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"Vergrösserungsobjektiv"
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Die Erfindung bezieht sich auf ein Vergrösserungsobjektiv mit ausschaltbarer
Rastblende und einer Einrichtung zur Beleuchtung.
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von Blendenwerten, bei dem ein Blendendrehring mit einem aus.
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lichtdurchlussigem Kunststoff bestehender Blendenzahlenring drehsicher
verbunden ist, dem über einen Leuchtstab von einer innerhalb des Vergrösserungsgeräts
befindlichen Lichtquelle Licht zugeführt wird, wobei die in einem in der Objektivfassung
eingearbeiteten Sichtfenster erscheinenden Blendenwerte des Blendenzahlenrings beleuchtet
werden.
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Derartige Objektive sind in verschiedenenartigen Ausfuhrungen bekannt,
beispielsweise beschrieben in DE-PS 19 24 o16, DE-PS lo 35 424 und DE-PS 919 859.
-Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Vergrösserungs objektiv zu schaffen,
bei dem eine ausgezeichnete Beleuchtung des eingestellten Blendenwertes gewdhrleistet
ist und bei dem die Blende zur Nachkorrektur vor der Belichtung auf volle-BlenS
denöffnung gebracht und vor der endgültigen Belichtung wieder auf den vorgewdhlten
Arbeitsblendenwert geschlossen werden kann0 Weiterhin soll das Vergrösserungsobjektiv
mit einer ausschaltu baren Blendenrastung versehen sein und kleinstmögliche Ausmasse
haben.
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Diese.Aufgabe wird erfindungsgemass dadurch gelöste dass zwischen
dem Blendenzahlenring und einem prismatisch geformten, lichtdurchlussigen Leuchtstab
ein mit einem GriffstUck versehener Schaltring angeordnet ist, der aus einem lichtdurchlässige.n
Leuchtsegment, einem Schaltsegment und einem Federring besteht, mit dem die Blende
unabhängig von dem mittels Blendendrehring eingestellten Blendenwert in volle Offenstellung
bringbar und auf den vorgewählten Blendenwert wieder rUckfUhrbar ist.
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Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind den UnteransprUchen
zu entnehmen.
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Im folgenden soll die Erfindung näher anhand einer in der Zeichnung
dargestellten vorzugsweisen.Ausfuhrungsform erläutert werden.
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Es zeigen Fig, 1 einen Längsschnitt durch ein Vergrösserungsobjektiv
nach der Erfindung, Fig. 2 eine RUckansicht ohne Sockel und hinterem optischen System,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Schaltrings.
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Das Vergrösserungsobjektiv nach Fig. 1 besteht aus einem vorderen
optischen Systemteil 1 und einem hinteren optischen Systemteil 2, die in Fassung
3 bzw. 4 gehaltert sind, aus einem Innenkörper 5, der ungeteilt Blendenlamellen
29 und eine Blendenscheibe 28 beinhaltet, und aus einem Aussenkörper 6, zwischen
denen sich ein Blendendrehring 7 befindet. Ein Sockel 9 mit Anschraubgewinde dient
zum Ansetzen des Vergrösserungsobjektivs an ein nicht dargestelltes Vergrösserungsgerät.
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Ein Blendenzahlenring lo, der aus lichtdurchlässigem Kunststoff hergestellt
ist und eine Blendenskala trägt, ist mit dem Blendendrehring 7 drehsicher verbunden.
Der Blendenzahlenring lo weist auf seiner Vorderseite eine dem Blendenbereich entsprechende
Abschrägung auf, um das einfallende Licht zu der transparenten Biendenskala hin
zu reflektieren. In einem in den Aussenkurper 6 eingearbeiteten Sichtfenster 11
sind die jeweils eingestellten Blendenwerte dblesbar. Dem Blendenzahlenring lo ist
ein Schaltring 12 nachgeordnet, der aus einem Leuchtsegment 13, einem Schaltsegment
16 und einem Federring 24 besteht. Am Aussenrand des Schaltsegments 16 befindet
sich ein Zapfen 17, der durch einen Durchbruch 23 des Aussenkörpers 6 greift und
der mit einem Griffstück 18 verschraubbar verbunden ist. Dem Schaltring 12 ist ein
prismatisch geformter, aus lichtdurchlässigem Kunststoff hergestellter Leuchtstab
26 - zweckmässigerweise rot eingefarbt - nachgesetzt, dem Licht von einer Lichtquelle
innerhalb des Vergrösserungsgerätes zugeführt wird.
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Der Leuchtstab ist derart geformt, dass etwa zwei Drittel des einfallenden
Lichtstromes A zum Blendenzahlenring lo und etwa ein Drittel des einfallenden Lichtstroms
B zu einem: Schlitz 27, der hinter der Mitte des Sichtfensters 11 in den Aussenkörper
6 eingebracht ist, reflektiert wird.
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Fig. 2 zeigt eine RUckansicht des Objektivs ohne das hintere optische
Systemteil 2 und ohne den Sockel 9. Eine Blattfeder 31 und zwei Unterlegscheiben
stellen Uber Schrauben 32 eine Klemm verbindung zwischen dem die Blendenlamellen
29 tragenden Innenkörper 5 zu dem Aussenkörper 6 her.
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Der eine Schenkel der Blattfeder 31 besorgt Uber Rastkugeln die Blendenrastung
und ermöglicht durch eine entsprechende Formgebung auch Uber Rastkugeln die Ausrastung,
indem vom Schaltring 12 aus Uber eine Aushebe-Schräge 22 der Impuls gegeben wird.
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Der andere Schenkel der Blattfeder 31 wirkt über einen Kugelstift
als Rastung fUr-drei Schaltstellungen des Schaltrings 12. Eine Blendenschliessfeder
33, die einerseits über einen Stift am Aussenkörper 6 und andererseits an einem
auf einem Arm 30 der Blendenscheibe 28 eingenieteten Stift aufgehängt ist, dient
dazu, die Blende immer in Schliesstellung, entweder durch Anlage an den Lappen 8
des Blendendrehrings 7 oder an einen Lappen 25 des Federrings 24, zu halten.
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In Fig..3 ist der Schaltring 12 komplett dargestellt. In dem Leuchtsegment
13 sind Abstützungen 15 vorgesehen, an denen sich der Federring 24, der an dem Leuchtsegment
13~und dem. Schaltsegment 16 anliegt, abstützt und den Schaltring 12 mittels seiner
Federkraft an dem Innendurchmesser des Aussenkörpers 6 in radialer Richtung zur
Anlage bringt. Der Federring 24 ist mit dem Lappen 25 versehen, der Uber den Arm
30 der Blendenscheibe 28 die Blende beeinflussen kann. Das Schaltsegment 16 weist
drei Rastnuten 19, 20 und 21 auf, in die bei Betätigung des Schaltrings 12 entsprechend
angeordnete Rastkugeln einrasten. Hierdurch ergibt sich fUr den Schaltring 12 ein
grosser und ein kleiner Schaltweg. Durchläuft der Schaltring.12 den grossen Schaltweg,
so wird' die Blende durch Anliegen des Lappens 25 des Federrings 24 an dem Arm 30
der Blendenscheibe 28 unabhängig von dem mittels Blendendrehring 7 eingestellten
(vorgewählten) Blendenwert maximal geöffnet und nimmt beim Zurückfahren den voreingestellten
Blendenwert wieder ein.
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Der kleine Schaltweg dient zum Ausklinken der Blendenrostung, sodass
bei dieser Stellung des Schaltrings 12 die Blende über den Blendendrehring 7 zur
Einstellung beliebiger Zwischenwerte benutzt werden kann. Zur Ausrastung dient die
kleine Aushebe-Schräge 22 am Schaltsegment 16.
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Der gewünschte Blendenwert lässt sich auch bei voller Blendenöffnung
wählen, wenn der Schaltring 12 vorher in die Position volle Uffnung" geschoben -wurde.
Das Leuchtsegment 13 ist.mit Riefen 14 versehen, die das eingestrahlte Licht zum
Schlitz 27 reflektieren.
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Dieses Vergrbsserungsobjektiv verfugt also Uber eine Vorwahlblende,
mit'der.die Scharfeinstellung oder Nachkorrektur bei voller Blendenöffnung erfolgen
kann, wodurch das Arbeiten im Labor wesentlich erleichtert und beschleunigt wird.
Da sowohl das Sichtfenster als auch die Einstellmarkierung beleuchtet sind, ist
eine gute und leichte Ablesbarkeit der eingestell ten Blendenwerte gegeben. Dos
GriffstUck des Schaltrings ist am Objektiv so angeordnet, dass er auch im Dunkeln
leicht zu bedienen ist.
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1 vorderer optischer Systemteil 2 hinterer optischer Systemteil 3
Fassung zu 1 4 Fassung zu 2 5 Innenkörper 6 Aussenkörper 7 Blendendrehring 8 Lappen
9 Sockel lo Blendenzahlenring 11 Sichtfenster 12 Schaltring 13 Leuchtsegment 14
Riefen 15 Abstützungen 16 Schaltsegment 17 Zapfen 18 Griffstück 19 Rastnuten 2o
- Rastnuten 21 Rastnuten 22 Aushebe~Schräge 23 Durchbruch 24 Federring 25 Lappen
26 Leuchtstab 27 Schlitz 28 Blenden scheibe 29 Blendenlamellen 3o' Arm 31 Blattfeder
32 Schrauben 33 Blendenschliessfeder
L e e r s e i t e