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DE292115C - - Google Patents

Info

Publication number
DE292115C
DE292115C DENDAT292115D DE292115DA DE292115C DE 292115 C DE292115 C DE 292115C DE NDAT292115 D DENDAT292115 D DE NDAT292115D DE 292115D A DE292115D A DE 292115DA DE 292115 C DE292115 C DE 292115C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flower
capsule
fragrance
valve
paper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT292115D
Other languages
English (en)
Publication of DE292115C publication Critical patent/DE292115C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41GARTIFICIAL FLOWERS; WIGS; MASKS; FEATHERS
    • A41G1/00Artificial flowers, fruit, leaves, or trees; Garlands
    • A41G1/001Artificial flowers, fruit, leaves, or trees; Garlands characterised by their special functions
    • A41G1/006Diffusing perfume or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Packging For Living Organisms, Food Or Medicinal Products That Are Sensitive To Environmental Conditiond (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Se. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. April 1915 ab.
Die Erfindung hat eine Verbesserung an jenen künstlichen Blumen zum Gegenstand, bei welchen innerhalb der Blätter oder an Stelle der Samenkapsel ein mit Riechstoffen gefüllter Behälter angeordnet ist. Gegenüber den bekannten künstlichen Blumen dieser Art wird durch die Erfindung bezweckt, den Riechstoffbehälter in einfacher Weise abschließen zu können, so daß einerseits außer Gebrauch der
ίο Blume die ätherischen Stoffe zurückgehalten werden, andererseits bei Verwendung von flüssigem Riechstoff ein Austreten desselben beim Umkehren der Blume verhindert wird.
Dies wird dadurch erreicht, daß in dem mit einer Ausströmröhre versehenen oberen Kapselteil des Kelches ein Ventil gelagert ist,.
durch welches beim Umkehren der Blume die Ausströmröhre innen abgeschlossen wird.
Auf der Zeichnung ist eine solche künstliehe Blume in einer Ausführungsform im Aufriß, teilweise senkrecht geschnitten dargestellt.
Wie hieraus hervorgeht, besteht der Samenkelch α der Blume b in bekannter Weise aus einer zweiteiligen Kapsel c, d, die aus Blech, Zelluloid, imprägniertem Papier, aus Pappe oder sonst geeignetem Stoff besteht und zur Aufnahme des Riechstoffes e dient. An den unteren Kapselteil d ist der Stengel f angeschlossen, während an dem oberen Teil c eine in der Blumenkrone b endigende, einen Trichter oder Kopf g tragende Ausströmröhre h be-. festigt ist. Im unteren Kapselteil d ist noch ein Drahtrost i über dem Riechstoff liegend angeordnet, auf welchem ein in der Ausströmröhre h mittels Führungsstiftes k. geführter Ven- ! tilkegel I ruht. Die Blumenblätter b sind an der Ausströmröhre h festgebunden und diese sowie die Kapsel c, d und der Stengel f mit einer Papierumwickelung m und Zweigen η versehen. Die Papierumwickelung an der Kapsel c, d ist derart angeklebt, daß letztere beim Nachfüllen mit Parfüm unbehindert geöffnet werden kann. Auch kann die Kapsel c, d und der Stengel f statt der Papierumwickelung grün gefärbt oder mit grünem Wachs überzogen sein, um außen der natürlichen Samenkapsel gleichzusehen.
Der in den unteren Kapselteil d einzulegende Riechstoff e kann nun aus festen Parfümstükken, Pillen oder Teigmasse oder auch aus mit flüssigem Parfüm getränkter Watte bestehen, wobei im letzteren Falle beim Umkehren der künstlichen Blume durch den Ventilkegel I die Ausströmröhre innen verschlossen und das Auslaufen des flüssigen Riechstoffes vermieden wird. Befindet- sich die künstliche Blume dagegen in aufrechter Stellung, so wird der Riechstoff seinen Duft zwischen dem Führungsstift k des Ventiles I und der Ausströmröhre h hindurch zur Blumenkrone und nach außen verbreiten. Der Trichter oder Kopf g ist hierbei von einem dünnen Häutchen, Papier 0 o. dgl. umschlossen, so daß von außen keine Unreinigkeiten, wie Staub u. dgl., in das Innere des Kelches gelangen können. Nach Abheben der oberen Kapsel c kann der Riechstoff jederzeit leicht ausgewechselt bzw. erneuert werden.
Diese Einrichtung eignet sich besonders für größere Blumen, wie Rosen, Nelken, Tulpen, Lilien, sowie für alle aufrecht stehenden Blumen. Für Veilchen kommt das Ventil in
Wegfall und wird die Ausströmröhre der gebogenen Form des Veilchens angepaßt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Künstliche Blume mit im Blumenkelch angeordnetem Riechstoff, dadurch gekennzeichnet, daß in dem mit einer Ausströmröhre (h, g) versehenen oberen Kapselteil (c) des Kelches ein Ventil (k, I) gelagert ist, durch welches beim Umkehren der Blume die Ausströmröhre innen abgeschlossen wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT292115D Active DE292115C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE292115C true DE292115C (de)

Family

ID=546924

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT292115D Active DE292115C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE292115C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5282572A (en) * 1992-08-10 1994-02-01 Fuller Edward A Fragrance emitting artificial flower-type article

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5282572A (en) * 1992-08-10 1994-02-01 Fuller Edward A Fragrance emitting artificial flower-type article

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