DE2757777A1 - Motorantriebseinheit fuer eine kamera - Google Patents
Motorantriebseinheit fuer eine kameraInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Belichtungseinstellvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, insbesondere
bei einer Kamera mit einer Motorantriebseinheit.
Bei den in letzter Zeit entwickelten einäugigen Spiegelreflexkameras ist eine große Vielfalt automatischer
Belichtungssteuervorrichtungen mit der sogenannten TTL-Lichtmessung in Verbindung mit einer elektrischen Motorantriebseinheit
verwendet worden, so daß nicht nur die Möglichkeit von Einzelbildbelichtungen besteht, sondern auch
viele Bilder in einer ununterbrochenen Reihe von Bildbelichtungen gemacht werden können, da der Zyklus aus Verschlußauslösung
und Filmweitertransport von der Motorantriebseinheit gesteuert wird.
Derartige motorgetriebene Kameras können in zwei Hauptgruppen eingeteilt werden, von denen die eine Automatik-
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Kameras (Kameras mit automatischer Belichtung) mit Verschlußvorwahl
und die andere Automatik-Kamera mit Blendenvorwahl umfaßt. Bei der Automatik-Kamera mit Verschlußvorwahl und zugehörigem
Motorantrieb kann eine ununterbrochene Folge von BiIdbelichtungen mit konstanter Bildfolgefrequenz gemacht werden,
da in diesem Fall die Belichtungszeit voreingestellt wird. Bei der Automatik-Kamera mit Blendenvorwahl und zugehörigem
Motorantrieb kann die BiIdfolgefrequenz bei einer ununterbrochenen
Folge nicht konstant gehalten werden, da sich die Belichtungszeit jedesmal ändert, wenn sich die Lichtintensität
bei einer Aufnahme bzw. von einer Aufnahme zur nächsten ändert.
Darauf ist zurückzuführen, daß der Fotograf, wenn er mit der herkömmlichen motorgetriebenen Kamera eine BiIdfolge
mit einer bestimmten Bildanzahl pro Sekunde machen will, die Kamera vor den Aufnahmen in der folgenden Weise einstellen
muß. Wenn die ununterbrochene Folge mit Vorwahl einer gewünschten Bildfolgefrequenz ausgeführt werden soll, dann ist
dies unter der Voraussetzung möglich,daß die eingestellte Belichtungszeit
gleich oder kürzer als die längstmögliche, jener Bildfolgefrequenz entsprechende ist. Dies gilt, wenn eine
Kamera mit Belichtungszeitvorwahl verwendet wird, bei der die gewünschte Belichtungszeit vorgewählt wird und hiervon abhängig
der Blendenwert automatisch bestimmt wird. Ist jedoch die obige Voraussetzung aufgrund eines Fehlers oder der Unfähigkeit
des Fotografen, dem es an Erfahrung zur Abschätzung der längstmöglichen Belichtungszeit im Verhältnis zur gewünschten
BiIdfolgefrequenz mangelt, nicht erfüllt, dann wird sich entgegen
dem Wunsch des Fotografen keine ununterbrochene BiIdfolge ausführen lassen. Bei der Kamera mit Blendenvorwahl
wird auf der anderen Seite der gewünschte Blendenwert vorgewählt und die Belichtungszeit abhängig von der Objekthelligkeit
automatisch bestimmt. Die so bestimmte Belichtungszeit muß gleich oder kleiner als die von der gewählten Bildfolge-
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frequenz abhängende längstmögliehe Belichtungszeit sein. Andernfalls
ist es unmöglich, eine ununterbrochene Bildfolge mit konstanter Bildfolgefrequenz auszuführen. Der Fotograf
muß also wissen, welche Belichtungszeit der Belichtungsmesser angibt und danach entscheiden, ob dieser Wert kürzer oder länger
als der längstmögliche ist.Ist dies nicht der Fall, muß der Blendensteiler oder Blendenring erneut betätigt werden. Diese
wiederholten Einstellungen des Blendenrings sind lästig. Da sich außerdem die Anzahl von Bildfolgefrequenzen, die bei
^0 der Motorantriebssteuerung zur Verfugung stehen, erhöht,
nimmt die Kompliziertheit der Bedienung der motorgetriebenen Kamera zu.wodurch sich wiederum die Möglichkeit einer Falschbedienung
erhöht, da der Fotograf die längstmöglichen Belichtungszeiten im Gedächtnis behalten muß oder eine notwendige
Belichtungszeit durch Errechnen jedesmal abschätzen muß, wenn er sie vergessen hat.
Aufgabe der Erfindung ist es, die oben genannten Nachteile zu beseitigen und eine elektrische Motorantriebseinheit
für eine Kamera zu schaffen, bei der der eingegebene oder eingestellte Wert der Belichtungszeit in der Kamera mit
der längstmöglichen Belichtungszeit verglichen wird, welche von der gewählten Bildfolgefrequenz abhängt, um die Belichtungszeiteingabe
oder -einstellung zu überwachen. Dabei soll es möglich sein, daß der Motorantrieb wahlweise für Aufnahmen
mit einer bestimmten konstanten Bildfolgefrequenz oder mit von der Belichtungszeit abhängigen Bildfolgefrequenzen gesteuert wird.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale im Anspruch 1 gelöst.Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten. Die Erfindung wird im folgenden unter Bezug auf die
beiliegenden Zeichnungen anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform einer Kamera mit automatischer Belichtung bei Belichtungszeitvorwahl
ohne Wechselobjektiv und eine Motoran-
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triebseinheit gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine perspektivische Explosionsdarstellung einer Belichtungssteuervorrichtung der Kamera von Fig. 1,
■Fig. 3 eine Draufsicht auf das Sucherfeld eines
Suchers nach Fig. 2,
Fig. 4 ein schematisches elektrisches Schaltbild der Belichtungssteuervorrichtung von Fig. 2 mit einer motorisierten Belichtungszeiteinstellvorrichtung,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer Motorantriebseinheit gemäß der Erfindung in Verbindung mit der
Kamera von Fig. 1, wobei ein Teil weggebrochen ist, um die Anordnung der elektrischen VerbindungsanschlUsse zu zeigen,
Fig. 6 ein schematisches elektrisches Schaltbild der Motorantriebseinheit von Fig. 5,
jedoch abweichend die motorisierte Belichtungsfaktoreinstellvorrichtung für Blendenwerte ausgelegt ist,
Fig. 8 eine Draufsicht auf das Sucherfeld des Suchers von Fig. 7, und
der Belichtungssteuervorrichtung von Fig. 7 mit der motorisierten Blendenwerteinstel!vorrichtung.
In den Fig. 1 bis 6 ist eine Ausfuhrungsform
der vorliegenden Erfindung in der Anwendung auf eine Kamera mit automatischer Belichtung und Belichtungszeitvorwahl
dargestellt. Diese Kamera ist mit einer Belichtungszeitanzeigevorrichtung lol und einem Einstellknopf Io2 hierfür
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versehen. Die Belichtungszeitanzeigevorrichtung lol zeigt
eine eingestellte Belichtungszeit in von der Vorderseite des Kameragehäuses und von oben sichtbarer Weise an. Nach Drücken
eines Verriegelungsdruckknopfs Io2a ist der Einstellknopf Io2 in horizontaler Richtung in Fig. 1 beweglich. Auf der
Oberseite des Kameragehäuses sind außerdem ein Auslöser Io3, ein Transporthebel Io4, eine zusammengeklappte Rückspulkurbel
Io5 und eine Filmempfindlichkeits-Einstellscheibe Io6
dargestellt. Io7 ist ein Zubehörschuh/ während Io8 eine
Bajonettkupplung für die Fassung eines Wechselobjektivs ist.
In Fig. 2 ist eine Anordnung der bewegten Teile der Kamera von Fig. 1 in der Stellung bei gespanntem Verschluß
gezeigt, bestehend aus einem Blendensteuermechanismus, einem Spiegelmechanismus, einem Verschlußsteuermechanismus,
einem Auslöseantriebs- und einem Rückstellmechanismus, die einzeln im folgenden beschrieben werden.
Der Blendensteuermechanismus umfaßt einen Blendenring 1, der eine Blendenwertskala der Blendenwerte 1, 4
bis 16 und hinter dieser Skala angeordnet ein Symbol "AE" (Automatic Exposure = automatische Belichtung) trägt. Der
Blendenring 1 arbeitet mit einer stationären Marke 2 zusammen, um die Lage eines Blendenvoreinstellrings 3 zu
steuern, wenn manuelle Blendeneinstellung ausgewählt ist. Die nach vorn vorstehende Fahne 3b stößt hierzu unter der Wirkung
einer Feder 3a,welche den Blendenvoreinstellring 3 im Uhrzeigersinn drehen möchte,gegen eine nach hinten vorstehende
Fahne la. Bei automatischer Blendeneinstellung wird die Stellung des Blendenvoreinstellrings 3 durch einen
Blendenabtastmechanismus gesteuert. Diese Steuerung erfolgt über ein Gestänge in Form eines Arms 3c, der sich vom Blendenvoreinstellring
3 nach hinten erstreckt. Die Stellung des Blendenvoreinstellrings 3 wird über ein Zwischenteil in
die richtige Blendenöffnung umgesetzt, welches einen sich
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nach vorn erstreckenden Arm 3d und einen nicht gezeigten Steuermechanismus für die Blendenlamellen umfaßt, wenn ein
Blendenschließ- oder Abblendstift 4 von einem automatischen Blendenantriebshebel 5 betätigt wird, wobei letzterer Teil
Teil des Auslöseantriebsmechanismus ist.
Der Blendenabtastmechanismus umfaßt ein Sektorzahnrad 18, welches an einer Welle 18a drehbar ist, und
einen sich radial erstreckenden Schleifer 18b aufweist. Der Schleifer gleitet auf einer gekrümmten Widerstandsspur RaAv.
Der Blendenabtastmechanismus umfaßt ferner ein Zahnradvorgelege 19, das bei 19a mit dem Sektorzahnrads 18 kämmt und
als letztes ein Sternrad 19c aufweist. Dieses Zahnradvorgelege dient als Regler. Ein Arretierhebel 3o kann unter der
Wirkung einer Feder 31a mit einer Klinke in einen Bremseingriff
mit einem der Zähne des Sternrades 19c gebracht werden, wenn ein Solenoid eines Elektromagneten Mg. abgeschaltet
wird und sich sein Anker 31 vom Joch entfernt, vorausgesetzt, daß ein Rückstellhebel 12 und ein Steuerhebel 5o
aus der Bewegungsbahn des hinteren Teils des Arretierhebels 3o herausgezogen sind. Der Anker 31 des Elektromagneten Mg.
ist fest mit dem Arretierhebel 3o verbunden. Mit der Welle 18a, die auch das Sektorzahnrad 18 trägt, ist ein Ritzel
3o fest verbunden, welches mit einem Antriebszahnrad 21 kämmt, das seinerseits Teil des Rückstellmechanismus ist.
Zur Übertragung der Abtastbewegung des Sektorzahnrads 18
auf den Blendenvoreinstellring 3 dient ein exzentrischer Stift 18b, der vom Sektorzahnrad 18 absteht und einen
Schwinghebel 39 in dessen Mittelpunkt in fester Verbindung trägt. Auf dem freien Ende des Schwinghebels 29 liegt der
Arm 3c des Blendenvoreinstellrlngs 3 auf, während das entgegengesetzte Ende des Schwinghebels 29 beweglich am
freien Ende eines Hebels 28 befestigt ist.
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Der Spiegelmechanismus umfaßt einen dreiarmigen Antriebshebel 37. Ein erster Arm 37a erstreckt sich nach vorn,
um von der Außenseite des Kameragehäuses zugänglich zu sein. Ein nach oben gekrümmter zweiter Arm 37b trägt eine Stummelwelle
38a, die sich von einem nicht gezeigten Halter für den Spiegel 38 exzentrisch in bezug auf einen Schwenkstift 38b
erstreckt. Der Spiegel 38 wird mit Hilfe einer Feder 38c vorgespannt, um die dargestellte Sucherstellung einzunehmen.
Der dritte Arm besitzt einen rechtwinklig abgebogenen Teil, der normalerweise mit einem sich nach oben erstreckenden
Arm 5c des erwähnten automatischen Blendenantriebshebels 5 im Eingriff steht, und zwar unter der Wirkung einer Feder 5a,
die den Blendenantriebshebel 5 im Gegenuhrzeigersinn drehen möchte. Für den Antrieb des Antriebshebels 3 7 zur Bewegung
des Spiegels 38 aus der Sucherstellung in die Aufnahmestellung ist ein federbelasteter dreiarmiger Hebel 11 in Verbindung
mit einem Spiegelrückhol-Steuerhebel 36 vorgesehen. Der Hebel 11 und der Antriebshebel 37 sind koaxial. Der
Steuerhebel 36 ist drehbar am Antriebshebel 37, und zwar exzentrisch zu dessen Achse befestigt. Er wird mit Hilfe
einer Feder 36a so vorgespannt, daß eine Klinke des Steuerhebels 36 in Antriebseingriff mit einer Klinke 11b gebracht
wird. Das freie Ende des Steuerhebels 36 erstreckt sich in die Bewegungsbahn eines auf das Schließen des Verschlusses
ansprechenden Hebels 41. Wenn daher der Hebel 41 gegen eine Feder 41a aus der durch den Anschlag 41b bestimmten Stellung
im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, wird der erwähnte Antriebseingriff aufgelöst, so daß der Spiegel 38 in die
Sucherstellung zurückkehren kann.
Der Verschlußmechanismus umfaßt ein erstes und ein zweites Hauptzahnrad 34 und 39, die auf einer gemeinsamen
Achse drehbar sind, um die Bewegung eines vorderen bzw. eines hinteren Verschlußvorhangs, die nicht gezeigt
sind, zu steuern. Der Verschlußmechanismus umfaßt ferner
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ein erstes und ein zweites Ritzel 35 und 25, die mit dem
ersten bzw. dem zweiten Hauptzahnrad 34 und 39 kämmen und jeweils auf einer gemeinsamen Welle mit nicht gezeigten
Trommeln für den vorderen und den hinteren Verschlußvorhang
befestigt sind. Wenn der Verschluß gespannt 1st, 1st das Hauptzahnrad 34 für den vorderen Verschlußvorhang durch
einen Hebel 33 verriegelt. Der Hebel 33 steht mit seiner Klinke unter der Wirkung einer Feder 33a Im Eingriff mit
einem Stift, der sich über die Oberseite des Hauptzahnrads
34 erstreckt. Der hintere Teil des Hebels 33 erstreckt sich
in die Bewegungsbahn des Hebels 11. Neben einem zusätzlichen Stift 34b befindet sich ein beweglicher Kontakt eines Schalters SW4. Wenn sich der Schalter SW4 öffnet, beginnt die
Aufladung eines Zeitgliedkondensators CIl (siehe Fig. 4).
Am Ende eines Zeitintervalls, das gleich der eingestellten
Belichtungszeit ist, wird das Solenoid eines Elektromagneten Mg3 erregt, um die Magnetkraft eines ihm zugeordneten
Dauermagneten aufzuheben. Dadurch wird unter der Wirkung einer Feder 4ob ein Verriegelungshebel 4o für den hinteren
Verschlußvorhang im Uhrzeigersinn gedreht, so daß sich seine Klinke von einem Stift 39a löst. Der Stift 39a erstreckt sich über die Oberseite des Hauptzahnrads 39 des
hinteren Verschlußvorhangs.
faßt einen Elektromagneten Mg2 mit einem Dauermagneten. Bei
vollem Niederdrücken des Auslösers Io3 wird ein erster Verriegelungshebel 13 freigegeben. Während sich dieser Verriegelungshebel 13 unter der Wirkung einer Feder 13c im
Uhrzeigersinn dreht, wird ein Antriebshebel 14 im Gegen-Uhrzeigersinn bewegt. Diese Bewegung erfolgt gegen die
Kraft einer Rückholfeder 14f durch die Verbindung eines Stifts 13d mit einem Ende 14a des Antriebshebels 14. Die Bewegung des Antriebshebels 14 führt dazu, daß sich die Klinke 15b eines zweiten Verriegelungshebels 15 vom unteren Ende
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lic des federbelasteten Hebels 11 löst und daß außerdem ein
dritter Verriegelungshebel 16 außer Eingriff mit dem Sektorzahnrad 18 kommt. Ein Stift 14b, der auf den Verriegelungshebel 14 aufgesetzt ist/ und das Hebelende 14d stoßen gegen
die jeweiligen hinteren Teile 15a bzw. 16a der Verriegelungshebel 15 bzw. 16. Der Verriegelungs- oder Steuerhebel 5o für
die Arretiervorrichtung wird ebenfalls gegen die Kraft einer Feder 50a im Gegenuhrzeigersinn gedreht, wodurch der Arretierhebel
3o freigemacht wird, um arbeiten zu können.
Der Rückstellmechanismus umfaßt eine Nockenscheibe 9, die am unteren Ende einer Filmtransportwelle 8 befestigt
ist, welche Teil eines nicht gezeigten Filmtransportmechanismus ist. An einem Ende eines V-förmigen Hebels Io
ist ein Nockenfolgerstift loa befestigt. Der Ruckstellmechanismus
umfaßt ferner einen Zwischenhebel 7 und das Antriebszahnrad 21. Der Zwischenhebel 7 ist um eine mit dem Blendenantriebshebel
5 gemeinsame Achse drehbar und erstreckt sich an einem Ende in die Bewegungsbahn eines Stifts lob,
der am entgegengesetzten Ende auf den Hebel Io aufgesetzt ist. Das andere Ende des Zwischenhebels 7 erstreckt sich
in die Bewegungsbahn eines Stifts 12a, der an einem Ende des Rückstellhebels 12 befestigt ist. Das Antriebszahnrad
21 besitzt einen Arm 27, der normalerweise bei 12e mit dem Rückstellhebel 12 im Eingriff steht. Zur Rückstellung
des federgespannten Hebels 11 und des ersten Verriegelungshebels 13 sind zwei Stifte lob und loc vorgesehen, die mit
den Armen 11a bzw. 13d im Eingriff stehen.
Licht, das durch das Objektiv eintritt, wird vom Spiegel 38 auf eine Mattscheibe 42 reflektiert. Auf der Mattscheibe
wird ein Bild des zu fotografierenden Objektbereichs innerhalb eines rechteckigen Blocks einer ausgezogenen Linie
gemäß Fig. 3 erzeugt. Licht dieses Bildes geht durch eine Kondensorlinse 43, ein Pentaprisma 44 und ein Okular 45 in
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das in den Sucher blickende Auge des Fotografen. Hinter der Rückfläche* des Pentaprismas 44 befindet sich ein lichtempfindliches
Element P, etwa eine Silizium-Fotozelle. Der Ausgang der Fotozelle wird verarbeitet, um ein Belichtungs-Meßinstrument
53 zu steuern, dessen Zeiger 53a so angeordnet ist, daß er gemäß Fig. 3 nahe dem Sucherfeld des Suchers
sichtbar und über eine Blendenwertskala 52a bewegbar ist, während sich die eingestellte Belichtungszeit bei lol ändert.
Diese Belichtungszeit wird in der Nähe des Sucherfeldes bei 52b ebenfalls sichtbar gemacht. Wenn der Lichtwert die
obere oder untere Grenze eines dynamischen Bereichs der Blendensteuerung über- bzw. unterschreitet, wird eine Leuchtdiode
LED2 bzw. LEDl wahlweise angeschaltet, um jeweilige Pfeile 6oa und 6ob zu erleuchten (Fig. 3).
Die Belichtungszeiteinstellvorrichtung umfaßt einen reversierbaren elektrischen Motor Mo, an dessen Ausgangswelle
ein Ritzel befestigt ist, welches mit einem Zwischenzahnrad 59a kämmt. Mit dem Zwischenzahnrad 59a ist ein
weiteres Ritzel verbunden, welches mit einem angetriebenen Zahnrad 59b kämmt, das drehfest am unteren Ende einer Welle
befestigt ist. Das obere Ende der Welle trägt als ringförmigen Träger die Belichtungszeitanzeigevorrichtung lol, deren
Oberseite und Seitenfläche mit jeweiligen äquivalenten Belichtungszeitskalen versehen sind, die miteinander ausgerichtet
sind, so daß der eingestellte Wert der Belichtungszeit durch jeweilige ausgerichtete Fenster von der Außenseite
des Kameragehäuses zu sehen ist, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist. Drehfest mit der Welle ist ein Schleifer 57a
verbunden, der sich radial von der Welle erstreckt und auf einer Halbkreis-Widerstandsspur RTvI schleift. Obwohl
nicht dargestellt, befindet sich ein zusätzlicher veränderbarer Widerstand gleichen Aufbaus wie der des Widerstands
57a und RTvI auf der Unterseite des kreisförmigen Trägers für den Widerstand RTvI. Zur Anzeige der eingestellten
Belichtungszeit umschlingt eine Schnur 56 eine Rie-
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menscheibe, die drehfest mit der Welle der Belichtungszeitanzeigevorrichtung
lol verbunden ist, und eine Riemenscheibe, die drehfest auf einer außerdem eine Scheibe 54 tragenden
Welle sitzt. Die Scheibe 54 trägt eine Belichtungszeitskala und ist in der Lage, mit Hilfe eines Prismas 58
im Sucher ein Bild der eingestellten Belichtungszeit zu liefern. Die Schnur ist mit Hilfe einer Schraubenfeder 54a
auf der Welle der Scheibe 5 4 unter Verspannung gesetzt. Um die Drehrichtung des reversierbaren Motors Mo manuell
zu steuern, dient ein Umschalter SW3, der über einen L-förmigen Hebel 61 vom Einstellknopf Io2 betätigt werden kann.
Dieser Hebel 61 ist am Ende mit einem Schlitz versehen, in den sich vom Einstellknopf Io2, und zwar an mittlerer Stelle
des Einstellknopfes, bei wahlweiser Steuerung der Bewegungsrichtung
des Einstellknopfes ein Stift nach oben erstreckt, um den Schalter SW3 zur Steuerung des Anhaltens
und der Drehrichtung des Motors Mo manuell umzuschalten. Voraussetzung hierfür ist, daß der Verriegelungsdruckknopf
Io2a gedrückt wird, um eine Blattfeder 63 aus einem Verriegelungseingriff
an ihrem Ende 63a mit einer Ausnehmung im Kameragehäuse zu lösen und außerdem einen Hilfs-Stromversorgungsschalter
SW9 zu schließen. Der Umschalter SW3 für die Steuerung des Motors Mo besteht aus einem beweglichen
Kontakt, der fest mit dem L-förmigen Hebel 61 verbunden ist, und drei festen Kontakten quadratischer Form, die
mit D (Abwärtsrichtung in der Blendenwertskala 52a), S (Stop) und U (Aufwärtsrichtung) bezeichnet sind.
Die Kamera von Fig. 2 umfaßt ferner ein Schalterpaar SWl und SW2, die geschlossen werden, wenn der Auslöser
Io3 um einen ersten Teilhub bzw. einen zweiten Teilhub gedruckt wird, einen veränderbaren Widerstand RSv zur
Einstellung der Filmempfindlichkeit, der mit der Filmempfindlichkeitseinstellscheibe
Io6 verbunden ist, und zwei zusätzliche veränderbare Widerstände RAvO und RAvc zur Einstellung
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der maximalen Blendenöffnung (AVO) und des Krümmungskorrekturfaktors (AVC) des zugehörigen Objektivs, und zwar automatisch bei Befestigung des Objektivs am Kameragehäuse.
Vorrichtung-von Fig. 2, die eine Stromversorgungsquelle oder
Batterie El, einen Stromversorgungssteuerschalter Tr9, der mit den Schaltern SWl und SW9 verbunden ist, einen der
Koordinierung dienenden Steuerschaltungsteil U, einen Rechenschaltungsteil W für den Belichtungswert, einen Blendensteuerschaltungsteil X, einen Verschlußsteuerschaltungsteil Y
und einen Motorschaltungsteil Z zur Einstellung der Belichtungszeit umfaßt.'Diese Schaltungsteile sind parallel an
die gemeinsame Batterie El angeschlossen, wobei der Schaltungsteil Z zwischen der Batterie El und dem Transistor
Tr9 liegt. Die Schaltungsteile werden nachfolgend im einzelnen erläutert.
Der Steuerschaltungsteil U enthält den Schalter
SW2, einen ersten Inverter I,, der mit dem Schalter SW2 verbunden ist, sowie ein NAND-Glied G. Ein Eingang des NAND-
Glieds ist mit dem Ausgang des Inverters I, verbunden. Der andere Eingang des NAND-Glieds ist mit dem Ausgang eines
Schalters SW5 verbunden, der geschlossen wird, wenn der hintere Verschlußvorhang abzulaufen beginnt. Ein Flipflop
FF ist mit seinem Setzeingang S mit dem Ausgang des NAND-
Glieds G verbunden. Der Rücksetzeingang R des Flipflops ist
mit dem Schalter SW5 verbunden. Der Ausgang Q ist über einen Widerstand RIl mit der Basis des Transistors Tr9 verbunden,
um auf diese Weise eine Stromversorgungs-Selbsthaltefunktion für den Steuerschaltungsteil U zu erzielen. Ein zweiter In
verter I2 steuert das Anschalten und Abschalten des Elektro
magneten Mg2 zur Steuerung der Kameraauslösung. Um den
Elektromagneten Mg2 rasch mit elektrischer Energie versorgen zu können, ist ein Speicherkondensator Cl vorgesehen, der
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über einen Widerstand Rl aufgeladen wird.
Der Rechenschaltungsteil W enthält eine Meßschaltung L, einen Addierer O, eine Speicherschaltung ME, eine
Anzeigesteuerschaltung I und eine Bezugsspannungsquelle Vn . Die Meßschaltung L enthält das lichtempfindliche Element
P (Fig. 2), einen Rechenverstärker A4 und einen Rechenverstärker A5, dessen Ausgang mit dem invertierenden Eingang des
Rechenverstärkers A4 verbunden ist. Im Rückkopplungszweig des Rechenverstärkers A4 befindet sich eine logarithmische
Diode Dl zur Erzeugung eines Ausgangssignals mit einer dem Logarithmus der Objekthelligkeit proportionalen Größe. Eine
logarithmische Diode D2 befindet sich im Rückkopplungszweig
des Rechenverstärkers A5. Der Addierer O enthält einen Rechenverstärker A2 mit einem Rückkopplungswiderstand Af2,
der dazu dient, das Ausgangssignal der Meßschaltung L mit dem Ausgangssignal V von einem Pufferverstärker Al, das
von der Belichtungszeit abhängt, und den Ausgangssignalen der veränderbaren Widerstände RSv und RAvc zu kombinieren.
Der nicht invertierende Eingang des Pufferverstärkers Al
ist mit dem Ausgang des veränderbaren Widerstands RTvI und einem Rückkopplungswiderstand RfI verbunden. Die Speicherschaltung
ME enthält einen Kondensator CIo, dessen einer Anschluß über einen Schalttransistor Trio mit dem Ausgang des
Addierers O verbunden ist. Die Basis des Transistors Trio
ist über einen Widerstand R13 mit dem Ausgang Q des Flipflops FF verbunden. Die Speicherschaltung ME enthält ferner
einen Rechenverstärker A6, dessen invertierender Eingang mit dem anderen Anschluß des Kondensators CIo verbunden ist.
Die Anzeigesteuerschaltung I enthält einen Rechenverstärker A3 zum Betrieb des Meßinstruments 5 3. Der Rechenverstärker
A3 weist einen Rückkopplungswiderstand Rf3 auf und spricht auf das Ausgangssignal des Rechenverstärkers A6 an, nachdem
dies durch den veränderbaren Widerstand RAvO kompensiert wurde. Die Anzeigesteuerschaltung enthält ferner einen ersten und
8 O 9 8 ? fi / O 9
zweiten Komparator CPl und CP2. Jeweils ein Eingang entgegengesetzten
Vorzeichnes beider Komparatoren ist gemeinsam mit dem Ausgang des Rechenverstärkers A6 verbunden. Die anderen
Eingänge der Komparatoren sind mit jeweiligen Spannungsteilern R14-R15 und R16-R17 verbunden, deren Bezugsspannungswerte
von der unteren bzw. der oberen Grenze des Dynamikbereichs der Blendensteuerung abhängen. Mit den Ausgängen
der Komparatoren CPl und CP2 sind Leuchtdioden LEDl bzw. LED2 verbunden. Die Referenzspannungsquelle V enthält eine
Konstantspannungsschaltung K und einen Rechenverstärker
A7, der so angeschlossen ist, daß eine gemeinsame Referenzspannung
VC für die Rechenverstärker Al, A2, A3 und A5 und eine gemeinsame Versorgungsspannung KVC für den Rechenverstärker
A5 und die Spannungsteiler R14-R15 und R16-R17 erzeugt werden. Der Blendensteuerschaltungsteil X enthält
einen Komparator CP3, der überwacht, wann der Widerstandswert des Widerstands RaAv einen Bezugswert annimmt und ein
Ausgangssignal zur Steuerung des Elektromagneten MgI für die Blendenarretierung erzeugt. Der Verschlußsteuerschaltungsteil
Y enthält einen Zeitgliedkondensator CIl, der mit
einem veränderbaren Widerstand RTv2 in Reihe geschaltet ist. Der Verschlußsteuerschaltungsteil enthält ferner einen Spannungsteiler
bestehend aus Widerständen R18 und Rl9 und einen Rechenverstärker A8 mit zwei Eingängen, die jeweils
mit den Ausgängen des Zeitglieds und des Spannungsteilers verbunden sind, und einem Ausgang, der mit dem Elektromagneten
Mg3 verbunden ist, um den Schließvorgang des Verschlusses zu steuern. Parallel zum Zeitgliedkondensator
CIl ist der Schalter SW4 geschaltet. Damit der Elektromagnet Mg3 rasch mit elektrischer Energie versorgt werden kann,
sind ein Speicherkondensator C2 und für diesen ein Ladewiderstand R2 vorgesehen.
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Der Motorschaltungsteil Z für den Motor Mo ist aus sechs Transistoren TrI bis Tr6 und zwölf Widerständen
R2o bis R31 aufgebaut. Wenn sich der Umschalter SW3 in der Stellung "U" befindet, sind die Transistoren Tr2 und Tr4
eingeschaltet, woraufhin der Transistor Tr6 leitet und der Motor Mo die Belichtungszeitanzeigevorrichtung lol in Vorwärtsrichtung
dreht. Befindet sich der Umschalter SW3 in der Stellung "D", sind die Transistoren TrI, Tr3 und Tr5
leitend, was zur Richtungsumkehr des Motors Mo führt. TO und Tl bis T6 sind Verbindungsanschlüsse für die Verbindung
mit der Motorantriebseinheit der Fig. 5 und 6.
Die Arbeitsweise der in den Fig. 1 bis 4 gezeigten Kamera ist folgende: Zur Auswahl einer gewünschten
Kombination einer speziellen Belichtungszeit mit einem errechneten Blendenwert drückt der Fotograf den Verriegelungsdruckknopf
Io2a, woraufhin der abgebogene Teil 6 3a der Blattfeder 63 den Hilfs-Stromversorgungsschalter SW9 schließt.
Dadurch wird der Transistor Tr9 eingeschaltet, und der Betrieb der Belichtungssteuerschaltung beginnt. Nach Ausrichten
der Kamera auf ein zu fotografierendes Objekt erzeugt das lichtempfindliche Element P abhängig von der Objekthelligkeit
(Bv) eine Ausgangsspannung (Bvo) entsprechend der Gleichung Bvo = Bv - Avo - Ave, da es sich um eine TTL-Lichtmessung
handelt. Diese Spannung bzw. das Signal Bvo wird mit Signalen kombiniert, die die voreingestellte Belichtungszeit
Tv, die Empfindlichkeit des verwendeten Films Sv und den Krümmungskorrekturfaktor Ave der Lichtmessung
bei offener Blende darstellen. Diese Signale kommen vom Rechenverstärker Al und den veränderbaren Widerständen RSv
und RAvc und werden vom Rechenverstärker A2 aufgrund der APEX-Gleichung Av + Tv = Bvo + Sv kombiniert, in der Av
der richtige Blendenwert ist. Das Ausgangssignal des Addierers O stellt demzufolge Av - Avo = (Bv- Avo - Ave) +Sv-Tv
+ Ave = Δ Av dar. Dieser Wert gibt die Anzahl der Stufen an,
um die die Blende zur Einstellung des richtigen Blendenwerts
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von der vollen öffnung abgeblendet werden muß. Dieses Ausgangssignal
wird nach Speicherung in der Speicherschaltung ME und Kompensation hinsichtlich der maximalen Blendenöffnung
Avo durch den veränderbaren Widerstand RAvo und den Rechenverstärker A3 an das Belichtungs-Meßinstrument 5 3
angelegt.
Auf diese Weise kann der Fotograf nach Druck auf den Verriegelungsdruckknopf Io2a eine vorläufige Kombination
einer Belichtungszeit und eines Blendenwerts ablesen.
Falls diese Kombination nicht erwünscht ist, da der errechnete Blendenwert beispielsweise die obere Grenze der
Blendenwertskala, nämlich den Wert 16 übersteigt, kann der Fotograf den Einstellknopf Io2 in Fig. 2 nach rechts bewegen
und dadurch den Umschalter SW3 in die Stellung "U" bringen.
In dieser Stellung wird der Motor Mo über die Transistoren Tr4 und Tr5 mit elektrischer Energie versorgt, um die veränderbaren
Widerstände RTvI und RTv2 zur Erhöhung der Belichtungszeit anzutreiben. Sobald eine gewünschte Belichtungszeit
im Fenster der Belichtungszeiganzeigevorrichtung lol oder am Rand des Sucherfeldes des Suchers bei 52b erscheint,
läßt der Fotograf den Einstellknopf Io2 los, so daß dieser automatisch unter der Wirkung nicht gezeigter
Federn in die Mittelstellung zurückkehrt. Auf diese Weise kann die gewünschte Belichtungszeit eingestellt werden. Zur
Berücksichtigung der gewünschten Schärfentiefe kann auf ähnliche Weise durch Änderung der voreingestellten Belichtungszeit
der vorläufige Blendenwert geändert werden. Wenn der errechnete Blendenwert die minimal mögliche Blendenöffnung,
die im zugehörigen Objektiv zur Verfügung steht, d.h. die obere Grenze des Dynamikbereichs der Blendensteuerung überschreitet, wird die erste Leuchtdiode LEDl vom Komparator
CPl angeschaltet und erleuchtet den Pfeil 6oa, der auf eine Bewegung des Einstellknopfes Io2 - in Fig. 3 gesehen - nach
links, d.h. entgegengesetzt zu der in Fig. 2 gezeigten hinweist.
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Wenn der Auslöser Io3 um einen ersten Teilhub gedrückt
wird, wird der Schalter SWl für die Stromversorgung geschlossen, was eine ähnliche Wirkung wie das Schließen des
Hilfs-Stromversorgungsschalters SW9 hervorruft. Nach Drücken
des Auslösers Io3 um den zweiten Teilhub, wird der Schalter SW2 geschlossen, um den ersten Inverter I, mit Masse zu verbinden.
Zu diesem Zeitpunkt nimmt, da der Schalter SW5 offen ist, der Ausgang des NAND-Glieds G den Binärwert "0" an und
setzt das Flipflop FF, so daß dessen Ausgang Q den Binärwert "1" und dessen Ausgang Q "0" annehmen. Da Q = 0, zieht der
Transistor Tr9 zur Steuerung der Stromversorgung Basisstrom, was diesen Transistor im Leitzustand hält. Da Q = 1, wird
andererseits die Speicherschaltung ME im Haltezustand verriegelt. Außerdem wird der Ausgang des zweiten Inverters
I1 "Ο", was zur Erregung des Elektromagneten Mg2 für die
Kamerauslösung aus dem Kondensator Cl führt. Letzteres bewirkt die Bewegung des ersten Verriegelungshebels 13 unter
der Wirkung der Feder 13c im Uhrzeigersinn. Diese Bewegung wird über die Verbindung zwischen dem Stift 13b und dem
Hebelende 14a auf den Antriebshebel 14 übertragen. Der Antriebshebel 14 stößt mit seinem Stift 14b bzw. dem Hebelende
14d an den hinteren Teil 15a und 16a des zweiten bzw. des dritten Verriegelungshebels 15 bzw. 16.
Während der dritte Verriegelungshebel 16 im Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, beginnt sich das Sektorzahnrad
18 unter der Wirkung der Feder 3a, die stärker als die umgekehrt wirkende Feder 18c ist, im Uhrzeigersinn zu
drehen. Dabei führt der Schleifer 18b des veränderbaren Widerstands RaAv eine Abtastung aus. Das Ergebnis dieser
Abtastung (der Widerstandsmomentanwert) wird vom Komparator CP3 mit dem Ausgangssignal AAv der Speicherschaltung Me
verglichen. Bei Übereinstimmung wird der Elektromagnet MgI
abgeschaltet. Dadurch wird der Anker 31 durch die Feder 31a vom Joch entfernt und der abgebogene Teil des Arretierhebels
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3o in Eingriff mit einem der Zähne des Sternrads 19c gebracht. Auf diese Weise wird das Abtastergebnis über die Übertragung
18d, 29, 3c usw. in den Blendenmechanismus eingegeben.
Während sich der zweite Verriegelungshebel 15 im Uhrzeigersinn dreht, beginnt der (Antriebs-) Hebel 11 damit,
sowohl den Antriebshebel 37 zur Steuerung des Spiegels als auch den Blendenantriebshebel 5 für die automatische Blendeneinstellung
zu betätigen. Dadurch wird der Spiegel 38 in die Aufnahmestellung geklappt und auf den Abblendstift 4
eingewirkt, um abhängig von der arretierten Stellung des Blendenvoreinstellrings, d.h. abhängig von der Objekthelligkeit,
der voreingestellten Belichtungszeit, der Filmempfindlichkeit usw. die richtige Blendenöffnung einzustellen.
Danach betätigt der Hebel 11 den Hebel 33, der den vorderen Verschlußvorhang verriegelt. Die Zeitverschiebung
zwischen dem Beginn der Klappbewegung des Spiegels 38 und der Ablaufbewegung des vorderen Verschlußvorhangs wird
mit Hilfe einer nicht dargestellten Verzögerungsvorrichtung auf einen Wert gesteuert, der notwendig ist, um die Blende
2ο von der maximalen Öffnung zur minimalen Öffnung zu schließen.
Wenn sich das Hauptzahnrad 34 dreht, wird der Schalter SW4 vom Stift 34b geöffnet. Am Ende eines vom veränderbaren Widerstand
RTv2, dessen Widerstandswert der eingestellten Belichtungszeit entspricht, bestimmten Zeitintervalls, wird
der Verschlußsteuerschaltungsteil vom Zeitglied angeschaltet, um an das Solenoid des Elektromagneten Mg3 einen Anschaltimpuls
anzulegen und die Magnetkraft des zugehörigen Dauermagneten aufzuheben. Dadurch wird der Verriegelungshebel 4o vom Stift 39a gelöst, so daß die Drehung des Haupt-
zahnrads 39 für den hinteren Verschlußvorhang beginnt.
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η bim
Wenn sich der Stift 39a dem Ende seiner Bewegung nähert, wird der Hebel 41 angestoßen, um den Spiegelrückhol-Steuerhebel
36 aus dem Eingriff mit der Klinke 11b des Hebels 11 zu lösen. Dies führt dazu, daß der Spiegel 38 in die Sucherstellung
zurückkehrt und daß außerdem der Blendenmechanismus in die Stellung der vollen Blendenöffnung zurückgestellt wird,
da der Blendenantriebshebel 5 unter dem Antrieb der Feder 5a dem Antriebshebel 37 folgt. Wenn der Filmtransporthebel gespannt
wird, wird der Film um ein Bild weitertransportiert und der Verschlußmechanismus in den gespannten Zustand gebracht.
Zur gleichen Zeit wird der Rückstellmechanismus von der Nockenscheibe 9 auf folgende Weise betätigt. Wenn die
Nockenscheibe 9, wie durch den Pfeil angedeutet, im Gegenuhrzeigersinn
um einen Winkel von 18o dreht, wird der V-förmige
Hebel Io angetrieben, dreht den ersten Verriegelungshebel 13 über die Verbindung des Stifts 13c mit dem Hebelarm
13d in eine Stellung, in der der Anker 13a vom Dauermagneten des Elektromagneten Mg2 angezogen wird, dreht den Hebel
11 über die Verbindung des Stifts lob mit dem Hebelarm 11a in die durch den zweiten Verriegelungshebel 15 verriegelte
Stellung, dreht den Rückstellhebel 12 über den Zwischenhebel 7 und die Verbindung des Hebelendes mit dem Stift 12a, so
daß am Arm 27 auf den Abtastmechanismus eingewirkt und dieser durch den dritten Verriegelungshebel 16 dann verriegelt
wird, und dreht den Arretierhebel 3o über die Verbindung zwischen dem hinteren Hebelteil und dem Hebelende 12f.
In den Fig. 5 und 6 ist eine elektrische Motorantriebseinheit (im folgenden einfach als Einheit bezeichnet)
2o2 dargestellt. Sie ist an die Kamera 2ol der Fig. 1 bis 4 angesetzt, so daß eine automatische oder manuelle Einstellung
der Belichtungszeit und Kameraauslösung von der Einheit möglich sind. Die Einheit 2o2 besitzt einen Auslöser Ho,
einen Einstellknopf 111 für die Belichtungszeit und einen Ver-
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rlegelungsdruckknopf lila. Alle diese Teile haben ähnliche
Funktionen wie die Teile lol, Io2 und Io2a am Kameragehäuse
2ol. An der Rückseite des Gehäuses der Einheit 2o2 1st eine Einstellscheibe 112 für die Bildfolgefrequenz gezeigt, die
mit Irgendeiner ihrer Markierungen H (hohe Geschwindigkeit),
M (mittlere Geschwindigkeit) und S (langsame Geschwindigkeit) mit einer stationären Marke 113 am Gehäuse der Einheit ausgerichtet werden kann. Neben der Einstellscheibe 112 befindet sich ein Einstellknopf 114. Er dient dazu, wahlweise
eine automatische Betriebsart oder eine manuelle Betriebsart der motorgetriebenen Kamera einzustellen. In der automatischen Betriebsart wird die Bildfolgefrequenz einer ununterbrochenen Bildfolge konstant auf dem mittels der Einstellscheibe 112 ausgewählten Wert gehalten. Bei der manuel-
len Betriebsart erfolgt die ununterbrochene Bildfolge mit Priorität der mittels des Einstellknopfes 111 ausgewählten
Belichtungszeit. 115 ist der Schaltknopf eines Stromversorgungsschalters. Für die elektrische Verbindung zwischen
der Einheit 2o2 und der Kamera 2ol ist eine Anordnung von
sieben Verbindungsanschlüssen TOa bis T6a vorgesehen, die
den VerbindungsanSchlussen TO bis T6 am Boden des Kameragehäuses entsprechen.
Fig. 6 zeigt das elektrische Schaltbild der Einheit 2o2 von Fig. 5. Es umfaßt Schalter SWIa und SW2a, die
geschlossen werden, wenn der Auslöser Ho um einen ersten
Teilhub bzw. einen zweiten Teilhub gedrückt wird. Die Schalter sind zwischen die Verbindungsanschlüsse TOa und T3a bzw.
die Verbindungsanschlüsse TOa und T4a geschaltet. Ein Umschalter SW3a für die Steuerung der Belichtungszeiteinstel-
lung wird vom Einstellknopf 111 betätigt. Er ist mit seinen festen Kontakten U und D an die Vferbindungsanschlüsse TIa
bzw. T2a angeschlossen, während sein beweglicher Kontakt über einen Schalter SW6' mit dem Verbindungsanschluß TOa
verbunden ist. Der Schalter SW6* ist geschlossen, wenn durch
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den Einstellknopf 114 die manuelle Betriebsart ausgewählt ist. Ein Schalter SW6 ist geschlossen, wenn die automatische Betriebsart
ausgewählt ist. Der Stromversorgungsschalter SW7 ist in die Stromversorgungsleitung von einer Batterie E2
geschaltet und mit dem Schaltknopf 115 verbunden. Ein Schalter SW9a ist parallel zum Schalter SWIa geschaltet und wird
geschlossen, wenn der Verriegelungsdruckknopf lila gedrückt wird. Das Schaltbild von Fig. 6 umfaßt ferner einen Verzögerungsschaltungs
teil A, einen Schalterschaltungsteil B, der zusammen mit dem Verzögerungsschaltungsteil A eine Antriebssteuerschaltung
für einen elektrischen Motor M bildet. Ein Abtriebselement des Motors M ist mit der Filmtransportwelle
der Kamera kuppelbar. Ein erster Konstantspannungsschaltungsteil
VRMl dient zur Steuerung der Drehzahl des Motors M.
Außer diesem ist noch ein zweiter Konstantspannungsschaltungsteil
VRM2 vorgesehen. Mit dessen Ausgang ist eine einstellbare Referenzspannungsquelle in Form der Reihenschaltung
eines festen Widerstands R26 und eines veränderbaren Widerstands RSl verbunden. Mit dem Ausgang der Referenzspannungsquelle
ist ein Eingang eines Komparators CP4 verbunden. Der andere Eingang des Komparators ist über den Verbindungsanschluß
T6a mit dem Ausgang des Rechenverstärkers Al von Fig. 4 für die Einstellung der Belichtungszeit verbunden.
Der Verzögerungsschaltungsteil A enthält einen Zeitgliedkondensator C2o in Reihe mit einem Ladewiderstand
R2o, die eine Zeitkonstante aufweisen, welche etwas länger als die erforderliche Zeit ist, um einen Zyklus des Verschlußspannens
und Filmtransports zu beenden. Eine Leuchtdiode LED3wird angeschaltet, wenn dieser Zyklus innerhalb
des durch das Zeitglied R2o und C2o vorgegebenen Zeitintervalls nicht beendet wird. Tr2o, Tr21 und Tr22 sind Transistoren.
Der Schalterschaltungsteil B enthält einen Transistor Tr23, dessen Basis mit dem Ausgang des Verzögerungs-
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schaltungsteils A verbunden ist.Zwischen den Emitter des
Transistors Tr2 3 und Masse ist die Spule eines Relais RL geschaltet. Vom Relais RL ist ein mechanischer Schalter SWR
in der Stromversorgungsleitung des Motors M schaltbar.
Der erste Konstantspannungsschaltungsteil VRMl
enthält einen Transistor Tr25, der in den Stromversorgungskreis von der Batterie £2 zum Motor M geschaltet ist und
dessen Leitungszustand mit Hilfe eines Transistors Tr2 4 steuerbar
ist. Die Basis des Transistors Tr24 ist mit dem Ausgang eines veränderbaren Widerstands RS2 verbunden, der
von der ausgewählten Bildfolgefrequenz abhängt. Der Kollektor des Transistors Tr24 ist mit der Basis des Transistors
Tr25 und außerdem mit dem Verbindungspunkt zwischen einem Widerstand R32 und einem Kondensator C32 verbunden. Der zweite
Konstantspannungsschaltungsteil VRM2 setzt sich aus zwei
Transistoren Tr27 und Tr26, Widerständen einschließlich eines Widerstands R33 und einem Kondensator C33 in ähnlicher
Weise wie der erste Konstantspannungsschaltungsteil
zusammen.
Beim Betrieb der in den Fig. 5 und 6 gezeigten Einheit ist der Schalter SW6 offen, der Schalter SW6' geschlossen
und der Schalter SW7 geschlossen, wenn der Einstellknopf 114 auf die Stellung "MANU" eingestellt ist und der Schaltknopf
115 in die Stellung "Ein" gebracht wurde. Obwohl die
Konstantspannungsschaltungsteile VRMl und VRM2 dann arbeiten, bleibt der Komparator CP4 abgeschaltet, da der Schalter
SW6 geöffnet ist. Die Ausgangsspannung des ersten Konstantspannungsschaltungsteils
VRMl wird mittels der Einstellscheibe 112 für die Bildfolgefrequenz auf einen vom
Wert des veränderbaren Widerstands RS2 abhängenden Wert eingestellt.
Dabei kann die Belichtungszeit in folgender Weise auf einen gewünschten Wert eingestellt werden. Wenn der Verriegelungsdruckknopf
lila nach innen gedrückt wird, wird der Schalter SW9a geschlossen, um in ähnlicher Weise wie beim
B 86
Schließen des früher erwähnten Schalters SW9 die Lichtmessung durchzuführen. Der entsprechende Blendenwert wird am Rand des
Sucherfeldes des Kamerasuchers angezeigt. Wird dieser Blendenwert im Hinblick auf die eingestellte Belichtungszeit als
unpassend angesehen, kann der Fotograf die Belichtungszeit durch Betätigen des Einstellknopfs 111 für den Umschalter
SW3a in einer Weise ändern, die ähnlich der auf den Einstellknopf Io2 des Kameragehäuses bezogenen ist.
Nachdem sich in der Schaltung von Fig. 4 eine gewünschte Kombination aus Belichtungszeit und Blendenwert
ergeben hat, drückt der Fotograf den Auslöser 110, um nacheinander die Schalter SWIa und SW2a zu schließen. Dies erfolgt
in der Absicht, eine ununterbrochene Folge von Bildbelichtungen zu machen, von denen jede dieselbe Zeitdauer in Anspruch
nimmt. Zu de.ii Zeitpunkt, zu dem die erste Bildbelichtung
beendet wird, wird der Schalter SW5 der Kamera geschlossen und versetzt die Schaltungsteile A und B der Antriebssteuerschaltung
für den Motor M in Betrieb. Da die Transistoren Tr2o und Tr21 gesperrt bzw. eingeschaltet sind,
erregt der Schalterschaltungsteil B über seinen leitenden Transistor Tr23 das Relais RL. Dadurch wird der Schalter
SWR für die Steuerung der Stromzufuhr in eine Stellung für die Stromzufuhr zum Motor M gebracht. Wenn ein normaler Zyklus
des Verschlußspannens und Filmtransports unter Antrieb durch den Motor M innerhalb des der Zeitkonstante des Zeitglieds
C2o und R2o entsprechenden Zeitintervalls beendet wurde, wird der Schalter SW5 geöffnet, um das Relais RL abzuschalten.
Dadurch kommt der Schalter SWR in die dargestellte Stellung, in der die elektromotorische Gegenkraft des Motors
M über eine Diode D5 fließen kann, so daß der Motor M unter dieser Bremswirkung rasch gestoppt wird. Während dieses
Stoppens entlädt sich der Zeitgliedkondensator 2o über eine Diode D4 und einen Widerstand R31. Bleibt der Auslöser
Ho ununterbrochen gedrückt, erfolgt in einer Folge eine
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zweite Bildbelichtung mit derselben Belichtungszeit, während sich der Blendenwert ändert, wenn sich die Helligkeit der
fotografierten Szene ändert. Nachdem eine gewünschte Anzahl von Aufnahmen in einer Folge gemacht wurde, kann der Fotograf
den Auslöser Ho loslassen und die ununterbrochene Bildfolge beenden.
Wenn der Einstellknopf 114 auf die Stellung "AUTO" eingestellt ist, und der Stromversorgungsschalter 115/SW7 geschlossen
ist, ist der Schalter SW6 eingeschaltet, und der Schalter SW6' ausgeschaltet. Dadurch arbeiten der erste und
der zweite Konstantspannungsschaltungsteil VRMl und VRM2 mit
dem Motor M. Auch der Komparator CP4 arbeitet. Da der Schal-SW6'
offen ist, ist es unmöglich, über den Einstellknopf die motorisierte Belichtungszeiteinstellvorrichtung zu betreiben.
Der Fotograf dreht dann die Einstellscheibe 112 für die Bildfolgefrequenz, um eine gewünschte Markierung, z.B.
H, mit der Marke 113 auszurichten, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist. Dadurch werden die veränderbaren Widerstände RSl
und RS2 auf jeweilige Werte eingestellt, um einen Wert der längstmöglichen Belichtungszeit in bezug auf die ausgewählte
Bildfolgefrequenz zu liefern bzw. die Drehzahl des Motors M entsprechend der ausgewählten Bildfolgefrequenz zu steuern.
Wenn der Auslöser Ho um einen ersten Teilhub gedrückt wird, wird der Schalter SWIa geschlossen, um die
Lichtmessung und die Belichtungswertberechnung in ähnlicher Weise durchzuführen, wie dies beim Schließen des Schalters
SWl der Kamera erfolgte. Der voreingestellte Wert der Belichtungszeit wird vom Rechenverstärker A6 über die Verbindungsanschlüsse
T6 und T6a in den ersten Eingang des Komparators CP4 eingegeben. Falls diese Belichtungszeit kürzer als
die längstmögliche, am veränderbaren Widerstand RSl eingestellte Belichtungszeit ist,falls also die voreingestellte
Belichtungszeit mit der ausgewählten Bildfolgefrequenz verträglich ist, erzeugt der Komparator CP4 kein Ausgangssignal,
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so daß die motorisierte Belichtungszeiteinstellvorrichtung über den Motorschaltungsteil Z nicht betrieben wird. Wenn
der Auslöser Ho um den zweiten Teilhub weitergedrückt wird, beginnt daher eine erste Bildbelichtung in ähnlicher Weise
wie zuvor beim Schließen des Schalters SW2. Danach führt die Ablaufbewegung des hinteren VerschlußVorhangs zum Schließen
des Schalters SW5, was den Beginn eines Zyklus des Verschlußspannens und Filmtransports in ähnlicher Weise wie bei der
manuellen Betriebsart veranlaßt. Ist der Auslöser Ho einmal gedrückt, ergibt sich eine entsprechende Anzahl von Bildbelichtungen
pro Sekunde in einer Folge.
Es sei nun angenommen, daß die in der Kamera eingestellte Belichtungszeit langer als die durch die ausgewählte
Bildfolgefrequenz bestimmte längstmögliche Belichtungszeit ist, daß beispielsweise die eingestellte Belichtungszeit einer
geringeren Bildfolgefrequenz angepaßt ist. Der Komparator CP4 erzeugt dann ein Ausgangssignal, das dem Unterschied zwischen
diesen Belichtungszeiten entspricht und über die Verbindungsanschlüsse TIa und Tl dem Motor Mo für die Einstellung der Be-
lichtungszeit eingespeist wird, so daß sich dieser in Vorwärtsrichtung dreht und die mittels der Belichtungszeitanzeigevorrichtung
lol der Kamera angezeigte Belichtungszeit verkürzt. Die verkürzten Belichtungszeitwerte werden vom veränderbaren
Widerstand RTvI über den Rechenverstärker A6 und die Verbindungsanschlüsse T6 und T6a dem Komparator CP4 wieder
zugeführt. Dieser Vorgang setzt sich fort, bis die eingestellte Belichtungszeit mit der längstmöglichen, von der
speziellen Bildfolgefrequenz abhängenden Belichtungszeit übereinstimmt. Als Folge davon wird eine besondere ununterbrochene
Bildfolge mit der durch die Einstellscheibe 112 für die Bildfolgefrequenz bestimmten längstmöglichen Belichtungszeit
ausgeführt.
Nach weiterem Drücken des Auslösers Ho um den zweiten Teilhub wird der Schalter SW2a geschlossen, um die
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Belichtungssteuerung in ähnlicher Weise wie beim Schließen des Schalters SW2 auszuführen. Wenn danach der hintere Verschlußvorhang
in die das Bildfenster schließende Stellung abgelaufen ist, wird der Schalter SW5 geschlossen, um den Motor
M für das Verschlußspannen und den Filmtransport in ähnlicher Weise wie bei der manuellen Betriebsart anzutreiben. Bei einmal
gedrücktem Auslöser Ho wird in einer Folge eine entsprechende Anzahl von Bildbelichtungen pro Sekunde gemacht.
Man ersieht aus dem Vorangegangenen,daß eine ungeeignete
Kombination aus Belichtungszeit und Bildfolgefrequenz, wie sie vorläufig auftreten kann, feststellt werden
kann und daß die Belichtungszeit entsprechend der vorgewählten Bildfolgefrequenz automatisch eingestellt werden kann,
vorausgesetzt, daß die Motorantriebseinheit auf automatische Betriebsart eingestellt ist. Falls der Fotograf mehr Wert auf
die Belichtungszeit als auf die Bildfolgefrequenz legt, kann er die Motorantriebseinheit auf manuelle Betriebsart schalten,
in der eine ununterbrochene Bildfolge mit der gewünschten Belichtungszeit ausgeführt werden kann.
Im folgenden wird ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung in der Anwendung auf eine Automatik-Kamera mit
Blendenvorwahl erläutert. Dabei werden zur Bezeichnung ähnlicher oder gleicher Teile, wie sie in Verbindung mit der Automatikkamera
mit Belichtungszeitvorwahl gezeigt wurden, dieselben Bezugszahlen verwendet und eine Beschreibung im einzelnen
fortgelassen. Die äußere Erscheinung einer Automatikkamera mit Blendenvorwahl ähnelt der Automatikkamera mit Belichtungszeitvorwahl,
ausgenommen, daß anstelle der Belichtungszeitanzeigevorrichtung lol eine Blendenwertanzeigevorrichtung
lol1 verwendet wird und ein Einstellknopf Io2' zur
Einstellung des Blendenwerts anstelle des Einstellknopfs Io2 für die Einstellung der Belichtungszeit vorhanden ist.
Γ/57777
Fig. 7 zeigt den inneren Aufbau der Kamera, die sich von der in Fig. 2 dadurch unterscheidet, daß das Meßinstrument
53 mit einer Belichtungszeitskala 52a1 zusammenwirkt, während die kreisförmige Scheibe 54' eine Blendenwertskala
trägt, so daß der voreingestellte Blendenwert im Bereich des Fensters 5 2b1 abgelesen werden kann.
Fig. 8 zeigt eine Anordnung von Bildern der Belichtungszeitskala 52a' und des eingestellten Blendenwerts
52b1 im Sucher der Kamera von Fig. 7. Der Zeiger 53a des Meßinstruments
53 erstreckt sich über die Belichtungszeitskala 52a1, so daß derjenige Wert, auf den der Zeiger 53a ausgerichtet
ist, die errechnete Belichtungszeit darstellt. Zwei pfeilähnliche Markierungen 6oa und 6ob weisen in entgegengesetzte
Richtungen und stellen Warnmarkierungen dar, die wahlweise erleuchtet werden, wenn die errechnete Belichtungszeit
die untere Grenze des dynamischen Bereichs der Verschlußsteuerung unterschreitet bzw. die obere Grenze überschreitet.
Fig. 9 zeigt eine Belichtungssteuerschaltung der Kamera von Fixj. 7 mit einer elektrischen Stromquelle oder
Batterie El, an die parallel ein Motorschaltungsteil Z zur Blendenwerteinsteilung, der mit dem Steuerschaltungsteil von
Fig. 4 übereinstimmende Steuerschaltungsteil U, eine Anzeigesteuerschaltung I1, ein Rechenschaltungsteil W1 für den Belichtungswert,
ein Blendensteuerschaltungsteil X1 und ein Verschlußsteuerschaltungsteil Y' angeschlossen sind.
Der Rechenschaltungsteil W1 enthält eine Meßschaltung
L, einen Addierer 0', eine Speicherschaltung ME und eine Referenzspannungsquelle V^p· Davon stimmen die Teile L,
ME und V-„„ im Aufbau und in der Anordnung mit jenen von
HtUC
Fig. 4 überein. Der Addierer O1 enthält einen ersten Rechenverstärker
Al mit einem Rückkopplungswiderstand RfI. Der
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Rechenverstärker Al spricht auf den Ausgang (Wert) eines veränderbaren Widerstands RAv an und erzeugt ein Ausgangssignal,
das dem voreingestellten Blendenwert entspricht. Ein zweiter Rechenverstärker A2 mit einem RUckkopplungswlderstand Rf2
spricht auf die Ausgangssignale von der Meßschaltung L, dem ersten Rechenverstärker Al und dem veränderbaren Widerstand
RSv für die Einstellung der Filmempfindlichkeit an und erzeugt ein Ausgangssignal, das einem Belichtungswert, in diesem Fall
einer Belichtungszeit, entspricht. Das Ausgangssignal des
Addierers O1 beaufschlagt die Speicherschaltung ME. Das Belichtungs-Meßinstrument 53 ist über einen Widerstand RM mit
dem Ausgang der Speicherschaltung ME verbunden. Außerdem ist mit dem Ausgang der Speicherschaltung ME der Verschlußsteuerschaltungsteil Y1 verbunden, der einen Transistor Tr3o ent-
hält. Die Basis des Transistors Tr3o ist mit dem Ausgang des
Rechenverstärkers A6 verbunden. Der Verschlußsteuerschaltungsteil Y1 enthält ferner einen Kondensator C3o, der in den
Kollektorkreis des Transistors Tr3o geschaltet ist, einen Spannungsteiler aus der Reihenschaltung von Widerständen
R18 und R19, einen Rechenverstärker R8, dessen einer Eingang mit dem Ausgang des Spannungsteilers R18 und R19 und dessen
anderer Eingang mit einem Verbindungspunkt zwischen dem Kondensator C3o und dem Transistor Tr3o verbunden ist,und einen
Transistor Tr31, der über den Kondensator C3o geschaltet ist
und dessen Basis mit dem Schalter SW4 verbunden ist. Mit dem
Ausgang des Rechenverstärkers A8 ist ein Elektromagnet Mg3
zur Steuerung des Betriebs des hinteren Verschlußvorhangs
verbunden. Der Blendensteuerschaltungsteil X1 enthält einen
Rechenverstärker AIo mit einem Rückkopplungswiderstand Rf5,
der die Ausgangssignale eines Rechenverstärkers All und der
erwähnten veränderbaren Widerstände RSv und RAvc kombiniert, und einen Komparator CP3. Der Rechenverstärker All ist mit
einem veränderbaren Widerstand RAvO verbunden. Der Komparator CP3 vergleicht das kombinierte Ausgangssignal der
Rechenverstärker Al und AIo mit dem Ausgang des veränderbaren Widerstands R δ Av und erzeugt bei Übereinstimmung ein
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Ausgangssignal, das an den Elektromagneten MgI angelegt wird.
Der Motorschaltungsteil Z■ für die Blendeneinstellung ist in
Aufbau und Anordnung mit dem für die Belichtungszeiteinstellung identisch, obwohl der Antrieb des Motors Mo zur Veränderung
des Widerstands RAv für die Einstellung des Blendenwerts verwendet wird.
Die Arbeitsweise der Kamera der Fig. 7, 8 und 9 ist folgende: Der Fotograf drückt zuerst den Verriegelungsdruckknopf
Io2a', um festzustellen, welche Belichtungszeit sich einstellt. Wenn der Hilfs-Stromversorgungsschalter SW9
vom Ende 6 3a der Blattfeder geschlossen wird, fällt das Basispotential des Transistors Tr9, der damit eingeschaltet
wird. In diesem Zustand erzeugt die Meßschaltung L ein Ausgangssignal entsprechend BvO = Bv - Avü - Ave, welches vom
Rechenverstärker A2 mit dem voreingestellten.Blendenwert Av kombiniert wird. Dabei werden zugleich auch die Empfindlichkeit
Sv des verwendeten Films, der Krümmungskorrekturfaktor Ave bei voller Blendenöffnung und der Blendenwert Avo
der maximalen Blendenöffnung berücksichtigt. Aus der APEX-Beziehung
Av + Tv = Bv + Sv ergibt sich die richtige Belichtungszeit zu Tv = (Bv- Avo - Ave) + Sv - Av + Avo + Ave,
worin Bvo wegen der TTL-Lichtmessung Bvo = Bv - Avo - Ave ist.
Das Ausgangssignal Tv des Rechenverstärkers 2 wird an die Speicherschaltung ME und von dieser an das Meßinstrument
53 angelegt, um dann im Sucher angezeigt zu werden. Der Fotograf kann auf diese Weise eine gewünschte Kombination
aus Blendenwert und Belichtungszeit auswählen. Falls der voreingestellte Blendenwert als in bezug auf die
errechnete Belichtungszeit ungeeignet beurteilt wird, braucht der Fotograf nur den Einstellknopf Io2' in einer
der beiden Richtungen zubewegen. Wenn er in Fig. 7 nach rechts bewegt wird, wird die Größe der Blendenöffnung ver-
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ringert und durch die Blendenwertanzeigevorrichtung lol1 sowie
die Scheibe 54 ein größerer Blendenwert angezeigt. Wird der Einstellknopf Io2* nach links bewegt, nähert sich der
Blendenwert dem der maximalen Blendenöffnung entsprechenden.
Führt der voreingestellte Blendenwert zu einer Belichtungszeit außerhalb des dynamischen Bereichs der Verschlußsteuerung,
leuchtet eine der Leuchtdioden LEDl und LED2 auf, und zwar abhängig davon, ob eine Unterbelichtung oder eine
Uberbelichtung bevorsteht. Diese beiden Leuchtdioden sind unter der Unterseite des Pentaprismas 44 angeordnet, um die
pfeilähnlichen Markierungen 6oa und 6ob wahlweise zu erleuchten und die Richtung anzugeben, in welcher der Einstellknopf
Io2* bewegt werden muß.
Nachdem der Fotograf den Verriegelungsdruckknopf Io2a· losgelassen hat, drückt er den Auslöser Io3, um den
Schalter SWl zu schließen und damit den Transistor Tr9 erneut leitenü zu machen und die vorgenannte Anzeige der Belichtungsparameter
zu überprüfen. Bei weiterem Druck auf den Auslöser Io3 wird der Schalter SW2 geschlossen bzw. mit
Masse verbunden, woraufhin das NAND-Glied G ein Ausgangssignal mit dem binären Pegel "O" erzeugt und das Flipflop FF gesetzt
wird, so daß der Transistor Tr9 im leitenden Zustand verriegelt wird. Zur gleichen Zeit wird der Elektromagnet Mg2 mit
einem Anschaltimpuls vom Kondensator Cl beaufschlagt, um den ersten Verriegelungshebel 13 aus der Anziehung durch den zugehörigen
Dauermagneten zu lösen, Die Kamera beginnt dann auf ähnliche Weise zu arbeiten, wie dies in Verbindung mit
der Kamera mit Belichtungszeitvorwahl erläutert wurde. Während das Sektorzahnrad 18 gedreht wird, ändert sich ständig
der Wert des veränderbaren Widerstands RaAv. Wenn der
vom Komparator CP3 festgestellte Widerstandswert dem Ausgangssignal des Rechenverstärkers A3 entspricht,wird der
Elektromagnet MgI abgeschaltet, woraufhin der Arretiermechanismus die Abtastbewegung des Schleifers 18b stoppt.
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Das Abtastergebnis wird über den Stift 18c, den Schwinghebel
29 und den Arm 3c in den Blendenmechanismus eingegeben, so daß der Blendenvoreinstellring 3 die Stellung
für den voreingestellten Blendenwert annimmt. Während dieser Einstellung der Blende wird auch der Abblendmechanismus
bzw. der Abblendstift 4 bewegt. Nachdem der Spiegel 38 in die oberste Stellung geklappt ist, öffnet sich der
Zählstart-Schalter SW4 im Moment des Ablaufens des vorderen Verschlußvorhangs. Nach einem Zeitintervall, das vom
vorgewählten Blendenwert, der Objekthelligkeit und der Filmempfindlichkeit abhängt, wird auf den Verschlußsteuerschaltungsteil
Y' eingewirkt, so daß der Elektromagnet Mg3 einen Anschaltimpuls erhält. Die Magnetkraft des Dauermagneten
wird \om Solenoid des Elektromagneten Mg3 aufgehoben, so daß der hintere Verschlußvorhang aus der Verriegelung
durch den Verriegelungshebel 4o gelöst wird. Danach kehren der Spiegelmechanismus und der Blendenmechanismus in ihre
Ausgangsstellungen zurück, und zwar auf ähnliche Weise wie dies in Verbindung mit der Automatik-Kamera mit Belichtungszeitvorwahl
beschrieben wurde. Wenn der Filmtransporthebel gespannt wird, um die Welle 8 zu drehen, werden der Filmtransport
und das Spannen des Verschlußmechanismus ausgeführt und der Abtastmechanismus und der Spiegelantriebsmechanismus
ebenfalls in ihre Ausgangsstellungen zurückgestellt.
Bei einer solchen Automatikkamera mit Blendenvorwahl ist es möglich, unter Verwendung der Einheit der
Figuren 5 und 6 mit Motorantrieb zu fotografieren. In diesem Fall wird der Ausgang des Komparators CP4 in der Einheit
nicht mit dem Verbindungsanschluß Tl, sondern mit dem Verbindungsanschluß T2 der Kamera verbunden.
Im folgenden soll die (Automatik)Kamera mit Blendenvorwahl
für den Fall des Motorantriebs erläutert werden. Wenn der Einstellknopf 114 auf die Stellung "MANU" einge-
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stellt ist, und der Schaltknopf 115 auf die Stellung "Ein" gebracht wurde, ist der Schalter SW6 geöffnet, der Schalter
SW6· geschlossen und der Schalter SW7 geschlossen. Obwohl
die Konstantspannungsschaltungsteile VRMl und VRM2 arbeiten,
bleibt der Komparator CP4 abgeschaltet, da der Schalter SW6 geöffnet ist. Die Ausgangsspannung des ersten Konstantspannungsschaltungsteils
VRMl wird durch die Einstellscheibe 112 für die Bildfolgefrequenz auf einen vom Ausgang des veränderbaren
Widerstands RS2 abhängenden Wert eingestellt. Der Blendenwert kann in diesem Fall auf folgende Weise entsprechend
einem gewünschten Wert eingestellt werden. Wenn der Verriegelungsdruckknopf lila gedruckt wird, wird der Schalter SW9a
geschlossen, so daß die Lichtmessung in ähnlicher Weise wie beim Schließen des erwähnten Schalters SW9 ausgeführt wird.
Die entsprechende Belichtungszeit wird am Rand des Sucherfeldes des Kamerasuchers angezeigt. Dementsprechend kann der
Fotograf eine gewünschte Kombination aus einem voreingestellten Blendenwert und einer eingestellten Belichtungszeit
auswählen.
Wenn der Auslöser Ho gedrückt wird, werden nacheinander die Schalter SWIa und SW2a geschlossen, um den
Kamerabetrieb in ähnlicher Weise zu starten, wie dies beim Drücken des Auslösers der Kamera der Fall ist. Nachdem eine
erste Bildbelichtung abgeschlossen ist, wird die Motorantriebseinheit in ähnlicher Weise angeschaltet, wie dies in
Verbindung mit der (Automatik)Kamera mit Belichtungszeitvorwahl beschrieben wurde. Solange der Auslöser Ho gedrückt
bleibt, wird nachfolgend eine zweite Bildbelichtung ausgeführt. Nachdem eine gewünschte Anzahl von Bildern
nacheinander aufgenommen wurde, kann der Fotograf den Auslöser
Ho loslassen, um die ununterbrochene Bildfolge zu beenden.
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Wird der Einstellknopf Ho auf die Stellung "AUTO" umgeschaltet, während der Stromversorgungsschalter SW7 eingeschaltet
bleibt, dann wird der Schalter SW6 eingeschaltet, während der Schalter SW6' ausgeschaltet wird. Dadurch kann
der Komparator CP4 arbeiten, während der Einstellknopf Io2'
für die motorisierte Blendenwerteinstellvorrichtung abgeschaltet wird, von Seiten der Motorantriebseinheit eine
manuelle Einstellung irgendeines Blendenwerts also nicht mehr ausgeführt werden kann. Der Fotograf wird dann die
Einstellscheibe 112 zur Einstellung einer gewünschten Bildfolgefrequenz
bedienen, wobei die beiden veränderbaren Widerstände RSl und RS2 auf jeweilige Werte eingestellt
werden, und zwar auf ähnliche Weise wie dies in Verbindung mit der Belichtungszeitvorwahl-Kamera erläutert wurde.
Wenn der Auslöser Ho um einen ersten Teilhub gedrückt
wird, wird der Schalter SWIa geschlossen, so daß die Lichtmessung und die Belichtungswerterrechnung auf ähnliche
Weise ausgeführt wird wie beim Schließen des erwähnten Schalters SWl der Kamera. Vom Rechenverstärker A2 wird der errechnete
Wert der Belichtungszeit über die Speicherschaltung
ME und die Verbindungsanschlüsse T6 und T6a in den ersten Eingang des Komparators CP4 eingegeben. Falls die
errechnete Belichtungszeit kürzer ist als die längstmögliche, welche von dem so eingestellten veränderbaren Widerstand
RSl bestimmt wird, falls also die errechnete Belichtungszeit mit der gewünschten Bildfolgefrequenz verträglich
ist, ist das Ausgangssignal des Komparators CP4 Null, so daß die motorisierte Blendenwerteinstellvorrichtung abgeschaltet
bleibt. Bei weiterem Drücken des Auslösers Ho um den zweiten Teilhub beginnt daher eine erste Bildbelichtung
in ähnlicher Weise wie beim Schließen des erwähnten Schalters SW2. Danach führt die Ablaufbewegung des hinteren
Verschlußvorhangs zum Schließen des Schalters SW5, was seinerseits den ersten Zyklus des Verschlußspannens und
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Filmtransports in ähnlicher Weise wie bei der manuellen Betriebsart
beginnen läßt.
Solange der Auslöser Ho gedrückt bleibt, wird eine ununterbrochene Bildfolge mit einer gewünschten Bildfolgefrequenz
aufgenommen, wobei sich die Belichtungszeit Helligkeitsänderungen anpassen kann.
Es sei nun angenommen, daß die errechnete Belichtungszeit während einer bestimmten ununterbrochenen Bildfolge
den längstmöglichen Wert für die Sicherstellung der gewünschten Bildfolgefrequenz übersteigt. Der Komparator CP4 erzeugt
dann ein Ausgangssignal, das der Abweichung entspricht und über die Verbindungsanschlüsse T2a und T2 zur Anschaltung
des Motors Mo für die Blendenwerteinstellung in einer solchen Weise verwendet wird, daß sich der Motor in die Richtung
zur größten Blendenöffnung dreht. Größere Blendenöffnungen führen zu kürzeren Belichtungszeiten, die vom Rechenverstärker
A6 über die Verbindungsanschlüsse T6 und T6a in den ersten Eingang des Komparators CP4 eingegeben werden.
Wenn die auf diese Heise eingestellte Belichtungszeit den längstmöglichen Viert erreicht hat, wird die Drehung des
Motors Mo gestoppt. Der verbleibende Teil der ununterbrochenen Bildfolge arbeitet dann mit dem auf diese Weise eingestellten
Blendenwert, vorausgesetzt, daß die Objekthelligkeit groß genug bleibt, damit nicht infolge einer automatischen
Nachstellung die Belichtungszeit erneut den längstmöglichen Wert übersteigt.
Aus dem Vorangegangenen läßt sich entnehmen, daß, falls der Fotograf Schwierigkeiten bei der Abschätzung einer
erforderlichen Belichtungszeit im Verhältnis zur gewünschten Bildfolgefrequenz hat,er nur den Einstellknopf 114 auf
die Stellung "AUTO" einzustellen braucht, damit sich der voreingesteilte Blendenwert automatisch ändert, um die Be-
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lichtungszeit kürzer oder gleich einem von der gewünschten Bildfolgefrequenz abhängenden Wert zu halten. Falls der
Blendenwert konstant gehalten werden soll, muß der Einstellknopf 114 auf die Stellung "MANU" eingestellt werden.
Die vorliegende Erfindung schafft also eine Motorantriebseinheit, die der zugeordneten Kamera die Herstellung
einer ununterbrochenen Bildfolge entweder mit einer gewünschten konstanten Bildfolgefrequenz, d.h. in Bildfolgefrequenzvorwahl-Betriebsart
oder mit einem gewünschten konstanten Wert der Belichtungszeit oder der Blendenöffnung ermöglicht,
ohne daß der andernfalls notwendige komplizierte Umschaltmechanismus erforderlich wäre.
Zusammengefaßt schafft die Erfindung eine Motorantriebseinheit, die für die Verwendung mit einer Kamera
mit einer motorisierten Belichtungszeiteinstellvorrichtung geeignet ist. Wenn eine ununterbrochene Folge von Einzelbildaufnahmen
mit bestimmter Bildfolgefrequenz gemacht werden soll, wird die eingestellte Belichtungszeit in der
Kamera mit der von dieser Bildfolgefrequenz abhängenden längstmöglichen Belichtungszeit mit Hilfe eines Komparators
verglichen, der in der Motorantriebseinheit vorgesehen ist. Wenn die tatsächliche Belichtungszeit die längstmögliche
übersteigt, wird die motorisierte Belichtungszeiteinstellvorrichtung angeschaltet und die Belichtungszeit
auf die längstmögliche verändert.
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Leerseite
Claims (7)
- Patentansprüche\JJ Belichtungseinstellvorrichtung für eine Kamera, bei der eine Recheneinrichtung abhängig von den Ausgangssignalen einer Lichtmeßeinrichtung und einer Einstelleinrichtung für fotografische Daten einen Belichtungswert ermitteIt,dem entsprechend von einer Belichtungssteuereinrichtung eine Belichtungssteuerung ausgeführt wird, wobei die Belichtungssteuereinrichtung eine Belichtungszeitsteuereinrichtung und eine Blendensteuereinrichtung umfaßt, von denen eine mit der Einstelleinrichtung zusammenarbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß eine Signalerzeugungseinrichtung (RSl, R26) vorhanden ist, die ein elektrisches Signal entsprechend der längsten Belichtungszeit ermöglicht, die im Verhältnis zu einer Periodendauer eines Zyklus des Kamerabetriebs bei einer bestimmten Bildfolgefrequenz möglich ist, und daß der Signalerzeugungseinrichtung eine Vergleichseinrichtung (CP4) zugeordnet ist, die das Ausgangssignal der Signalerzeugungseinrichtung mit einem Belichtungszeitsignal für die Belichtungszeitsteuereinrichtung (Y, Y1) vergleicht und ein Ausgangssignal erzeugt, das dem Unterschied zwischen beiden Signalen entspricht und an die Einstelleinrichtung (Z, Z1, RTvI, RAv, Al) anlegbar ist, um den eingestellten Wert einzustellen bzw. nachzujustieren.HO/baB 86 36 - 2 -/ 7 S 7 7 7 7
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Kameragehäuse (2ol) und ein Gehäuse für eine elektrische Motorantriebseinheit (2o2), das an das Kameragehäuse angesetzt ist, wobei die Signalerzeugungseinrichtung (RSl, R26) und die Vergleichseinrichtung (CP4) im Gehäuse der Motorantriebseinheit untergebracht sind.
- 3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Einstelleinrichtung (Z, Z1, RTvI, RAv, Al) eine Stelleinrichtung (RTvI, RAv, Al) und eine Nachstelleinrichtung (Z, Z1) zur Nachstellung des eingestellten Werts der Stelleinrichtung aufweist, und daß die Nachstelleinrichtung vom Signal der Vergleichseinrichtung (CP4) anschaltbar ist.
- 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden An-sprüche,dadurch gekennzeichnet , daß die Signalerzeugungseinrichtung (RSl, R26) eine veränderbare Einrichtung (RSl) zur Veränderung des Ausgangssignals der Signalerzeugungseinrichtung aufweist und daß die veränderbare Einrichtung abhängig von einer Einstellung oder Änderung der BiIdfolgefrequenz von außen einstellbar ist.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Nachstelleinrichtung (Z, Z1) eine Schaltereinrichtung (SW3) zum Anschalten der Einrichtung und eine Betätigungseinrichtung (Io2, Io2') zur manuellen Betätigung der Schaltereinrichtung aufweist.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß im Gehäuse der elektrischen Motorantriebseinheit (2o2) weiter enthalten ist: eine Antriebseinrichtung (M) zur Durchführung des Filmtransports im Kameragehäuse (2ol), und eine Antriebssteuereinrichtung (A, B) zur Steuerung des Betriebs der Antriebseinrichtung, wobei die Antriebssteuereinrichtung ein Zeitglied (R2o, C2o) aufweist, das veranlaßt, daß die Antriebseinrichtung eine ge-R09R26 / O ^ θ 7ORIGINAL INSPECTEDB 8636 - 3 -wisse Zeit arbeitet und als Antwort auf das Ende des Betriebs der Verschlußsteuereinrichtung (Y, Y1) anschaltbar ist.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß das Gehäuse der elektrischen Motorantriebseinheit (2o2) eine Schaltereinrichtung (SW6) zum Einschalten der Vergleichseinrichtung (CP4) enthält, so daß es bei geschlossener Schaltereinrichtung möglich ist, eine ununterbrochene Bildfolge mit einer bestimmten Bildfolgefrequenz zu machen, während, wenn die Schaltereinrichtung (SW6) geöffnet ist, es möglich ist, eine ununterbrochene Bildfolge entsprechend der Belichtungszeit zu machen.
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