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Stw.: Feuchttrommel-Sprühdüsen-reinigen-Schaber A 1599
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Trommel zum Behandeln von Tabak Die Erfindung betrifft eine Trommel
zum Behandeln von Tabak, mit an der Trommelinnenwand angeordneten Mitnehmern zum
Transportieren des Tabaks durch die Behandlungszone, Unter Trommeln zum Behandeln
von Tabak werden im erfindungsgemäßem Sinn Trommeln verstanden9 in denen vorzugsweise
Blatt Tabak konditioniert9 insbesondere befeuchtet9 oder auch sossiert wird Die
an der Trommelinnenwand wen delförmig angeordneten Mitnehmerstifte erfassen dabei
den Tabak bei der Trommeldrehung und fördern ihn unter dauernd dem Umwälzen längs
durch die Trommel hindurch Der dabei zunehmend feuchter werdende Tabak neigt dazu5
an der Trom melinnenwand anzukleben bzwO sich in immer dicker werden den Schichten
zwischen den Mitnehmerstiften festzusetzen und dabei die Förderwirkung der Trommel
erheblich zu beeinträchtigen.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde zuverlässig arbeitende Mittel
vorzusehen, die in der Lage sind, das Fest setzen von Tabak zu verhindern bzwO anhaftenden
Tabak von der Trommelwandung zu lösen9 wobei insbesondere die Funktionsweise der
genannten Mittel selbst auch nach längerem Einsatz voll gewährleistet ist0 Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst9 daß in unmittelbarer Nachbarschaft
der Trommelinnenwand in Achse richtung der Trommel nebeneinanderliegende und gegen
die Trommelinnenwand gerichtete Dampfdüsen angeordnet sind9 denen an der Trommelinnenwand
befestigte9 die Düsen beim Umlauf der Trommel überstreichende Schaber zugeordnet
sind.
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Stw.: Feuchttrommel-Sprühdüsen-reinigen-Schaber - A 1599 Der mit Hilfe
dieser Ausbildung erzielte Vorteil besteht darin, daß an der Trommelwand haftender
Tabak jedesmal beim Passieren der Düsen durch die Wirkung der Dampfstrahlen abgelöst
wird, so daß er nach unten in die Trommel zurückfallen kann, um von den auf diese
Weise immer aufnahmefähig bleibenden Stiften erneut mit in Umlauf genommen zu werden.
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Die dabei in kurzen Abstande die Düsen überstreichenden Schaber verhindern,
daß sich die Düsen durch herabfallenden Tabak oder langfristig durch Verkrustung
infolge der beispielsweise auf den Tabak aufgebrachten Soße dichtsetzen. Die auf
den an der Trommelinnenwand haftenden Tabak gerichteten Dampfstrahlen haben außerdem
einen positiven Nebeffekt, indem sie gleichzeitig den Tabak befeuchten und für die
aufgesprühte Soße aufnahmefähig machen, so daß für diesen ohnehin vorgesehenen Konditionierungsschritt
keine zusätzliche Einrichtung mehr erforderlich ist, oder zumindest erheblich weniger
Aufwand getrieben werden muß.
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Eine konstruktiv besonders einfache Anordnung besteht gemäfl einer
Ausgestaltung der Erfindung darin, daß die Dampfdüsen aus Bohrungen in der Wandung
eines sich in Achsrichtung der Trommel erstreckenden Dampfrohres bestehen.
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Der in der unteren Hälfte der Trommel liegende, beim Trommelumlauf
von den Mitnehmerstiften erfaßte und in Drehrichtung aufwärts mitgenommene Tabak
beginnt normalerweise im oberen Viertel des Aufwä.rtstransporteges zwischen den
Stiften zu rollen und nach unten in die Trommel zurückzufallen, so daß spätestens
am oberen Umkehrpunkt der jeweiligen Mitnehmerstifte bzw. der entsprechenden Wandabschnitte
zwischen den Stiften von der Aufwärts-in die Abwärtsbewegung aller Tabak wieder
nach unten heruntergefallen
Stw.: Feuchttrommel-Sprühdüsen-reinigen-Schaber
- A 1599 ist. Um diesen Zustand auch bei festhaftendem Tabak spätestens am oberen
Umkehrpunkt bzw. im Trommelzenit eintreten zu lassen, wird weiterhin vorgeschlagen,
daß die Düsen bzw. das Dampr-rohr senkrecht über der Trommelachse angeordnet sind.
Bn diesem Bereich ist der beste Löseeffekt durch die Dampfbeaufschlagung zu erzielen
Um die Düsen über die gesamte Länge des Dampfrohres dauernd zu reinigen, ohne dabei
jedoch den Betrieb der Trommel durch berührungsbedingte Schläge zwischen Schaber
und Düsen akustisch und kräftemäßig zu stören, sieht eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung
vor, daß die Schaber aus einzelnen, sich in Achsrichtung der Trommel versetzt aneinander
anschließenden, wendelförmig an der Trommlienenwand verlaufenden Elementen bestehen.
Auf diese Weise überstreichen jeweils nur einzelne aufeinanderfolgende Schaber entsprechende
aufeinanderfolgende Bereiche des Dampfrohres, beginned im Bereich einer Trommelstirnseite
und endend im Bereich der entgegengesetzten Trommelstirnseite0 Um eine relativ sanfte,
langfristige sichere Zusammenwirkung zwischen den Scharben und den Düsen zu erreichen,
wird weiterhin vorgeschlagen, daß die Schaber asu abtriebfestem, elastischem Materials
z. Bo Silikon0 bestehen0
Stw.: Feuchttrommel-Sprühdüsen-reinigen-Schaber
- A 1 599 Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert.
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Hierbei zeigt: Figur 1 schematisch eine Konditionier- und Sossiertrommel
im Längsschnitt und Figur 2 die Trommel gemäß Figur 1 im Querschnitt,
Stw.:
Feuchttrommel-Sprühdüsen-reinigen-Schaber - A 1599 Die in der Zeichnung dargestellte
Feucht- und Sossiertrommel 1 weist einen Trommelkörper 2 auf, der auf bekannte Weise
durch einen Antrieb 3 in Richtung des Pfeils 4 gemäß Figur 2 in Umdrehung versetzt
wirdO Die Trommel 1 wird laufend mit Tabak 6 beschickt, der auf einem Zuförderband
7 herangefördert und über eine Einlaufrutsche 8 in den Trommelinnenraum eingegeben
wird. An der Trommelinnenwand der Trommel 1 sind wendelförmig aneinandergereihte
Mitnehmerstifte 9 befestigt, welche den Tabak während der Trommeldrehung am Trommelbolden
erfassen und eine gewisse Strecke in Richtung des Pfeils 4 nach oben führen, bis
er unter dem Einfluß seiner Schwere wieder nach unten fällt und hierbei gründlich
durchgemischt wird. Auf diese Weise wandert der Tabak 6 langsam vom Eingang zum
Ausgang der Trommel 1, wo er auf ein Abförderband 11 gegeben und zur Weiterbehandlung
abtransportiert wird. Während seiner Förderung durch die Trommel 1 wird der Tabak
mit einer Behandlungsflüssigkeit, z.B. Soße, besprüht, welche über ein Rohr 12 zugeführt
und über zwei Düsenöffnungen 13 und 14 des Rohres 12 nach unten auf den Tabak 6
aufgesprüht wird. Der durch diese Behandlung zunehmend feuchter werdende Tabak 6
neigt dazu, an der Trommelinnenwand länger als erwünscht festzukleben. Um dies zu
verhindern, erstreckt sich in Achsrichtung der Trommel 1 über deren desamte Länge
ein Dampfrohr 6, welches über seine gesamte Länge mit in Form von seine Wandung
durchsetzenden Bohrungen ausgebildeten Dampfdüsen 17 versehen ist. Die aus den Dampfdüsen
17 austretenden Dampfstrahlen 18 beaufschlagen und lösen den an der Trommmelinenwand
zwischen den Mitnehmerstiften 9 angeklebten Tabak 6, welcher auf diese Weise spätestens
am höchsten Punkt der Trommel 1 von der Innenwand entfernt wird und nach unten auf
den Trommelboden herunterfällt, , um erneut von den Mitnehmerstiften 9 erfaßt und
aufwärts transportiert zu werden.
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5tw.: Feuchttrommel-Sprühdüsen-reinigen-Schaber - A 1599 Um zu verhindern,
daß sich die Dampfdüsen 17 durch herabfallenden Tabak dichtsetzen, oder im Laufe
der Zeit durch die klebrige, auf den Tabak aufgebrachte Soße infolge von Ablagerungen
verkrusten, sind in wechselnder Folge mit den Mitnehmerstiften 9 zahlreiche, versetzt
zueinander, jedoch in Längsrichtung der Trommel 1 unmittelbar nebeneinandergereihte
Schaber 19 vorgesehen, Welche sich auf diese Weise ebenfalls wendelförmig fieber
den Trommelumfang erstrecken und beim Umlauf der Trommel 1 kontinuierlich nacheinander
entsprechende Bereiche des Dampfrohres 16 bzw. die aus dem Dampfrohr 16 austretenden
Dampfdfisen 17 überstreichen und somit von etwaigen Ablagerungen säubern. Die Schaber
19 bestehen zweckmäßigerweise aus abriebfestem, elastisch nachgiebigem Material,
wie z. B.
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Silikon.