DE2758640A1 - Speicherladeventil - Google Patents
SpeicherladeventilInfo
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- DE2758640A1 DE2758640A1 DE19772758640 DE2758640A DE2758640A1 DE 2758640 A1 DE2758640 A1 DE 2758640A1 DE 19772758640 DE19772758640 DE 19772758640 DE 2758640 A DE2758640 A DE 2758640A DE 2758640 A1 DE2758640 A1 DE 2758640A1
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B1/00—Installations or systems with accumulators; Supply reservoir or sump assemblies
- F15B1/02—Installations or systems with accumulators
- F15B1/027—Installations or systems with accumulators having accumulator charging devices
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Description
-
- Speicherladeventil
- Die Erfindung bezieht sich auf ein Speicherladeventil für Druckspeicher von hydraulischen Systemen mit Pumpe, Vorratsbehälter, Druckspeicher und Druckmittelverbraucher, welches bei Erreichen eines vorbestimmten Maximaldrucks im Speicher die Druckleitung der Pumpe entlastet und mit dem Vorratsbehälter verbindet und bei Erreichen eines vorbestimmten Minimaldruckes im Speicher die Druckleitung der Pumpe mit demselben zwecks Aufladung verbindet, bestehend aus einem die Speicherladung beherrschenden Rückschlagventil und einem den Rücklauf zum Behälter überwachenden By-pass, wobei ein die By-pass-Feder aufnehmender Steuerraum hinter dem By-pass-Kolben mit einem Raum vor dem By-pass-Kolben über einen eine Drosselstelle aufweisenden Druckmittelkanal in Verbindung steht und die Speicheranschlußleitung, in die das Rückschlagventil eingeschaltet ist, stromwärts hinter der Drosselstelle einmündet und wobei ein speicherdruckgesteuertes Ventil bei Erreichen des eingestellten Ladedrucks den Steuerraum hinter dem By-pass-Kolben mit dem Rücklauf verbindet.
- Ein solches Speicherladeventil ist Gegenstand der Dt-OS 2 364 413. Die Praxis hat gezeigt, daß das speicherdruckgesteuerte Ventil bei bestimmten Betriebsbedingungen in einen Schwebezustand zwischen seinen beiden Schaltstellungen gElangen kann. Die Pumpe fördert dann bei noch nicht vollständig gefülltem Speicher statt in den Speicher in den Behälter.
- Es wurde deshalb schon vorgeschlagen, im Rücklauf anschluß des speicherdruckgesteuerten Ventils eine Drossel anzuordnen. Diese Drossel bewirkt, daß sich sofort nach dem Abheben des Schließgliedes von dem Ventil sitz des Rücklaufanschlusses im Rücklaufanschluß zwischen dem Ventilsitz und der Drossel ein Druck aufbaut, der eine vollständig-bzw, teilweise dkuckentlastung des Schließgliedes herbeiführt. Dies erfolgt dadurch, daß vom Druckanschluß mehr Druckmittel zuströmt als über den Verbraucheranschluß und den gedrosselten Rücklaufanschluß abströmen kann. Da also sofort nach dem Abheben des Schließgliedes von seinem Sitz im wesentlichen nur noch die Federkraft von der den Schaltkolben beaufschlagenden Druckkraft überwunden werden muß, die in der Schließstellung das Schließglied zusätzlich belastende Druckkraft aber zum größten Teil wegfällt, schaltet das Schaltventil schlagartig von der ersten in die zweite Schaltstellung, ohne daß das Schließglied.
- in einem Schwebezustand verharren kann.
- Durch diese Maßnahme wird das Speicherladeventil: zwar verbessert, das Problem selbst jedoch nicht vollständig gelöst. Es hat sich nämlich gezeigt, daß noch ein anderer Effekt Ursache für ein falsches Schalten oder gar vollständiges Versagen des speicherdruckgesteuerten Ventils ist.
- In der Praxis ist die Kraft der Feder des By-pass-Kolbens um so geringer, je stärker der By-pass-Kolben den Umlaufstrom drosselt. Dadurch wird die Differenz der Drücke im Steuerraum des By-pass-Kolbens zum Druck im Raum vor seiner pumpenseitigen Stirnfläche geringer, was zu einer Verminderung des Ladestromes mit zunehmendem Druck im Speicher führt. Durch diesen abnehmenden Ladestrom hat das Schließglied des speicherdruckgesteuerten Ventils schon vor Erreichen des oberen Schaltdruckes die Tendenz, sich vom behälterseitigen Sitz abzuheben und sich in Richtung des Druckanschlusses zu bewegen. Dadurch kann es zu dem so unerwünschten Schwebezustand des Schließgliedes kommen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Speicherladeventil der eingangs genannten Art zu entwickeln, durch welches die Gefahr, daß das Schließglied des speicherdruckgesteuerten Ventils in einen Schwebezustand zwischen seinen beiden Schaltstellungen gelangt, irkungsvoll vermindert ist.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der By-pass-Kolben einmal abgestuft ist und steuerraumseitig eine größere Wirkfläche als pumpenseitig hat.
- Der Vorteil eines auf solche Weise geschalteten -peicher!udevCrltils liegt in erster Linie darin, daß mit zunehmendem Speicherdruck die Druckdifferenz am By-pass-Kolben zunimmt.
- Dadurch steigt mit zunehmendem Speicherdruck der Ladestrom ebenfalls an, so daß zwangsläufig ein Durchschalten des speicherdruckgesteuerten Ventils sichergestellt ist.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch im Längsschnitt dargestellt und wird nachfolgend beschrieben.
- In der Zeichnung ist ein Speicherladeventil 1 dargestellt, welches einen Druckmitteleinlaß 2 und drei Druckmittelauslässe 3, 4 und 5 hat. Der Druckmitteleinlaß 2 ist mit einer Pumpe 6 verbunden. Am Druckmittelauslaß 3 ist ein Speicher 7 angeschlossen, welcher Bestandteil einer nicht dargestellten hydraulischen Kraftfahrzeug-Bremsanlage ist. Der Druckmittelauslan 4 führt zu einem drucklosen Behalter 8.
- Am Druckmittelauslaß 5 ist eine nicht dargestcllte Servolenkung angeschlossen, welche nach dem Druckmittelumlaufprinzip arbeitet.
- Der freie Querschnitt des Druckmittelauslasses 5 wird von einem By-pass-Kolben 9 gesteuert, welcher von einer Druckfeder lo in Richtung des Druckmitteleinlasses 2 vorgespannt ist.
- Die Druckfeder lo ist in einem Steuerraum 11 angeordnet, welcher durch ein speicherdruckgesteuertes Ventil 12 wahlweise mit dem Behälter 8 oder über eine Drossel 13 mit der Pumpe 6 verbindbar ist.
- Für die Erfindung entscheidend ist, daß der By-pass-Kolben 9 auf der Seite des Steuerraums 11 eine Wirkfläche 14 hat, welche größer ist als seine Wirkfläche 15, welche der Pumpe 6 zugewandt ist.
- Das erfindungsgemäße Speicherladeventil wirkt wie folgt. Dargestellt ist das Speicherladeventil in einer solchen Position, in der der Speicher 7 von der Pumpe 6 mit Druckmittel versorgt wird. Durch die Drossel 13 herrscht im Steuerraum 11 ein geringerer Druck als im Raum vor der kleineren Stirnfläche 15 des By-pass-Kolbens 9. Dieser Druck versucht zusammen mit der Kraft der Druckfeder lo den By-pass-Kolben 9 in Schlienstellung zu bewegen. Da die Wirkfläche 14 gröBer ist als die Wirkfläche 15, hat der By-pass-Kolben mit steigendem Speicherdruck, also mit steigendem Druck im Steuerraum 11, stärker die Tendenz, sich in Schließstellung zu bewegen. Dadurch findet mit zunehmendem Speicher druck eine zunehmende Drosselung statt; so daß der Druck der Pumpe 6 ansteigt und der Ladestrom zum Speicher 7 mit zunehmendem Druck im Speicher 7 ansteigt.
Claims (1)
- Patentanspruch Speicherladeventil für Druckspeicher von hydraulischen Systemen mit Pumpe, Vorratsbehälter, Druckspeicher und Druckmittelverbraucher, welches bei Erreichen eines vorbestimmten Maximaldrucks im Speicher die Druckleitung der Pumpe entlastet und mit dem Vorratsbehälter verbindet und bei Erreichen eines vorbestimmten Minimal druckes im Speicher die Druck leitung dr Pumpe mit demselben zweckes Aufladung verbindet, bestehend aus einem die Speicherladung beherrschenden Rückschlagventil und einem den Rücklauf zum Behälter überwachenden By-pass, wobei ein die By-pass-Feder aufnehmender Steuerraum hinter dem By-pass-Kolben mit einem Raum vor dem By-pass-Kolben über einen eine Drosselstelle aufweisenden Druckmittelkanal in Verbindung steht und die Speicheranschlußleitung, in die das Rückschlagventil eingeschaltet istl stromwärts hinter der Drosselstelle einmündet und wobei ein speicherdruckgesteuertes Ventil bei Erreichen des eingestellten Ladedrucks den Steuerraum hinter dem By-pass-Kolben mit dem Rücklauf verbindet, d a ~ d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der By-pass-Kolben (9) einmal abgestuft ist und steuerraumseitig eine größere Wirkfläche (14) als pumpenseitig hat.
Priority Applications (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19772758640 DE2758640A1 (de) | 1977-12-29 | 1977-12-29 | Speicherladeventil |
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
DE19772758640 DE2758640A1 (de) | 1977-12-29 | 1977-12-29 | Speicherladeventil |
Publications (2)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE2758640A1 true DE2758640A1 (de) | 1979-07-05 |
DE2758640C2 DE2758640C2 (de) | 1987-09-24 |
Family
ID=6027602
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DE19772758640 Granted DE2758640A1 (de) | 1977-12-29 | 1977-12-29 | Speicherladeventil |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE2758640A1 (de) |
Cited By (2)
Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
---|---|---|---|---|
DE3034467A1 (de) * | 1980-09-12 | 1982-05-19 | Mannesmann Rexroth GmbH, 8770 Lohr | Hydraulische vorrichtung zum ueberwachen einer verbindung |
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-
1977
- 1977-12-29 DE DE19772758640 patent/DE2758640A1/de active Granted
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Also Published As
Publication number | Publication date |
---|---|
DE2758640C2 (de) | 1987-09-24 |
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