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DE309440C - - Google Patents

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Publication number
DE309440C
DE309440C DENDAT309440D DE309440DA DE309440C DE 309440 C DE309440 C DE 309440C DE NDAT309440 D DENDAT309440 D DE NDAT309440D DE 309440D A DE309440D A DE 309440DA DE 309440 C DE309440 C DE 309440C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
balance beam
automatic
wing
inlet flap
load
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT309440D
Other languages
English (en)
Publication of DE309440C publication Critical patent/DE309440C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G21/00Details of weighing apparatus

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
An selbsttätigen Wagen ist die Einrichtung getroffen, daß der Wagebalken von seiner Anfangsstellung bis zum Abschluß des Hauptzulaufstromes eine gewisse Winkelbewegung machen muß, um den Abschluß bewirken zu können. Außerdem ist an den Wagen eine Abstufungsvorrichtung angebracht, welche zur Erleichterung des Anhebens der Gewichtsschale dient, um ein vorzeitiges Entleeren der Lastschale zu verhüten.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung macht diese Winkelbewegung des Wagebalkens unnötig und bringt die bekannte Abstufungsvprrichtung in Fortfall. Durch die Vorrichtung wird der Wagebalken in der wagerechten Lage festgehalten und erst nach Abschluß des Hauptzulaufstromes freigegeben, so daß verhindert wird, daß der durch die lebendige Kraft des Hauptzulaufstromes auf die Lastschale ausgeübte Druck eine Abwärtsbewegung der Lastschale und dadurch ein vorzeitiges Entleeren der letzteren bewirkt.
Durch die Feststellung des Wagebalkens während der Dauer des Hauptzulauf stromes wird, wie schon erwähnt, die bekannte Abstufungsvorrichtung unnötig; ferner aber wird der Verschleiß, der Wagebalkenschneiden geringer als bei, den bekannten Wagen. Auch ergibt sich eine Erhöhung der Leistung der Wage.
Die Vorrichtung besteht aus einem in der Lastschale angeordneten Flügel, der durch das Wägegut bei einer gewissen Füllung be
wegt wird und dadurch den' festgehaltenen Wagebalken freimacht.
Diese Vorrichtung kann angebracht werden an Wagen, deren Lastschale mit einer Bodenklappe versehen ist, und auch an Wagen, bei welchen eine Kipplastschale angeordnet ist.
Die Zeichnung stellt die Vorrichtung in Ausführungsbeispielen dar.
Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten, mit Bodenklappe versehenen Wage ist in Fig. 1 der Hauptzulaufstrom offen und der Wagebalken festgehalten, während in Fig. 2 der Hauptzulaufstrom geschlossen und der Wagebalken freigegeben ist; das Wägegut fließt nur noch in einem dünnen Strahl in die Lastschale.
Innerhalb der - Lastschale B ist auf der Achse α ein Flügel b befestigt; auf dieser Achse sitzt auch ein Daumenhebel c. Am Einlaüfkanal d ist um einen Bolzen e1 ein Überfallgewicht f drehbar angeordnet, an dessen Arm g ein Gelenk h, i angebracht ist. Das Gelenkstück i steht mit dem am Einlaufkanal d angebrachten Stützhebel k in Verbindung, welcher die Einlaufklappe F vermittels des - Armes I in der geöffneten Stellung festhält (Fig. 1).
Am Wagengestell ist um einen Zapfen m ein Haken η drehbar angeordnet, welcher den Wagebalken A, einen Ansatz 0 desselben unterfassend, während des Zulaufs des Hauptstromes festhält. Die Gewichtschale C wird durch den am Wagengestell angebrachten Ansatz fi ge-
stützt. Der Wagebalken ist mithin in seiner wagerechten Lage vollständig starr festgehalten.
Die Vorrichtung arbeitet wie folgt;
Das Wägegut wird durch den Einlauf kanal d der Lastschale B zugeführt. Sobald das in die Lastschale geflossene Wägegut ein bestimmtes Gewicht erreicht hat, bzw. die Lastschale bis zu einem gewissen Grade angefüllt
ίο ist, drückt das Wägegut gegen den Flügel b, wodurch dieser sich seitwärts bewegt. Gleichzeitig mit dem Flügel δ bewegt sich auch der Daumenhebel c aufwärts und drückt hierbei unter das Gelenk h, i, welches den Stützhebel k anhebt und die Einlaufklappe F freigibt, so daß diese den Hauptzulauf strom abschließen kann. Mittlerweile hat durch das Hochgehen des Gelenkes h, i das Überfallgewicht f seine Überkipplage erreicht und fällt mit seinem Ansatz q auf den Arm r des Hakens n, der den Wagebalken A freigibt. Es ist also der Hauptzulaufstrom geschlossen, ehe der Wagebalken frei wird. Dieses hat den Zweck, daß die lebendige Kraft, welche der Hauptzulaufstrom auf die Lastschale ausübt, vollständig abgeschwächt wird, ehe der Wagebalken frei wird, um ein Durchschlagen der Wage, d. h. ein vorzeitiges Entleeren der Lastschale zu verhüten. Wenn der Hauptzulaufstrom abgeschlossen ist, läuft das Wägegut nur noch in einem dünnen Strahl in die Lastschale, bis das in diese geflossene Wägegut dem auf die Gewichtschale C aufgesetzten Gewicht entspricht. Der Wagebalken kann frei abwärts schwingen und die vollständige Abschließung des Einlaufkanals bewirken.
Um eine Regelung dieser Mechanismen der Wage zu ermöglichen, kann der Ansatz p, welcher die Gewichtschale C stützt, einstellbar angeordnet werden.
In Fig. 3 ist der Flügel δ und der Daumenhebel c an einer Kipplastschale angeordnet. In Fig. 4 ist die Einlaufklappe F durch einen Kniehebel s gestützt. Beim Überkippen des Überfallgewichtes f stößt der an demselben angebrachte Ansatz q auf den Arm t des Kniehebels s, wodurch dieser einknickt und die Einlaufklappe F ' den Hauptzulaufstrom abschließen kann.
In Fig. 5 ist an der Einlaufklappe F ein Arm u vorgesehen, welcher nach Abschluß des Hauptzulaufstromes gegen den Haken ν stößt, wodurch dieser den Wagebalken freigibt.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Selbsttätige Wage mit Vorrichtung zum Festhalten des Wagebalkens in der wagerechten Lage, dadurch gekennzeichnet, daß in der Lastschale (B) ein drehbarer Flügel (δ) angeordnet ist, der bei gewisser Füllung der Lastschale durch das Wägegut bewegt wird und infolge dieser Bewegung den festgehaltenen Wagebalken (^4) freigibt.
2. Selbsttätige Wage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein von dem drehbaren Flügel (δ) bewegtes Überfallgewicht (f) ein den Wagebalken festhaltender Haken (ή) ausgelöst wird.
3. Selbsttätige Wage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Lastschale angeordnete Flügel (δ) einen Stützhebel (k) bewegt, der dadurch die Einlaufklappe (F) in' die Abschlußlage gelangen läßt.
4. Selbsttätige Wage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaufklappe (F) durch einen an sich bekannten Kniehebel (s) gestützt wird und /aarchMie Einkiuckung desselben rftälfÜberfallgewicht bewlgi wird. >
5. Selbsttätige Wage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Haken (v) durch die Einlaufklappe (F) nach Abschluß des Hauptzulaufstromes ausgelöst wird und den Wagebalken freigibt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT309440D Active DE309440C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE309440C true DE309440C (de)

Family

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT309440D Active DE309440C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE309440C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2210848A1 (de) * 1972-03-07 1973-09-20 Behn Verpackung Erwin Ventilsackfuelleinrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2210848A1 (de) * 1972-03-07 1973-09-20 Behn Verpackung Erwin Ventilsackfuelleinrichtung

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