DE3230208C2 - - Google Patents
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- DE3230208C2 DE3230208C2 DE19823230208 DE3230208A DE3230208C2 DE 3230208 C2 DE3230208 C2 DE 3230208C2 DE 19823230208 DE19823230208 DE 19823230208 DE 3230208 A DE3230208 A DE 3230208A DE 3230208 C2 DE3230208 C2 DE 3230208C2
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- G06F11/273—Tester hardware, i.e. output processing circuits
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung
zur Auswertung eines von einem Prüfling, z. B. einer
Flachbaugruppe, abgegebenen Testsignals, das bezüglich
der innerhalb eines Meßzeitfensters auftretenden als Wechselistwert bezeichneten Anzahl
von Pegelwechseln und des am Ende des
Meßzeitfensters gegebenen als Zustandsistwert bezeichneten Pegelzustandes
jeweils mit einem Sollwert verglichen wird.
Prüflinge mit einer Vielzahl von elektronischen
Bauelementen, z. B. Flachbaugruppen, müssen vor dem
Einbau z. B. in ein Datenverarbeitungssystem auf
Fehlerfreiheit geprüft werden. Dazu werden sie mit
Hilfe eines Prüfautomaten, der die zur Prüfung der
Flachbaugruppe erforderlichen Prüfsignale erzeugt und
die von der Flachbaugruppe abgegebenen Ausgangssignale
überprüft, getestet. Wird dabei festgestellt, daß der
Prüfling einen Fehler enthält, muß der Fehlerort gefunden
werden. Dazu kann das sog. Fehlerpfadverfahren verwendet
werden. Ausgehend vom gestörten Ausgangsstift
des Prüflings wird mit Hilfe eines Tastkopfes, mit dem
der elektrische Zustand einer elektrischen Leitung
abgetastet werden kann, der Fehlerpfad auf dem Prüfling
bis zum gestörten Leitungsknoten verfolgt. Das dem
elektrischen Zustand auf der Leitung proportionale
Ausgangssignal des Tastkopfes, im folgenden Testsignal
genannt, wird in einer Auswerteschaltung mit einem
Sollwert verglichen und dadurch festgestellt, ob das vom
Tastkopf abgenommene Testsignal mit dem Sollwert über
einstimmt oder nicht. Dieser Vorgang wiederholt sich
solange, bis bei einem Schaltkreis auf dem Prüfling alle
Eingänge richtige Signalfolgen aufweisen, der Ausgang
aber gestört ist. In diesem Falle ist der Fehlerort auf
dem Prüfling gefunden worden.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, eine
Schaltungsanordnung zur Auswertung eines von einem
Prüfling abgegebenen Testsignals anzugeben, mit der
festgestellt werden kann, ob die Anzahl der
Pegelwechsel des Testsignals in einem Meßzeitfenster und
der Pegelzustand des Testsignals am Ende des
Meßzeitfensters mit vorgegebenen Sollwerten
übereinstimmen. Diese Aufgabe wird bei einer
Schaltungsanordnung der eingangs angegebenen Art dadurch
gelöst, daß mindestens ein erster Komparator mit einer
ersten Referenzspannung und ein zweiter Komparator mit
einer zweiten gegenüber der ersten Referenzspannung
positiveren Referenzspannung vorgesehen sind, die
jeweils das Testsignal mit der Referenzspannung ver
gleichen und ein erstes und zweites Komparatorsignal
abgeben, wenn das Testsignal die jeweilige Referenz
spannung überschreitet, daß eine Anordnung vorgesehen
ist, die aus digitalkodierten Werten die Referenzspan
nungen erzeugt, daß ein Wechselzähler vorgesehen ist,
der bei einem Pegelwechsel, bei dem
das Testsignal entweder die beiden Referenzspannungen
überschreitet oder unterschreitet, jeweils um einen Schritt weitergeschaltet wird,
daß
ein Sollwertspeicher vorgesehen ist, in dem die Soll
werte für die Pegelwechsel im Meßzeitfenster und die
Zustände des Pegels des Testsignals am Ende des Meßzeitfensters gespeichert
sind, und daß eine Vergleichseinrichtung vorgesehen ist,
die den Wechselistwert und den Zustandsistwert mit den
zugeordneten Sollwerten vergleicht.
Mit Hilfe einer weiteren Anordnung, die mit dem Ausgang
des Wechselzählers verbunden ist, kann festgestellt werden,
ob die Anzahl der Pegelwechsel des Testsignals im Meßzeit
fenster größer Null ist. Damit kann festgestellt werden,
ob das Testsignal innerhalb des Meßzeitfensters Pegel
wechsel ausführte, obwohl dies nicht der Fall sein sollte.
Der erste und der zweite Komparator kann durch einen drit
ten und einen vierten Komparator ergänzt werden. Dem drit
ten Komparator wird dann eine dritte Referenzspannung zu
geführt, die negativer ist als die erste Referenzspannung.
Dem vierten Komparator wird eine vierte Referenzspannung
zugeführt, die positiver ist als die zweite Referenzspan
nung. Dadurch können Spannungsbereiche geschaffen werden,
die zur Auswertung des Pegelzustandes des Testsignales am
Ende des Meßzeitfensters vorteilhaft sind.
Es ist zweckmäßig, die Referenzspannungen für die Kompara
toren aus digital kodierten Werten zu erzeugen. Dann ist
es möglich, die Referenzspannungen ohne großen Aufwand zu
ändern und den Gegebenheiten eines neuen Prüflings anzu
passen.
Um den Aufwand für die Realisierung des Wechselzählers
möglichst gering zu halten, wird dieser mehrstufig ausge
führt. Dabei kann die erste Stufe des Wechselzählers in
ECL-Technik ausgeführt sein, die übrigen Stufen dagegen in
TTL-Technik. Mit einem derart aufgebauten Wechselzähler kön
nen auch Testsignale hoher Frequenz gezählt werden.
Die Sollwerte für den Vergleich mit den Istwerten werden
in einem Sollwertspeicher gespeichert. Um die Kapazität des
Sollwertspeichers möglichst gering zu halten, ist der Adres
senzähler für den Sollwertspeicher mit einem Vergleicher ver
bunden, der den Inhalt eines den Starttakt des Meßzeitfen
sters zählenden Zählers mit einem im Sollwertspeicher ab
gespeicherten Wert vergleicht und bei Gleichheit einen
Zählimpuls für den Adreßzähler abgibt. Damit ist es mög
lich, einen im Sollwertspeicher gespeicherten Sollwert mehrmals
hintereinander zur Auswertung des Testsignals zu verwen
den, ohne daß die Speicherkapazität erhöht werden müßte.
Andere Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
An Hand eines Ausführungsbeispiels, das in den Figuren
dargestellt ist, wird die Erfindung weiter erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Anordnung,
Fig. 2 einen Wechselzähler,
Fig. 3 eine Eingangsstufe für den Wechselzähler zur Er
zeugung der Zählimpulse für den Wechselzähler,
Fig. 4 einen Teil der Vergleichseinrichtung, mit dem das
Ergebnis des Wechselzählers mit dem Sollwert ver
glichen wird,
Fig. 5 einen anderen Teil der Vergleichseinrichtung, mit
dem der Zustand des Pegels des Testsignals am Ende
des Meßzeitfensters festgestellt wird,
Fig. 6 ein Spannungsdiagramm, in dem die Referenzspannungen
und der Verlauf des Testsignals über der Zeit t auf
getragen sind und aus dem der Verlauf des ersten
und zweiten Komparatorsignals ersichtlich ist,
Fig. 7 eine Tabelle, aus der sich ergibt, wenn der Pegel
des Testsignals am Ende des Meßzeitfensters fehler
haft ist oder nicht fehlerhaft ist.
Nach Fig. 1 wird der Anordnung ein Testsignal TS, z. B. von
einem Tastkopf bekannten Aufbaues, zur Auswertung zugeführt.
Dieses Testsignal TS wird an vier Komparatoren 10, 12, 14,
16 angelegt. Dem ersten Komparator 10 wird eine erste Re
ferenzspannung ULX, dem zweiten Komparator 12 eine zweite
Referenzspannung UHN, dem dritten Komparator 14 eine dritte
Referenzspannung ULN und dem vierten Komparator 16 eine
vierte Referenzspannung UHX zugeführt. Aus Fig. 6 ergibt
sich, daß die erste Referenzspannung ULX positiver ist als
die dritte ReferenzspannungULN, aber negativer als die
zweite Referenzspannung UHN. Die vierte Referenzspannung
UHX ist dagegen positiver als die zweite Referenzspannung
UHN. Die Komparatoren 10 bis 16 geben jeweils dann Kom
paratorsignale ab, wenn das Testsignal TS die jeweiligen
Referenzspannungen überschreitet.
Die Komparatorsignale von den Komparatoren 10 bis 16 wer
den zugeordneten D-Kippgliedern 18, 20, 22, 24 zugeführt.
Dabei liegen die Ausgänge der Komparatoren 10 bis 16 an
den D-Eingängen der zugeordneten D-Kippglieder 18 bis 24.
An die C-Eingänge der D-Kippglieder wird das Meßzeitfen
stersignal MZ angelegt. Dieses wird mit Hilfe eines bistabi
len Kippgliedes 26 gebildet, dessen S-Eingang das Startsignal
T 0 für das Meßzeitfenster und dessen R-Eingang das Ende-
Signal TB für das Meßzeitfenster zugeführt wird. Das Start
signal T 0 und das Ende-Signal TB können z. B. von einem Prüf
automaten geliefert werden.
Der Ausgang des D-Kippgliedes 18 gibt ein Signal LX ab,
wenn das Testsignal TS die erste Referenzspannung ULX über
schreitet, das D-Kippglied 20 gibt ein Signal HN ab, wenn
das Testsignal TS die zweite Referenzspannung UHN über
schreitet. In entsprechender Weise gibt das D-Kippglied 22
ein Signal LN ab, wenn das Testsignal TS die dritte Re
ferenzspannung ULN überschreitet und das D-Kippglied 24
gibt ein Signal HX ab, wenn das Testsignal TS die vierte
Referenzspannung UHX überschreitet.
Die vier Referenzspannungen für die Komparatoren 10 bis 16
sind in ihren Werten einstellbar. Dies erfolgt mit Hilfe
einer Anordnung, die pro Referenzspannung aus einem Regi
ster 28, einem Digital-Analog-Wandler 30, einem Impedanz
wandler 32 und einem Filter 34 besteht. Dem Register 28
wird über einen Eingangsbus 36, der z. B. von einem Prüfauto
maten kommt, der digitale Wert DU der zugeordneten Referenz
spannung zugeführt und dort gespeichert. Durch den Digi
tal-Analog-Wandler 30 wird der digitale Wert der Referenz
spannung in eine analoge Spannung umgewandelt. Der analoge
Wert der Referenzspannung wird über den Impedanzwandler 32
und das Filter 34 dem zugeordneten Komparator zugeleitet.
Dabei dient der Impedanzwandler 32 zur Trennung des rela
tiv niederohmigen Komparatoreingangs vom Digital-Analog-
Wandler-Ausgang. Das Filter 32 ist deswegen zweckmäßig,
um mögliche Nebensprechstörungen aus dem digitalen Teil der
Anordnung zu dämpfen. Der Impedanzwandler 32 gibt weiter
hin die Möglichkeit, Offset-Fehler auf der Übertragungs
strecke zu kompensieren, während der Digital-Analog-Wandler
die Möglichkeit gibt, Spannungsabfälle auf der Übertra
gungsstrecke für das Testsignal TS und Fehler im Tastkopf
zu kompensieren.
Der Aufbau der Anordnung zur Erzeugung der Referenzspannung
ist für alle Referenzspannungen gleich, unterschiedlich ist
nur der digitale Wert, der im zugeordneten Register 28 ge
speichert wird und dementsprechend die daraus entwickelte
analoge Referenzspannung. Die Einspeicherung der digitalen
Werte der Referenzspannung in die Register 28 erfolgt über
den Eingangsbus 36 mit Hilfe von Steuersignalen F 2 bis F 5,
die von einem Funktionsdecoder 38 geliefert werden. Der
Funktionsdecoder 38 ist ebenfalls mit dem Eingangsbus 36
verbunden und entnimmt diesen bei Anliegen eines Signals
ADR vom Prüfautomaten das Steuerwort zur Erzeugung der Steu
ersignale F.
Durch Änderung der digitalen Werte für die Referenzspan
nungen in den Registern 28 ist es somit möglich, die Refe
renzspannungen zu ändern, um die Anordnung an ver
schieden aufgebaute Prüflinge anpassen zu können.
Am Eingangsbus 36 ist weiterhin ein Sollwertspeicher 40
angeschlossen. Im Sollwertspeicher 40 werden die Sollwerte
abgespeichert, die zur Auswertung der Testsignale TS er
forderlich sind. Diese Sollwerte können z. B. aus 20 Bit S 1
bis S 20 bestehen. Dabei können die Bit S 1 bis S 14 für den
Vergleich der Pegelwechsel des Testsignals verwendet wer
den, das Bit S 16 für den Zustandsvergleich herangezogen
werden, und die Bits S 17 bis S 20 zur Erzeugung der Zähl
signale für einen Adreßzähler 42 benutzt werden. Der Soll
wertspeicher 40 kann in üblicher Weise aus einem oder meh
reren RAM-Bausteinen aufgebaut sein.
Soll der Sollwertspeicher 40 über den Eingangsbus 36 mit
den Sollwerten geladen werden, dann wird dem Adreßzähler 42
vom Funktionsdecoder 38 das Steuersignal F 6 zugeführt und zu
nächst der Adreßzähler mit der ersten Adresse geladen. An
schließend wird dem Sollwertspeicher 40 vom Funktionsde
coder 38 das Steuersignal F 1 zugeführt und der erste Soll
wert über den Eingangsbus 36 unter der im Adreßzähler 42
stehenden Adresse abgespeichert. Das Steuersignal F 1 wird
ebenfalls dem Zähleingang des Adreßzählers 42 zugeführt
und damit die Adresse um eine Einheit erhöht. Unter dieser
neuen Adresse wird dann der nächste Sollwert abgespeichert.
Sollen Sollwerte S aus dem Sollwertspeicher 40 entnommen
werden, dann wird zunächst der Adreßzähler 42 über das
Steuersignal F 7 vom Funktionsdecoder 38 auf 0 zurückge
setzt. Die Erzeugung der Zählimpulse für den Adreßzähler 42
kann nun mit Hilfe eines Vergleichers 44 und eines Zählers
46 erfolgen. Dem Zähler 46 wird der Starttakt T 0 am Zähl
eingang zugeführt, d. h. immer dann, wenn ein Meßzeitfen
ster beginnt, wird der Zähler 46 um eine Einheit erhöht.
Der Inhalt des Zählers 46 wird mit den Bits S 17 bis S 20
des vom Adreßzähler 42 adressierten Sollwertes verglichen.
Ergibt sich Identität, dann gibt der Vergleicher 44 ein
Signal ab, das dem Adreßzähler 42 als Zählimpuls zugeführt
wird. Mit Hilfe des Zählers 46 und des Vergleichers 44
ist es somit möglich, einen Sollwert im Sollwertspeicher
40 mehrmals für die Auswertung des Testsignals TS zu ver
wenden, ohne daß die Kapazität des Sollwertspeichers 40
erhöht werden müßte. Die Anzahl der Wiederholungen wird
durch die Bit S 17 bis S 20 des Sollwertes festgelegt.
Um die Anzahl der Pegelwechsel des Testsignals TS inner
halb des Meßzeitfensters mit dem Sollwert vergleichen zu
können, ist ein Wechselzähler 48 vorgesehen. Der Wechsel
zähler 48 besteht aus einer Eingangsstufe, die in Fig. 3
dargestellt ist und der eigentlichen Zähleinheit, die sich
aus Fig. 2 ergibt. Dem Wechselzähler 48 werden die Signale
LX und HN zugeführt. Das Signal LX tritt auf, wenn das Test
signal TS die erste Referenzspannung ULX überschreitet und
das Signal HN tritt auf, wenn das Testsignal TS die Refe
renzspannung UHN überschreitet. Die Zähleinheit des Wechsel
zählers 48 erhält dann einen Zählimpuls von der Eingangs
stufe, wenn das Testsignal die beiden Referenzspannungen
ULX und UHN in einer der beiden Richtungen überschritten
hat. Diese Verhältnisse können aus Fig. 6 entnommen wer
den. Dort ist der Verlauf der Signale HN und LX in Abhängig
keit des Verlaufs des Testsignals TS gezeigt. Die Eingangs
stufe nach Fig. 3 erzeugt aus den Signalen LX und HN die
Zählimpulse Z für die Zähleinheit des Wechselzählers 48.
Die Eingangsstufe besteht aus einem D-Kippglied 50, einem
RS-Kippglied 52 und einem Exklusiv-Oder Glied 54. Das Si
gnal HN wird in nicht invertierter Form, das Signal LX in
invertierter Form zugeführt. Vor Beginn des Meßzeitfensters
also bevor der Starttakt T 0 auftritt, wird durch ein Vor
bereitungssignal DU 1, das z. B. über den Eingangsbus 36 ge
liefert wird, das Signal HN in das Kippglied 50 übernommen.
Das Signal HN wird weiterhin dem S-Eingang des Kippgliedes
52 zugeführt. Am R-Eingang des Kippgliedes 52 liegt das
Signal LX in invertierter Form. Die invertierenden Aus
gänge der beiden Kippglieder 50 und 52 sind mit dem Exklu
siv-Oder Glied 54 verbunden, an dessen invertierenden Aus
gang der Zählimpuls für die Zähleinheit des Wechselzählers
abgegeben wird.
Die Funktion der Eingangsstufe wird in Verbindung mit
Fig. 6 kurz erläutert. Zu Beginn des Spannungsverlaufes
des Testsignals TS befindet sich dieses zwischen den Refe
renzspannungen ULN und ULX, so daß sowohl HN als auch LX
binär Null ist. Das Kippglied 50 wird somit bei Auftreten
des Vorbereitungssignals DU 1 zurückgesetzt und sein inver
tierender Ausgang ist binär 1. Das Kippglied 52 ist zu
rückgesetzt, sein invertierender Ausgang ist ebenfalls bi
när 1. Das Exklusiv-Oder Glied 54 gibt an seinem Ausgang
das Signal binär 0 ab. Überschreitet das Testsignal TS die
Referenzspannung ULX, dann wird das Signal LX binär 1 und
es verliert seinen Einfluß auf das Kippglied 52. Überschrei
tet das Testsignal TS auch die Referenzspannung UHN, dann
wird das Signal HN binär 1 und dadurch das Kippglied 52
gesetzt. Damit wird der invertierende Ausgang des Kipp
gliedes 52 binär 0, während der invertierende Ausgang des
Kippgliedes 50 binär 1 bleibt und ds Exklusiv-Oder Glied
54 gibt einen Zählimpuls Z ab. Es ist also zu sehen, daß
das Exklusiv-Oder Glied 54 nur dann den Zählimpuls Z ab
gibt, wenn das Testsignal TS beide Referenzspannungen ULX
und UHN entweder in der einen oder in der anderen Richtung
überschritten hat.
Die Zählimpulse Z werden in invertierter Form der Zählein
heit des Wechselzählers 48 zugeführt. Die Zähleinheit ist
in Fig. 2 dargestellt. Das Ausführungsbeispiel besteht aus
zwei Zählstufen, wobei die erste Zählstufe 56 in ECL-Tech
nik ausgeführt ist, die zweite Zählstufe 58 in TTL-Technik.
An die zweite Zählstufe 58 können weitere Zählstufen in
TTL-Technik angefügt werden. Die beiden Zählstufen 56, 58
werden zunächst mit Hilfe des Vorbereitungssignals DU 1 in
ihre Ausgangslage zurückgesetzt. Dazu wird das Vorberei
tungssignal DU 1 dem R-Eingang der Zählstufe 58 direkt und
dem R-Eingang der Zählstufe 56 über einen TTL/ECL Pegelum
setzer 60 zugeführt. Die Zählstufe 56 zählt die invertier
ten Zählimpulse Z. Damit bildet der Zählimpuls gleichzei
tig das niederwertigste Bit des Wechselzählers, das über
einen ECL/TTL Pegelumsetzer 62 geführt wird und ein Bit IS 1
des Istsignals IS bildet. Am Ausgang A 1 der Zählstufe 56
wird das zweithöhere Bit, am Ausgang A 2 des dritthöhere Bit
und am Ausgang A 3 das vierthöhere Bit des Wechselzählers
abgenommen, die jeweils wieder über den ECL/TTL Umsetzer
geführt werden und dann die Bit IS 2, IS 3 und IS 4 des Ist
wertes bilden. Das Signal am Ausgang A 3 der Zählstufe 56
wird nach Pegelumsetzung dem Zähleingang der zweiten Zähl
stufe 58 zugeführt. An deren Ausgängen A 4 bis A 7 werden
die weiteren Bit IS 5 bis IS 8 des Istwertes abgegeben.
Da die Zähleinheit als erste Stufe eine ECL Zählstufe hat,
können Zählimpulse Z hoher Frequenz gezählt werden. Für
die weiteren Zählstufen sind jedoch keine Zählstufen in ECL-
Technik erforderlich, hier genügen Zählstufen in TTL-Technik.
Im Ausführungsbeispiel ist eine Zähleinheit gezeigt, bei
der der Istwert 8 Bit aufweist. Durch Anhängen von wei
teren Zählstufen an den A 7 der Zählstufe 58 kann die Kapa
zität des Wechselzählers erhöht werden.
Der Vergleich des Istwertes vom Wechselzähler 48 mit dem
Sollwert vom Sollwertspeicher 40 erfolgt in einem Schal
tungsteil 60, der Bestandteil der Vergleichseinrichtung
ist. In diesem Schaltungsteil 60 wird der Istwert IS Bit
für Bit mit dem Sollwert S verglichen. Wenn der Istwert IS
und der Sollwert S nicht übereinstimmt, gibt der Schal
tungsteil 60 ein Signal ab, das angibt, daß die Anzahl der
Pegelwechsel innerhalb des Meßzeitfensters beim Testsi
gnal TS nicht mit dem vorgegebenen Sollwert übereinstimmt.
Eine mögliche Realisierung des Schaltungsteils 60 ist in
Fig. 4 dargestellt. Es besteht aus zwei Bausteinen 62, 64,
die den Vergleich des Istwertes mit dem Sollwert durchfüh
ren und einem Oder-Glied 66. Es werden jeweils 4 Bit des
Istwertes IS und des Sollwertes S miteinander verglichen.
Besteht Ungleichheit, dann geben die Bausteine 62 oder 64
ein Signal ab, das nach dem Oder Glied 66 als Fehlersignal
FW anzeigt, daß die Anzahl der Pegelwechsel des Testsi
gnals innerhalb des Meßzeitfensters nicht mit dem Sollwert
übereinstimmt.
Mit Hilfe eines weiteren Schaltungsteils 68, der ebenfalls
Teil der Vergleichseinrichtung ist, wird festgestellt, ob
der Pegel des Testsignals am Ende des Meßzeitfensters mit
dem gewünschten Sollwert übereinstimmt. Als Sollwert wird
hier lediglich ein Bit S 16 verwendet. Dem Schaltungsteil 68
wird das Signal HN, das auftritt, wenn das Testsignal TS
die Referenzspannung UHN überschreitet und das Signal LX,
das auftritt, wenn das Testsignal TS die Referenzspannung
ULX überschreitet, direkt zugeführt. Das Signal LN, das auf
tritt, wenn das Testsignal TS die Referenzspannung ULN
überschreitet, wird dem Schaltungsteil 68 über ein Und-
Glied 72 zugeführt, das Signal HX, das auftritt, wenn das
Testsignal TS die Referenzspannung UHX überschreitet, wird
dem Schaltungsteil 68 über ein Und-Glied 70 zugeführt. Mit
Hilfe von Sperrsignalen VX und VN können die Und-Glieder 70
und 72 für die Signale HX und VN gesperrt werden, so daß
diese vom Schaltungsteil 68 nicht ausgewertet werden.
Eine Realisierung des Schaltungsteils 68 zeigt Fig. 5.
Diese besteht aus den Und-Gliedern 70 und 72, Äquivalenz
gliedern 74 und 76 und einem Oder-Glied 78. Die Auswer
tung der Signale HX, HN, LX und LN erfolgt nach der Ta
belle in Fig. 7. Die Signale LN, LX, HN und HX werden mit
dem Sollwert S 16 verglichen. Ein Fehler FZ tritt dann auf,
wenn nach Fig. 6 der Pegel des Testsignales TS zum Zeit
punkt TB unterhalb der dritten Referenzspannung ULN liegt
oder zwischen den Referenzspannungen ULX und UHN oder über
der Referenzspannung UHX liegt. Bei diesen Fällen liegt
ein Fehler vor, gleichgültig welchen Wert S 16 hat. Weiter
hin ist ein Fehlerfall gegeben, wenn der Sollwert S 16 bi
när 1 ist, das Testsignal TS jedoch unterhalb der Refe
renzspannung ULX liegt. Entsprechend liegt ein Fehlerfall
vor, wenn der Sollwert S 16 binär 0 ist, das Testsignal TS
jedoch über der Referenzspannung UHN liegt.
Die Fehlerfälle der Zeile 1 und der Zeile 7 der Tabelle
werden ausschließlich mit Hilfe der Signale HX und LN fest
gelegt. Die übrigen Fehlerfälle werden mit Hilfe der Äqui
valenzglieder 74 und 76 festgestellt, denen der Sollwert
S 16 zugeführt wird. Dem Äquivalenzglied 74 wird weiterhin
das Signal LX invertiert, dem Äquivalenzglied 76 das Si
gnal HN invertiert zugeleitet.
Mit Hilfe eines RS-Kippgliedes 80 und eines Oder-Gliedes 82
in Fig. 1 kann festgestellt werden, ob innerhalb eines Meß
zeitfensters die Anzahl der Pegelwechsel des Testsignales
TS größer 0 ist oder nicht. Dazu werden die vier niederwer
tigsten Ausgänge des Wechselzählers 48 herangezogen und
über ein Oder-Glied 82 zusammengefaßt und dem S-Eingang des
Kippgliedes 80 zugeführt. Immer wenn ein Pegelwechsel auf
tritt, wird das bistabile Kippglied 80 gesetzt und zeigt
damit an, daß ein derartiger Wechsel im Meßzeitfenster vor
gekommen ist. Mit Hilfe des Vorbereitungssignals DU 1 kann
das Kippglied 80 wieder zurückgesetzt werden. Durch Zu
sammenfassung von 4 Bits des Wechselzählers 48 in dem Oder-
Glied 82 erfolgt ein sicheres Setzen des Kippgliedes 80.
Wie bereits oben ausgeführt worden ist, kann ein und der
selbe Sollwert S mit Hilfe des Vergleichers 44 und des Zäh
lers 46 mehrmals der Vergleichseinrichtung bestehend aus
dem Schaltungsteil 60 und 68 und zu verschiedenen
Meßzeitfenstern zugeführt werden. Dabei ist es möglich, daß
z. B. im ersten Meßzeitfenster die Anzahl der Pegelwechsel
des Testsignals TS überprüft wird, in den weiteren Meßzeit
fenstern mit dem gleichen Sollwert der Zustand des Pegels
des Testsignales am Ende des Meßzeitfensters mehrmals über
prüft wird.
Mit Hilfe einer Auswahlschaltung 84 können die Fehlersi
gnale FW vom Schaltungsteil 60 oder FZ vom Schaltungsteil 80
oder FN vom Kippglied 80 zum Ausgang durchgeschaltet wer
den. Der Zeitpunkt der Durchschaltung eines der Fehlersi
gnale zum Ausgang wird durch das Taktsignal TB festgelegt.
Mit diesem Taktsignal TB wird auch das Meßzeitfenster zeit
lich begrenzt. Das Fehlersignal FN wird dann zum Ausgang
durchgeschaltet, wenn der Sollwert S 15 binär 1 ist und das
Taktsignal TB vorliegt. Dieses Taktsignal TB wird einem
C-Eingang eines D-Kippgliedes 86 verzögert als Signal TB 1
zugeführt. Mit Hilfe von Steuersignalen WT und ZT kann ent
weder das Fehlersignal FW oder das Fehlersignal FZ zum Aus
gang der Auswahlschaltung 84 durchgeschaltet werden.
Claims (14)
1. Schaltungsanordnung zur Auswertung eines von einem
Prüfling, z. B. einer Flachbaugruppe, abgegebenen Test
signals, das bezüglich der innerhalb eines Meßzeitfen
sters auftretenden als Wechselistwert bezeichneten Anzahl von Pegelwechseln
und des am Ende des Meßzeitfensters gegebenen als Zustandsistwert bezeichneten Pe
gels jeweils mit einem Sollwert vergli
chen wird, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein erster Komparator (10) mit einer er sten Referenzspannung (ULX) und ein zweiter Komparator (12) mit einer zweiten gegenüber der ersten Referenzspan nung positiveren Referenzspannung (UHN) vorgesehen sind, die jeweils das Testsignal (TS) mit der Referenzspannung vergleichen und ein erstes und zweites Komparatorsignal (LX, HN) abgeben, wenn das Testsignal die jeweilige Re ferenzspannung überschreitet, daß eine Anordnung (28, 30, 32, 34) vorgesehen ist, die aus digitalcodierten Werten die Referenzspannungen erzeugt, daß ein Wechselzähler (48) vorgesehen ist, der bei einem Pegelwechsel, bei dem das Testsignal (TS) entweder die bei den Referenzspannungen (ULX, UHN) überschreitet oder un terschreitet, jeweils um einen Schritt weiterge schaltet wird,
daß ein Sollwertspeicher (40) vorgesehen ist, in dem die Sollwerte für die Pegelwechsel im Meßzeitfenster und die Zustände des Pegels des Testsi gnals am Ende des Meßzeitfensters gespeichert sind, und
daß eine Vergleichseinrichtung (60, 68) vorgesehen ist, die den Wechselistwert und den Zustandsistwert mit den zugeordneten Sollwerten vergleicht.
daß mindestens ein erster Komparator (10) mit einer er sten Referenzspannung (ULX) und ein zweiter Komparator (12) mit einer zweiten gegenüber der ersten Referenzspan nung positiveren Referenzspannung (UHN) vorgesehen sind, die jeweils das Testsignal (TS) mit der Referenzspannung vergleichen und ein erstes und zweites Komparatorsignal (LX, HN) abgeben, wenn das Testsignal die jeweilige Re ferenzspannung überschreitet, daß eine Anordnung (28, 30, 32, 34) vorgesehen ist, die aus digitalcodierten Werten die Referenzspannungen erzeugt, daß ein Wechselzähler (48) vorgesehen ist, der bei einem Pegelwechsel, bei dem das Testsignal (TS) entweder die bei den Referenzspannungen (ULX, UHN) überschreitet oder un terschreitet, jeweils um einen Schritt weiterge schaltet wird,
daß ein Sollwertspeicher (40) vorgesehen ist, in dem die Sollwerte für die Pegelwechsel im Meßzeitfenster und die Zustände des Pegels des Testsi gnals am Ende des Meßzeitfensters gespeichert sind, und
daß eine Vergleichseinrichtung (60, 68) vorgesehen ist, die den Wechselistwert und den Zustandsistwert mit den zugeordneten Sollwerten vergleicht.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß eine weitere Anord
nung (80, 82) vorgesehen ist, die mit dem Wechselzähler
(48) verbunden ist und die am Ausgang ein Signal (FN) ab
gibt, wenn die Anzahl der Pegelwechsel des Signals (TS)
im Meßzeitfenster größer Null ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß ein drit
ter Komparator (14) mit einer dritten Referenzspannung
(ULN) und ein vierter Komparator (16) mit einer vierten
Referenzspannung (UHX) vorgesehen ist, daß die dritte Re
ferenzspannung (ULN) negativer ist als die erste Referenz
spannung (ULX) und die vierte Referenzspannung (UHX) po
sitiver ist als die zweite Referenzspannung (UHN).
4. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anordnung (28, 30, 32, 34) zur Erzeugung der Re
ferenzspannungen, pro Referenzspannung ein Register (28)
zur Aufnahme des digitalcodierten Wertes der Referenz
spannung, einen Digitalanalogwandler (30), einen Impedanz
wandler (32) und ein Filter (34) das am Ausgang die Re
ferenzspannung abgibt, vorsieht.
5. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Wechselzähler aus einer Eingangsstufe zur Erzeu
gung von Zählimpulsen und aus einer Zähleinheit besteht,
daß die Eingangsstufe ein D-Kippglied (50) enthält, des
sen C-Eingang ein vor dem Beginn des Meßzeitfensters auf
tretendes Vorbereitungssignal (DU 1) und dessen D-Eingang
das zweite Komparatorsignal (HN) zugeführt wird, daß die
Eingangsstufe ein weiteres bistabiles Kippglied (52) ent
hält, an dessen S-Eingang das zweite Komparatorsignal (HN)
und an dessen R-Eingang das erste Komparatorsignal (LX)
anliegt, daß die Eingangsstufe ein Exclusiv/Oder-Glied
(54) enthält, die einerseits mit dem invertierenden Aus
gang des D-Kippgliedes (50) und die andererseits mit dem
invertierenden Ausgang des weiteren bistabilen Kippglie
des (52) verbunden ist und die am Ausgang die Zählimpulse
(Z) abgibt.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zähleinheit des
Wechselzählers (48) mehrstufig ausgeführt ist, daß die
erste Stufe (56) in ECL-Technik und die weiteren Stufen
(58) in TTL-Technik ausgeführt sind und daß zwischen der
ersten Stufen (56) und den weiteren Stufen ein ECL/TTL-Pe
gel-Umsetzer (62) angeordnet ist.
7. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vergleichseinrichtung (60, 68) einen ersten Schal
tungsteil (68) zur Überprüfung des Zustandsistwerts auf
weist, der ein Fehlersignal (FZ) abgibt, wenn das zweite
Komparatorsignal (HN) auftritt und der Sollwert (S 16) bi
när null ist oder wenn nur das erste Komparatorsignal (LX)
auftritt und der Sollwert (S 16) binär 1 ist.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schaltungsteil
(68) aus einem ersten Äquivalenzglied (74), dem inver
tiert das erste Komparatorsignal (LX) und der Sollwert
(S 16) zugeführt wird, aus einem zweiten Äquivalenzglied
(76), dem das invertierte zweite Komparatorsignal (HN)
und der Sollwert (S 16) zugeführt wird und aus einem ODER-
Glied (78), das mit den Ausgängen des ersten und zweiten
Äquivalenzgliedes (74, 76) verbunden ist, besteht.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schaltungsteil
(68) ein Fehlersignal (FZ) abgibt, wenn das dritte Kompa
ratorsignal (LN) nicht auftritt, wenn das vierte Kompara
torsignal (HX) auftritt, wenn das dritte Komparatorsignal
(LN) auftritt, das erste Komparatorsignal (LX) dagegen
nicht auftritt und der Sollwert (S 16) binär 1 ist, wenn
das zweite Komparatorsignal (HN) auftritt, das vierte Kom
paratorsignal (HX) nicht auftritt und der Sollwert (S 16)
binär 0 ist oder wenn das erste Komparatorsignal (LX) auf
tritt, das zweite Komparatorsignal (HN) aber nicht auf
tritt.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß dem ODER-Glied (78)
das invertierte dritte Komparatorsignal (LN) und das vier
te Komparatorsignal (HX) zuführbar ist.
11. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vergleichseinrichtung einen zweiten Schaltungs
teil (60) enthält, der den Wechselistwert (IS) mit dem
zugeordneten Sollwert (S) vom Sollwertspeicher (40) ver
gleicht.
12. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 2 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die
weitere Anordnung aus einem ODER-Glied (82) und einem RS-
Kippglied (80) besteht, daß das ODER-Glied (82) mit den
niedrigstwertigen Ausgängen des Wechselzählers (48) ver
bunden ist, und daß der S-Eingang des Kippgliedes (80)
mit dem Ausgang des ODER-Gliedes (82) verbunden ist und
am R-Eingang des Kippgliedes (80) das Vorbereitungssignal
(DU 1) anliegt.
13. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß als Adreßzähler (42) für den Sollwertspeicher (40)
ein Binärzähler vorgesehen ist, dessen Zähleingang mit
einem Vergleicher (44) verbunden ist, der dem Inhalt
eines den Starttakt (T 0) des Meßzeitfensters zählenden
Zählers (46) mit einem im Sollwertspeicher (40) abgespei
cherten Wert vergleicht und bei Gleichheit einen Zählim
puls für den Adreßzähler (42) abgibt.
14. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Auswahlschaltung (84) vorgesehen ist, die ent
weder den Ausgang des einen oder anderen Schaltungsteils
(60, 68) der Vergleichseinrichtung oder den Ausgang der
weiteren Anordnung (80) zum Ausgang durchschaltet.
Priority Applications (3)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19823230208 DE3230208A1 (de) | 1982-08-13 | 1982-08-13 | Schaltungsanordnung zur auswertung eines von einem pruefling, z.b. einer flachbaugruppe, abgegebenen testsignals |
CH359483A CH660529B (de) | 1982-08-13 | 1983-06-30 | |
AT267083A AT391952B (de) | 1982-08-13 | 1983-07-21 | Schaltungsanordnung zur auswertung eines von einem pruefling, z.b. einer flachbaugruppe, abgegebenen testsignals |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19823230208 DE3230208A1 (de) | 1982-08-13 | 1982-08-13 | Schaltungsanordnung zur auswertung eines von einem pruefling, z.b. einer flachbaugruppe, abgegebenen testsignals |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3230208A1 DE3230208A1 (de) | 1984-02-23 |
DE3230208C2 true DE3230208C2 (de) | 1989-06-08 |
Family
ID=6170830
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19823230208 Granted DE3230208A1 (de) | 1982-08-13 | 1982-08-13 | Schaltungsanordnung zur auswertung eines von einem pruefling, z.b. einer flachbaugruppe, abgegebenen testsignals |
Country Status (3)
Country | Link |
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AT (1) | AT391952B (de) |
CH (1) | CH660529B (de) |
DE (1) | DE3230208A1 (de) |
Families Citing this family (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US4937166A (en) * | 1985-10-30 | 1990-06-26 | Xerox Corporation | Polymer coated carrier particles for electrophotographic developers |
JPS6327849A (ja) * | 1986-07-22 | 1988-02-05 | Canon Inc | 電子写真感光体 |
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1982
- 1982-08-13 DE DE19823230208 patent/DE3230208A1/de active Granted
-
1983
- 1983-06-30 CH CH359483A patent/CH660529B/de not_active IP Right Cessation
- 1983-07-21 AT AT267083A patent/AT391952B/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE3230208A1 (de) | 1984-02-23 |
ATA267083A (de) | 1990-06-15 |
CH660529B (de) | 1987-04-30 |
AT391952B (de) | 1990-12-27 |
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