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DE311180C - - Google Patents

Info

Publication number
DE311180C
DE311180C DENDAT311180D DE311180DA DE311180C DE 311180 C DE311180 C DE 311180C DE NDAT311180 D DENDAT311180 D DE NDAT311180D DE 311180D A DE311180D A DE 311180DA DE 311180 C DE311180 C DE 311180C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
spring
piston
force
brake
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT311180D
Other languages
English (en)
Publication of DE311180C publication Critical patent/DE311180C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/02Control systems without regulation, i.e. without retroactive action
    • B66B1/06Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric
    • B66B1/12Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric with devices, e.g. handles or levers, located at a control station for direct control movements, e.g. electric mining-hoist control systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 311180 -' KLASSE 35«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. Dezember 1917 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung an Druckluftfangvorrichtungen für Förderkörbe und Fahrzeuge, welche die beim vollen Anziehen der Bremse oder bei Ungleich -
.5 mäßigkeit der, Belastung und des Reibungskoeffizienten auftretenden Bremsstöße unmöglich macht und eine nahezu gleichbleibende, größte zulässige Verzögerung sichert. Es wird dies erreicht durch eine in Fahrtrichtung angeordnete
ίο bewegliche Masse, welche auf ein Ein- und Auslaßventil des Bremszylinders einwirkt und. in diesem letzteren eine vom Verzögerungsdruck der Masse abhängige, konstante Luftpressung einstellt.
1.5 Die Zeichnung enthält in Fig. ι und 2 zwei Ausführungsformen, bei denen die Verzögerung unabhängig von der Luftpressung durch eine Feder eingestellt wird.
In Fig. ι bewegt sich im Gehäuse ι der Kolbenschieber 2 und der Hilfskolben 3. An die Stange 4 des Kolbenschiebers ist durch Zapfen drehbar der Hebel 5 angeschlossen. Dieser trägt an dem einen Ende ein in Fahrtrichtung, die durch den Pfeil A gekennzeichnet ist, schwingendes Gewicht 6 und eine der Massenkraft dieses Gewichts entgegenwirkende Feder 7. Am anderen Ende ist der Hebel mittels Gabelzapfen 8 an die Stange 9 des Hilfskolbens 3 angeschlossen, dem die Feder 10 entgegenwirkt.
Bei 11 wird die Druckluft zugeführt, bei 12 strömt sie aus dem Zylinder des Hilfskolbens 3 zum Bremszylinder und bei 13 tritt sie ins Freie.
Zur Erklärung der Wirkungsweise soll angenommen werden, daß der Regler für eine direkt wirkende Luftbremse benutzt wird und in die Rohrleitung zwischen Steuerventil und Bremszylinder geschaltet ist. Bei gelöster Bremse sind die Leitungen 11 und 12 ohne Druck. Der Schieber 2 und der Hilfskolben 3 werden durch den Druck der Feder 10 in der untersten Stellung gehalten, in welcher der Schieber 2 die Verbindung zwischen der Zuleitung 11 und der Bremsleitung 12 herstellt.
Die in die Bremsleitung 12 eingelassene Luftmenge von der Pressung px bestimmt sowohl die auf den Hilfskolben 3 ausgeübte Kraft als auch den Anpressungsdruck der Bremszylinderkolben. Der Hilfskolben 3 findet seinen Gegendruck in der Feder 10, welche eine dem Kolbendruck bzw. der Luftpressung px entsprechende Zusammenpressung erfährt. Durch die Größe dieser Pressung ist die Lage des rechten Hebeldrehpunktes 8 gegeben; sie entspricht bei der gemeinsamen Abhängigkeit von px auch genau dem Anpressungsdruck der Bremsbacken.
Beim Aufwärtsgang des Hilfskolbens 3 wird der Hebel 5 um seinen linken Drehpunkt, an welchem das Gewicht 6 und die Zugfeder 7 angreifen, gedreht und der Schieber 2 nach oben bewegt.
Erfolgt die Bremsung mit einer das normale Maß übersteigenden Verzögerung, so überwindet der in der Pfeilrichtung A wirkende Massendruck des Gewichtes 6 die Federkraft 7 und bringt den Schieber 2 durch Drehen des Hebels 5 um den Punkt 8 in die gezeichnete Mittelstellung.
In dieser hat der Schieber .2 die Bremsleitung 12 gegen die Druckleitung 11 und Außenluft 13 abgeschlossen und vermag durch kleine Regelbewegungen aus der Mittelstellung heraus und wieder in sie zurück die Luftmenge und
damit die Luftpressung ftx in der Bremsleitung beliebig hoch zwischen Null und dem in der Druckleitung herrschenden Höchstdruck einzustellen.
Nimmt die Verzögerung nach dem Absperren der Bremsleitung weiter zu, so wird unter dem Einfluß des Gewichtes 6 das linke Hebelende entgegen dem wachsenden Widerstand der Feder 7 weiter gedreht, bis der Schieber 2 Druckluft aus dem Bremszylinder durch 13 ins Freie treten läßt. Der Kolbendruck sowohl im Bremszylinder als auch im Hilfszylinder nimmt dadurch ab, so daß unter dem nunmehr wieder überwiegenden Einfluß der Feder 10 eine Rückwärtsbewegung des Schiebers 2 in die Mittelstellung und dadurch eine Unterbrechung der Entlüftung erfolgt, noch bevor die Verzögerung eine Verringerung erfährt.
Diese Regelbewegung des Schiebers, wie Ein- oder Auslassen von Druckluft mit sofort folgender Zurückführung in die Abschlußstellung, erstrebt einen Gleichgewichtszustand der verschiedenen im System wirkenden Kräfte.
Bei der Ausführung nach Fig. 2 ist im Gehäuse ι der Hilfskolben 2 und der Steuerkolben 3 untergebracht, die beide gegenüber dem Gehäuse und gegeneinander sich verschieben und das Druckmittel steuern können. Der Hilfskolben 2 steht unter dem Druck der Feder 4 und unter dem Druck der Luftpressung px des Bremszylinders, die einander entgegenwirken. Die Feder 5 drückt auf den Steuerkolben 3. Durch die Lenkstange 6 ist der Steuer kolben an die aufgehängte Stange 7 des in der Fahrtrichtung A unter der Verzögerung ausschwingenden Gewichts 8 angeschlossen.
Durch die Bohrung 9 strömt die Druckluft ein. Die Leitung 10 führt zum Bremszylinder und die Öffnung 11 ins Freie. Der Hilfskolben 2 enthält Kanäle 12 und 13.
Die Wirkungsweise dieses Reglers ist folgende: Solange nicht gebremst wird, ist die Bohrung 9 sowie Leitung 10 ohne Druck; die Feder 5 hält den Schieber 3 und das Gewicht in der äußersten Linksstellung; der Hilfskolben 2 steht in der Endstellung rechts.
Wird Luft zum Bremsen durch die Bohrung 9 eingelassen, so strömt sie durch die Kanäle 12 und 13 des Hilfskolbens 2 und durch 10 zum Bremszylinder. Durch den Druck px auf der Ringfläche wird der Hilfskolben 2 entgegen dem Druck der Feder 4 so weit nach links bewegt, daß bei der höchsten Luftpressung' die linksseitige Lochreihe des Hilfskolbens durch den Steuerkolben 3 beinahe abgeschlossen ist, jedoch noch eine Verbindung zwischen den Öffnungen 9 und 10 durch die beiden Kanäle des Hilfskolbens hindurch besteht. Der Steuer kolben befindet sich unter dem Druck der Feder 5 in der äußersten Linksstellung.
In dieser Lage von Steuerkolben und Hilfskolben kann die Luftpressung px durch das Bremsventil beliebig verändert werden. Überschreitet aber die Verzögerung des Gewichts 8 den durch die Feder 5 eingestellten normalen Wert, so bewegt sich das Gewicht 8 in der Pfeilrichtung A. Der Steuer kolben schließt die linksseitige Kanalreihe 13 und verhindert den weiteren Eintritt von Druckluft in den Bremszylinder und damit ein Anwachsen der Bremskraft. Bewegt sich der Steuerkolben unter dem Einfluß der Verzögerung noch weiter nach rechts, so strömt Druckluft aus dem Bremszylinder durch die linksseitige Lochreihe ins Freie und mindert den Bremsdruck. Gleichzeitig wird aber durch die Druckabnahme von px der Hilfskolben unter der Kraft der Feder 4 nach rechts bewegt und die linksseitige Loch-„ reihe abgeschlossen, sobald Gleichgewicht zwischen Verzögerung und Bremsdruck eingetreten ist.
Auch bei dieser Anordnung suchen die vier auf die Luftverteilung wirkenden Kräfte sich das Gleichgewicht zu halten, indem sie die Luftpressung im Bremszylinder genau der Verzögerung entsprechend einstellen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung an Druclduftfangvorrichtungen zur Vermeidung gefährlicher Stöße, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan sowohl 'unter dem Einfluß einer in Fahrtrichtung beweglichen Masse (6) und einer dieser Massenkraft entgegengerichteten Federkraft (7) als auch unter der Kraft einer weiteren Feder (10) und der dieser entgegengerichteten Kraft eines durch die Druckluftpressung im Bremszylinder belasteten Hilfskolbens (3) steht. -
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT311180D Active DE311180C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE311180C true DE311180C (de)

Family

ID=564179

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT311180D Active DE311180C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE311180C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1205670B (de) * 1961-12-23 1965-11-25 Deutsche Bundespost Bremsfangvorrichtung fuer Aufzuege

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1205670B (de) * 1961-12-23 1965-11-25 Deutsche Bundespost Bremsfangvorrichtung fuer Aufzuege

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