DE299238A - - Google Patents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
■-:·■■.■ in WIEN.
Es sind Gießformen zur Herstellung von Treppenstufen bekannt, die aus vier auf eine
dem Stufengrundriß entsprechende Unterlage aufstellbaren Wange'nstücken und einstellbaren
Profilleisten bestehen, wobei die Profiiwand
zur Begrenzung der Stufenstirnseite mit einer, die obere Stufenfläche begrenzenden ebenen
Wand verschraubt ist, während von den beiden Giebelbrettern das eine gegen Leisten der
Stirnwand angelegt wird und das andere an bügeiförmigen Widerlagern, die an dieser Stirnwand
bzw. an der ebenen Wand festschraubb'ar sind und deren Profilleisten umgreifen, Anlage findet.
Zur Zusammenstellung oder Zerlegung derartiger Gießformen sowie zum Zwecke der gegenseitigen
Einstellung der einzelnen Formteil je nach der Gattung und Größe der herzustellenden Treppenstufen ist die Befestigung
oder Lösung einer großen Zahl von Schrauben notwendig, wodurch ein rasches Arbeiten mit derartigen Gießformen wesentlich
beeinträchtigt wird; auch muß eine größere Anzahl Giebelbretter in verschiedenen
■25 Abmessungen vorrätig sein, namentlich wenn die Gießform verändert werden muß, wie dies
bei der Herstellung der verschiedene Grundrißformen aufweisenden Stufen für runde, halbrunde
oder elliptische Treppenhäuser wiederholt geschehen muß.
Gegenstand der Erfindung ist eine aus vier vollständig losen Wangenstiicken und nur
einer Profilleiste bestehende Gießform, deren Teile ohne jede Schrauben verbindung und
ohne Auswechslung, daher rasch und leicht zusammenstellbar sind.
Der Erfindung gemäß ist die ebene oder windschiefe Stufenunterfläche durch nebeneinander
verlegte, gespundete Bodenleisten (Rolljalousie oder Lattentuch) und die Stufenrückfläche
durch eine diese Bodenleisten niederhaltende Winkelschiene begrenzt, während
die Begrenzung der Stufenstirnfläche durch eine an sich bekannte Profilwand und eine
an derselben anliegende, auf Keilen" heb- und senkbare Profilleiste erfolgt; Die seitliche
Begrenzung wird durch die bekannten Giebelbretter bewirkt, von denen das eine an die
Profilwand und eine die Winkelschiene tragende Rückwand anstellbar ist, während sich
das andere Giebelbrett auf verschiedene Breite einstellen läßt und durch eine verankerbare
Deckplatte festgehalten wird. Die auf dem als Auflage für die Bodenleisten dienenden
rückwärtigen Wangenstück aufliegende Winkelschiene wird durch ein Widerlager niedergegehalten.
Nach dem Erhärten der in die Form eingegossenen, vorteilhaft gerüttelten oder gestocherten
Masse können die Wangenstücke einzeln
weggeschoben und die Bodenleisten herausgezogen werden, um an gleicher oder an anderer
Stelle zu einer neuen Gießform für dieselbe oder eine anders gestaltete Stufenform zusammengestellt
zu werden.
In der Zeichnung ist diese Gießform in einer Schnittansicht, für den Gebrauch zusammengestellt,
veranschaulicht.
Das vordere Wangenstück α hat an seiner
ίο dem Gießraum zugekehrten Seitenfläche ein
einem Teil der Stufenvorderfläche entsprechendes Profil b. Es ist mit einem durch Gewichte
o. dgl. beschwerbaren Tragwinkel verbunden, mit dem es auf den Fußboden, auf
dem der Stufengrundriß aufgezeichnet wird,
■ ' aufgesetzt wird. Für den Fall, daß die Zeichenfläche
den Teil einer rüttelbaren Unterlage zu bilden hat, wird das Wangenstück a an
dieser Unterlage befestigt. In der Deckfläche des Wangenstückes sind eine Anzahl versetzt
zueinander stehender Löcher vorhanden, in welche zu einem später erläuterten Zweck
Stifte eingesteckt werden können.
Das hintere Wangenstück f, welches' entsprechend der Stufenbreite parallel oder im
Winkel zu dem vorderen Wangenstück α auf den Fußboden oder auf die rüttelbare Unterlage
verschiebbar aufgesetzt werden kann und mit seiner dem Gießraum zugekehrten Seitenfläche
längs der Hinterkante der Stufe (in der Grundrißzeichnung derselben) zu stehen kommt,
besteht aus einem Längsbrett mit abgeschrägter Oberkante g und zwei im Winkel dazu
gestellten und an diesem Brett befestigten Stirnbrettern h, die in ihren Oberkanten mit
Einschnitten zum Einlegen der Winkelschiene k versehen sind.
Die Endwangenstücke m und η bestehen aus
senkrecht einzustellenden Bretterstücken, von denen das eine, das freie Stufenende begrenzende
Stück m, mit einer Stütze versehen ist, um es auf die Unterlage oder den Fußboden
aufstellen und entsprechend an die gleichgelegenen Endkanten der Wangenstücke α und f
anrücken zu können. Das andere Wangenstück η ist an den beiden Enden annähernd
entsprechend den Stufenprofillinien ausgeschnitten, derart, daß es zwischen die Wangenstücke
α und f eingestellt werden kann und
.50 dabei den Gießraum nach dieser Seite hin abschließt.
Dieses Endwangenstück η wird vorteilhaft aus mehreren ■ gegeneinander verschiebbaren
Teilen hergestellt, um sich verschiedenen Stufenbreiten leicht anpassen zu lassen. Es
setzt sich auf die Profilleiste φ auf, die an der Innenfläche des vorderen 'Wangenstückes α lose
und durch Keile r senkrecht einstellbar anliegt. Diese Keile, auf denen ein an beiden
Enden abgeschrägter Grundriegel q der Profilleiste gleitbar aufruht, werden auf den Fußboden
oder die rüttelbare Unterlage aufgelegt und halten, je nach ihrer Stellung, die Profilleiste
in hoher oder tiefer Lage, je nach der Stufenhöhe. Die Profilleiste ist oberhalb des
Grundriegels unterschnitten, so daß eine Längsnut s gebildet ist, in welche die Bodenleisten t
mit einem ihrer Enden eingelegt werden können. Diese Bodenleisten, die auch durch
eine Rolljalousie oder ein Lattentuch ersetzt werden können, kommen andererseits zur Auflage
auf die abgeschrägte Oberkante g des hinteren Wangenstückes f, so daß durch die
jeweilige gegenseitige Stellung der Längsnut s und dieser Kante g auch die Lage der nebeneinander
verlegten, vorteilhaft mit Feder und Nut ineinander' greifenden Bodenleisten bestimmt
ist und eine ebene oder windschiefe Unterfläche für die Gußmasse gebildet werden
kann, je nachdem es sich um Stufen für Podest- oder Wendeltreppen handelt.
Auf die Wangenstücke α und f wird zum Zwecke einer Anlage für das Endwangenstück
η oder dessen einzelne Teile eine Deckplatte u aufgelegt, an deren Unterfläche
Klötzchen u1 und u2 befestigt sind, von denen
das eine hinter die eingelegte Winkelschiene k
greift, während das andere als Anlage für das eingestellte Endwangenstück η dient. In der
Deckplatten sind ferner mehrere Löcher d1
vorhanden, von denen eines nach richtiger Einstellung der Deckplatte über eines der
. früher erwähnten Löcher des Wangenstückes a
zu liegen kommt, so daß die Feststellung mittels eines in beide Löcher eingesteckten
Stiftes ermöglicht ist. ,
Um die Winkelschiene k noch weiter in ihrer Lage zu sichern, wird hinter dem hinteren
. Wangeristück f ein Widerlager ν aufgestellt,
das aus einem beschwerbaren Tragwinkel besteht, der ein geneigt gestelltes Brett w too
trägt, dessen Vorderkante nach entsprechender Verschiebung des Tragwinkels in die
Winkelschiene k sich einlegt.
Aus diesen Teilen kann die Gießform für jede Stufengröße und Form leicht zusammengestellt
werden, indem an den Stufenumriß die vier Wangenstücke a, f, m, η samt der
Profilleiste φ angelegt, die Bodenleisten t eingesetzt
und sodann nacheinander die Winkelschiene k, die Deckplatte u und das Widerlager
ν in ihre Lage gebracht werden.
Der geschaffene Hohlraum wird nun mit der vorbereiteten Gußmasse vollgegossen, bei
Bedarf werden Armierungsstäbe eingelegt und nach Rütteln oder Stochern wird mittels eines
entlang der Winkelschiene geführten Streichbrettes die Auftrittsfläche der Stufe geebnet.
Durch Einsetzen von Blechen parallel zur Längs- und Querseite der Stufenform können
in dem Hohlraum Abteilungen gebildet werden, die mit Masse verschiedenen Feinheitsgrades ausgegossen werden können, so daß
die freiliegenden Stufenendflächen aus feinkörnigerer Masse bestehen, die sich, nach
Herausziehen der Bleche vor dem Erhärten mit der übrigen Masse .innig verbindet.
Nach dem Erhärten können die Teile der Gießform rasch und leicht und ohne jede Beschädigung der Stufenflächen entfernt werden.
Nach dem Erhärten können die Teile der Gießform rasch und leicht und ohne jede Beschädigung der Stufenflächen entfernt werden.
Claims (1)
- ±0 Patent-Anspruch:Zerlegbare Gießform zur Herstellung von Betonstufen für gerade und runde Treppen, welche aus vier auf eine dem Stufengründriß entsprechende Unterlage aufstellbaren Wangenstücken und einer einstellbaren Profilleiste besteht, dadurch, gekennzeichnet, daß zur Begrenzung der ebenen oder windschiefen Stufenunterfläche nebeneinander verlegbare, gespundete Bodenleisten (i) (Rolljalousie oder Lattentuch) dienen, die einerseits in eine Nut (s) der Profilleiste (-p) eingreifen, welche auf Keilen an der bekannten, die Stufenstirnseite begrenzenden Profilwand (a) heb- und senkbar anliegt, andererseits auf der zugeschärften Oberkante des rückwärtigen Wangenstückes (f) auf ruhen und durch eine in Seitenteile des letzteren einlegbare, die Stufenrückseite begrenzende Winkelschiene (k) niedergehalten werden, die ihrerseits durch ein aus einem Tragwinkel mit daran in schräger Stellung befestigter Platte (w) bestehendes Widerlager (v) festgehalten wird. ;Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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