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DE1919653B2 - Zusatzeinrichtung zu einer messeinrichtung fuer die elektrochemische mikroblutgasanalyse - Google Patents

Zusatzeinrichtung zu einer messeinrichtung fuer die elektrochemische mikroblutgasanalyse

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DE1919653B2
DE1919653B2 DE19691919653 DE1919653A DE1919653B2 DE 1919653 B2 DE1919653 B2 DE 1919653B2 DE 19691919653 DE19691919653 DE 19691919653 DE 1919653 A DE1919653 A DE 1919653A DE 1919653 B2 DE1919653 B2 DE 1919653B2
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capillary
measuring capillary
suction pump
cleaning
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DE19691919653
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Karl Dr Graz Harnoncourt (Osterreich)
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    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
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    • G01N33/48Biological material, e.g. blood, urine; Haemocytometers
    • G01N33/483Physical analysis of biological material
    • G01N33/487Physical analysis of biological material of liquid biological material
    • G01N33/49Blood
    • G01N33/4925Blood measuring blood gas content, e.g. O2, CO2, HCO3
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N7/00Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour
    • G01N7/14Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour by allowing the material to emit a gas or vapour, e.g. water vapour, and measuring a pressure or volume difference

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Description

Einrichtung zu schaffen, durch die eine Verbesserung und Vereinfachung des genannten bekannten Reinigungs- und Trocknungsverfahrens und damit ein rascherer Arbeitsablauf und präzisere Meßergebnisse erzielt werden können. Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäß in einer Zusatzeinrichtung der eingangs genannten Art, welche gekennzeichnet ist durch eine an die Saugpumpe angeschlossene Umschalteinrichtung mit einem beweglichen Schaltkörper, an welchem wenigstens ein mit der Spülleitung verbundenes Anschlußrohr angebracht ist; dessen freies Ende ist in einer Schaltendstellung (Spülstellung) der Umschalteinrichtung mit dem einen Ende der Meßkapillare dicht verbunden; in dieser Stellung ist gleichzeitig über den Schaltkörper eine Verbindung zwischen dem anderen Ende der Meßkapillare und der Saugpumpe hergestellt, wogegen in einer Zwischenstellung (Trocknungsstellung) der Umschalteinrichtung das Anschlußrohr von der Meßkapillare getrennt und in der zweiten SchaltcndstcUung (Ruhestellung) die Verbindung der Meßkapillare mit der Saugpumpe unterbrochen ist.
Damit ist der gesamte Reinigungs- und Trocknungsvorgang vollständig automatisiert, und es bedarf lediglich eines Handgriffes an der Umschalteinrichtung, um in jeder beliebigen Arbeitsphase eine restlose Reinigung und vollständige Trocknung der Meßkapillare zu erreichen. Die nachfolgende Arbeitsoperation an der Meßeinrichtung kann daher sofort angeschlossen werden.
Da die bei den bekannten Anordnungen sonst erforderliche visuelle Kontrolle des Reinigungszustandes der Kapillare entfällt und die Handhabung so weitgehend vereinfacht ist, kann sie auch von ungeschultem Personal durchgeführt werden.
Zur Verbindung der Meßkapillare über die Umschalteinrichtung mit der Saugpumpe sind grundsätzlich zwei verschiedene Anschlußmöglichkeiten gegeben. Im einfachsten Falle kann an dem betreffenden Ende der Meßkapillare ein Umschalthahn angebracht sein, welcher wahlweise eine Verbindung mit Eichgasanschlüssen oder einer zur Umschalteinrichtung führenden Zwischenleitung herzustellen gestattet.
Eine bevorzugte Anschlußmöglichkeit der Saugpumpe besteht dagegen in weiterer Ausgestaltung der Erfindung in der Anordnung eines an dem Schaltkörper angebrachten, beweglichen Saugrohres, das mit seinem freien Ende in der Spülstellung und in der Trocknungsstellung der Umschalteinrichtung mit dem dem Anschlußrohr gegenüberliegenden Ende der Meßkapillare dicht verbunden und über den Schaltkörper an die Saugpumpe angeschlossen, in der Ruhestellung der Umschalteinrichtung hingegen von der Meßkapillare getrennt und von der Saugpumpe abgeschaltet ist. Diese Ausführung ist deshalb besonders vorteilhaft, weil dadurch eine vollkommene funktioneile Trennung der Reinigungs- und Trocknungseinrichtung von der eigentlichen Meßanordnung erreicht wird. Der durch den Entfall einer Zwischenleitung zur Umschalteinrichtung gewonnene Bauraum steht dann für die bequemere Anordnung der Eichgas- und sonstiger, zur Meßanordnung gehöriger Anschlüsse zur Verfügung.
Eine besonders einfache und funktionssichere Ausführung ergibt sich erfindungsgemäß dadurch, daß die Umschalteinrichtung als Drehschieber ausgebildet ist, dessen Schaltkörper eine bogenförmige Aussparung aufweist, über die zwei am feststehenden Teil der Umschalteinrichtung vorgesehene Steuerbohrungen, von denen die eine mit der Saugpumpe und die andere mit der Meßkapillare bzw. dem Saugrohr in
s Verbindung steht, in der SpUlstellung und der Trocknungsstellung der Umschalteinriohtung verbunden sind. Das Anschlußrohr und das gegebenenfalls vorhandene Saugrohr können dann in einfacher Weise als mit dem Schaltkörper verbundene schwenkbare
ίο Arme ausgebildet werden, welche in der Ruhestellung vollständig aus dem Arbeitsbereich der Meßanordnung ausgeschwenkt werden können, um die Meßarbeit zu erleichtern,
Die Erfindung wird im folgenden an Hand zweier in
der Zeichnung schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert, Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt eines mit der erfindungsgemäßen Zusatzeinrichtung ausgerüsteten Meßgefäßes,
so F i g, 2 eine Seitenansicht der Anordnung nach F i g. 1 und
F i g. 3 einen der F i g. 1 entsprechenden Schnitt eines bevorzugten Ausführungsbeispieles der Erfindung.
as Das Meßgefäß ist bei beiden Ausführungsbeispielen als liegender Glashohlzylinder 1 ausgebildet, welcher stirnseitig durch Kappen 2 abgeschlossen und mit einer auf Körpertemperatur thermostatisierten Flüssigkeit gefüllt ist. Der Glashohlzylinder 1 enthält
eine Meßkapillare 3, deren beide Enden mit zur Oberseite des Zylinders 1 führenden konischen Aufnahme-Öffnungen 4 verbunden sind. Zwischen den beiden Aufnahmeöffnungen 4 sind noch zwei weitere, über seitliche öffnungen mit der Meßkapillare 3 verbundene Aufnahmetrichter 5 für die nicht dargestellten Meßelektroden vorgesehen.
In der einer. Aufnahmeöffnung 4 des Gerätes nach F i g. 1 befindet sich ein Umschalthahn 6 mit Betätigungsgriff 7, über den die Meßkapillare 3 an eine von der linken Aufnahmeöffnung 4 abzweigende Verbindungsleitung 8 oder wahlweise an eine Eichgasoder sonstige zur Meßanordnung gehörige Leitung (nicht dargestellt) anschließbar ist.
Im Abstand vom Glashohlzylinder 1 ist eine Umschalteinrichtung 9 angeordnet, welche als Drehschieber ausgebildet ist, dessen drehbarer Schaltkörper 10 eine bogenförmige Aussparung 11 aufweist, welche mit zwei am feststehenden Teil der Umschalteinrichtung 9 angeordneten Steuerbohrungen 12 und 13 zusammenwirkt. Die eine der beiden Steuerbohrungen 12 ist mit der Verbindungsleitung 8 zum Meßgefäß verbunden. Die andere Steuerbohrung 13 ist über eine weitere Verbindungsleitung 14 mit einer aus der Zeichnung nicht ersichtlichen Saugpumpe verbunden.
Am Schaltkörper 10 ist ein Anschlußrohr 15 befestigt, welches ständig an eine Spülleitung 16 angeschlossen ist, über welche in nicht dargestellter Weise aus einem Vorratsbehälter destilliertes Wasser angesaugt werden kann. Das Anschlußrohr 15, welches sich über eine Druckfeder 17 auf einen festen Anschlag 18 abstützt, und mittels eines Betätigungsgriffes 19 samt dem Schaltkörper 10 der Umschalteinrichtung 9 verschwenkbar ist, besitzt ein nach abwärts gebogenes Ende 20 mit aufgesetzter Ringdichtung 21.
Dieses Rohrende 20 läßt sich durch Niederdrücken des Griffes 19 in die freie Aufnahmeöffnung 4 des Meßgefäßes einführen. Die Ringdichtung 21 liegt dann abdichtend an der konischen Innenwand der
Aufnahmeöffnung 4 an, wie in F i g. 2 mit strichpunktierten Linien angedeutet. Unter der Wirkung der Druckfeder 17 nimmt das Anschlußrohr 15 und damit der Schaltkörper 10 die in der Zeichnung mit vollen Linien dargestellte Lage ein. In der Ruhestellung der Umschalteinrichtung 9 ist das Anschlußrohr 35 hochgeschwenkt (gleichfalls mit strichpunktierten Linien eingezeichnet).
Zur Reinigung der Meßkapillare 3 wird zuerst der Umschalthahn 6 in die eingezeichnete Stellung gebracht, in der die Meßkapillare 3 an die Verbindungsleitung 8 angeschlossen ist. Das Anschlußrohr 15 wird nun aus der Ruhestellung abwärtsbewegt und gegen die Kraft der Druckfeder 17 in seine untere Endlage (Spülstellung) gebracht. In dieser Stellung des Schaltkörpers 10 sind die beiden Steuerbohrungen 12 und 13 der Umschalteinrichtung 9 über die Aussparung 11 des Schaltkörpers 10 und damit auch die Verbindungsleitungen 8 und 14 miteinander verbunden. Die Saugpumpe saugt daher das in der Meßkapillare 3 befindliche Blut über die Verbindungsleitung 8, die Umschalteinrichtung und die Verbindungsleitung 14 ab. Durch den in der Meßkapillare 3 entstehenden Unterdruck wird durch das Anschlußrohr 15 destilliertes Wasser aus der Spülleitung 16 angesaugt und durch die Meßkapillare geleitet. Sobald die Meßkapillare 3 von den Blutrückständen gereinigt ist, wird der Griff 19 der Umschalteinrichtung freigegeben und die Feder 17 hebt das Anschlußrohr 15 in die voll eingezeichnete Zwischenstellung (Trocknungsstellung), wobei die Aufnahmeöffnung 4 freigegeben wird. Da in dieser Zwischenstellung die Verbindung zwischen Saugpumpe und Meßkapillare 3 bestehen bleibt, wird nun über die freie Aufnahmeöffnung 4 Luft durch die Meßkapillare hindurchgesaugt. Sobald die Meßkapillare getrocknet ist, wird die Umschalteinrichtung wieder in die Ruhestellung gebracht.
Das Gerät nach F i g. 3 weicht nur hinsichtlich
ίο des Sauganschlusses der Meßkapillare 3 von der Ausführung nach F i g. 1 und 2 ab. Hier ist an Stelle der Verbindungsleitung 8 zur Saugpumpe ein dem Anschlußrohr IS ähnliches Saugrohr 22 vorgesehen, welches gleichfalls an seinem freien Ende eine Ringdichtung 21 trägt und in die absaugseitige Aufnahmeöffnung 4 der Meßkapillare 3 abdichtend einführbar ist. Das Saugrohr 22 ist entweder direkt oder über die Umschalteinrichtung 9 mit der Saugpumpe verbunden.
Zur Reinigung der Meßkapillare 3 wird zuerst das Saugrohr 22 und unmittelbar danach das Anschlußrohr 15 in die entsprechende Aufnahmeöffnung eingeführt. Über das Saugrohr 22 wird das Blut aus der Kapillare 3 und das über das Anschlußrohr 15 nachströmende destillierte Wasser abgesaugt. Das Anschlußrohr 15 wird sodann in die aus F i g. 3 ersichtliche Zwischenstellung gebracht und über die freie Aufnahmeöffnung 4 Luft durch die Kapillare 3 ge saugt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

verschiedener, für die Diagnose von Herz-, Lungen-Patentansprüche: und Stoffwechselerkrankungen bedeutungsvoller Meßwerte, wie des pH-Wertes und der Os- bzw.
1. Zusatzeinrichtung zum Reinigen und Trock- CO8-Partialdrucke einer Blutprobe. Der Vorteil der nen der in einer Meßeinrichtung für die elektro- 5 Mikroblutgasanalyse gegenüber früheren Unterchemische Mikroblutgasanalyse. sich befindenden, suchungsverfahren besteht dann, daß für die Durcndie Blutprobe aufnehmenden Meßkapillare, be- führung sämtlicher Messungen nur einige Tropfen stehend aus einer an ein Ende der Meßkapillare Blut benötigt werden. Diesen Vorzügen steht aber der anschließbaren und aus einem Behälter mit einer Nachteil gegenüber, daß die für die einzelnen Mes-Reinigungsflüssigkeit gespeisten Spülleitung so- io sungen erforderlichen Geröte wegen des geringen wie einer mit dem anderen Ende der Meßkapil- Blutvolumens mit Meßkapillaren ausgestattet sein lare verbindbaren Saugpumpe, gekenn- müssen, deren Reinigung mit großen Schwierigkeiten zeichnet durch eine an die Saugpumpe verbunden ist. Dieser Reinigungsvorgang umfaßt eine ständig angeschlossene Umschalteinrichtung (9) Spülung der MeRkapillare, z.B. mit destilliertem mit einem beweglichen Schaltkörper (10), an wel- 15 Wasser mit nachfolgender Trocknung. Die Reinigung ehern wenigstens ein mit der Spülleitung (16) ver- der Meßkapillare muß nicht nur vor jeder Messung, bundenes Anschlußrohr (15) angebracht ist; des- sondern auch vor und nach jeder in gewissen Zeitsen freies Ende (20) ist in einer Schaltendstellung abständen notwendigen Eichung der Meßelektroden (Spülstellung) der Umschalteinrichtung (9) mit und bei verschiedenen hier nicht näher erläuterten dem einen Ende der Meßkapillare (3) dicht ver- a» Zwischenupei ationcn vorgenommen werden,
bunden; in dieser Stellung ist gleichzeitig über Bei einer bekannten Meßeinrichtung für die Mikroden Schaltkörper (10) eine Verbindung zwischen blutgasanalyse sind etwa becherförmige, allseits gedem anderen Ende der Meßkapillare (3) und der schlossene gläserne Meßgefäße vorgesehen, welche Saugpumpe hergestellt, wogegen in einer Zwi- durch eine Flüssigkeitsfüllung auf etwa 37° C therschenstellung (Trocknungsstellung) der Umschalt- 25 mostatisiert sind. In jedes Meßgefäß ist eine etwa einrichtung (9) das Anschlußrohr (15) von der U-förmige Meßkapillare eingeschmolzen, deren auf-Meßkapillare (3) getrennt und in der zweiten rechtstehende Schenkel in zur Oberseite des Meß-Schaltendstellung (Ruhestellung) die Verbindung gefäßes offene erweiterte Aufnahmeöffnungen ausder Meßkapillare (3) mit der Saugpumpe unter- laufen. Die Elektrodenanordnung steht mit dem horibrochen ist. 30 zontalen Teil der Meßkapillare in Verbindung. In
2. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 1, gekenn- einem Schenkel der Meßkapillare mündet seitlich die zeichnet durch ein an dem Schaltkörper (10) an- Gaszuführleitung, durch welche je nach dem Meßgebrachtes, bewegliches Saugrohr (22), das mit Vorgang ein Eichgas oder Äquilibriergas in die Kaseinem freien Ende (20) in der Spülstellung und ^are geleitet wird. In die gegenüberliegende Aufin der Trocknungsstellung der Umschalteinrich- 35 nahmeöffnung der Meßkapillare kann ein gekrümmtung (9) mit dem dem Anschlußrohr (15) gegen- tes Rohrstück eingesetzt werden, dessen freies Ende überliegenden Ende (4) der Meßkapillare (3) als Schlauclianschlußstutzen dient. Hier können entdicht verbunden und über den Schaltkörper (10) sprechend der jeweiligen Arbeitsoperation, veran die Saugpumpe angeschlossen, in der Ruhe- schiedene Hilfseinrichtungen des Gerätes angeschlosstellung der Umschalteinrichtung (9) hingegen 40 sen werden. Zur Reinigung der Meßkapillare muß der von der Meßkapillare (3) getrennt und von der Anschlußstutzen über eine Schlauchleitung mit einer Saugpumpe abgeschaltet ist. Saugpumpe verbunden werden. Zugleich muß in die
3. Zusatzeinrichtung nach einem der An- gegenüberliegende Aufnahmeöffnung der Meßkapilsprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß lare in geeigneter Weise destilliertes Wasser eingedie Umschalteinrichtung (9) als Drehschieber aus- 45 bracht werden (z. B. aus einer Spritzflasche). Durch gebildet ist, dessen Schaltkörper (10) eine bogen- die Saugwirkung der Pumpe entsteht somit in der förmige Aussparung (11) aufweist, über die zwei Meßkapillare ein Unterdruck, so daß die Blutprobe am feststehenden Teil der Umschalteinrichtung abgesaugt und destilliertes Wasser durch die Meßvorgesehene Steuerbohrungen (12,13), von denen kapillare hindurchgesaugt wird. Zur Trocknung der die eine (13) mit der Saugpumpe und die andere 50 Meßkapillare wird die dem Saugstutzen gegenüber-(12) mit der Meßkapillare (3) bzw. dem Saug- liegende Aufnahmeöffnung freigegeben und Luft rohr (22) in Verbindung steht, in der Spülstellung durch die Kapillare gesaugt. Die Schlauchverbindung und der Trocknungsstellung der Umschaltein- zur Saugpumpe muß für die nächste Arbeitsoperation richtung (9) verbunden sind. wieder gelöst werden.
55 Die Reinigung und Trocknung der Meßkapillare
ist bei diesem bekannten Gerät nicht nur umständlich
und zeitraubend sondern meist auch unvollkommen, da häufig ein Wassertropfen in die Öffnung der Gas-
Die Erfindung betrifft eine Zusatzeinrichtung zuleitung gelangt, der die nachfolgende Elektrodenzum Reinigen und Trocknen der in einer Meßeinrich- 60 eichung oder einen nachfolgenden Äquilibriervorgang tung für die elektrochemische Miproblutgasanalyse stört und, wenn er unbemerkt bleibt, zu Meßfehlern sich befindenden, die Blutprobe aufnehmenden Meß- führt. Diese Mangel des bekannten Gerätes führen kapillare, bestehend aus einer an ein Ende der Meß- dann zu unkontrollierbaren Verfälschungen der Meßkapillare anschließbaren und aus einem Behälter mit ergebnisse. Der sachgemäße Umgang mit dem Gerät einer Reinigungsflüssigkeit gespeisten Spülleitung so- 65 zur Vermeidung solcher Fehler setzt außerdem eine wie einer mit dem anderen Ende der Meßkapillare entsprechende Schulung und Übung des Bedienungsverbindbaren Saugpumpe. mannes voraus.
Die Mikroblutgasanalyse umfaßt die Bestimmung Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine
DE19691919653 1968-04-30 1969-04-18 Zusatzeinrichtung zu einer messeinrichtung fuer die elektrochemische mikroblutgasanalyse Granted DE1919653B2 (de)

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