DE3104489C2 - - Google Patents
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Landscapes
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Festkörperaufnahmekamera
mit einer photoempfindlichen Auftreffplatte mit einem
Halbleiterkörper, entsprechend dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Eine Festkörperaufnahmekamera dieser Art ist aus der
DE 29 30 402 A1 bekannt.
Die photoempfindliche Auftreffplatte kann z. B. vom
ladungsgekoppelten Typ sein, der aus der Literatur allgemein
bekannt ist. Eine derartige Anordnung enthält eine
Reihe hintereinander liegender Taktspannungselektroden, an
die beim Betrieb Taktspannungen angelegt werden können,
wodurch in dem unter den Taktspannungselektroden definierten
Ladungstransportkanal ein Zug von Ladungspaketen zu
einem Ausleseglied geschoben und dort sequentiell ausgelesen
werden kann. Die Ladungspakete können in der ladungsgekoppelten
Anordnung (CCD=Charge Coupled Device) selbst
erzeugt und gespeichert werden, dadurch, daß in der CCD
während einer gewissen Integrationsperiode ein Muster
durch Sperren voneinander getrennter Potentialmulden induziert
wird, die für einfallende Strahlung zugänglich
sind. Auf diese Weise kann ein Strahlungsmuster in ein
Muster von Ladungspaketen umgewandelt werden, die durch
Integration der örtlich erzeugten Photoströme in den
Potentialmulden erhalten sind. Nach
dem Ende der Integrationsperiode können die Ladungspakete
auf ladungsgekoppelte Weise zu einem Ausleseglied transportiert
werden.
Ein bekanntes Problem bei Auftreffplatten dieses
Typs kann sich bei Überbelichtung ergeben, wobei ein derart
großer Überschuß an Ladungsträgern erhalten wird,
daß Ladung von einer völlig ausgefüllten Potentialmulde
weiter zu benachbarten noch nicht völlig ausgefüllten
Potentialmulden diffundiert. Diese Erscheinung, die oft
die "Blooming" bezeichnet wird, hat in ladungsgekoppelten
Anordnungen die Neigung, in erster Linie die Potentialmulden
in derselben CCD-Zeile auszufüllen. Eine punktförmige
Überbelichtung würde dadurch beim Wiedergeben
des aufgenommenen Bildes eine sehr störende sich senkrecht
über das Bild erstreckende weiße Linie ergeben.
In dem Aufsatz "Blooming Suppression in Charge
Coupled Area Imaging Devices" von C. H. S´quin in "Bell
System Technical Journal", Oktober 1972, S. 1923-1926
ist eine photoempfindliche Auftreffplatte beschrieben, in
der zwischen den CCD-Registern Abflußkanäle angebracht
sind, die über Überlaufsperren von den CCD-Kanälen getrennt
sind. Dadurch, daß diese Überlaufsperren etwas niedriger
als die Potentialsperren zwischen aufeinanderfolgenden
Potentialmulden in den CCD-Kanälen sind, können überschüssige
Ladungsträger, bevor sie sich über einen CCD-
Kanal verbreiten, über die Überlausperren und die
Abflußkanäle entfernt werden.
Durch dieses Verfahren kann "Blooming" auf
sehr zweckmäßige Weise vermieden werden. Durch das Vorhandensein
der Abflußzonen und der Mittel zur Bildung
der Überlaufsperre wird jedoch der Sensor größer und
komplexer werden. Außerdem tragen die zwischen den
CCD′s liegenden Teile des Halbleiterkörpers, die einen
verhältnismäßig großen Teil der photoempfindlichen
Oberfläche in Anspruch nehmen, nicht zu der Photoempfindlichkeit
bei, so daß der Vorteil der "Antiblooming"
zu einem wesentlichen Teil durch Verringerung des Auflösungsvermögen
und der Empfindlichkeit wieder beseitigt
wird.
In den britischen Patentschriften 15 29 501 und 15 03 820
sowie in dem Aufsatz "Control of Blooming in Charge
Coupled Imagers" vom W. F. Kosonocky et al in R.C.A.
Review, Band 35, 1974, S. 3/24 ist ein "Antiblooming-"Verfahren
beschrieben, bei dem bei Anwendung einer CCD mit
einem Oberflächenkanal die Oberflächengebiete an den
Stellen der Potentialsperren zwischen den Potentialmulden
in der Integrationsperiode in Anhäufung gebracht werden,
d. h., daß sie in einen Zustand gebracht werden, in dem ein
Überschuß an Ladungsträgern vom anderen Typ vorhanden ist.
Dieses Verfahren weist den Vorteil auf, daß der Sensor
nicht vergrößert oder komplexer gemacht wird. Die Zweckmäßigkeit
des Verfahrens wird jedoch geringer als die des
zuerst beschriebenen Verfahrens sein, weil durch Diffusion
nach wie vor doch eine gewisse "Blooming" auftreten kann.
Außerdem kann dieses Verfahren nur bei einem CCD-Sensor
mit Oberflächenkanälen angewandt werden.
Es sei bemerkt, daß die "Blooming"-Erscheinung auch bei
anderen als den hier beschriebenen Anordnungen, wie bei
ladungsgekoppelten Sensoren vom "interline"-Typ oder bei
sogenannten xy-Sensoren, auftreten kann, in denen das Auslesen
dadurch stattfindet, daß die Photoelemente in der x-
und der y-Richtung ausgewählt werden. Obgleich die Erfindung
insbesondere für den obenbeschriebenen Aufnahmesensor
von Bedeutung ist, in dem die Erzeugung und Integration
von Photoströmen in der ladungsgekoppelten Anordnung selber
stattfindet, sind die Einsichten, auf denen die Erfindung
beruht, grundsätzlich auch bei Aufnahmekameras mit
anderen photoempfindlichen Auftreffplatten, in denen die
"Blooming"-Erscheinung auftreten kann, anwendbar.
Bei der in der oben genannten DE 29 30 402 A1 beschriebenen
Anordnung ist neben der ersten Taktelektrode mindestens
eine zweite Taktelektrode vorhanden, wobei die dieser
Elektrode zuzuführende Spannung als positiv festgelegter
Spannungswert mit beispielsweise 10 V gewählt wird.
Bei dieser bekannten Anordnung werden die Ladungsträger
vom anderen Typ zwischen dem Substrat und der Oberfläche
hin und her transportiert. Dies kann, insbesondere bei
Verwendung hochohmiger Substrate, zu unerwünschten Verzögerungen
führen.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde solche Verzögerungen,
zumindest zum größten Teil, zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs 1 genannten Merkmale gelöst.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen.
Dadurch, daß für "Antiblooming" die Taktelektrode der CCD-
Zeile selbst benutzt werden kann, brauchen keine zusätzlichen
Mittel zwischen den CCD-Zeilen angebracht zu werden,
so daß die photoempfindliche Oberfläche auf sehr zweckmäßige
Weise ausgenutzt werden kann. Dadurch, daß die Ladungsträger
vom anderen Typ zwischen der zweiten und der
ersten Elektrode hin und her getaktet werden können, kann
erreicht werden, daß der "Antiblooming"-Mechanismus mit
genügend hoher Geschwindigkeit über die ganze Matrix wirken
kann.
Eine günstige Ausführungsform, bei der eine genügend hohe
Überbelichtung bei der üblichen Dichte von Oberflächenzuständen
und bei den üblichen Zeilenauslesezeiten erhalten
werden kann, ist im Anspruch 2 gekennzeichnet.
Eine weitere günstige Ausführungsform, bei der Störsignale
infolge der Umschaltung zwischen Inversions- und Anhäufungszuständen
beim Wiedergeben des aufgenommenen Bildes
vermieden werden, ist im Anspruch 3 gekennzeichnet.
Einige Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und werden im folgenden näher
beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 schematisch eine Aufnahmekamera nach der
Erfindung,
Fig. 2 einen Schnitt durch die in der Kamera nach Fig. 1
verwendete photoempfindliche Auftreffplatte,
Fig. 3 einen Schnitt durch die photoempfindliche
Auftreffplatte zur Anwendung in der Kamera nach Fig. 1,
Fig. 4 als Funktion der Zeit die Taktspannungen,
die beim Betrieb der Kamera angelegt werden,
Fig. 5 Potentialprofile, die im ladungsgekoppelten
Kanal beim Betrieb erzeugt werden,
Fig. 6 die Beziehung zwischen der Konzentration
an Oberflächenzuständen und der Oxidationstemperatur T,
Fig. 7 Potentialprofile im CCD-Kanal, wenn die
ladungsgekoppelte Anordnung nach den Fig. 1-3 auf
andere Weise betrieben wird,
Fig. 8 Taktspannungen, die dabei an die Taktspannungselektroden
angelegt werden,
Fig. 9 einen Schnitt durch eine Ausführungsform
mit einem Oberflächenkanal;
Fig. 10 Potentialprofile im CCD-Kanal der
Anordnung nach Fig. 9,
Fig. 11 einen Schnitt durch eine andere photoempfindliche
Auftreffplatte zur Verwendung in einer Kamera
nach der Erfindung; und
Fig. 12a und 12b die Taktspannungen bei
Verwendung der Auftreffplatte nach Fig. 11.
Fig. 1 zeigt schematisch eine Kamera nach der
Erfindung, die durch eine gestrichelte Linie 10 angegeben
ist, wobei innerhalb der Linie 10 die photoempfindliche
Auftreffplatte 11 und die zugehörigen Taktgeneratoren 12,
13, 14 und 15 liegen. Andere bei einer Festkörperaufnahmekamera
übliche Einzelteile für z. B. Gammakorrektur,
Linsen, Blenden usw., auf die sich die Erfindung nicht
bezieht, sind der Deutlichkeit halber weggelassen.
Die Auftreffplatte 11 wird durch eine photoempfindliche
Halbleiteranordnung eines Typs gebildet, bei
dem ein eingefangenes Strahlungsmuster in ein Muster von
Ladungspaketen dadurch umgewandelt wird, daß erzeugte
Ladungsträger eines bestimmten Typs während einer gewissen
Integrationszeit in einem Mosaik von Ladungsspeicherkapazitäten
integriert werden. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist der Sensor vom ladungsgekoppelten Typ und
enthält eine Anzahl nebeneinander liegender ladungsgekoppelter
Anordnungen 16. In Fig. 1 sind nur fünf dieser
ladungsgekoppelten Zeilen dargestellt, aber die Anzahl
wird tatsächlich viel größer sein und für Fernsehzwecke
mindestens 300 betragen. Die Taktspannungselektroden sind
in Fig. 1 schematisch durch die Linien Φ₁, Φ₂ und Φ₃
dargestellt.
Der Sensor gehört zu dem an sich bekannten
"frame field transfer"-Typ und enthält zwei Abschnitte,
und zwar einen Bildabschnitt A und einen Speicherabschnitt
B mit einer Anzahl senkrechter CCD-Zeilen und einer
waagerechten Auslese-CCD-Zeile C. Das umzuwandelnde Bild
wird in den A-Abschnitt eingefangen. Das Ladungsmuster,
das während der Integrationsperiode in dem A-Abschnitt
erzeugt wird, wird nach der Integrationsperiode schnell
in den B-Abschnitt eingeschoben. Dann kann das Ladungsmuster
zeilenweise in das C-Register eingeschoben werden.
Die Ausgangssignale können an der Ausgangsklemme 17 ausgelesen
werden. Beim Auslesen kann ein Bild in den A-Abschnitt
aufgenommen werden.
Der Sensor 11 ist weiter mit Mitteln versehen,
mit deren Hilfe verhindert wird, daß in dem A-Register
überschüssige Ladungsträger, die bei örtlicher Überbelichtung
erzeugt werden, von einer völlig ausgefüllten
Ladungsspeicherstelle zu benachbarten Speicherkapazitäten
diffundieren ("Blooming"). Nach der Erfindung enthalten
diese Mittel eine mit jeder Speicherkapazität zusammenwirkende
Taktelektrode, die mit einer Spannungsquelle 12
verbunden ist, die derartige Spannungen liefert, daß
während der Integrationsperiode das unter diesen Elektroden
liegende Oberflächengebiet des Halbleiterkörpers wenigstens
bei Überbelichtung abwechselnd in Inversion und
in Anhäufung gebracht werden kann. In einem dieser
Zustände, abhängig von dem Ladungsträgertyp, werden
überschüssige Ladungsträger in diesem Oberflächengebiet
gesammelt. Durch Rekombination über an den betreffenden
Stellen vorhandene Oberflächenzustände mit Ladungsträgern
des anderen Typs, die im anderen Zustand eingefangen
werden, können die überschüssigen Ladungsträger dann
abgeleitet werden.
Wie aus Fig. 3 hervorgeht, die einen Schnitt
durch einen Teil des A-Abschnittes quer zu der Ladungstransportrichtung
zeigt, sind die CCD-Kanäle 16 nur durch
kanalbegrenzende Gebiete 18 voneinander getrennt. Abflußzonen
zwischen den CCD-Kanälen 16, wie sie bei bekannten
"Antiblooming"-Verfahren üblich sind, die verhältnismäßig
viel Raum in dem Halbleiterkörper beanspruchen, sind in
der Kamera nach der Erfindung nicht erforderlich, wodurch
mit Vorteil ein kompakter Sensor mit einer verhältnismäßig
großen Dichte photoempfindlicher Elemente verwendet
werden kann.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel bilden die
Taktelektroden zusammen mit unterliegenden Teilen der
CCD-Kanäle die photoempfindlichen Elemente. Die photoempfindlichen
Elemente können aber natürlich auch eine
Matrix von Zeilen und Spalten bilden, wobei die CCD-
Kanäle zwischen den Spalten photoempfindlicher Elemente
angeordnet sind. Weiter beschränkt sich die Erfindung
nicht auf CCD-Sensoren, sondern läßt sich auch in
Sensoren anwenden, in denen die photoempfindlichen Elemente
z. B. mit Hilfe von XY-Selektion ausgelesen werden.
Die ladungsgekoppelten Anordnungen können einen
Oberflächenkanal enthalten, aber sind hier vom "Bulk"-
oder "Buried Channel"-Typ, bei dem der Ladungstransport
in Form von Majoritätsladungsträgern (in bezug auf den
Leitungstyp der Transportkanäle 16) in einiger Entfernung
von der Oberfläche des Halbleiterkörpers stattfindet.
Die Kanalgebiete 16 sind dazu auf der Unterseite von dem
gesperrten pn-Übergang 19 begrenzt, den die Kanalgebiete
16 mit dem Gebiet 20 vom entgegengesetzten Leitungstyp
bilden. Die Zone 20 kann sich als Substrat über die ganze
Dicke oder über praktisch die ganze Dicke des Halbleiterkörpers
erstrecken und durch Epitaxie oder Dotierung
mit den Kanalgebieten 16 versehen werden. Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel enthält jedoch der Halbleiterkörper
ein Substrat 21 vom gleichen Leitungstyp wie die Kanalgebiete
16, während das Gebiet 20 nur eine Zone zwischen
dem Substrat 21 und den Kanalgebieten 16 bildet. Die
Anwendung dieser Dreischichtenstruktur ergibt den Vorteil,
daß Ladungsträger, die in großer Entfernung von der
oberen Fläche erzeugt werden, nicht durch Diffusion in
den Halbleiterkörper in weiter entfernte Ladungsspeicherstellen
gelangen können.
Bei einer besonderen Ausührungsform enthält
der Halbleiterkörper ein Substrat 21 aus n-leitendem
Silicium mit einer Dicke von etwa 300 µm und einem
spezifischen Widerstand von 1-30 Ω · cm. Die Kanalgebiete
16, die ebenfalls n-leitend sind, weisen z. B. eine Dicke
von etwa 1-3 µm und eine Dotierungskonzentration von
10¹⁵-10¹⁶ Atomen/cm³ auf. Diese Kanalgebiete sind gegen
das Substrat 21 durch die zwischenliegende p-leitende
Schicht 20 mit einer Dicke von 2-5 µm und einer
Dotierungskonzentration von 5 · 10¹⁴-4 · 10¹⁵ Atomen/cm³
und gegeneinander durch die p-leitenden Gebiete 18 isoliert.
Die p-leitenden Gebiete 18 können sich mit Vorteil
über die ganze Dicke der Kanäle 16 bis zu der Zone 20
erstrecken. Vorzugsweise erstrecken sich die Zonen 18
aber nur über einen Teil dieser Dicke und sind durch
ein zwischenliegendes n-leitendes Gebiet von der Zone 20
getrennt. Ladungsträger, die örtlich erzeugt werden,
werden dadurch nicht verschwinden, sondern können zu
den CCD-Kanälen 16 zu beiden Seiten der p-leitenden
Zonen 18 fließen.
Die Gebiete 16, 18 und 20 können auf an sich
allgemein bekannte Weise, die keiner näheren Erläuterung
bedarf, angebracht werden. Auf der Oberfläche des Halbleiterkörpers
ist eine Schicht 22 aus Siliciumoxid mit
einer Dicke von etwa 70 nm angewachsen. Auf dieser
Schicht sind die Taktspannungselektroden 23, 24, 25, 23′,
24′, 25′ und 23′′ angebracht. (Siehe Fig. 2). Die Elektroden
23, 24, 25 sind mit den Taktleitungen Φ₁, Φ₂ bzw. Φ₃
des A-Abschnittes verbunden und erstrecken sich quer über
den Sensorteil A in einer zu der Ladungstransportrichtung
senkrechten Richtung. In einer besonderen Ausführungsform,
wie sie in der DE 31 04 455 A1
beschrieben ist, deren Inhalt als in der
vorliegenden Anmeldung enthalten zu betrachten ist,
können z. B. die Elektroden Φ₁, Φ₂ in der in der Figur
angegebenen Richtung angebracht sein, während sich die
Elektroden Φ₃ quer dazu und parallel zu der Ladungstransportrichtung
erstrecken, wodurch zwischen den Elektroden
lichtdurchlässige Fenster und damit eine verbesserte
Blauempfindlichkeit erhalten werden können. Die
Elektroden 23′, 24′ und 25′ sind durch die Taktleitungen
Φ₁′, Φ₂′ und Φ₃′ im B-Abschnitt miteinander verbunden;
die Elektrode 23′′ ist eine der Taktelektroden des C-Registers,
das die Taktleitungen Φ₁′′′′, Φ₂′′ und Φ₃′′, die nur
in Fig. 1 dargestellt sind, enthält. Zwischen dem B-Abschnitt
und dem C-Register kann erwünschtenfalls noch
eine zusätzliche Übertragungselektrode ΦTG angeordnet
werden, die den Transport zwischen dem B-Abschnitt und
dem C-Register steuert. Diese Elektrode ist nach dem
Schema in Fig. 1 mit einer gesonderten Spannungsquelle
15 verbunden, aber kann auch noch mit einer der Taktleitungen
Φ₁′′, Φ₂′′ und Φ₃′′ verbunden sein.
Es sei bemerkt, daß in den Figuren die Taktelektroden
der Einfachheit halber als nebeneinander
liegende leitende Schichten dargestellt sind; es wird
ohne weiteres klar sein, daß im tatsächlichen Zustand,
in dem für die Elektroden Mehrschichtenstrukturen aus
polykristallinem Silicium verwendet werden, sich die
Elektroden überlappen werden, wie dies in CCD-Techniken
allgemein üblich ist.
Wie aus Fig. 2 weiter hervorgeht, ist über
dem B-Abschnitt und dem C-Register eine strahlungsabschirmende
Schicht 26 angebracht. Diese Schicht kann z. B.
aus Aluminium bestehen und ist dann durch die Oxidschicht
27 gegen die darunterliegenden Taktelektroden isoliert.
Erwünschtenfalls darf diese Abschirmungsschicht, die die
einfallende Strahlung zurückhält, wodurch keine oder
wenigstens praktisch keine Strahlung in dem darunterliegenden
Teil des Halbleiterkörpers absorbiert werden kann,
einen Teil der Taktelektroden bilden.
Das Ausgangsregister C (Fig. 1) enthält weiter
eine Ausgangsstufe mit einer n⁺-Kontaktzone 28, die über
eine Vorschaltspannungsquelle 29 und über einen Widerstand
30 mit Erde und mit der Ausgangsklemme 17 verbunden ist.
Naturgemäß können auch andere an sich bekannte
Ausgangsstufen, wie z. B. Source-Folgerschaltungen, verwendet
werden.
Beim Betrieb wird an die Kanalgebiete 16 eine
Vorspannung von z. B. +5 V über die Ausgangszone 28 und
an die p-leitende Zone 20 eine negative Vorspannung von
-5 V angelegt. Die Kanäle 16 können dann völlig erschöpft
werden, wodurch, wie allgemein bekannt ist, die Anordnung
für Ladungstransport im "Bulk"- oder "buried channel"-
Modus bereit ist. In Fig. 2 ist diese Vorspannung schematisch
durch die Spannungsquelle 31 angegeben. Das
n-leitende Substrat 21 kann in bezug auf die p-leitende
Schicht 20 gleichfalls an eine positive Vorspannung 32
angelegt werden. Der Wert dieser Spannung, die im wesentlichen
dazu dient, Ladungsträger, die im Gebiet 21
erzeugt werden, abzuleiten, beträgt z. B. +5 V.
In Fig. 4a sind schematisch die Taktspannungen
angegeben, die beim Betrieb an die Taktelektroden des
Bildabschnittes und des Speicherabschnittes angelegt
werden, während Fig. 4b die Taktspannungen zeigt, die
an das Reihenregister C und an das Übertragungsgatter TG
angelegt werden. Während der Integrationsperiode von to
bis ti wird ein Strahlungsbild, das auf den Bildabschnitt
A einfällt, in ein Muster von Ladungspaketen umgewandelt.
Als Integrationsgatter (d. h. das System von Taktelektroden,
unter denen die erzeugte Ladung integriert wird) werden
beispielsweise die mit Φ₁ verbundenen Taktelektroden
gewählt, die an eine feste Spannung von z. B. 1 V gelegt
werden.
In dem Speicherabschnitt kann zu gleicher Zeit
ein Muster von Ladungspaketen, das einem vorhergehenden
Strahlungsmuster entspricht, gespeichert sein. Dieses
Ladungsmuster kann Zeile für Zeile in das C-Register z. B.
über das Übertragungsgatter TG eingeführt werden. Die
Ladungspakete dieser Zeile können in waagerechter Richtung
zu dem Ausgang 28 transportiert und dort sequentiell
ausgelesen werden. Inzwischen kann das in dem B-Abschnitt
gespeicherte Ladungsmuster um eine Stufe verschoben und
kann eine folgende Zeile unter das Übertragungsgatter TG
gebracht werden. Diese Zeile kann in das C-Register
eingeschoben werden, wenn die Ladungspakete der vorhergehenden
Zeile während der Zeilenaustastzeit (in Fig. 4b
mit TB bezeichnet) ausgelesen sind. Die Frequenz der
Taktspannungen Φ₁′′, Φ₂′′, Φ₃′′, die für den Transport in
dem C-Register angewandt werden, wird (bei einer Länge
von N Bits des C-Registers) N-mal höher als die Frequenz
der Taktspannungen des B-Abschnittes sein. Bei einem
Sensor von etwa 300 Spalten wird N etwa gleich 300 sein,
was bedeutet, daß der Transport in dem C-Register etwa
300mal schneller als in dem B-Abschnitt stattfinden soll.
Der Einfachheit halber sind in Fig. 4b Taktspannungen Φ₁′′,
Φ₂′′, Φ₃′′ mit einer Frequenz dargestellt, die nur einige
Male höher als die der Taktspannungen Φ₁′-Φ₃′ ist;
es wird jedoch klar sein, daß dieser Unterschied
tatsächlich als viel größer vorausgesetzt sein soll.
In derselben Periode, in der das in dem Speicherabschnitt
B gespeicherte Ladungsmuster Zeile für Zeile
ausgelesen wird, wird in dem Bildabschnitt A ein neues
Ladungsmuster erzeugt. Dazu werden die Elektroden 25, die
mit Φ₁ verbunden sind, an ein festes positives Potential,
z. B. 1 V, gelegt. Die Taktspannungselektroden 23 liegen
an z. B. -4 V und die Elektroden 24, die bei üblichen
Kameras mit Bildsensoren der hier beschriebenen Art auf
einem festen Potential gehalten werden, ändern sich in
der Kamera nach der vorliegenden Erfindung zwischen zwei
Pegeln, z. B. zwischen -4 V und +6 V.
In Fig. 5 ist schematisch ein Teil des
Potentialprofils dargestellt, das in den CCD-Kanälen
infolge von Spannungen erhalten wird, die während der
Integrationsperiode der Elektroden im Bildabschnitt A zu
drei verschiedenen Zeitpunkten angelegt werden. Dadurch,
daß an die Elektroden 25 +1 V angelegt wird, werden
unter diesen Elektroden Potentialmulden gebildet, in denen
die erzeugten Ladungspakete gespeichert werden. Zu t₁
ist an die Elektroden 23, die mit der Taktleitung Φ₃
verbunden sind, eine Spannung von -4 V und an die
Elektroden 24 (Φ₂) eine Spannung von +6 V angelegt.
Im CCD-Kanal wird dann das Potentialprofil nach Fig. 5a
mit einer Potentialmulde unter dem Integrationsgatter 25,
einer Überlaufsperre unter den Taktelektroden 23 und
einer tieferen Mulde unter den Taktelektroden 24 erhalten.
Die hier genannten Werte angelegter Spannungen
sind derart, daß auch das Minimum der verhältnismäßig
tiefen (leeren) Potentialmulde unter den Elektroden 24 in
einem bestimmten Abstand von der Oberfläche liegt. Bei
schwacher Belichtung (durch die Strahlung 32 angegeben)
werden derart wenig Ladungsträger erzeugt, daß die
Ladungspakete völlig in der Potentialmulde unter den
Elektroden 24 in einiger Entfernung von der Oberfläche
gespeichert werden können. Dabei geht keine Ladung
verloren. Bei Überbelichtung wird aber das Ladungspaket
derart groß, daß es, wenn es unter der Elektrode 24
gesammelt wird, für Anhäufung an der Oberfläche unter
der Elektrode 24 sorgt. Das Ladungspaket ist dabei jedoch
noch nicht derart groß, daß die Elektronen sich über
die Sperre unter der Elektrode 23 erstrecken und so
benachbarte Potentialmulden ausfüllen können. In Fig. 5d
ist das Potentialprofil zu t₁ unter der Elektrode 24 in
einer Richtung quer zu der Oberfläche dargestellt. Die
Kurve A stellt das Potential bei schwacher Intensität
der einfallenden Strahlung dar. In diesem Falle werden
die Elektronen 50 in einem endlichen Abstand von der
Grenzfläche zwischen der Oxidschicht 22 und dem n-leitenden
Kanal 16 gespeichert. Die Kurve B stellt das Potentialprofil
bei Überbelichtung dar. An der Grenzfläche kann
nun Anhäufung von Elektronen und Ableitung von Ladung
durch Rekombination stattfinden. Dieser Überlauf ("Blooming")
kann dadurch verhindert werden, daß nach der
Erfindung bewirkt wird, daß Ladungsträger von tiefen
Oberflächenzuständen eingefangen werden. Dadurch, daß
dann (Fig. 5b) an die Elektrode 24 eine Spannung von -4 V
angelegt wird, wird unter diesen Elektroden eine Inversionsschicht
gebildet, die in Fig. 5 schematisch durch
die Löcher darstellenden Kreuzchen 33 angedeutet ist.
Infolge dieser Inversionsschicht 33 können die Oberflächenzustände,
die ein Elektron eingefangen hatte, nun Löcher
einfangen (Rekombination eingefangener Elektronen). Zu t₃
ist wieder eine Spannung von +6 V an die Elektroden 24
angelegt, wodurch unter diesen Elektroden wieder Anhäufung
auftreten kann und die Oberflächenzustände, die ein Loch
eingefangen hatten, nun ein Elektron einfangen können.
Auf diese Weise können überschüssige Ladungsträger,
die infolge örtlicher Überbelichtung erzeugt
sind, durch Rekombination dadurch abgeleitet werden, daß
die Oberflächengebiete unter den Elektroden 24 neben den
Integrationselektroden 25 abwechselnd in Inversion und
in Anhäufung gebracht werden. Grundsätzlich kann man
dabei mit nur einer einzigen Elektrode, z. B. der Elektrode
24, auskommen, die abwechselnd in den Anhäufungs- und
in den Inversionszustand geschaltet wird, während die
Elektrode 23 auf einem festen Potential gehalten wird.
Vorteilhafterweise kann die Elektrode 23 aber gegenphasig
zu 24 zwischen z. B. -4 und +6 V geschaltet werden, wie
in Fig. 4 durch gestrichelte Linien angegeben ist. In
diesem Falle brauchen die für die Inversionsschichten 33
benötigten Löcher nicht jeweils von den p-leitenden
Gebieten 18, 20 geliefert zu werden, sondern können
abwechselnd zwischen den Elektroden 23 und 24 hin und her
geschoben werden. Dadurch können Probleme, die durch den
verhältnismäßig hohen Widerstand im Gebiet 20 herbeigeführt
werden könnten und die die Frequenzeigenschaften
der Anordnung beeinträchtigen könnten, vermieden werden.
Das zulässige Maß der Überbelichtung hängt u. a.
von der Konzentration an Oberflächenzuständen und von der
Frequenz ab, mit der die Oberflächengebiete unter den
Elektroden 24 in den Anhäufungs- und den Inversionszustand
geschaltet werden. Zum Wiedergeben von Maximalweiß in
einer Szene können in den Integrationsmulden etwa 10¹¹ Elektronen/cm²
gespeichert werden. Die Dichte von Oberflächenzuständen
(die für den hier beschriebenen Zweck
brauchbar sind) beträgt nach dem heutigen Stand der
Technik etwa 10¹⁰/cm². eV.
Innerhalb des verbotenen Bandabstandes sind im
wesentlichen nur jene tiefen Zustände brauchbar, die eine
genügend lange Erzeugungszeit
aufweisen, so daß die eingefangenen Ladungsträger nicht
wieder sofort zu dem Leitungsband oder dem Valenzband
übergehen. Für Silicium bedeutet dies, daß die Zustände
innerhalb von Energiebändern von 0,10-0,15 eV des
Leitungsbandes oder des Valenzbandes nicht oder weniger
effektiv sind. Die Gesamtkonzentration an geeigneten
Pegeln beträgt daher etwa 10¹⁰/cm². Dies bedeutet, daß,
wenn pro Zeilenperiode die Oberfläche einmal von Inversion
in Anhäufung oder umgekehrt gebracht wird, bei einem
Sensor mit 300 Zeilen 300 · 10¹⁰=30 · 10¹¹ Elektronen
abgeleitet werden können. Für einen üblichen Sensor kann
also eine Überbelichtung mit einem Faktor von etwa 30
zugelassen werden, was für viele Anwendungen sehr angemessen
ist. Ein höherer Faktor kann auf einfache Weise
dadurch erhalten werden, daß die Anzahl Male, die die
"Antiblooming"-Elektroden 24 während der Integrationsperiode
geschaltet werden, erhöht wird. Vorzugsweise
werden die Elektroden 24 in der Zeilenaustastzeit TB
getaktet, um Übersprechen zu dem Ausgangssignal zu
verhindern. Diese Betriebsart kann auch mit Vorteil in
jenen Fällen angewandt werden, in denen die Elektroden 23
nicht gegenphasig zu den Elektroden 24 getaktet, sondern
auf eine feste Spannung gesetzt werden. Ein anderes
Verfahren zur Vergrößerung der Ableitung eines Überschusses
an erzeugten Ladungsträgern, das mit Vorteil
angewandt werden kann, besteht darin, daß die Konzentration
von Oberflächenzuständen erhöht wird. Die Qualität
der ladungsgekoppelten Anordnung braucht dadurch nicht
oder wenigstens nahezu nicht beeinträchtigt zu werden,
weil der Ladungstransport auf einer Tiefe in dem Halbleiterkörper
stattfinden kann, auf der die Oberflächenzustände
nicht mehr effektiv sind.
Die Konzentration von Oberflächenzuständen
- die mit den sich verbessernden Techniken in Zukunft
immer niedriger werden wird - kann auf verschiedene Weise
auf einen für den Zweck der vorliegenden Erfindung gewünschten
Pegel gebracht werden. Nach einem ersten Verfahren
kann der Halbleiterkörper einer Oxidationsbehandlung
bei einer passend gewählten Temperatur, z. B.
niedriger als 1100°C und z. B. zwischen 800°C und 1100°C,
unterworfen werden. Die empirische Beziehung zwischen
der Konzentration Nss von Oberflächenzuständen und der
Oxidationstemperatur ist in Fig. 6 dargestellt. Aus dieser
Figur geht hervor, daß im allgemeinen diese Konzentration
bei zunehmender Temperatur abnimmt, wodurch mittels
einer geeigneten Oxidationstemperatur ein gewünschter
Wert von Nss erhalten werden kann.
Ein anderes Verfahren zum Erhalten tiefer Pegel
besteht darin, daß die ladungsgekoppelte Anordnung
entweder örtlich oder über die ganze Oberfläche mit einer
Verunreinigung dotiert wird. Eine geeignete Verunreinigung,
die mit Vorteil verwendet werden kann, ist z. B. S;
dieser Stoff ergibt einen Pegel auf einer Tiefe von
0,25 eV des Valenzbandes und kann mit Hilfe von Ionenimplantation
in jeder gewünschten Konzentration angebracht
werden. Ein anderer geeigneter Dotierungsstoff ist Pt
(0,37 eV im Leitungsband). Ein weiterer Vorteil dieser
Verunreinigungen ist der, daß sie keine Energiepegel um
den Eigenpegel herum einführen, so daß ihr Beitrag zu
dem Leckstrom der Auftreffplatte gering ist.
Für das hier beschriebene "Antiblooming"-Verfahren
sind mindestens drei Elektroden pro Bit erforderlich,
und zwar eine für die Integration der erzeugten
Ladungsträger auf mindestens eine, die abwechselnd zwischen
Inversion und Anhäufung geschaltet wird, sowie eine,
die für die Trennung zwischen den Ladungspaketen sorgt.
An Hand der Fig. 7 und 8 wird nachgewiesen,
daß für "Antiblooming" auch die Integrationselektrode
selbst verwendet werden kann, wodurch pro Bit nur zwei
Elektroden erforderlich sind und der Sensor auch als
eine zweiphasige CCD betrieben werden könnte. Zur
Illustrierung der Wirkung einer derartigen Aufnahmekamera
wird von einer der des vorhergehenden Ausführungsbeispiels
ähnlichen Auftreffplatte ausgegangen, wobei jedoch
angenommen wird, daß unter jeder Elektrode ein stärker
und ein schwächer dotiertes Gebiet vorhanden ist, wie
dies bei Zweiphasenausführungen üblich ist. An die
Integrationselektroden 25, unter denen die erzeugten
Photoströme integriert werden, wird während der Integrationsperiode
nicht eine konstante Spannung, sondern
eine Taktspannung angelegt, während an die Elektroden 24
eine konstante Spannung angelegt wird. In Fig. 8 sind
die Spannungen Φ₁, Φ₂ schematisch dargestellt. Die in
dem Halbleiterkörper erzeugten Potentialprofile sind
schematisch in Fig. 7 dargestellt. In senkrechter Richtung
ist das Potential (nach unten) und in waagerechter
Richtung der Abstand von der Oberfläche der Halbleiterschicht
aufgetragen, wobei nacheinander eine Elektrode
(24 oder 25), die Oxidschicht 22, der n-leitende Kanal 16,
das p-leitende Gebiet 20 und das n-leitende Substrat 21
unterschieden werden können. Die Elektroden 24, die dazu
dienen, aufeinanderfolgende Ladungspakete voneinander
zu trennen, werden auf ein festes in bezug auf den
n-Kanal 16 negatives Potential gesetzt, wodurch in dem
schwach dotierten Teil des Kanals unter diesen Elektroden
das Potential gemäß dem Profil 40 (Fig. 7) erhalten wird.
An die Elektroden 25 wird abwechselnd dieselbe und eine
viel positivere Spannung angelegt. Bei derselben Spannung
wird unter der Elektrode 25 in dem schwach dotierten
Teil das Profil gemäß der Kurve 40 und im stärker dotierten
Teil ein Profil gemäß der Kurve 41 erhalten. Der
flache Teil in der Kurve 41 gibt an, daß unter der
Elektrode 25 ein Ladungspaket vorhanden ist. Bei beiden
Kurven (40 und 41) ist das Potential an der Oberfläche
gleich dem Potential in der Schicht 20, so daß die
Oberfläche der Schicht 16 in situ invertiert ist und die
Oberflächenzustände mit Löchern ausgefüllt werden. Wenn
eine positive Spannung an die Elektroden 25 angelegt
wird, werden die Potentialprofile 42 und 43 für den
schwächer dotierten bzw. den stärker dotierten Teil
unter diesen Elektroden erhalten. Die Kurve 43 stellt
einen überbelichteten Zustand dar, in dem das gebildete
Signalpaket derart groß ist, daß die Elektronen bis
an die Oberfläche gelangen (Anhäufung). Der positive
Spannungspegel wird derart gewählt, daß erst dann
Anhäufung auftritt, wenn ein Paket maximaler Größe
(Maximalweiß) vorhanden ist. Dieser Spannungspegel wird
vorzugsweise nicht zu hoch gewählt, weil in diesem Falle
das Potentialminimum mit der Oberfläche des Halbleiterkörpers
zusammenfallen könnte, wodurch auch schon bei
kleinen Ladungspaketen Elektronen verloren gehen würden.
Ein geeigneter Wert für diesen Spannungspegel kann
vom Fachmann in jedem besonderen Fall auf einfache Weise
bestimmt werden.
Auf gleiche Weise wie im vorhergehenden Ausführungsbeispiel
können an die Elektroden 24 statt
konstanter Spannungen auch Taktspannungen angelegt
werden, wie in Fig. 8 mit gestrichelten Linien angegeben
ist. Dadurch, daß die Elektroden 24 gegenphasig zu
den Elektroden 25 getaktet werden, kann wieder erreicht
werden, daß unter den Elektroden 24 Löcher gespeichert
werden, die die Bildung der Inversionsschichten unter
den Elektroden 25 beschleunigen, so daß mögliche Frequenzprobleme
infolge der verhältnismäßig hochohmigen p-leitenden
Schicht 20 (siehe Fig. 2) vermieden werden können.
Statt Ladungstransportanordnungen mit "Bulk"-Transport können
auch ladungsgekoppelte Anordnungen
mit Oberflächentransport verwendet werden. In diesem
Falle werden die integrierten Photoströme durch - in bezug
auf den Leitungstyp des Halbleiterkörpers - Minoritätsladungsträger
gebildet.
Fig. 9 zeigt im Schnitt einen Teil des Bildabschnittes
A der Halbleiteranordnung. Der (n-leitende)
CCD-Kanal wird nun in dem an die Oberfläche grenzenden
p-leitenden Gebiet 20 dadurch induziert, daß an die
Taktelektrode 23-25 in bezug auf das Potential der
Schicht 20 positive Spannungen angelegt werden. Fig. 10
zeigt die Oberflächenpotentiale in dem Teil nach Fig. 9.
Ein Überschuß an erzeugten Ladungsträgern
kann dadurch abgeleitet werden, daß die Elektroden 24
neben den Integrationselektroden 25 in Inversion gebracht
werden (Fig. 10a), wodurch der Überschuß an Elektronen
(im Falle einer n-Kanal-Anordnung) von Oberflächenzuständen
eingefangen werden kann. Diese eingefangenen Ladungsträger
können dann mit Löchern dadurch rekombinieren,
daß die genannten neben den Integrationselektroden
liegenden Taktspannungselektroden 24 in Anhäufung
gebracht werden (Fig. 10b). Vorzugsweise wird an die
genannten benachbarten Elektroden 24 (Inversionszustand)
eine weniger positive Spannung als an die Integrationselektroden
angelegt, so daß in diesem Falle nicht das
ganze Ladungspaket zu diesem benachbarten Elektroden,
sondern nur ein Teil, z. B. der Teil über Maximalweiß,
zu diesen Elektroden verschoben wird. Diese bevorzugte
Ausführungsform weist u. a. den Vorteil auf, daß bei
kleinen Ladungspaketen keine Ladungsträger unnötig
verloren gehen.
Die Erfindung kann auch mit Vorteil in Systemen
Anwendung finden, die nach dem Zeilensprungprinzip
(interlace) betrieben werden. Mit Vorteil kann die
Kamera auf eine Weise betrieben werden, bei der jeweils
verschiedene Elektroden zum Wegpumpen überschüssiger
Ladung verwendet werden. Vorzugsweise werden jedoch dazu
dieselben Elektroden verwendet, wie an Hand des nachstehenden
Ausführungsbeispiels erläutert werden wird.
Fig. 12 zeigt im Schnitt einen Teil des Bildabschnittes
eines Sensors, der größtenteils dem nach
dem ersten Ausführungsbeispiel entspricht. In der Zeichnung
sind die p-leitende Schicht 20 und die n-leitende
Schicht 16, in denen der Kanal gebildet wird, gleich wie
die Taktleitungen Φ₁, Φ₂ und Φ₃, dargestellt. Die Taktelektroden
sind in Fig.
12 mit 123, 124 und 125 bezeichnet,
wobei die Elektrodenkonfiguration sich darin von
der der nach den Fig. 1-3 dargestellten Anordnung
unterscheidet, daß sich die Elektrode 123 als ein langer
Streifen parallel zu der Ladungstransportrichtung der
CCD-Zeile über die Halbleiteroberfläche erstreckt,
während sich die Elektroden 124 und 125 in einer Richtung
quer dazu erstrecken. Diese Elektrodenkonfiguration
weist den Vorteil auf, daß in der Elektrodenstruktur
Fenster erhalten werden, wodurch insbesondere die Blauempfindlichkeit
erhöht werden kann, wie dies in der
DE 31 04 455 A1 beschrieben
ist, deren Inhalt als in der vorliegenden Anmeldung
enthalten zu betrachten ist.
Die Taktspannungen, die an die Elektroden
123-125 während der Aufnahme des Bildes angelegt werden,
sind in Fig. 12a und Fig. 12b dargestellt. Während der
einen Halbbildperiode (Fig. 12a) werden die Photoströme
unter der Elektrode 123 integriert. An die Elektroden
125 wird eine negative Spannung angelegt, um die Bildelemente
voneinander zu trennen. An die Elektroden 124
wird eine Taktspannung angelegt, um überschüssige Ladung
abzuleiten, dadurch, daß die Oberflächengebiete der
Schicht 16 unter den Elektroden 124 abwechselnd in Anhäufung
und Inversion gebracht werden, wie an Hand des
ersten Ausführungsbeispiels beschrieben ist. In Fig. 12a
ist dies schematisch durch den positiven Spannungsimpuls
Φ₂ dargestellt, der - vorzugsweise wieder während der
Zeilenaustastperiode - an die Taktelektroden 124 angelegt
wird. Zugleich kann, wie oben bereits beschrieben wurde,
die Taktelektrode Φ₁ gegenphasig pulsiert werden, wodurch
Löcher, die von dem Oberflächengebiet unter den Elektroden
124 stammen, zeitweilig unter den Elektroden 125
gespeichert werden können. Das Gebiet, das bei den Taktspannungen
nach Fig. 12a von einem Bildelement (pixel)
eingenommen wird, entspricht dem in Fig. 11 dargestellten
Gebiet A.
Während der nächsten Halbbildperiode werden
an die Elektroden 123-125 die Taktspannungen nach
Fig. 12b angelegt, wodurch ein Bildelement dem in Fig. 11
dargestellten Gebiet B entspricht, das in bezug auf
das Gebiet A verschoben ist. An die Taktelektrode 123,
die benachbarte Bildelemente voneinander trennt, wird
eine negative Spannung angelegt. Die erzeugten Photoströme
werden unter den Elektroden 124, 125 integriert, an die
- verhältnismäßig - positive Spannungen angelegt werden.
Die Spannungspegel Φ₁ und Φ₂, die in Fig. 12b
der Deutlichkeit halber verschieden dargestellt sind,
dürfen während des Zeitintervalls T auch gleich gewählt
werden. Für das Wegpumpen überschüssiger Ladung wird
vorzugsweise wieder während der Zeilenaustastperiode TB
zunächst der Spannungsunterschied zwischen Φ₁ und Φ₃
umgekehrt, so daß analog der Situation nach Fig. 12a die
Elektroden 123 als Speicherkapazität und die Elektroden
125 als Trennelektroden zwischen den Bildelementen
wirken.
Der Maximalweißpegel wird mit Vorteil wieder
durch die Ladungsspeicherkapazität der Elektroden 123
und 124 bestimmt, während zum Wegpumpen der überschüssigen
Ladung ebenfalls die Elektroden 124 verwendet werden
können. Dazu kann an die Eektroden 124, wie in Fig. 12b
dargestellt ist, während des Intervalls TB ein negativer
Spannungsimpuls angelegt werden, wodurch unter diesen
Elektroden Inversion auftritt und die bei Anhäufung
eingefangenen überschüssigen Elektronen durch Rekombination
verschwinden können.
Dann kann der Spannungsunterschied zwischen Φ₁
und Φ₃ wieder umgekehrt und kann in der nächsten Zeilenperiode
T wieder Ladung unter den Elektroden 124, 125
integriert werden.
In den beschriebenen Ausführungsbeispielen
können die Leitungstypen - naturgemäß unter Anpassung
der anzuwendenden Spannungen - umgekehrt werden.
Claims (20)
1. Festkörperaufnahmekamera mit einer photoempfindlichen
Auftreffplatte mit einem Halbleiterkörper, der an einer
Oberfläche mit einer Anzahl von Ladungsspeicherkapazitäten
versehen ist, in denen beim Betrieb Ladungsträger vom ersten
Typ, die örtlich in dem Halbleiterkörper durch Absorption
einfallender Strahlung erzeugt werden, über eine
Integrationsperiode gespeichert und integriert werden können,
wobei weiter Mittel vorhanden sind, mit deren Hilfe
verhindert wird, daß überschüssige Ladungsträger, die bei
örtlicher Überbelichtung erzeugt werden, sich in dem Halbleiterkörper
von einer völlig mit Ladungsträgern gefüllten
Ladungsspeicherkapazität zu benachbarten Speicherkapazitäten
verbreiten, wobei für jede Ladungsspeicherkapazität
eine zu dem genannten Mittel gehörige erste Taktelektrode
vorhanden ist, die auf einer die Oberfläche bedeckenden
Isolierschicht angebracht und mit einer Spannungsquelle
verbunden ist, die solche Spannungen liefert, daß während
der genannten Integrationsperiode das unter dieser Taktelektrode
liegende Oberflächengebiet des Halbleiterkörpers
abwechselnd derart in Inversion und in einen Zustand, in
dem ein Überschuß an Ladungsträgern vom anderen Typ vorhanden
ist, gebracht wird, daß dadurch in einem Zustand
überschüssige Ladungsträger in diesem Oberflächengebiet
gesammelt und durch Rekombination über in dem Oberflächengebiet
vorhandene Oberflächenzustände mit Ladungsträgern
vom anderen Typ, die im anderen Zustand eingefangen werden
können, abgeleitet werden können,
dadurch gekennzeichnet,
daß neben der ersten Taktelektrode (24) mindestens eine
zweite Taktelektrode (23) vorhanden ist, die mit Mitteln
verbunden ist, mit deren Hilfe an die zweite Taktelektrode
eine derartige, in Gegenphase mit der an die erste Taktelektrode
(24) angelegten Spannung alternierende Spannung
angelegt werden kann, daß, wenn das Oberflächengebiet unter
der ersten Taktelektrode (24) sich in dem genannten
einen Zustand befindet, Ladungsträger vom anderen Typ unter
der zweiten Taktelektrode gespeichert und, wenn das
Oberflächengebiet unter der ersten Elektrode (24) in den
anderen Zustand gebracht wird, zu diesem Oberflächengebiet
transportiert werden.
2. Festkörperaufnahmekamera nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ladungsspeicherkapazitäten
einen Teil eines Systems in Zeilen und Spalten
angeordneter photoempfindlicher Elemente bilden, die
zeilenweise ausgelesen werden können, und daß die
genannte Spannungsquelle der Taktelektrode eine Spannung
liefert, wodurch das Oberflächengebiet unter der Taktelektrode
mindestens einmal pro Zeilenauslesezeit vom einen
in den anderen Zustand gebracht wird.
3. Festkörperaufnahmekamera nach einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Zeitpunkt, zu dem die genannte Taktelektrode vom einen
in den anderen Zustand geschaltet wird, in der Zeilenrücklaufperiode
liegt.
4. Festkörperaufnahmekamera nach einem der
Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Auftreffplatte eine an der Oberfläche des Halbleiterkörpers
angebrachte ladungsgekoppelte Anordnung enthält, mit
deren Hilfe die in den Ladungsspeicherkapazitäten gespeicherten
Ladungen in Form von Ladungspaketen zu einem
Ausleseglied transportiert werden können.
5. Festkörperaufnahmekamera nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die ladungsgekoppelte Anordnung
eine Reihe von Taktspannungselektroden enthält,
die auf der Isolierschicht angebracht sind und weiter
mit den darunterliegenden Teilen des Halbleiterkörpers
die genannten Ladungsspeicherkapazitäten bilden, in denen
während der Integrationsperiode die erzeugten Photoströme
integriert werden.
6. Festkörperaufnahmekamera nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, da die genannten Taktelektroden,
mit deren Hilfe die darunterliegenden Oberflächengebiete
des Halbleiterkörpers in Anhäufung und Inversion gebracht
werden können, durch Taktspannungselektroden der ladungsgekoppelten
Anordnung gebildet werden, mit deren Hilfe
die Ladungspakete zu dem Ausleseglied transportiert
werden können.
7. Festkörperaufnahmekamera nach Ansprüchen 2 und
6, dadurch gekennzeichnet, daß die Auftreffplatte
eine Anzahl ladungsgekoppelter Anordnungen mit einer
Anzahl nebeneinander liegender sich im Halbleiterkörper
in der Spaltenrichtung erstreckender Ladungstransportkanäle
enthält, die im Halbleiterkörper durch
eine zwischenliegende die Ladungstransportkanäle begrenzende
Zone voneinander getrennt sind.
8. Festkörperaufnahmekamera nach Anspruch 5 oder
7, dadurch gekennzeichnet, daß die ladungsgekoppelte
Anordnung zu der Gruppe von drei- oder mehrphasen-ladungsgekoppelten
Anordnungen gehört, wobei von jeder Stufe
eine erste Elektrode während der Integrationsperiode als
Elektrode einer Ladungsspeicherkapazität benutzt werden
kann, während eine zweite angrenzende Elektrode dazu
benutzt werden kann, das darunterliegende Oberflächengebiet
des Halbleiterkörpers abwechselnd in Inversion und
Anhäufung zu bringen, wobei eine dritte Elektrode dazu
benutzt werden kann, Ladungspakete nebeneinander liegender
Stufen gegeneinander zu isolieren.
9. Festkörperaufnahmekamera nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß im Zeitintervall, in dem
das unter der zweiten Elektrode liegende Oberflächengebiet
sich im genannten einen Zustand befindet, an die zweite
Elektrode eine derartige Spannung angelegt wird, daß
unter der zweiten Elektrode eine Potentialmulde gebildet
wird, die tiefer als die Potentialmulde unter der genannten
ersten Elektrode ist, wodurch die unter der ersten
Elektrode gespeicherte Ladung wenigstens zum größten
Teil zu dem angrenzenden Oberflächengebiet befördert
wird.
10. Festkörperaufnahmekamera nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Auftreffplatte eine
ladungsgekoppelte Anordnung mit einem Oberflächenkanal
enthält, wobei die Oberflächengebiete unter den genannten
Taktelektroden im ersten Zustand in Inversion und im
zweiten Zustand in Anhäufung gebracht werden können,
wobei die Spannung an der ersten Elektrode derart ist,
daß ein Paket, das einem Lichtpegel entspricht, bei
dem keine Überbelichtung auftritt, nach wie vor völlig
unter dieser Elektrode gespeichert ist.
11. Festkörperaufnahmekamera nach Anspruch 8 oder
9, dadurch gekennzeichnet, daß die Auftreffplatte eine
ladungsgekoppelte Anordnung mit einem "Bulk"-Kanal
enthält, wobei die Oberflächengebiete
unter den genannten Taktelektroden in dem ersten
Zustand in Anhäufung und im zweiten Zustand in Inversion
gebracht werden können.
12. Festkörperaufnahmekamera nach einem der
Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß weiter
Mittel vorhanden sind, mit deren Hilfe die Ladungsträger
vom anderen Typ, die in den Oberflächengebieten im genannten
anderen Zustand unter der zweiten Elektrode gespeichert
werden, zu den angrenzenden Oberflächengebieten unter
der dritten Elektrode befördert werden können, wenn die
Oberflächengebiete unter der zweiten Elektrode in den
genannten einen Zustand übergehen.
13. Festkörperaufnahmekamera nach einem
der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Halbleiterkörper eine erhöhte Konzentration
an Oberflächenzuständen mit Energiepegeln, die mindestens
0,15 eV von einem der beiden Bandabstände und von dem
Eigenpegel entfernt sind, aufweist.
14. Festkörperaufnahmekamera nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die genannte erhöhte Konzentration
durch im Halbleiterkörper angebrachte Verunreinigungen
gebildet wird.
15. Festkörperaufnahmekamera nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die genannten Verunreinigungen
durch Schwefelatome gebildet werden.
16. Festkörperaufnahmekamera nach einem
der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Halbleiterkörper mit Mitteln versehen ist, mit
deren Hilfe Ladungsträger vom genannten einen Typ, die
in verhältnismäßig großer Entfernung von der Oberfläche
erzeugt werden, abgeleitet werden können.
17. Festkörperaufnahmekamera nach Ansprüchen 11
und 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Halbleiterkörper
ein Substrat vom einen Leitungstyp mit einer darauf
angebrachten an die Oberfläche grenzenden Schicht vom
einen Leitungstyp mit der ladungsgekoppelten Anordnung
enthält, wobei das Substrat und die genannte Schicht voneinander
durch eine zwischenliegende Schicht vom anderen
Leitungstyp getrennt sind.
18. Festkörperaufnahmekamera nach Ansprüchen 10
und 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Halbleiterkörper
ein Substrat vom anderen Leitungstyp mit einer darauf
angebrachten Oberflächenschicht vom einen Leitungstyp
enthält.
19. Festkörperaufnahmekamera nach einem
der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auftreffplatte gemäß dem Zeilensprungprinzip
betrieben wird, und daß während zwei aufeinanderfolgender
Halbbildperioden dieselben Elektroden benutzt werden,
um einen etwaigen Überschuß an erzeugten Ladungsträgern
abzuleiten.
20. Festkörperaufnahmekamera nach einem
der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auftreffplatte gemäß dem Zeilensprungprinzip
betrieben wird, und daß während mindestens eines großen
Teiles der Zeilenaustastperiode dieselben Elektroden zur
Speicherung der Ladungspakete benutzt werden.
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