DE302627C - - Google Patents
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- DE302627C DE302627C DENDAT302627D DE302627DA DE302627C DE 302627 C DE302627 C DE 302627C DE NDAT302627 D DENDAT302627 D DE NDAT302627D DE 302627D A DE302627D A DE 302627DA DE 302627 C DE302627 C DE 302627C
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- pipette
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- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 9
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01L—CHEMICAL OR PHYSICAL LABORATORY APPARATUS FOR GENERAL USE
- B01L3/00—Containers or dishes for laboratory use, e.g. laboratory glassware; Droppers
- B01L3/02—Burettes; Pipettes
- B01L3/021—Pipettes, i.e. with only one conduit for withdrawing and redistributing liquids
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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- B01L3/0213—Accessories for glass pipettes; Gun-type pipettes, e.g. safety devices, pumps
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 302627 KLASSE 42/. GRUPPE
Dr. MAX VOIGT in BOCHUM.
verbundenen Saugvorrichtung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. August 1915 ab.
Es ist bereits bekannt, bei Pipetten das Aufsaugen durch den Mund dadurch zu vermeiden,
daß eine durch ein Schwimmerventil mit der eigentlichen Pipette verbundene Saug-Vorrichtung
zum Aufsaugen und Entleeren der Pipette benutzt wird. Diese bekannten Pipetten haben jedoch zwei Nachteile, welche
das Arbeiten mit ihnen ungenau und umständlich machen. Beim Aufsaugen dringt
ίο stets eine mehr oder weniger beträchtliche
Flüssigkei tsmenge zwischen Kolben und Schwimmerventil hindurch in den oberen Raum,
welche dann beim Entleeren teilweise in die Pipette zurückfließt und so das abgemessene
Volumen vergrößert. Auch gelingt es nicht, mit den jetzt bekannten Pipetten eine größere
Menge Flüssigkeit (beispielsweise 1Z2 1) aufzusaugen,
es sei denn, daß man sich zum Aufsaugen eines sehr großen Gummiballes bedient.
Beide Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung vermieden. Die zwischen
Schwimmerventil und der oberen inneren Pipettenwand durchgedrungene Flüssigkeitsmenge
fließt in den tieferliegenden Teil des Raumes B ab, so daß ein Zurückfließen in die ■ Pipette
unmöglich ist.
Weiter genügt wegen des Luftloches schon ein kleiner kräftiger Saugball, selbst für das
Ansaugen einer großen Flüssigkeitsmenge.
Die Bauart der Pipette und die Arbeitsweise werden wie folgt auf Grund der beiliegenden Zeichnung beschrieben:
A ist die Pipette, welche in ihrem oberen verschmälerten, kugelig endenden Teil den
Schwimmer α führt und durch' den durchbohrten
Gummistopfen c mit dem Gefäß B der Saugvorrichtung verbunden ist. ,
Luftdicht an das Gefäß B schließt sich der Gummiball C an. Um das obere Ende der
Pipette läuft ein durch die Gefäßwand von B und den in das Gefäß hineinragenden Pipettenteil
begrenzter hohlzylindrischer Raum, dessen Bodenfläche tiefer liegt als die obere
Öffnung der Pipette. An einer geeigneten Stelle der Saugvorrichtung, ζ. B. in der Gefäßwand,
befindet sich ein Loch b.
Zum Füllen setzt man die Aufsaugvorrichtung, welche also aus dem Gefäß B und dem
Gummiball C besteht, auf die Pipette, drückt den Gummiball C zusammen, verschließt das
Luftloch 5 mit dem Finger und stellt die Pipette in die abzumessende Flüssigkeit. Beim
Loslassen des Balles füllt sich die Pipette, wobei der Schwimmer gehoben und die obere
Öffnung abgeschlossen wird, während die zwisehen Schwimmer und Pipettenwand durchgedrungene
Flüssigkeitsmenge seitlich in den erwähnten tieferliegenden Raumteil abfließt. Bei besonders großen Pipetten oder Saughebern,
für welche die durch einmaliges Zusammendrücken des Balles erzeugte Luftverdünnung
zum vollständigen Füllen nicht ausreicht,. lüftet man nun den Finger bei b,
drückt den Ball wieder zusammen, verschließt das Luftloch wieder und läßt den Ball nochmais
los. Dieser Vorgang wird so oft wiederholt, bis der Heber gefüllt ist.
" Um die Pipette oder den Heber zu ent-
" Um die Pipette oder den Heber zu ent-
leeren, lüftet man den Finger, so daß durch δ Luft nachdringen kann. Durch abwechselndes
öffnen und Schließen von δ kann man die Flüssigkeit auch in Teilmengen ausfließen
lassen. .
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:i. Pipette, bestehend aus einem Meßgefäß und einer mit diesem durch ein Schwimmerventil verbundenen Saugvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß im Gefäß der Saugvorrichtung (B) unterhalb der Ventilöffnung ein freier Raum derart vorgesehen ist, daß die zwischen Ventil (a) 15, und Pipettenwandung in das Sauggefäß eingedrungene Flüssigkeit seitlich nach unten abfließt, so daß sie^beim Entleeren der Pipette nicht in diese zurückfließen kann.
- 2. Pipette nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugvorrichtung mit einem Luftloch versehen ist, durch dessen Abschluß oder Freigabe mittels des Fingers sowohl ein vollständiges Füllen auch größerer Pipetten als auch die Abgabe der eingezogenen Flüssigkeit in Teilmengen möglich ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE302627C true DE302627C (de) |
Family
ID=556408
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT302627D Active DE302627C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE302627C (de) |
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE865378C (de) * | 1951-05-20 | 1953-02-02 | Gerhard Gasch | Sicherheitspipette |
-
0
- DE DENDAT302627D patent/DE302627C/de active Active
Cited By (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE865378C (de) * | 1951-05-20 | 1953-02-02 | Gerhard Gasch | Sicherheitspipette |
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