DE323938C - Verfahren zur Herstellung von Negativen durch Handmalerei - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Negativen durch HandmalereiInfo
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- DE323938C DE323938C DE1918323938D DE323938DD DE323938C DE 323938 C DE323938 C DE 323938C DE 1918323938 D DE1918323938 D DE 1918323938D DE 323938D D DE323938D D DE 323938DD DE 323938 C DE323938 C DE 323938C
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03F—PHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- G03F1/00—Originals for photomechanical production of textured or patterned surfaces, e.g., masks, photo-masks, reticles; Mask blanks or pellicles therefor; Containers specially adapted therefor; Preparation thereof
- G03F1/68—Preparation processes not covered by groups G03F1/20 - G03F1/50
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Description
- Verfahren zur Herstellung von Negativen durch Handmalerei. Zur Herstellung von Negativplatten durch Handmalerei ist es nötig, auf der Platte ein negatives Bild zu malen, also entgegengesetzt wie bei der gewöhnlichen Malerei die hellen Stellen dunkel anzulegen und die dunklen Stellen hell. Hierzu gehört eine außerordentliche Übung, aber- selbst dann ist es außerordentlich schwierig, die Töne richtig zu treffen, weil man beim Ansehen des Negativs nicht die richtige Anschauung von der Verteilung von Licht und Schatten hat.
- Die vorliegende Erfindung hilft diesem Übelstande ab und gibt ein Verfahren an, durch welches es möglich ist, negative Platten so zu malen, als wenn man das positive Bild anfertigte.
- Gemäß der Erfindung wird der Malgrund, welcher durchsichtig oder durchscheinend sein muß und im übrigen aus einem beliebigen Stoff, wie Glas, Papier, Zelluloid, Holz, Elfenbein o. dgl., bestehen kann, auf einen dunklen, am besten schwarzen Grund aufgelegt. Auf- diesen nunmehr schwarz oder dunkel erscheinenden Grund wird das Bild mit weißer Farbe aufgetragen. Man kann nach Beheben 0I-, Aquarell- oder Pastellfarben, auch weißen Farbstift benutzen. Das Bild wird genau so gemalt, als wenn man ein positives Bild zeichnete, also die helleren Teile durch stärkeres Auftragen der weißen Farbe; ganz leuchtendes Weiß muß mit weißer Deckfarbe aufgetragen -werden, Halbtöne mit verdünnter weißer Färbe. Die Teile, die auf dem Positiv dunkel werden sollen, erscheinen auch auf dem Malgrund dunkel, man kann also diese Stellen, falls man durchsichtigen Zeichengrund verwendet, frei lassen, bei durchscheinendem Zeichengrund kann man tiefere Schattentöne noch durch Dünnerschaben des Grundes oder Ausschneiden oder durch Atzen o. dgl. erreichen. Im übrigen kann man jede beliebige Maltechnik verwenden.
- Das fertige Bild ist also ein mit heller, am besten weißer Farbe auf dunklem Grund gemaltes Bild und erscheint wie ein Positivbild. Nimmt man es aber jetzt von dem dunklen Untergrund ab, so werden diejenigen Stellen, auf denen die weiße Farbe am tiefsten aufgetragen ist und die vorher am hellsten erschienen, gegen Licht am undurchlässigsten. Mit anderen Worten: Das so gemalte Bild wird für ein Lichtkopierverfahren ein Negativ und kann unmittelbar zum Kopieren positiver Bilder benutzt werden. Das Verfahren hat also den Vorteil, daß man in der üblichen Weise malen kann und trotzdem ein Negativ e:hält ; an Stelle der weißen Farbe kann man natürlich auch eine andere helle Farbe benutzen, die sich hinreichend von dem dunklen Grunde abhebt.
Claims (2)
- PATENT-ANSPRÜcHE: x. Verfahren zur Herstellung von durch Lichtkopierverfahren zu vervielfältigenden Negativen durch Handmalerei, dadurch gekennzeichnet, daß ein positives Bild mit heller, am besten weißer Farbe auf einem mit einer dunklen Unterlage versehenen, durchsichtigen oder durchscheinenden Malgrund angefertigt wird, worauf das Bild nach Entfernung des dunklen Untergrundes unmittelbar zum Kopieren von positiven Bildern benutzt werden kann.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB bei Verwendung eines durchscheinenden Malgrundes dieser an den Stellen besonders tiefen Schattens dünnergeschabt; ausgeschnitten oder geätzt wird.
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE323938T | 1918-08-27 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE323938C true DE323938C (de) | 1920-08-11 |
Family
ID=6176501
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE1918323938D Expired DE323938C (de) | 1918-08-27 | 1918-08-27 | Verfahren zur Herstellung von Negativen durch Handmalerei |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE323938C (de) |
-
1918
- 1918-08-27 DE DE1918323938D patent/DE323938C/de not_active Expired
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