DE2715821C2 - Verfahren zur in vitro-Zellkultur und Zellkultur-Reaktionsgefäß zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur in vitro-Zellkultur und Zellkultur-Reaktionsgefäß zur Durchführung dieses VerfahrensInfo
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Description
Die Kultivierung lebender Zellen in vitro ist die Grundlage vieler Verfahren, so beispielsweise für die Herstellung von Virus-Impfstoffen, die Gewinnung wertvoller Nebenprodukte des Zellstoffwechsels und die Herstel-
lung gewebeartiger Stoffe für künstliche Organe.
Für die Kultivierung von Zellen in vitro sind bisher verschiedene Verfahren entwickelt worden.. Bei einem
weit verbreiteten Verfahren haften und wachsen die Zellen auf der flachen Seite-entsprechend geformter stationärer Behälter, beispielsweise üblichen Petrlschalen oder rechteckig geformten Kulturplatteri. Auch in den
Vorrichtungen mit Plattenstapeln, In denen eine endlose Kunststoffolie um eine Reihe von in bestimmten
Abständen voneinander angeordneten Trägern geführt wird, wie in der US-PS 38 43 454 beschrieben, werden
flache Oberflächen angewendet. Für die Zellkultivierung In Elnschlcht-Kulturen kann anstelle von blankem
Glas oder Kunststoff auch coliagenbeschlchtetes Glas als Träger verwendet werfen. Als dreidimensionale
Trägermatrix wurde für die ZeliKultivIerung auch bereits ein collagenbeschichteter Celluloseschwamm vorgeschlagen. Nähere Einzelheiten über diese und andere konventionelle Zellkuiturverfahren sind in bekannten
Standardwerken, beispielsweise dem von Kruse und Patterson, »Tissue Culture Methods and Applications«,
Academic Press, New York 1973, zu finden.
Vor kurzem wurde die Verwendung hohler Fasern oder synthetischer Kapillaren als Trägermatrix für die Zeilkultur beschrieben [vgl. Knazek, »Science«, 178, 65-67 (1972)]. Eine zur Durchführung dieses Verfahrens geeignete spezielle Vorrichtung Ist in den US-PS 38 21 087 und 38 83 393 beschrieben. Bei dieser Vo,£chtung Ist ein
Bündel von Ultrafiltrationsverfahren in einem zylindrischen Gehäuse oder einer Hülse zusammengefaßt. Diese
Vorrichtung arbeitet Un wesentlichen auf der Basis der Membranperfusion durch künstliche Kapillaren. Die
große Oberfläche des Hohlfasersystems erlaubt den selektiven Transport durch die Faserwände hindurch und
ermöglicht molekulare Austauschvorgänge zwischen dem das Faserinnere durchfließenden Flüssigkeitsstrom
und einem Bad auf der Außenseite der Fasern durch einfache Gradientendiffusion.
Eine solche Hohlfaserapparatur wird von Knazek in »Federation Proc«, 33, 1978-81 (1974), und in »Exptl.
Cell Res.«, 84, 251-254 (1974), näher beschrieben. Nach den dortigen Angaben wird sie zur Herstellung von
HCG-Hormonen aus menschlichen Chorlocarcinomzellen erhalten. Dabei Ist die Wachstumsgeschwindigkeit
elfmal größer als In einem 75 cm2-Elnsch!cht-Kolben gemäß Falcon. Hülsengeräte der von Knazek beschrlebenen Art und deren Verwendung In der Zellkultur sind In »American Lab.«, Oktober 1974, S. 33-38, beschrle-
so ben.
Obgleich diese bekannten Verfahren und Vorrichtungen nach Knazek für die Zellkultlvlerung durchaus
brauchbar sind, hat sich In der Praxis gezeigt, daß die Anwendung einer Bündel- oder Hülsenanordnung mit
Durchfluß des Kulturmediums durch die längsgerichteten Kapillarmembranen eine völlige Durchdringung des
Faserbündels mit den Zellen verhindert und ein unerwünschtes Gefälle Im Strom des Kulturmediums erzeugt.
Die Unfähigkeit der Zelle, das Faserbündel völlig zu durchdringen, führt zu einer ungleichmäßigen Verteilung
der Zellen und zu einer unvollständigen Ausnutzung der für die Zellanlagerung vorhandenen Faseroberfläche.
Das unerwünschte Gefälle besteht aus einer ungleichmäßigen Verteilung und Ausnutzung des flüssigen Kulturmediums. Beim Hindurchfließen des Kulturmediums durch das Reaktionsgefäß stehen der. zu kultivierenden
Zellen In der Nähe des Einlasses mehr Nährstoffe zur Verfügung, während In Richtung auf den Auslaß die
u) Konzentration an Stoffwechselprodukten, wie z. B. Milchsäure, Im Kulturmedium zunimmt, wodurch In unerwünschter Welse der pH-Wert beeinflußt wird und andere toxische Einwirkungen auf die Zellen entstehen.
Aufgabe der Erfindung war es daher, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu entwickeln, mit deren Hilfe es
möglich Ist, die Nachtelle der bekannten Verfahren und Vorrichtungen zu eliminieren, Insbesondere für eine
gleichmäßigere Verteilung des Zellwachstums auf den Fasern und eine bessere Ausnutzung der verfügbaren
μ Fuscroberflllche als bei den bisherigen Verfahren und Vorrichtungen zu sorgen.
Es wurde nun gefunden, daß diese Aufgabe erfindungsgemäß gelöst werfen kann, einerseits durch
ein Verfahren zur In vltro-Zellkultur, d. h. zur Kultivierung von Zellen In vitro, bei dem die wachsenden
Zellen auf einer Vielzahl von längsgerichteten Fasern, die einem Zellkultur-Reaktionsgefäß mit Ein- und
Auslässen für das Kulturmedium angeordnet sind, angelagert wetden, das dadurch gekennzeichnet ist, daß die
Fasern in einer flachen Schicht angeordnet werden und das Kulturmedium so verteilt wird, daß es gleichförmig
durch die Faserschicht und quer zur Ebene der Faserlängsachsen fließt, und andererseits durch ein
Zellkultur-Reaktlonsgefäß mit einem Gehäuse, einer Reaktionskammer innerhalb des Gehäuses, Einlassen und
Auslässen für ein Kulturmedium, die mit dieser Kammer in Verbindung stehen, und einer Vielzahl längsgerichteter,
in der Kammer befestigter Fasern, zur Durchführung des vorstehend beschriebenen Verfahrens, das
dadurch gekennzeichnet ist, daß die längsgerichteten Fasern in einer flachen Schicht angeordnet sind, und das
ferner gekennzeichnet Ist durch eine den Fluß des Kulturmediums gleichförmig durch die Faserschicht und
quer zur Ebene der Längsachsen der Fasern leitende Verteilervorrichtung.
Der quer zum Faserbett verlaufende Strom des Kulturmediums bei Anwendung des erfindungsgemäßen
Verfahrens und Verwendung des erfindungsgemäßen Zellkultur-Reaktionsgefäßes und der verhältnismäßig
kurze Weg durch das.- Faserbett ergeben zusammen einen einheitlicheren Kulturmediumstrom, als er bei dem
parallelen Durchfließen eines Kapillarbündels gemäß den bisher bekannten Verfahren zu erzielen war. Ferner
wird erfindungsgemäß eine gleichmäßigere Verteilung des Zellwachstums auf den Fasern und eine bessere
Ausnutzung der verfügbaren Faseroberfläche erzielt. Das erfindungsgemäße Reaktionsgefäß schließt auch die
Nachteile der bekannten Reaktionsgefäße mit parallelem Durchstrom aus, bei denen die Zellen die Faserbündel
nicht ausreichend durchdringen können und die Nährstoffe am Einlaß verbraucht werden, während eine graduelle
Nährstoffverarmung und eine unerwünschte Stoffwechselproduktanreicherung auftreten :;ls der Nährmediumstrom
das andere Ende der Reakticnskarnmer erreicht. 2ö
Gemäß einer bevorzugten Ausgestalttvsg der Erfindung erfolgt die Verteilung so, daß das Kulturmedium
durch eine Einlaßverteilerplatts fließen muß, die eine Vielzahl von kleinen Perforationen aufweist und praktisch
parallel zur Faserschicht und zwischen Ihr und dem Einlaß für das Medium angeordnet ist, wobei als Verteilerplatte
vorzugsweise ein Metall-Mlkrofllter verwendet wird.
Gemäß weiteren bevorzugten Ausgestaltungen ist
ein Auslaß-Metall-Mikrofilter auf der Auslaßseite der Faserschicht und praktisch parallel zu Ihr angebracht;
hat die Metall-Mikrofilter-Verteilerplatte auf der Eiruaßsette eine Porengröße von etwa 0,5 bis 10 μπι und der
Metall-Mikrofilter auf der Auslaßseite hat eine Porengröße von etwa 10 bis 100 μπι;
sind Zugangsmöglichkeiten zu der Kammer für die Beimpfung und Probenentnahme vorhanden;
stehen getrennte Gaseinlässe und Gasauslässe mit der Kammer in Verbindung; ist die Gehäusedecke innen konisch, wodurch die Höhe der Kammer In allen Richtungen radial vom Deckelmittelpunkt
ausgehend abnimmt, und ist der Auslaß für das Kulturmedium in der Mitte der Decke angeordnet;
besteht das Gehäuse aus einem abnehmbaren Ober- und Unterteil und eines der Gehäuseteile Ist mit Vorsprüngen
für eine wasserdichte Verbindung mit dem anderen Gehäuseteil versehen;
die längsgerichteten Fasern bestehen aus einem fortlaufenden Faserstrang, der in praktisch gleichmäßiger Dicke
um ein Trägergitter gewickelt ist;
besteht die Faserschicht aus etwa 1 bis 50 Lagen einzelner Fasern;
sind die längsgerichteten Fasern hohl und für Luft und Sauerstoff durchlässig und die Reaktionskammer weist
Gaselnla J- und Gasauslaßleitungen für die Belüftung durch diese hohlen Fasersegmente auf; und
besteht das Gehäuse aus einem abnehmbaren Ober- und Unierteil, von denen ein Gehäuseteil mit Vorsprüngen
für eine wasserdichte Verbindung mit dem anderen Gehäuseteil ausgestattet ist, wobei die Faserschicht
zwischen einem oberen Metall-Mikrofilter mit einer Porengröße von etwa 10 bis 100 μπι und eineiT· unteren
Metall-Mikrofilter, der als Verteiler dient und eine Porengröße von etwa 0,5 bis 10 μπι aufweist, eingeschoben
ist.
Das Wesen der in der vorliegenden Anmeldung beschriebenen Erfindung besteht darin, daß längsgerichtete *5
hohle oder volle Fasern in einer flachen Schicht als Matrix für die Zellanlagerung angeordnet sind und der
Strom des Kulturmediums praktisch gleichförmig durch die Faserschicht und quer zur Ebene der Längsachsen
der Fasern geleitet wird. Durch die Verwendung eines relativ flachen Faserbettes und eines relativ kurzen
Weges des Kulturmediumstroms wird das Gefälle von Nährstoffen und Stoffwechselprodukten Im Vergleich zu
aen bekannten Bündel- oder Hülsenanordnungen wesentlich verringert und eine vollständigere Ausnützung der
Faserobcrfläche erzielt.
Der hier verwendete Begriff »flache Schicht« steht für eine Schicht oder ein Bett, dessen Länge und Breite
wesentlich größer sind als die Dicke der Schicht.
Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die beiliegendem Zeichnungen näher erlämert. Es
zeigt
Fig. 1 eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Zellkultur-Reaktlonsgefäßes In perspektivischer Darstellung;
Flg. 2 eine auseinandergezogene Darstellung des Zellkultur-Reaktionsgefäßes gemäß Flg. 1, welche die
Innenteile zeigt;
FI g. 3 einen Schritt entlang der Linie 3-3 der FI g. 1; «>
Flg. 4 eine auseinandergezogene Darstellung einer weiteren Ausführungsform des erflndungsgetnäßen Zellkultur-Reaktionsgefäßes;
und
Flg. 5 eine perspektivische Darstellung einer dritten Ausfuhrungsform des erfindungsgemäßen Zellkultur-Reaktlonsgefäßes.
In den Flg. 1-3 bezeichnet die Ziffer 10 allgemein ein (Zellkultur-Reaktions-)Gefäß. Das Gefäß 10 besteht «
aus einem Im allgemeinen rechteckigen, parallelen, mit Rohren versehenen Gehäuse 11 mit einem abnehmbaren
Unterteil 12 und Oberteil 13. Das Unterteil 12 hat parallele (Selten-)wände 14 und IS sowie parallele (Stirn-)
wände 16 und 17. In gleicher Welse hat das Oberteil 13 parallele (Seiten-)wände 18 und 1? und parallele
(Stlrn-)wände 10 und 21. Bei dem Oberteil 13 sind die unteren Teile der Wände 18, 19, 20 und 21 zurückgesetzt,
so daß sie bündig in den Umfang der Innenselten der Wände 14, 15, 16 und 17 des Unterteils 12 passen,
während die oberen Flanschteile der Wände 18, 19, 20 und 21 so gearbeitet sind, daß sie eben auf dem oberen
Rand der Wände 14, 15, 16 und 17 aufsitzen.
s Die zwei Teile des Gehäuses 11 werden in geeigneter Welse mit konventionellen Befestigungen, wie Zwingen,
Schrauben oder Bolzen 37 mit Flügelmuttern 22, wie abgebildet oder In ähnlicher Welse miteinander
verbunden. Falls gewünscht, kann für die beiden Gehäuseteile auch ein Klebverschluß verwendet werden.
Im geschlossenen Zustand begrenzen die Ober- und Unterteile 12 und 13 eine Kammer 23 Innerhalb des
Gehäuses. Der Boden 24 des Gehäuses Ist praktisch flach, während die Decke 25, wie abgebildet, Im allgemeilij
nen eine konische Form hat, so daß die Höhe der Kammer 23 vom Mittelpunkt deir Decke 25 ausgehend radial
in alle Richtungen abnimmt.
In die Wände des Gefäßes 10 und als Verbindung zu der Kammer 23 sind (Medlum-)elnlässe 26 und 27 In
das Unterteil 11 und der (Medlum-)anschluß 28 In die Mitte des Oberteils eingefußt. Die Medlumelnlässe sind
außerdem mit einem Mediumvorratsbehälter verbunden, aus dem das Medium über Pumpen oder durch hydrostatischen
Druck zufließt (nicht abgebildet). Der Medlumaiislaß Ist mit einem Behälter für verbrauchtes
Medium verbunden (nicht abgebildet). Ebenso Ist eine Zugabe (Einlaß) 29, der *ur Beimpfung und Probenentnahme
verwendet werden kann, Im Oberteil 13 angebracht. Zu jedem der Me(lium-Elnlässe/-Auslässe 26,
27, 28 und 29 gehört ein Adapter .10, 3!, 32 bzw. 33 zur EeguUsrung dss Mcdiuir.flüsscs und zur Verteilung
des Mediums In der Reaktionskammer.
Eine Schicht längsgerichteter Fasern 34 wird als relativ flaches, niederes Bett In der Kammer 23 auf einer
rechteckigen Verteilerplatte 35 angeordnet. Eine Vielzahl von kleinen öffnungen 36 Ist In praktisch gleichmäßigen
Abständen voneinander auf der Oberfläche der Verteilerplatte 35 für das Aufwärtsströmen des Mediums
angeordnet. Diese Öffnungen oder Perforationen können z. B. etwa 1 bis 10 mm Durchmesser haben und
können entsprechend bis zu beispielsweise etwa 10 cm voneinander entfernt liegen. Die Verteilerplatte 35 Ist In
geeigneter Welse in der Kammer 23 montiert, so daß sie praktisch In einer horizontalen Ebene über den Einlassen
26 und 27 liegt. Diese Montierung kann mit konventionellen Mitteln, wie Haltern, Flanschen oder Verklebungen,
erfolgen.
Die in dem Gefäß 10 für die Zellanlagerung verwendeten längsgerichteten Fasern können hohle Röhrchen
oder volle Fasern mit Durchmessern von Im allgemeinen etwa 100 bis 1000 μηι sein. Diese Fasern können aus
jedem Material hergestellt werden, das für die Zellen nicht toxisch Ist, das leicht zu Fasern gesponnen werden
kann und das die Zellanlagerung erlaubt. Zu den geeigneten Materlallen gehören z. B. verschiedene Acrylnltrllpolymere,
Styrolpolymere, polyionische Polymere, Polycarbonate, Polysulfone, Polykohlehydrate wie Cellulose
und Cellulosederivate, z. B. Celluloseacetat-, Cellulosetriacetat- und Cellulosepropionatester, Polypeptide wie
Collagen, Siliconkautschukpolymere, Fluorkohlenstoffe und ähnliche synthetische Harze. Beispiele geeigneter
Fasern aus diesen Stoffen und Verfahren zu Ihrer Herstellung sind In den US-PS 32 28 876, 35 83 907 und
38 21 087 beschrieben.
Die Fasern können wie in Flg. 2 parallel oder z.B. als geordnetes oder zufällig verteiltes Netz angeordnet
werden. Das Faserbett kann auch mehrere Schichten überelnandergelagerter einzelner Fasern enthalten und Im
allgemeinen Ist die Verwendung von einer bis zu etwa 50 Faserschichten möglich. Falls gewünscht, können
zwischen einzelne Faserschichten Trägerplatten oder Distanzstücke eingeschoben werden. Diese Tragerplatten
oder Distanzstücke können ähnlich wie die Verteilerplatte 35 sein, sie können auch als Gitter oder ähnliche
Konstruktionen ausgebildet sein, durch die das Kulturmedium passleren kann. Das Faserbett kann auch aus
einer fortlaufenden Faser bestehen, die so umgeschlagen und gefaltet wird, daß sie eine Vielzahl von längsgerichteten
Strängen oder Segmenten bildet, die horizontal in der Kammer hin- und herlaufen. Eine fortlaufende
Faser kann auch um ein Gitter oder eine Trägerplatte gewickelt werden und so leicht zwei oder mehr Faserschichten
In dem Bett bilden. Falls gewünscht kann das Faserbett auch aufrecht, Schräg, gefaltet, sinusförmig,
gewunden oder andersförmlg angeordnet werden, es muß aber eine relativ flache Faserschicht und ein relativ
kurzer Mediumweg beibehalten und der Mediumfluß praktisch einheitlich durch das Faserbett und quer zur
Ebene der Faserlängsachsen geführt werden.
Vorzugsweise hat das Faserbett einen Im allgemeinen quadratischen horizontalen Querschnitt, um die gleichmäßige
Verteilung des Kulturmediums In alle Richtungen zu erleichtern.
In einem erläuternden Beispiel eines Faserbetts für ein rechteckiges Reaktionsgefäß mit Bettabmessungen von
10 cm χ 10 cm können etwa 300 Fasern mit einem Durchmesser von je 3,4 χ 10~2 cm ideal in einer Schicht
nebeneinander untergebracht werden. Eine Reaktionskammer mit fünf solcher Schichten hat dann eine effektive
Faseroberfläche für die Zellanlagerung von etwa 1600 cm2.
Das erfindungsgemäße Reaktionsgefäß ist jedoch nicht auf diese speziellen Dimensionen beschränkt.
Beim Betrieb eines Mustergefäßes wird Zellkulturmedium durch die Einlasse 26 und 27 In die Kammer 23 geleitet. Das Medium wird durch Einlaß 29 mit einer Ausgangskultur einer geeigneten Säugetier-Zell-Linle beimpft und die Kultur bei einer Temperatur von etwa 200C bis 4O0C, vorzugsweise etwa 35° C bis 37° C, «) bebrütet. Während der Inkubation kann regelmäßiger Mediumwechsel vorgenommen werden, wobei das verbrauchte Medium durch den Auslaß 28 abgegeben und frisches Medium durch die Einlasse 26 und 27 wieder eingeführt wird. Falls gewünscht, kann das Kulturmedium vor der Einleitung in das Zellkultur-Reak-Honsgefüß mit konventionellen Mitteln belüftet werden. Im Anschluß an die Inkubation können die gewünschten Stoffwechsel- oder Nebenprodukte des Zellwachstums aus dem verbrauchten Medium Isoliert werden. (··■ Proben des makromolekularen Materials können durch den Zugang 29 zu jedem Zeltpunkt während der Inkubation entnommen werden. Das Reaktionsgefäß wird vorzugsweise kontinuierlich betrieben, wobei die Einlasse 26 und 27 sowie der Auslaß 28 offengehalten und auf die gewünschte Fließgeschwindigkeit des Kulturmediums durch entsprechendes Pumpen oder den hydrostatischen Druck eingestellt werden.
Beim Betrieb eines Mustergefäßes wird Zellkulturmedium durch die Einlasse 26 und 27 In die Kammer 23 geleitet. Das Medium wird durch Einlaß 29 mit einer Ausgangskultur einer geeigneten Säugetier-Zell-Linle beimpft und die Kultur bei einer Temperatur von etwa 200C bis 4O0C, vorzugsweise etwa 35° C bis 37° C, «) bebrütet. Während der Inkubation kann regelmäßiger Mediumwechsel vorgenommen werden, wobei das verbrauchte Medium durch den Auslaß 28 abgegeben und frisches Medium durch die Einlasse 26 und 27 wieder eingeführt wird. Falls gewünscht, kann das Kulturmedium vor der Einleitung in das Zellkultur-Reak-Honsgefüß mit konventionellen Mitteln belüftet werden. Im Anschluß an die Inkubation können die gewünschten Stoffwechsel- oder Nebenprodukte des Zellwachstums aus dem verbrauchten Medium Isoliert werden. (··■ Proben des makromolekularen Materials können durch den Zugang 29 zu jedem Zeltpunkt während der Inkubation entnommen werden. Das Reaktionsgefäß wird vorzugsweise kontinuierlich betrieben, wobei die Einlasse 26 und 27 sowie der Auslaß 28 offengehalten und auf die gewünschte Fließgeschwindigkeit des Kulturmediums durch entsprechendes Pumpen oder den hydrostatischen Druck eingestellt werden.
Das Kulturmedium fließt In den unteren Teil der Kammer 23 unter die perforierte Verteilerplatte 35, die eine
gleichmäßige Verteilung des Mediums sowie einen nach oben und quer zur Ebene der Faserlängsachsen gerichteten
Fluß bfcwlrkt. Die Abnahme der Höhe des Oberteils 13 der Kammer 23 mit zunehmendem Abstand vom
Mediumauslaß 28 unterstützt den gleichmäßigen Abfluß des verbrauchten Mediums oberhalb des Faserbettes;
damit wird dem Bedarf an die Fasern durchfließendem Medium entsprochen, was zu einer größeren Glelchförmlgkelt
der Durchströmung der Kammer führt.
1)er quer zum Faserbett verlaufende Fluß und der verhältnismäßig kurze Weg durch das Faserbett ergeben
zusammen einen einheitlicheren Mediumstrom, als er bei dem parallelen Durchfließen eines Kapillarenbündels
In den bisherigen Verfahren zu erzielen war. Ferner wird eine gleichmäßigere Verteilung des Zellwachstums auf
den Fasern und bessere Ausnutzung tier verfügbaren Faseroberfläche erzielt. Die Anordnung des erflndungsgemäßen
Gefäßes schließt also die Nachtelle der bisherigen Gefäße mit parallelem Durchstrom aus, bei denen die
Zellen die Faserbündel nicht ausreichend durchdringen können und die Nährstoffe am Einlaß verbraucht
werden, während eine graduelle Nährstoffverarmung und eine unerwünschte Stoffwechselprodukteanreicherung
stattfinden, bis der Mediumstrom das andere Ende der Reaktionskammer erreicht hat.
In Fig. 4 Ist ein modifiziertes erfindungsgemäßes Zellkulturgefäß mit einem Unter- und einem Oberteil 12
>5 bzw. 13 dargestellt. Die Medlumelnlässe 26 und 27 und der Mediumauslaß 28 sind Im wesentlichen die gleichen
wie In den Abbildungen 1 bis 3, ebenso der Zugang 29 und die Schicht längsgerichteter Fasern 34. Die
perforierte Vcrtcüerplaite 35 der Flg. ΐ bis 3 wurde jedoch durch ein Metaii-Mikrofiiter 4ü ersetzt. Das Metall-Mikrofilter
kann z. B. aus rostfreiem Stahl sein und hat vorzugsweise eine Porengröße von etwa 0,5 bis ΙΟμίη.
Es bewirkt auf vorteilhafte Weise eine noch gleichmäßigere Verteilung des Kulturmediums als die Verteilerplatte
35. Das Faserbett kann auch zwischen zwei Metall-Mlkrofllter eingeschoben werden; In diesem Fall dient
der untere Metall-Mlkrofllter 40 als Verteilerplatte, der obere Metall-Mlkrofllter 41 als Diffusionsbarriere, die
die Zellen am Passieren durch den Auslaß hindert und den Rückfluß von verbrauchtem Medium aufhält. Der
obere Metall-Mlkrofllter hat vorzugsweise eine Porengröße von etwa 10 bis 100 μπι. Bei dieser Ausführungsform
sollte der Zugang 29 unter der horizontalen Ebene des oberen Filters liegen und die Decke 42 der Kammer Ist
vorzugsweise flach und nicht konkav wie In den Fig. 1-3.
In Flg. 5 Ist ein (Zellkultur-)Gefäß 10 wie In den Flg. 1 bis 3 dargestellt, jedoch sind zusätzliche Vorrichtungen
für die Belüftung während der Inkubation vorgesehen. Bei dieser Ausführungsform sind die längsgerichteten
Fasersegmente hohl und für Luft und Sauerstoff durchlässig; die Reaktionskammer Ist mit Gasein- und
- jslaßleltungen ausgestattet, die mit dem Inneren der hohlen Fasern In Verbindung stehen. So sind der Gaselnlaß
50 und der Gasauslaß 51 einander gegenüberliegend In den Stirnwänden 16 bzw. 17 angebracht. Der
Gaseinlaß 50 erlaubt den Eintritt von Luft oder Sauerstoff durch ein Sammelstück In der Stirnwand 16 und von
da aus in die offenen Enden der darin eingelassenen hohlen Fasern. Gasauslaß 51 ermöglicht die Entfernung
des Abgases aus den anderen Faserenden, die In der Stirnwand 17 ebenfalls in einem Sammelstück eingelassen
sind. Das frische Kulturmedium wird durch die Einlasse 26 und 27 eingeführt, das verbrauchte Medium wird
wie oben durch den Auslaß 28 abgegeben. Wie in der Ausführung der Fig. ! bis 3 Ist der Zugang zur Beirnpfung
und Probenentnahme durch den Elnlaß 29 möglich, die Adapter 52 und 53 ermöglichen eine Steuerung
des Luft- oder Sauerstoffstroms durch das Zellkultur-Reaktlonsgefäß.
Es Ist ersichtlich, daß viele weitere Modifikationen und Änderungen der beschriebenen erfindungsgemäßen
Ausführupgsformen möglich sind. So können zum Beispiel Überlauföffnungen oder zusätzliche Zugangs- und
Zulauföffnungen an verschiedenen geeigneten Stellen In den Gefäßwänden angebracht werden. In den Ausführungsformen
mit mehreren Faserschichten können geeignete Distanzstücke angebracht werden, um die jeweiligen
Schichten in einem bestimmten Abstand voneinander zu halten. Die abnehmbaren oberen und unteren
Gehäuseteile können weitere geeignete Vorsprünge haben, damit eine wasserdichte Verbindung der beiden Teile
möglich ist. Die Faserenden können an den Selten- oder Stirnwänden der Reaktionskammer befestigt werden,
sie können aber auch in einem auswechselbaren Sammelstück mit Vergußmasse gehalten werden, wie z. B.
Epoxy und anderen härtenden organischen Klebemitteln, die als Dichtung für die Fasern dienen können. Die
Medlumeinlässe können zusätzlich kleine Öffnungen haben, die um den Umfang einer in die Kammer führenden
Rohrleitung angeordnet sind und eine radiale Verteilung des frischen Kulturmediums bewirken.
Das erfindungsgemäße Zellkultur-Gefäß mit flachem Bett kann auch zu Vielfacheinheiten zusammengestellt so
werden. So kann zum Beispiel eine Vielzahl von Gefäßen leicht In einem Inkubator gestapelt werden und so ein
Zellkultursystem mit allen hler beschriebenen Vorteilen Im größeren Maßstab bilden.
Zum Bau des Reaktionsgefäßes kann Metall oder Kunststoff verwendet werden, das zur Herstellung einer
verhältnismäßig starren Konstruktion geeignet Ist. Im allgemeinen können für das Gefäß Spritzguß-Plastikteile
oder bearbeitete Metallteile verwendet werden. Die Verwendung von durchsichtigem Kunststoff, wie z. B. von
Polycarbonat, Polystyrol und Methylacrylat, wird bevorzugt, wenn die visuelle Beobachtung des Zellwac'nstums
möglich sein soll. Rostfreier Su.nl 1st wegen seiner Eignung für die Dampfsterilisation bevorzugt. Im allgemeinen
sind biologisch Inerte Stoffe für die Herstellung aller Teile der Reaktionskammer zu verwenden, die mit
dem Kulturmedium und den Kulturprodukten In Kontakt kommen.
Die folgenden Beispiele sollen die Erfindung näher erläutern. Die in diesen Beispielen verwendeten Zeil-Linien
und Kulturmedien sind lediglich Beispiele bekannter Linien und Medien. In den erfindungsgemäßen
Verfahren und Vorrichtungen können auch andere übliche Säugetier-Zell-Linien, wie menschliche Lungenflbroblasten
(WI-38), Nierenzellen von Rhesusaffen (MK-2) und Cervlxcarcinomzellen (HeLa) oder andere
konventionelle Kulturmedien, wie »Eagle's basal medium« und »earie's« oder »Hank's balanced salt solution«,
verwendet werden. Ebenso sind die in den Beispielen angewandten Impf-, Inkubations- und Gewinnungsverfahren
nur beispielhaft zu verstehen.
3T3 Mäuseembryoflbroblasten, transformiert durch Affenvirus 40 (SV3T3), wurden bis zur Konfluenz in
einem 75 cm1 Falcon-Gewebekulturkolben gezüchtet, der 10 ml eines Kulturmediums aus »Dulbecco's modified
Minimum Essential Medium (MEM)« mit 10% fetalem Kalbsserum enthielt. Nach Entfernung des verbrauchten
Kulturmediums aus dem Kolben wurden die Zellen einige Minuten mit 2 ml 0,25% Trypsin In phosphatgepufferter
Salzlö.'-ing trypslnlert, anschließend wurde das Trypsin durch Verdünnen mit weiteren 10 ml des gleichen
Kulturmediunis Inaktiviert. L"is Zellen wurden verteilt und dann In eine sterile Spritze zur Beimpfung eines
Zellkultur-Reaktlonsgefäßes gegeben.
ίο Ein erfindungsgemäßes Zeükultur-Gefäß mit flachem Bett wurde mit Äthylenoxid sterilisiert, zur Entfernung
der Äthylenoxidreste mit sterilem Wasser ausgewaschen und mit einer Erstfüllung mit »Dulbecco's« modified
Minimum Essential Medium (MEM)«, das 2% fetales Kalbsserum enthielt, equlllbrlert. Das Reaktionsgefäß war
aus Plexiglas (Methylacrylatplastlk) und enthielt ein Faserbett mit den Abmessungen 10,16 cm mal 10,16 cm
mal 1,27 cm (Höhe). Das Bett bestand aus 114 laufenden Metern eines fortlaufenden Stranges hohler Kaplllarfaser,
der In praktisch gleicher Dicke um drei offenmaschlge Polyamidgitter gewickelt war. Der Faserstrang
hatte einen Außendurchmesser von 340 μπι und war aus einem Polyvlnylchlorldacryl-Copolymer gesponnen.
Eine 10,16 cm mal 10,16 cm mal 0,3175 cm (Dicke) perforierte Verteilerplatte wurde direkt unter dem Faserbett
angebracht.
Das Reaktionsgefäß wurde mit 10 ml der oben beschriebenen Zellsuspension (die 5x10' Zellen pro ml
enthielt) beimpft und 5 Stunden bei 370C Inkubiert. Gelegentlich wurde geschüttelt, um eine gleichmäßigere
Anlagerung der Zellen an die Faser zu fördern. Anschließend an die Beimpfung wurde »Dulbecco's modified
Minimum Essential Medium« mit 2% fetalem Kalbsserum mit einer Geschwindigkeit von 10 ml pro Stunde In
das Reaktionsgefäß gepumpt und durch die perforierte Verteilerplatte In nach oben gerichtetem Strom quer zur
horizontalen Ebene der Faserlängsachsen geleitet.
Mit zunehmender Zelldichte wurde die FHeßgeschwlndlgkelt nach und nach auf ein Maximum von 60 ml pro
Stunde erhöht, die Inkubation wurde nach 24 Tagen beendet.
Nach Abschluß der Inkubation wurden die Zellen durch Abbau der Reaktionskammer und gründliches
Auswaschen ihres Inhaltes In normaler physiologischer Salzlösung gewonnen. Die beim Waschen abgefallenen
Zellen und das Faserbett mit den noch an den Fasern haftenden Zellen (der Mehrzahl der Zellen) wurden 15
Stunden mit In NaOH zur Verdauung des gesamten Zellwachstums behandelt. Das Verdauungsprodukt wurde
dann eingefroren und für die DNA-Analyse zur Bestimmung der gewonnenen Zellmenge aufbewahrt.
Dieses Zellkulturverfahren wurde In einer ähnlichen Reaktionskammer mit flachem Bett wiederholt, jedoch
betrug die gesamte Inkubationszelt 59 Tage.
Zum Vergleich wurde dieses Zellkulturverfahren In einem hülsenförmlgen Zellkulturgefäß mit parallelem Mediumfluß und einer Faseroberfläche, die der des Flachbettbehälters entsprach, wiederholt. Es wurden etwa 800 einzelne hohle Kapillarfasern aus dem gleichen Material und mit dem gleichen Durchmesser wie oben in einem Hülsenbünuei von 2 cm Durchmesser und 20 cm Länge angeordnet. Das Kulturmedium wurde nicht wie In der Kammer mit flachem Bett quer zum Faserbett geleitet, sondern strömte vom Einlaß an einem Ende der Hülse zum Auslaß am anderen Hülsenende. Wie bei der Reaktionskammer mit flachem Bett wurden zwei getrennte Inkubationen von 24 bzw. 59 Tagen durchgeführt.
Zum Vergleich wurde dieses Zellkulturverfahren In einem hülsenförmlgen Zellkulturgefäß mit parallelem Mediumfluß und einer Faseroberfläche, die der des Flachbettbehälters entsprach, wiederholt. Es wurden etwa 800 einzelne hohle Kapillarfasern aus dem gleichen Material und mit dem gleichen Durchmesser wie oben in einem Hülsenbünuei von 2 cm Durchmesser und 20 cm Länge angeordnet. Das Kulturmedium wurde nicht wie In der Kammer mit flachem Bett quer zum Faserbett geleitet, sondern strömte vom Einlaß an einem Ende der Hülse zum Auslaß am anderen Hülsenende. Wie bei der Reaktionskammer mit flachem Bett wurden zwei getrennte Inkubationen von 24 bzw. 59 Tagen durchgeführt.
Die DNA-Analysen der in den obigen Tests gewonnenen Zellen sind aus der folgenden Tabelle ersichtlich:
Kammertyp
Inkubationszelt in Tagen
Zellanalyse
mg DNA
Flachbett | 24 | 18,374 | 1,837 xlO' |
Flachbett | 59 | 18,84 | 1,84 χ 10' |
Hülse | 24 | 4,668 | 0,4668 χ 10' |
Hülse | 59 | 11,836 | 1,18 xlO' |
*) Geschätzt über 10 l | ig DNA = 10' Zeilen |
Zusätzlich zu der schnelleren Erzeugung einer größeren Zellmenge waren In der Flachbettkammer die Zellen
gleichförmiger über die vorhandene Faseroberfläche verteilt, als In der Hülsenkammer.
Die Zellkulturverfahren von Beispiel 1 wurden In einem erfindungsgemäßen Gefäß mit flachem Bett wiederholt,
wobei das Faserbett aus
a) Polysulfonfaser mit einem Außendurchmesser von 560 μπι und einer Gesamtlänge von 12,6 m und
b) Polyacrylnitrilfaser mit einem Außendurchmesser von 757 μΐη und einer Gesamtlänge von 89 m bestand.
Die gewonnenen Zellen wurden mittels DNA-Anilyse geschätzt und entsprachen
a) 1,9 χ 10' Zellen bei Polysulfonfasern nach 31täglger Inkubation und
b) 2,295 χ 10' Zellen bei Polyacrylnltrilfasern nach 34täglger Inkubation.
Nierenzellen junger Hamster (BHK) (ATCC Nr. CCLlO; vgl. J. Paul, Cell and Tissueculture, 1970. S. 410)
wurden in einem erfindungsgemäßen Gefäß mit flachem Bett gezüchtet. Es wurde »Dulbecco's modified Minimum Essential Medium«, das 10% fetales Kalbsserum enthielt, verwendet und das Medium während einer
23tägigen Inkubationszeit belüftet. Es wurden ähnlich gute Zellkulturresultate wie In Beispiel 1 und 2 erhalten.
wurden in einem erfindungsgemäßen Gefäß mit flachem Bett gezüchtet. Es wurde »Dulbecco's modified Minimum Essential Medium«, das 10% fetales Kalbsserum enthielt, verwendet und das Medium während einer
23tägigen Inkubationszeit belüftet. Es wurden ähnlich gute Zellkulturresultate wie In Beispiel 1 und 2 erhalten.
»Dulbecco's modified Minimum Essential Medium« Ist ein handelsübliches Standard-Kulturmedium, vom
Hersteller als Dulbecco's MEM, 4,5 g/l Glucose bezeichnet [vgl. auch »In Vitro«, Vol. 6, Nr. 2, S. 89-94 (1970)].
Hersteller als Dulbecco's MEM, 4,5 g/l Glucose bezeichnet [vgl. auch »In Vitro«, Vol. 6, Nr. 2, S. 89-94 (1970)].
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Verfahren zur In vltro-Zellkultur, bei dem die wachsenden Zellen auf einer Vielzahl von längsgerichteten Fasern, die in einem Zellkultur-Reaktionsgefäß mit Ein- und Auslässen für das Kulturmedium angeord-
net sind, angelagert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Fasern in einer flachen Schicht angeordnet werfen und das Kulturmedium so verteilt wird, daß es gleichförmig durch die Faserschicht und quer
zur Ebene der Faserlängsachsen fließt.
2. Zellkultur-Reaktionsgefäß mit einem Gehäuse, einer Reaktionskammer Innerhalb des Gehäuses, Einlassen und Auslassen für ein Kulturmedium, die mit dieser Kammer in Verbindung stehen, und einer Vlefzahl
ίο längsgerichteter, in der Kammer befestigter Fasern, zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die längsgerichteten Fasern In einer flachen Schicht angeordnet sind, und
ferner gekennzeichnet durch eine den Fluß des Kulturmediums gleichförmig durch die Faserschicht und quer
zur Ebene der Längsachsen der Fasern leitende Verteilervorrichtung.
3. Zellkültur-Reaktionsgefäß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilervorrichtung aus
einer Einlaß-Verteilerplatte mit einer Vielzahl kleiner Perforationen besteht und parallel zu der Faserschicht
sowie zwischen Faserschicht und Mediumeinlaß angebracht ist.
4. Zellkültur-Reaktionsgefäß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerplatte ein Metall -Mikrofllter ist.
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