DE1919653B2 - Zusatzeinrichtung zu einer messeinrichtung fuer die elektrochemische mikroblutgasanalyse - Google Patents
Zusatzeinrichtung zu einer messeinrichtung fuer die elektrochemische mikroblutgasanalyseInfo
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Description
Einrichtung zu schaffen, durch die eine Verbesserung
und Vereinfachung des genannten bekannten Reinigungs- und Trocknungsverfahrens und damit ein
rascherer Arbeitsablauf und präzisere Meßergebnisse erzielt werden können. Die Lösung dieser Aufgabe
besteht erfindungsgemäß in einer Zusatzeinrichtung der eingangs genannten Art, welche gekennzeichnet
ist durch eine an die Saugpumpe angeschlossene Umschalteinrichtung
mit einem beweglichen Schaltkörper, an welchem wenigstens ein mit der Spülleitung
verbundenes Anschlußrohr angebracht ist; dessen freies Ende ist in einer Schaltendstellung (Spülstellung)
der Umschalteinrichtung mit dem einen Ende der Meßkapillare dicht verbunden; in dieser Stellung
ist gleichzeitig über den Schaltkörper eine Verbindung zwischen dem anderen Ende der Meßkapillare
und der Saugpumpe hergestellt, wogegen in einer Zwischenstellung (Trocknungsstellung) der Umschalteinrichtung
das Anschlußrohr von der Meßkapillare getrennt und in der zweiten SchaltcndstcUung (Ruhestellung)
die Verbindung der Meßkapillare mit der Saugpumpe unterbrochen ist.
Damit ist der gesamte Reinigungs- und Trocknungsvorgang vollständig automatisiert, und es bedarf
lediglich eines Handgriffes an der Umschalteinrichtung, um in jeder beliebigen Arbeitsphase eine
restlose Reinigung und vollständige Trocknung der Meßkapillare zu erreichen. Die nachfolgende Arbeitsoperation
an der Meßeinrichtung kann daher sofort angeschlossen werden.
Da die bei den bekannten Anordnungen sonst erforderliche visuelle Kontrolle des Reinigungszustandes
der Kapillare entfällt und die Handhabung so weitgehend vereinfacht ist, kann sie auch von ungeschultem
Personal durchgeführt werden.
Zur Verbindung der Meßkapillare über die Umschalteinrichtung mit der Saugpumpe sind grundsätzlich
zwei verschiedene Anschlußmöglichkeiten gegeben. Im einfachsten Falle kann an dem betreffenden
Ende der Meßkapillare ein Umschalthahn angebracht sein, welcher wahlweise eine Verbindung mit
Eichgasanschlüssen oder einer zur Umschalteinrichtung führenden Zwischenleitung herzustellen gestattet.
Eine bevorzugte Anschlußmöglichkeit der Saugpumpe besteht dagegen in weiterer Ausgestaltung der
Erfindung in der Anordnung eines an dem Schaltkörper angebrachten, beweglichen Saugrohres, das
mit seinem freien Ende in der Spülstellung und in der Trocknungsstellung der Umschalteinrichtung mit dem
dem Anschlußrohr gegenüberliegenden Ende der Meßkapillare dicht verbunden und über den Schaltkörper
an die Saugpumpe angeschlossen, in der Ruhestellung der Umschalteinrichtung hingegen von der
Meßkapillare getrennt und von der Saugpumpe abgeschaltet ist. Diese Ausführung ist deshalb besonders
vorteilhaft, weil dadurch eine vollkommene funktioneile Trennung der Reinigungs- und Trocknungseinrichtung
von der eigentlichen Meßanordnung erreicht wird. Der durch den Entfall einer Zwischenleitung
zur Umschalteinrichtung gewonnene Bauraum steht dann für die bequemere Anordnung der Eichgas-
und sonstiger, zur Meßanordnung gehöriger Anschlüsse zur Verfügung.
Eine besonders einfache und funktionssichere Ausführung ergibt sich erfindungsgemäß dadurch, daß
die Umschalteinrichtung als Drehschieber ausgebildet ist, dessen Schaltkörper eine bogenförmige Aussparung
aufweist, über die zwei am feststehenden Teil der Umschalteinrichtung vorgesehene Steuerbohrungen,
von denen die eine mit der Saugpumpe und die andere mit der Meßkapillare bzw. dem Saugrohr in
s Verbindung steht, in der SpUlstellung und der Trocknungsstellung
der Umschalteinriohtung verbunden sind. Das Anschlußrohr und das gegebenenfalls vorhandene
Saugrohr können dann in einfacher Weise als mit dem Schaltkörper verbundene schwenkbare
ίο Arme ausgebildet werden, welche in der Ruhestellung
vollständig aus dem Arbeitsbereich der Meßanordnung ausgeschwenkt werden können, um die Meßarbeit
zu erleichtern,
Die Erfindung wird im folgenden an Hand zweier in
Die Erfindung wird im folgenden an Hand zweier in
der Zeichnung schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert, Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt eines mit der erfindungsgemäßen
Zusatzeinrichtung ausgerüsteten Meßgefäßes,
so F i g, 2 eine Seitenansicht der Anordnung nach
F i g. 1 und
F i g. 3 einen der F i g. 1 entsprechenden Schnitt eines bevorzugten Ausführungsbeispieles der Erfindung.
as Das Meßgefäß ist bei beiden Ausführungsbeispielen
als liegender Glashohlzylinder 1 ausgebildet, welcher stirnseitig durch Kappen 2 abgeschlossen und
mit einer auf Körpertemperatur thermostatisierten Flüssigkeit gefüllt ist. Der Glashohlzylinder 1 enthält
eine Meßkapillare 3, deren beide Enden mit zur Oberseite des Zylinders 1 führenden konischen Aufnahme-Öffnungen
4 verbunden sind. Zwischen den beiden Aufnahmeöffnungen 4 sind noch zwei weitere, über
seitliche öffnungen mit der Meßkapillare 3 verbundene Aufnahmetrichter 5 für die nicht dargestellten
Meßelektroden vorgesehen.
In der einer. Aufnahmeöffnung 4 des Gerätes nach F i g. 1 befindet sich ein Umschalthahn 6 mit Betätigungsgriff
7, über den die Meßkapillare 3 an eine von der linken Aufnahmeöffnung 4 abzweigende Verbindungsleitung
8 oder wahlweise an eine Eichgasoder sonstige zur Meßanordnung gehörige Leitung (nicht dargestellt) anschließbar ist.
Im Abstand vom Glashohlzylinder 1 ist eine Umschalteinrichtung 9 angeordnet, welche als Drehschieber
ausgebildet ist, dessen drehbarer Schaltkörper 10 eine bogenförmige Aussparung 11 aufweist, welche
mit zwei am feststehenden Teil der Umschalteinrichtung 9 angeordneten Steuerbohrungen 12 und 13 zusammenwirkt.
Die eine der beiden Steuerbohrungen 12 ist mit der Verbindungsleitung 8 zum Meßgefäß
verbunden. Die andere Steuerbohrung 13 ist über eine weitere Verbindungsleitung 14 mit einer aus der
Zeichnung nicht ersichtlichen Saugpumpe verbunden.
Am Schaltkörper 10 ist ein Anschlußrohr 15 befestigt, welches ständig an eine Spülleitung 16 angeschlossen
ist, über welche in nicht dargestellter Weise aus einem Vorratsbehälter destilliertes Wasser angesaugt
werden kann. Das Anschlußrohr 15, welches sich über eine Druckfeder 17 auf einen festen Anschlag
18 abstützt, und mittels eines Betätigungsgriffes 19 samt dem Schaltkörper 10 der Umschalteinrichtung
9 verschwenkbar ist, besitzt ein nach abwärts gebogenes Ende 20 mit aufgesetzter Ringdichtung 21.
Dieses Rohrende 20 läßt sich durch Niederdrücken des Griffes 19 in die freie Aufnahmeöffnung 4 des
Meßgefäßes einführen. Die Ringdichtung 21 liegt dann abdichtend an der konischen Innenwand der
Aufnahmeöffnung 4 an, wie in F i g. 2 mit strichpunktierten Linien angedeutet. Unter der Wirkung
der Druckfeder 17 nimmt das Anschlußrohr 15 und damit der Schaltkörper 10 die in der Zeichnung mit
vollen Linien dargestellte Lage ein. In der Ruhestellung der Umschalteinrichtung 9 ist das Anschlußrohr
35 hochgeschwenkt (gleichfalls mit strichpunktierten
Linien eingezeichnet).
Zur Reinigung der Meßkapillare 3 wird zuerst der Umschalthahn 6 in die eingezeichnete Stellung gebracht,
in der die Meßkapillare 3 an die Verbindungsleitung 8 angeschlossen ist. Das Anschlußrohr 15 wird
nun aus der Ruhestellung abwärtsbewegt und gegen die Kraft der Druckfeder 17 in seine untere Endlage
(Spülstellung) gebracht. In dieser Stellung des Schaltkörpers 10 sind die beiden Steuerbohrungen 12 und 13
der Umschalteinrichtung 9 über die Aussparung 11 des Schaltkörpers 10 und damit auch die Verbindungsleitungen
8 und 14 miteinander verbunden. Die Saugpumpe saugt daher das in der Meßkapillare 3
befindliche Blut über die Verbindungsleitung 8, die Umschalteinrichtung und die Verbindungsleitung 14
ab. Durch den in der Meßkapillare 3 entstehenden Unterdruck wird durch das Anschlußrohr 15 destilliertes
Wasser aus der Spülleitung 16 angesaugt und durch die Meßkapillare geleitet. Sobald die Meßkapillare
3 von den Blutrückständen gereinigt ist, wird der Griff 19 der Umschalteinrichtung freigegeben und
die Feder 17 hebt das Anschlußrohr 15 in die voll eingezeichnete Zwischenstellung (Trocknungsstellung),
wobei die Aufnahmeöffnung 4 freigegeben wird. Da in dieser Zwischenstellung die Verbindung
zwischen Saugpumpe und Meßkapillare 3 bestehen bleibt, wird nun über die freie Aufnahmeöffnung 4
Luft durch die Meßkapillare hindurchgesaugt. Sobald die Meßkapillare getrocknet ist, wird die Umschalteinrichtung
wieder in die Ruhestellung gebracht.
Das Gerät nach F i g. 3 weicht nur hinsichtlich
Das Gerät nach F i g. 3 weicht nur hinsichtlich
ίο des Sauganschlusses der Meßkapillare 3 von der Ausführung
nach F i g. 1 und 2 ab. Hier ist an Stelle der Verbindungsleitung 8 zur Saugpumpe ein dem Anschlußrohr
IS ähnliches Saugrohr 22 vorgesehen, welches gleichfalls an seinem freien Ende eine Ringdichtung
21 trägt und in die absaugseitige Aufnahmeöffnung 4 der Meßkapillare 3 abdichtend einführbar
ist. Das Saugrohr 22 ist entweder direkt oder über die Umschalteinrichtung 9 mit der Saugpumpe verbunden.
Zur Reinigung der Meßkapillare 3 wird zuerst das Saugrohr 22 und unmittelbar danach das Anschlußrohr
15 in die entsprechende Aufnahmeöffnung eingeführt. Über das Saugrohr 22 wird das Blut aus der
Kapillare 3 und das über das Anschlußrohr 15 nachströmende destillierte Wasser abgesaugt. Das Anschlußrohr
15 wird sodann in die aus F i g. 3 ersichtliche Zwischenstellung gebracht und über die freie
Aufnahmeöffnung 4 Luft durch die Kapillare 3 ge saugt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Zusatzeinrichtung zum Reinigen und Trock- CO8-Partialdrucke einer Blutprobe. Der Vorteil der
nen der in einer Meßeinrichtung für die elektro- 5 Mikroblutgasanalyse gegenüber früheren Unterchemische Mikroblutgasanalyse. sich befindenden, suchungsverfahren besteht dann, daß für die Durcndie
Blutprobe aufnehmenden Meßkapillare, be- führung sämtlicher Messungen nur einige Tropfen
stehend aus einer an ein Ende der Meßkapillare Blut benötigt werden. Diesen Vorzügen steht aber der
anschließbaren und aus einem Behälter mit einer Nachteil gegenüber, daß die für die einzelnen Mes-Reinigungsflüssigkeit
gespeisten Spülleitung so- io sungen erforderlichen Geröte wegen des geringen
wie einer mit dem anderen Ende der Meßkapil- Blutvolumens mit Meßkapillaren ausgestattet sein
lare verbindbaren Saugpumpe, gekenn- müssen, deren Reinigung mit großen Schwierigkeiten
zeichnet durch eine an die Saugpumpe verbunden ist. Dieser Reinigungsvorgang umfaßt eine
ständig angeschlossene Umschalteinrichtung (9) Spülung der MeRkapillare, z.B. mit destilliertem
mit einem beweglichen Schaltkörper (10), an wel- 15 Wasser mit nachfolgender Trocknung. Die Reinigung
ehern wenigstens ein mit der Spülleitung (16) ver- der Meßkapillare muß nicht nur vor jeder Messung,
bundenes Anschlußrohr (15) angebracht ist; des- sondern auch vor und nach jeder in gewissen Zeitsen
freies Ende (20) ist in einer Schaltendstellung abständen notwendigen Eichung der Meßelektroden
(Spülstellung) der Umschalteinrichtung (9) mit und bei verschiedenen hier nicht näher erläuterten
dem einen Ende der Meßkapillare (3) dicht ver- a» Zwischenupei ationcn vorgenommen werden,
bunden; in dieser Stellung ist gleichzeitig über Bei einer bekannten Meßeinrichtung für die Mikroden Schaltkörper (10) eine Verbindung zwischen blutgasanalyse sind etwa becherförmige, allseits gedem anderen Ende der Meßkapillare (3) und der schlossene gläserne Meßgefäße vorgesehen, welche Saugpumpe hergestellt, wogegen in einer Zwi- durch eine Flüssigkeitsfüllung auf etwa 37° C therschenstellung (Trocknungsstellung) der Umschalt- 25 mostatisiert sind. In jedes Meßgefäß ist eine etwa einrichtung (9) das Anschlußrohr (15) von der U-förmige Meßkapillare eingeschmolzen, deren auf-Meßkapillare (3) getrennt und in der zweiten rechtstehende Schenkel in zur Oberseite des Meß-Schaltendstellung (Ruhestellung) die Verbindung gefäßes offene erweiterte Aufnahmeöffnungen ausder Meßkapillare (3) mit der Saugpumpe unter- laufen. Die Elektrodenanordnung steht mit dem horibrochen ist. 30 zontalen Teil der Meßkapillare in Verbindung. In
bunden; in dieser Stellung ist gleichzeitig über Bei einer bekannten Meßeinrichtung für die Mikroden Schaltkörper (10) eine Verbindung zwischen blutgasanalyse sind etwa becherförmige, allseits gedem anderen Ende der Meßkapillare (3) und der schlossene gläserne Meßgefäße vorgesehen, welche Saugpumpe hergestellt, wogegen in einer Zwi- durch eine Flüssigkeitsfüllung auf etwa 37° C therschenstellung (Trocknungsstellung) der Umschalt- 25 mostatisiert sind. In jedes Meßgefäß ist eine etwa einrichtung (9) das Anschlußrohr (15) von der U-förmige Meßkapillare eingeschmolzen, deren auf-Meßkapillare (3) getrennt und in der zweiten rechtstehende Schenkel in zur Oberseite des Meß-Schaltendstellung (Ruhestellung) die Verbindung gefäßes offene erweiterte Aufnahmeöffnungen ausder Meßkapillare (3) mit der Saugpumpe unter- laufen. Die Elektrodenanordnung steht mit dem horibrochen ist. 30 zontalen Teil der Meßkapillare in Verbindung. In
2. Zusatzeinrichtung nach Anspruch 1, gekenn- einem Schenkel der Meßkapillare mündet seitlich die
zeichnet durch ein an dem Schaltkörper (10) an- Gaszuführleitung, durch welche je nach dem Meßgebrachtes,
bewegliches Saugrohr (22), das mit Vorgang ein Eichgas oder Äquilibriergas in die Kaseinem
freien Ende (20) in der Spülstellung und ^are geleitet wird. In die gegenüberliegende Aufin
der Trocknungsstellung der Umschalteinrich- 35 nahmeöffnung der Meßkapillare kann ein gekrümmtung
(9) mit dem dem Anschlußrohr (15) gegen- tes Rohrstück eingesetzt werden, dessen freies Ende
überliegenden Ende (4) der Meßkapillare (3) als Schlauclianschlußstutzen dient. Hier können entdicht
verbunden und über den Schaltkörper (10) sprechend der jeweiligen Arbeitsoperation, veran
die Saugpumpe angeschlossen, in der Ruhe- schiedene Hilfseinrichtungen des Gerätes angeschlosstellung
der Umschalteinrichtung (9) hingegen 40 sen werden. Zur Reinigung der Meßkapillare muß der
von der Meßkapillare (3) getrennt und von der Anschlußstutzen über eine Schlauchleitung mit einer
Saugpumpe abgeschaltet ist. Saugpumpe verbunden werden. Zugleich muß in die
3. Zusatzeinrichtung nach einem der An- gegenüberliegende Aufnahmeöffnung der Meßkapilsprüche
1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß lare in geeigneter Weise destilliertes Wasser eingedie
Umschalteinrichtung (9) als Drehschieber aus- 45 bracht werden (z. B. aus einer Spritzflasche). Durch
gebildet ist, dessen Schaltkörper (10) eine bogen- die Saugwirkung der Pumpe entsteht somit in der
förmige Aussparung (11) aufweist, über die zwei Meßkapillare ein Unterdruck, so daß die Blutprobe
am feststehenden Teil der Umschalteinrichtung abgesaugt und destilliertes Wasser durch die Meßvorgesehene
Steuerbohrungen (12,13), von denen kapillare hindurchgesaugt wird. Zur Trocknung der
die eine (13) mit der Saugpumpe und die andere 50 Meßkapillare wird die dem Saugstutzen gegenüber-(12)
mit der Meßkapillare (3) bzw. dem Saug- liegende Aufnahmeöffnung freigegeben und Luft
rohr (22) in Verbindung steht, in der Spülstellung durch die Kapillare gesaugt. Die Schlauchverbindung
und der Trocknungsstellung der Umschaltein- zur Saugpumpe muß für die nächste Arbeitsoperation
richtung (9) verbunden sind. wieder gelöst werden.
55 Die Reinigung und Trocknung der Meßkapillare
ist bei diesem bekannten Gerät nicht nur umständlich
und zeitraubend sondern meist auch unvollkommen, da häufig ein Wassertropfen in die Öffnung der Gas-
Die Erfindung betrifft eine Zusatzeinrichtung zuleitung gelangt, der die nachfolgende Elektrodenzum
Reinigen und Trocknen der in einer Meßeinrich- 60 eichung oder einen nachfolgenden Äquilibriervorgang
tung für die elektrochemische Miproblutgasanalyse stört und, wenn er unbemerkt bleibt, zu Meßfehlern
sich befindenden, die Blutprobe aufnehmenden Meß- führt. Diese Mangel des bekannten Gerätes führen
kapillare, bestehend aus einer an ein Ende der Meß- dann zu unkontrollierbaren Verfälschungen der Meßkapillare
anschließbaren und aus einem Behälter mit ergebnisse. Der sachgemäße Umgang mit dem Gerät
einer Reinigungsflüssigkeit gespeisten Spülleitung so- 65 zur Vermeidung solcher Fehler setzt außerdem eine
wie einer mit dem anderen Ende der Meßkapillare entsprechende Schulung und Übung des Bedienungsverbindbaren
Saugpumpe. mannes voraus.
Die Mikroblutgasanalyse umfaßt die Bestimmung Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine
Applications Claiming Priority (1)
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