DE288625C - - Google Patents
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- DE288625C DE288625C DENDAT288625D DE288625DA DE288625C DE 288625 C DE288625 C DE 288625C DE NDAT288625 D DENDAT288625 D DE NDAT288625D DE 288625D A DE288625D A DE 288625DA DE 288625 C DE288625 C DE 288625C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D65/00—Making tools for sawing machines or sawing devices for use in cutting any kind of material
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
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- B28D1/00—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
- B28D1/02—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing
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- Mechanical Engineering (AREA)
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- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 288625 -KLASSE 80 d. ,GRUPPE-8.
Verfahren und Vorrichtung zur Befestigung des Schleifmittels bei endlosen Steinbandsägen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Februar 1914 ab.
Es ist bekannt, aus einem endlosen, an den Umkehrpunkten über umlaufende Scheiben geführten
flachen Metallband bestehende Sagen zum Schneiden von Gestein zu verwenden.
Diese Bänder werden an der schneidenden Kante aufgerauht und in die Vertiefungen
Diamantstaub oder -splitter unter Zusatz von öl eingerieben, worauf die Vertiefungen nach
Möglichkeit wieder geschlossen werden.
Diese Art von Sägen, bei welchen die schneidende Kante durch Diamantstaub wirksam
gemacht wird, ist jedoch nur in beschränktem Maße, ' ζ. B. bei der Bearbeitung
von Edelsteinen, wirtschaftlich anwendbar.
!5 Zum Schneiden von Syenit, Basalt, Muschelkalk,
Sandstein o. dgl. eignen sich derartige Sägen schon infolge der Kostspieligkeit des
Schleifmittels nicht. Hier müssen billige Schleifmittel, z. B. Karborundum, und zwar
nicht in Staubform, sondern in gröberer Körnung, Anwendung finden. Auch bedingt bei
den bekannten Bandsägen das Aufbringen des Diamantstaubes auf die schneidende Kante
ein Anhalten der Maschine und eine zeitraubende Behandlung des Sägeblattes.
Um ein billiges und grobkörniges Schleifmittel, ζ. B. Karborundum, unter Ausnutzung
der Vorteile der Bandsäge für die Steinbearbeitung anwenden zu können, wird gemäß
der Erfindung die arbeitende Kante des Sägenbandes während der Arbeit von Zeit zu
Zeit mit einer an der Maschine angeordneten Verzahnungs- oder Schärfvorrichtung in Berührung
gebracht, hier selbsttätig mit Zahnlücken oder Einschnitten versehen, die Zahnlücken
mit dem grobkörnigen Schleifmittel gefüllt und hierauf selbsttätig wieder geschlossen.
Diese Art der Behandlung des Sägeblattes gewährleistet'einen ununterbrochenen Betrieb
ohne jeden Zeitverlust und daher die billigste Bearbeitung des Gesteins. Sie bietet außerdem
den Vorteil, daß eine stets gleichmäßige Tiefe der Zahnlücken erreicht wird und die
Größe der Zahnlücken der Körnung des Schleifmittels angepaßt werden kann.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Ausübung des
neuen Verfahrens schematisch dargestellt.
Die Vorrichtung besteht aus einer Anzahl oberer und unterer Rollen, zwischen die das
Werkstück in Richtung des Pfeiles eingeführt wird. Die unteren Rollen b dienen zur Führung
des Werkstückes α und sind zweckmäßig ortsfest gelagert. Die oberen Rollen d, e sind
in einer gemeinsamen Traverse f heb- und senkbar gelagert und können entweder von
Hand oder durch Handhebel g oder in anderer geeigneter Weise auf das Werkstück
herabgedrückt oder von diesem entfernt werden. Die Rolle d ist derart gezahnt, daß sie,
auf das aus verhältnismäßig weichem Material, z. B. Kupfer, Messing, weiches Eisen
o. dgl, bestehende Sägeblatt gedrückt, eine entsprechende Verzahnung hervorzubringen
vermag. In diese Verzahnung h des Werk-
stückes wird von dem Behälter i aus das Schleifmittel (Steinsand, Stahlsand, Schmirgel,
Karborundum o. dgl.) eingebracht und hierauf die Verzahnung durch die Rolle e wieder geschlossen.
Auf diese Weise wird das Schleifmittel sicher an der arbeitenden Kante des Sägeblattes so lange festgehalten, bis diese abgenutzt
ist. Das Anpressen der Rollen d, e kann in beliebiger Weise von Hand oder
ίο selbsttätig erfolgen, während die Drehung der Rollen d, e in der Pfeilrichtung durch das
laufende Band geschieht.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Verfahren zur Befestigung des Schleifmittels bei endlosen Steinbandsägen, dadurch gekennzeichnet, daß das Band mit seiner arbeitenden Kante während der Arbeit von Zeit zu Zeit mit einer an der Maschine befindlichen Verzahnungs- oder Schärfvorrichtung in Berührung gebracht, die Zahnlücken mit einem grobkörnigen Schleifmittel (Karborundum o. dgl.) gefüllt und hierauf selbsttätig wieder geschlossen werden.
- 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an einem beweglichen Druckgestell (f, g) als Werkzeuge ein gezahntes Rad (d) und ein glattes Rad (e) auf parallelen Achsen und zwischen diesen eine das Schleifmittel zuführende Rinne (i) angeordnet sind, so daß bei Anpressung der Werkzeuge an das unter Vermittlung von Führungsrollen vorbeigeführte Sägenband dieses zunächst mit Zähnen versehen wird, worauf die mit dem Schleifmittel gefüllten Zahnlücken durch Umbiegen der Zähne mittels des glatten Rades (0) so verkleinert werden, daß die Schleifkörnchen darin festgeklemmt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE288625C true DE288625C (de) |
Family
ID=543733
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DENDAT288625D Active DE288625C (de) |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE288625C (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2508042A (en) * | 1943-09-23 | 1950-05-16 | Norton Co | Diamond abrasive |
EP0922519A2 (de) * | 1997-12-10 | 1999-06-16 | Absalon | Scheidverfahren bei dem ein Sägedraht oder Sägeblatt geometrisch und thermisch und/oder mechanisch verformt wird, und Sägemaschine |
-
0
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Cited By (3)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
US2508042A (en) * | 1943-09-23 | 1950-05-16 | Norton Co | Diamond abrasive |
EP0922519A2 (de) * | 1997-12-10 | 1999-06-16 | Absalon | Scheidverfahren bei dem ein Sägedraht oder Sägeblatt geometrisch und thermisch und/oder mechanisch verformt wird, und Sägemaschine |
EP0922519A3 (de) * | 1997-12-10 | 2003-01-15 | Absalon | Scheidverfahren bei dem ein Sägedraht oder Sägeblatt geometrisch und thermisch und/oder mechanisch verformt wird, und Sägemaschine |
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