DE3035118C2 - Verfahren zur Kultivierung von schwimmenden Tierzellen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Kultivierung von schwimmenden Tierzellen und Vorrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
Verfahren zur Kultivierung von schwimmenden Tierzellen und Vorrichtung zur Durchführung des
Verfahrens.
Es sind verschiedene Methoden zur Kultivierung von Tierzellen bekannt. Tierzellen umfassen solche, die
wachsen und sich vermehren, während sie an eine Wachstumsoberfläche gebunden sind (sie werden als
»haftende Zellen« bezeichnet), und solche, die in einem schwimmenden Zustand wachsen und sich vermehren
(sie werden als »schwimmende Zellen« bezeichnet).
Derartige haftende Zellen können im allgemeinen nur in einer einzigen Schicht auf der Oberfläche wachsen
und sich vermehren, auf der sie haften. Richard A. Knazek et al. erzielten jedoch ein dreidimensionales
Wachstum und eine dreidimensionale Vermehrung von haftenden Zellen durch eine Methode, bei der man die
haftenden Zellen auf der äußeren Oberfläche von semipermeablen Hohlfasern oder Kapillaren wachsen
läßt und ein Kulturmedium durch die Hohlfasern oder Kapillaren durchleitet (Journal of Medicine, Bd. 296, Nr.
3, Seiten 154-159 [1977]). Ferner ist in der US-PS 39 97 395 eine Methode zur Erzielung von dreidimensionalem
Wachstum und dreidimensionaler Vermehrung haftender Zellen beschrieben, bei der man die haftenden
Zellen auf einer Oberfläche einer Hohlfasern,-imbran
ίο wachsen läßt und Sauerstoff der anderen Oberfläche
zuführt
Schwimmende Zellen sind im Vergleich zu haftenden Zellen im allgemeinen schwach bzw. anfällig (siehe
Jingansaibo no Baiyo, Asakura Shoten, Tokyo, S. 44 Π975) (Shoichi Oboshi et al.)). Es wurde daher als
schwierig angesehen, die schwimmenden Zellen in der gewünscht hohen Dichte wachsen und sich vermehren
zu lassen.
Diese Annahmen führten zu dem Schluß, daß alle genannten Methoden unter Verwendung von Hohlfasern
auf die Kultivierung der haftenden Zellen beschränkt sind.
Methoden, die man im allgemeinen bei der Kultivierung von schwimmenden Zellen anwendet, sind
beispielsweise eine stationäre Methode der schwimmenden Kultur bzw, eine stationäre Schwimmkulturmethode
und eine Sutaensionskulturmethode unter Anwendung
von beispielsweise Schütteln oder rotierendem Rühren. Diese Methoden weisen jedoch die
nachstehenden Nachteile auf: (1) Man benötigt eine riesige Vorrichtung, weil es schwierig ist, die Zellen in
hoher Dichte wachsen und sich vermehren zu lassen; (2) es ergeben sich Schwierigkeiten beim Abtrennen der
Zellen von beispielsweise den Nährstoffen, metabolisehen Produkten und Abfällen; (3) es ist schwierig, das
Kulturmedium kontinuierlich auszutauschen; und (4) die Möglichkeit der Verunreinigung durch andere Mikroorganismen
ist groß. Es war daher höchst wünschenswert, diese Nachteile insbesondere deswegen zu überwinden,
weil die schwimmenden Zellen metabolische Produkte erzeugen, die vom medizinischen und tiermedizinischen
Standpunkt aus wichtig sind, z. B. zur Diagnose und medizinischen Behandlung verschiedener Krankheiten.
Es wurden bemerkenswerte Fortschritte bei dem Wachstum und der Vermehrung von haftenden
Tierzellen erzielt, und es ist bereits möglich, die haftenden Tierzellen dreidimensional wachsen und sich
vermehren zu lassen, d. h. wie ein Gewebe, indem man Hohlfasern verwendet. Andererseits wurde die Kultivierung
der schwimmenden Zellen bisher auf die beschriebene übliche Weise durchgeführt. Bei diesen
Methoden ist es schwierig, die schwimmenden Zellen in hoher Dichte wachsen und sich vermehren zu lassen.
Dadurch ergeben sich verschiedene Probleme bei der Herstellung von brauchbaren metabolischen Produkten
aus den schwimmenden Zellen durch ihre Kultivierung in großen Mengen.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Kultivierungsverfahren vorzusehen, das das Wachstum und die
Vermehrung von schwimmenden Tierzellen sowohl in hoher Dichte als auch kontinuierlich ermöglicht. Ferner
ist es Aufgabe der Erfindung, eine Zellkultureinheit vorzusehen, die man zur Kultivierung von schwimmenden
Tierzellen wirksam verwenden kann.
Diese Aufgaben werden gemäß der Erfindung (vgl. Patentansprüche 1 und 2) gelöst.
Die Erfindung betrifft also ein Verfahren zur Kultivierung von schwimmenden Tierzellen, das da-
durch gekennzeichnet ist, daß man ein Kulturmedium in
eine Zellkultureinheit einführt, die ein Gehäuse und eine Mehrzahl von Hohlfasern im Gehäuse eingeschlossen
umfaßt, wobei die Hohlfasern an ihren beiden Enden zur Außenseite des Gehäuses offen sind und einen
Porendurchmesser von 2,0 nm bis ΙΟ4 nm aufweisen, und
man das Kulturmedium durcli das Innere der Hohlfasern
durchleitet und die schwimmenden Tierzellen im Raum zwischen dem Gehäuse und den Hohlfasern
kultiviert to
Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens, die durch ein Gehäuse
und eine Mehrzahl von Hohlfasern gekennzeichnet ist, die in dem Gehäuse eingeschlossen sind, wobei die
Hohlfasern an ihren beiden Enden zur Außenseite des Gehäuses offen sind und einen Porendurchmesser von
2,0 bis 104 nm aufweisen; und die ferner durcli eine Anordnung gekennzeichnet ist, die das Durchleiten
eines Kulturmediums durch das Innere der Hohlfasern und die Kultivierung von schwimmenden Tierzellen im
Raum zwischen dem Gehäuse und den Hohlfasern erlaubt
Die Patentansprüche 3 bis 6 nennen Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Nach dem Anspruch
2 sind also jeweils beide Enden der genannten Hohlfasern zur Außenseite des Gehäuses offen bzw.
durch die Gehäusewandung (gegebenenfalls mit Hilfe von Zu- und Ableitungen) geführt
Der Porendurchmesser der Hohlfasern liegt im Bereich von 2 bis 104 nm; bei einem Porendurchmesser
der Hohlfasern im Bereich von 10" bis SxllPnm
wachsen und vermehren sich die schwimmenden Zellen besonders gut
Vermutlich ist die Ursache dafür die Tatsache, daß unter den erfindungsgemäßen Bedingungen der Austausch
der Nährstoffe im Kulturmedium gegen die Stoffwechselprodukte und Abfälle in den Zellen sehr
glatt verläuft, wodurch man eine Umgebung erzielt, die für das Wachstum und die Vermehrung der Zellen
vorteilhaft ist
Das erfinüungsgemäße Verfahren kann man allgemein auf schwimmende Tierzellen anwenden, und man
erzielt mit dem erfindungsgemäßen Verfahren gute Ergebnisse bei der Vermehrung von schwimmenden
Zellen, die man durch Zellfusion mit anderen Zellen erhalten hat
Nachstehend wird die Erfindung dutch Figuren näher
erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht einer Zellkultureinheit,
die man bei der Ausführung der Erfindung verwenden kann,
Fig.2 einen Querschnitt, der entlang der Linie A-A
von F i g. 1 verläuft,
F i g. 3 einen Querschnitt, der entlang der Linie C-C von F i g. 1 verläuft,
F i g. 4 einen Querschnitt, der entlang der Linie B- B
von F i g. 1 verläuft,
Fig.5 eine perspektivische Ansicht einer anderen Ausführungsform der Zellkultureinheit, die man bei der
Durchführung der Erfindung verwenden kann,
F i g. 6 einen Querschnitt, der entlang der Linie D-D
von F i g. 5 verläuft,
F i g. 7 ein Schema, das eine Zellkultivierungsvorrichtung unter Verwendung von erfindungsgemäßen Zellkultureinheiten
darstellt und bs
Fig.8 ein Diagramm, das die Differenz in der Zelldichte bei dem erfindungsgemäßen Verfahren
eeeenüber einer Methode des Standes der Technik zeigt.
Zunächst werden die Zellkultureinheiten, die man bei dem erfindungsgemäßen Verfahren verwenden kann
bzw. die erfindungsgemäße Vorrichtung näher erläutert.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen eine Ausführungsform einer
erfindungsgemäß verwendbaren Zellkultureinheit bzw. einer Vorrichtung gemäß der Erfindung, bei der eine
Mehrzahl von Hohlfasern 1 in einem Gehäuse 2 eingeschlossen sind, das man durch Verbindung zweier
Flachmaterialien bzw. Platten in Taschenform erhalten hat Die Hohlfasern 1 werden auf jeder Seite durch
Befestigungsschichten 3 und 3' an Ort und Stelle gehalten; und das Innere der Hohlfasem 1 ist nach
außen offen. Die Rohre 4 und 4', die mit dem Inneren der Hohlfasem 1 in Verbindung stehen, sind zur Außenseite
des Gehäuses offen bzw. durch die Gehäusewandung (Seitenwände 6 und 6' des Gehäuses in den F i g. 1 bis 3
und 5 bis 6) geführt. Man kann ein Kulturmedium durch die Rohre 4 und 4' einführen und abziehen. Ferner sind
die Rohre 5 und 5' vorgesehen, die mit dem Raum in Verbindung stehen, der zwischen der ■) lohlfasem 1 und
dem Gehäuse 2 vorgesehen ist, und dk r.ir Außenseite
des Gehäuses offen sind. Durch diese Rohre 5 und 5' kann man die schwimmenden Zellen einführen und
abziehen. Die Seitenwände 6 und 6' verschließen beide Enden das Gehäuses 2 und halten gleichzeitig die Rohre
4 und 4' an Ort und Stelle. Die Wände 7 und T halten die Rohre 5 und 5' an Ort und Stelle und dichten die Rohre 5
und 5' gegen die Platten ab.
Die Fig.5 und 6 zeigen eine weitere Ausführungsform, bei der man ein Gehäuse bildet, indem man die
Verbindungsglieder 2b und 2b' vorsieht die die Rohre 4 und 4' an beiden Enden einer Röhre 2a aufweisen, die
eine Mehrzahl von Hohlfasem 1 faßt. Diese Hohlfasem 1 werden an jedem Ende durch Befestigungsschichten 3
und 3' auf oben beschriebene Weise an Ort und Stelle gehalten, und die Rohre 5 und 5', durch die man die
schwimmenden Zellen einführt und abzieht sind an den Seitenwänden der Röhre 2a vorgesehen. Man kam ein
weites Rohr als Röhre 2a verwenden. Der innere Durchmesser der Röhre ist nicht begrenzt, beträgt im
allg ^meinen jedoch etwa 5 mm bis etwa 10 cm.
Wenn man bei den genannten Ausführungsformen das Gehäuse aus einem weichen Material herstellt, muß
man die Rohre 5 und 5' nicht vorsehen, weil man die schwimmenden Zellen unter Verwendung einer Spritze
einführen und abziehen kann.
Die beschriebenen Zellkultureinheiten kann man in einer Kultivierungsvorrichtung gemäß F i g. 7 vorsehen,
wobei man beide offenen Enden der Hohlfasem in beispielsweise Zellkultureinheit 8 mittels einer Pumpe
10 mit einem Vorratsbehälter 11 für das Kulturmedium
unter Verwendung eines Rohres 9 verbindet, das aus einer1 Material mit ausgezeichneter Gasdurchlässigkeit
besteht. Die gesamte Kultivierungsvorrichtung oder die Kultivierungsvorririitung mit Ausnahme der Pumpe 10
ordnet man in einem Kohlendioxidgas-Inkubator 12 an und führt die Kultivierung bei einer konstanten
Temperatur durch. Eine für das erfindungsgemäße Verfahren verwendbare Kultivierungsvorrichtung kann
mindestens eine der beschriebenen Zeilkultureinheiten enthalten.
Die Hohlfasem können aus einer beliebigen semipermeablen Substanz hergestellt sein, die keine schädlichen
Einflüsse auf die schwimmenden Zellen ausübt. Geeignete Beispiele für derartige Substanzen sind Polysulfon,
Polyäthersulfon, Polyacrylnitril, Celluloseacetat, PoIycarbonat, Polymethylmethacrylat und Kupferoxidam-
moniak-Cellulose. Von diesen Substanzen sind Polysulfon
und Polyäthersulfon zweckmäßig, weil sie das Wachstum und die Vermehrung schwimmender Zellen
in hoher Dichte erlauben, und weil man sie dampfsterilisieren kann.
Um die Wachstumsgeschwindigkeit bzw Wachstumsrate der schwimmpnden Zellen zu steigern, ist es nötig,
große Mengen an Nährstoffen und Sauerstoff rasch und kontinuierlich zuzuführen und Zellabfälle rasch und
kontinuierlich zu entfernen. Um die rasche und kontinuierliche Zufuhr und Abfuhr zu erzielen, sollten
die Purenduivhmcsser in den Wänden der Hohlfaser!]
mindestens 2,0 ηm betragen. Der Grund dafür isi
vermutlich, daß man Riesenmolekülc die für die Vermehrung der schwimmenden Zellen nötig sind, wie
/. B. Proteine und Nucleinsäuren, von der Seite des Vorratsbehälter* des Kulturmediums zuführen muß.
Wenn jedoch der Durchmesser der Poren in den Wänden der Hohlfasern 10( nm überschreitet, gehen die
schwimmenden Zellen durch die Poren durch, und man kann das erfindungsgemäße Verfahren nicht durchführen.
Wenn der Durchmesser der Poren in den Wänden der Hohlfasern größer ist und die Durchdringungsgeschwindigkeii
der Substanzen höher ist, ist die Vermehrungsgeschwindigkeit der schwimmenden Zellen
jedoch nicht immer notwendigerweise größer, und der geeignete Porendurchmesser für eine maximale
Vermehrung und Erhaltung variiert in Abhängigkeit '.om T)p der schwimmenden Zellen. Im allgemeinen
beträgt der optimale Porendurchmesser 10' bis 5;<10'nm. Selbstverständlich können in diesem Fall
Poren mit einem Durchmesser von weniger als IO:im und Poren mit einem Durchmesser von mehr als
5 χ 10! nm auch vorhanden sein, sofern ihr Durchmesser
10" nm nicht übersteigt und 2,0 nm nicht unterschreitet.
Die Hohifasern, die man erfindungsgernäß verwendet, kann man leicht gemäß den US-PS 38 71 950. 38 88 771
und 38 % 061 und den GB-PS 15 06 735 und 15 65 113
Herstellen
Die Befestigungsschicht kann aus einem beliebigen Material hergestellt sein, das die schwimmenden Zellen
n.icht schädigt und durch eine Sterilisierungsstufe nicht
beeinträchtigt wird. Insbesondere bevorzugt man einen S iikonpoiymer-Klebstoff als die beiden Enden der
Hohifasern an Ort und Stelle haltende Befestigungsschicht in der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Verschiedene Materialien kann man zur Bildung des Gehäuses verwenden, sofern sie keine nachteiligen
Einflüsse auf die schwimmenden Zellen ausüben. Beispiele für derartige Materialien sind Glas, Polycarbonat.
Polystyrol, Silikonpolymere, Polysulfon, Polyäthylen und Polyurethan. Um ausreichende Mengen an
Sauerstoff zur Vermehrung der Zellen zuzuführen, nimmt man jedoch Materialien mit einer ausgezeichneten
Gasdurchlässigkeit, wie z. B. einen dünnen Silikonpolymerfüm
oder ein dünnes Silikonpolymerrohr, einen dünnen Silikonpolymerfilm, der mit einem Polyesternetz
verstärkt ist einen dünnen Polybutadienfilm oder ein dünnes Polybutadienrohr, einen dünnen Silikon/Poiycarbonat-Mischpolymerfilm
oder ein dünnes Silikon/ Polycarbonat-MischpolymeiTohr, einen porösen Polytetrafluoräthylenfilm
oder einen porösen Polypropylenfilm. Die Dicke des Films oder Rohrs beträgt zweckmäßig 0,05 bis 3 mm. Vorzugsweise ist das
erfindungsgernäß verwendete Gehäuse bzw. das Gehäuse in der erfindur.gsgernäßer. Vorrichtung aus
Silikonpolymer, Polybutadien oder einem Silikon/Polycarbonat-Mischpolymer
hergestellt.
Als Material der Rohre zum Einführen und Abziehen des Kulturmediums und der schwimmenden Zellen kann
man die gleichen Materialien verwenden, wie man für das Gehäuse verwendet.
Das Rohr zur Verbindung der Zellkultureinheit mit dem Vorratsbehälter des Kulturmediums ist auch
zweckmäßig aus einem Material mit ausgezeichneter Gasdurchlässigkeit hergestellt. Beispiele für derartige
Materialien sind Silikonpolymer, Polybutadien und ein
;n Silikon/Polycarbonat-Mischpolymeres. Während man
das Kulturmedium durch das Rohr leitet, führt man Sauerstoff dem Kulturmedium durch das Rohr zu.
Die Zellen, die man mit dem erfindungsgemäßen Verfahren kultivieren kann, sind keinen Begrenzungen
, unterworfen, sofern sie schwimmende Zellen sind. Beispiele für derartige schwimmende Zellen sind
genauer in Soshiki Baiyo, Asakura Shoten, Tokyo, Seilen 265 bis 275 (1970) (Jtinnosuke Nakai et al.) und
Jingansiiibo no Baiyo, Asakura Shoten, Tokyo (1975) ι (Shoichi Oboshi et al.) beschrieben. Typische Beispiele
für schwimmende Zellen sind l.ymphocytenzellen, Knochenmarktumorzellen, Lymphomzellen, Leukämiezellcn,
Brustkrebszellen, L.eberkrebszellen und Leukozytenzellen. Das erfindungsgemäße Verfahren ist
:-, besonders wirksam bei der Vermehrung von Knochentnarktumorzellen,
Leukämiezellen und LymphocytenzeMeT
und es ist ferner besonders wirksam bei der Vermehrung von schwimmenden Zellen, die man durch
Zellfusion von Knochenmarktumorzellen und anderen
:i. Zellen erhalten hat, wie z. B. Milzzellen oder Lymphocytenzellen.
Den Arbeitsgang der Kultivierung gemäß der Erfindung kann man auf nachstehende Weise durchführen.
ι-, Zuerst sterilisiert man die Zellkultureinheit, die Rohre
und den Vorratsbehälter für das Kulturmedium getrennt voneinander oder in dem Zustand, in dem sie
miteir ander verbunden sind. Für diese Sterilisation kann
man beispielsweise eine Dampfsterilisation, Gassterili-
Ji! sation. Bestrahlungssterilisation oder Formalinsterilisation
anwenden. Besonders günstig ist die Dampfsterilisalion.
weil der Arbeitsgang einfach isi und man keine Nachbehandlung nach der Sterilisation braucht. Da man
Polysulfon und Polyäthersulfon dampfsterilisieren kann,
4-, kann man sie zweckmäßig als Material für die
Hohlfasern verwenden. Im Fall beispielsweise der Gassterilisation oder Formalinsterilisation ist es nötig,
das restliche Gas oder Formalin aur der Vorrichtung nach der Sterilisation vollständig auszuwaschen, indem
->o man wiederholt Kulturmedium durch die Kultivierungsvorrichtung durchleitet.
Nach der Sterilisation kann man die schwimmenden Zellen in den Raum zwischen den Hohlfasern und dem
Gehäuse unter Verwendung einer Spritze einimpfen.
Als schwimmende Zellen verwendet man im allgemeinen Zellen, die in einem Kulturmedium suspendiert sind.
Die Zelldichte der Suspension für die Einimpfung beträgt zweckmäßig 105WsSx 106 Zellen/ml, obwohl sie
je nach Typ der Zellen variieren kann.
t-,0 Nach Beendigung des Einimpfens setzt man die
gesamte Kultivierungsvorricntung oder die Vorrichtung mit Ausnahme der Pumpe in den Kohlendioxidgasinku
bator, in den man ein Gasgemisch von Luft/CC>2 oder
O2/CO2 zuführt Die CO2-Konzentration beträgt am
besten 5 bis 10 Gew.-°/o. Die Temperatur im Inkubator
stellt man auf etwa 35 bis 38° C ein, und man hält das
Innere des Inkubators ständig in einem ausreichend feuchten Zustand, so daß man verhindert, daß Wasser zu
sehr aus clem durchtränkenden Medium bzw. Perfusat
entfernt wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren zeigt eine Anzahl von Vorteilen gegenüber den Methoden des Standes der
Technik.
Gemäß dem erfindungsgemäDen Verfahren ist die Vermehrungsgeschwindigkeit der schwimmenden Zellen
groi* und man kann sie in höherer Dichte als bei der
Suspensionsmethode wachsen lassen. Im allgemeinen sind die schwimmenden Zellen im Gegensatz zu den
haftenden Zellen so schwach, daß es schwier.g ist, sie in
hoher Zelldichte zu kultivieren. Wenn die Zelldichte zunimmt, wird vermutlich die gegenseitige Beeinflussung
zwischen den Zellen stark, und erschwert es ihnen, ihr Leben aufrecht zu erhalten. Demgemäß nimmt man
an, daß das Kultivierungsverfahren gemäß der Erfindung die kontinuierliche und rasche Zufuhr von
Nährstoffen und Sauerstoff und die kontinuierliche und rasche Entfernung von Zcüabfällcn durch die üohifasern
erlaubt, wodurch man Bedingungen erzeugt, die genügend vorteilhaft für die Zellen sind, so daß sie die
nachteiligen Wirkungen der gegenseitigen Beeinflussung zwischen den Zellen überwinden.
Daher erlaubt die Kultivierungsmethode gemäß der Erfindung eine Minimalisierung der Vorrichtungsgröße
bei der Kultivierung großer Mengen von schwimmenden Zellen. Ferner kann man aufgrund der Semipermeabilität
der Hohlfasern ein Kulturmedium mit einem Gehalt an einem metabolischen Produkt, das von den
schwimmenden Zellen erzeugt wurde, in relativ hoher Reinhf '. leicht von den Zellen abtrennen; beispielsweise
kann man ein Kulturmedium, das Antikörper oder alpha-Fetoprotein enthält, leicht von Knochenmarktumorzellen
bzw. l.eberkrebszellen abtrennen, wenn man
die Zellkultureinheit der schwimmenden Tierzellen gemäß der Erfindung verwendet. Das metabolische
Produkt kann man aus dem so erhaltenen Kulturmedium auf übliche Weise abtrennen. Beispielsweise kann
man ein alpha-Fetoprotein reinigen, indem man das Kulturmedium, das man von Leberkrebszellen abgetrennt
hat, gegen eine Ammoniumsulfatfraktionierung aussalzt bzw. mit Ammoniumsulfat fraktioniert aussalzt,
mit einer Pufferlösung dialysiert und mit einer lonenaustauschchromatographie entwickelt. Insbesondere
sind die Methoden zur Herstellung von spezifischen Amikörpern durch Zellfusion von Knochenmarktumorzellen
und verschiedenen Zellen, die Antikörper erzeugen, in letzter Zeit fortgeschritten (siehe European
Journal of Immunology, Bd. 6, Seiten 511—519 [1976]). Das erfindungsgemäße Verfahren ist zur Kultivierung
von Hybridzellen geeignet, die spezifische Antikörper erzeugen, und die man durch eine derartige Zellfusion
erhalten hat, und es ermöglicht die Herstellung von verschiedenen hochreinen Antikörpern in großen
Mengen. Demgemäß ist der medizinische und tiermedizinische Wert der Erfindung bedeutend.
Ferner ist es bei den Methoden des Standes der Technik nötig, die Zellen von dem Kulturmedium
abzutrennen, um periodisch das Kulturmedium auszutauschen. Dagegen ist bei dem erfindungsgemäßen
Verfahren eine derartige Abtrennung nicht nötig, und man kann das Kulturmedium kontinuierlich zuführen.
Das ist ein großer Vorteil zur Erzielung einer praktischen Massenkultivierung.
Ferner ist bei der Methode der Suspensionskultivierung die Möglichkeit einer Verunreinigung mit Mikroorganismen
bemerkenswert groß, wie z. B. mit Bakterien oder Schimmel, und man muß beträchtliche
Aufmerksamkeit bei der Kultivierung über lange Zeiträume aufwenden. Dagegen können bei dem
erfindungsgemäßen Verfahren, sobald die schwimmenden Zellen aseptisch eingeimpft sind, keine Mikroorga-
-, nismen durch die Wände der Hohlfasern durchgehen und sich mit den schwimmenden Zellen vermischen.
Daher kann man aseptische Bedingungen leicht über lange Zeiträume aufrecht erhalten. Sogar wenn das
Kulturmedium durch Mikroorganismen verunreinigt
in werden sollte, werden die schwimmenden Zellen nicht
durch die Mikroorganismen verunreinigt.
Nachstehend wird die Erfindung durch Beispiele näher erläutert.
jCv-nS /ΛΓίέιι Vui'i rüiysuiiuiiiiumiaseni inii einem
.ή inneren Durchmesser von 250 μηι, einem äußeren
Durchmesser von 350 μπι und einem Porendurchmesser von 1,8 nm, 3 nm, 5 um, 10 nm, 20 nm bzw. 50 nm stellte
man her, indem man ein aromatisches Polysulfon in einer gemischten Lösung von N-Methylpyrrolidon
r, (Lösungsmittel), Dimethylsulfoxid (nicht als Lösungsmittel), Wasser und Natriumnitrat löste und in Wasser
(Koagulierungsflüssigkeit) durch eine Ringlochdüse extrudierte. Danach führte man je 100 jeder der
Polysulfonhohlfasem in eine Silikonpolymerröhre mit
in einem inneren Durchmesser von 1 cm, einem äußeren
Durchmesser von 1,3 cm und einer Länge von 8 cm ein und verschloß beide Enden der Silikonröhre zusammen
mit dem Bündel der Hohlfasern unter Verwendung eines Silikonpolymer-Klebstoffs. Nachdem der Silikon-
j-, polymer-Klebstoff gehärtet war, schnitt man die
Silikonröhren an ihren Enden ab und stellte dadurch Zellkultureinheiten mit einer Silikon-Befestigungsschicht
und Hohlfasern mit offenen Enden her. Danach verband man Silikonpolymerrohre von 50 cm Länge
(innerer Durchmesser 3 mm, äußerer Durchmesser 5 mm) mit beiden Enden der wie beschrieben hergestellten
Zellkultureinheiten unter Verwendung von Verbindungsgliedern. Diese Silikonpolymerrohre verband man
mittels einer Pumpe mit einem 200-ml-Vorratsbehälter des Kulturmediums, der aus Silikonpolymer hergestellt
war, und stellte dadurch eine Zellkultivierungsvorrichtung her.
Nach der Dampfsterilisation der wie oben hergestellten Zellkultivierungsvorrichtung führte man 100 ml
so eines Kulturmediums (bestehend aus 80% von mit Dulbecco modifiziertem Eagle-Kulturmedium und 20%
Pferdeserum) in den Vorratsbehälter für das Kulturmedium ein und ließ es durch das Innere der Hohlfasern mit
Hilfe der Pumpe zirkulieren. Die Gesamtmenge einer Lösung, die man durch Suspendieren von 1,08x106
Knochenmarktumorzellen von Mäusen (MCP-Il) in
1 ml des gleichen Kulturmediums wie oben hergestellt hatte, impfte man mit einer Spritze in den Raum
zwischen den Hohlfasern und dem Gehäuse.
Die Vorrichtung mit Ausnahme der Pumpe setzte man in eine isotherme Kammer, die man bei 38° C hielt,
und führte etwa 200 bis 300 ml/min (pro 0,03 m2 Kammerfläche) eines Gasgemisches, das aus 95% Luft
und 5% CO2 bestand, in die isotherme Kammer ein. Man
entnahm Proben über einen Zeitraum und bestimmte die Anzahl der vermehrten Zellen. Die Ergebnisse sind
in Tabelle 1 gezeigt In diesem Fall tauschte man am 7. und am 15. Tag das Kulturmedium aus.
10
l'orendurchmesser der
llohlfiiscrn (0,1 nm)
llohlfiiscrn (0,1 nm)
Λη/ahl dor
eingeimpften /eilen IS. liiu
eingeimpften /eilen IS. liiu
18 {Vergleich) | Ι,08 x | 1 Ο | 1,20 x | K)" | 1,20 x | K)" |
30 | 1,08 x | ΙΟ" | 1,35 x | H)" | 0,81 x | 10s |
50 | 1,08 x | 10" | 3,00 X | K)' | 1,23 x | 10s |
10-' | 1,08 x | 10" | 4.20X | KV | 1,75 x | 10s |
2 x 10- | 1.08 X | in" | 5.00 X | 10' | 1,90 X | 10s |
5 x I Ο | 1.08 X | 10" | 5.70 x | 10" | 2.10 x | 10s |
Man verwendete drei Arten von Celluloseacetathohltasern mit einem inneren Durchmesser von 250 μιπ,
einem äußeren Durchmesser von 350 μιη und Porendurchmessern
von 10 nm, 2xlO2nm bzw. äxKPnm.
Jeweils 30 der genannten Hohlfasern führte man in drei Silikonpolymerröhren ein, die jeweils einen inneren
Durchmesser von 1 cm, einen äußeren Durchmesser von 1,3 cm und eine Länge von 8 cm aufwiesen, und man
stellte eine Zeilkultivierungsvorrichtung auf gleiche Weise wie in Beispiel 1 her.
Nur die Zellkultureinheit sterilisierte man mit Äthylenoxidgas 5 h lang, und die anderen Teile
dampfsterilisierte man. Nach der Sterilisation ließ man 100 ml des gleichen Kulturmediums wie in Beispiel 1
durch die Vorrichtung zirkulieren und tauschte es gegen frisches Kulturmedium einmal am Tag aus. Diesen
Arbeitsgang wiederholte man 3 Tage lang und entfernte das restliche Äthylenoxid.
Danach impfte man Knochenmarktumorzellen von Mäusen (MCP-11) auf gleiche Weise wie in Beispiel 1 ein
und ließ sie wachsen. Man entnahm Proben über einen Zeitraum und zählte die Anzahl der vermehrten Zellen
mit einem Mikroskop. Die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
Porendurch messer der Hohlfasern (li.l nm) |
Anzahl der eingeimpften Zelien |
106 | 9. Tag | 107 | 18. Tag | 108 |
lo- | ι,οοχ | 10" | 3,5OX | 107 | 1,50X | 108 |
2 X 103 | ι,οοχ | 106 | 4.75 x | 107 | 2,0OX | 108 |
5 X 104 | ι,οοχ | 3 | 3,0OX | 1,4OX | ||
Tabelle | ||||||
(Am 7. und am 15. Tag tauschte man das Kulturmedijm
aus.)
Zum Vergleich ließ man die gleichen Zellen wie oben
Zum Vergleich ließ man die gleichen Zellen wie oben
.X) IM ueiii gleichen Kulturmedium "wie über! ΐΤΐΐί CiTiCr
Suspensionsmethode wachsen. Als Suspensionsmethode wandte man die Anzapfmethode im 100-ml-Maßstab
an. Die Ergebnisse sind in F i g. 8 gezeigt, wobei A die Kultivierungsergebnisse unter Verwendung der Kultureinheit
aus den Hohlfasern mit einem Porendurchmesser von 2 χ 102 nm anzeigt und B die Krgebnisse unter
Anwendung der Suspensionsmethode anzeigt. Der Pfeil j in Fig.8 zeigt an, daß man das. Kulturmedium
ausgetauscht hatte.
Unter Verwendung von 30 Celluloseacetathohlfasern
j5 mit einem inneren Durchmesser von 250 μηι, einem
äußeren Durchmesser von 350 μιτι und einem Porendurchmesser
von 2 χ 102 nm stellte man eine Zellkultivierungsvorrichtung
auf gleiche Weise wie in Beispiel 1 her.
Gemäß der Methode, die im European Journal of Immunology, Bd. 6, Seiten 5t 1 bis 519 (1976) (Millstein
et al.) beschrieben ist, erhielt man Erythrc "ytenantikörper von Schafen durch Zellfusion von Knochenmarktumorzellen
von Mäusen (MPC-Il) und Milzzellen von Mäusen, die man mit Schafserythrocyten immunisiert
hatte.
10* dieser Zellen suspendierte man in 1 ml des Kulturmediums, impfte es in die genannte Zellkultureinheit
ein und ließ es darin unter den gleichen Bedingungen wie in Beispiel 1 wachsen.
Zum Vergleich kultivierte man die Zellen mit der gleichen Suspensionsmethode wie in Beispiel 2.
Die Veränderung in der Zellanzahl im Laufe der Zeit untersuchte man, und die erhaltenen Ergebnisse sind in
Tabelle 3 gezeigt
Kultivierungsmethode
Anzahl der
eingeimpften
Zellen
9. Tag
18. Tag
Zellkultureinheit mit | Hohlfasern | 106 | 4,5OX | 10' | 2,2 | X | 108 |
Suspensionsmethode | (10 ml) | 106/ml | 2,10X | 107/ml | 8,0 | X | 107/ml |
(Anzapfmethode) |
Unter Verwendung verschiedener Hohlfasern stellte man Zellk'jliivierungsvorrichtungen auf gleiche Weise
wie in Beispiel 1 her. Man impfte Burkitt-Lymphomzel-
len von menschlichen Leukämiezellen und Knochermarktumorzellen
von Mäusen in die Zeilkultivierungsvorrichtung auf gleiche Weise wie in Beispiel 1 und ließ
sie wachsen. Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 gezeigt.
Zclltyp | Material der I loh !fasern | innerer | l'oren- | Anzahl der Zellen | 18. Tag | 10" |
Durch messer/ |
durch- mcsscr |
eingeimpft | |/>.S I Kf |
|||
,'iuBerer Durch |
(0.1 mm) | 10" | ||||
messer | 10" | |||||
(VIII) | 5,00 x | 10" | ||||
Lyrnphomzellen von | Polycarbonat | 200/250 | 25 | 2.00 x 10" | 1 "ΙΛ v/ I ,ZU 'N |
108 |
menschlichen Leukämie | Ceiiuiuseucciai | 200/25·" | .nl I U |
z,im ^- 11* | 7,00x | |
zellen | Polyacrylnitril | 250/350 | 50 | 2.00 x 10" | 2,50 X | |
Knochenmarktumorzellen | Poly met hy I methacry hu | 250/350 | M) | 2.00 x 10" | 7.00 x | |
Polycarbonat | 200/250 | 25 | 2.00X 10" | 1.10 x | ||
VUlI IVlclU^CII | Polyäthersulfon | 250/350 | 40 | 2.00 x 10" | ||
Periphere Lymphocyten, die man vom Menschen genommen hatte (vgl. Practical Immunology, Blackwell
Scientific Publications, Seiten 17 bis 18 [Leslie Hudson
und Frank C. Hay]) suspendierte man in einem Kulturmedium RPMI 1640 (mit einem Gehalt an 20%
Embryoserum von Kühen), so daß man eine Zelldichte von 10/ml bzw. 5 χ lOVml erzielte. Auf gleiche Weise
wie in Beispiel 1 impfte man sie in die gleiche Zellkultivierungsvorrichtung wie in Beispiel 2 ein. Nach
einer Woche entnahm man die Zellen aus der Vorrichtung und maß die Aktivität der Lymphocyten
mit dem Pigmentausschlußtest (s. o. Seiten 30 bis 32) unter Verwendung von Trypanblau und verglich sie mit
der vor dem Einimpfen. Zur gleichen Zeit wiederholte man den Arbeitsgang unter Verwendung der Methode
der stationären Schwimmkultur: die Ergebnisse sind in Tabelle 5 gezeigt.
Methode | Restaktivität | am 7. Tag (%) |
Zahl der | Zahl der | |
eingeimpften | eingeimpften | |
Zellen | Zellen | |
= K)1VmI | =■■ 5 x 101VmI) | |
Kultivierung unter | 80 | 75 |
Verwendung von | ||
Hohlfasern | ||
Stationäre Schwimm | 60 | 0 |
kultur |
Restaktivität am 7. Tag =
Pigrr.entausschlußfahigkeit am 7. Tag 100.
Pigmentausschlußfähigkeii vor dem Einimpfen
Der Ausdruck »Tierzellen« umfaßt in diesem Zusammenhang auch menschliche Zellen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Verfahren zur Kultivierung von schwimmenden Tierzellen, dadurch gekennzeichnet, daß
man ein Kulturmedium in eine Zellkultureinheit einführt, die ein Gehäuse und eine Mehrzahl von
Hohlfasern im Gehäuse eingeschlossen umfaßt, wobei die Hohlfasern an ihren beiden Enden zur
Außenseite des Gehäuses offen sind und einen Porendurchmesser von 2,0 nm bis 104 nm aufweisen,
und man das Kulturmedium durch das Innere der Hohlfasern durchleitet und die schwimmenden
Tierzellen im Raum zwischen dem Gehäuse und den Hohlfasern kultiviert.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Gehäuse
und eine Mehrzahl von Hohlfasern, die in dem Gehäuse eingeschlossen sind, wobei die Hohlfasern
an ihren beiden Enden zur Außenseite des Gehäuses offen sind und einen Porendurchmesser von 2.0 bis
10*nin aufweisen, und durch eine Anordnung, die das Durchleiten eines Kulturmediums durch das
Innere der Hohlfasern und die Kultivierung von schwimmenden Tierzellen im Raum zwischen dem
Gehäuse und den Hohlfasern erlaubt
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Porendurchmesser der Hohlfasern im
Bereich von 10 nm bis 5 χ 103 nm.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse aus Silikonpolymer,
Polybutadien oder einem Silikon/Polycarbonat-Mischpolymer
hergestellt ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zellkultureinheit
mit einem Vorratsbehälter für das Kulturmedium durch ein Rohr verbunden ist, das aus
Silikonpolymer, Polybutadien oder einem Silikon/ Polycarbonat-Mischpolymer hergestellt ist
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Silikonpolymer-Klebstoff
als die beiden Enden der Hohlfasern an Ort und Stelle haltende Befestigungsschicht
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