis
9A aufweist, welche alle beweglich sind und sich während
- 16 -
eines Belichtungsvorgangs aus den durch ausgezogene Linien wiedergegebenen Ausgangsstellungen in die gestrichelt wiedergegebenen,
vorgeschobenen Stellungen bewegen. Die einseitig verspiegelte Linse 1A7 eine Schlitzplatte 6 und ein
Verschlußteil SP bilden eine Einheit, und das Verschlußteil SP ist bezüglich der Schlitzplatte und der einseitig verspiegelten
Linse 1a so verschiebbar, daß das Verschlußteil SP so angeordnet werden kann,.daß es den Lichtdurchgang zu
dem photoempfendlichen Teil 2 sperrt oder freigibt.
In Fig.14 ist noch eine weitere Ausführungsform der Erfindung
dargestellt, und deren optische Belichtungseinheit weist das Objektiv 1, eine Lampe 3, Spiegel 7B und 9B sowie
einen dachförmigen Spiegel 8B als bewegliche Teile auf. In diesem Fall sind ebenfalls das Objektiv 1, die
Schlitzplatte 6 und das Verschlußteil SP als Einheit vorgesehen, und das Verschlußteil SP ist bezüglich des Objektivs
1 und der Schlitzplatte 6 beweglich, so daß das Verschlußteil SP in Richtung des photoempfindlichen Teils 2
in den Lichtweg und aus dem Lichtweg gebracht werden kann.
Diese dreiteilige Einheit wird in Verbindung mit anderen sich bewegenden Teilen der optischen Belichtungseinheit sowohl
bei dem Belichtungs- als auch bei dem Rückführvorgang parallel zu dem photoempfindlichen Teil 2 bewegt. Das Verschlußteil
SP kann in jeder gewünschten Weise beweglich vorgesehen sein. Beispielsweise kann es drehbar, schwenkbar
oder translatorisch bewegbar vorgesehen bzw. angeordnet sein.
Claims (10)
1. Bildbelichtungssystem, um durch Schlitzbelichten ein Vorlagenbild
auf ein photoempfindliches Teil aufzubringen, das
in einer vorbestimmten Richtung bezüglich des Vorlagenbildes mit konstanter Geschwindigkeit bewegt wird, gekennzeichnet durch eine optische Belichtungseinheit mit
einem Objektiv (1) und einer Lichtquelle (3), welche beide zwischen entsprechenden ersten (A) und zweiten Stellungen (B)
hin- und herbewegbar sind und so bewegt werden, daß der durch Schlitzabtastung geschaffene Bildteil auf dem photoempfindlichen
Teil (2) während eines Schlitzbelichtungsvorgangs in der zu der Bewegungsrichtung des photoempfindlichen Teils
(2) entgegengesetzten Richtung bewegt wird, und durch ein Belichtungssteuerteil
(6) zum Steuern des Lichtdurchgangs von dem Vorlagenbild (0) zu dem photoempfindlichen Teil (2) durch
die optische Belichtungseinheit (1,3) hindurah, wobei die Belichtungssteuereinheit (6) in dem Bereich angeordnet ist,
in welchem der Lichtweg, der zwischen dem Vorlagenbild (0) und dem photoempfindlichen Teil (2) über die optische Belichtungseinheit
(1) festgelegt ist, in seiner Lage praktisch
- 2 VII/XX/Ha
_ 2 —
konstant ist.
konstant ist.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet/
daß das photoempfindliche Teil (2) gleichförmig geladen wird, und daß ein elektrostatisches, latentes Bild,
das dem Vorlagenbild (O) entspricht, als Ergebnis der Bildbelichtung auf dem photoempfindlichen Teil (2) ausgebildet
wird.
3. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Belichtungssteuereinheit eine Schlitzplatte (6) aufweist, welche eine festgelegte Form hat und mit
einem Schlitz (6A) vorbestimmter Breite versehen ist.
4. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite des Schlitzes (6A) entlang seiner Längsrichtung von der Mitte aus zu beiden Enden hin allmählich
breiter wird.
5. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet
,daß die Schlitzplatte zumindest zwei Segmente (61,
6 2) aufweist, die beweglich sind, um die Größe des zwischen den Segmenten (61, 62) festgelegten Schlitzes zu ändern.
6. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schlitzplatten-Segmente (61, 62) translatorisch bewegbar sind.
7. System nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet/
daß die Schlitzplatten-Segmente (61 ', 62") bezüglich
des Einfallswinkels (Θ) des durch Schlitzbelichtung erzeugten Lichts in das Objektiv (1) schwenkbar sind.
8. Bildbelichtungssystem , bei welchem ein Vorlagenbild
durch Schlitzbelichtung auf ein photoempfindliches Teil aufgebracht
wird, welches mit konstanter Geschwindigkeit in einer vorbestimmten Richtung bezüglich des Vorlagenbildes
bewegt wird, insbesondere nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch eine optische Belichtungseinheit mit einem Objektiv (1) und einer Lichtquelle (3), welche beide
zwischen entsprechenden ersten (A) und zweiten Stellungen (B) hin- und herbewegbar sind, und welche so bewegt werden,
daß der durch eine Schlitzabtastung geschaffene Bildteil auf dem photoempfindlichen Teil (2) während einer Schlitzbelichtung
in der zu der Bewegungsrichtung des photoempfindlichen Teils (2) entgegengesetzten Richtung bewegt wird,
und durch ein Verschlußteil (SP), um den Lichtweg, der zwischen
dem Vorlagenbild (0) und dem photoempfindlichen Teil (2) über die optische Belichtungseinheit (1) festgelegt
ist, vorübergehend zu sperren, während das Objektiv (1) und die Lichtquelle (3) nach Beendigung des Schlitzbelichtungs-Vorgangs
in ihre Ausgangsstellungen zurückkehren.
9. System nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine Belichtungssteuereinheit (6) zum Steuern des
Lichtdurchgangs von dem Vorlagenbild (0) zu dem photoempfindlichen Teil (2) durch die optische Belichtungseinheit
(1) hindurch, wobei die Belichtungssteuereinheit (6) in dem Bereich angeordnet ist, in welchem der Lichtweg, der
zwischen dem Vorlagenbild (0) und dem photoempfindlichen Teil (2) über die optische Belichtungseinheit (1) festgelegt
ist, in seiner Lage praktisch konstant ist.
10. System nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Objektiv (1), das Verschlußteil (SP) und die Belichtungssteuereinheit (6) als Einheit ausgebildet
sind, und daß das Verschlußteil (SP) bezüglich des Objektivs (1) und der Belichtungssteuereinheit (6) bewegbar ist.
Applications Claiming Priority (2)
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| JP1466082A JPS58132264A (ja) | 1982-02-01 | 1982-02-01 | 感光体露光方法 |
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