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DE321881C - Eisenbahnwagen mit Einrichtung zur Entladung durch Wasserspuelung - Google Patents

Eisenbahnwagen mit Einrichtung zur Entladung durch Wasserspuelung

Info

Publication number
DE321881C
DE321881C DE1919321881D DE321881DD DE321881C DE 321881 C DE321881 C DE 321881C DE 1919321881 D DE1919321881 D DE 1919321881D DE 321881D D DE321881D D DE 321881DD DE 321881 C DE321881 C DE 321881C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
car
flushing
bunker
load
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1919321881D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Weber & Co Ges fur Bergbau In
Original Assignee
Weber & Co Ges fur Bergbau In
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Weber & Co Ges fur Bergbau In filed Critical Weber & Co Ges fur Bergbau In
Application granted granted Critical
Publication of DE321881C publication Critical patent/DE321881C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D7/00Hopper cars
    • B61D7/14Adaptations of hopper elements to railways
    • B61D7/32Means for assisting charge or discharge

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning Or Clearing Of The Surface Of Open Water (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung, bestehend aus einem Eisenbahnwagen a, dessen Boden so eingerichtet ist, daß er aus mehreren Rinnen b besteht, welche in schräger Lage nach den Kopfenden des Wagens zu einfallen. Über den Rinnen b sind Schrägplatten c derartig angeordnet, daß über Je zwei Rinnen die Schrägplatten ein dachartiges Gebilde darstellen, welches dem Ladegut als Führung zu den Rinnen dient und gleichzeitig einen Rost bildet. Die Anordnung ist so getroffen, daß das Material den Rinnen nur einseitig zugeführt wird, damit die unter dem dachartigen Gebilde der Schrägplatten c liegenden Wasserröhrchen d, welche an Längsrohre e angeschlossen sind, von Material nicht berührt werden, andererseits aber der austretende Wasserstrahl rechtwinklig und nach den Kopfenden des Wagens zu ausspülen kann. An den Wasserrohren e ist ein Querrohr f angeschlossen, welches an den Seitenwänden des Wagens austritt und dort derartig konisch ausgebildet ist, daß ein Wasserschlauch g eingesetzt werden kann und durch Ventilbetätigung h die Wasserzuführung erhält. An den Kopfenden des Wagens befinden sich die Schieber i zum Schließen und öffnen der Rinnen. Der Wagen selbst, welcher auf einer Drehscheibe steht, wird so gestellt, daß die Kopfenden des Wagens und der Rinnen b über einen Fangkasten k zu stehen kommen. Dieser Fangkasten k ist mittels des Rohrstutzens I an einen Bunker m angeschlossen. Der Bunker m besteht aus einer Doppelwand, einer inneren (wasserdurchlässigen) und einer äußeren (wasserundurchlässigen), wodurch ein Zwischenraum entsteht, welcher das Spülwasser ableitet, falls der Bunker trocken entleert werden soll, dasselbe aber sammelt und am unteren Ende des Bunkers wieder zuführt, und zwar durch das Rohr w> wenn eine Weiterverspülung des Materials bezweckt werden soll. ■
Die Arbeitsweise der Einrichtungen ist folgende:
Mehrere zu einem Zug zusammengestellte und wie oben beschriebene ausgebildete Eisenbahnwagen werden nacheinander auf die Drehscheibe^» geschoben, rechtwinklig zum Auffahrgleis gedreht, an die Wasserleitung angeschlossen und mit Hilfe der angedeuteten Vorrichtungen der Wageninhalt (Material in Korngrößen bis zu 10 cm) ausgespült. Die Spülmasse oder der Wageninhalt wird durch die Fangkasten k aufgefangen und dem unter der Drehscheibe« liegenden Bunker zugeführt und dort abgelagert. Die Ablagerung kann nun- so erfolgen, daß entweder das Wasser im Bunker verbleibt, um nach" obenbeschriebener Art wieder der Weiterverspülung des Materials zu dienen, kann aber auch sofort abgelagert werden. Es sammelt sich alsdann in einem Kasten, von wo es mittels einer Kreiselpumpe wieder von neuem verwendet wird, derart, daß der Wasserverbrauch stets der gleiche bleibt und einen Kreislauf macht. Die Entleerung des Wagens ist eine verhältnismäßig rasche und geht ohne mechanische Vorrichtung viel schneller vor sich, als das Kippen der Wagen, bietet aber außerdem den Vorteil, daß das Verlädegut durch Vermengung mit Wasser vor einer zu starken Zer-
kleinerung geschützt wird. Für die Zuführung j von Spülversatzgut besteht jedoch der beson- j dere Vorteil der direkten Verspülung des j Materials aus dem Eisenbahnwagen. j
Die Einrichtung ist eine ziemlich einfache '■ und bietet gegenüber den mechanischen Ent- j leerungs- und Kippeinrichtungen von Eisenbahnwagen erhebliche Vorteile und wird daher die Arbeitsweise auch bedeutend billiger.

Claims (3)

Patent- Ansprüche:
1. Eisenbahnwagen mit Einrichtung zur Entladung durch Wasserspülung, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden des Wagens aus mehreren aneinandergelagerten Rinnen besteht, welche nach einem oder zwei Kopfenden des Wagens geneigt sind und mit einem dachartigen Gebilde derartig überdeckt sind, daß diese Dachgebilde gleichzeitig einen Rost darstellen, welcher das Ladegut den Rinnen stets einseitig so zuführt, daß die Wasserspülung rechtwinklig zum Ladegut, fortschaffend und spülend erfolgen kann.
2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden des Wagens unter dem Rostgebilde und über den Rinnen ein Rohrsystem angeordnet ist, dessen Wasserzuführung so eingerichtet ist, daß ein am Zulaufende konisch auslaufender Wasserschlauch mit Stutzen an einer Wagenseite angebracht werden kann und dadurch die Wasserspülung durch einfache Ventilbetätigung unter die gesamte Ladefläche verteilt wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ladegut an den Kopfenden des Wagens austreten kann, durch Fangkasten aufgefangen wird und einem unter dem Wagen liegenden Bunker zugeführt wird, und daß dieser Bunker doppelwandig eingerichtet ist, um das Wasser abscheiden, in einem besonderen Behälter auffangen und einen Kreislauf bildend, stets für neue Spülung verwenden zu können, umgekehrt "aber der Bunker so eingerichtet ist, daß das sich abscheidende Wasser am unteren Ende des Bunkers zu Spülzwecken wieder zugeführt werden kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1919321881D 1919-03-25 1919-03-25 Eisenbahnwagen mit Einrichtung zur Entladung durch Wasserspuelung Expired DE321881C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE321881T 1919-03-25

Publications (1)

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DE321881C true DE321881C (de) 1920-06-15

Family

ID=6163983

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1919321881D Expired DE321881C (de) 1919-03-25 1919-03-25 Eisenbahnwagen mit Einrichtung zur Entladung durch Wasserspuelung

Country Status (1)

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DE (1) DE321881C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1192226B (de) * 1963-05-21 1965-05-06 Udo Freiherr Von Frydag Schmalspurgleis-Transportwagen fuer Schuettgut, insbesondere fuer den Betrieb in Ziegeleien mit fetten Tonboeden

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1192226B (de) * 1963-05-21 1965-05-06 Udo Freiherr Von Frydag Schmalspurgleis-Transportwagen fuer Schuettgut, insbesondere fuer den Betrieb in Ziegeleien mit fetten Tonboeden

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