DE3022321C2 - Decke - Google Patents
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47G—HOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
- A47G9/00—Bed-covers; Counterpanes; Travelling rugs; Sleeping rugs; Sleeping bags; Pillows
- A47G9/06—Travelling rugs; Sleeping rugs
- A47G9/064—Travelling rugs; Sleeping rugs for covering a standing user, e.g. transformable into a robe
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D15/00—Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used
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- D03D15/56—Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used characterised by the properties of the yarns or threads elastic
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Woven Fabrics (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Deck« nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
Eine solche Decke ist aus der Druckschrift »Chemiefasern/Textilindustrie«,
Juli 1979, Seiten 513 bis 518 bekannt. In dieser Druckschrift ist ausgeführt, daß die
Kettgarne eine möglichst geringe Dehnung besitzen sollen, weil beim Rauhen starke Zugkräfte auf die Kette
einwirken.
Eine Decke der gleichen Art ist aus der US-PS
27 40 434 bekannt. Bei dieser bekannten Decke überkreuzt der Kettfaden zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Seitenwechseln jeweils nur einen Schußfaden außenseitig. Die Decke weist ebenfalls nur eine geringe
Dehnung auf.
Herkömmliche Decken dieser Art, wie sie als Schlafdecken oder zum Einwickeln beim Liegen in einem Liegestuhl
benutzt werden, bestehen sowohl in Kette als auch in Schuß aus einem unelastischen Material, welches
zur Verbesserung seiner Gebrauchseigenschaften beidseitig flauschartig aufgerauht ist. Wickelt sich der
Benutzer einer derartigen Decke vor dem Hinlegen oder Hinsetzen entsprechend seiner Körperform ein, so
läßt es sich vielfach nicht vermeiden, daß ihn die Decke nach dem Hinsetzen bzw. Hinlegen zwängt und drückt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Decke der eingangs angegebenen Art derart zu verbessern, daß sie
sich beim Einwickeln des Benutzers besser der Körperform anpaßt und das Gefühl des Eingezwängtsein weitgehend
unterdrückt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kettfäden aus einem gummielastischen Material
bestehen.
Eine solche Decke paßt sich beim Einwickeln der Körperform des Benutzers an und gibt nach, wenn sich
die Körperstellung des Benutzers beispielsweise beim Hinsetzen oder Hinlegen ändert.
Die Schußfäden werden wie üblich mit Hilfe einer Rauhkratze nach dem Weben aufgerauht. Dabei hat
sich überraschenderweise gezeigt, daß die gummielastischen, aus Vollmaterial bestehenden Kettfäden beim
Aufrauhen von der Rauhkratze nicht beschädigt wcrden, wenn sie dünner als die Schußfäden sind. Die Rauhkratze
bewegt sich hierbei in Längsrichtung der Kettfaden, d. h. quer zu den Schußfäden. Während des Aufrauhvorgangs
sind die Kettfaden vorgespannt, so daß das Gewebe beim Entnehmen aus dem Webstuhl bzw.
ίο Entspannen zurückschrumpft und auch die durch das
Aufrauhen sich ergebenden den Schußfadenquerschniit mindernden Faserverluste ausgeglichen werden. Durch
das Spannen der Kettfäden während des Aufrauhens werden die Kettfaden zusätzlich verdünnt, womit der
Angriffsquerschnitt, den sie der Rauhkratze bieten, noch
weiter verringert wird.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Gewebe ein Schußdoublegewebe ist, bei dem die Kettfäden zwischen
den Abbindestellen an der Gewebeober- und -unterseite zwischen mehreren Ober- und Unterschußfäden
verlaufen. Hierdurch wird erreicht, daß überwiegend die aufrauhfähigen Schußfäden die Gewebeaußenseiten
bilden. Speziell hat sich ein Gewebe in der Bindung Kreuz-Köper 3/1 im Wechsel als Schußdouble als
geeignet herausgestellt
Der Durchmesser der Kettfäden liegt vorzugsweise
in einem Bereich von 02 bis 0,4 mm und der der Schußfäden zwischen 03 bis 1,7 mm. Die Dichte der Kettfaden
liegt hierbei zweckmäßig in einem Bereich von 12 bis 16 Fäden pro cm. Decken, bei denen der Durchmesser
der Kettfaden 03 mm und der Durchmesser der Schußfäden 1,5 mm betrug und die Dichte der Kettfäden irr,
Bereich von 13 bis 15 Fäden pro cm lag, haben sich zur
Lösung der gestellten Aufgabe als besonders geeignet erwiesen.
Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeige
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine ausgebreitete elastische Decke,
F i g. 2 die Decke nach F i g. 1 im eingerollten Zustand und
Fig.3 einen schematischen Querschnitt durch das Gewebe der Decke.
Die Decke nach F i g. I hat Rechteckform und besteht aus einem längselastischen Gewebeabschnitt 1. welcher
entlang seiner Kanten mit einem elastischen Band 3 allseitig eingefaßt ist. Im Bereich der gegenüberliegenden
Enden einer der Schmalseiten sind längs der Längskanten sich erstreckende Hakenbandabschnitte 5 eines
Klettverschlusses aufgenäht, die jn dem als Gegenband
dienenden Einfaßband 3 haften. Der Benutzer kann somit die Decke, wie in F i g. 2 dargestellt ist. um seinen
Körper schlingen und mittels des Klettverschlusses selbsthaftend schließen. Der entstehende Wickel kann
sich, wie in Fig.2 durch Pfeile 7 dargestellt ist, beim
Hinsetzen bzw. Hinlegen des so eingewickelten Benutzers der Körperform anpassen, ohne den Benutzer /u
zwängen oder zu kneifen.
Das Gewebe der Decke ist in der Bindung Kreuz-Kö-
6ö per 3/1 im Wechsel als Schußdoublc gewebt, wie F i g. 3 schematisch zeigt, jeder der in Längsrichtung der Decke
sich erstreckenden Kettfaden 9 besteht aus einem guinmielastischen
Material und verläuft /wischen den Ab· bindestellcn an der Gewebeober- und Unterseite zv.;
b5 sehen mehreren Ober- und Unterschußfäden. Der Rap
port der dargestellten Bindung umfaßt vier Kettfäden 4 von denen F i g. 3 lediglich zwei zeigt. Die beiden anderen Kettfaden sind in Kettrichtung gegen die beiden
largestellten Kettfäden versetzt angeordnet. Die Bin-„
Jung ist so gewählt, daß die an der Oberfläche liegenden !Abschnitte der längs verlaufenden Kettfäden möglichst
||klein sind, während die oberflächenseitig von den Ketttlfäden
nicht überdeckten Bereiche der Schußfäden möglichst groß sind. Bei der dargestellten Bindung bindet
!!jeder Kettfaden jeweils mit einem Schußfaden ab, wähliirend
zwischen den Abbindestellen jeweils drei Schußfäg|den
freiliegen. Die Schußfäden 11 bestehen aus unelastischem,
aufrauhfähigem Material, beispielsweise einem KaAcrylmaterial. Aus dem Material der Schußfäden 11
jjfsind mit HSfe einer in Längsrichtung der Kettfäden 9
«!arbeitenden Rauhkratze beidseitig Flauschfasern 13 Ϊ5Ϊ herausgearbeitet. Der Durchmesser der Kettfäden 9 ist
ifjgeringer als der Durchmesser der Schußfäden 11. is
£.· Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Claims (6)
1. Decke, bestehend aus einem in Kette und Schuß gewebten, beidseitig aufgerauhten Gewebe, bei dem
die aufrauhfähigen Schußfäden dicker als die Kettfaden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kettfaden (9) aus einem gummielastischen Material bestehen.
2. Decke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewebe ein Schußdoublegewebe ist, bei
dem die Kettfaden (9) zwischen den Abbindestellen an der Gewebeober- und -Unterseite zwischen mehreren
Ober- und Unterschußfäden verlaufen.
3. Decke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gewebe in dsr Bindung Kreuz-Köper 3/1 im Wechsel als Schußdouble gewebt
ist
4. Decke «ixh einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kettfäden (9) einen
Durchmesser zwischen 0,2 bis 0,4 mm aufweisen.
5. Decke nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schußfäden (11) einen
Durchmesser zwischen 0,8 bis 1,7 mm aufweisen.
6. Decke nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichte der Kettfäden
(9) zwischen 12 bis 16 Fäden pro cm beträgt
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE3022321A DE3022321C2 (de) | 1980-06-13 | 1980-06-13 | Decke |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE3022321A DE3022321C2 (de) | 1980-06-13 | 1980-06-13 | Decke |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE3022321A1 DE3022321A1 (de) | 1981-12-24 |
DE3022321C2 true DE3022321C2 (de) | 1985-01-03 |
Family
ID=6104605
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE3022321A Expired DE3022321C2 (de) | 1980-06-13 | 1980-06-13 | Decke |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE3022321C2 (de) |
Families Citing this family (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE4134835C1 (en) * | 1991-10-22 | 1992-09-17 | Germas-Produkte Sybille Ebert, 8540 Schwabach, De | Thermal insulation kidney protection belt - comprises back section contg. stretch fabric with insulation material, produced by napping |
Family Cites Families (1)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2740434A (en) * | 1954-02-23 | 1956-04-03 | Beacon Mfg Co | Household blanket |
-
1980
- 1980-06-13 DE DE3022321A patent/DE3022321C2/de not_active Expired
Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE3022321A1 (de) | 1981-12-24 |
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Legal Events
Date | Code | Title | Description |
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