DE3027605C2 - Vorrichtung zur Übertragung großer Kräfte - Google Patents
Vorrichtung zur Übertragung großer KräfteInfo
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Description
55
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Übertragung großer Kräfte zwischen einer tiefstgekühllen,
supraleitenden Magnetwicklung und einem auf höherem Temperaturniveau liegenden, kraftaufnehinenden
Abstützungskörper, insbesondere einer Energiespeichereinrichtung, deren Stützen mehrere in
Kraftübertragungsrichtung hintereinander angeordnete, zumindest teilweise durch ein als Wärmeschild
dienendes Blech thermisch unterteilte Stützkörper enthalten. Eine entsprechende Kraftübertragungsvorrichtung
ist z.B. aus der US-Patentschrift 39 80 981 bekannt.
Derartige Kraftübertragungsvorrichtungen werden insbesondere für induktive, supraleitende Energiespeichereinrichtungen
benötigt Der große Vorteil solcher Speichereinrichtungen ist darin zu sehen, daß
mit ihnen Energien in Größenordnungen von 1012 Joule
oder höher in einem verhältnismäßig kleinen Raum zu speichern sind, wobei Energiedichten von etwa 10 Joule/cm3
bei magnetischen Flußdichten von etwa 5 Tesla oder mehr erreicht werden. Solch hohe Flußdichten
können in Magnetwicklungen wirtschaftlicL nur mit Hilfe von sogenannten technischen Typ Il-Supraleitern
wie Niob-Titan (Nb-Ti), Niob-Zinn (Nb3Sn) oder
Vanadium-Gallium (V3Ga) erzeugt werden. Entsprechende
Energiespeichereinrichtungen enthalten im allgemeinen eine Anzahl koaxialer Solenoide aus diesen
Leitern, in die während Niederlastzeiten von vielen Stunden die elektrische Energie über Wechselrichter
aus einem angeschlossenen Stromverteilungsnetz eingespeist wird. In Spitzenlastzeiten kann dann die
benötigte Energie in Minuten oder Stunden in das Netz wieder abgegeben werden.
Gemäß einem Vorschlag einer entsprechenden supraleitenden Energiespeichereinrichtung, mit der
mehrere Gigawattstunden gespeichert werden können sollen, sind drei Magnetwicklungen aus stabilisierten
Niob-Titan-Supraleitern vorgesehen. Die Wicklungen sollen jeweils einen Durchmesser zwischen 120 bis
150 m haben, 4 bis ■"» m breit und 8 bis 10 m hoch sein. Sie
sollen an Ort und Stelle in Tunnelstollen erstellt werden, die in Felsgestein getrieben sind (»IEEE Transactions on
Magnetics«, Vol. MAG-11, Nr. 2, März 1975. Seiten 475
bis 481).
Die von der supraleitenden Wicklung eines solchen Gigawattmagnetspeichers ausgehenden Kräfte wie z. B.
Lorentz-Kräfte liegen beispielsweise in der Größenordnung
von 10" Newton. Diese sehr hohen Kräfte müssen von einer Kraftübertragungsvorrichtung zwischen der
supraleitenden Magnetwickluiig und einem äußeren, kraftaufnehmenden Abstützungskörper. für den insbesondere
aus Kostengründen natürliches Felsgestein vorgesehen wird, sicher zu übertragen sein. Darüber
hinaus besteht eine Hauptforderung an eine entsprechende Kraftübertragungsvorrichtung, daß die thermischen
Verluste durch Festkörperwärmeeinleitung über sie in die tiefstgekühlten Wicklungen so klein wie
möglich zu halten sind. Die Wirtschaftlichkeit eines supraleitenden Energiespeichers ist nämlich insbesondere
auch durch diese thermischen Verluste bestimmt
Diese Anforderungen soll auch die aus der US-Patentschrift 39 80 581 bekannte Krahübertragungsvorrichtung
erfüllen. Diese Vorrichtung enthält gemäß einer Ausführungsform säulenartige Stützen, die sich
radial bezüglich der Achse einer ihr zugeordneten supraleitenden Magnetwick'ung nach außen etwa in
Kraftübertragungsvorrichtung erstrecken. Diese Stützen sind außerdem durch Drähte gegenseitig verspannt,
um so eine ausreichende Stabilität zu gewährleisten (Fig. I). Auch können jeweils zwei Stützen an ihrem der
Magnetwicklung zugewandten Ende an einem gemeinsamen Stützpunkt angreifen, so daß sie die beiden
Schenkel einer A-förmigen Stützanordnung darstellen. Diese Stützen sind außerdem noch durch quer zur
Abstützungsrichtung verlaufende Versteifungselemente in einer festen gegenseitigen Lage gehalten (Fig. 3).
Außerdem sind bei den bekannten Kraftübertragungsvorrichtungen etwa konzentrisch um die Magnetwicklung
verlaufende, flächenhafte thermische Strahlungsschilde vorgesehen, welche aus metallischen Flächen
und Superisolation bestehen. Durch diese Schilde sind
die Stützen irt Kraftübertragungsrichtung thermisch unterteilt
Es wurde jedoch festgestellt, daß diese bekannten Kraftübertragungsvorrichtungen, insbesondere auch die
mit A-förmigen Stützen, nur eiste verhältnismäßig geringe Knickfestigkeit aufweisen. Um ein Ausknicken
der belasteten Stützen zu verhindern, müssen folglich die Stützen der bekannten Kraftübertragungsvorrichtungen
einen ausreichend großen Materialquerschnitt habsr-. Πι« führt jedoch zu entsprechend hohen
Verlusten durch Wärmeeinleitung auf die tiefstgekühlten Teile der Speichereinrichtung und somit zu einer
Verminderung ihrer Wirtschaftlichkeit
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, die Kraftübertragungsvorrichtung der eingangs genannten
Art so auszugestalten, daß mit ihr die in einer supraleitenden Energiespeichereinrichtung auftretenden
hohen Kräfte sicher nach außen zu übertragen sind und dennoch die thermischen Verluste durch Festkörperwärmeeinleitung
über ihren Stützenquerschnitt verhältnismäßig gering sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß als Stützkörper jeweils mindestens ein kastenförmiges,
hohles Stützelement vorgesehen ist und daß das Blech des Wärmeschildes in bekannter Weise mittels
eines durch mindestens ein mit ihm thermisch verbundenes Kühlrohr geleiteten Kühlmittels auf einer
vorbestimmten Zwischentemperatur gehalten ist.
Wärmeschilde werden insbesondere bei supraleitenden Kabeln vorgesehen (vgl. z. B. »Naturwissenschaften«.
Band 57, 1970. Seiten 414 bis 422). Diese Wärmeschilde sind auf einer Zwischentemperatur
zwischen einer zum Betrieb von Supraleitern erforderlichen Tiefsttemperatur und Raumtemperatur zu halten,
indem durch jeweils mindestens ein mit ihnen thermisch verbundenes Kühlrohr ein Kühlmittel entsprechender
Temperatur geleitet wird. Die Verwendung derartiger Wärmeschilde ist auch aus der supraleitenden Magnettechnologie
bekannt (vgl. z.B. DE-PS 22 14 954, Spalte 7, Zeilen 52 bis 56).
Die Vorteile dieser Gestaltung der Stützen sind insbesondere darin zu sehen, daß ihre Saugelemente
ohne weiteres, beispielsweise auf numerisch gesteuerten
Wickelmaschinen, vorgefertigt und dann zusammen mit den Kühlblechen der Wärmeschilde auf einfache Weise
zu der gesamten Stütze zusammengesetzt werden können. Ihr wärmeleitender, im Hinblick auf die
zulässigen Druck-, Zug- und Schubspannungen dimensionierter Stützenquerschnitt ist dabei verhältnismäßig
klein. Außerdem kann an der oder den Wärmeschilden ein Großteil des über die Stütze übertragenen
Wärmestromes von einem entsprechenden Kühlmittel abgeführt werden. Die thermischen Verluste durch
Festkörperwärmeeinleitung lassen sich somit auf ein verhältnismäßig geringes Maß begrenzen. Da ferner
zwischen den einzelnen Teilen der Stützen großflächige Verbindungen, beispielsweise durch Kleben, geschaffen
werden können, sind auch große Schubkräfte über die Stützen zu übertragen.
Gemäß einer besonderen Ausgestaltung der Kraftübertragungsvorrichtung
nach der Erfindung können vorteilhaft deren Stützelemente und gegebenenfalls Versteifungselemente aus einem glasfaserverstärkten
Kunststoff, vorzugsweise aus mit Glasfasern verstärktem Epoxid, bestehen. Die Verwendung derartiger
Materialien für Teile von Kraftübertragungsvorrichtuneen ist an sich bekannt y-:g\. z. B. die US-PS 39 8
Für diese Gestaltungsmerkmale der Kraftübertragungsvorrichtung wird deshalb nur Schutz in Verbindung mit
den Merkmalen des übergeordneten Hauptanspruchs begehrt
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Stützen der Kraftübertragungsvorrichtung nach der Eifindiing gehen
aus den übrigen Unteransprüchen hervor.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung und deren in den Unteransprüchen gekennzeichneten Weiterbildungen
wird auf die Zeichnung verwiesen, in deren
F i g 1 ein AusPährungsbcispsel einer Stütze einer
Kraftübertragungsvorrichtung nach der Erfindung schematisch dargestellt ist In den
Fig.2 und 3 sind Teile dieser Stütze näher
's veranschaulicht In
F i g. 4 ist eine typische Kraftbelastung einer solchen Stütze angedeutet Die
F i g. 5 und 6 zeigen weitere Ausbildungsmöglichkeiten
von Stützen einer Kraftübertragungsvorrichtung nach der Erfindung bzw. von deren Stützelementen.
Die in F i g. 1 in Schrägansicht geze· e, allgemein mit
2 bezeichnete Stütze soll zur Kraftübertragung zwischen einer in der Figur nicht ausgeführten,
tiefstzukühlenden supraleitenden Magnetwicklung einer Energiespeichereinrichtung und einem nicht dargestellten,
"twa auf Raumtemperatur liegenden, kraftaufnehmenden Abstützungskörper dienen. Dieser kraftaufnehmende
Abstützungskörper kann insbesondere Felsgestein sein. Die Kraftübertragungsrichtung ist dabei
zumindest annähernd radial bezüglich einer der Magnetwicklung zuzuordnenden Achse. In einer Energiespeichereinrichtung
wird jedoch die Stütze nicht nur durch in dieser Richtung verlaufende, somit radiale
Kraftkomponenten belastet; sondern es treten noch
*5 weitere Kraftkomponenten auf. Die im Betriebsfall auf
die Stütze einwirkende, durch einen Pfeil 3 veranschaulichte Gesamtkraft wirkt somit nicht unbedingt in der
radialen Kraftübertragungsrichtung, sondern kann auch einen Winkel mit dieser Richtung bilden. Die an der
Magnetwicklung anliegende Seite der Stütze ist mit 4 bezeichnet und befindet sich somit auf Tiefsttemperatur
von beispielsweise 1.8 K, während ihre gegenüberliegende Seite 5 an dem Abstützungskörper anliegt und
sich somit etwa auf Raumtemperatur von beispielsweise 300 K befindet. Die Stütze 2 der Kraftübertragungsvorrichtung
hat bei einem Schnitt parallel zu. Kraftübertragungsrichtung
eine trapezförmige Gestalt, wobei die Grundseite des Trapezes von der Seite 5 und die
gegenüberliegende Deckseite vor. der Seite 4 gebildet werden. Sie ist aus drei in Kraftübertragungsrichtung
hintereinander angeordneten Stützkörpern zusammengesetzt, die von Paaren von Stützelementen 6, 7 bzw. 8,
9 bzw. 10, 11 mit entsprechenden Querschnittsformen gebildet sind und von denen ein Element, beispielsweise
das Element 7. in Fig. 2 näher veranschaulicht ist. AU
Stützelemente sinH erfindungsgemäß kartenförmige Hohlprofilkörper vorgesehen, deren durchgehenden
Hohlräume 12 sich senkrecht zur Kraftübertragungsrichtung erstrecken. Die Breite b\ der trapezförmigen
Querschnitte ist di'jei auf der dem kraftaufnehmenden
Abstiitzungrkörper zugewandten Seite größer als die Breite bi auf der kalten, der Magnetspule zugewandten
Seite. Die Ausdehnung h der Stützelemerte senkrecht zur Kraftübertragungsrichtung und senkrecht bezüglich
b' der trapezförmigen Querschnittsflächen ist wesentlich
größer a', die Breiicn b-, und bi oder auch al· die
Ausdehnung a der die Schenkel des Trapezes bildenden Seiten. Wie aus der Darstellung der F i g. 2 ferner
hervorgeht, können die einzelnen hohlen, kastenförmigen
Stützelemente vorteilhaft noch mit mehreren ebenfalls trapezförmigen Versteifungsrippen 13 versehen
sein, die rahmenartig an den Innenwänden der die Stützelemente bildenden Hohlprofilkörper formschlüs- >
sig befestigt sind. Mit diesen Versteifungsrippen wird ein Ausbeulen der Hohlprofilkörper bei Druckbelastung
verhindert.
Als Material für die Stützelemente 6 bis 11 sowie die
Versteifungsrippen 13 wird vorteilhaft ein glasfaserver- w
stärkter Kunststoff, insbesondere eine Epoxidmatrix mit eingelagerten Glasfasersträngen vorgesehen. Gegebenenfalls
kann auch eine Matrix aus einem Polyester verwendet werden.
Innerhalb der Stütze 2 sind jeweils zwei gleiche r>
Stützelemente 6,7 bzw. 8,9 bzw. 10, 11 formschlüssig an
einer ihrer Breitseiten zu einem festen Stützkörper zusammengefügt. So sind beispielsweise die Stützele-
darstellenden Seite 14 miteinander flächig verbunden. 2i>
Die Verbindung zwischen den Stützelementen kann vorteilhaft durch Kleben erfolgen.
Ferner enthält die Stütze 2 der Kraftübertragungsvorrichtung vorteilhaft einzelne Wärmeschilde, die in
bekannter Weise auf vorbestimmten, konstanten Tem- -'"' peraturniveaus gehalten werden. Gemäß dem Ausführungsbeispiel
nach F i g. 1 sind zwei Wärmeschilde 15 und 16 vorgesehen, die beispielsweise von einem oder
auch mehreren Kühlmitteln auf etwa 1OK bzw. 70 K gehalten werden. Diese Wärmeschilde sind zwischen
den Stützelementpaaren 6, 7 und 8, 9 und 10, 11 angeordnet. Die Gestaltungsform dieser Wärmeschilde,
z.B. des Wärmeschildes 15, geht aus Fig.3 näher hervor. Der Schild besteht beispielsweise aus einem
gefalzten, flachen Doppelblech 17 aus einem thermisch gut leitenden Material wie Kupfer, das längs seiner
Mittellinie ein Kühlrohr 18 umschließt, durch das ein Kühlmittel vorbestimmter Temperatur hindurchgeführt
werden kann. Die durch das Kühlrohr 18 gebildete Wulst 19 längs der Mittellinie des Wärmeschildes 15
füllt innerhalb der Stütze 2 gerade den zwischen den Läneskanten benachbarten Stützelemente ausgebildeten,
zwickelartigen Hohlraum aus. so daß benachbarte Paare von Stützelementen großflächig an den Wärmeschilden
anliegen können. Die beiden äußeren Wülste 20 *ϊ
und 21 der Wärmeschilde müssen deshalb außerhalb der Verbindungsflächen 22 und 23 zwischen den Wärmeschilden
und den Stützelementen liegen. Die Kühlbleche der Wärmeschilde können vorteilhaft mit glasfaserverstärktem
Kunststoff umwickelt sein, so daß bei der >° Montage der StüUe 2 aus den einzelnen Stützelementpaaren
und den Wärmeschilden die Kühlbleche leicht und mit ausreichender Haftung mit den Schmalseiten
der Stützelementpaare zu verkleben sind.
Gemäß einem konkreten Ausführungsbeispiel der in F i g. 1 gezeigten Stütze 2 aus mit Glasfasern verstärktem Epoxid hat die gesamte Stütze in Richtung
senkrecht zur Kraftübertragungsrichtung eine Höhe h von etwa 3,8 m. Sie ist auf der Raumtemperaturseite 5
etwa 40 cm breit, d. h. die Breite b\ der Stützelemente 6 hr>
und 7 beträgt jeweils etwa 20 cm. Auf der Tieftemperaturseite 4 hingegen ist die Stütze nur etwa 20 cm breit,
d. h. die entsprechenden Schmalseiten der Stützelemente 10, Il haben jeweils eine Breite i>? von etwa 10 cm.
Die Länge in Kraftübertragungsrichtung beträgt etwa 1,2 m, wobei die Ausdehnung a der Breitseilen 14 der
einzelnen .Stützelemente in Kraftübertragungsrichtung etwa 40 cm beträgt. Mit einer solchen Stütze lassen sich
die in F i g. 4 angedeuteten Kräfte übertragen, ohne daß ein Ausknicken der Stütze zu befürchten ist. Die in der
Figur auf die in Seitenansicht angedeutete Stütze 2 einwirkenden, durch Pfeile 25 veranschaulichten Kräfte
sind für eine Energiespeichereinrichtung mit supraleitenden Magnetwicklungen der eingangs genannten
Größenordnung typisch. Die durch einen Pfeil 3 wie in Fig. 1 angedeutete Gesamtkraft kann beispielsweise
etwa 2 · 10' Newton betragen, während ihre einzelnen,
durch Pfeile 25 veranschaulichten Kraftkomponenten etwa zwischen 5 · 105 und 1,5 · IO6 Newton groß sind.
Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. I wurde
Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig. I wurde
rtil AIt^ Ct>'il
riftühorlraminiTC.
vorrichtung nach der Erfindung jeweils Paare, durch Wärmeschilde voneinander getrennte Stützelemente
enthält. Gemäß dem in Fig.5 in Schrägansicht dargestellten Ausführungsbeispiel einer Stütze 27
können jedoch ihre Stützkörper auch nur einzelne, in Kraftübertragungsrichtung hintereinander angeordnete
Stützelemente 28, 29 und 30 sein. Diese Stützelemente bestehen jeweils aus kastenförmigen Hohlprofilkörpern
mit trapezförmigem oder auch rechteckigem Querschnitt
und sind durch Wärmeschilde 31 und 32 voneinander getrennt. Bei dieser Ausführungsform
verlaufen vorteilhaft die mit din Blechen 33 und 34
dieser Wärmeschilde verbundenen Kühlrohre 35 und 36 außerhalb der Stütze 27, um so ein flächiges Anliegen
und Verkleben der einzelnen Stützelemente und der Kühlbleche gewährleisten können. Gemäß dem in
dieser Figur dargestellten Ausführungsbeispiel sind jeweils zwei Kühlrohre 35 und 36 vorgesehen, wobei
durch die Rohre 35 ein Kühlmittel mit einer Temperatur von beispielsweise 10 K und durch die Kühlrohre 36 ein
Kühlmittel mit einer Temperatur von beispielsweise 70 K hindurchgeleitet wird.
Aufgrund des Zusammensetzens der Stützen der Kraftübertragungsvorrichtung nach der Erfindung aus
einzelnen Stützelementen läßt sich eine weitgehende Anpassung der Stützen an die auf sie einwirkenden
Kräfte vornehmen. Diese Kräfte sind nicht nur Druckkräfte, sondern auch Zug- und Schubkräfte. So
kann beispielsweise gemäß dem in Fig.6 in Schrägansicht
dargestellten Ausführungsbeispiel ein Stützelement 38 der Stütze einer Kraftübertragungsvorrichtung
nach der Erfindung auch an eine Schubbeustung angepaßt sein. Die dabei auftretenden Schubkomponenten
sind durch einzelne Pfeile 39 angedeutet Bei einer solchen Belastung der Stützelemente wird ihr kastenförmiger
Hohlprofilkörper zweckmäßig mit Versteifungsrippen 40 versehen, die schräg bezüglich der Richtung
der Kräfte an den Innenwänden des Hohlprofilkörpers angebracht sind. Wie ferner der Figur zu entnehmen ist,
können vorteilhaft auch die das Matrixmateril, beispielsweise das Epoxid- oder Polyester-Material, versteifenden
Glasfaserstränge 41 entsprechend schräg in den Wänden des Hohiprofilkörpers angeordnet sein.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Vorrichtung zur Übertragung großer Kräfte
zwischen einer tiefstgekühlten, supraleitenden Magnetwieklung
und einem auf höherem Temperaturniveau liegenden, kraftaufnehmeuden Abstützungskörper,
deren Stützen mehrere in Kraftübertragungsrichtung hintereinander angeordnete, zumindest
teilweise durch ein als Wärmeschild dienendes Blech thermisch unterteilte Stützkörper enthalten, ι ο
dadurch gekennzeichnet, daß als Stützkörper jeweils mindestens ein kastenförmiges,
hohles Stützelement (6 bis ti; 28 bis 30; 38) vorgesehen ist und daß das Blech (17; 33, 34) des
Wärmeschüdes (15, 16; 31, 32) mittels eines durch mindestens ein mit ihm thermisch verbundenes
Kühlrohr (18; 35,36) geleiteten Kühlmittels auf einer
vorbestimmten Zwischentemperatur gehalten ist
2. Kraftübertragungsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Stützelement (6 bis
11; 28 bb 30; 38), die senkrecht zur Kraftübertragungsrichtung
langgestreckt gestaltet sind und deren Hohlräume (12) sich in dieser Richtung
erstrecken.
3. Kraftübertragungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Stützelemente
(6 bis 11; 28 bis 30; 38) eine rechteckige oder trapezförmige Querschnittsfläche bei einem Schnitt
parallel zur Kraftübertragungsrichtung haben.
4. Kraf!übertragungsvorrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb r*°r hohlen Stützelemente (7; 38) Versteifungselemente
(13; 40) angebracht sind (F i g. 2 und 6).
5. Krahübertragungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeic met durch Stützelemente
(6 bis 11; 28 bis 30; 38) und gegebenenfalls Versteifungselemente (13; 40) aus einem glasfaserverstärkten
Kunststoff.
6. Kraftübertragungsvorrichtung nach Anspruch
5, gekennzeichnet durch Stützelemente (6 bis 11; 28 bis 30; 38) und gegebenenfalls Versteifungselemente
(13; 40) aus mit Glasfasern verstärktem Epoxid.
7. Kraftübertragungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6. gekennzeichnet durch mit
Glasfaser verstärktem Kunststoff umwickelte Kühlbleche (17; 33, 34) als Wärmeschilde (15,16; 31,32).
8. Kraftübertragungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die so
Einzelteile der Stützen großflächig miteinander verklebt sind.
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