DE2816731C2 - Vorrichtung zur Verhinderung der Verunreinigung einer ersten Flüssigkeit bei einer Probennahmevorrichtung - Google Patents
Vorrichtung zur Verhinderung der Verunreinigung einer ersten Flüssigkeit bei einer ProbennahmevorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verhinderung der Verunreinigung einer ersten Flüssigkeit bei
einer Probennahmevorrichtung, mit einer Sonde, deren Einlaßende in einem Flüssigkeit enthaltenden Aufnah-
mebehälter eintaucht Mit dieser Vorrichtung sollen
Verunreinigungen zwischen zwei aufeinanderfolgend angesaugten Flüssigkeitsmengen vermieden werden.
Bei den bekannten Probennahmevorrichtungen war
die Verunreinigung zwischen aufeinanderfolgend angesaugten Flüssigkeitsmengen ein wesentliches Problem.
Solche Verunreinigungen können sich beispielsweise durch Reste ergeben, die an der Sondenoberfläche von
einer zuvor aufgesaugten Flüssigkeitsmenge verbleiben. Das Vermeiden der Verunreinigungen ist besonders
dann wesentlich, wenn Abschnitte von Probenflüssigkeiten nacheinander in genauen Mengen zur Analyse
verschiedener zu untersuchender Bestandteile aufgesaugt werden, beispielsweise in Analyseanordnungen
mit ständigem Durchfluß, wie sie in dem US-Patent 32 41 432 und in dem US-Patent 34 79 141 beschrieben
sind. Bei diesen Anordnungen wurden Verunreinigungen beträchtlich dadurch vermindert, daß ein Waschflüssigkeitsabschnitt
zwischen aufeinanderfolgenden Probenabschnitten angesaugt wird, wobei nebeneinanderliegende
Probenabschnitte durch eine Folge von Luft-Waschflüssigkeits-Luft-Abschnitten getrennt sind.
Zu diesem Zweck wird die aufsaugende Sonde zwischen aufeinanderfolgenden Eintauchvorgängen in Proben in
einen Waschflüssigkeitsbehälter eingetaucht, der dazu dient, Verunreinigungen sowohl im Inneren als auch an
der Unterfläche der Sonde zu entfernen. Im US-Patent
34 79 141 ist beschrieben, daß die Verunreinigungen zwischen aufeinanderfolgenden Probenflüssigkeiten in
einer Analyseanordnung mit stetigem Durchfluß beträchtlich
durch das Einführen eines Flüssigkeitsabschnittes, beispielsweise aus Silicon vermindert wird,
der mit den wäßrigen Probenabschnitten unmischbar ist und vorzugsweise die Innenflächen der Sonde und der
Leitungsanordnungen befeuchtet In diesem Fall sind die aufeinanderfolgenden Probenabschnitte tatsächlich
in ein unmischbares Fluid eingehüllt und sie berühren nicht die Innenflächen der Leitungen.
Bei einer Probennahmevorrichtung, die als Ausgabevorrichtung verwendet wird, wird die aufsaugende Son- λο
de in aufeinanderfolgende Flüssigkeiten, beispielsweise Proben oder Reagenzien eingetaucht, die der Reihe
nach und in genauen Volumen aufgesaugt und weitergegeben werden. Die Weitergabe oder Ausgabe wird
durch Verwendung eines Prüffluids erreicht, das dazu dient Verunreinigungen von den Innenflächen der Sondenanordnung
»rückzuwaschen«. Auch bei dieser Anordnung wurde eine mögliche Verunreinigung, die sich
aus Resten an der Umfa^gsfläche der Sonde ergibt, dadurch
vermieden, daß die Sonde in einen Waschflüssigkeitsbehäl!<;r
eingetaucht wird, und daß diese Flüssigkeit angesaugt und weitergegeben wird, um Verunreinigungen
sowohl von den Innenflächen als auch den Umfangsflächen der Sonden zu entfernen.
Das Entfernen von Verunreinigungen von den Umfangsflächen
der Sonde macht es erforderlich, daß die Bewegung der Sonde anders ist als geradlinig, d. h. daß
die Sonde von einer Aufnahmestation zu einer Waschstation
bewegt werden muß. Es ist auch erforderlich, daß die Sondenoberflächen sowohl im Inneren als auch
am Umfang zwischen aufeinanderfolgenden Aufsaugvorgängen gewaschen werden. Dieses Erfordernis, nämlich
die Sondenoberflächen aktiv zu waschen, vermindert die Geschwindigkeit, mit der genaue Flüssigkeitsmengen aufgesaugt oder weitergegeben werden kön-
nen, und es erfordert aiwh einen komplizierteren Sondenantriebsmechanismus.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Vorrichtung zur Verhinderung der Verunreinigung
einer ersten Flüssigkeit bei einer Probennahmevorrichtung zu schaffen, bei der das Problem der Verunreinigung
zwischen aufeinanderfolgend angesaugten Proben im wesentlichen vermieden ist
Gemäß der Erfindung soll ferner eine verbesserte Probennahmevorrichtung geschaffen werden, deren
mögliche Aufsauggeschwindigkeit dadurch erhöht ist daß die Sondenanordnung zwischen aufeinanderfolgenden
Flüssigkeitsaufsaugvorgängen nicht aktiv gewaschen werden muß.
Gemäß der Erfindung soll ferner eine verbesserte Probennahmevorrichtung geschaffen werden, mit der
mehrere Probenflüssigkeiten hintereinander in eine Sondenanordnung eingesaugt werden können, ohne daß
zwischen den aufgesaugten Probenflüssigkeiten in der Sondenanordnung oder den entsprechenden Behältern
von denen sie aufgesaugt worden sind, Verunreinigungen auftreten.
Gemäß der Erfindung soll fernr.-r eine verbesserte
Probennahmevorrichtung geschaffen wsrden, bei der die Sondenanordnung durch die verschiedenen Flüssigkeiten,
in die sie nacheinander eingetaucht wird, von Haus aus nicht verunreinigt wird.
Die der Erfindung zugrunde Hegende Aufgabe wird
durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst
Gemäß der Erfindung wird also an den Umfangs- und Innenflächen der Sonde ein dünner Film aus Flüssigkeit
vorgesehen, der mit den Probenflüssigkeiten, die aufgesaugt werden sollen, unmischbar ist und der vorzugsweise
die Sondeninnen- und Umfangsflächen mit Ausnahme der Probenflüssigkeiten benetzt Dieser dünne
Film kann beispielsweise dadurch gebildet werden, daß unmischbare Flüssigkeit über die Umfangsflächen
strömt und daß die längs der Sonde laufende Flüssigkeit aufgesaugt wird oder daß die Sonde in einen Behälter
mit dieser Flüssigkeit eingetaucht wird. Die unmischbare Flüssigkeit kann eine spezifische Dichte aufweisen,
die größer oder geringer ist als die der aufzusaugenden Flüssigkeiten. Beispielsweise strömt bei dem bevorzugten
Ausführungsbeispiel die unmischbare Flüssigkeit stetig an der Umfangsfläche der Sonde mif einer Geschwindigkeit
nach unten, die im wesentlichen gleich der Aufsauggeschwindigkeit der Sondenanordnung ist so
daß diese Flüssigkeit schließlich am Sondeneinlaß aufgesaugt wird. Wenn es erforderlich ist, kann der Strom
dieser unmischbaren Flüssigkeit beim Eintauchen des Sondeneinlasses in einen Behälter mit aufzusaugender
Flüssigkeit unterbrochen werden. Während des Eintauchvorganges wird überschüssige unmischbare Flüssigkeit
auf der Umfangsoberfläche der Sonde auf die Cbei .'lache der Flüssigkeit die aufgesaugt wird, geleitet,
es bleibt jedoch ein geringer Film auf dem Oberflächenteil. Während des Aufsaugvorganges benetzt ein dünner
Film der unmischbaren Flüssigkeit ständig die Innenfläche der Sonde. Folglich sind sowohl die Umfangs- als
auch die Innenflächen der Sonde ständig benetzt, und folglich ständig durch einen dünnen Film der unmischbaren
Flüssigkeit geschützt. Wenn die Sonde herausge· zogen wird, kann das Zuströmen der iinmisehbaren
Flüssigkeit begonnen werden, so daß diese durch die Sonde aufgesaugt wird unmittelbar nachdem die Sonde
aus der aufzusaugenden Flüssigkeit herausgezogen worden ist. In diesem Fall werden Abschnitte der unmischbaren
Flüssigkeit und aufgesaugte Flüssigkeitsabschnitte nacheinander im Wechsel durch die Probenanordnung
hindurch geleitet, ohne daß die Umfangs- und
Innenflächen der Sonde von der aufgesaugten Flüssigkeit berührt werden. Der aufgesaugte Flüssigkeitsabschnitt kann abgegeben werden oder andererseits kann
ein nächstes Gefäß mit einer unterschiedlichen Flüssigkeit unter der Sonde in bekannter Weise vorgesehen
werden, wodurch die darin enthaltene Flüssigkeit beim Eintauchen der Probe zur Weiterleitung durch die Sondenanordnung aufgesaugt wird.
Wenn ein unmischbarer Flüssigkeitsabschnitt unmittelbar vor und nach jedem Flüssigkeitsabschnitt, der
durch die Sondenanordnung geleitet wird, aufgesaugt wird, werden vorzugsweise sowohl die Innen- als auch
die Umfangsflächen benetzt, so daß die nacheinander aufgesaugten Flüssigkeitsabschnitte voneinander getrennt gehalten werden, während sie durch die Sondenanordnung hindurchgehen, beispielsweise in einer Analyseanordnung mit ständigem Durchfluß. Folglich tritt
keine Verunreinigung zwischen angesaugten Flüssigkeitsabschnitten auf, die durch die Sondenanordnung
hindurchgehen, und auch zwischen den entsprechenden Flüssigkeiten in den Behältern beim Eintauchen der
Sonde, da sich ein dünner Schutzfilm aus unmischbarer Flüssigkeit über der Sondenoberfläche befindet Dies
wird erreicht, ohne daß eine aktive Waschung der Innen- und Umfangsfläche der Sonde erforderlich ist
Zusammenfassend läßt sich sagen, daß die Probennahmevorrichtung auch als Ausgabegerät verwendet
werden kann, und daß die Oberfläche der aufsaugenden Sonde mit einem dünnen Film einer Flüssigkeit überzogen wird, die mit den Flüssigkeiten, die aufgesaugt werden sollen, nicht mischbar sind. Der dünne unmischbare
Film verhindert eine Verunreinigung zwischen Segmenten aufeinanderfolgend angesaugter Flüssigkeiten und
auch der Flüssigkeiten in den Behältern. Ferner können Abschnitte unmischbarer Flüssigkeit zwischen aufeinanderfolgenden Flüssigkeiten aufgesaugt werden, um
die Flüssigkeitsabschnitte getrennt voneinander zu halten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen beschrieben. Dabei zeigt
F i g. 1 eine schematische Ansicht einer Probennahmevorrichtung gemäß der Erfindung, die auch als Ausgabegerät verwendbar ist;
F i g. 2 und 3 die Wirkungsweise des Ausgabegeräts während des Ansaug- und Abgabevorgangs;
F i g. 4, 5 und 6 Teilansichten, die die Flüssigkeitsabschnitte in der Sondenanordnung darstellen, und zwar
während verschiedener Betriebszeiten der Probennahmevorrichtung.
Gemäß F i g. 1 enthält eine mit 10 bezeichnete Sondenanordnung ein Rohr 12 mit einem Einlaßende 14.
Um das Rohr 12 ist konzentrisch ein äußeres Rohr 16 angeordnet und das obere Ende des Rohres 16 ist gegenüber der Umfangsfläche des Rohres 12 bei 18 abgedichtet, so daß eine ringförmige Kammer 20 entsteht,
die ein offenes Ende 22 aufweist
Es sind ein Sondenantriebsarm 24, der an dem Rohr 12 befestigt ist, und ein Antriebsmechanismus 25 vorgesehen, durch die die Sondenanordnung 10 geradlinig, so
wie es durch die Pfeile angedeutet ist, bewegt wird, um
das Einlaßende 14 in einen Flüssigkeitsbehälter 26 einzutauchen und aus ihm herauszuziehen, der sich in eine
Entnahmestation unter dem Rohr 12 befindet Es sei darauf hingewiesen, daß eine Anzahl von Behältern 26
automatisch und nacheinander in der Entnahmestation vorgesehen werden kann, wie es in dem obenerwähnten
US-Patent 32 41 432 dargestellt und beschrieben ist; der Arm 24 kann auch eine Drehbewegung ausführen, um
das Einlaßende 14 des Rohres 12 gegenüber mehreren Flüssigkeitsbehältern einzustellen, die in fester Lage zueinander angeordnet sind.
Der Auslaß des Rohres 12 ist mit einer Leitung 28 verbunden, die Zweigleitungen 30, 32 und 34 aufweist,
die mit Pumpen 36, 38 bzw. 40 verbunden sind. Das Innere der ringförmigen Kammer 20 ist über eine Leitung 42 mit einer Pumpe 44 verbunden. Die Pumpen 36,
38, 40 und 44 haben alle eine vorbestimmte Pumpleistung und sie werden in einer bestimmten Folge unab
hängig voneinander mit Hilfe eines Programmiergerätes über Leitungen 48,50,52 bzw. 54 betrieben.
Wie man anhand von F i g. 1 erkennt, kann die Sondenanordnung 10 entweder als ein Ausgabegerät, d. h. in
Verbindung mit den Pumpen 36, 38 und 40, verwendet werden, oder als eine Probennahmevorrichtung zusammen mit der Pumpe 40, um Flüssigkeitsproben eines
bestimmten einstellbaren Volumens nacheinander an eine Analysevorrichtung 56 abzugeben. Die Analysevor-
richtung 56 ist in der Figur mit dem Auslaß der Pumpe 40 über eine Leitung 58 verbunden, und sie kann so
ausgebildet sein, wie es in dem US-Patent 32 41 432 beschrieben ist.
Wenn die Anordnung als Ausgabegerät verwendet
wird, dann wird der Auslaß der Pumpe 38 über eine
Leitung 60 mit einem Ablaß verbunden, und die entsprechenden tinlässe der Pumpen 36 und 44 sind über Leitungen 62 und 64 mit einem unmischbare Flüssigkeit
enthaltenden Behälter 66 verbunden. Die in dem Behäl
ter 66 vorhandene Flüssigkeit ist dadurch gekennzeich
net, daß sie mit der Flüssigkeit 68, unabhängig davon ob es sich um eine Probenflüssigkeit oder eine Reagenzflüssigkeit handelt, unmischbar ist, und sie eignet sich
vorzugsweise zum Benetzen, und zwar mit Ausnahme
der Flüssigkeit 68, die an Umfangs- oder Innenflächen 70 bzw. 72 des Rohres 12 (siehe F i g. 4,5 und 6) und der
Innenfläche der Leitungen, die zu der Flüssigkeitsmeßvorrichtung gehören. Wenn beispielsweise die Oberflächen aus Teflon bestehen, kann entweder Siliconöl oder
Fluorkarbonöl als unmischbare Flüssigkeit verwendet werden. Wenn die Oberflächen aus Polypropylen gebildet sind, dann kann ein Hydrokarbonöl, beispielsweise
Squalin verwendet werden.
Zunächst wird das Rohr 12 aus dem Behälter 26 gezo
gen während die Pumpen 38 und 44 arbeiten. Bei Be
trieb der Pumpen 44 füllt sich die Kammer 20 mit unmischbarer Flüssigkeit des Behälters 66, wobei überschüssige Flüssigkeit vom unteren Ende 22 der Kammer
20 abfließt und als eine dünne Schicht 74 längs der l'.n
fangsfläche 70 des Rohres 12 (siehe F i g. 4) nach unten
fließt. Wenn der dünne Flüssigkeitsfilm 74 den Einlaß 14
erreicht dann sucht er über das Einlaßende 14 zu tropfen, so daß er in dem Rohr 12 nach oben und durch die
Leitungen 28 und 32 gesaugt wird und über die Leitung
60 zum Ablaß geführt wird. Wie man anhand von F i g. 4
erkennt, ist die Oberfläche 70 des Rohres 12 mit einem dünnen Film 74 aus der unmischbaren Flüssigkeit überzogen, wobei der ablaufende Film einen Tropfen bildet,
der durch das Rohr 12 aufgesaugt wird.
Um den Aufsaugzyklus zu beginnen, wird der Antriebsmechanismus durch das Programmiergerät 46
über die Leitung 76 betätigt, wodurch der Arm 24 nach
unten verschoben wird, und das Einlaßende 14 in den Behälter 26 eingetaucht wird, der sich bei der Entnah
mestation befindet Während das Einiaßende 14 einge
taucht ist, schaltet das Programmiergerät 46 die Pumpe 44 ab, während die Pumpe 38 für eine bestimmte Zeit
weiter läuft, um Flüssigkeit 68 in das Rohr 12 (siehe
F i g. 5) zu saugen. Da die unmischbare Flüssigkeit vorzugsweise die Oberflächen des Rohres 12 benetzt, mit
Ausnahme der aufgesaugten Flüssigkeit, versucht die aufgesaugte Flüssigkeit einen diskreten Abschnitt 68' zu
bilden, der anschließend von der Flüssigkeit 66 eingeschlossen wird und daran gehindert wird, die Innenfläche
JJffsiehe Fi g. 6) zu berühren. Während des Eintauchens
wird auch nur ein Teil des dünnen Films 74 an der Umfangsfläche 70 des Rohres 12 entfernt. Dementsprechend
sind während des Eintauch- und df.s' Ansaugvorganges die Oberflächen 70 und 72 des Rohres 12 nicht
mit der Flüssigkeit 68 in Berührung.
Das spezifische Gewicht der unmischbaren Flüssigkeit kann größer oder geringer sein als das der Flüssigkeit
68, die im allgemeinen wäßrig ist. Die unmischbare Flüssigkeit, beispielsweise Fluorkarbonöl, die von der
Umfangsfläche 70 abgewischt wird, sucht zunächst einen dünnen Film über der Oberfläche der Flüssigkeit 68
(siehe F i g. 5) zu bilden. Wenn das Gewicht des dünnen Films 77 ausreicht, die Oberflächenspannung der Flüssigkeit
68 zu überwinden, dann sucht dieser Film in Kügeichen
73 zu zerbrechen, die sich auf dem Boden des Behälters 26 sammeln. Wenn ferner das spezifische Gewicht
der unmischbaren Flüssigkeit geringer ist als das der Flüssigkeit 68, dann würde der dünne Film aus unmischbarer
Flüssigkeit über der Oberfläche der Flüssigkeit 68 als Film 77 verbleiben und würde nicht nachfolgende
Aufsaugungen der Flüssigkeit 68 stören, aufhalten oder verunreinigen.
Wwnn die Pumpe 38 für eine bestimmte Zeit gearbeitet
hat, so daß sie einen Flüssigkeitsabschnitt 68' eines vorbestimmten Volumens angesaugt hat, dann schaltet
das Programmiergerät 46 diese Pumpe ab, und steuert den Antriebsmechanismus 25 derart, daß er das Rohr 12
aus dem Behälter 26 zieht Wenn das Rohr 12 herausgezogen worden ist, dann setzt das Programmiergerät 46
die Pumpe 44 in Bewegung, um wiederum unmischbare Flüssigkeit nach unten längs der Umfangsfläche 70 fließen
zu lassen, die dann durch das Rohr 12 durch die Wirkung der Pumpe 38 aufgesaugt wird. Während dieser
Zeit wird die aufgesaugte Flüssigkeit 68' gemäß F i g. 5 in die unmischbare Flüssigkeit 66 eingefüllt, wie
es in F i g. 6 dargestellt isL Wie man anhand von F i g. 5 erkennt, ist der Abstand zwischen den angesaugten
Flüssigkeitsabschnitten und der Oberfläche 72 übertrieben dargestellt, um die Darstellung zu vereinfachen.
Bei einem Betrieb als Ausgabegerät wird ein Aufnahmebehälter 76 an der Entnahmestation vorgesehen, wie
es in F i g. 3 dargestellt ist. Dabei schaltet das Programmiergerät
46 die Pumpen 38 und 44 ab und betätigt die Pumpe 36, so daß unmischbare Flüssigkeit durch die
Leitungen 30 und 28 und nach außen durch das Rohr 12 bewegt wird, wodurch der Flüssigkeitsabschnitt 68' in
den Aufnahmebehälter 76 gedrückt wird. Wiederum wird jede unmischbare Flüssigkeit, die von dem Rohr 12
abgegeben wird, in der abgegebenen Flüssigkeit abzusinken suchen, so daß eine dünne Schicht 79 am Boden
des Aufnahmebehälters 76 entsteht, die weder den Zusatz anderer Flüssigkeiten in den Behälter 76 noch eine
Reaktionskomponente zwischen diesen stört. Wenn der Flüssigkeitsabschnitt 68' abgegeben worden ist, dann
schaltet das Programmiergerät 46 die Pumpe 36 ab, und schaltet die Pumpen 38 und 44 ein, damit wiederum
unmischbare Flüssigkeit von dem Behälter 66 längs der Oberfläche 70 abgegeben wird, die dann durch das Rohr
aufgesaugt wird. Da sowohl die Umfangs- als auch die Innenflächen 70 und 72 nicht verunreinigt sind, ist die
Sondenanordnung 10 sofort für einen nachfolgenden Abgabevorgang verfügbar.
Die Sondenanordnung 10 eignet sich für das Aufsaugen und Abgeben mehrerer Flüssigkeiten in zeitlicher
Folge, ohne daß zwischen den Flüssigkeiten eine Verunreinigung auftritt. Es sei beispielsweise angenommen,
daß die Flüssigkeit 68 ein erstes Reagenz ist, daß der Abschnitt 68' durch das Rohr 12 aufgesaugt worden ist,
und daß das Rohr 12 so wie es beschrieben worden ist, aus dem Behälter 26 herausgezogen worden ist. Dabei
ίο werden die Pumpen 38 und 44 betätigt, und der Antriebsmechanismus
25 verschwenkt den Arm 24, so daß das Rohr 12 in einen zweiten Aufnahmebehälter 26'
eingetaucht wird, der sich jetzt an der Aufnahmestation befindet und eine Flüssigkeit 69 enthält. Während das
Rohr 12 herausgezogen wird, wird ein erster aufgesaugter Flüssigkeitsabschnitt 860' (siehe F i g. 6) in dem Rohr
12 verschoben, während unmischbare Flüssigkeit 66 durch da? Rohr 12 aufgesaugt wird, wie es beschrieben
ist. Wenn das Rohr 12 in die Flüssigkeit 69 eingetaucht wird, dann wird durch das Programmiergerät 46 die
Pumpe 38 in Betrieb genommen, so daß sie einen Abschnitt 69' der Flüssigkeit 69 eines vorbestimmten Volumens
durch das Rohr 12 aufsaugt; gleichzeitig wird durch das Programmiergerät 46 die Pumpe 44 abgeschaltet,
und die Pumpe 36 ist unwirksam. Wie man anhand von Fig.6 erkennt, sind die Flüssigkeitsabschnitte
68' und 69' durch unmischbare Flüssigkeit voneinander getrennt, die zwischen diesen Abschnitten aufgesaugt
worden ist, und keiner von ihnen berührt die Innenfläche 72 des Rohres 12. Es kann irgendeine Anzahl
von Flüssigkeiten nacheinander durch das Rohr 12 aufgesaugt und in diesem getrennt voneinander gehalten
werden. Anschließend kann die Pumpe 36 durch das Programmiergerät eingeschaltet werden, und zwar über
die Leitung 48, so daß irgendeine Zahl von aufeinanderfolgenden aufgesaugten Flüssigkeitsabschnitten, beispielsweise
68' und 69' abgegeben werden kann, und zwar zu voneinander beabstandeten Zeiten oder, wenn
es erwünscht ist, in einer unmittelbaren Folge. Unter Bezugnahme auf F i g. 3 erkennt man jedoch, daß die
nacheinander aufgesaugten Flüssigkeitsabschnitte, wenn sie abgegeben sind, miteinander gemischt werden
können, wobei sich die unmischbare Flüssigkeit als eine dünne Schicht 73 am Boden des Aufnahmebehälters 76
ablagert, so daß sie ohne weiteres entfernt werden kann. Wenn andererseit die Sondenanordnung 10 als Probenentnahmevorrichtung
verwendet wird, dann können Aufnahmebehälter 68,68' usw, von denen jeder eine zu
analysierende Probe enthält, an die Entnahmestelle mit Hilfe einer bekannten Vorrichtung weitergegeben werden.
In diesem Fall steuert das Programmiergerät 46 die Pumpe 40 stetig an, und betätigt die Pumpe 44 während
des Aufsaugzyklus, damit unmischbare Flüssigkeitsabschnitte zwischen den aufeinanderfolgend aufgesaugten
Proben aufgesaugt werden können. Wie man anhand von F i g. 6 erkennt, werden die aufeinanderfolgend angesaugten
Probenflüssigkeiten, beispielsweise 68' und 69' mit Hilfe der Pumpe 40 durch die Leitungen 28, 34
und 58 an die Analysevorrichtung 56 weitergegeben, und diese Analysevorrichtung ist in Einzelheiten in dem
obenerwähnten US-Patent 34 79 141 beschrieben.
Beim Aufsaugen der aufeinanderfolgenden Proben kann, wie es beschrieben worden ist, eine Luftblase zwischen
den aufeinanderfolgenden Proben vorgesehen werden, wie es ebenso in dem obigen US-Patent
34 79 141 beschrieben ist, in dem das Programmiergerät 46 die Pumpe 44 während des Entnahmezeitabschnitts
augenblicklich abschaltet Dementsprechend wird der
ίο
Strom des unmischbaren Flüssigkeitsfilms 74 längs der Oberfläche 70 des Rohres 12 während einer Zeit unterbrochen, die ausreicht, einen Luftabschnitt durch das
Rohr 12 anzusaugen. In diesem Fall werden nebeneinanderliegende Abschnitte 68,68', usw. der Flüssigkeitspro- 5
ben durch eine Folge von Abschnitten aus »unmischbarer Flüssigkeit-I uft-unmischbarer Flüssigkeit« voneinander getrennt ui/d jeder Flüssigkeitsprobenabschnitt
und jede Luftblase sind vollständig in unmischbare Flüssigkeit eingeschlossen und sie berühren nicht die Innen- io
fläche 72 des Rohres 12 oder die Innenflächen der Leitungen 28,34 oder 58 zur Analysevorrichtung 56.
!5
20
25
30
35
40
45
50
55
60
'■ 65
Claims (19)
1. Vorrichtung zur Verhinderung der Verunreinigung einer ersten Flüssigkeit bei einer Probennah-
mevorrichtung, mit einer Sonde, deren Einlaßende in
einen Flüssigkeit enthaltenden Aufnahmebehälter eintaucht, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (16) zum Oberziehen mindestens der Außenumfangsflächen (70) der Sonde (12) mit einer
zweiten Flüssigkeit (in 66), die mit der ersten Flüssigkeit unmischbar ist, und die vorzugsweise die Oberfläche der Sonde (12) befeuchtet, so daß die erste
Flüssigkeit im wesentlichen diese Oberfläche nicht verletzen kann, eine Einrichtung (24,25), um die Sonde (10,12) in die erste Flüssigkeit (68) einzutauchen,
und durch eine Einrichtung (38), die mit dem Auslaßende der Sonde (10,12) verbunden ist und die arbeitet, während^ie Sonde (10,12) in die erste Flüssigkeit (68) eingetaucht ist, um diese erste Flüssigkeit
aufzunehmen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Ausgabe der aufgesaugten Flüssigkeit durch die Sonde (10,12).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die spezifische Dichte der zweiten
Flüssigkeit (in 66) größer ist als die der ersten Flüssigkeit (68).
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die spezifische Dichte der zweiten
Flüssigkeit (in 66) geringer ist als die der ersten Flüssigkeit (68).
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Flüssigkeit (in 66) aus der
Gruppe ausgewählt ist, die Fluorkarbonöl. Hydrokarbonöl und Siliconöl enthält.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Überzug bildende Vorrichtung
(16) die Innenflächen der Sonde (12) mit der zweiten Flüssigkeit (in 66) überzieht.
7. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Überzug bildende Vorrichtung
(16) eine Einrichtung aufweist, durch die die zweite Flüssigkeit längs der Umfangsflächen der Sonde (12)
geleitet wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (16) zum Leiten der
zweiten Flüssigkeit eine ringförmige Kammer aufweist, die konzentrisch um die Sonde angeordnet ist,
und eine Einrichtung (44), um die zweite Flüssigkeit in die Kammer (16) zu pumpen, wobei die überschüssige zweite Flüssigkeit dann längs der Umfangsfläche zu dem Einlaßende (14) der Sonde (12) fließt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die ringförmige Kammer (16) einstük-
kig mit der Sonde (12) ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die den Überzug bildende Vorrichtung (16, 44) eine Einrichtung (16) aufweist, um
die zweite Flüssigkeit (in 66) längs der Umfangsfläehe zum Einlaßende (14) der Sonde (12) zu leiten.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (16) zum Leiten
der zweiten Flüssigkeit und die Aufsaugeinrichtung (12) arbeiten, während die Sonde aus der ersten Flüssigkeit (68) herausgezogen ist, so daß mindestens ein
Teil der zweiten Flüssigkeit, die um die Umfangsfläche strömt, von dem Einlaßende (14) der Sonde (12)
aufgesaugt wird.
12. Vorrichtung nach Anspruch U, dadurch gekennzeichnet, daß die den Strom der zweiten Flüssigkeit bildenden Vorrichtung (16) und die Aufsaugvorrichtung (12) im wesentlichen die gleiche Strömunsmenge aufnehmen können.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eins Einrichtung vorgesehen ist,
durch die die Sonde in zwei oder mehr aufeinanderfolgende Behälter, die verschiedene erste Flüssigkeiten enthalten, eingetaucht wird, und daß die den
Strom der zweiten Flüssigkeiten bildende Vorrichtung (16) und die aufsaugende Vorrichtung (12) betätigt werden, während die Sonde aus den Behältern
herausgezogen ist, so daß ein Abschnitt der zweiten Flüssigkeit längs der Sonde zwischen aufeinanderfolgenden Abschnitten von verschiedenen ersten
Flüssigkeiten aufgesaugt wird.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur wahlweisen Abgabe
von Abschnitten der ersten verschiedenen Flüssigkeiten, die mit der Sonde in einer gesteuerten Zeitfolge aufgenommen worden sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch Einrichtungen, um die Abschnitte der verschiedenen ersten "flüssigkeiten, die durch die Sonde
aufgenommen worden sind, im wesentlichen gleichzeitig abzugeben.
16. Vorrichtung nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch eine Analysevorrichtung (56), die mit dem
Auslaß der Sonde verbunden ist, um die ersten Flüssigkeitsabschnitte zu analysieren, und andererseits
durch Vorrichtungen, um die ersten Flüssigkeitsabschnitte der Analysevorrichtung (56) zuzuführen.
17. Vorrichtung nach Anspruch 13. gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Abschalten der den
Strom der zweiten Flüssigkeit hervorrufenden Einrichtung (16) während die Sonde \ίθ, 12) herausgezogen ist, so daß ein Luftabschnitt durch die Sonde
(12) zwischen aufeinanderfolgenden Abschnitten verschiedener erster Flüssigkeiten angesaugt wird.
18. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß erste und zweite Leitungen mit
dem Auslaßende der Sonde (10) verbunden sind, daß erste und zweite Pumpvorrichtungen (40,38) mit der
ersten und der zweiten Leitung (34, 32) verbunden sind, wobei die erste Pumpvorrichtung (40) den Ansaugvorgang durch die Sonde vorsieht und die zweite Pumpvorrichtung (38) dazu dient, ein Durchleiten
durch die Sonde zu erreichen, und durch ein Programmiergerät (46) zur Steuerung der Wirkungsweise der ersten und der zweiten Pumpvorrichtung
(40,38).
19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Programmiergerät (46) mit
der Vorrichtung zum Eintauchen (24,25) verbunden ist (76) und daß das Programmiergerät (46) so wirkt,
daß es die Arbeitsweise der Eintauchvorrichtung (24, 25) und der ersten und zweiten Pumpe (40, 38)
steuert.
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